Lost Places: Fototour im DDR Stasi-Regierungskrankenhaus in Berlin Buch

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Rund um das alte Stasi-Regierungskrankenhaus der DDR kursieren viele Gerüchte. Es ist die Rede von Medizintechnik und Medikamenten aus dem Westen, die Ausstattung der Krankenzimmer in luxuriösem Prunk, begehrte Südfrüchte im Überfluss und Ärzte-Teams, die ihr Gehalt in D-Mark ausgezahlt bekämen. Das Regierungskrankenhaus in Berlin Buch war schon zu seinen aktiven Zeiten ein geheimer Ort, denn ohne Passierschein kam man dort nicht rein.

Das Regierungskrankenhaus der DDR:
damals für die Oberklasse, heute Lost Place

Das Regierungskrankenhaus der DDR war eine Gesundheitseinrichtung für die Nomenklatura der Deutschen Demokratischen Republik in Ost-Berlin. 1990 wurde es nach der Wende aufgelöst. Heute sind die Gebäude verlassen im Wald von Berlin Buch. Und ein Lost Place in Berlin, der mir noch fehlte auf meiner Liste. So habe ich mich am letzten Wochenende auf gemacht zu einer Fototour durch die alten Gebäude des DDR Stasi Regierungskrankenhauses in Berlin Buch.

Für meine Motive habe ich mich auf dieser Entdeckungstour für das 1:1 zu Format entschieden, da ich nicht zuletzt seit der intensiven Pflege meines IG-Fotografie Instagram-Accounts immer mehr gefallen daran finde.

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Zufahrt zum Krankenhaus-Komplex Berlin Buch

Das DDR-Regierungskrankenhaus – ein Hochsicherheitststrakt versteckt im Wald

Nach der Wende haben die Helios-Kliniken die Häuser weiter betrieben, bis sie 2007 komplett aufgegeben wurden. Ich war etwas überrascht, dass die Gebäude auch heute noch einem Hochsicherheitstrakt ähneln. Alles ist sorgfältig gesichert. Bewegungsmelder überall lösen Alarm aus, sobald man sich unangemeldet in den Gebäuden bewegt. Daher war ich froh, dass ich mich für die offizielle Variante entschieden hatte, diesen Lost Place zu erkunden, nämlich per Fototour mit go2know.

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Riesige Gebäude versteckt im Wald von Berlin Buch

Das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch

So sah das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch damals aus

Das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch damals. (Quelle: Wikipedia/Bundesarchiv)

Auf Detailsuche im Stasi-Regierungskrankenhaus

Durch die umfangreiche Sicherung der Gebäude sind noch viele Details in den Gebäuden erhalten. So machen gerade die langen Flure mit den klassischen Krankenhaus Türen als Motive Spaß.

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Zugang zum OP-Bereich im Stasi-Krankenhaus in Berlin Buch
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Licht & Schatten in den Krankenhaus-Fluren
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Architekturdetails

Nah ran gehen

Ich war froh ein Stativ dabei zu haben. Denn in den Gebäuden ist es oft stockfinster. So auch im ehemaligen OP-Trakt. Für Detailaufnahmen konnte ich so dank langer Belichtungszeit rauschfreie Bilder der Gerätedetails machen.

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In den Krankenhäusern sind noch viele Details erhalten, so auch im OP-Bereich
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Gerücht bestätigt nach begehrter West-Medizin oder ein Relikt der Helios Kliniken Zeit nach der Wende?
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Seltsame Fundstücke im Lagerraum der Krankenhaus-Akten
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Die alte Schaltzentrale des Regierungskrankenhauses
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Taschenlampe sollte man dabei haben

Auf Lost Places Tour

Ich war per Fototour mit go2know in dem Gebäudekomplex. Ich glaube die Tour ist eine Sondertour im go2know Programm. Aber Andreas von go2know sagte, sie käme sicher alsbald wieder ins Programm also haltet doch einfach mal Ausschau auf go2know nach neuen Terminen für eine Fototour durch das Krankenhaus.

Foto: go2know
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Perfektes Licht für harte Schatten in den Krankenhausfluren
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Spiel mit Formen

Willst du noch mehr Lost Places und Fotolocations in Berlin entdecken?

