Hassliebe Fotograf & Social Media: Und, wie gefalle ich dir?

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Fotografen und Social MediaSeid ihr auch bei so vielen Foto-Communities angemeldet? Social Media Overkill: Liken, kommentieren, teilen – das kann ja richtig Arbeit sein. Bringt’s das? Kommentierst du andere Bilder? Und wenn ja, welche Plattformen nutzt du? Und warum? Hinzu habe ich am Ende dieses Beitragen noch ein paar spannende Empfehlungen zum weiterlesen…

Vielleicht sollten wir es wie Andy Warhol halten: “Don’t think about making art, just get it done. Let everyone else decide if it’s good or bad, whether they love it or hate it. While they are deciding, make even more art.

“Don’t think about making art, just get it done”

Social Media & Fotografie: Magst du mich, mag ich dich!

Aber: Wat mutt, dat mutt! Im Jahre 2013 sind mehr Fotos fotografiert worden, als in all den Jahren vorher – seit Erfindung der Fotografie. Also müssen wir uns wohl auch inszenieren und zur Schau stellen. Oder nicht? Ganz spannend fand ich den Blog-Beitrag von Fotograf Olaf Bathke vor einigen Jahren mit dem Titel: “7 Gründe zum Ausstieg aus einer Foto- Community“.

Aber ich mag das. Das gibt mir Feedback, zeigt Trends, welche Fotos gut ankommen und auch wo ich noch mal dazu lernen kann. Außerdem schaue ich mir nun mal gerne Fotos an.

Was gibt es noch außer Facebook, Instagram und Co?

Wo fange ich an und wo höre ich auf mit anmelden, hochladen, liken, teilen und kommentieren? Facebook? Puh, so viel Werbung und so viel Timeline scrollen. Flickr? Wie finde ich denn da die guten Fotos? Instagram? Ich fotografiere aber nun mal nicht in quadratisch.

8 Foto-Plattformen ausprobiert

Es ist ein wahrer Dschungel an Foto-Communities, Social Sharing Plattformen und Wettbewerbsseiten. Welche nutzt du? Welche kennst du noch? Welche machen dir überhaupt Spaß? Hier habe ich einmal einige Foto-Plattformen aufgeschrieben, die ich derzeit ausprobiere. Ich freue mich auf deine Kommentare, wie deine Erfahrungen mit Foto-Plattformen sind.

1. yourshot von National Geographic

http://yourshot.nationalgeographic.com/
yourshot von National Geographic

Also das ich mal meine Fotos direkt unter einem National Geographic-Logo finde, ist ja echt Weltklasse. Ja, ja – es ist nur der yourshot-Blog des renommierten Magazins, aber immerhin. Mit viel hoffen und Daumen drücken könnte man theoretisch auch für das Magazin ausgewählt werden. Dafür muss ich wohl noch ein wenig üben.

Aber die Plattform macht Spaß. Klar, es ist auch viel “liken” und zurück “liken”. Themen sind hier Reise, Landschaft, Tiere. Selbstgänger, bei dem Titel. Als Index für die Beliebtheit eines Bildes bekommt man Herzchen, wie man sie von die Instagram und Co. kennt.

Hinzu auch mal ein Kommentar und  besonders fein – die Frage unter jedem Bild an die Betrachter: “WHAT MAKES THIS PHOTO GREAT?”. Diese können dann klicken auf Composition, Lighting, Creativity oder Story. Denn wie es sich für National Geographic gehört zählt auch die Geschichte hinter jedem Bild.

2. Viewbug – Die Weltbesten Foto Wettbewerbe

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view bug: Fotos zeigen und liebhaben lassen!

Auf Viewbug gibt es Wettbewerbe zu allerlei Themen. 12 Wettbewerbe sind kostenlos. Hier findet man die verschiedensten Bereiche à la Makro, Landschaft, Porträt und so weiter.

Natürlich will die Seite auch Geld verdienen und man kann sich für noch mehr anmelden. Muss aber nicht sein. So lade ich hin und wieder ein paar schöne Fotos hoch.

Ich freue mich über views und insbesondere über die wirklich kreativen Lobeshymnen wie “Outstanding Creativity” oder “Top Choice”. Zudem glänzt die Seite mit einem tollen Design.

3. Redbubble: Art Gallery & Community

redbubble.comAuf Redbubble wird vornehmlich das eigene Foto-Portfolio präsentiert zum Verkauf. Die Seite scheint seriös und ist einfach zu bedienen.

Spannend wird es, wenn man sich durch die einzelnen Wettbewerbe klickt und entdeckt, wo man seine Fotos alles teilnehmen lassen kann. Über Erfolg oder Misserfolg kann ich noch nicht so viel sagen, da ich redbubble gerade erst entdeckt habe.

4. Photobucket:
Die Online-Datenbank für die Archivierung und Präsentation von digitalen Bildern

Photobucket.comPhotobucket gibt es schon länger und ist richtig groß. Es gibt eine kostenlose und eine zu bezahlende Version. Puh, in der for-free Version ist unendlich viel Werbung, geblinke und Pop-ups. Macht das Erlebnis leider etwas nervig. So bekommt man auch schnell das Gefühl es sei etwas hakelig.

Photobucket macht wahrscheinlich mehr Spaß in der Anwendung, wenn man Geld da ausgibt. Aber will ich das? Nein!

5. 1x.com – the worlds biggest curated photo gallery on the web

1x.com sind laut Unterzeile “the worlds biggest curated photo gallery on the web”. Gibt es auch schon einige Jahre. Aber ich habe die Plattform nie wirklich lieb gewonnen. Sie wirkt etwas old-fashioned gegen die neuen schlanken Designs der Konkurrenz. Kann man sich anmelden, muss man aber nicht.

