Das Ziel: Fotografieren lernen – das Fotojahr 2014

IG-Fotografie-Notizbuch

Meine erste DSLR-Kamera war eine Canon EOS 550D. Hatte mächtig viele Megapixel, einen Anschluss für ein externes Mikrofon und ich kann damit sicher so schöne Hintergrund-unscharf-Bilder machen. Das ist vier Jahre her.

Was Begriffe wie ISO-Wert (außer, dass ich auch im dunkeln fotografieren kann) oder die ganzen Buchstaben auf dem Drehrädchen neben dem grünen Kamera-Icon bewirken, hat mich damals nicht weiter interessiert. Fotografieren lernen? Quatsch! Erst mal loslegen.

Doch irgendwie stolperte ich über immer mehr Fragezeichen. Was macht denn die Blende? Und wie funktioniert die Belichtungszeit? Keine Ahnung. Irgendwann merkte ich: Ich muss ein paar Schritte zurück gehen. So selbsterklärlich ist das alles mit der Fotografie doch nicht. Daher fasste ich vor gut einem Jahr das Ziel: Ich will fotografieren lernen!

Ziel Fotografieren lernen – Startschuss für mein digitales: Mein Fotoblog ist geboren

IG-Fotografie-Notizbuch
Mein IG-Fotografie-Notizbuch: Der Startschuss

Vor einem Jahr habe ich begonnen alle Fachbegriffe, die mir über den Weg kamen, in ein kleines Notizbuch zu schreiben. Ich wollte mir alles mit einfachen Worten erklären.

Seit Mai 2014 schreibe ich alles, was mich in Richtung Ziel “Ich will fotografieren lernen” bringt in digitaler Form auf. Der Ort dafür ist dieser Foto-Blog. Ich hab immer Respekt vor den krassen Fotobloggern, auf deren Seiten ich immer so gerne lese. Was die alles wissen.

Von Foto-Anfängern wie mir

Doch kann ich das nicht einfach umdrehen? Gibt’s nicht viele Anfänger wie mich? So habe ich gestartet über meinen Weg zum Fotografieren lernen zu bloggen. Dabei versuche ich die Fotografie in meinen Worten zu erklären. Dann verstehe ich es auch. Das betrifft Fragen wie: Was ist der ISO-Wert? Oder auch: Wie funktioniert die Blende?

Nach dem Fotoworkshop ist vor dem Fotoworkshop

brandenburg-gate-golden-night-1Das fordert mich immer wieder. Ich muss nach jedem Fotoausflug oder Fotoworkshop durch meine Bilder gehen. Das bedeutet: Bilder auswählen, nachbearbeiten, überlegen, warum dieses oder jenes Foto toll oder eben nicht gut ist. Zudem gibt es so viele tolle Anlässe zum fotografieren. So habe ich in 2014 vom Schützenfest in meinem Heimatort bis zum Punkrock-Konzert in Berlin alles fotografiert, was mir Spaß gemacht hat.

Mittlerweile habe ich in 7 Monaten über 100 Einträge verfasst. Dabei geht’s um Grundwissen zum Thema Fotografie für Anfänger, um Fotolocations in Berlin oder Fotoorte in Hamburg, Fragen an Fotografen die ich gut findeKameratests und nicht zuletzt Fotoaufgaben, die ich mir selber gestellt habe.

Ich bin nicht alleine

Was mich besonders freut: Es gibt Menschen wie dich, denen es Spaß macht das zu lesen. Danke! Du hast mir geholfen, dass mein kleiner Fotoblog bis Ende 2014 über 100.000 Seitenaufrufe und über 18.000 Besucher verzeichnet hat. Wow! Hinzu kommen mittlerweile über 750 Facebook Fans, über 850 Follower auf Google+, über 250 Instagram Freunde, 350 Follower auf Twitter und auch die ersten Follower auf Pinterest. Für eine One-Man Show doch schon mal ganz gut – oder?

Besonders habe ich mich über Mails von einigen Fans und Lesern.

So schreibt mir Bull Giebel, dass er seit Juni 2014 Hobbyfotograf ist. Er kommt aus dem Süden Berlins. Als Mentor benennt er den Fotografen Hans Zitzler. Für 2015 hat er sich gemeinsam mit seiner Tochter Joan ein Projekt namens Berlin PhotoArt vorgenommen.  Dabei geht es um Berliner Sehenswürdigkeiten und Landschaften in und um Berlin. Spannend. Ich wünsche viel Erfolg dafür und werde berichten, wie sich das Projekt entwickelt.

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Mein Bild 2014: Erste Nachtaufnahme von der Schwangeren Auster in Berlin / Foto (c) Bull Giebel

Sarah Kümpel hat mir ihr Bild 2014 geschickt. Es zeigt den Fernsehturm in Berlin. Aufgenommen wurde es von der Aussichtsplattform des Park Inn Hotels, auf der ich letztes Jahr auch ein paar Mal war. Dieses Bild symbolisiert für Sarah den persönlichen Neustart. Zum einen meint das ihren Umzug nach Berlin und zum anderen den Beginn einer neuen Beziehung. Für die Fotografie interessiert sie sich schon länger. Und im letzten Jahr hat sie sich zudem ihren Kameratraum erfüllt, eine Sony Alpha 5000. Ich wünsche dir ein tolles, fotografisches 2015, Sarah!

