Die Welt in Formen und Mustern: Geometrie der Fotografie

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Formen sind überall in deiner Fotografie

In meinen Workshops zum Thema Fotografieren lernen beschäftige ich mich auch immer wieder mit den Themen Bildgestaltung ( <- hier dazu auch noch einmal 11 coole Tipps dazu) und Komposition. Fast alles, was du fotografierst, hat Formen. Mit Formen meine ich Sammlungen von Linien, die zweidimensionale geometrische Figuren bilden. Hä? Die Geometrie der Fotografie? Was meint das denn?

Ganz einfach: Dreiecke, Quadrate und Kreise: das sind Formen! Dabei ist es völlig egal, wie diese Linien und Formen zustande kommen – also ob durch Kontrast oder durch besonderes Licht, Schatten oder eine Textur.

Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche
Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche

Erzeuge mit deinen Fotos Gefühle beim Betrachter

Ob du es glaubst oder nicht, diese Formen haben oft ein Eigenleben. Einige sorgen dafür, dass sich die Betrachter sicher fühlen, andere leiten perfekt den Blick des Betrachters, die nächsten schaffen ein Gefühl von Energie oder wieder andere leiten den Blick möglicherweise in die falsche Richtung.

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Was genau siehst du? Kreise und Formen? Das müssen wir für unsere Fotografie erst einmal lernen!

Dein Foto als Ausschnitt der Wirklichkeit

Grundsätzlich betrachtet ist der Sucher und der Rahmen deines Fotos bereits eine geometrische Form – nämlich das Rechteck. In diesem Rechteck befindet sich also dein Ausschnitt der Wirklichkeit.

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Beton und klare Linien umrahmen den Blick auf den Vorplatz des Krematoriums Baumschulenweg in Treptow

Fotografieren lernen: Geometrische Formen in der Fotografie

Wenn ich von der Geometrie in der Fotografie spreche, so beziehe ich mich auf die elementaren Formen wie den Kreis, das Oval, das Quadrat, das Rechteck und das Dreieck. All diese Formen sind uns vertraut und die Arbeit mit diesen Formen geben dem Betrachter eine Orientierung und leiten den Blick.

Linien, Formen und Rechtecke: Geometrie ist überall.
Linien, Formen und Rechtecke: Geometrie ist überall.

Deine Bildaussage beeinflussen

Wie schon gesagt zum Thema Eigenleben: Alle geometrischen Formen beeinflussen deine Bildaussage. Also ist es sehr wichtig, dass Du Dich mit der Wirkung beschäftigst. Den Kreis beispielsweise nehmen wir in seiner Form als vollkommen Form wahr. Alle Symmetrieachsen laufen durch den Mittelpunkt. In der Form des Dreiecks kann man toll mit den Richtungen und der Wirkung spielen. Jede geometrische Form hat also zusätzlichen Einfluss auf Deine Bildaussage. Das gilt es zu bedenken.

Hier findest du auch noch mehr zum Thema:
Der fotografische Blick: Das visuelle Gleichgewicht

Bei dem Kreis - wenn auch hier nicht im ganzen Rund abgebildet - laufen alle Symmetrieachsen durch den Mittelpunkt.
Bei dem Kreis – wenn auch hier nicht im ganzen Rund abgebildet – laufen alle Symmetrieachsen durch den Mittelpunkt.

4 Tipps: Warum sind Formen für deine Fotografie super?

1. Aufmerksamkeit

Das Auge erkennt vertraute Formen und kann so viel schneller dein Fotomotiv erfassen. Das erzeugt ein positives Gefühl beim Betrachter.

2. Gewicht

Formen geben deinem Foto ein gewisses Gewicht, denn das Auge bleibt dran hängen. Auch hier arbeitet viel im Unterbewusstsein und erzeugt ein schnelleres Erfassen der Motivwirkung.

3. Struktur

Formen strukturieren dein Foto und machen es einfacher für das Auge. So kann der Betrachter schneller sich im Foto orientieren.

4. Rahmen und Einteilungen

Dein Foto lässt sich in einzelne Teile aufteilen. Auch das erzeugt eine positive Bildwirkung und unterstützt das Verständnis für das Motiv.

Reduziere dein Foto auf einen Bildausschnitt und du findest eine Vielzahl an geometrischen Formen.
Reduziere dein Foto auf einen Bildausschnitt und du findest eine Vielzahl an geometrischen Formen.

Fototipp: Ins Foto laufen

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ISO 100 /35 mm / f2 / 1/500 s

Mein Dreieck aus Licht und Schatten macht noch mehr Spaß und sorgt für noch mehr Abwechslung, wenn mir jemand durchs Foto läuft. Geduld ist eine Tugend. Wenn du eine tolle Form gefunden hast, so ist es spannend, auf den falschen Hauptdarsteller zu warten (du erinnerst dich?), der dir in deine Form hineinläuft und diese so zusätzlich betont. Es erfordert etwas Übung, diese Szenen gut abzupassen, aber probiere es am besten mal als Vorher/Nachher-Effekt – also fotografiere ein Foto mit einem Extra an falschem Motiv und eines ohne das falsche Motiv als Zugabe. Betrachte die Unterschiede.


Entscheide dich für die Einfachheit

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ISO 80 / 50 mm / f3,5 / 1/30 s

Das Konzept von „Weniger ist mehr“ passt für fast alles. Die Fotografie von Form und Gestalt ist da keine Ausnahme. Eine zu komplizierte, komplexe fotografische Komposition hat das gleiche Problem wie lange, schwer verständliche Sätze, die es dir erschweren, die Idee zu verstehen.

Einfachheit bedeutet aber in diesem Zusammenhang nicht simpel, sondern, unnötige Elemente, die verwirren oder überflüssig sind, einfach rauszuhalten.


Fotoaufgabe: Finde Kreise, Quadrate oder Dreiecke

Nun probiere es aus: Begib dich nach draußen oder geh in deinem Zuhause auf die Suche nach Formen.

  1. Egal ob unscheinbar oder offensichtlich. Erkennst du Kreise, Quadrate oder Dreiecke?
  2. Können Schatten oder Linien zusätzlich helfen diese zu betonen?
  3. Fotografiere Kreise, Halbkreise, Rechtecke, Quadrate oder Dreiecke und lege diese in kleinen Sammlungen an.

 


Grundlagen der Fotografie ganz einfach verstehen:
ISO, Blende & Belichtungszeit

Hättest du gerne noch mal ein paar Grundlagen der Fotografie erklärt? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!

 


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
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Porträtfotografie lernen: 5 einfache Porträtfotografie Tipps um ein persönliches Porträt zu fotografieren

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Suchst du Porträtfotografie Tipps? Perfekt, denn hier habe ich dir meine ultimativen Tipps zum Gesichter fotografieren und Porträtfotografie lernen aufgeschrieben. In letzter Zeit habe ich immer mehr Spaß ein persönliches Porträt zu fotografieren. So wirken deinen Aufnahmen noch authentischer und das macht jedes Porträt zu etwas Besonderem. Aber schreibt man nicht eigentlich Portraitfotografie also Portrait mit „ai“? Dazu unten ebenfalls mehr!

Zu allererst: Es macht mir Spaß Gesichter zu fotografieren, mit meinem Gegenüber in zu sprechen, ihre Geschichten zu erfahren und dabei zu versuchen die Persönlichkeit auf das Foto zu bekommen. Posen mag ich nicht sonderlich, denn meine Porträts sollen authentisch sein. Klar, wenn die Atmosphäre stimmt und man ein spannendes Model hat, dann geht das auch 🙂 Aber darum soll es hier nicht so viel gehen. Hier zeige ich dir ein paar meiner liebsten Porträt Fotos, die ich in den letzten Monaten fotografiert habe und verrate dir hinzu ein paar Porträtfotografie Tipps und Tricks für deine Shootings. Hier findest du zudem ein ausführliches Tutorial zum Thema Porträtfotografie lernen.

Aus dem klassischen Porträt etwas besonderes machen

Diese Tipps helfen dir aus einem klassischen Porträt etwas besonderes zu machen. Jedoch kommen natürlich noch eine Menge weitere Tricks und Kniffe für tolle hinzu, die nicht nur zum Thema Porträtfotografie lernen gehören. So ist es vorab wichtig dich mit dem Thema Licht zu beschäftigen. Wie sollte dein Model zum Licht sich wenden und welches Licht macht dein Porträtfotos besonders spannend? Diese und viele weitere Tipps kannst du dir übrigens als eBook runterladen. Den Link dafür findest du ganz unten bei der kostenlosen Newsletter-Anmeldung.

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Ich fotografiere gerne Porträts und nutze dafür fast ausschließlich meine Spiegelreflexkamera und eine Festbrennweite. Hier fotografiere ich das Model mit einer Brennweite von 200 mm für einen tollen Farbverlauf und Unschärfe im Hintergrund.

Nun aber lass und starten mit dem Abenteuer Porträtfotografie:

1. Gehe nah ran an dein Porträtmotiv

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Für ein gutes Porträt musst du im Shooting auch mal nah ran gehen.

Es gibt tolle Zoom-Objektive mit faszinierenden Brennweiten. Doch fotografiere ich in der Regel mit einer 85 mm oder 50 mm Festbrennweite und gehe sehr nah ran. Hinzu wähle ich eine große Blende von f/4 oder f/2. Wichtig ist, dass du darauf achtest beide Augen scharf zu haben. Solltest du nur eines im Schärfe-Bereich haben wollen, so sollte dieses zumindest das vordere (in Entfernung zur Kamera) sein. Zudem gehe ich sehr nah ran. Das schafft eine tolle Nähe in deinen Porträt Fotos.

Überlege nach der Kontrolle der ersten Aufnahme immer, wie sich diese verbessern ließe. Durch einen ruhigeren Hintergrund, eine andere Perspektive oder einen neue Pose? Probiere es aus!

2. Sei locker und rede mit deinem Gegenüber

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Einfach reden, fragen und auch schön viel Spaß haben. Dann dauert es nicht lang und all die Schüchternheit ist weg!

Gerade wenn dein Gegenüber und du euch noch nicht so gut kennt, mache nicht den Fehler und verstecke dich beim Shooting schweigend hinter deiner Kamera. Reden ist alles! Es gibt so viel, was du fragen kannst. Sobald dein Gegenüber die Scheu verliert und locker wird, werden die Fotos auch automatisch viel entspannter. Das erfordert einige Übung, gerade wenn du noch viel einstellen willst oder irgend etwas nicht funktioniert. Nur nicht die Nerven verlieren. Lass doch dein Porträt Partner teilhaben und erzähle was du gerade machst. Denn dann werden es noch natürlichere Porträtfotos.