Willst du mehr? Hier findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin. Hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.

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Tipps um verlassene Orte und Lost Places in Berlin zu fotografieren

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Wünsdorf – Lost Place und Verbotene Stadt bei Berlin: Eine Entdeckungstour

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Wünsdorf bei Berlin: Die im Wald versteckte Militärstadt Wünsdorf war streng bewachte Tabuzone: Eine verbotene Stadt. Dabei lebten in Wünsdorf bis zu 75.000 sowjetische Männer, Frauen und Kinder. Für DDR-Bürger war das Gelände, ähnlich wie damals auch die verbotene Stadt für Chinesen in Peking, strengstes Sperrgebiet. Perfekt für mich, da ich immer wieder auf der Suche bin nach tollen Fotolocations in Berlin und spannenden Lost Places in Berlin. So mache ich mich auf zu einer Lost Places Fototour nach Wünsdorf, um das Das Haus der Offiziere, die Infanterieschule und das ganze Areal der verbotenen Stadt in Wünsdorf zu erobern. Hier meine Tipps für dein perfektes Fototour-Abenteuer. Zudem habe ich unten ein Amateurvideo aus dem Jahre 1996 hinzugefügt, dass ich kürzlich entdeckt habe.

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Wünsdorf: Eine riesige Geisterstadt versteckt im Wald

Doch befanden sich in Wünsdorf innerhalb des umzäunten und ummauerten Areals bis 1994 unzählige russische Einrichtungen wie Schulen, Geschäfte, Kindergärten, Theater, Schwimmbäder und Sportplätze. Seit 1994 sind die Truppen weg. Was haben sie hinterlassen? Eine riesige menschenleere Geisterstadt rund um Das Haus der Offiziere und der riesigen Infanterieschule.

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Es ist Vorsicht geboten auf der Entdeckungstour über das Areal in Wünsdorf.

Neue Fotomotive in Berlin: Wünsdorf und das Haus der Offiziere

Perfekt, um mich da einmal umzuschauen nach neuen spannenden Fotomotiven in Berlin beziehungsweise bei Berlin. Umzäunt ist sie immer noch. Bewacht auch. Jetzt allerdings vom Wachschutz Potsdam, wie so viele Lost Places. Die bevorzugen jedoch eher den gemütlichen Container am Haupttor. Um mir Ärger zu ersparen bin ich trotzdem im Rahmen einer Berliner Fototour auf das Gelände gegangen. Wer mehr dazu wissen will, sollte mal bei go2know vorbei schauen.

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Die Schwimmhalle auf dem Areal in Wünsdorf neben dem Haus der Offiziere.

Befehlszentrale Haus der Offiziere im Tiefschlaf

Doch auch schon bevor die sowjetischen Truppen hier waren, galt Wünsdorf als eine der wichtigsten Militärzentralen des Landes. Bis zum April 1945 kamen von hier, genauer gesagt von der Nachrichtenzentrale Zeppelin („Stammlager Zossen“), die Befehle zu den deutschen Truppen. In der Weimarer Republik stand hier die Reichswehr unter Waffen. Die Nationalsozialisten bauten Bunker und Kasernen ins Gelände. Heute liegt das Haus der Offiziere in Wünsdorf im friedlichen Tiefschlaf. Die Turmuhr zeigt 11:34 Uhr, Genosse Lenin steht versteinert vor dem Haus der Offiziere.

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Die Lenin-Statue in Wünsdorf vor dem Haus der Offiziere.

Bunker Wünsdorf Zeppelin – Besichtigung

Fernsprechvermittlung Zeppelin am 25. August 1939 vor dem Polenfeldzug. Quelle: Joachim Kampe /Nutzungstrechteinhaber – Herr Maisenbacher/wikipedia.org

In Wünsdorf gibt es auch den Bunker Wünsdorf Zeppelin. Dieser war ein von der Deutschen Reichspost im Auftrage des Heeres Oberkommandos Deutschen Wehrmacht Ende der 1930er Jahre errichteter Bunker in der Nähe des brandenburgischen Ortes Wünsdorf. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, dann schaut doch mal auf der Webseite buecherstadt.com/de/bunker vorbei.


