Die besten Bücher zum Fotografieren lernen – die ultimative Liste

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Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht. Mal schön auf Schlaumeier machen und mit ’nem Zitat von Albert Einstein starten. Aber ist ja was wahres dran, denn ich lese total gerne über Fotografie und liebe Bücher zum Fotografieren lernen.

Sehr viele gehen ja beim Fotografieren lernen ebenfalls als Autodidakt vor. Hier habe ich euch mal eine aktuelle Top-Liste meiner Bücher zum Thema Fotografie zusammengestellt. Diese wird stetig erweitert. Vielleicht inspiriert sie dich. Vielleicht hast du auch tolle Vorschläge. Verrate mir, welche Bücher du kürzlich gelesen hast. Welche kannst du empfehlen?



Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln

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Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln

Fotograf, Fotokünstler und Trainer Robert Mertens geht die Dinge mal komplett anders an. Zuerst wusste ich nicht so recht, wie ich mich dem Buch am besten annähern soll. Ich war fasziniert, aber auch irritiert. Das sieht ja alles so ungewohnt aus? Wie macht er das? Das ist ja gar nicht mein Stil.

Genau das will Mertens auch. Laut Mertens ist die Bildsprache eng mit der Persönlichkeit eines Fotografen verbunden. Er will meine Gefühle, Gedanken und Visionen wecken, mich motivieren es zu versuchen, mich zu trauen. Raus aus der Komfortzone! Denn nichts anderes macht Mertens jeden Tag. Er kombiniert, abstrahiert, dreht Dinge um, erfindet neue Betrachtungsweisen und ist dabei stets inspirierend und niemals belehrend. Ein tolles Buch, das jede Seite lohnt. Etlichen Übungen und Workshops laden mich ein es selbst auszuprobieren. Und das werde ich auch. Vielen Dank für die tolle Inspiration!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln

PS: Wer Robert Mertens einmal live erleben will, dem sei auch seine Workshopseite mit zahlreichen Workshops empfohlen.


Der Rote Faden – Konzipiere deine eigene Fotoprojekte

Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen
Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen

Meike Fischer ist eigentlich Fotojournalistin. Ihr Buch schafft den tollen Wechsel zwischen Ratgeber und Inspiration. Als ich das Buch „Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen“ erstmals in Händen hielt, wusste ich nicht so richtig was mich erwartet. Was wird der Rote Faden sein, den sie mir zeigen will? Doch schafft Fischer es den Leser schlüssig heranzuführen und über Kapitel wie „Eigene Fotoprojekte realisieren“, „Vom Einzelbild zur Serie“, „Das fotografische Thema“ oder auch „Vom Tages- zum Langzeitprojekt“ mitzunehmen und so über den eigenen Bildstil und das bisherige Schaffen nachzudenken. Welche Fotos passen zusammen, welches Thema liegt mir oder wie kann ich mir ein geeignetes Thema erarbeiten? Die Fotos an sich sind eher unprätentiös, selten steht ein Foto für sich alleine als Kunstwerk. Aber genau ist ja auch Sinn und Zweck der Übung. Das Buch führt mich heran an das Serien entwickeln, Bildpaare oder auch eine kleine Reportage zu erarbeiten. Sofort rattert es in meinem Kopf. Wen kann ich fragen, ob ich ihn in einer Reportage begleiten darf? Welche Fotos passen als Serie zusammen. So macht es Spaß Bücher zu lesen. Immer wieder leg ich das Buch zur Seite und klicke mich durch mein eigenes Foto-Archiv. Ich will die vielen Übungen und Workshops am Ende jedes Kapitels sofort ausprobieren. Großartige Anregungen und eine tolle Heranführung an die Suche nach dem eigenen fotografischen „Roten Faden“!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen„.


Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto

Hermann Hirsch und Karsten Mosebach arbeiten hart an ihren Fotos. Doch als ich den Titel ihres Buches „Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto“ zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich „oh je, schon wieder so ein Plattitüden-Titel“. Ich wusste nicht so richtig, wie ich das Buch einsortieren sollte. Und was soll denn auch schon ein perfektes Naturfoto sein? Und dann kam alles ganz anders – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn die zwei Autoren und Fotografen haben es geschafft einen solch motivierenden Arbeitsprozess anzustoßen, dass ich sofort am nächsten Morgen früh aufstehen und die Ideen ausprobieren wollte. Freu dich auf ein wahres Kunstwerk an Fotoinspiration aus dem fotoforum-Verlag.

Hier findest du mehr zum Buch Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto.


Der abstrakte Blick – eine Kompositionsschule für künstlerische Fotografie

Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann
Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann

Torsten Andreas Hoffmann abstrahieret die Welt um sich herum. Punkte ergeben Linien, Linien ergeben Formen und Formen ergeben Muster. Es macht Spaß Hoffmann Kapitel durch Kapitel zu folgen und stets neue Aha-Erlebnisse zu haben. Wenn gleich das Buch sehr abstrakt vom Titelcover her erscheint, gelingt es dem Autor sehr gut den Leser mitzunehmen und Seite um Seite ein Stück tiefer in die Materie zu führen. Er überfordert nicht, sondern baut seine Ideen und Anregungen Stück für Stück auf.

Ich mag Fotobücher, die man immer wieder zur Hand nehmen will. Dieses Buch ist so eins. Die Ideen kann man toll in wöchentlichen Herausforderungen angehen. „Landschaft auf Form und Farbe reduzieren“ oder auch „Texturen und Superzeichen“ erkennen lernen. Das Buch hat mich gefordert, aber nicht überfordert. Ein große Empfehlung an alle ambitionierten Fotofreunde, die sich auf der Suche befinden und Lust haben neues zu entdecken!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann„.


Die kreative Fotoschule – fotografische Zusammenhänge verstehen

Die kreative Fotoschule
Die kreative Fotoschule

Die kreative Fotoschule von Markus Wäger soll helfen „Endlich fotografische Zusammenhänge“ zu verstehen. Und genau das macht das sehr umfassende Werk von Wäger auch. Mit viel Ausdauer führt der Autor durch unzählige Themen der Fotografie, die jeder Anfänger und ambitionierte Amateur lernen will.

Ich entdecke immer wieder Themen, in die ich tiefer herein lese und neues Fotowissen dazu lerne. Dabei geht er immer etwas anders vor, als klassische Lehrwerke. Perspektive, Brennweite, Neigungswinkel, Schärfentiefe, Blende, Kamera-Sensor, Blitz und vieles mehr erklärt Markus Wäger angenehm anschaulich. Bestens zu empfehlen für jeden, der mit viel Spaß ans Fotografieren ran geht und genau wie ich immer etwas neues lernen und lesen will. So macht Fotografieren lernen Spaß!

Hier findest Du das Buch „Die kreative Fotoschule: Endlich fotografische Zusammenhänge verstehen„.


Fotografiere, was du fühlst – was für ein Buchtitel!

Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters
Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters

Die Shutter Sisters haben es geschafft – sie haben den schönsten Buchtitel erdacht, der mir im letzten Jahr begegnet ist. Dabei ist das Buch eigentlich schon viel älter, nämlich aus dem Jahre 2011. Das Konstrukt der Shutter Sisters besteht aus zehn populären und mehrfach ausgezeichneten Fotografinnen, die auf ihrem Blog shuttersisters.com sich voller Hingabe und Leidenschaft dem widmen, was sie am besten können: echte Gefühlsmomente in Szene zu setzen. Das wirkt so oft so einfach und so wenig inszeniert. Doch stimmt natürlich immer das Licht, die Perspektive und der gesamte Ausdruck. Denn die Shutter Sisters sind Profis. Und nun lassen sie uns in Ihrem Buch „Fotografiere, was du fühlst“ ein wenig hinter die Kulissen blicken.

In zehn Kapiteln entführen die Shutter Sisters uns in Gefühlswelten rund um Stille, Kindheit, Zusammengehörigkeit und viele weiter sensible Überschriften. Das Buch hat eine spannende Struktur, da jedes Thema in immer gleicher Herangehensweise den Leser mit der Entstehung der Fotos vertraut macht. Einführung, Annäherung, Blickwinkel, Komposition, Licht, Details und Bearbeitung lassen uns anhand vieler Bildbeispiele komplett in die Denkweise eintauchen. Das Buch ist angenehm untechnisch und dabei in schönem quadratischen Großformat eine echter Genuss!

Hier findest Du mehr zum Buch „Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters„.


Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign

Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign von Harald Mante
Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign von Harald Mante

Harald Mante sieht Dinge anders. Jedenfalls anders als ich. Und das ist so unglaublich spannend plötzlich Linien zu entdecken, Muster zu erahnen und Wiederholungen zu erkennen, wo ich vorher gar keine Wahrnehmung für hatte. Es beginnt alles beim Punkt. Der Punkt stört und das Auge bleibt dran hängen. Das erregt Aufmerksamkeit und lässt Zusammenhänge erkenne.

Bei dem Buch handelt es sich um die erweiterte Neuauflage auf 208 Seiten mit über 60 neue Aufnahmen. Jedes Thema ist auch für mich als eher Anfänger sehr gut strukturiert und in der Aufteilung aus Bildbeispielen, Skizzen und Grafiken und erklärendem Text toll und lehrreich aufbereitet. Die Bilder sind, wie für Mante üblich, wunderbar inspirierend angeordnet. Alles sieht immer so einfach aus und ich möchte so gerne sofort loslegen und es nachmachen. Aber es erfordert viel Übung. Das Buch „Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign“ ist dafür eine tolle Anleitung und Inspiration. Ich habe darauf hin begonnen mir in Lightroom Sammlungen anzulegen wie „Schatten“, „Bäume“, „Farben“ und vieles mehr. Ich bin zum Sammler geworden. Ich strukturiere, sortiere, sammle und vergleiche – immer immer wieder neu. Dann geh ich wieder auch fotografische Erkundungstour und sammle neu. Es macht Spaß gelerntes aus dem Buch umzusetzen, zu experimentieren mit Brennweiten, Räumen, Linien und Punkten. Störungen im Bild zu eliminieren oder als passend genau zu forcieren.

Das Buch ist mächtig. Es hat so unendlich viele Denkanstöße und geballte Kreativität, dass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon, denn in diesem Sommer kommt Harald Mante nach Berlin!

Hier findest Du mehr zu „Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign“ von Harald Mante.


Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung – Eine Sehschule nicht nur für Fotografen

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Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung – Eine Sehschule nicht nur für Fotografen
Albrecht Rissler

Albrecht Rissler bringt es mit dem Titel dieses Fotobuches auf den Punkt: Bildgestaltung ist eine Kunst. Das macht diese Kunst so unentbehrlich für tolle Fotos. Er betrachtet angewandte Bildgestaltung als ein Handwerkszeug, das so wichtig ist wie ein aufmerksames Auge oder das Wissen über die technischen Aspekte künstlerischer Arbeit. In dem Buch „Komposition“ stellt er dir die wichtigsten
Gestaltungsregeln vor und demonstriert ihre Anwendung am Beispiel von 250 Fotografien.

Hier findest du mehr zu dem Buch „Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung“ von Albrecht Rissler



Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos

Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos
Das Handwerkszeug des Fotografen

David DuChemin stellt etwas klar, was alle sich zu Herzen nehmen sollten. Nicht das Kamera-Equipment macht das großartige Foto, sondern das fotografische Handwerk und die kreative Idee. In dem Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos“ möchte DuChemin dich einladen mit Deinen Bildern Geschichten zu erzählen. In 60 Workshops führt er anhand unterschiedlicher Aufgaben an Herausforderungen wie Verschlusszeit, Arbeit mit dem Weitwinkelobjektiv, Linien, Isolation des Motivs und viele andere spannende Herausforderungen.

Die Fotos sind beeindruckend. Doch darf man sich nicht verunsichern lassen, wenn der Weg von einem selbst hin zu einer Foto-Qualität eines David DuChemin noch sehr weit und steinig ist. Es ist inspirierend, wenn gleich sich das Buch nicht unbedingt an Anfänger richtet. Du solltest eine Idee von ersten Techniken und Kompositionstechniken haben. Dann macht das Buch mehr Spaß.

Hier findest Du mehr zum Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos„.


Gestalten mit Licht und Schatten – Licht sehen und verstehen

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Oliver Rausch: Gestalten mit Licht und Schatten – Licht sehen und verstehen

Licht ist das unmittelbarste Gestaltungselement der Fotografie. Es ruft Emotionen hervor und lässt den Betrachter die Grundstimmung des Bildes erfassen, noch ehe er das Motiv erkennt. Darum geht es in diesem Titel von Oliver Rausch. Hier findest du mehr zum Buch „Gestalten mit Licht und Schatten“ von Oliver Rausch.


A Beautiful Mess Photo Idea Book

95 Inspiring Ideas for Photographing Your Friends, Your World, and Yourself

Wow, was für ein großartiges Buch. Hast du manchmal einfach einen Knoten im Kopf und suchst nach neuen Inspirationen? Ärgerst du dich auch, wenn du diese oder jene Wand einfach nicht erkannt hast als spannenden Hintergrund? „A Beautiful Mess Photo Idea Book“ bringt dich auf neue Ideen und lässt dich um die Ecke denken. A Beautiful Mess sind Elsie Larson und Emma Chapman. Eigentlich sind sie eher im Bereich DIY-Blog bekannt – aber dort eben sehr bekannt. Bei ihnen geht es nicht um MegaPixel. Es geht um Stil und schöne Fotos.

Hier ein kurzer Trailer – da geht es eigentlich um einen Fotokurs. Bitte Kurs ignorieren – soll euch nur zeigen, wer Elsie und Emma sind. Das Buch ist auf Englisch, aber kommt auch zum Großteil ohne Worte aus! Absoluter Tipp!

Hier findest du mehr über A Beautiful Mess Photo Idea Book (englische Ausgabe!).
PS: Es ist eines meiner Lieblings-Fotobücher!


Die Fotoserie: Besser fotografieren durch serielles Arbeiten

Wer schon mal in Zingst war, wird sicher von dem ein oder anderen Workshop-Teilnehmer den Namen Harald Mante gehört haben. Mante ist Foto-Designer, Foto-Didakt und Autor zahlreicher Lehrbücher. Seine Workshops sind ein echte Highlight und immer schnell ausgebucht. Wer mehr über Wahrnehmung, Bildaufbau und Farbdesign lernen möchte, sollte sich unbedingt näher mit Harald Mante beschäftigen. Dieses Buch gibt einen spannenden Einblick in die Herangehensweise des Fotografen und lässt einen die stetige Jagd nach dem perfekten Foto überdenken und Formen, Farben oder Gegenstände völlig neu erkennen.

Hier erfahrt ihr mehr über Harald Mantes Buch „Die Fotoserie: Besser fotografieren durch serielles Arbeiten„.


Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

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Lernen Fotografieren in 30 Tagen – mit der 30 Tage Challenge!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren!


Vivian Maier – Die Straßenphotographin 

Fotobuch Vivian Maier
Vivian Maier – die Straßenphotographin

Die Entdeckung des völlig im Verborgenen entstandenen Werks der 2009 im Alter von 83 Jahren verstorbenen Vivian Maier ist eine photohistorische Sensation. Aus Frankreich stammend, verdiente Vivian Maier ihren Lebensunterhalt in den 50er und 60er Jahren als Kindermädchen in Chicago und New York. Auf eigene Rechnung und Gefahr und außerhalb jeder Öffentlichkeit führte sie eine Art Doppelleben als Street Photographer. Ihr Entdecker John Maloof legt ihr Werk in unserem Buch erstmals einer staunenden internationalen Öffentlichkeit vor. 

Hier findest du mehr zum Buch



Abenteuer Fotografie von Steffen „Stilpirat“ Böttcher

Im letzten Jahr wurde ich nicht müde zu betonen, wie cool ich dieses Buch finde. Es hat mich inspiriert, motiviert und war viel zu schnell durchgelesen. Was hat mir an dem Buch so gut gefallen?

Das kannst du hier sehr ausführlich in meiner Rezension zu Abenteuer Fotografie von Steffen „Stilpirat“ Böttcher noch einmal nachlesen.


BIG SHOTS !

Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen von Henry Carroll

Dieses Buch hatte ich schon einmal in meinen Linktipps mit dabei. Da hatte ich schon bemerkt, dass das Wort Geheimnisse vielleicht etwas hoch gegriffen ist. Tipps finde ich passender. Wer also einen tollen Einstieg in die Fotografie und Technik von Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder auch Ansel Adams bekommen möchte, sollte sich das Buch zulegen.

Hier findest du mehr über BIG SHOTS ! Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen.


HOW WE DID IT- LOBSTER ISLANDHOW WE DID IT: LOBSTER ISLAND

Hier mal ein E-Book – und dazu noch der etwas anderen Art. Planst du auch manchmal ein Fotoprojekt? Aber wie gehst du es an? Was musst du alles so bedenken. Lauren und Rob vom photographyconcentrate.com haben ihren Traum in die Tat umgesetzt und sind vor der Küste Kanadas auf Lobster Island gefahren und haben ihr Fotoprojekt umgesetzt.

In „HOW WE DID IT: LOBSTER ISLAND“ geht es – so kannst du dir sicher denken – um das „how-to“. Hier erfährst du mehr über das spannende Projekt „HOW WE DID IT: LOBSTER ISLAND“.


Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson

Der große Henri Cartier-Bresson im günstigen Taschenbuch. Ganz klar, dass es damit durchaus Bestseller-Ambition im Schirmer Mosel Verlag hat. Klar, ein Taschenbuchformat bietet nur begrenzt Platz für Bilddarstellung. Aber die 128 Seiten sind perfekt für Neueinsteiger ins Thema Henri Cartier-Bresson. Hier erfährst du mehr über Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson.


Life. Love. Beauty von Keegan Allen

Okay, hier schummele ich ein bisschen. Denn dieses Buch habe ich noch nicht. Ich habe einen Trailer gesehen. Dieser ist schrecklich amerikanisch, aber trotzdem irgendwie spannend. Zudem ist das Buch Nr.1 Bestseller im Bereich Themen & Motive in der Fotografie. Also was ist dran? Ich weiß es nicht, aber werde es herausfinden. Hier könnte ihr mehr über „Life. Love. Beauty“ von Keegan Allen erfahren.

Und hier sehr ihr besagten „oh my gosh, this is amazing“ Ami-Trailer:


Was sind deine Fotobuch-Empfehlungen?

Das waren meine Tipps spannender Fotobücher, die ich in letzter Zeit gelesen und entdeckt habe. Die Liste werde ich aber alsbald erweitern. Welche Tipps hast du, die ich hier mit aufnehmen soll? Was sollte ich dringend lesen? Was hat dir besonders viel Spaß gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar. Und schau doch gern mal hier, wenn dich auch interessante Filme zum Thema Fotografie interessieren.

Lost Place Spreepark Plänterwald: Was sieht man noch von DEM ehemaligen Lost Place?

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Die Querelen um einen der bekanntesten Lost Places in Berlin, dem Spreepark Plänterwald, schienen endlos anzudauern. Versteigerung? Keine Versteigerung? Kommt man noch auf das Gelände? Besichtigungen am Wochenende? Wer heutzutage eine Fototour durch den Spreepark Plänterwald plant, findet sich vor einem grünen Metallzaun wieder. Dieser ist zwar hier und da untergraben und geflickt, doch heißt es sei die Security strenger geworden.

Fototour um den Spreepark herum

Daher hatte ich nicht den Mut noch ein Schritt hinter den Zaun zu wagen. Auch wenn nach jedem Wochenende neue Löcher unter dem Zaun klaffen, die einige Tage später wieder bemüht zugeschüttet werden. Doch war ich an diesem Wochenende auf einem Spaziergang mal wieder um das Gelände unterwegs und habe aus Spaß einfach mal ein paar Bilder mit meiner Kleinbildkamera durch den Zaun hindurch gemacht – und war erstaunt, dass es Spaß gemacht hat und auch ein paar schöne Motive raus gekommen sind. Der Park ist einfach riesig und auch von außen erkennt man noch viele Überbleibsel des ehemaligen vorzeige Freizeitparks der DDR.

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Spreepark Plänterwald 2015 – ein massiver Zaun umgrenzt das Gelände

Wie komme ich auf das Gelände?

Es gibt keine Führungen oder Touren mehr über das Gelände. Es war ja aber schon zu Zeiten der offiziellen Führungen einer der Orte mit der höchsten Einbruchsrate in Berlin, gemessen an Anzeigen durch den Besitzer. Spreepark Urgestein Christopher Flade macht noch Touren um den Park herum von außen. Wer Lust hat, kann auf der Webseite Berliner-Spreepark.de mehr dazu finden.