3. Beweg dich und wechsele den Standpunkt beim Porträtfoto

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Mal nicht in die Kamera zu schauen kann eine schöne Auflockerung sein

Du hast alles schön aufgebaut und merkst „äh, nee, so funktioniert das nicht„. Dann schließe ich den Kabel- oder Fernauslöser an und bewege mich im Raum. Mein Gegenüber folgt mir, wir unterhalten uns und ich fotografiere einfach weiter. Spannend, was dabei für Fotos raus kommen!

4. Beachte die Drittel-Regel – auch in der Porträtfotografie

Portrait-Fotografie-Lernen
Achte auch auf die Komposition. Natürlich ist das Gesicht und die Augen das Highlight, doch ist es noch spannender, wenn du dabei die Drittelregel im Kopf behältst

Klar, dein Gegenüber ist das Hauptmotiv. Doch platziere das Gesicht nicht immer in der Fotomitte sondern denke an die gute alte Drittelregel. Hier auch noch ein paar Tipps für eine gute Bildkomposition.

5. Porträts gestalten: Das Funkeln in der Augen

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Das Funkeln in den Augen schafft Lebendigkeit: Das Catchlight

Im Porträt geht es oft um das Funkeln in den Augen. Das nennt sich catch light und wird in der Regel durch die Reflexion der Lichtquelle in den Augen der fotografierten Person erzeugt. Dafür kannst du verschiedene Tricks anwenden. Du kannst zum Beispiel mit einem Blitz arbeiten, jedoch diesen nicht direkt auf die Person richten. Dieses Foto habe ich mit einer Softbox von links oben sowie einer Lichtquelle gegenüber der Person fotografiert. Das ergab eine schöne Lichtmischung. Aber auch Fenster oder ähnliches erzeugen schöne catchlights und faszinieren den Betrachter, denn sie geben einen lebendigen Look.

Portrait-Fotografie-Lernen
Porträts müssen nicht im Studio fotografiert werden. Es macht Spaß die Person bei ihrer Lieblingsbeschäftigung zu fotografieren!

Was bedeutet Porträtfotografie im geschichtlichen Sinne?

Die Porträtfotografie wurde (und wird) häufig zur Anfertigung von Steckbriefen und Passbildern verwendet. Zur Herleitung zitiere ich mal Wikipedia: „Als Porträtfotografie bezeichnet man ein fotografisches Genre, bei dem Porträts von Lebewesen angefertigt werden; Motive sind meist Menschen, häufig werden auch Tierporträts erstellt. Ziel der künstlerischen Porträtfotografie ist meist das fotografische Herausarbeiten des charakteristischen Wesens des Motivs.

Wie schreibt man Porträtfotografie oder Portraitfotografie?

Porträt ist ein Fremdwort und steht für die »Darstellung, Bildnis eines Menschen« (in Kunst, Musik, Literatur, Film) und wurde im 17. Jahrhundert dem bedeutungsgleichen französischen Wort portrait entnommen. Daher auch die Schreibweise Portraitfotografie, die jedoch mittlerweile als veraltet und auch als nicht mehr korrekt gilt. Klar, das dazugehörige Verb ist porträtieren.


Typischen Fehler der Porträtfotografie

Am Anfang habe ich immer wieder Fehler gemacht. Mal waren die Augen unscharf, dann habe ich mit Weitwinkel fotografiert und hatte zu viel drauf. Oder ich habe nicht auf den Hintergrund geachtet, war zu weit weg oder was auch immer. Aber es ist Übungssache. Auch in punkto Licht und Schatten (gerade der Schatten der Nase zum Beispiel) bedarf einiger Übung.

  • Kontrolliere die Schärfe nach dem ersten Foto.
  • Gib deinem Gegenüber Feedback und lobe viel!
  • Grundsätzlich: Rede mit deinem Gegenüber.
  • Überlege dir ein paar tolle Fotoshooting Ideen für dein Porträt Shooting.
  • Lass deinen Gegenüber teilhaben – (auch bei Problemen mit der Technik zum Beispiel).

Wie geht es dir beim Porträt Fotos machen? Worauf achtest du? Was macht deine Porträts besonders?


Die beste Brennweite für Portraits

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Welches ist die beste Brennweite für Portraits? Hier die Wirkung von 24mm, 50mm und 85mm im Vergleich.

Gerade in der Wahl der richtigen Brennweite liegt oft ein Geheimnis in der spannenden Bildwirkung. Hier einmal für dich zum Vergleich drei sehr unterschiedliche Brennweiten – 24mm (Weitwinkel), 50mm (Normal Brennweite) und 85mm (leichter Zoom/Tele).

Mein Favorit ist das 85mm Objektiv, denn da ist die Kompression perfekt für den Porträteffekt, den ich am liebsten mag. Ich fotografiere daher sehr gerne sowohl mit meiner 50mm Festbrennweite sowie meiner 85mm Festbrennweite.


Welche Blende für das perfekte Porträtfoto

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Welche Blende und Einstellung ist die richtige für mein Porträt?

Welche Blende ist die beste für die Wirkung meines Porträts? In Bild A ist es ein kleiner Blendenwert (f8-f16), Bild B ein mittlerer Blendenwert (f5,6) und Bild C hat für mich die optimale Wirkung mit einer Offenblende (bei f2-4). Die offene Blende gibt deinem Foto diesen schöne Unschärfe im Hintergrund und trennt das Motiv vom Hintergrund. Das zieht die Aufmerksamkeit perfekt auf dein Hauptmotiv.


Die besten Porträt Fotografen der Welt

Welche großen Fotografen Meister gibt es eigentlich, von den wir alle noch richtig viel lernen können? Dazu habe ich dir hier einfach mal einige meiner favorisierten Fotografen im Bereich Porträts und Porträtfotografie aufgeschrieben.

Steve McCurry mit einem der bekanntesten Porträts der Welt


Ohne Frage ist das ist das des “Afghanischen Mädchens” – fotografieret von McCurrys zu den wohl bekanntestes Porträtfotos.

Annie Leibovitz

Annie Leibovitz ist großartig. Es gibt auch tolle Tutorials von ihr. Sie arbeitete lange als Fotografin für das Rolling Stone Magazin sowie das Vanity Fair Magazin. Sie gilt – auch für mich – als eine der besten Porträtfotografen Amerikas.

Richard Avedon


Richard Avedon gehört ebenfalls zur absoluten Top 10 der größten Porträtfotografen. Er hatte so viele bekannte Porträts fotografiert, so eine besondere Fähigkeit eine Verbindung zu seinem Gegenüber herzustellen. Wahnsinn!


Blende, Brennweite, mm & Co: Meine Kamera Einstellung bei Porträts

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Die Blende befindet sich in deinem Objektiv. ISO 100 / 70 mm / f/4,5 / 1/50s

Immer wieder werde ich gefragt mit welchem Objektiv ich denn am liebsten Porträts fotografiere. Was ist meine favorisierte Brennweite in Millimetern (mm) und so weiter. Denn damit lenke ich auch das Auge des Betrachters.

85mm oder 50 mm für meine liebsten Porträts

Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5
Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5.

Ich empfehle ein Objektiv mit einem leichten Tele-Effekt wie zum Beispiel meinem 85mm Objektiv von Canon. Damit fotografiere ich am meisten, wenn ich Porträts mache.

Offenblende für die Portion Unschärfe im Hintergrund

Fotografiert mit meinem 85mm Objektiv und einer 2,2 Blende (nicht ganz offen – aber fast Offenblende).

Ich wähle in der Regel immer die Offenblende (also die größtmögliche Öffnung meiner Blende) oder fast ganz offen. So kommt eine tolle Unschärfe im Foto zustande. Warum nicht ganz offen? Da mir dann manchmal es etwas zu wackelig wird den eigentlichen Fokuspunkt (hier beide Augen) auch wirklich ganz scharf zu haben. Bei so einem kleinen Fokus ist das tolle, das der Betrachter toll ins Foto gezogen wird.


Noch mehr Tipps zur Porträtfotografie

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Die besten Tipps für tolle Porträtfotografie

Hier findest du noch mehr Tipps zur Porträtfotografie.


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Meine Instagram-Challenge meetthebloggerde

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Ihr wisst: Ich liebe Challenges. Daher habe ich ja auch meine letzten Bücher als Challenges gemacht 🙂 Um so mehr freue ich mich, als ich kürzlich über die Challenge #MEETTHEBLOGGERDE gelesen habe von der Bloggerin Anne Häusler. Dabei geht es darum mehr über uns – also in diesem Falle mich – als Blogger zu erzählen. Das ganze findet statt auf Instagram und einige von euch lesen es ja schon eifrig auf meinem Instagram-Account. Aber für alle anderen hier nochmal zum nachlesen. Es gibt regelmäßig neue Beiträge.

1. Das bin ich: Tag 1

https://www.instagram.com/p/Bw6Uvv2HAUy/

Ich bin Lars und freu mich auf meinen erster Beitrag zur #meetthebloggerde19 von @annehaeusler. Auf meinen Blog @igfotografie geht’s ums #fotografierenlernenmitlars . So viele Menschen möchten gerne schöne Fotos machen, denn #fotografierenmachtglücklich . Aber sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen . Eine neue Kamera kaufen? Gute Idee. Das machen wir auch – nicht! Technik, die nicht immer begeistert . Ich zeige auf meinem Blog und vor allem in meinen Büchern aus beum @humboldtverlag wie du ganz einfach (egal mit welcher Kamera) bessere und vor allem kreative Fotos machst ☺️. ✍️ Angefangen hat alles als in einem Urlaub im Jahre 2014 als Tagebuch in dem ich meine ersten Schritte beim Fotografieren lernen aufgeschrieben hab. Dann hab ich es online gebracht und mich zuerst gewundert – und dann gefreut wie viele Menschen über meinen Weg zu besseren Fotos lesen wollten.
Ich bin Papa von einem wundervollen Sohn . Da lerne ich täglich wieder das Kosmische Gesetz für das Fotografieren von Kindern oder Tieren: Sie sind bereit und du nicht.
Ich lebe mit meiner Familie in #berlintheplacetobe. Hier gebe ich auch sehr gern mal nen #fotokursund entdecke mit euch #berlin2go.
Ich freu mich wenn ihr mal vorbei schaut – ich habe sogar meine 5 liebsten Fototipps als #freeebook(Webeblock-Ende!).