Der letzte Vorhang im Theater in Wünsdorf

Vom Bahnhof Wünsdorf fuhr bis 1994 täglich ein direkter Zug nach Moskau. So viel Betrieb will auch unterhalten werden. Auf dem Areal finden sich noch heute zahlreiche Theatersäle. Auch wenn der letzte Vorhang vor über 20 Jahren geschlossen wurde.

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Der alte Theatersaal auf dem Gelände der „Verbotenen Stadt“ in den Wäldern von Wünsdorf.

Fotografische Entdeckungstour nach Wünsdorf

Nach so vielen Jahren ist nicht mehr all zu viel übrig. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist wurde demontiert oder von zahlreichen Metalldieben und Souvenir-Sammlern mitgenommen. Alles? Nein! Noch immer finden sich bei genauem hinsehen so einige kleine Dinge, die an die russische Zeit erinnern.

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Russische Überbleibsel sind überall zu finden in Wünsdorf.

Das Heizkraftwerk – tolles Fotomotiv mit vielen Details

Hinter dem Schwimmbad liegt der Heizraum für Warmwasser. Perfektes Fotomotiv für mich!

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Das alte Heizkraftwerk in Wünsdorf.

Verlassener Russischer Armeestützpunkt Wünsdorf

Über hundert Häuser sollen versteckt im Wald zu finden sein. An meinem heutigen Tag habe ich mich auf das Areal rund um das Haus der Offiziere und die Infanterieschule beschränkt. Alleine hier ist fast jedes Gebäude riesig – mit unzähligen Korridoren, Nebengebäuden, Theatersälen, einem Schwimmbad und vielem mehr. Für die Fototour solltet ihr also ausreichend Zeit einplanen.

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Es gibt viel zu entdecken in Wünsdorf.

Entdecke noch mehr Lost Places in Berlin

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Tipps um verlassene Orte und Lost Places in Berlin zu fotografieren

Spannendes Fundstück: Ein Amateurvideo aus dem Jahre 1996


Karte: Wie kommt ihr nach Wünsdorf?

Die verbotene Stadt liegt direkt bei Wünsdorf Waldstadt. Der Haupteingang befindet sind and der Hauptallee, der L74 von Wünsdorf nach Töpchin. Ich bin mit dem Auto angereist. Es geht aber auch mit dem Zug RE3  nach Wünsdorf ab Berlin Hauptbahnhof.

Historischer Rundweg durch die Verbotene Stadt

Zudem habe ich über einen historischen Rundweg durch die „Verbotene Stadt“ in Wünsdorf gelesen. Dies ist ein rund elf Kilometer langer Rundweg in Zossen, einer Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Er erschließt das Areal um die Waldstadt – ein Ortsteil Wünsdorfs. Ich habe ihn allerdings noch nicht ausprobiert. Jemand von Euch?

Hier findet ihr mehr über den Historischen Rundweg durch die Verbotene Stadt.

Was solltet ihr mitnehmen?

Ich hatte meine komplette Fototasche mit dabei. Ein Weitwinkel für die großen Häuserfronten, ein Tele für die entfernten Details, eine Festbrennweite für die kleinen Details in dunkleren Ecken. Unbedingt zu empfehlen natürlich ein Stativ, da es in einigen Häusern sehr düster ist. Auch eine Taschenlampe und gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.

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Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place

Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost Place

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Fotolocation Berlin Wuensdorf Lost PlaceSpannenden Linien im Treppenhaus vom Haus der Offiziere in Wünsdorf.


 

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Neu: Willst du noch mehr spannende Fotolocations und versteckte Orte in Berlin entdecken?

Immer wieder bin ich unterwegs in Berlin zum Fotos machen. Klar, da entdecke ich stetig neue Orte, die mir gefallen und die super sind zum fotografieren. Doch wo findest du diese? Welche lohnen sich? Und wie kommst du am besten hin?

Hier habe ich dir ein paar weitere Tipps zu spannenden Fotolocations in Berlin aufgeschrieben. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch das geheime Berlin!