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Die Kassenhäuser empfangen längst keine Gäste mehr

Wo ist der Spreepark Plänterwald

Der Park liegt mitten im Berliner Stadtteil Treptow. In der Nähe lässt sich gut parken und wenn gleich der Park nicht mehr betreten werden darf lässt sich das Areal um den Park herum gut erkunden. Ein Teleobjektiv sichert nach wie vor das ein oder andere gelungen Fotomotiv!

Das Riesenrad vom Spreepark Plänterwald

Das Hauptmotiv ist auch von außen gut in Szene zu setzen…

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Das Riesenrad trohnt nach wie vor im Spreepark und ist auch von außen ein tolles Motiv


Lost Place Spreepark Plänterwald im Video


Letzte Station Spreepark

Derzeit stehen noch 6 Attraktionen im ehemals größten Freizeitpark der DDR. Von außen erkennt man noch einige Zeichen der Wasserbahn. Doch wirklichen Blick hat man nur auf die Wasserbahn, die ehemalige Park-Eisenbahnund diverse Häuser des Parks.

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Bis vor der Versteigerung und dem Brand fuhr hier zumindest noch die Parkbahn ihr Runden

Lost Places Fototour im Spreepark Plänterwald

Hier seht ihr Fotos von einer damaligen Fototour durch den ehemaligen verfallenen Freizeitpark Spreepark Plänterwald. Hier findest du weitere Lost Places Fotoorte in Berlin.


Mehr zu Lost Places in Berlin

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Tipps um verlassene Orte und Lost Places in Berlin zu fotografieren

Packliste Fotoausrüstung – Fototasche oder Fotorucksack? Hilfe, was nehm ich mit?

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Juhu, in weniger als 24 Stunden geht’s auf meine die nächste Fotoreise. Oh je, aber was nehme ich mit? Die Fototasche oder den Fotorucksack? Die große DSLR? Noch eine zweite Kamera? Hab ich genug Speicherkarten? Hier meine Tipps für deine Packliste der Fotoausrüstung für deine Fotoreise oder deinen nächsten Fotoworkshop.

Tipps für deine Packliste der Fotoausrüstung:
Was brauchst du wirklich?

Ich bin Fan toller Fotoreisen und Fotoworkshops. Egal, ob das ein Fotoworkshop in Berlin ist oder die Fotoreise nach New York. Jede Fototour ist die perfekte Möglichkeit deine Fotografie zu verbessern. Aber was packst du in deine Fototasche? Nichts ist ärgerlicher, wenn du etwas wichtiges vergessen hast. Aber du weißt was so ein Fotostativ wiegt. Genauso doof ist es also, wenn du viel zu viel dabei hast. Daher ist das A und O für einen gelungene Fotoreise die gute Vorbereitung. Dafür habe ich dir hier mal meine Packliste der Fotoausrüstung, die ich mitnehme, aufgeschrieben. Ich freu mich auf deine Kommentare und Idee.

Wichtigste Frage: Wo geht deine Fotoreise hin?

Die erste Frage die ich mir stelle: Wo geht es hin. Werde ich viel unterwegs sein (= habe ich viele Kilometer zu bewältigen)? Wie bin ich unterwegs (= Bus, Bahn, Flugzeug, zu Fuß)? Wie ist das Wetter? Was für Motive sind geplant? Was für eine Unterkunft habe ich (0 kann ich unterwegs umpacken)? Machen wir es einmal exemplarisch an meinem nächsten Ziel.

Für mich geht es nach New York. Die ersten Tage habe ich für mich, um erst einmal die Gegend in Ruhe zu erkunden. Hier wohne ich in ’nem Airbnb. Hauptgrund meiner Reise ist der Fotoworkshop von Fotograf Mario Dirks. Und da beantworte ich doch gleich mal meine ersten Fragen:

Werde ich viel unterwegs sein?
Ja, sehr viel!

Wie bin ich unterwegs?
Hinflug/Rückflug, Anreise ab Flughafen per Bahn, in der Stadt auch viel zu Fuß.

Wie ist das Wetter?
Sehr warm (puh!)

Was für Motive sind geplant?
Stadtpanorama, Langzeitbelichtung aber auch viel durch die Stadt laufen.

Was für eine Unterkunft hab ich?
Die ersten Tage habe ich für mich, um erst einmal die Gegend in Ruhe zu erkunden. Hier wohne ich in ’nem Airbnb. PS: Wenn du da noch nicht angemeldet bist, habe ich hier übrigens einen 23€ Reisegutschein für Airbnb. Danach wohn ich in ’nem Hotel.

Na super, also alles! So fällt meinen Entscheidung auf meinen Fotorucksack. Hier habe vor einigen Monaten lange überlegt, da ich bereits eine ganz schöne Fototasche habe. Doch will ich sowohl auch mal die Hände frei haben und das geht mit dem Rucksack sehr gut und zudem ist bei meiner Fototasche leider keine Möglichkeit das Stativ zu befestigen.

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Voll gepackt – mein Fotorucksack!

Packliste Fotoausrüstung:
Was nehme ich denn nun eigentlich mit?

So, ich packe meinen Koffer und nehme mit…

  • Canon 6D DSLR-Kamera
  • Canon 50mm Festbrennweite (Infos zum Objektiv)
  • 4 Speicherkarten à 32GB
  • 3 Akkus (Tipp: Akkus nummerieren für den Überblick!)
  • Multi-Ladegerät (kann auch USB/Handy laden)
  • Reisestativ (hier mehr Infos zu Reisestativen)
  • Tamron AF 70-200mm 2,8 (Infos zum Objektiv)
  • Canon EF 17-40mm/1:4,0 (Infos zum Objektiv)
  • Graufilter Set (ND8, ND64, ND1000) (Infos zu den Filtern)
  • Kabelfernauslöser (Infos zum Fernauslöser)
  • Objektiv-Putztuch
  • Ersatzkamera (Sony ILCE-QX1 Systemkamera)
  • Laptop & externe Festplatte (zum Fotos sichern und anschauen)
  • Leichte Wind/Regenjacke
  • Plastiktüte, um die Kamera zu schützen
  • Kartenleser, Datenkabel für USB-Anschluss
  • Reisestecker und Mehrfachstecker (damit ich Akku und Handy gleichzeitig laden kann)
  • Kleiner Schraubenzieher (Achtung, darf nicht ins Handgepäck!)

Ja, ich weiß. Mit dem ganzen Krams auf dem Rücken werde ich ganz schön ins Schwitzen kommen im Hochsommer in New York. Aber ich vertraue drauf die Tasche auch mal etwas leerer zu gestalten. So kommt das Tamron AF 70-200mm nur zu speziellen Gelegenheiten mit (Fährüberfahrt auf die andere Seite von Manhattan) und bleibt ansonsten in der Unterkunft.

Vor der letzten Fotoreise (damals ging es auf eine Fotoreise nach Lappland) habe ich mir einiges an neuem Equipment zugelegt. Also ein paar extra Speicherkarten und vor allem neue Akkus. Ein toller Tipp damals war, sich die Akkus zu nummerieren. Dann weißt du immer, welchen du gerade in gebrauch hast und welchen du laden musst. Und es muss nicht immer alles Marke sein. Mein Kabel-Fernauslöser habe ich als No-Name Artikel gekauft und so viel Geld gespart!

Fotos online speichern: Gratis Cloud Speicher

Ich werde mit einem Haufen an Fotos wiederkommen. Das weiß ich jetzt schon. Doch wie wir alle wissen ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. So werde ich auf jeden Fall eine Sicherheitskopie machen und diese Online sichern. Ist natürlich nur eine Vorsichtsmaßnahme, da ich in RAW fotografiere – und diese sind zu groß für ein vollständiges Backup. Aber zumindest JPGs werde ich Online sichern. Das geht natürlich nur, wenn du auch irgendwo bist, wo du nicht jedes MB teuer bezahlen musst. Bitte vorher also dringend im Hotel klären, ob es ein Limit gibt – sonst von einem Internetkaffee oder nur die wichtigsten Fotos auswählen.

Ich nehme dafür immer Dropbox. Natürlich gibt es Unmengen an Anbietern für Online Speicherplatz. Google Drive ist ebenfalls kostenlos (mir aber im Upload zu langsam!). Gerade habe ich zudem die Telekom Cloud entdeckt. Da bekommt man auch als nicht Telekom-Kunde gratis Cloud Speicher – und zwar ganze 25GB. Klingt ganz gut. Hab mich mal angemeldet und probiere es mal aus. Welche Cloud Speicher nutzt ihr noch so?

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Ohne die geht nichts: Speicherkarten sollten nicht fehlen. Aber behalte den Überblick!

Was ist noch wichtig, bevor es auf die Fotoreise geht?

  1. Lerne deine Kamera kennen.

    • Das ist wichtig. Denn wenn es auf die Tour geht, solltest du schon mal grundsätzlich mit allem vertraut sein oder zumindest dein Basiswissen Fotografie wieder aufgefrischt haben.
  2. Verstehe deine Objektive!

    • Du solltest wissen, was du in die Tasche packst. Mit einem Allround-Zoom Objektiv kannst du zum Start nicht viel verkehrt machen. Du musst nicht deinen ganzen Objektiv-Fuhrpark einpacken. Denn das kann ganz schön schwer werden. Ein gutes Zoom und eine Festbrennweite (ggf. auch mit Makro-Funktion) ist ein gutes Basis-Set. Linsen. Ein Makro-Objektiv ist nämlich immer ’ne gute Wahl, wenn das Wetter auch mal schlecht ist. Makro-Themen findest du dann nämlich immer!
  3. Welches Zubehör brauchst du?

    • Eigentlich sollte das in jeder Workshop-Beschreibung stehen, aber Frage notfalls den Workshop-Leiter. Wird ein Stativ empfohlen? Wenn ja, dann sollte auch der Fern/Kabelauslöser nicht fehlen. Vielleicht auch das ND-Filter Set für Langzeitbelichtung mit Wasser oder Langzeitbelichtung am Tage. Wird ggf. mit einem Blitz gearbeitet? Musst du den mitbringen oder kannst du den leihen?