Herzlichst
Lars von ig-fotografie.de


2. Wie habe ich gelernt… – Tag 2

“Wie habe ich gelernt…” ist das Motto vom 2. Tag der #meetthebloggerde19 Challenge von @annehaeusler. Genau darum geht’s bei @igfotografie – ums #fotografierenlernenmitlars . Ich habe vor einigen Jahren endlich mal all die Bücher zum Thema Fotografie gelesen, die ich bis dato immer brav gekauft aber nur in den Schrank sortiert hatte. Ich wollte den manuellen Modus verstehen, wollte diese traumhaften Langzeitbelichtungen machen, wollte Menschen und Gesichter fotografieren und geheime Orte entdecken.
Also bin ich raus gegangen und hatte den innigsten Wunsch endlich tolle Bilder zu fotografieren, auch wenn die ersten Versuche schief gingen. Bevor ich meinen ersten #Fotokurs gegeben habe, habe ich unzählige Male einen #Fotoworkshop mitgemacht!
Ich habe mich mit unzähligen großartigen Fotografen getroffen, um mit ihnen #Berlin, New York oder den Polarkreis zu entdecken – weil ich es liebe mit der Kamera auf Entdeckungsreise zu gehen.
Lernen heißt Bewegung und die eigene Komfortzone zu verlassen. Wer das versteht, gerne Hand hoch ✌. Und so gerne lerne und entdecke ich gemeinsam. Nichts zeigt das besser, als dieses Foto, dass der tolle Fotograf und Instagram-Freund @dicobaskoro auf dem letzten #officialfanofberlinInsta-Walk beim @sehsuechteFestival fotografiert hat. (thanks again for this pic, @dicobaskoro). Und ich bin so dankbar, dass so viele Menschen Freude daran haben mit mir zu lernen, meinen Workshop mitmachen oder meine Bücher lesen und sich über meine Tipps und Ratschläge zum #fotografierenlernenmitlars freuen – mir sogar noch ihre Fotos schicken, weil sie mindestens genauso stolz sind, auf das nächste tolle Foto, dass sie fotografiert haben . Also, “Wie habe ich gelernt…”? Ich lerne immer noch. Nur jetzt lernen ganz viele Menschen mit mir. Egal ob auf meinem Blog, in meinen Workshops oder in meinen Büchern. Und das ist wundervoll ☺️.

Herzlichst
Lars von ig-fotografie.de

#Hier kannst du den Beitrag auf Instagram lesen


3. “Arbeitsplatz” – Tag 3

“Arbeitsplatz” ist das 3. Motto der #meetthebloggerde19Challenge von @annehaeusler. Hmmm, ‘nen Schreibtisch hab ich nicht. Mein Schreibtisch ist das Sofa, die S-Bahn und beim #Fotokurs – auch die Straße #berlin2go . Mein letztes Buch „Fotografieren lernen – Ganz einfach bessere Fotos“ habe ich zum Großteil in der Berliner S5 und U5 ‍ geschrieben (#weilwirdichlieben). Zudem hab ich gekämpft, um die zeitliche und berufliche Flexibilität zu haben, die ich heut hab – als #Blogger, Buchautor, Fotograf und Marketingleiter in 50% Festanstellung. Auf dem Weg dahin habe ich festgestellt wie viel Vorurteil in unseren Köpfen ist. Männer in #teilzeit? Hilfe ! „Führungspersonen müssen Vollzeit arbeiten“ fand ein damaliger Chef . Tja, dann war es nur noch mein DAMALIGER damaliger Chef . „Du machst nichts richtiges“ spukt in meinem Kopf rum und verunsichert mich . Wenn ne Woche ohne Fotojob rumgeht oder ein #Fotoworkshop schlechter besucht ist, als erwartet. Dann seh ich meine Ideen-Wand voll kleben mit Post-Its, die ich noch umsetzen will . Artikelideen, Emailketten, Fotoreisen, Buchideen. „Kann man damit Geld verdienen“ ? Hmmm, als ich die Info vom @humboldverlag bekam, dass mein vorheriges Buch in die zweite Auflage geht, fühlte sich alles super an . Oder wenn bei ner Email-Kampagne die Webseiten-Zugriffe hochschnellen! Cool, all die Menschen wollen meine #fotografierenlernenmitlars Tipps lesen!
Doch sind da auch Zweifel. Ist die Zeit richtig investiert? Kennst du das als Blogger? Viel ist Leidenschaft und Begeisterung. Schließlich komme ich von der #hobbyfotografie. Mit Spaß kann man nicht immer Geld verdienen . Aber ich arbeite dafür & glaube dran!
Und irgendwo dazwischen lebe, liebe & arbeite ich gerade. Als #Blogger, Buchautor, Fotograf, Marketingleiter, Familenpapa – mit tollen geliebten Menschen an meiner Seite ❤️.

Das ist toll ☺️.

Herzlichst
Lars von ig-fotografie.de

#Hier kannst du den Beitrag auf Instagram lesen


4. Tag – Frühling

“Frühling” ist das 4. Motto der #meetthebloggerde19Challenge von @annehaeusler. Und das bedeutet einmal mehr: Kamera schnappen und raus. Raus in den #Fotokurs und Verrenkungen machen, um die tollsten Perspektiven zu erwischen. So wie hier im #fotoworkshop beim #fotografierenlernenmitlars die Blumen und den Fernsehturm auf ein Foto zu zwängen.


5. Tag – Organisation

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“Organisation” ist das 5. Motto der #meetthebloggerde19 Challenge von @annehaeusler. 😬 Puh, oft sind es 1000 Ideen gleichzeitig, ein wenig #Chaos und doch wieder mit Struktur. Wie bei diesem Foto – alles ist wuselig und geht in 1000 Richtungen, doch die Kamera 📷 bringt Ruhe rein. Trotz SEO, neuer Artikel, #Fotokurs, Emailanfragen, Steuererklärung und Workshop-Planung. Und irgendwie klappt es am Ende auch immer alles 🙏🏻. Sind andere #Blogger besser organisiert? Klappt da nicht vielleicht alles viel besser 🤔 Hmmm?! Lass ich mal so stehen hier ☺️. Herzlichst Lars von ig-fotografie.de _________________ #fotografierenlernenmitlars #igfotografie #ig_berlincity #berlinstagram #diestadtberlin #wonderlustberlin #loves_united_berlin #berlinickliebedir #berlinlife #topberlinphoto #exploreberlin #berlin2go #berlinbreeze #berlin365 #srs_berlin #officialfanofberlin #blogger_de

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“Organisation” ist das 5. Motto der #meetthebloggerde19Challenge von @annehaeusler. Puh, oft sind es 1000 Ideen gleichzeitig, ein wenig #Chaos und doch wieder mit Struktur. Wie bei diesem Foto – alles ist wuselig und geht in 1000 Richtungen, doch die Kamera bringt Ruhe rein. Trotz SEO, neuer Artikel, #Fotokurs, Emailanfragen, Steuererklärung und Workshop-Planung. Und irgendwie klappt es am Ende auch immer alles . Sind andere #Blogger besser organisiert? Klappt da nicht vielleicht alles viel besser Hmmm?! Lass ich mal so stehen hier ☺️.

Herzlichst
Lars von ig-fotografie.de


PS: Und schon mal vormerken – alsbald startet die Challenge zu meinem Fotobuch „Fotografieren lernen“ – wie es geht und was zu tun ist kannst du hier runterladen.

Geheimnis Bildgestaltung: Geh nah ran

Eines der Geheimnisse für tolle Fotos und eine großartige Bildgestaltung liegt daran sehr nah ans Motiv ran zu gehen. In meinen Workshops zum Thema Fotografieren lernen fotografiere ich oft gemeinsam mit Menschen, die gerade mit ihrer Fotografie anfangen. Sie bewegen sich erstmals raus aus dem Automodus und entwickeln ihren Blick für die Motivsuche und damit ihre Leidenschaft für die Fotografie. Dann zeigen sie mir ihre Bilder und fragen: „Lars, was kann ich an diesem Bild besser machen?“ Meine Antwort: „Geh näher ran, noch näher und noch näher!“ Denn es geht um die Entwicklung des Blickes für die Details. Das ist eines der wesentlichen Geheimnisse der Bildgestaltung.

Bildgestaltung-Fotografie
ISO 640 / 26 mm / f2 / 1/80 s
Ein faszinierendes Muster, doch du ahnst nicht auf den ersten Blick, wozu es gehört. Letztendlich sind es Kondenswassertropfen auf einem kühlen Brückenpfeiler. Aber das spielt eigentlich keine Rolle.

Hab keine Angst vor Details

Du siehst eine Szene und denkst: „Hey, das ist doch ein super Motiv“. Du fotografierst den kahlen Baum am Waldrand, das alte Auto oder einfach die Person dir gegenüber. Doch wenn du dich durch deine Fotos klickst, springt der Funke nicht über. Was ist passiert? Die Antwort ist leider allzuoft: Es wirkt langweilig.

Geheimnis Bildgestaltung: Warum wirkt dein Foto langweilig?

Du hast dich im Kopf auf etwas fokussiert, warst aber möglicherweise zu weit weg. Du hattest ein Motiv mit deinem inneren Auge gesehen, der Betrachter deines Fotos aber weiß nicht, was genau du gemeint oder gesehen hast.

Motivsuche: Sei kritisch und neugierig

Sei kritisch und frage dich: Wie verändern sich deine Motive, wenn du näher rangehst? Das Auge für die Details hilft dir, um deine Szene aufzuräumen, aber gleichzeitig auch völlig neue Welten zu eröffnen. Plötzlich tauchen Einzelheiten auf, die du vorher gar nicht wahrgenommen hast. Vielleicht machst dein Foto u auch sehr neugierig, wenn der Betrachter erraten muss, was genau er auf dem Foto sieht. Fotografie ist ein künstlerischer Prozess – alles ist erlaubt.

Lass die Gedanken spielen und gestalte dein Foto

Wenn du fotografierst und an die Bildgestaltung denkst, sollte nicht immer alles gleich offensichtlich sein. Nimm den Betrachter mit auf eine Reise. Nicht alles muss sich sofort für ihn erklären. Entferne Zusammenhänge, löse Details aus dem großen Ganzen und lass der Fantasie deines Betrachters Raum, das Foto weiterzudenken.