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Fotografieren in Berlin: Das Buch für Entdecker

Entdecke über einhundert Foto-Orte in Berlin in meinem Buch „Fotografieren in Berlin“

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations zum Fotos machen unterwegs. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in einem Buch für dich zusammengefasst und zeige dir die schönsten Foto-Motive. Egal, ob du Lost Places Fan und Entdecker bist oder ob du Architektur kreativ fotografieren willst – das Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen. Zudem gibt es einige zusätzliche digitale Extras als Bonus für dich.

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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!

Lost Places: Das ehemalige Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin

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Bei diesem Lost Place in Berlin handelt es sich um das ehemalige Institut für Anatomie der FU Berlin. Faszinieren dich auch Verlassene Orte in Berlin und  Brandenburg? Wie wäre es mit dem verfallenen Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin? Unterrichtsräume, Pathologie, Seziertische, Labore und Kühlräume für Leichen liegen wie im Dornröschenschlaf – ein gespenstischer Ort! Aber in der Suche nach interessanten Orte in Berlin sicher einer DER faszinierenden Lost Places in Berlin.

Ein großer Discounter hat das 5100 Quadratmeter große Gelände im Jahre 2009 erworben, schreibt die BERLINER WOCHE. Dieser sei jetzt mit der Erfüllung der Verkehrs-Sicherungspflicht beschäftigt. Die Firma habe die Überwachung des Zauns beauftragt. Zudem entsorge man Altstoffe vom Gelände. Damals wurde mit erheblichen Mengen von Chemikalien wie Formalin, Lösemittel für Entwicklungsbäder und radioaktiven Substanzen gearbeitet. Das Betreten ist nicht gestattet. 

Unterrichtsräume, Pathologie, Seziertische, Labore und Kühlräume für Leichen: Ein gespenstischer Ort

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinDer ehemalige Hörsaal des Instituts für Anatomie der FU Berlin

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinDer ehemalige Seziertisch im Institut für Anatomie der FU.

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinKein Anschluss unter dieser Nummer.

Spannende Lost Places in Berlin

Wenn du auf der Suche bist nach Lost Places in Berlin wirst du schnell auf das ehemalige Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin aufmerksam. Es hat wenig mit Lost Places wie den Beelitz Heilstätten, der Verbotenen Stadt Wünsdorf oder anderen interessanten Orten in Berlin zu tun. Diesen Ort umgeben keine alten Sagen oder Geistergeschichten – er ist sehr echt und daher irgendwie auch unheimlich mit den Unterrichtsräumen, der Pathologie, den massiven Seziertischen und was sonst so noch vergessen von der Zeit im alten Institut zu finden ist.

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinPlatz für die Studenten während der Anatomiestunde.

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinKühlraum im Institut für Anatomie der FU

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinLiebe Studenten, das heutige Thema ist …

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinEinsame, lange Flure …

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinAktenordner und Papiere, als wäre erst gestern jemand da gewesen …

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinDer Pausenhof der FU-Uni

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinWaschbecken, wie UFOs

Ehemaliges Institut für Anatomie der FU Berlin: Die Zukunft ist ungewiss

Wie lange das Institut noch im Dornröschenschlaf liegt, ist ungewiss. Es wurde 2012 vor dem Verwaltungsgericht geklagt. Der Discounter hat verloren, hält aber an seinen Plänen zur Umgestaltung des Komplexes fest.

Hier kannst du weitere Lost Places in Berlin entdecken. Oder kennst du noch weitere geheime Orte in Berlin? Hast Du Fotos deiner Lost Places Touren? Dann schreibe ein kurzen Kommentar unter diesem Artikel. Ich freue mich immer über neue Vorschläge und Ideen! Und hier findest du weiter Foto-Orte zum fotografieren in Berlin. Zudem habe ich auch eine Ideen zum Sonnenuntergang in Berlin fotografieren für dich aufgeschrieben.


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10 der faszinierendsten Lost Places der Welt

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Findest du Lost Places und vergessene Orte auch so faszinierend? Hier habe ich dir ein paar der faszinierendsten geheimen Plätze der Welt zusammengestellt. Viele Orte erscheinen so unwirklich, dass man es auch bei betrachten der Fotos kaum glauben kann, dass es sie gibt!