Ach hätte ich doch…

Ich höre oft, dass sich Teilnehmer ärgern „ach hätte ich doch mein blablabla mitgenommen“. Sage ich selber auch oft. Wenn du natürlich zu den eher spartanisch ausgerüsteten Fotografen gehörst, dann ist das super. Dann wird dir nichts fehlen. Wenn es aber die Möglichkeit gib Dinge mitzunehmen, vor Ort aber zwischenzulagern (im Veranstaltungsraum, im Hotelzimmer o.ä.), dann nutze die Chance und packe deine Lieblingsausrüstung ein und packe vor Ort je nach Lust und Laune deine Fototasche jeden Tag neu. Dann fehlt dir nichts. Ich wünsche dir viel Spaß bei deiner nächsten Fotoreise!

Und ein Tipp zum Schluss

Gib deine Kamera-Ausrüstung nie als Gepäck auf – sondern nimm diese immer als Handgepäck mit in den Flieger. Nur so hast du volle Kontrolle über die Behandlung deiner geliebten Kamera. Aber bitte beachte: Spitze Gegenstände, Flüssigkeiten usw. gehören nicht ins Handgepäck!

Lost Places: Fototour im DDR Stasi-Regierungskrankenhaus in Berlin Buch

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Rund um das alte Stasi-Regierungskrankenhaus der DDR kursieren viele Gerüchte. Es ist die Rede von Medizintechnik und Medikamenten aus dem Westen, die Ausstattung der Krankenzimmer in luxuriösem Prunk, begehrte Südfrüchte im Überfluss und Ärzte-Teams, die ihr Gehalt in D-Mark ausgezahlt bekämen. Das Regierungskrankenhaus in Berlin Buch war schon zu seinen aktiven Zeiten ein geheimer Ort, denn ohne Passierschein kam man dort nicht rein.

Das Regierungskrankenhaus der DDR:
damals für die Oberklasse, heute Lost Place

Das Regierungskrankenhaus der DDR war eine Gesundheitseinrichtung für die Nomenklatura der Deutschen Demokratischen Republik in Ost-Berlin. 1990 wurde es nach der Wende aufgelöst. Heute sind die Gebäude verlassen im Wald von Berlin Buch. Und ein Lost Place in Berlin, der mir noch fehlte auf meiner Liste. So habe ich mich am letzten Wochenende auf gemacht zu einer Fototour durch die alten Gebäude des DDR Stasi Regierungskrankenhauses in Berlin Buch.

Für meine Motive habe ich mich auf dieser Entdeckungstour für das 1:1 zu Format entschieden, da ich nicht zuletzt seit der intensiven Pflege meines IG-Fotografie Instagram-Accounts immer mehr gefallen daran finde.

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Zufahrt zum Krankenhaus-Komplex Berlin Buch

Das DDR-Regierungskrankenhaus – ein Hochsicherheitststrakt versteckt im Wald

Nach der Wende haben die Helios-Kliniken die Häuser weiter betrieben, bis sie 2007 komplett aufgegeben wurden. Ich war etwas überrascht, dass die Gebäude auch heute noch einem Hochsicherheitstrakt ähneln. Alles ist sorgfältig gesichert. Bewegungsmelder überall lösen Alarm aus, sobald man sich unangemeldet in den Gebäuden bewegt. Daher war ich froh, dass ich mich für die offizielle Variante entschieden hatte, diesen Lost Place zu erkunden, nämlich per Fototour mit go2know.

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Riesige Gebäude versteckt im Wald von Berlin Buch

Das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch

So sah das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch damals aus

Das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch damals. (Quelle: Wikipedia/Bundesarchiv)

Auf Detailsuche im Stasi-Regierungskrankenhaus

Durch die umfangreiche Sicherung der Gebäude sind noch viele Details in den Gebäuden erhalten. So machen gerade die langen Flure mit den klassischen Krankenhaus Türen als Motive Spaß.

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Zugang zum OP-Bereich im Stasi-Krankenhaus in Berlin Buch

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Licht & Schatten in den Krankenhaus-Fluren

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Architekturdetails

Nah ran gehen

Ich war froh ein Stativ dabei zu haben. Denn in den Gebäuden ist es oft stockfinster. So auch im ehemaligen OP-Trakt. Für Detailaufnahmen konnte ich so dank langer Belichtungszeit rauschfreie Bilder der Gerätedetails machen.

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In den Krankenhäusern sind noch viele Details erhalten, so auch im OP-Bereich

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Gerücht bestätigt nach begehrter West-Medizin oder ein Relikt der Helios Kliniken Zeit nach der Wende?

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Seltsame Fundstücke im Lagerraum der Krankenhaus-Akten

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Die alte Schaltzentrale des Regierungskrankenhauses

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Taschenlampe sollte man dabei haben

Auf Lost Places Tour

Ich war per Fototour mit go2know in dem Gebäudekomplex. Ich glaube die Tour ist eine Sondertour im go2know Programm. Aber Andreas von go2know sagte, sie käme sicher alsbald wieder ins Programm also haltet doch einfach mal Ausschau auf go2know nach neuen Terminen für eine Fototour durch das Krankenhaus.

Foto: go2know

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Perfektes Licht für harte Schatten in den Krankenhausfluren

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Spiel mit Formen


Willst du noch mehr Lost Places und Fotolocations in Berlin entdecken?

Willst du mehr? Hier findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin. Hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.

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Tipps um verlassene Orte und Lost Places in Berlin zu fotografieren


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Fotoworkshops Berlin: Fotokurse für Anfänger und Fortgeschrittene

fotokurs-berlin

Du bist auf der Suche nach einem Fotokurs für Anfänger in Berlin? Oder du hast Lust auf einen spannenden kreativen Fotoworkshop mit jeder Menge Inspiration für neue Fotoideen? Perfekt, dann bist du hier richtig!

Worum geht’s in meinen Fotokursen?

Fotoworkshop in Berlin
Unterwegs mit der Kamera in Berlin

In meinen Kursen erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest:

  • Welche Grundregeln der Bildgestaltung brauchst du für ein tolles Foto?
  • Welche Kameraeinstellungen helfen dir?
  • Wie funktioniert der Umgang mit den Grundlagen wie z.B. Blende, ISO u. Verschlusszeit?

Aber darüber hinaus inspiriere ich dich zu neuen Fotoideen. Dazu braucht es keine großen Fotoreisen in exotische Länder, denn auch schon vor der Haustür kannst du auf faszinierende Fotomotive stoßen.

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Fotokurs: Fotografieren für Anfänger in Berlin

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Entdecke in diesem Fotokurs in einer kompakten Fototour durch Berlin alles, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest und viele spannende Ecken.

  • Welche Grundregeln der Bildgestaltung sind wichtig?
  • Welche Kameraeinstellungen helfen dir?
  • Wie kommst du auf richtig gute Bildideen?
  • Viele tolle Foto-Tipps und Tricks zum gleich ausprobieren

✓ Dauer 4 Stunden (09:30 – 13:30 Uhr)
✓ Wir sind per Bus, Bahn und zu Fuss unterwegs
✓ Ab 3 Personen / Maximal 8 Personen
✓ Kosten 89,- €

Hier findest du mehr zu dem Fotokurs Für Anfänger In Berlin.


Fotokurs: Kreative Fotoideen in Berlin

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Mache die Stadt zu Deiner Fotografie-Spielwiese und entdecke die Kreativität in Dir. Ich entführe dich an bekannte und unbekannte Orte mitten im Herzen Berlins und fordert Dich heraus neue Sichtweisen auszuprobieren. Es geht um Architektur, ungewöhnliche Bildausschnitte, andere Perspektiven und interessante Bildideen.

  • Welche Grundregeln der Bildgestaltung sind wichtig?
  • Mit anderen über Fotografie fachsimpeln und gemeinsam auf Motivjagd gehen
  • Wie kommst du auf inspirierende Bildideen?
  • Viele tolle Foto-Tipps und Tricks zum gleich ausprobieren

✓ Dauer 4 Stunden (09:30 – 13:30 Uhr)
✓ Wir sind per Bus, Bahn und zu Fuss unterwegs
✓ Ab 3 Personen / Maximal 8 Personen
✓ Kosten 89,- €

Hier findest du mehr zu dem Fotoworkshop- Kreative Fotoideen in Berlin.


Lars-Poeck-Kreativ-Fotografieren-In-Berlin-Fototour

Was solltest du zu den Fotokursen und Workshops mitbringen?

  • Deine Kamera – entweder Spiegelreflex-Kamera oder Kompakt-Kamera
  • Speicherkarte und volle Akkus (ggf. Ersatzakku)
  • Bestenfalls auch ein Stativ, je nach Lichtverhältnissen

Hinweis zu den Fotokursen in Berlin:

  • Der Kurs findet ab 3 Personen statt.
  • Maximale Teilnehmerzahl pro Kurs sind 8 Personen.
  • Nach Absendung des Formulars bekommt ihr die Zahlungsdaten.
  • Der Kurs ist erst final gebucht nach Zahlungseingang.
  • Hier findest du die aktuellen AGBs mit der Bitte um Beachtung!

Kostenloser Online-Fotokurs zum mitmachen

Hier habe ich noch meinen kleinen kostenlose Fotolehrgang – ein Online-Fotokurs mit vielen Fotoaufgaben zum mitmachen.

Hier findest du alle Aufgaben aus dem kostenlosen Online-Fotokurs zum mitmachen.


NEU: All mein Fotowissen in einem Buch

Fotografieren lernen:
Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

fotografieren-lernen-buch
Fotografieren lernen – Das Buch

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren!


Super coole Tipps für deine Fotografie & hinzu dein gratis Fotobuch!

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Wünsdorf – Lost Place und Verbotene Stadt bei Berlin: Eine Entdeckungstour

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place

Wünsdorf bei Berlin: Die im Wald versteckte Militärstadt Wünsdorf war streng bewachte Tabuzone: Eine verbotene Stadt. Dabei lebten in Wünsdorf bis zu 75.000 sowjetische Männer, Frauen und Kinder. Für DDR-Bürger war das Gelände, ähnlich wie damals auch die verbotene Stadt für Chinesen in Peking, strengstes Sperrgebiet. Perfekt für mich, da ich immer wieder auf der Suche bin nach tollen Fotolocations in Berlin und spannenden Lost Places in Berlin. So mache ich mich auf zu einer Lost Places Fototour nach Wünsdorf, um das Das Haus der Offiziere, die Infanterieschule und das ganze Areal der verbotenen Stadt in Wünsdorf zu erobern. Hier meine Tipps für dein perfektes Fototour-Abenteuer. Zudem habe ich unten ein Amateurvideo aus dem Jahre 1996 hinzugefügt, dass ich kürzlich entdeckt habe.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place

Wünsdorf: Eine riesige Geisterstadt versteckt im Wald

Doch befanden sich in Wünsdorf innerhalb des umzäunten und ummauerten Areals bis 1994 unzählige russische Einrichtungen wie Schulen, Geschäfte, Kindergärten, Theater, Schwimmbäder und Sportplätze. Seit 1994 sind die Truppen weg. Was haben sie hinterlassen? Eine riesige menschenleere Geisterstadt rund um Das Haus der Offiziere und der riesigen Infanterieschule.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place
Es ist Vorsicht geboten auf der Entdeckungstour über das Areal in Wünsdorf.