Bildgestaltung-Fotografie-Details
ISO 100 / 26 mm / f6,4 / 1/250 s
Viele alltägliche Momente gewinnen noch einmal mehr an Schönheit, wenn du sie auf das Wesentliche reduzierst.

Bildgestaltung-Fotografie-Details-3
ISO 640 / 26 mm / f2,8 / 1/320 s
Aus der Nähe betrachtet wirkt vieles noch faszinierender. Du brauchst kein Makroobjektiv, dieses Foto habe ich mit meiner einfachen Kompaktkamera mit Makromodus und Offenblende gemacht.

Tipp: Darum funktionieren Detailfotos so toll

Bildgestaltung-Fotografie-Tipps
Suche dir deinen Hauptdarsteller und fokussiere den Blick darauf!

Es geht mir nicht um Makrofotografie, aber wenn du ungewöhnliche Perspektiven wählst – wie hier die auf Höhe der Schuhsohle – und zudem nah dran bist, faszinierst du den Betrachter ungemein.
Meine Theorie, weshalb Detailfotos immer toll funktionieren, ist, dass du den Betrachter in deine Situation hineinholst. Es gibt ihnen das Gefühl, als seien sie wirklich dabei, sie entdecken ungewohnte Perspektiven. Denn wenn du mit deiner Kamera auf dem Boden liegst und ganz nah dran bist an der Blume, dann erinnert deine Perspektive an den Film „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“. Der Rasen wird zum Dschungel und die Insekten zu wilden Tieren.


5 Wege, um den Blick aufs Details zu betonen

Ich arbeite daran, mein Motiv toll hervorzuheben. Das macht den Zuschauer neugierig, gerade bei Porträts oder tollen „Nah nah dran“-Fotos.

1. Fotografiere mit offener Blende

Die offene Blende ist ein idealer Unterstützer, um dein Motiv hervorstechen zu lassen und wirklich den Blick auf die Details zu erlauben.

2. Fotografiere mit minimaler Distanz

Geh näher ran ist immer wieder einer der Leitsprüche für eine tolle Bildwirkung. Also geh ruhig mal so nah ran, wie es dein Objektiv erlaubt.

3. Distanziere dein Motiv vom Hintergrund

Diesen Tipp kann ich nur immer wieder geben: Wirkt dein Motiv noch zu platt vor dem Hintergrund, bringe Abstand zwischen Motiv und Hintergrund. Das erhöht den Effekt der Blende ungemein.

4. Fotografiere mit längerer Brennweite

Wenn du die Brennweite verlängerst, dann komprimierst du dein Foto und auch die Tiefe. Ein toller Effekt, um den Blick zu schärfen.

5. Achte auf den Kontext

Wichtig ist es jedoch, den Kontext deines Fotos im Kopf zu haben. Wenn du also ein Foto eines Kindes beim Geburtskerzenauspusten machst, kannst du nah ran gehen – die Kerzen sollten aber zumindest angedeutet zu sehen sein.


Hätte ich das früher gewusst: Gib deinem Motiv Platz

Flamingo-Nahaufnahme
Großartig: Wie verändert sich dein Motiv durch etwas mehr nähe?

Wenn du näher rangehst, kann das helfen, eventuelle Störungen in deinem Motiv zu eliminieren. Gleichzeitig nämlich gibst du deinem eigentlichen Motiv mehr Raum und Platz. Das ist ein Trick, denn die Größe deines Hauptmotivs ist ein Indikator für den Betrachter, dass dieses Element wichtig ist für dein Foto.
Zudem ist es einleuchtend: Wenn dein Hauptmotiv mehr Raum im Foto einnimmt, wird ein anderes nicht so wichtiges Element weniger Raum einnehmen. Das bedeutet, dass weniger von deinem Hauptmotiv ablenkt.
Das erreichst du natürlich durch zwei mögliche Wege: Entweder du gehst näher ran an dein Motiv oder du zoomst notfalls etwas in die Szene rein (wenn du nicht näher rangehen kannst).


Grundlagen der Fotografie ganz einfach verstehen:
ISO, Blende & Belichtungszeit

Hättest du gerne noch mal ein paar Grundlagen der Fotografie erklärt? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
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Tipps zum Sonnenaufgang fotografieren: Mein Wecker auf 5:30 Uhr

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Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-4
Der Tag beginnt: Stimmungen einfangen

Worauf kommt es an beim Sonnenaufgang fotografieren? Welche Kameraeinstellung sind wichtig zum Morgendämmerung fotografieren? Zu allererst gilt natürlich: Der frühe Vogel fängt den Wurm oder Morgenstund‘ hat Gold im Mund. Letztens war ich ein paar Tage bei einem Kurzurlaub an der Müritz in Mecklenburg Vorpommern. Da wollte mir die Chance nicht entgehen lassen, den Sonnenaufgang zu fotografieren. So habe ich mir den Wecker auf 5:30 Uhr gestellt, um ein paar Sonnenaufgang Fotos zu machen. Wobei für den Sommer diese Uhrzeit sogar schon zu spät wäre. Aber dazu später mehr!

Den Sonnenaufgang richtig fotografieren

Ich freu mich ja auf jedes neue Themenfeld beim Fotografieren lernen.

Aber was gilt es zu bedenken, wenn ich den Sonnenaufgang richtig fotografieren will? Wie bin ich zum Thema Kameraeinstellung Sonnenaufgang vorgegangen? Welche Brennweite nutze ich? Im Folgenden habe ich mal ein paar Erfahrungen aufgeschrieben.

Plane im voraus: Wann geht die Sonne auf

Schau dir auf Seiten wie dem Dämmerungsrechner von Jekophoto die Uhrzeiten für den Sonnenaufgang in deiner Gegend an. Andere verwenden dazu  Apps wie Sun Surveyor und PhotoPills. Plane morgens genug Zeit vorab für den Weg und das Zusammenpacken ein, damit du nicht in Hektik kommst. Noch ein Tipp: Im Winter ist es die beste Zeit, um einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Da musst du nicht allzu früh raus. Schau vorab auch noch einmal auf den Wetterbericht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
ISO 250, Blende f/8, 1/640 Sekunde

Packe dein Stativ ein

Je nach Lichtverhältnis und Uhrzeit wirst du eine längere Verschlusszeit verwenden. Alles bis zu einer 1/50 Sekunden kannst du noch aus der Hand halten. Aber um böse Überraschungen zu vermeiden, packe lieber gleich das Stativ ein. Wenn du kein Stativ hast, halte nach einer geraden, stabilen Oberfläche Ausschau. In der Stadt eigenen sich Stromkästen, Mülleimer oder auch kleiner Mauern. Bei Freihand-Aufnahmen halte deine Arme eng am Körper, stelle deine Füße mindestens Schulterbreit auseinander und fotografiere seitwärts. Dann hast du einen stabilen Stand.

sonnenuntergang-fotografieren-tipps
Ein Stativ im Gepäck ist immer hilfreich beim Fotos machen vom Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Es gibt mehr zu sehen als nur den Sonnenaufgang

Zur frühen Stunde gibt es noch mehr faszinierende Motive als nur den Sonnenaufgang. Wie überall gilt: Schau dich um. Liegt Nebel über den Wäldern, wie spiegelt sich das Licht im Tau auf den Wiesen, was passiert über dir am Himmel? Fliegen schon Vögel zur frühen Stunde? Es gibt tolle Dinge zu entdecken, wenn der Tag anbricht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Gegenlicht
Pferde auf der Weide: Zum Sonnenaufgang in tollem Licht
Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang
Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang

Fotografiere und fotografiere

Sonnenaufgang-Tipps-Einstellungen
Auch mit dem iPhone kann man tolle Bilder bei Sonnenaufgang machen

Du wirst fasziniert sein, was du nachher alles an Momenten auf deiner Speicherkarte entdeckst. Gib dich nicht mit den ersten Fotos zufrieden. Halte drauf, verändere die Kameraeinstellung, lege dich auf den Boden, verändere den Winkel und wechsele die Perspektive. Die Sonne und die Beleuchtung verändern sich um diese Uhrzeit im Minutentakt und setzten alles permanent in ein neues Licht.

Welche Kameraeinstellung zum Sonnenaufgang fotografieren?

Zu allererst starte ich wie folgt:

  • Ich empfehle etwas unterzubelichten und unbedingt in RAW zu fotografieren. Du hast dann noch genügend Spielraum, um nachher in Lightroom das Foto zu bearbeiten.
  • Schraube deine Kamera auf dein Stativ und wähle einen Wert von ISO 100-200 zu Beginn.
  • Schließe nun die Blende. So hast du die Chance auf diese faszinierenden Blendensterne. Diese hängen aber immer auch vom Objektiv ab.
  • Nun wirst du aller Voraussicht nach eine längere Verschlusszeit benötigen. Das ist okay, wenn deine Kamera auf einem Stativ ist.
  • Als Blende wähle immer mindestens 8 und mehr. Gerne auch mal Blende 11, um eine gute Tiefenschärfe zu bekommen. Warum? Dein Motiv ist in weiter Ferne und du willst ja ein vollends klares Bild.
  • Achte sehr auf deine Anzeige im Belichtungsmesser. Gleich das aber keinesfalls durch höhere ISO-Werte aus. Wie zu Beginn gesagt: Halte den ISO unbedingt niedrig, um kein Rausche zu bekommen.

Fotografie-Tipps-zum-Fotografieren-lernen
Die beste Sammlung zum Fotografieren lernen für Dich!

Tipp: Dein perfekter Start für die Grundlagen der Fotografie. Denn jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Ich empfehle dir dich zu Anfang mit den drei wichtigsten technischen Begriffen ISO, Blende und Belichtungszeit zu beschäftigen. Denn das macht viele einfacher!

Blende – einfach erklärt
Belichtungszeit – einfach erklärt
ISO – einfach erklärt
Fotografieren lernen für Anfänger: 15 Tipps


Sonnenaufgang: Fotos ohne zu verwackeln

Ist deine Belichtungszeit zu lang, dann verwackelt dein Foto. Doch ist für die Wahl der richtigen Belichtungszeit wichtig, dass du nur eine gewisse Zeit die Kamera ruhig halten kannst. Diese Zeit ist kürzer als du denkst. Als Faustregel kannst du die merken, dass du als Verschlusszeit immer den Kehrwert deiner Brennweite wählen solltest. Somit solltest du bei einer Brennweite von 50mm also mindestens 1/50 Sekunde an deiner Kamera wählen. Eher etwas kürzer – also vielleicht eine 1/100 oder auch 1/150 Sekunde.

