Mahlzeit! Mittagspause am Leipziger Platz

Workerslunch: Lunch atop a Skyscraper

Jeden Tag in meiner Mittagspause säumen Unmengen von Bauarbeitern die Region rund um den Leipziger Platz. Hier entsteht ein gigantischer Geschäftskomplex. Knapp 270 Boutiquen und Shops soll es in dem neuem Einkaufscenter „Leipziger Platz Quartier“ geben. Diese verteilen sich über vier Etagen, dazu sind ca. 30 Restaurants geplant. Mit 800 Millionen Euro ist es das wohl derzeit größte, privat finanzierte Bauvorhaben Berlins.

Auch wenn es vermessen wäre und weit entfernt von der bekannten Fotoserie von Charles Clyde Ebbets „Workers on the Empire State Building“ ist, hat mich diese Situation – spontan per iPhone fotografiert  als mein Bild des Tages – daran erinnert 🙂

Workerslunch: Lunch atop a Skyscraper

Arkje auf dem Trockenen: Merle und ihr Plattbodenschiff

Merle streicht das Boot

Merle Ibach ist Anfang 20. Sie segelt, seit dem sie 7 Jahre alt ist. Später ist sie auch bei nationalen und internationalen Regatten dabei. Doch entschließt sie sich mit 19 dazu, ihre Karriere als Regattaseglerin an den Nagel zu hängen.

Fotoreportage Merle Ibach: Die Ostseeprinzessin

Arkje: Etwas in die Jahre gekommen und doch wunderschön

Jetzt hat Merle sich ein Plattbodenschiff gekauft. Eigentlich ist es kein richtiges Plattbodenschiff, denn es hat keine Seitenschwerter. Aber „Arkje“ ist wunderschön, wenn gleich etwas in die Jahre gekommen.

Merles Boot: Die Kajüte

„Arkje“ an Land

Der Stahlkutter vom Typ „Staverse Jol“ ist 7,80 lang und wurde in den 80er Jahren nach einem holländischen Riss gebaut. Jetzt stehen erstmal so einige Renovierungsarbeiten an.

Fotoreportage: Merles Boot Arkje

Ein kreativer Ort und unglaublich gemütlich

Bis vor kurzem lag das Schiff noch in Norddeutschland vor Anker. Ein Schriftsteller hat es eher als Wohnhaus und als kreativen Ort statt zum Segeln genutzt.

Die Kajüte der Arkje

Frisch gestrichen

Jetzt ist Berlin das neue Zuhause von „Arkje“. Derzeit liegt das Schiff allerdings auf dem Trockenen. Dieses Wochenende haben Merle und Elias den Stahlboden des Schiffes gestrichen.

Merle und Elias streichen das Boot

Seewasser hinterlasst seine Spuren

Bevor es wieder aufs Wasser geht, braucht „Arkje“ einen neuen Anstrich. Rost und Seewasser haben ihre Spuren hinterlassen.

Merle streicht das Boot

5 Tonnen Stahl auf zwei Holzscheiten

Während der Arbeiten am Schiffsrumpf steht das 5 Tonnen-Schiff auf zwei Holzscheiten an Land.

Merles Boot an Land

Jeder Schritt zählt

„Arkje“ ist Merles viertes Boot. Nach dem Abschied von ihrem letzten Boot „lilleMy“ ist sie nun wieder glücklich ein neues Gefährt an ihrer Seite zu haben.

Merle streicht ihr Boot

Bald geht es nach Holland

Ende August geht es mit der „Arkje“ wieder auf See. Nicht unbedingt auf die großen Weltreisen, schließlich wurden Plattbodenschiffe hauptsächlich für den Einsatz in den Wattenmeeren der Nordsee gebaut. Aber trotzdem liegen hunderte Seemeilen vor dem Schiff. Das Ziel ist Holland!

Merle und Elias

Noch einiges zu tun

Doch bis es so weit ist, ist noch so einiges zu tun. „Arkje“ will ja auch gut aussehen für die großen Fahrten.

Melres Boot Schiffsschraube

Merles Blog

Mehr dazu gibt es bei merle-ibach.de

Merles Boot vor Anker

Bild des Tages: Gartenliebhaber

Schwarzweiss Porträt: Gartenliebhaber

 

Mein heutiges Bild des Tages trägt den Titel „Gartenliebhaber“. Ich habe versucht es als eingebettetes Porträt zu gestalten. Es zeigt einen lieben Menschen, der eine ganz große Leidenschaft hat: Den eigenen Garten. Sein Tag beginnt kurz vor Sonnenaufgang, denn da ist die Erde noch kühl. Das ist gut zum gießen der Pflanzen. Da können diese das Wasser besser aufnehmen. Gepflanzt werden Kartoffeln, Tomaten, Gurken und vieles mehr, was im heimischen Garten zuhause ist.

portraitfotografie lernen

Das Bild ist fotografiert im Gewächshaus, wo die Tomaten und Gurken angepflanzt sind. Es war nicht ganz einfach, denn es war sehr sonnig und viele Reflexionen kamen durch die Scheiben zustande. Zudem steht er auch nicht allzu häufig Model und hatte auch kein wirkliches Interesse fotografiert zu werden. Doch genau das macht den Reiz des Bildes aus: Es zeigt einem Menschen mit Leidenschaft für sein Hobby – die Gartenarbeit.