Neue Fotomotive in Berlin: Wünsdorf und das Haus der Offiziere

Perfekt, um mich da einmal umzuschauen nach neuen spannenden Fotomotiven in Berlin beziehungsweise bei Berlin. Umzäunt ist sie immer noch. Bewacht auch. Jetzt allerdings vom Wachschutz Potsdam, wie so viele Lost Places. Die bevorzugen jedoch eher den gemütlichen Container am Haupttor. Um mir Ärger zu ersparen bin ich trotzdem im Rahmen einer Berliner Fototour auf das Gelände gegangen. Wer mehr dazu wissen will, sollte mal bei go2know vorbei schauen.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Schwimmbad Lost Place
Die Schwimmhalle auf dem Areal in Wünsdorf neben dem Haus der Offiziere.

Befehlszentrale Haus der Offiziere im Tiefschlaf

Doch auch schon bevor die sowjetischen Truppen hier waren, galt Wünsdorf als eine der wichtigsten Militärzentralen des Landes. Bis zum April 1945 kamen von hier, genauer gesagt von der Nachrichtenzentrale Zeppelin („Stammlager Zossen“), die Befehle zu den deutschen Truppen. In der Weimarer Republik stand hier die Reichswehr unter Waffen. Die Nationalsozialisten bauten Bunker und Kasernen ins Gelände. Heute liegt das Haus der Offiziere in Wünsdorf im friedlichen Tiefschlaf. Die Turmuhr zeigt 11:34 Uhr, Genosse Lenin steht versteinert vor dem Haus der Offiziere.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place
Die Lenin-Statue in Wünsdorf vor dem Haus der Offiziere.

Bunker Wünsdorf Zeppelin – Besichtigung

Fernsprechvermittlung Zeppelin am 25. August 1939 vor dem Polenfeldzug. Quelle: Joachim Kampe /Nutzungstrechteinhaber – Herr Maisenbacher/wikipedia.org

In Wünsdorf gibt es auch den Bunker Wünsdorf Zeppelin. Dieser war ein von der Deutschen Reichspost im Auftrage des Heeres Oberkommandos Deutschen Wehrmacht Ende der 1930er Jahre errichteter Bunker in der Nähe des brandenburgischen Ortes Wünsdorf. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, dann schaut doch mal auf der Webseite buecherstadt.com/de/bunker vorbei.


Der letzte Vorhang im Theater in Wünsdorf

Vom Bahnhof Wünsdorf fuhr bis 1994 täglich ein direkter Zug nach Moskau. So viel Betrieb will auch unterhalten werden. Auf dem Areal finden sich noch heute zahlreiche Theatersäle. Auch wenn der letzte Vorhang vor über 20 Jahren geschlossen wurde.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Theatersaal Lost Place
Der alte Theatersaal auf dem Gelände der „Verbotenen Stadt“ in den Wäldern von Wünsdorf.

Fotografische Entdeckungstour nach Wünsdorf

Nach so vielen Jahren ist nicht mehr all zu viel übrig. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist wurde demontiert oder von zahlreichen Metalldieben und Souvenir-Sammlern mitgenommen. Alles? Nein! Noch immer finden sich bei genauem hinsehen so einige kleine Dinge, die an die russische Zeit erinnern.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place
Russische Überbleibsel sind überall zu finden in Wünsdorf.

Das Heizkraftwerk – tolles Fotomotiv mit vielen Details

Hinter dem Schwimmbad liegt der Heizraum für Warmwasser. Perfektes Fotomotiv für mich!

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place
Das alte Heizkraftwerk in Wünsdorf.

Verlassener Russischer Armeestützpunkt Wünsdorf

Über hundert Häuser sollen versteckt im Wald zu finden sein. An meinem heutigen Tag habe ich mich auf das Areal rund um das Haus der Offiziere und die Infanterieschule beschränkt. Alleine hier ist fast jedes Gebäude riesig – mit unzähligen Korridoren, Nebengebäuden, Theatersälen, einem Schwimmbad und vielem mehr. Für die Fototour solltet ihr also ausreichend Zeit einplanen.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place
Es gibt viel zu entdecken in Wünsdorf.

Entdecke noch mehr Lost Places in Berlin

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Tipps um verlassene Orte und Lost Places in Berlin zu fotografieren

Spannendes Fundstück: Ein Amateurvideo aus dem Jahre 1996


Karte: Wie kommt ihr nach Wünsdorf?

Die verbotene Stadt liegt direkt bei Wünsdorf Waldstadt. Der Haupteingang befindet sind and der Hauptallee, der L74 von Wünsdorf nach Töpchin. Ich bin mit dem Auto angereist. Es geht aber auch mit dem Zug RE3  nach Wünsdorf ab Berlin Hauptbahnhof.

Historischer Rundweg durch die Verbotene Stadt

Zudem habe ich über einen historischen Rundweg durch die „Verbotene Stadt“ in Wünsdorf gelesen. Dies ist ein rund elf Kilometer langer Rundweg in Zossen, einer Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Er erschließt das Areal um die Waldstadt – ein Ortsteil Wünsdorfs. Ich habe ihn allerdings noch nicht ausprobiert. Jemand von Euch?

Hier findet ihr mehr über den Historischen Rundweg durch die Verbotene Stadt.

Was solltet ihr mitnehmen?

Ich hatte meine komplette Fototasche mit dabei. Ein Weitwinkel für die großen Häuserfronten, ein Tele für die entfernten Details, eine Festbrennweite für die kleinen Details in dunkleren Ecken. Unbedingt zu empfehlen natürlich ein Stativ, da es in einigen Häusern sehr düster ist. Auch eine Taschenlampe und gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place
Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place
Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost PlaceSpannenden Linien im Treppenhaus vom Haus der Offiziere in Wünsdorf.


Willst du mehr spannende Fotolocations und versteckte Orte in Berlin entdecken?

neue fotolocations in berlin entdecken
neue fotolocations in berlin entdecken

Immer wieder bin ich unterwegs in Berlin zum Fotos machen. Klar, da entdecke ich stetig neue Orte, die mir gefallen und die super sind zum fotografieren. Doch wo findest du diese? Welche lohnen sich? Und wie kommst du am besten hin?

Hier habe ich dir ein paar weitere Tipps zu spannenden Fotolocations in Berlin aufgeschrieben. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch das geheime Berlin!


Entdecke über einhundert Foto-Orte in Berlin in meinem Buch „Fotografieren in Berlin“

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Fotografieren in Berlin: Das Buch für Entdecker

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations zum Fotos machen unterwegs. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in einem Buch für dich zusammengefasst und zeige dir die schönsten Foto-Motive. Egal, ob du Lost Places Fan und Entdecker bist oder ob du Architektur kreativ fotografieren willst – das Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen. Zudem gibt es einige zusätzliche digitale Extras als Bonus für dich.

Hier kannst du das Buch „Fotografieren in Berlin: 101 tolle Bildideen in der Hauptstadt“ bestellen!


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5 Überlebenstipps, wenn du dir eine neue DSLR-Kamera kaufen willst

Tipps-Spiegelreflexkamera-Anfaenger

Du liebst das Fotografieren genauso wie ich? Du hast eine nicht mehr ganz aktuelle Spiegelreflexkamera (DSLR), fotografierst mit deiner iPhone-Kamera oder besitzt eine Digitalkamera oder Kompaktkamera?

Immer wieder siehst du überall diese Wahnsinnsbilder irgendwelcher Fotografen und denkst: Das will ich auch? Vorab sei dir verraten: Mit einer neuen Hightech Spiegelreflexkamera wirst du nicht automatisch ebensolche Bilder machen. Das ist leider die traurige Wahrheit.

Letzte Hilfe durch die Spiegelreflexkamera-Bestenliste

Natürlich kannst du bei Google nach dslr kamera test, rauf und runter suchen. Du kannst Tage und Wochen damit verbringen die letzten Spiegelreflexkamera-Bestenliste deines Lieblings Fotomagazins zu durchforsten.

Worauf kommt es wirklich an, wenn du eine neue DSLR-Kamera kaufen willst?

Ich habe mir immer gesagt: Erst wenn ich besser bin als meine Kamera, erst dann kaufe ich mir einen neuen Fotoapparat. Tja, hat mich nur bedingt davon abgehalten. Hin und wieder kann ich dann doch nicht widerstehen.

Aber worauf kommt es wirklich an, wenn du eine neue DSLR-Kamera kaufen willst? Was ist wichtig, wenn du die beste Spiegelreflexkamera für Anfänger suchst? Hier habe ich dir einmal ausführlich einen Unmenge an Tipps für den Kamerakauf aufgeschrieben.

Hier übrigens findest du Bestseller in der Kategorie Kompakte Systemkameras, hier hingegen findest du die Bestseller in der allgemeinen Kategorie „Digitale Spiegelreflexkameras„.

Fotoneid: Boah, womit fotografieren die das?

EXIF-Datei zu Kamera Bewertung
Per EXIF-Datei sehen, womit ein Bild fotografiert wurde

Wie nur bekommen die anderen immer diese großartigen und gestochen scharfen Bilder hin?

Wenn du dir Bilder online anschaust, so liefern manche Bilder die so genannten EXIF-Daten mit. Das steht für Exchangeable Image File Format. Diese EXIF-Daten geben Auskunft mit welcher Kamera ein Bild fotografiert wurde. Diese findest du bei vielen Bilder oft auch per Rechtsklick auf das Lieblingsbild.