Faustregel für Freihand-Verschlusszeit

Kehrwert Brennweite = Einstellung Verschlusszeit
(50mm = 1/50 Sekunde oder 100mm = 1/100 Sekunde)


Das Stativ für lange Belichtungszeiten

Wie erwähnt, da ich häufig am frühen Morgen oder späten Abend fotografiere, sind Stativ und Kabelfernauslöser für mich wichtige Begleiter. Nur damit kann ich denn Sonnenaufgang fotografieren sondern auch das nächtliche Stadtpanorama oder in dunklen Lost Places meine Fotos komponieren kann. Klar, natürlich kann ich auch den Sonnenaufgang mit einem Handy fotografieren, nur dann ist es oft eine Frage des Dynamik-Umfangs.

sonnenaufgang-fotografieren-tipps
Der Sonnenaufgang in Kenia – ein tolles und faszinierendes Licht!

Probiere neue Perspektiven aus

Zu den Tages-Randzeiten macht es Spaß auszuprobieren. Fotografiere gegen das Licht, versuche Personen und Gegenstände als Silhouette einzufangen und spiele ein wenig mit dem Licht. Du wirst begeistert und sein und einmal mehr feststellen: Fotografieren und Licht sind die besten Freunde.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
Die Perspektive wechseln: Runter auf den Boden und Details einfangen

Sonnenaufgang fotografieren – Videotutorial

Hier auch ein tolles Video von meinem Blogger-Kollegen Stefan Schäfer. Schaut doch mal rein!


Wie sind deine Erfahrungen beim Sonnenaufgang fotografieren?

Haben dir diese Ideen gefallen? Welche Erfahrungen hast du mit Fotos bei Sonnenaufgang gemacht? Ich freue mich auf deine Kommentare. Ach so, wenn du Tipps für tolle Orte zum Fotografieren zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang suchst, habe ich hier ein paar Tipps für tolle Fotolocations aufgeschrieben …


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Super coole Fotoshooting & Kreativ-Ideen für deine Fotografie

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos

Es gibt so coole Ideen für neue Fotos, dass ich sofort die Kamera greifen und loslegen will. Immer wieder suche ich beim Fotografieren nach Tipps für mehr Foto-Kreativität. Hier habe ich ein paar echte Wow-Fotoideen für dich und deine kreative Fotografie gesammelt, die teils so einfach und doch so inspirierend sind. Hast Du Lust auf Fotoideen für dein nächstes Fotoshooting zum nachmachen? Dann lass dich inspirieren mit ein paar spannenden Fotoshooting-Ideen und eine noch kreativere Bildgestaltung.  Kennst du weitere kreative Fotoideen? Hast Du schon welche ausprobiert? Dann freue ich mich auf deine Ideen! Viele Spaß bei der kreativen Umsetzung.

Hier habe ich zudem auch 10 Coole Tipps Für Foto-Anfänger auf dem Weg zum Fotografieren lernen. Oder hast Du Lust auf Porträtfotografie? Oder Spaß an 11 genialen Tipps & Tricks für atemberaubende Landschaftsfotografie Fotos oder suchst du ein paar kostenlose Lightroom Presets? Schau Dich einfach um!


Doppelbelichtung Schlaflos

Tolle Idee – eine Doppelbelichtung. Erinnert mich ans träumen.

Faszinierende Doppelbelichtung Wach/Schlaf. Foto/Quelle: The Endearing Designer

Das Ei in der Mittagssonne

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Foto: Lars Poeck / Ein Ei, eine Gabel und Sonnenlicht zur Mittagszeit – fertig ist das kreative Fotomotiv

Meine Sicht der Dinge: Kippe den Horizont

Tolle Idee und eigentlich so einfach. Kippe den Horizont und täusche den Betrachter.

Meine Welt! Den Horizont kippen. Foto/Quelle: Flickr/SGPhotography77

Ändere die Perspektive und den Winkel

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Foto: Lars Poeck / Wage den zweiten Blick und ändere die Perspektive!

Im Wasser siehst Du Geister: Spiegelbild fotografieren

Es sieht so wundervoll mysteriös aus: Das Spiegelbild im Wasser. Blass, unklar und doch eindeutig. Tolle Idee!

Im Wasser siehst Du Geister-Spiegelbild. Foto/Quelle: Flickr/Shannon Kringen

Kreative Fotoidee: Verkehrte Welt

Warum bin ich selbst bitte nie auf so einen einfachen Trick gekommen? Wundervoll! Will ich gleich nachmachen!

Grass Hair
So einfach und so toll! Foto/Quelle: Koldunov/photosight.ru

Das alte Blatt: Tunnel zum Geheimnis

Dieses Foto mag ich gerne, aber ich bin mir der Ursprungs nicht sicher. Am Ende des Tunnels ist mal der Wald, mal eine Person, mal ein Hirsch zu sehen. Aber das macht die Idee des Tunnels in Makroaufnahme vielleicht so spannend. Ob es letztendlich per Photoshop zurecht gebastelt wurde, ist mir dabei egal 🙂

Dieses Foto geistert in einigen Versionen durch das Netz. Foto/Quelle: http://bed3.tumblr.com/image/132161110089

Verwirrspiel: Den Blick lenken

Ziemlich cooles Spiel mit der Perspektive – oder?

Auf den Blickwinkel kommt es an! Foto/Quelle: Tristan Brown

Kopflos: Verwirrung leicht gemacht

Eine tolle Idee der Fotografin Hannah Ruth. Dafür benötigst aber logischerweise zwei Models, wenn die Idee gesund verlaufen soll!

Foto: Hannah Ruth/flickr
Foto: Hannah Ruth/flickr

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Das etwas andere Familienfoto

Vor einiger Zeit hatte ich ja mal einen Beitrag auf dem Coca-Cola Blog über Fotos zu Weihnachten geschrieben. Kürzlich habe ich eine weitere tolle Idee gefunden für kreative Fotos – nicht nur zu Weihnachten. Eigentlich funktioniert es mit vielem, was da spiegelt (Glas, Schminkspiegel…)

Das kreative Familienbild. Foto/Quelle: paperblog.com

Blumenkleid: Eine Frage der Perspektive

Auf manche Ideen muss man erstmal kommen. Und wenn man sie dann sieht, erscheinen sie so einfach! Hier eine tolle Kreatividee mit Blumen!


Reflexion und Schattenspiel

Wow, wieder eine tolle Idee für das Spiel mit der Perspektive. Vorsicht vor nassen Füssen!

All was left was the shoes. Foto/Quelle: Jessica May Rita Kohut/flickr

Upside down

Die Welt auf dem Kopf! Wer hat schon mal von weitere weg durch ein Objektiv geschaut? Alles auf dem Kopf? Dann fang das doch mal auf deinem Foto ein!

Foto von Zia Uddin von Fivehundredpx
Foto von Zia Uddin von Fivehundredpx

Ändere Fokus und Perspektive

fotoshooting-ideen
Fotos: Lars Poeck / Manchmal ist es so einfach, was man aus Perspektive und Fokus machen kann!

Die andere Perspektive

Nochmals wechseln wir die Perspektive. Das nennt sich auch in der Tat „Forced Perspective“. Der Effekt ist super cool!

Der Blick aus anderer Perspektive! Foto/Quelle: Flickr/instantshift.com

NEU: Hier noch mehr Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Also lass dich hier inspirieren!

Hier die ersten Kundenrezensionen auf Amazon

Klare Aussagen und Anhaltspunkte.

(Von klaus knopp am 2. September 2017)
*****
„Endlich mal ein Buch das ohne viel Geschwafel sofort zum Thema und auf den Punkt kommt. (…) Man kann sofort die Tipps umsetzten. (Gibt es einen Vordegrund/Hintergrund,stört was im Bild, Spannung/Blickrichtung /Schärfe/Schatten im Bild, ist es evtl Reizüberflutet )
Das und viele andere Aussagen im Buch macht es für mich bis jetzt sehr wertvoll.“

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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!


Gefällt dir, was du hier liest? Dann gib mir einen Daumen hoch oder sag es weiter!


Bildgestaltung und Bildaufbau: Das visuelle Gleichgewicht

Visuelles Gleichgewicht

Wenn du dich gerne mit Bildgestaltung und Bildaufbau beschäftigst, solltest du auch das visuelle Gleichgewicht kennen. Als ich das erste Mal den Begriff visuelles Gleichgewicht gehört habe, konnte ich mir nicht viel drunter vorstellen. Es geht um das Geheimnis der Bildaufteilung. Goldener Schnitt, Drittel-Regel und Farbgebung! Eine gute Bildaufteilung macht dein Foto zum echten Hingucker für den Betrachter.

Durch das visuelle Gleichgewicht führst das Auge, du spielst mit Kontrasten und kannst Dinge in deinem Foto betonen. Dabei geht es um Begriffe wie Goldener Schnitt, Drittel-Regel, Goldenes Rechteck, Goldene Spirale, Goldener Winkel und im Gegenzug natürlich das Ungleichgewicht, das du vermeiden solltest. Hier habe ich dir ein paar Tipps und Ideen aufgeschrieben, wie du für dich das Geheimnis der Bildaufteilung lösen kannst. Ich bin gespannt, was du davon schon anwendest oder was du für Ideen hast, um dein Foto noch besser zu gestalten.

Die Ạsymmetrie hat oft eine direkte Einwirkung auf das visuelle Gleichgewicht. So wirkt es links ausgeglichen – auch wenn es nicht 100% symmetrisch ist.

Farbe bekennen: Setzte Farb-Akzente in deinem Foto

Bildgestaltung-Farbe-4
Eigentlich ist das gelbe Taxi nur ein kleiner Teil des Fotos, aber es ist der klare Blickfang – durch die grelle Farbe

Ich mag Farbe im Bild. Verschiedene Farben bestimmen dein visuelles Gewicht. Ein heller oder gar greller Farbton wird immer die eher blassen Farben überstrahlen und den Blick auf sich ziehen. Das kann also über Gleich- oder Ungleichgewicht in deinem Foto entscheiden.

Mit Farbe den Blick führen

In dem Fotobeispiel rechts setzt das gelbe Taxi den Akzent vor der Skyline von Manhattan. Trotz kleinem Auto vor großem Panorama zieht es durch die gelbe, grelle Farbe sofort den Blick auf sich.

Wenn gleich rot die schwerste Farbe ist und gelbe eher eine leichte Farbe, zieht in dem Bild hier das gelbe Taxi in der eher aus grau und braun bestimmten Umgebung klar den Blick auf sich. Würde ein roter Feuerwehrwagen daneben fahren, wäre dem Taxi sicher die Aufmerksamkeit genommen.

