Streetfotografie in Berlin: Meine Tipps für mein nächstes Mal

Streetfotografie in Berlin: Alltägliches einfangen

Streetfotografie finde ich mühsam. Nicht, dass andere Fotografie-Formen nicht ebenso mühsam sind. Doch ist meine Ausbeute zum Thema Streetfotografie in Berlin mir bisher ein Stück zu gewöhnlich. Ich habe keinerlei Kontrolle über Motive. Vielleicht ist das der Reiz? Ich laufe umher auf der Suche nach dem geeigneten Motiv, Bildausschnitt oder der kleinen Ironie im Bild.

Wieso sagt immer jeder: “Ich mache Streetfotografie“. “Cool“, denke ich dann. Ich schaue durch meine Ausbeute und entdecke nur Schnappschüsse. Es ist eben noch ein langer Weg zu Fotos wie die großen der Streetfotografie Eric Kim oder Bruce Gilden sie machen.

Streetfotografie in Berlin: Das Alltagsleben mit dem Fotoapparat einfangen

Was mache ich falsch? Bin ich zu schüchtern? Habe ich zu wenig Spontanität oder zu wenig Blick für das Alltagsmotiv? Streetfotografie verstehe ich als die Fotografie von unbekannten Menschen auf der Straße. Bestenfalls unbemerkt, mein Versuch, das Alltagsleben in Berlin mit dem Fotoapparat einzufangen.

Streetfotografie in Berlin
Streetfotografie in Berlin: Das Motiv einrahmen

Leichter gesagt als getan! Zudem ist es moralisch als auch rechtlich nicht ganz unbedenklich. Schließlich hat jeder ja das Recht auf das eigene Bild. Aber wenn man fragt, ist die Situation oft vorbei. Naja, aber das soll hier nicht mein Thema sein.

Streetfotografie Kamera Empfehlung

Streetfotografie ist unauffällig. Also sollte es die Kamera auch sein. Was sind meine Streetfotografie Kamera Empfehlungen? Klein sollte sie sein. Lasst die große DSLR-Tasche zu hause, nehmt unauffälliges Equipment und am besten eine Festbrennweite. Ich habe immer meine 50mm Festbrennweite drauf. Andere haben ähnliches vorgeschraubt – 35mm macht auch spaß!

Schnappschuss oder Street Photography

Streetfotografie passiert spontan. Vielleicht also doch nah dran am Schnappschuss? Doch was ist anders? Das Foto sollte für mich etwas aussagen, eine Geschichte erzählen. Gerne will ich nah dran sein. Gerne will ich mitten drin sein. Aber daran arbeite ich noch.

Streetfotografie in Berlin: Weniger ist mehr
Streetfotografie in Berlin: Weniger ist mehr

Meine 10 Streetfotografie Tipps für mein nächste Runde:

1. Eine schöne Runde aussuchen mit potentiellen Szenen

2. Wenn jemand bemerkt, dass ich ihn fotografiere: Lächeln!

3. Wenn jemand denkt, dass ich ihn fotografiere: Über ihn hinweg schauen und beschäftigt tun!

4. Ellenbogen rein beim Fotos machen und nicht zu auffällig posieren mit Kamera und Equipment

5. Nicht wie blöde los knipsen – ein gutes Motiv auch mal länger verfolgen und dran bleiben

6. Ein Bild reicht nicht – gerade in einer Bewegung

7. Wenn eine Szene da ist: Schnell sein!

8. Kameraeinstellungen fertig haben und nicht zu lange kurbeln!

9. Festbrennweite ist ‘ne gute Wahl

10. Nicht unbedingt im manuellen Kameramodus sondern Programm (da denke ich noch mal drüber nach!)

Fortsetzung folgt!

Streetfotografie in Berlin: Alltägliches einfangen
Streetfotografie in Berlin: Alltägliches einfangen

Wenn ihr gute Orte sucht, um erst einmal zu üben, dann kann ich euch in Berlin zum Beispiel den Streetfoodmarket für tolle Streetfotografie-Motive empfehlen. Oft bin ich auch in der Ecke Kottbusser Damm ode Kreuzberg unterwegs. Da gibt es auch viele tolle Motive für eine schöne Streetfotografie-Tour.

 

Comments

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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

4 comments

  1. Hallo Sebastian,

    natürlich ist es ein faszinierendes Thema. Muss mich nur noch mehr ran trauen. Hast du auf 22places nicht auch tolle Orte für Streetmotive? Sonst schlage doch mal eine drei besten Orte vor und wir probieren diese alsbald mal live zusammen aus!

    Grüße
    Lars

     
  2. Klar, können wir gern mal machen. Momentan komme ich gar nicht mehr zum Fotografieren, da 22places mittlerweile recht viel Zeit in Anspruch nimmt. Und dann ist da auch noch die WM…

     
  3. “Wenn das Foto nicht gut genug ist – dann bist du nicht nah genug dran. ” Ich glaube, der Weg zu der Strassenfotografie ist die Fähigkeit die Angst vor der Menschen zuhause zu lassen. Wenn Sie einen bemerken – dann lächeln und weiter Fotos machen. Meistens haben sie auch nichts dagegen und die Fotos werden sogar besser dadurch. Ich bin kein Fan von Strassenfotographie mit 200mm…

    Zweiter wichtiger Aspekt ist Hintergrund. Wenn man einen tollen oder interessanten Hintergrund sieht muss man einfach stehen bleiben und warten. Meistens passiert auch irgendwas 😉 Oft ist der Hintergrund am schwierigsten zu finden 😀

     
  4. Hallo Lars,
    auch ich bin der Streetfotografie verfallen. (carstenosterwaldfotografie.com)
    Du hast Recht, es ist wirklich nicht einfach, und die Ausbeute ist nach einer fertigen Tour wirklich mager.
    ABER: Gerade WEIL ich über das Motiv keine Kontrolle habe, ist der Reiz und die Neugier um so größer. Vielleicht (oder sogar wahrscheinlich) liegt es auch am Nervenkitzel……werde ich erwischt-oder nicht :-)

    Aber die Thematik an sich lässt mich nicht mehr los…..ich könnte jeden Tag los ziehen…..
    Wir können ja mal gemeinsam auf Tour gehen…..

    In diesem Sinne…noch ein schönes Wochenende

    Carsten

     

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