Bingo, ich brauch eine neue Kamera. Das Bild hier rechts wurde beispielsweise mit einer Nikon D800 sowie dem Nikon AF-S Zoom-Nikkor 14-24mm 1:2,8 Weitwinkel Objektiv fotografiert. Natürlich kannst du sofort auf Amazon, Idealo und Co. nach der Kamera suchen. Doch wirst du schnell ernüchtert feststellen – die Kamera der Träume kostet vielleicht 2.500 Euro – ohne zugehörige Objektive.

Also nochmal: Brauchst du das? Wird eine neue Kamera deine Fotos sofort zu kleinen Kunstwerken verzaubern?

Vor jeder DSLR-Kaufberatung, Kamera-Bestenliste und Co …

Nehmen wir doch einmal die rosarote Brille ab und fragen uns: Brauche ich zum jetzigen Zeitpunkt wirklich genau diese Kamera? Wo stehe ich gerade in der Fotografie?

Hier darfst du kurz einmal durchatmen und überlegen wo du hinwillst mit deinen Fotos? Hilft dir eine neue Kamera oder suchst du – wenn du ganz ehrlich zu dir bist – eigentlich neue Inspiration für tolle Fotos?

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Die Ironie der Überschrift liegt in diesem Foto – ein Landschaftsfoto, auf das ich sehr stolz bin. Aufgenommen beim morgendlichen Joggen mit dem Smartphone. Dafür brauchte es keine super teure DSLR-Kamera.

In dem Dschungel aus Point-and-shoot Kamera, DSLR, Megazoom, Spiegellos und Co. gibt es nun mal keine „one-size-fits-all“ Kamera. Aber was für eine Kamera ist denn die nächste richtige Kamera für mich und meine Art der Fotografie?

Ich habe ein paar Tipps aufgeschrieben, nach denen ich derzeit meinem Kamerakauf durchdacht habe, bevor ich mein Erspartes in den den nächsten Fotoladen meiner Wahl trage. Dabei ist es egal, ob du die beste Spiegelreflexkamera für Anfänger oder einfach nur ein paar gute Tipps für deinen gelungenen Kamerakauf suchst.

1. Bestandsaufnahme deiner Fotografie vor der Kamera-Kaufberatung

Frage dich selbst: Was fotografierst du derzeit? Was für eine Art Fotograf bist du? Wo willst du hin? Was ist deine Motivation: Profi oder Hobby?

Jede DSLR-Bestenliste und jeder Kameratest ist nur dann gut, wenn du ihn nach deinen Bedürfnissen interpretieren kannst. Wenn du das beantworten kannst, kannst du mit der Suche beginnen oder bestenfalls feststellen: Technisch kann meine Kamera das, was ich derzeit will.

Zudem solltest du dich sicherstellen, dass dein neues Equipment mit deinen vorhandenen Objektiven funktioniert – sofern du diese weiter nutzen willst.

Ich fotografiere gerne das Nachtpanorama über Berlin … Fachbegriff: Long-Exposure Cityscape at Night.
Ich fotografiere gerne das Nachtpanorama über Berlin … Fachbegriff: Long-Exposure Cityscape at Night.

Auf der Photokina und anderen Fotomessen werden jedes Jahr unzählige neue Kamera-Modelle vorgestellt – von Objektiven ganz zu schweigen. Das sollte dir aber erst einmal völlig egal sein.

Frage dich zu Beginn, WAS du eigentlich gerne fotografierst.

Fotografierst du gerne Familienfeiern, Architektur, Reisen, HDR, im Videomodus, nachts, im Automatikmodus, mit viel Gepäck oder ohne schwer zu schleppen, minimalistisch oder das große Stadtpanorama, Insekten in Großaufnahme, alles mögliche? Diese Frage kannst nur du dir beantworten! Und diese Frage ist entscheidend im Hinblick auf jegliche Kamera-Kaufberatung.

Ich zum Beispiel habe in den letzten Monaten viel ausprobiert. Doch immer wieder finde ich mich in zwei Themen wieder: Nächtliches Stadtpanorama in Langzeitbelichtung und Porträts von spannenden Gesichter – egal ob auf bei der Streetfotografie oder in Workshops.

2. Es geht ins Gewicht: Was darf dein Fotoapparat wiegen?

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Eine Canon 6D Vollformat-Kamera wiegt mit einem Objektiv knapp 1,5 Kilo. Die Sony Alpha 7 wiegt in betriebsbereitem Modus 500 Gramm. Das neue iPhone 6 wiegt 125 Gramm. Je nach Art und Anspruch, machen alle drei Geräte anständige Fotos.

Also frage dich: Wie viel Gewicht möchte ich mit herum schleppen. Ich habe mir diese Frage beantwortet und sage: Es ist mir egal! Ich will das voll Gewicht und liebe meine DSLR inklusive Objektiv-Park, verstaut in meinem Fotorucksack auf dem Rücken.

Hier übrigens findest du Bestseller in der Kategorie Kompakte Systemkameras, hier findest du die Bestseller in der Kategorie Digitale Spiegelreflexkameras.

3. Objektiv betrachtet: Geld spielt eine Rolle

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Megapixel und Zoom sind nicht alles. Das Objektiv spielt einen entscheidende Rolle in deiner Bildqualität. Entscheidest du dich für eine „point-and-shoot“ oder eine Megazoom Kamera, dann hast du nicht viel mitzureden bei der Objektivauswahl.

Geht es aber ins Gefilde der Digitalen Spiegelreflexkamera oder auch der Spiegellosen Systemkameras, dann stehst du zusätzlich vor der Wahl, welches Objektiv du willst – eine entscheidende Rolle in der Bildqualität. So können Objektive für eine Canon 6D gerne mal über 1.000 Euro pro Stück kosten.

Wenn du also nebst Kamera und auch neue Objektive benötigst, solltest du gut überlegen, mit welchem System du startest.

4. Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Das Fotozubehör

Der Einkauf bei Amazon und Co. ist schon wirklich komfortabel. Kurz noch den aktuellen DSLR Kamera Test lesen und dann kaufen. Oder? Doch ist das bei einer neuen Kamera auch etwas risikoreich. Ich kaufe viel über Amazon und empfehle dir auch viel über Amazon. Doch eine Kamera will und muss ich in der Hand halten, bevor ich diese kaufe. Ich möchte fachsimpeln und mich beraten lassen. Somit bevorzuge ich hier doch den örtlichen Fotoladen und nicht den Online-Händler. Bei Objektiven vertraue ich immer auf Foto-Blogs wie Traumflieger mit ihren großartigen Objektiv-Bewertungen. Ein Freund von mir empfiehlt den Foto-Blog dxomark.com. Hier gibt es auch jede Menge toller Reviews zu Kameras und Co.

Wünscht du dir insbesondere ein Feature – wie zum Beispiel filmen in 4k oder einen besonders guten elektronischen Sucher? Versuche dich im Vorfeld etwas mehr damit zu befassen, denn dann kannst du die hochtrabenden Marketingsprüche und Werbeaussagen hinterfragen.

Denke vielleicht auch noch einen Schritt weiter und frage dich, ob dein bisheriges Zubehör mit deiner etwaigen neuen Kamera zusammen passt (UV-Filter, Speicherkarten, externe Blitzgeräte). Das alles kostet auch einiges in der Neuanschaffung.

5. Hast du keins – leih dir eins: Verleih von Fotozubehör

Eine Option, über die ich bisher immer nur gelsen habe, es aber noch nie ausprobiert habe: Foto-Equipment ausleihen. Foto-Ketten wie Calumet oder auch mein örtlicher Fotoladen Foto-Meyer bieten Verleih von Fotozubehör an. Sehr praktisch, wenn ich also an einem Wochenende erst einmal prüfe, ob ich das 1.250 Euro Weitwinkel wirklich brauchen und ob es mir Spaß macht.

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Eines der ersten Bilder mit meiner neuen Canon 6D Kamera. Klar, hätte ich auch mit einer anderen Kamera machen können. Aber manchmal ist es ja auch ein wenig der Reiz des neuen,

Fazit: Ich weiß, was ich will – meine Fotoausrüstung

All diese Punkte klingen wie ein Plädoyer gegen den Kamerakauf. Doch will ich dich nur dafür sensibilisieren deine Ansprüche zu durchleuchten, damit deine nächste Kamera wirklich auch das erfüllt, was du dir wünscht. Anhand dieser Punkte habe ich mich in den letzten Monaten nämlich häufig hinterfragt, ob ich eine neue Kamera brauche. Ich fotografierte seit knapp 5 Jahren mit meiner Canon EOS 550D und war bisher sehr zufrieden.

Mittlerweile hatte diese Kamera einiges mitgemacht. Damals hatte ich mit meiner Kamera verabredet: „Wenn ich einmal an den Punkt komme, dass sie nicht mehr alles erfüllt, was ich mir wünsche, darf sie in Rente gehen. Vor einigen Jahren dann war es so weit.

Anschließend habe ich mir eine Canon EOS 6D gekauft und bin von APS-C Chip zu Vollformat aufgestiegen. Das war sehr aufregend. Zum Start hatte ich mir die Canon 6D im Kit mit einem 24-70mm Objektiv gekauft. Da ich gerne Portraits fotografiere, habe ich mir hinzu das Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv gekauft. Es fühlte sich toll an! Vor gut einem Jahr habe ich mir dann noch die Fujifilm X100F gekauft. Ein ganz neues Erlebnis. Denn diese Kamera ist wie eine alte Kamera mit tollem Retro-Design.

Wie sieht es mit deinen Wünschen und Ansprüchen aus? Hast du dir in den letzten Monaten einen neue Kamera gekauft? Hast du dich ich ein neues Objektiv verliebt? Ich bin gespannt auf deine Meinung.


NEU: Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

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Lernen Fotografieren in 30 Tagen –
mit der 30 Tage Challenge!

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

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5 einfache Tipps zur Bildbearbeitung: Mein Lieblingsworkflow

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Nicht jedes Foto ist „out of the camera“ ein absolutes Meisterwerk. Daher hier meine ganz einfachen Tipps zur Bildbearbeitung für Anfänger. Denn überall wird ja ein wenig getrickst und aufgebrezelt. Ganz so intensiv will ich es nicht betreiben. Erstens bin ich kein sonderlicher Crack in Photoshop & Co. Es muss nicht immer Photoshop sein. Ich bearbeite meine Fotos gerne mit Lightroom – meiner Meinung eines der besten Bildbearbeitungsprogramme für Anfänger. Denn du hast per se etwas weniger Auswahl an Nachbearbeitungswerkzeugen als im Gegensatz zu Photoshop. Zudem bin ich kein Fan von großer Nachbearbeitung. Doch ein paar einfache Schritte wende ich bei meinen Fotos immer an, um ihnen den kleinen Extraschliff zu geben.