Bildaufbau: Wo soll der Betrachter hinschauen?

Bildgestaltung-Farbe-6
Hätte sich die morgendliche Läuferin für eine graue Hose entschieden, wäre sie im Foto möglicherweise nicht so hervorgestochen.

Dein Hauptmotiv kann auch verschwinden durch die falsche Farbe

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Hier ist die Bildgestaltung missglückt. Denn das rote Rohr zieht in Form und Farbe den Blick auf sich und die Läuferin geht fast unter im Foto.
bildgestaltung-visuelles-gleichgewicht
Bildgestaltung ganz einfach: Visuelles Gleichgewicht ausnutzen!

Eine Frage der Größe

Ganz klar, große Objekte nehmen mehr visuelles Gewicht ein, als kleine Objekte. Denn wenn diese auch mehr Platz im Foto einnehmen, ziehen sie in der Regel auch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Bildgestaltung beeinflussen durch Formen und Fokus

Wie sieht das denn aus? Ungewöhnliche Formen in Mitten von gewöhnlichen Formen stechen ins Auge. Das mag in unserer Natur liegen, damit wir immer eine Bedrohung oder ähnliches erkennen. Wenn alles in gleicher Form ist, schaltet unser Gehirn auf Autopilot. Das kannst du dir zu nutze machen und dein Hauptobjekt hervorstechen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für scharf vor unscharf. Auch da ist völlig klar, wohin das Auge sich gezogen fühlt.

Mache dir also kurz Gedanken über deine Szene und den Bildaufbau. Was soll die ungewöhnliche Form einnehmen, was soll im Fokus (also scharf) sein? Was sollte eher aus dem Bild verschwinden, da es möglicherweise den Fokus aus deinem Bild verzerrt?

Bildgestaltung-Formen-1
Viele Linien und mitten drin eine Person, die auf die U-Bahn wartet. Ein schöner Kontrast in der Form zieht den Blick auf sich.

Spiele mit der Komplexität der Form

Wenn du einfache Formen wie einen Kreis oder eine Linie hat, dann braucht dein Gehirn nicht allzu lang, um diese Formen zu verarbeiten. Wenn jedoch ein Baum oder ähnliches mit komplexen Formen ins Blickfeld kommt, dann zieht das sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Mache dir das in deiner Bildgestaltung zu nutze.

Bildgestaltung-Komplexitaet-1
Linien und Rechtecke – davor ein Mensch. Ganz klar, was hier den Blick des Betrachters auf sich zieht!

Platzierung im Bild: Drittelregel

Die Drittelregel funktioniert. Denn das gibt dem Foto ein gewisses Gleichgewicht. Klar, auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, doch grundsätzlich empfindet dein Auge es als angenehmer, wenn das Hauptobjekt nicht mittig platziert ist.

Bildgestaltung-Drittelregel-1
Das Auge empfindet eine Platzierung nach der Drittelregel als sehr angenehm und spannend.

Kombiniere Formen, Farbe und Bildaufbau

Die beste Wirkung erzielst du natürlich, wenn du Formen (ungewöhnliche Form vor gewöhnlichen Formen), Farbgebung (knallige Farben vor leisen Farben) und zudem noch die Bildaufteilung (Platzierung nach Drittelregel) kombinierst. Hier im Foto habe ich versucht auf viele der Punkte zu achten.

Bildgestaltung-Komplexitaet-2
Der Hund mit rötlich, bräunlichem Fell setzt einen klaren Blickfang auf der grünen Wiese.

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du?

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du? Welche nutzt du? Ich freue mich auf deine Ideen und Kommentare. Und wenn du tolle Fotobeispiele zu Farben, visuellem Gleichgewicht oder ähnlichem hast, dann lade sie hier gerne hoch und zeige sie uns!


Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

NEU: Hier noch mehr Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Also lass dich hier inspirieren!

Hier die ersten Feedback zum Buch:

Lerneffekt garantiert

„Der Untertitel Woche für Woche wurde von Lars Poeck mit bedacht gewählt. Während sich die erste Buchhälfte mit technischem und bildgestalterischem Grundwissen befasst, darf der Leser im zweiten Teil die erlernten Fähigkeiten in wöchentlichen Foto-Aufgaben umsetzen. Lerneffekt garantiert.
(4,5 von 5 Sternen / erschienen in Digital photo/Ausgabe 11/2017)

*****

Woche für Woche bessere Fotos
„Ihr sucht ein Fotoarbeitsbuch, das Spaß macht, euch lernen lässt und in dem ihr auch zahlreiche Tipps und Tricks erhaltet? Dann kann ich euch absolut „Kreative Foto-Aufgaben“ von Lars Poeck empfehlen. …“
(augsburger-fotografen.de/09/2017)

*****

Klare Aussagen und Anhaltspunkte
Endlich mal ein Buch das ohne viel Geschwafel sofort zum Thema und auf den Punkt kommt. Man kann sehr gut nachvollziehen was hier beschrieben ist und erkennt sich in den dargestellten Problemen wieder (zumindest ich) . (…) Man kann sofort die Tipps umsetzten. (Gibt es einen Vordegrund/Hintergrund,stört was im Bild, Spannung/Blickrichtung /Schärfe/Schatten im Bild, ist es evtl Reizüberflutet ) Das und viele andere Aussagen im Buch macht es für mich bis jetzt sehr wertvoll. LG Klaus“

(Amazon.de/Klaus Knopp am 2. September 2017) 

*****

 

Sehr gelungen!
„Es war heute in der Post. Ich habe mich sofort darin vertieft und bin noch lange nicht fertig mit dem Lesen, aber eine Einschätzung kann ich bereits geben: Ein sehr gutes, bereicherndes und inspirierendes Buch – auch für Menschen, die schon länger fotografieren. Aber da es ganz sicher auch für Anfänger geeignet ist, werde ich es meinen Fotokurslern ganz fest ans Herz legen. Danke für dieses fundierte, verständlich erklärte Wissen und die tolle Inspirationsquelle.‘
(Von Amazon Kunde am 2. September 2017)


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Bildkritik & Bildbesprechung in der Fotografie: Tipps zur Weiterentwicklung

bildkritik-fotografie-tipps

Vor einigen Jahren habe ich einmal einen Beitrag zum Thema Fotografische (Selbst)-Kritik geschrieben. Ich bekomme ja immer mal wieder Fragen, ob ich nicht mal Feedback, eine Bildkritik oder Bildbesprechung machen möchte. Aber wie sähe ein Bildkritik Beispiel aus?

Bei mir geht es ja immer wieder um das Thema Fotografieren sowie viele Challenges und Fotoaufgaben, die ich mir stelle. Da ist es nur gut mich von Zeit zu Zeit immer mal wieder zu reflektieren wo ich gerade so stehe.

Bildkritik und Bildbesprechung sollte konstruktiv sein

Nur eines vorweg – ein „Wow, tolles Bild“ oder „Gefällt mir“ hilft dir nicht wirklich weiter. Ebensowenig auch ein „Uhi, sieht das Foto doof aus“. Viele wollen damit nur provozieren oder sich wichtig machen. Denn konstruktiv ist so ein Feedback nie.

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Wann ist ein Foto ein gutes Foto? Die Antwort: Es kommt drauf an!

Checkliste mit Tipps zum Thema Bildkritik

Dazu eine kurze Checkliste mit Tipps zum Thema Bildkritik, mit der du deine Fotos (und auch natürlich andere Fotos) hinterfragen und kritisieren kannst.

Bildkritik – Prüfe deinen kritischen Blick anhand dieser Fragen

  • Ist dein Hauptmotiv klar erkennbar?
  • Ist dein Motiv spannend?
  • Hat dein Foto einen Vordergrund?
  • Stört etwas im Hintergrund?
  • Stimmt die Lese-, Lauf- oder Fahrtrichtung?
  • Nutzt du mögliche Kompositionshilfen optimal aus?
  • Macht dein Foto neugierig?
  • Ist dein Foto klar und nicht Reizüberflutet?

Jede Bildkritik nehme ich immer auch mal zum Anlass mich einmal zu reflektieren, wie ich mich so entwickelt habe. Intensiver in die Fotografie gestartet bin ich eigentlich im Jahre 2014. Puh, schon einen ganze Zeit her. Mein erster Fotoblog-Beitrag auf den ich super Stolz war, war eine kleine Reportage über Merle Und Ihr Plattbodenschiff. Ich hatte an einem Sonntag meine Kamera dabei und hab mir ein Thema gesucht. Wow, und auf einmal wurde der Beitrag geteilt. Andere schauen meine Bilder an. Großartig!

Es folgten immer neue Themen, die ich mir fotografisch vorgenommen habe. Es kam das erste Buch, erste Fotoaufträge und immer mehr Leserfeedback – und klar, auch mal Kritik. Aber wenn man sich mit Leuten persönlich trifft, gab es selten konstruktive Kritik. Wem etwas nicht gefällt der sagt in der Regel folgendes: Gar nichts! Kennst du das auch von dir? Daher ist es an dir oft dein eigener Kritiker zu sein. Denn du bist ehrlich zu dir.

Das konstruktive, objektive und ehrliche Feedback

Es ist so – du wirst es selten bekommen! Denn niemand will da ehrlich sein merke ich allzuoft, gerade wenn andere dabei sind. Aber du darfst es einfordern. Wenn du deinem Gegenüber das signalisierst, kannst du Glück haben und vielleicht wirklich hilfreiche Kritik bekommen. Klar, da ist auch ein „Mir gefällt es nicht so gut“ erlaubt, aber viel mehr sollte da ein „weil“ dabei sein. Denn warum gefällt es dir nicht? Fordere das durchaus ein.


Selbstkritik: Hilfe für deine fotografische Standortbestimmung

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Ein gutes Foto ist ein gutes Foto – aber lerne auch mit Kritik umzugehen.

Beschreibe in vier Fragen und mit wenigen Worten, wo du dich gerade fotografisch befindest.  Was wünscht du dir von dir selbst? Damit bekommst du ein gutes Gefühl, warum du so gerne fotografierst, was du aber auch noch lernen und verbessern möchtest.

  • Warum fotografiere ich?
  • Was fotografiere ich am liebsten?
  • Auf welches Foto bin ich sehr stolz? Warum?
  • Was möchte ich gerne lernen in der Fotografie?