6. fotocommunity.de – kennt jeder … oder?

fotocommunity.de
fotocommunity.de

So, also fotocommunity.de kennt jeder hier – oder? Also DIE für mich größte deutsche Community. Sie wirkt im Vergleich zu den großen US-Amerikanischen Plattformen etwas handgemacht im Design und mit den Upload Buttons und so etwas. Aber es ist verdammt viel los hier. Ich nutze es hin und wieder. Das Feedback dort ist etwas “meckeriger” als anderswo. Aber vielleicht auch ganz gut, statt das alle immer nur “gefällt mir” klicken. Weniger “beautiful”, mehr “du hättest auch so und so fotografieren können”.

Aber so lernt man ja was, wenn man will. Wichtig: Bei Anmeldung popup blocker ausschalten! Sonst kann man lange auf das Anmeldefenster bei zum Beispiel Facebook-Login warten.

7. Popphoto – Magazin statt Community

popphoto.comPopphoto ist eigentlich keine Community. Es ist eher ein Foto-Blog bzw. Foto-Magazin. Aber es gibt monatliche Foto-Wettbewerbe bei denen man 3 Bilder hoch lädt.

Mir hat die Nutzung und das Entdecken viel Spaß gemacht. Was nun passiert, muss ich mal beobachten. Hab die Seite schließlich gerade erst entdeckt.

 

8. Google+ – Oh, äh, viel zu lange übersehen!

IG-Fotografie.de auf Google PlusGoogle+ ist tot, es lebe Google +! Ich erinnere noch, wie wir alle Google+ ausgelacht haben. Und seit dem ich nun seit ein paar Monaten intensiv nach Fotografen, Fotothemen und so etwas surfe – kommt da plötzlich Google+ in mein Blickfeld. Für mich derzeit ein absoluter Favorit im Hinblick auf Sharing, Feedback und Bilder verbreiten. Die Plattform steckt Facebook im Bereich Foto-Community voll in die Tasche. Ich habe Follower und Aufrufe meiner Seite, Bilder werden geliked und geshared. Und das beste: Die User reden miteinander.

Meine Empfehlung sind Gruppen wie Beautiful Pictures, World of Photography, Photography oder auch die Seite von fotocommunity.de. Welche Gruppen nutzt ihr so?


Lesetipps für dich

Jeder von uns Fotografen und Fotofans teilt sich ja irgendwo mit. Wenn du dazu mehr lesen willst und Inspiration von der Selbstvermarktung für Fotografen, angefangen vom einfachen Facebook-Auftritt bis zur eigenen Website, haben möchtest, dann kann ich dir folgende Buchtipps mit auf den Weg geben:

Selbstvermarktung für Fotografen: Vom einfachen Facebook-Auftritt bis zur eigenen Website
von Ben Moll

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Ben Moll mit Tipps zur Selbstvermarktung für Fotografen

Ben Moll liebt die Fotografie. Zudem ist er Foto-Blogger, SEO-Profi und Online-Experte. Kürzlich hat er ein Buch veröffentlicht, wo er all diese Leidenschaften zusammen bringt und Fotografen kompakt und hilfreich Tipps für die Selbstvermarktung für Fotografen gibt. Dabei erklärt er in einfachen Worten, wie du ein YouTube Account erstellst, wie und wo du eine Webseite für Fotografen anlegst (und auf welche Dinge du dabei achten solltest), wie du Google optimal für deine Fotografie nutzt und vieles mehr. Dabei kommt Ben der spannende Mix aus Fotograf, Marketing-Profi und Foto-Blogger zu gut. Er kann toll erklären und mich begeistern die Tipps gleich ausprobieren zu wollen.

Mehr zu dem Buch “Selbstvermarktung für Fotografen” findest du hier.


Social Media für Fotografen
von Bela Beier

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Social Media für Fotografen von Bela Beier

Béla Beier ist eigentlich Redakteur und hat bereits hochkarätige Stationen hinter sich wie Photographie, Deutsche Welle oder auch t-online. Seit 1996 ist er im Netz unterwegs. Die erste eigene Webseite kam 2001. Das erste Social Network Profil kurz danach. Somit hat Béla einige Erfahrung im Social Media. Wenn gleich das Buch nicht mehr da neuste ist, finde ich es immer noch empfehlenswert, gerade wenn man als Fotograf noch neu ist im Genre Social Media. Mehr zum Buch “Social Media für Fotografen” findest du hier.


Biete Visionen – Leben und arbeiten als Profifotograf
von David duChemin

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Biete Visionen…: Leben und arbeiten als Profifotograf von David duChemin

Ein Buch, das es mittlerweile wohl nur noch gebraucht gibt ist “Biete Visionen…: Leben und arbeiten als Profifotograf” von David duChemin. Aber ich habe es mal vor einiger Zeit gebraucht gekauft und selbst wenn ich alles andere als Profifotograf bin, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Es hat viel wissenswertes zum Thema Selbstvermarktung, was auch nach 5 Jahren noch aktuell ist. Vielleicht hast du Glück und entdeckst es mal irgendwo. Hier findest du mehr zu dem Titel “Biete Visionen…: Leben und arbeiten als Profifotograf” von David duChemin.


 

Und, wo teilst du dich so mit?

Ich freue mich auf deine Kommentare, wie deine Erfahrungen mit Foto-Plattformen sind – und welche du kennst, nutzt oder empfehlen kannst. Oder nutzt du gar keine?

 

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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

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