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Mein Bild 2014: Nachhimmel über Berlin / Foto (c) Sarah Kümpel

Thomas Hauser schreibt für den Fotoblog blickwinkel-hamburg. Eines seiner schönsten Bilder 2014 zeigt das Feuerwerk beim Kirschblütenfest an der Hamburger Außenalster. Den ganzen Tag hatte es geregnet. Zum Abend hörte es auf, die Regenwolken verzogen sich und es wurde ein toller Abend zum Fotografieren. Für 2015 hat Thomas sich vorgenommen viele Menschen mit seinen Bildern zu begeistern. Er wünscht sich noch mehr Facebook Fans. Besonders freut er sich auf zwei Ausstellungen, die er in 2015 ausrichte. Es werden Heißluftballons von der Int. Warsteiner-Montgolfiadezu sehen sein. Das ist die größte Heißluftballon Veranstaltung. Zudem plant Thomas eine Ausstellung zu seinen Bildern von Polarlichtern, welche er bei seinem Norwegenaufenthalt in 2012 fotografiert hat.

Fotoblog-Rueckblick-Thomas-Hauser
Mein Bild 2014: Kirschblütenfest in Hamburg / Foto (c) Thomas Hauser

Was sind deine fotografischen Ziele in 2015?

Ich freue mich auf ein tolles 2015 und viele neue tolle fotografische Begebenheiten. Ich möchte meine kürzlich gekaufte Kamera besser kennenlernen. Zudem plane ich einige neue spannende Fotoworkshops zu besuchen. Aber das wichtigste: Ich will ganz viel fotografieren.

Was sind deine Ziele für 2015? Worüber hast du dich in 2014 besonders gefreut? Schreibe gerne per Kommentar oder schicke mir auch gerne dein Bild 2014 mit ein paar Worten zu dir und zu dem ausgewählten Bild.

 

Comments

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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

7 comments

  1. Also mein Ziel für 2015: Regelmäßig fotografieren ohne jedesmal so viel aufwand zu berteiben. Hab jetzt eine neue Kamera und jetzt kann es los gehen. Freu mich drauf!

     
    1. Das hast du recht, fotografieren in die Woche zu bekommen als wundervolle Routine ist ein schönes Ziel. Hast Du mal über ein 52-Wochen Projekt nachgedacht – also jede Woche (mindestens) ein Foto? Das motiviert ganz toll!

       
  2. Sehr schöner Text. Mir ging es nicht anders. Ziel für 2015: Ich möchte mich in den fotografischen Gebieten weiterentwickeln, wo ich bisher noch gar nicht aktiv war, z.B. Portraitfotografie.
    Ich finde zur Zeit die Videotrainings z.B. von Gerst&Krolop sehr hilfreich.

     
  3. Hallo Lars,

    verfolge seit einiger Zeit deine Seite und deine Tipps. Habe ähnlich wie du angefangen… erst mal Knipsen und das wird schon aber nach einiger Zeit habe ich auch gemerkt, dass viel mehr dahinter steckt.
    Freu mich über weitere tolle Artikel und Tipps.
    Aber eine Frage habe ich noch. Ich tu mich so ein bisschen schwer mit dem Nachbearbeiten. Ich habe oftmals keine Geduld dafür :/ meistens fehlt aber auch die Zeit als Berufstätige Mama einer 2-jähirgen Tochter… deswegen meine Frage. Hast du einen Tipp mit welchen Bildbearbeitungsprogramm ich meine Bilder bearbeiten kann? Meistens ist es nicht viel was bearbeitet werden muss (getreu dem Motto, je weniger bearbeitet werden muss, desto schöner sind die Bilder – Meiner Meinung nach) Also so ein ziemlich einfache Programm? Ich danke schon mal vielmals und freue mich sehr auf die nächsten Posts.
    LG Olga

     
    1. Hi Olga,

      freu mich, dass Dir die Artikel und Tipps gefallen. Ich bearbeite meine Bilder mit Lightroom. Früher habe ich jedoch picasa von google genommen. Da störte mich jedoch irgendwann, dass immer alles durcheinander gewirbelt wurde auf der Festplatte, da ich es scheinbar nicht gut eingestellt hatte. Ich fotografiere in RAW, daher benötige ich ein Programm, dass mit den Dateien umgehen kann. Lightroom kann das. Es hat aber für mich den Vorteil, dass ich entweder schnell und in weniger als einer Minute Bilder bearbeiten kann oder auch sehr viel Zeit und Lust in jedes Bild stecken kann. Wenn Du die Chance hast damit mal anzufangen, dann kann ich Dir das sehr ans Herz legen. Macht wirklich Spaß (ein paar Ideen bekommst du hier, was man so machen kann unter Punkt 4/Nachbearbeitung: http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotografieren-lernen-kostenlose-lernvideos-und-fotokurse) Vielleicht sollte ich mal einen kleinen Beitrag dazu schreiben?

      Aber für erste Schritte (tonwert, farben, kontrast) ist eben auch picasa von google oder Photoshop Elements völlig ausreichend.

      Viele Grüße
      Lars

       
      1. Hallo Lars,
        danke für deine Antwort. Habe mir vor 6 Monaten etwas Lightroom als Testversion runtergeladen, um einfach mal zu testen. Hab nur gutes gehört. Leider bin ich gar nicht dazugekommen diese zu testen und schwupp waren die 30 Tage um 🙁
        Schnell und in wenigen Minuten hört sich gut an… obwohl ich schon gerne mehr Zeit in die Photografie investieren würde…. vielleicht klappt es bald wenn ich ENDLICH ein eigenes kleines Büro im Haus hab 🙂
        Ich sehe grade, dass der “kleine” Beitrag online ist. Danke dafür 🙂
        Ich seh schon… ich komm an Lightroom nicht vorbei!

        Danke und viele Grüße
        Olga

         

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