Diese Fragen geben dir Anregung einzusortieren wo du gerade stehen willst. Dazu lernen ist erlaubt und unbedingt gewünscht. Auch ich hole mir immer wieder Input – entweder in Form von Online Videos zum Thema Fotografie oder besser noch als Fotografie Workshop mit anderen Teilnehmern zusammen. Finde ich super inspirierend.

Ein gutes Foto ist ein gutes Foto

Und da kommen wir zu meinem wichtigsten Punkt: Ein gutes Foto ist ein gutes Foto. Mehr kann man oft nicht dazu sagen. Klar, ist es immer wichtig Selbstkritisch zu bleiben, aber lass dich nicht zu sehr verwirren und mach dich keinesfalls von den Social Media-Likes abhängig. Das hat selten etwas mit guten Fotos zu tun, oder bist du der Meinung das Katzen per se immer gute Fotomotive sind?


3 Punkte für deine fotografische Selbstkritik

Vor einiger Zeit habe ich dir 20 Punkt für deine fotografische Weiterentwicklung aufgeschrieben. Jetzt habe ich 3 Punkte hervorgehoben, mit denen ich mich an den eignen Fortschritten in der Fotografie freuen kann.

1. Selbstkritik: Beschäftige dich mit deinen Bildern!

Portrait Grit - Lightroom free Preset
Bildbearbeitung per Lightroom Portrait Grit

Nach dem Shooting ist vor dem Shooting. Statt die 32MB Speicherkarte in deiner Kamera zu lassen, klicke dich regelmäßig am Computer durch deine Bilder. Markiere deine guten Fotos, sortiere und favorisiere deine Favoriten.

Aber überlege dir auch: Warum gefällt mir dieses und jenes Bild nicht so gut. Stimmt der Ausschnitt nicht, habe ich die Kamera-Einstellung richtig gewählt, wäre es im Hochkant- oder Quer-Format besser, wie sähe es aus einer anderen Perspektive aus?

Die Fotos sichten

Nach einem Foto-Walk klicke ich mich jedes mal durch meine Bilder. Erst wenn ich die Bilder in Ruhe auf deinem großen Monitor sehe, weiß ich, bei welchen Fotos sich die Nachbearbeitung lohnt. Ich lege mir Kollektionen (beispielsweise Makro, Streetfotografie oder Architektur) an. Zusätzlich vergebe ich Stichworte (Tags) mit Themen, Datum und so weiter, um die Bilder zu sortieren.

Lege Serien an mit wenigen, aber guten Bildern

So werden aus 100 Fotos in der Regel 20-25 passable Aufnahmen. Bevor ich diese bearbeite, sehe ich mir die noch nicht bearbeiteten Aufnahmen nochmals an. Dabei reduziere ich erneut. Ergeben die Bilder nun eine Serie? Versteht ein unbeteiligter, was ich mit diesem und jenem Foto sagen will?

Bearbeite deine Bilder in Lightroom, Gimp, Picsasa und Co.

Dann bearbeite ich ausgewählten Bilder in der Regel mit Lightroom. Für viele Schritte habe ich mir Lightroom Presets zur Fotobearbeitung angelegt. Zudem nutze ich viele Lightroom Tastatur-Shortcuts. Das spart Zeit. Dann komme ich bestenfalls auf 8-12 Bilder, auf die ich dann stolz bin und mich drüber freue, diese fotografiert zu haben.

2. Freundeskritik: Drucke deine Foto-Kollektionen und verschenke sie

Jeder von uns postet kleine Bildserien vom letzten Fotowalk auf Facebook, Flickr und ähnlichen Plattformen. Auch gibt es Kommentare und Feedback.

Kleine Fotogeschenke erhalten die Freundschaft

Aber noch mehr Feedback wirst du bekommen, wenn du deine Fotos deinem gegenüber direkt in die Hand gibst. Das gedruckte Bild gewinnt enorm und es wird nicht so inflationär im „Social Media Overkill“ untergehen.

Echte Fotoentwicklung muss nicht teuer sein

Fotoidee-Kalender-drucken
Juhu, meine Fotos als A3-Kalender

Klar, das kostet ein paar Euro. Aber was kostet denn dein ganzes Kamera Equipment bitte schön? Vielleicht findest du ja einen günstigen – und qualitativ guten – Anbieter. Weltklasse ist natürlich der Großformatdruck als Leinwand oder Alu Dibond.

Ich habe mich aber letztens an die gute alte Idee des Fotokalenders erinnert. Ein Kalender = 12 Monate = 12 Bilder: Perfekt für (m)eine erste Kollektion!

Wie wird das Feedback sein?

Jetzt bekommen mein Eltern, Bruder und Co. alle die gleiche Kollektion. Doch bin ich mir sicher, wird jeder ein unterschiedliches Feedback geben. Wer traut sich vielleicht auch mal eine Kritik zu dem ein oder anderen Bild und was lerne ich dabei. Kannst natürlich auch Weihnachtskarten oder das gute alte Papierbild machen – diese Idee soll dich ja nur inspirieren, dass du dir die richtigen Motiv für eine Kollektion aussuchst, es verschenkst und (hoffentlich) ein Feedback bekommst. 

3. Fremdkritik: Hole dir kritisches Feedback

zusammen fotografieren beim photowalk meetup berlin
Zusammen fotografieren & diskutieren beim Fotowalk

Ein Rückmeldung und konstruktive Kritik von anderen ist wirklich hilfreich. Bei manchen Foto-Walks und Foto-Touren beobachte ich immer wieder das Panik „P“ in den Augen und die Zurückhaltung einiger Teilnehmer. Ahhh, lieber nicht den Nebenmann durch die eigene Speicherkarte klicken zu lassen. Aber ich finde es total hilfreich. Was soll denn passieren? Ich lerne beim anschauen der Bilder. Wie er oder sie den Ort gesehen? Wie reagieren andere auf meine Bilder?

Klar, es zwickt auch kurz mal, wenn man hört, warum man dieses und jenes so oder so fotografiert hat. Doch wie soll ich denn dazu lernen, wenn mir niemand sagt: Fotografiere das mal auf gleicher Höhe wie das Objekt. Versuche mal deine Bildinhalte zu minimieren. Setzte den Fokus nicht immer in der Mitte. Dann kann ich argumentieren, interpretieren und Fragen stellen. Und beim nächsten Fotowalk kann ich es neu ausprobieren.


Wo holst du dir dein fotografisches Feedback?

Diese 3 Ideen helfen mir mittlerweile sehr gut, um Fortschritte und Entwicklung bei mir zu beobachten und zu beurteilen. Wo und wie holst du dir Feedback? Wie gehst du mit deinem fotografischen Motivationstief um? Ich freu mich auf deine Kommentare.

Fotografisches Motivationstief?
Mein Tipp: Fang einfach wieder an

Dieser Motivationstipp hört sich extrem einfach an. Aber er ist nun mal auch unheimlich Effektivität. Denn wenn du erstmal einfach deine Kamera wieder in die Hand nimmst und losgehst, kannst du schnell den ganzen Schwung richtig mitnehmen. Alles beginnt wieder mit dem ersten Bild, dem ersten Motiv – also lass dich motivieren vom ersten Schritt!

Diese Tipps sollen für dich der perfekte Einstieg in die Welt der Fotografie sein – egal ob du dich für Porträtfotografie oder Landschaftsfotografie interessierst, mehr über Themen wie Belichtung, Bildgestaltung oder Bildbearbeitung lernen möchtest – oder einfach kreative Fotoshooting Ideen ausprobieren willst. Naja, aber was bedeutet schon richtig fotografieren, wenn du die Grundlagen noch nicht kennst.


Video-Tipps: Fotografieren lernen online

10 Tipps in 2 Minuten für coole und kreative Fotos

Hier habe ich dir meinen Lieblingstipps in einem Video zusammengefasst. Alle Tipps und noch viele weitere findest du übrigens auch in meinem eBook zum Thema Fotografieren lernen.


Tipp: Weniger ist mehr – Die Grundausstattung deiner Kamera

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Fotografieren Lernen: 10 Coole Tipps Für Foto-Anfänger + Pdf-Download

Ich habe mich zu Anfang mit unendlich viel Technik eingedeckt. Gestartet hab ich mit einer Canon DSLR und dem dazugehörigen Objektiv. Als ob ich eine Ausbildung als Fotograf beginnen will. Was für ein Quatsch. Egal, ob Nikon, Fuji, Sony oder Canon – als ob man beim Fotografieren Können und gute Fotos mit viel Technik erkaufen kann. Dem ist nicht so! Egal ob Hobbyfotograf oder Amateur.

Denn eigentlich braucht es nur wenig an Foto-Equipment um loszulegen – nämlich deine Kamera und ein gutes Objektiv! Du willst dich ja nicht gleich mit einem Fotostudio als Fotograf selbstständig machen 🙂

Als Zusatzanschaffungen für deine Kamera am Anfang deiner Reise in die Fotografie empfehle ich eine gute und schnelle Speicherkarte (z.B. 32MB), eine Zusatzakku (für längere Touren), eine kompakte Kameratasche sowie ein Stativ. Zudem ist ein Fern- oder Kabelauslöser praktisch, geht aber zu Anfang auch mit dem 2 oder 10 Sekunden Selbstauslöser (dazu später mehr). Mehr braucht es vom Equipment her nicht, damit wir uns ins Abenteuer der kommenden Tage stützen können.

Hier noch mehr zum Thema Kamera kaufen.


Fazit: In der Fotografie geht’s um diese 3 Kernfragen:

  • Wie kann ich meinem Hauptmotiv Aufmerksamkeit geben?
  • Wie kann ich das Auge des Betrachters ins Foto und durch die Komposition begleiten?
  • Welche Elemente kann ich eliminieren und störenden Elemente aus dem Foto verbannen?
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Fotografieren lernen: Ein ganz schlichtes Motiv wirkt durch den direkten Blick auf die Details.

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Fotografieren lernen: Kostenlose Lernvideos und Fotokurse

Fotografieren lernen: Kostenlose Lernvideos

Wenn man nach „fotografieren lernen“ oder Fotolehrgang kostenfrei auf Google sucht, kommt man schnell auf Suchergebnisse für „fotografieren lernen online kostenlos„. Da sind sie wieder, all die Abstauber und Sparfüchse. Aber ich bin ja nicht anders – ich habe ja auch danach gesucht.