Vorab sei gesagt: Jedes Bearbeitungsprogramm verwendet eine andere Begrifflichkeit. Egal, ob du die Klassiker wie Lightroom, Photoshop oder auch Programme zu Bildbearbeitung online verwendest. Die Basiswerkzeuge hat aber fast jedes halbwegs empfehlenswerte Programm an Bord.

Hier meine wichtigsten Schritte in der Bildbearbeitung

1. Die Welt begradigen: der Horizont

Lightroom ganz einfach: Den Horizont begradigen
Lightroom ganz einfach: Den Horizont begradigen

Zu allererst korrigiere ich den Horizont. Diese Linie sollte wirklich waagerecht sein. Sonst wird den Betrachter unterbewusst irgendwas stören.

2. Unwichtiges raus: klare Schnitte setzen

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Trenne dich von allem, was nicht in deine Szene gehört – notfalls per Schnitt-Tool und Crop

Reduziere dein Motiv und eliminiere alles Unwichtige.
Eine Person läuft halb ins Bild? Ein Baum ragt ungewollt hinein? Trenne dich von Unwichtigem und beschneide bei Bedarf das Foto. Das lenkt den Blick auf das Wesentliche.

3. Die richtigen Farben: der Weißabgleich

weissabgleich-lightroom
Der Schnee soll nicht blau sein. Das zu korrigieren ist ganz einfach mit Lightroom!

Gleiche den Weißabgleich und damit die Farbe im Foto an. Fotografiere dazu unbedingt im RAW-Format. Dann hast du dein Foto als digitales Negativ und allen Spielraum im Hinblick auf Anpassungen im Weißabgleich.

4. Farben und Kontraste anpassen

brandenburg-gate-golden-night-1
Die Farben in meinen Fotos dürfen gerne richtig satt sein und leuchten!

Wie wirken die Farben? Satt, kräftig und leuchtend? Wie sollen sie wirken? Stimmen die Kontraste? All das ist auch Teil meines Routine- Workflows.

5. Der Blick für das Wesentliche: die Augen

Einfach Lightroom lernen: Augen aufhellen
Ein ganz einfacher Schritt in Lightroom – die Augen aufhellen

Die Augen machen dein Porträt – also gib ihnen etwas Schärfe und Sättigung.
Sobald du Menschen fotografierst, sind die Augen enorm wichtig. Da geht der Blick hin. Also betone diese doch ein wenig. Etwas Schärfe, etwas Sättigung und schon ist es da – das Leuchten in den Augen.


Ich arbeite mit Lightroom

Adobe Lightroom ist neben Photoshop natürlich der ultimative Favorit zur Bildbearbeitung, zur Bildverwaltung und Entwicklung deiner Fotos. Ich finde Lightroom noch um einiges einfacher und intuitiver in der Anwendung.

Wenn du mehr über Lightroom und die Preise erfahren willst (ich nutze beispielsweise die Creative Cloud für Fotografen) dann habe ich hier ein paar Infos für dich.

 


fotografieren-lernen-buch
Fotografieren lernen – Das Buch

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Foto-Workshop in New York: Tipps und Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren in New York

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Kürzlich war ich für 10 Tage in New York City. Klar auch um alle New York Sehenswürdigkeiten und New York Highlights zu sehen und vor allem zu fotografieren. Unter anderem habe ich einen Fotoworkshop bei Fotograf und Trainer Mario Dirks besucht. Daher kann ich dir ein paar tolle Tipps für Manhattan zum fotografieren verraten und natürlich darfst du dich auch auf ein paar New York Insider-Tipps! freuen.

Wir haben uns in einer Gruppe aus knapp 10 Fotobegeisterten auf die Suche nach den besten Foto Locations in New York gemacht und viel gelernt. Wo und wie fotografiere ich die Skyline von New York? Wie wage ich mich auf eine Street Fotografie Tour durch New York? Hier habe ich dir ein paar der besten Orte zum Fotografieren in New York zusammengestellt und ein paar coole Tipps, die ich im Workshop gelernt habe, aufgeschrieben. Wenn du weitere kennst, dann freue ich mich auf deine Tipps und Kommentare…

Manhattan Skyline per Langzeitbelichtung am Tag

Keine echte New York Sehenswürdigkeit – aber eines der bekanntesten Skyline Motive in New York ist der Blick aus Richtung Brooklyn auf die Skyline von Manhattan mit den sehr markanten Pfählen im Wasser. Diese kommen besonders gut per Langzeitbelichtung zur Geltung. Doch waren wir mitten am Tage dort. So hat uns Mario gleich vor die Herausforderung Langzeitbelichtung am Tag gestellt. Dafür bedarf es ein wenig an Zubehör.

So hatte ich mir vorab für die Langzeitbelichtung am Tage ein Graufilter Set (ND8, ND64, ND1000) besorgt. ND steht für Neutraldichtefilter (oft auch Graufilter genannt). Hier findest du Infos zu den Filtern. Ich hatte bis dato noch keine wirkliche Erfahrung mit einem Graufilter. So ein Filter eignet sich super zum Verwischen von Wolken oder aber fließende Gewässer samtig weich werden zu lassen. Mario hat mir den Einsatz aber gut erklären können. So habe ich mit kleiner Blende gearbeitet (f/20) und in Langzeitbelichtung (30 Sekunden) mit einem Kabel/Fernauslöser fotografiert. Cool war, dass meine Kamera Live-View hatte, denn dadurch konnte ich das Bild trotz 1000-fach Filter erkennen. Wie das Foto genau entstanden ist, seht ihr im Video zum Workshop, wo Mario es noch einmal erklärt.

Ach so, was ich sonst noch an Fotoequipment in meiner Kameratasche hatte, erfährst du hier in meiner Packliste für deine Fotoreise.

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Langzeitbelichtung am Tag mit dem Blick von Brooklyn in Richtung Manhattan


Bewegung in der Grand Central Station

Die Grand Central Station – eines der New York Highlights – liegt an der Ecke 42nd Street und Park Avenue. Das Grand Central Terminal (wie der Bahnhof richtig heißt) wurde am 2. Februar 1913 als Kopfbahnhof eingeweiht und ist seitdem der größte Bahnhof der Welt bzgl. der Gleisanzahl – er verfügt über 44 Bahnsteige, an denen 67 (!!!) Gleise enden. Die Halle ist gigantisch und erinnert an eine Kathedrale. Es macht Spaß durch die Halle zu gehen und nach Motiven zu suchen. Dafür hatte ich im Wechsel mal mein Tamron-Teleobjektiv mit 70-200mm und mal mein Canon-Weitwinkelobjektiv 17-40mm aufgeschraubt.

Einige Zeit habe ich diesen Vater mit seiner Tochter beobachtet. Er schaute konzentriert auf die Abfahrttafeln der Bahnsteige. Für mich genau richtig, um ihn in der Bewegung einzufrieren, während der restliche Bahnhofstrubel an ihnen vorbei zieht. Nach dem Foto bin ich zu ihm hin gegangen und habe ihm das Foto gezeigt. Ich wusste natürlich nicht, wie er reagiert – aber er habt sich sehr gefreut. Allgemein haben wir in der Workshop-Gruppe sehr viel positives Feedback bekommen, sobald wir Menschen und Gesichter fotografiert haben.

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Bahnhof und Bewegung am Fotospot Grand Central Station


Modelshooting im Meatpacking District

Im Rahmen der Fotoworkshops hatten wir auch ein Fotoshooting mit dem Schweizer Model Maria, die seit einiger Zeit in New York lebt. Hat Spaß gemacht und als Location waren der Meatpacking District und die High Line tolle Kulissen für coole Fotos. Für die meisten Fotos habe ich mein kleines Canon 50mm Objektiv für unter 100 Euro genutzt. Zeigt mal wieder – tolle Fotos brauchen kein teures Equipment.

Ich hatte schon ein paar Mal vorher mit einem Model zusammen fotografiert. Aber es ist immer wieder spannend. Mario hatte auch noch ein paar gute Tipps. So betonte er, es sei das wichtigste viel mit dem Fotomodel zu sprechen und sich nicht hinter der Kamera zu verstecken. Kann ich nur unterstützen! Zudem sollte man immer ein Auge für Locations entwickeln. Jede auch auf den ersten Blick langweilige Hausecke oder Wand kann für ein Sooting spannend in Szene gesetzt werden. Wir haben in der Gruppe viel nach Kopfsteinpflaster, maroden Hauswänden, monotonen Farben und ähnlichem Ausschau gehalten. Fotografiert habe ich in der Regel mit großer Blende zwischen f/4.0 bis zur Offenblende. Wichtig für das Model ist auch zu sagen, bis wo hin man den Bildausschnitt wählt. Denn was bringt es, wenn das Model sich verrenkt, man aber nur den Kopf und Hals im Bild hat.

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Fotoshooting im Meatpacking District mit Model Maria Fariello


Unterwegs in Brooklyn

Das neue, schicke Brooklyn erinnert im ersten Moment an Berlin Prenzlauer Berg. Viele schicke kleine Läden, Hipster und gut verdienende Menschen essen in schicken Szene Bars. Für die letzten zwei Tage meines Aufenthaltes aber bin ich etwas tiefer in Brooklyn eingezogen und habe in einem Airbnb nahe dem Prospect Park gewohnt. Hier war es weniger Hip, wenn gleich sich auch dieser Stadtteil extrem gewandelt hat. Aber es war spannend durch die Straßen zu gehen und Menschen und Gesichter zu entdecken. Dabei ist u.a. auch dieses Foto vor einem Waschsalon in Brooklyn entstanden. Fotografiert habe ich diese mit meiner kleinen Sony ILCE-QX1 Systemkamera, da diese etwas unauffälliger war.

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Waschsalon in Brooklyn

Ein Tipp für deine Fototour durch das alte Brooklyn:


Menschen im Central Park

Der Central Park erstreckt sich heute auf einer Länge von 4,07 km von der 59. bis zur 110. Straße und 860 m Breite zwischen der 5. und der 8. Avenue und wird auch die grüne Lunge New Yorks genannt. Hier findest du jede Menge Motive von Musiker, Künstlern, Hochzeitspaaren, Seen, Sportlern und vielem mehr.