Christus der Abgründe, Italien

Der Cristo degli abissi (Christus der Abgründe) ist eine Bronzestatue, die 1954 auf dem Meeresgrund in der Bucht von San Fruttuoso, Ligurien aufgestellt wurde. Die Christusstatue befindet sich in einer Tiefe von 15 Metern innerhalb des Meeresschutzgebiets Portofino.

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Quelle: en.www.lensart.ru

Kolmanskop in Namibia

Kolmanskop ist eine Geisterstadt in Namibia. Diese liegt ungefähr zehn Kilometer östlich der Hafenstadt Lüderitz und ist benannt nach dem Nama Coleman, der dort 1905 mit seinem Ochsenkarren in einer Düne stecken blieb. Das Foto wurde fotografiert von Chris Gray.

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Kolmanskop, Namibia – Foto (c) Chris Gray

Gulliver’s Travels Park – Kawaguchi, Japan

Kennst du noch Gullivers Reisen? In Japan gibt es einen Freizeitpark zu dem lieben Riesen Gulliver. Naja, oder man sollte eigentlich eher sagen gab… Hier findest du weitere Fotos dazu!

Gulliver’s Kingdom Abandoned Theme Park
Gulliver’s Kingdom Abandoned Theme Park, Foto (c) mutantmandias, Flickr.com

Die gesunkene Yacht in der Arktis

In der Maxwell Bay in der Antarktis ist diese Yacht gesunken. Mittlerweile liegt sie zwar nicht mehr da, aber das Bild ist total faszinierend.

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Gesunkene Yacht in der Antarktis, Foto (c) услан Елисеев

Verlassenen Raketen Fabrik in Russland

Unglaubliche Bilder hat eine russische Urbexerin auf dem Blog lana-sator.livejournal.com gepostet. Sie zeigen ihren Trip durch eine verlassenen Raketen-Fabrik irgendwo in Russland.

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Fotos/Quelle: lana-sator.livejournal.com

SS Ayrfield, Homebush Bay in Australien

Einsam steht sie da, die SS Ayrfield im Homebush Bay in Australien. Fotografiert von Steve Dorman gibt sie aber natürlich ein wundervolles Fotomotiv.

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SS Ayrfield at Homebush Bay, Foto (c) Steve Dorman

Michigan Central Station in den USA

Während der Bauzeit war dieMichigan Central Station das höchste Bahnhofsgebäude der Welt. Es wurde von 1910 bis 1913 errichtet. Jetzt steht es unter Denkmalschutz, ist aber seit seit Jahrzehnten dem Verfall preisgegeben in der Stadt Detroit im Staat Michigan (USA).

Die Michigan Central Station, Foto (c) infoinsiders.com

Last House on Holland Island in Maryland, USA

Ich glaube heute steht das Last House on Holland Island gar nicht mehr. Trotzdem fand ich das Foto so wundervoll. Mehr dazu erfahrt ihr auf sometimes-interesting.com.

Last House on Holland Island, Foto (c) sometimes-interesting.com

Pripyat, Ukraine

Beinahe 30 Jahre ist es her, dass die Welt mit dem größten anzunehmenden Unfall, kurz GAU, in der friedlichen Nutzung der Atomenergie, konfrontiert war. Tschernobyl – so lautet der Name des kleinen Ortes, der damals weltbekannt wurde, obwohl er 12 km vom havarierten Reaktor entfernt liegt. Mittlerweile gibt es sogar Lost Places Fans, die dorthin Fotoreisen unternehmen

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Der verlassene Freizeitpark von in Tschernobyl/Ukraine. Foto (c) reddit.com

Bannerman’s Island, New York/USA

Bannerman’s Island muss einmal ein lustiger Ort gewesen sein. Heute schaut das Bannerman’s Castle, 80km nördlich von New York City, eher traurig aus. Nichts desto trotz kann man immer noch Touren dorthin machen.

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Bannermans Island, Foto: snackish.com

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Hier findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin. Hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.