Doch weiß ich natürlich, dass man das „Fotografieren lernen online“ schlecht nur online hinbekommt. Dazu gehört: Raus gehen, üben, sich mit anderen austauschen, über Fotos reden, Feedback bekommen und weiter üben. So habe ich dir zudem eine ganz Reihe an Fotoaufgaben und Fotoprojekten zusammengestellt, mit denen du das gelernt in der Praxis anwenden kannst.

Hier habe ich dir nun eine ganz Menge toller Online Video zum Fotografieren lernen zusammengestellt. Folge auch meinem YouTube Kanal, denn da habe ich dir eine Playlist zum Thema Fotografieren lernen quasi als Online Video-Fotokurs zusammengestellt, wo ich immer wieder neue Video hinzufüge.


Fotokurs: Kostenlose online Lernvideos

Aber es gibt viele tolle Lern-Videos. Auf Portalen wie udemy.com oder auch fototv.de findet man komplette Kurse, teils gegen kleines Geld, einige aber auch durchaus im hochpreisigen Segment. Die Qualität kann ich nicht beurteilen. Da sind schon tolle Themen dabei, doch fehlte mir bisher die Motivation einen dieser Kurse zu kaufen. Schließlich gibt es Unmengen kostenlose online Lernvideos über das Fotografieren.

Basierend auf meinen Lernfortschritten im Fotografieren habe ich einmal meine Favoriten zusammengestellt, die mir richtig weitergeholfen haben.

Fotografieren lernen: Kostenlose Video Tutorials

Grundbegriffe Fotografie, Tipps bis zur Bildbearbeitung

Es geht los bei der Kaufberatung für die digitale Spiegelreflexkamera über die Erklärung der Grundbegriffe Fotografie wie ISO, Blende und Objektiv bis hin zu Tipps für Porträtfotografie, Nachtfotografie, Bildbearbeitung und vieles mehr.

Wenn ihr weitere tolle Lern-Videos zum Thema Fotografieren lernen kennt, schickt mir gerne die Links oder postet diese als Kommentar.

Hier meine Videotipps zum Thema online kostenlos fotografieren lernen

1. Welches Equipment brauche ich?

DSLR-Kaufberatung: Welche Spiegelreflexkamera soll ich als Einsteiger kaufen?

Objektiv-Kaufberatung: Was ist wichtig, worauf muss ich achten?

Fotograf Benjamin Jaworskyj gibt mal wieder gute Tipps.

2. Grundlagen zum Fotografieren lernen

DSLR-Fotografie Basics

Dieses Video erscheint auf den ersten Blick etwas dröge, ist aber eine wichtige Einführung in die absoluten Grundbegriffe, ohne die es nun mal nicht geht.

Tutorial: Was ist das Histogramm: Die Basics für Einsteiger

Histogramm – schrecklich, das hasse ich. Aber es geht nicht ohne. Also anschauen und wissen warum!

Tutorial: Grundlagen der Bildgestaltung – die Drittelregel.

GIGA Foto erklärt ja immer hübsch flott, was sonst gerne technisches blabla sein kann. Sehr schönes Tutorial!

Scharfe Fotos machen: Warum wird es unscharf, worauf muss ich achten?

Warum wird so viel unscharf? Was mache ich (vielleicht) falsch? Hier gibt es vier einfache Tipps, um es das nächste Mal besser zu machen.

3. Fotothemen von Porträtfotografie bis zu Nachtfotografie

Einführung in die Porträtfotografie: Tipps und Tricks zu Licht, Ausschnitt und Tiefenschärfe.

Ich mag die Blende8 Podcasts. Sehenswert und gut zu verstehen!

Landschaftsfotografie: Einführung, Tipps und Tricks in das faszinierende Thema Landschaften richtig fotografieren.

Sicher neben den Porträts eines meiner Lieblingsfoto-Themen. Also hab ich auch nach kostenlosen Lernvideos zu dem Thema gesucht.

Wassertropfen fotografieren – wie geht das?

Ein Video, welches man sofort anwenden kann. Tolle Tricks erklären das Thema Wassertropfen fotografieren (in Englisch).

Langzeitbelichtung: Wie geht das und was ist alles möglich (in Englisch).

Diesen verrückten Asiaten muss man mal gesehen haben. Hier berichtet er über das Thema Langzeitbelichtung.

Fotografieren zur Blauen Stunde

Anschauen, raus gehen und nachmachen!

Porträt bei natürlichem Licht: Tipps und Anregungen zu Lifestyle Fotos (in Englisch).

Gibt irgendwie viel zu wenig über das Thema auf YouTube. Dabei ist es so toll!

4. Foto- und Bildbearbeitung in Lightroom und Co.

Bildbearbeitung mit Lightroom (in Englisch)

Anthony Morganti macht meiner Ansicht nach die besten Tutorials zum Thema Lightroom. Es gibt viele, aber diese mag ich am liebsten!

Lernvideo Nachtfotografie bearbeiten:

Anthony Morganti erklärt, wie man das beste aus den Bildern rausholen kann. Toll! Dunkele Bereiche klaren auf, der Himmel wird sichtbar. Faszinierender Workshop.

5. Kreative Fotoideen

Ich freue mich ja immer über neue kreative Fotoideen. Hier ein paar spannende Videos mit lustigen Bildideen.

Bildideen zum nachmachen:

Eine paar echte Wow-Fotoideen:

Fortsetzung folgt, gibt schließlich noch einiges zu lernen bei mir!


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
Kreative Fotoideen für dich!

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Fotokurs – Fotoaufgabe 16: Aus der Froschperspektive

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Kennst du die Froschperspektive in der Fotografie? Diese Untersicht oder eben auch Froschperspektive meint die Aufnahmen von einer niedrigen Perspektive oder auch niedrigen Kamerastandort aus. Beim Fotografieren lernen mag ich ja das Spiel mit Blickwinkeln. Jede Änderung des Blickwinkels ändert auch die Wirkung deines Fotos. Dafür ist die Froschperspektive ein tolles Stilmittel, um Fotos aus sonst gewöhnlichem Winkel spannender und interessanter zu gestalten.

Aber was genau ist die Froschperspektive?

Als Froschperspektive bezeichnet man die Betrachtung eines Gegenstandes von einem unter der normalen Augenhöhe liegenden Augenpunkt“ weiß Wikipedia zu erklären. Natürlich ist die Perspektive nicht alles. Nutze diese in Kombination mit weiteren Regeln und Tipps für eine gute Bildgestaltung und du hast schon mal ein gutes Rezept für ein interessantes Foto. Also lass uns die Froschperspektive ausprobieren mit der neuen Fotoaufgabe. Hast du Lust mitzumachen und dein Foto zum Thema „Froschperspektive“ zu fotografieren und hochzuladen oder auf deinem Blog zu verlinken?

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Die Froschperspektive verzerrt die Welt. Du blickst von unten nach oben – alles erscheint größer und mächtiger.

Froschperspektive ändert den Blickwinkel

Jedes Motiv kann die Wirkung ändern, indem du den Winkel änderst. Sei nie zufrieden mit dem ersten Foto. Probiere aus, Wechsel die Sichthöhe. Und so empfehle ich dir auch die Froschperspektive. Wenn du zudem auch noch einen spannenden Vordergrund hast oder mit Linien den Blick hin zu deinem Hauptmotiv führst, bietest du tolle Details für den Betrachter. Dadurch gewinnt dein Foto.

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Die Froschperspektive wirkt toll mit klarem Vordergrund und Hauptdarsteller – wie hier zwei Kühen im Bild.

Achte auf Linien und Perspektiven

Gerade bei Gebäuden wirkt die Froschperspektive extrem. Aber Vorsicht, es sollte mit bedacht eingesetzt werden und nicht einfach „wild nach oben“ fotografieren. Achte auf Linien und Perspektiven.

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Das Axel-Springer-Haus aus der Froschperspektive

Der Blick für Details: Was liegt denn da?

Im Herbst hatte ich immer mal wieder die Froschperspektive ausprobiert. können gut zum Herbst passen. Dann bekommst du am Boden liegende Dinge wie Blätter, Kastanien, Eicheln oder ähnliches toll drauf. Manchmal ist die Froschperspektive natürlich im fließenden Übergang mit der Aufgabe 7 (auf Augenhöhe fotografieren) – doch sollte der Blick eigentlich immer von einem Punkt unter der Augenhöhe leicht nach oben geneigt sein. Das macht die Froschperspektive aus.

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Eigentlich für mich keine 100%ige Froschperspektive – eher auf Augenhöhe. Aber trotzdem ein schönes Perspektivspiel!

Die Froschperspektive in der Porträtfotografie

Auch in der Porträtfotografie macht es Spaß mit der Technik zu spielen. Sie erzeugt oft Macht und Dominanz. Für dieses Foto habe ich mich auf den Tisch gelegt und viel Raum gelassen. Der Blick führt zu meinem Model hin, das unmerklich auf uns herab schaut.

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Bei Portraits kann man die Technik auch nutzen – es erzeugt Macht und Dominanz

Schloss Bellevue aus der Froschperspektive

Gerade sehr häufig fotografierte Motive wie in Berlin zum Beispiel das Schloss Bellevue oder auch das Brandenburger Tor machen Spaß durch neue Blickwinkel betrachtet zu werden. So wird das Bauwerk durch die Froschperspektive noch imposanter.

Also merken wir uns für die Froschperspektive:

  • Niedriger Blickwinkel leicht nach oben geneigt
  • Spannend, um Dominanz oder auch Größe und Macht darzustellen
  • Gerade mit viel Himmel im Bild achte darauf, dass dir das Foto nicht ausbrennt (überbelichtet!)
  • Dein Foto sollte etwas im Vordergrund haben

Mach mit! Zeige dein Bild zum Thema „Froschperspektive“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag (das wird dann erkannt) und poste gerne zusätzlich den Link hier als Kommentar.
  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Twitter und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @vegasworld hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 16: Froschperspektive„. ABER BITTE VORHER DIE ANDEREN WEGE AUSPROBIEREN 😉

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!


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Fotografieren in Berlin: Das Buch für Entdecker

Entdecke Berlin in neuem Blickwinkel – anhand von über 100 Foto-Beispielen

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations zum Fotos machen unterwegs. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in einem Buch für dich zusammengefasst und zeige dir die schönsten Foto-Motive. Egal, ob du Lost Places Fan und Entdecker bist oder ob du Architektur kreativ fotografieren willst – das Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen. Zudem gibt es einige zusätzliche digitale Extras als Bonus für dich.

Hier kannst du das Buch „Fotografieren in Berlin: 101 tolle Bildideen in der Hauptstadt“ bestellen!