Die meisten Motive im New Yorker Central Park habe ich mit meinem Tamron 70-200mm eingefangen. Dabei habe ich versucht auf nicht zu viel Ablenkung im Hintergrund zu achten. Dazu auch ein paar Tipps in meinem Artikel mit Tipps zur Bildgestaltung.

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Menschen im Central Park – ich habe versucht den Hintergrund eher monoton zu halten


Der Blick auf die Manhattan Bridge

Eines der Klassiker Bilder ist der Blick auf die Manhattan Bridge. Gerne hätte ich noch eine Person im Bild gehabt, aber es war niemand geeignetes vor Ort – außer vielen Fotografen. Mario gab den Tipp solche Orte zu fotografieren, wenn die Sonne so steht, dass es wenig Schatten auf der einen oder anderen Hauswand gibt. Dieses Foto ist am späten Nachmittag entstanden.

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Manhattan Bridge View


Die Lichter am Times Square

Der Times Square ist ein schweres Motiv. So viel Licht, so viel Bewegung und so viele Menschen. Aber es macht Spaß durch die Straßen rund um die 47th Street und 7th Avenue zu ziehen und einfach nach Motiven Ausschau zu halten. Hier haben wir uns im Kurs einfach treiben lassen und jeder hat sich auf Entdeckungsreise begeben. Eine echte Herausforderung sind die Leuchtreklamen. Die werden mittlerweile fast ausschließlich als Videos eingespielt und das macht es schwer irgendwas in Langzeitbelichtung zu fotografieren.

Mario gab den Tipp einfach in die Halbautomatik zu gehen und auch die Kamera mal etwas mitdenken zu lassen. Hat bei mir ganz gut geklappt.

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The City that never sleeps – Times Square in New York City


Sterne in der Nacht per kleiner Blende

Die Radio City Music Hall ist eine weltbekannte Veranstaltungshalle mit toller Neon Reklame. Klar, dass es so auch zu einem beliebten Fotospot in New York City gehört. Hier haben wir Langzeitbelichtungsfotos gemacht. Toll für Farben und Lichtpuren. Aber in der dunklen Nacht fällt es mir oft schwer die Mitte zwischen Neonlicht und dunklem Nachthimmel zu finden. So bin ich etwas hoch gegangen in der ISO, habe zudem eine kleine Blende gewählt. Denn ab ca. Blende f/18 (je nach Objektiv) ergeben die Lamellen im Objektiv aus dem Gegenlicht tolle Lichtsterne.

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Live from New York City: Radio City Music Hall


The City that never sleeps: Top of the Rocks

Das Top of the Rocks auf dem Rockefeller Centre ist einer der berühmtesten Aussichtspunkte über Manhattan. Hier habt ihr einen tollen Skyline Spot. Aber wichtig ist a) es sind keine großen Stative erlaubt und b) es empfiehlt sich sehr früh zu kommen, denn die besten Plätze sind schnell weg. Daher am besten vorab online eine Karte für das Top of the Rock Observation Deck bestellen!

Tipp: Es macht auch Spaß nicht nur die Skyline zu fotografieren. Mit einem Tele kannst du auch toll in die Häuserschluchten hinein zoomen!

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Das Top of the Rocks ist einer der bekanntesten View Points über Manhattan


Die Stadt in der Stadt: Chinatown

Chinatown ist laut, dreckig und bunt. Perfekt für eine Fototour durch dieses leider mittlerweile sehr touristische Viertel. Jedoch werden die Menschen hier nicht so gerne fotografiert. Also verzichte auf die große Fotoausrüstung und nimm lieber Festbrennweite (z.B. ein kleines 50mm Objektiv) und schmales Gepäck mit.

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Quirliges Leben in engen Gassen: Chinatown


New York City Library

Die New York Public Library ist zu empfehlen, wenn du Linien und Perspektiven magst. Nimm dir etwas Zeit und mach dich auf die Suche nach Licht und Schatten in der New York City Library.

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Die New York Public Library – spannend, wenn du Linien und Perspektiven magst


Humans of New York

Inspiriert von dem tollen Fotoblog Humans of New York macht es natürlich auch total Spaß einfach die Gesichter der New Yorker zu fotografieren. Dabei triffst du oft auf sehr offene Menschen, die gerne fotografiert werden.

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Gesichter sind überhaupt das spannendste Motiv für mich in New York


Stadtpanorama in Brooklyn

Von Brooklyn aus hast du den perfekten Blick auf die Brooklyn Bridge sowie die Manhattan Bridge. Allerdings ist es hier auch kein echter Geheimtipp mehr, denn Fotografen aus aller Welt sitzen hier ab dem frühen Abend und warten auf die Blaue Stunde. Das macht es aber nicht weniger spannend sich hier einzureihen und auf das schöne Foto zu warten.

So haben wir uns mit Getränken eingedeckt und auf das perfekte Licht gewartet. Hier war es wieder wichtig ein stabiles Stativ dabei zu haben. Denn der Wind wehte schon ganz schon von vorne, während man so am Wasser sitzt. Fotografiert habe ich im manuellen Modus. Dieses Foto habe ich zusätzlich mit einem ND-Filter (Stärke 8) gemacht, denn ich wollte es etwas überblendet und die Steine im milchigen Wasser verschwimmen lassen. Später bin ich dann mit einsetzender Dunkelheit auf ca. 15-25 Sekunden gegangen. Mario gab den Tipp den ISO-Wert niedrig zu halten. Klar, jedoch wenn der Wind oder ein nicht ganz stabil stehendes Stativ die Kamera erschüttert, so haben wir das aus einem Mix aus leicht erhöhtem ISO-Wert und kürzerer Belichtungszeit ausgeglichen. Hat ganz gut geklappt.

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Im Park zwischen der Brooklyn Bridge und der Manhattan Bridge


Ein kurzer Eindruck per Video aus New York City

Da ich ja mittlerweile auch immer gerne Video für euch auf meinem IG-Fotografie-Youtube Kanal bereitstelle, auch zum Thema Fotografieren in New York  City ein kurzer Eindruck aus dem Big Apple mit ein paar schönen Tipps von Fotograf und Trainer Mario Dirks. Gefilmt habe ich das übrigens mit meiner Sony ILCE-QX1 Systemkamera. Qualität ist ganz gut geworden – oder?


Deine Fototipps für New York City

Selbst 10 Tage New York City waren nicht genug, um auch nur halbwegs alle Orte zu erkunden. Aber der Workshop bei Mario war cool, um sowohl viel zum Thema Stadtfotografie zu lernen als auch in einer tollen Gruppe mit vielen anderen Fotobegeisterten unterwegs zu sein. Alsbald werden sicher neue Termine dafür bekannt gegeben. Schau doch mal auf der Webseite von Fotograf Mario Dirks vorbei. Er macht übrigens auch Workshops auf Norderney, wer nicht ganz so in die Ferne streben will!

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Fotografisch durch New York – unsere Workshop-Gruppe


Außerdem kann ich dir das Buch von Mario empfehlen. Seine Frau Miriam und er waren 52 Wochen mit der Kamera unterwegs. In dem Buch berichtet er über die Erlebnisse des Traums einer fotografischen Weltreise. Sehr spannend!

Welche Orte kennst du, die sich lohnen für den nächsten Fototrip nach New York City? Ich freue mich auf deine Kommentare! Hier findest du zudem weitere Foto-Tipps und Locations zum Fotografieren in New York City.

Zudem habe ich kürzlich das Buch „The Photographer’s Guide to New York City: Where to Find Perfect Shots and How to Take Them“ entdeckt. Da sind ebenfalls an die 90 Fotolocations in New York City aufgelistet.

Leider habe ich es erst nach meiner Fototour entdeckt, somit kann ich euch keine echte Praxiserfahrung daraus wiedergeben. Aber ich denke ich kann dir guten Gewissens dieses Buch empfehlen, wenn du auf der Suche nach weiteren Fotospots für New York City sein solltest.


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Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild

Grundlagen-Bildgestaltung-Fotografie

Im Moment arbeite ich an meiner Bildgestaltung in meiner Mission Fotografieren lernen. Da versuche ich immer wieder dieses „weniger ist mehr“ Sehverständnis zu bekommen. Ganz schon schwer. Dabei ist es doch eigentlich so leicht – oder nicht? Suche dir ein schönes Motiv, eliminiere alles, was eventuell stören könnte aus dem Rahmen und drücke den Auslöser. Aber das muss ich üben. Wie ergeht es dir so dabei? Fällt es dir leicht deine Motive zu reduzieren?

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild

Hier habe ich die einmal 7 Tipps aufgeschrieben, nach denen ich immer mal wieder versuche mich zu reduzieren. Mehr kann ja schließlich jeder – weniger ist das, worauf es oft ankommt. Wenn du noch mehr lesen möchtest zu dem Thema, dann schau auch mal in meiner Liste zum Thema Bücher zum Fotografieren lernen.

1. Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins!

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Harmonie-der-Nacht
Die Berliner Philharmonie – reduziert auf das wesentliche: Gelber Bau und blauer Sternenhimmel.

2. Rahme sich wiederholende Strukturen ein

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Strukturen wiederholen
Strukturen wiederholen sich und leiten das Auge

3. Finde den weiten Blick als einfachen Hintergrund

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - der weite Blick
Der weite Blick reduziert hier die Bildelemente

4. Kreiere Symmetrie in deinem Bild

Schließfaecher
Die Symmetrie wirkt irgendwie beruhigend auf mich …

5. Nutze nur wenige Farben oder versuche dich in Schwarzweiss

Hotel-Adlon
Alles was ein Bild braucht: Schwarzweiss ist toll!

6. Mache Nahaufnahmen und nutze das Spiel mit der Tiefenschärfe für einen unscharfen Hintergrund

Gaerten-der-Welt-Marzahn-Berlin-7
Unschärfe im Hintergrund betont das Motiv – nichts lenkt ab!

7. Probiere die Langzeitbelichtung und gebe deinen Bildern das verträumte „etwas“

Zingst-Strand
Die Langzeitbelichtung hüllt alles in einen Nebel.

Vielleicht weißt du ja auch ein paar Tipps oder schöne Fotobeispiele, die zu den hier aufgeführten Ideen passen? Dann schicke sie mir gerne oder poste hier den Link zu deinem Bild.


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