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Lost Places entdecken: Die Lost & Found Explorers im Interview

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Marek Romanowicz ist Urbexer. Er erkundet gerne Lost Places und geheime Orte. Urbexer kommt von dem Begriff Urban Exploration und meint die Erforschung sogenannter Lost Places. Dafür reist Marek mittlerweile bevorzugt auf Lost Places Fototouren nach Polen und in andere osteuropäische Länder. Die Liste seiner nächsten Fototouren liest sich beeindruckend. Bald geht es mal wieder in eine stillgelegte Textilfabrik ins polnische Łódź. Im Sommer begibt er sich auf die Spuren von Dracula in die Wälder und mittelalterlichen Städte von Siebenbürgen. Eine Fotoexpedition in die Sperrzone von Tschernobyl und Prypjat steht ebenfalls auf seinem Programm.

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Auf arbeiteraristokrat.com kann man Lost Places Touren buchen

Doch unternimmt Marek diese Fotoexpeditionen nicht alleine. Jeder Lost Places-Fotofan kann ihn begleiten und einen Platz in seinen Touren buchen. Doch es stehen auch Ziele in Deutschland auf dem Plan. So ist einer der Klassiker eine Entdeckungstour in das alte verlassene Stadtbad Leipzig. 

Ich wollte wissen was Marek antreibt in seinem Drang immer neue geheime Orte zu entdecken und habe ihm ein paar Fragen zum Thema Lost Places, seiner Fotografie und den Plänen für neue Touren gestellt.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Die Fotografie war schon als Kind zu analogen Zeiten mein Hobby. Mein Vater war leidenschaftlicher Fotograf und hat mir in Sachen Fotografie vieles gezeigt.

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Entdeckungstour in einem ehemaligen DDR-Krankenhaus

Was für Fotokurse und Fototouren bietet ihr an?

Wir bieten keine Fotokurse an. Unser Angebot gliedert sich in 3 Bereiche Fototouren, Fotoexpeditionen und Fotoworkshops.

Die Fototouren sind Tagestouren zu einem Lost Place in der nähe von Berlin (Umkreis). Zur Zeit biete ich zwei Tages/Fototouren an. Der zweite Bereich sind die Fotoexpeditionen die entweder Wochenendtouren sind beispielsweise „Textilfabrik und Gefängnis“ oder 6-7 tätige Expeditionen wie z.b nach Tschernobyl oder Transsilvanien. Hier wird die Fotografie und Motivsuche mit einer Prise Abenteuerurlaub gepaart.

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Highlight einer Lost Places Tour im April: Eine 1749 erbaute evangelische Kirche der Grafen von Reichenbach.

Ab welchem Preis startet ein Kurs bei Euch?

Es geht los ab 45 € für eine Tagestour. Eine Wochenendtour startet ab 95 € (bis 680 €). 2015 wird ein Teil der Erlöse an Vereine und Organisationen gespendet, die sich für den Erhalt von Denkmälern und Kulturgütern einsetzen. Mein ganz besonderes Anliegen ist es, im Rahmen der Fotoexpedition nach Tschernobyl ein Zeichen zu setzen. In diesem Zusammenhang wird ein Teil der Erlöse der Touren an Hilfsorganisationen gespendet, die sich für Kinder und Jugendliche in der Ukraine einsetzen.

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Ende Mai geht es für 5 Tage auf eine Fotoexpedition auf den Spuren von Graf Dracula in Transsilvanien…

Was macht eure Kurse so besonders?

Die Besonderheit ist – was auch viele Teilnehmer schätzen – die freundschaftliche Atmosphäre. Gefördert wird dies durch die von mir strikt eingehaltene Regel „von höchstens 15 Teilnehmern“.

Marek Romanowicz auf Lost-Places Tour
Marek Romanowicz auf Lost-Places Tour

Was nehmen die Kursteilnehmer bei euch mit?

Jeder Fototour-Teilnehmer nimmt spannende Fotomotive, die Erfahrung Neues und wirklich Unentdecktes zu entdecken – vor allen Dingen in Osteuropa. Aber auch viele tolle Eindrücke im Kopf.

Welche Fragen hört ihr immer wieder?

Wo ist der Treffpunkt, wie lange haben wir Zeit und wo sind die schönsten Motive.

Was ist deine liebste Fotolocation in Berlin?

