Wahnsinns Linienführung im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Berlin-Fotolocation-Grimm-Zentrum

Meine heutige Fotolocation in Berlin ist das “Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum” der Berliner Humboldt-Universität. Als ich vor einiger Zeit ein Foto von dieser Location gesehen habe, wusste ich sofort: “da muss ich ein Foto machen”! Wenn du auf der Suche nach toller Architektur-Fotografie bist und ein herausforderndes Motiv im Hinblick auf Linien und Raumtiefe sowie dein Objektiv suchst, dann solltest hier auch hinfahren.

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Auf den unteren Lese-Terrassen wirkt das Foto noch nicht so beeindruckend

Fotolocation Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Das “Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum” ist die Universitätsbibliothek der Berliner Humboldt-Universität. Das vom Schweizer Architekten Max Dudler entworfene Gebäude wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Wie du dir denken kannst, ist es nicht ganz einfach in einer voll besetzten “bitte leise sein” Bibliothek Fotos zu machen. Doch hatte ich damit keine Probleme. Wichtig zu wissen: Nimm dir ein kleines Vorhängeschloss mit. Bevor du nämlich in den Innenraum der Uni-Bibliothek kommst, musst du deine Jacke und deinen Rücksack abgeben. Dein Stativ solltest du ebenfalls im Schrank lassen. Am Eingang zum Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum wird streng kontrolliert. Doch kannst du deine Kamera problemlos mit rein nehmen.

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Der Blick von der obersten Lese-Terrasse: Wahnsinns Linien im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin

„Alles dreht sich um das Buch, denn Grundmotiv sämtlicher Stützen, Gänge, Fenster, Durchgänge und Blickachsen ist das Bücherregal…der Blick durch die gewaltige Rasterstruktur des zentralen Lesesaals gehört schon jetzt zu den betörendsten Sichten der letzten Jahre“. (FAZ, 06.04.2011)

Achte auf die Objektiv-Verzeichnungen

Was ist wichtig? Ich war vor einiger Zeit schon mal im Grimm-Zentrum. Doch war ich nicht 100% zufrieden mit meinem Foto. Irgendwie stimmten meine Linien nicht und die chromatischen Aberrationen, also die Verzeichnungen des Objektivs (ich hatte damals das 10-20mm Objektiv von Sigma genutzt), hatten den Raum nicht detailgetreu abgebildet. Nun bin ich noch einmal hingefahren. Im Gepäck hatte ich mein 24-70mm Canon Objektiv und hinzu meine Canon 6d. Bisher habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Objektiv gemacht. Chromatischen Aberrationen sind bei 24mm fast gar nicht zu erkennen. So auch diesmal. Wichtig war mir zudem direkt in der Mitte der Lese-Terrassen zu stehen. Sonst verlieren die Linien sofort die Wirkung.

Bevor du den Hauptraum betrittst, empfehle ich deine Grundeinstellungen an der Kamera bestmöglich vorzubereiten. Denn dann störst du so wenig wie möglich die lernenden Studenten auf den Lese-Terrassen. Ich wünsche dir viel Spaß bei der spannenden Location!

So kommst du zum Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum


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Comments

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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

2 comments

  1. Hallo,
    die Location “Jakob und Wilhelm Grimm Zentrum” scheint wirklich interessant zu sein, vielen Dank für den Tipp.
    Ich will ja nicht klugscheißen, aber folgendes hat mich verwirrt: “Irgendwie stimmten meine Linien nicht und die chromatischen Aberrationen, also die Verzeichnungen des Objektivs (ich hatte damals das 10-20mm Objektiv von Sigma genutzt), hatten den Raum nicht detailgetreu abgebildet.”

    Chromatische Aberrationen sind Farbsäume, die an harten Kontrastkanten entstehen und haben mit der Verzeichnung eines Objektives meines Wissens nichts zu tun. Die Verzeichnung eines Objektives sagt ob Linien gerade oder verzerrt wiedergegeben werden. In der Regel sind das kissen- bzw. tonnenförmige Verzeichnungen, also gerade Linien werden nach innen bzw. außen gebeugt abgebildet.
    Verzeichnung und chromatische Aberrationen sind zwar beides wichtige Kriterien für die Abbildungsleistung eines Objektives, aber zwei völlig verschiedene Dinge.

    Gruß, Jens

     
  2. Hi Jens, da hast Du völlig recht. In dem Fall der Linienführung meinte ich in der Tat die Verzeichnungen, da ich mein damaliges Bild einfach nicht mehr exakt gerade bekommen hab.

    Danke für den Hinweis. Immer erwünscht!

    Viele Grüße
    Lars

     

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