Um ehrlich zu sein habe ich keine wirkliche Lieblings-Fotolocation in Berlin. Aber eines meiner Lieblings Foto-Motive ist das Märchenschloss bei Halle.

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Das Märchenschloss bei Halle im Dornröschenschlaf

Wie seht ihr die technische Entwicklung im Kameramarkt?

Die DSLR wird bleiben für Leute wie uns, die sich intensiv mit einem Motiv beschäftigen und Wert auf Bildbearbeitung legen.

Natürlich wird diese Zielgruppe durch die immer besser werdenden Smartphones immer kleiner, aber es ist ja eine individuelle Entscheidung und ist von der Frage abhängig „lege ich Wert auf ein ästhetisches Bild oder möchte ich nur ’nen Schnappschuss auf Facebook posten„.

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Auf Fotoexpedition im Sperrbezirk rund um Tschernobyl

Ich danke Marek für das Gespräch. Alle Fotos (c) arbeiteraristokrat.com.
Hier bekommt ihr mehr Infos zu den Lost Places Touren von Marek.

Faszinieren dich Lost Places?

Dann schau doch auch mal hier vorbei und finde mehr zum Thema Lost Places bei IG-Fotografie.de.

Let’s visitBerlin and do a Photo-Rallye: Ein Tag in Bildern

visitberlin-photorallye

Heute hatte ich das Vergnügen bei der Foto-Rallye von visitBerlin und dem ITB-Blog Camp zu fotografieren. Was ist denn die Foto-Rallye? Da haben sich 20 internationale Blogger getroffen, um sich vom Startpunk – dem Olympiastadion Berlin – zum Zielpunkt – dem Berliner Lost Place Teufelsberg – durchzubloggen. Äh, wie geht denn das? Das habe ich heute auch gelernt und nicht schlecht gestaunt…

Sonne über dem ersten Fotospot: Das Olympiastadion Berlin

VisitBerlin Fotorallye - Olympiastadion
Der Startpunkt: Das Olympiastadion

Treffpunkt war morgens um 10:30 Uhr vor dem Eingang zum Olympiastadion. Das „Akademische Viertel“ sei dem ein oder anderen Blogger gegönnt. VisitBerlin Organisatorin Claudia checkt während dessen nochmal die Mobile-WiFi Funktionen.

Blogger Rallye VisitBerlin
Family-Blogger @bambiniCLV dreht ein kurzes „ich-vor-dem Olympiastadion“ Video

Privataudienz im Olympiastadion

Ortsbegehung im Olympiastation: Bevor die eigentliche Foto-Rallye startet, wird erstmal die Heimat von Hertha BSC – das Olympiastadion – besichtigt. Wo sonst 77.166 Zuschauer Platz finden ist jetzt Privatbesichtigung für 20 Blogger.

Blogger allein im Olympiastadion
Privatbesichtigung: Eine Bloggerin allein im Olympiastadion…

We Visit Berlin!

Aufstellung zum Gruppenfoto: Knapp 20 Reiseblogger treffen sich zur Foto-Rallye von VisitBerlin.

VisitBerlin Fotorallye - Olympiastadion
Aufstellung zum Gruppenfoto

Mobilisiert eure Follower

Claudia von VisitBerlin gibt das erste Briefing zum Start. Jede Gruppe bekommt ein Foto von einer Berliner Sehenswürdigkeit. Natürlich sind es nicht die klassischen Foto-Locations. Aber welche Location gesucht wird, muss jede Gruppe alleine raus finden. Naja, nicht ganz allein. Es gilt die eigenen Follower per Twitter, Facebook und Co. zu mobilisieren. Und das klappt auch ziemlich gut. Schließlich habe nicht wenige der Blogger bis zu 10.000 und mehr Follower auf den sozialen Netzwerken.

Claudia von VisitBerlin erklärt die Regeln zur Fotorallye
Claudia von VisitBerlin erklärt, wie die Fotorallye funktioniert

Sofort nach der Eingangsbesprechung gehen die ersten Tweets an die Follower raus…

Jedes Team erhält ein Foto eines Ortes in Berlin
Jedes Team erhält ein Foto eines Ortes in Berlin…

Wo ist dieser Ort?

Per Twitter, Facebook und Co leiten lassen
…und muss sich von seinen Lesern per Twitter und Co. Tipps holen, wo das Gebäude steht

Reiseblogger und Fotoblogger kommen aus dem Winterquartier

Kaum ein Blogger-Thema ist so beliebt wie das Reisebloggen. Klar, dass da eine Messe wie die Berliner Reisemesse ITB für viele Reiseblogger zum Pflichttermin geworden ist. Endlich mal ein Grund trotz grauem Berlinwetter das Winterquartier zu verlassen.

Streetphotographer @ThomasKakareko ist auch mit dabei
Streetphotographer @ThomasKakareko ist auch mit dabei
Jenna von @giveforgranted aus Kanada
Jenna von @giveforgranted aus Kanada

Geschafft! Das Team erreicht die Zwischenstation!

Sarah von @verwandert, Elisa von @globetrottere,  @mochilerostv und @trvlholicnomad feiern den ersten Zwischenspot
Sarah von @verwandert, Elisa von @globetrottere, @mochilerostv und @trvlholicnomad feiern den ersten Zwischenspot

Per Tweet und Post wird die Leserschaft auf dem Laufenden gehalten.

Blogger ohne Smartphone? Undenkbar!
Blogger ohne Smartphone? Undenkbar!

Und weiter geht es zur nächsten Station.

Und nach dem Zwischenstop geht es weiter: Das Team von VisitBerlin gibt nächste Tipps
Und nach dem Zwischenstop geht es weiter: Das Team von VisitBerlin gibt nächste Tipps

Zielpunkt Teufelsberg

Nachdem alle Gruppen die Zwischenstationen passiert haben, geht es gemeinsam zu einem der bekanntesten Lost Places in Berlin: Der alten Abhörstation Teufelsberg.

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Die Gänge unter der Abhörstation Teufelsberg – mitten im Berliner Grunewald
Nur noch kurz ein Tweet…
Nur noch kurz ein Tweet…

Das Ziel ist erreicht: Die Türme auf dem Teufelsberg!

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Bis das Ziel erreicht ist!

Wer selbst auch mal die Orte besuchen will, der sollte gerne mal bei meiner Sammlung von Lost Places und Foto-Locations in Berlin schauen.

[Tweet „See me at @VisitBerlin PhotoRallye: http://ig-fotografie.de/bilder/visitberlin-photorallye @vegasworld @BlogCampDE“]

 


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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!

 

 

 

Lost Place BVB-Freibad Lichtenberg: Schwimmen verboten!

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Der letzte Badegast dürfte das Freibad vor über 25 Jahren verlassen haben. Das BVB Freibad Lichtenberg war es bis in die späten 1980er Jahre in Benutzung . Seit dem schläft es als Lost Place seinen Dornröschenschlaf. Die Natur holt sich die Anlage langsam wieder zurück.

BVG-Stadion-Freibad-Lichtenberg-Lost-Place

Trainingsstätte der Olympischen Sommerspiele 1932 und 1936

Direkt in unmittelbarer Nachbarschaft zur BVG-Sportanlage und dem Stadion (auch BVB-Stadion) wurde auf einer Fläche von ungefähr 20.000 m² das Freibad Lichtenberg gebaut. Es hat eine lange Geschichte, denn damals diente es den ausländischen Schwimm-Wettkämpfern als Trainingsanlage für die Olympischen Sommerspiele 1932 und 1936 in Berlin, wenn gleich es vom bekannten Lost Place Olympisches Dorf weit entfernt liegt.

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Sommer-Volksbad in der DDR bis kurz vor Mauerfall

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es erst einmal keine sportliche Nutzung des Schwimmbeckens. Zu DDR Zeiten wurde in den 1970er Jahren die Anlagen überarbeitet und als Freibad wieder eröffnet. So wurde es als Sommer-Volksbad bis kurz vor dem Mauerfall genutzt.

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Totalsanierung oder zurück zur Natur

Heute ist an eine Nutzung ohne Totalsanierung nicht mehr zu denken. Zu marode ist die Anlage und die Natur hat sich einen Großteil zurück erobert.

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Wie kommt ihr zur Fotolocation „BVB-Freibad Lichtenberg“ in Berlin?

Per M8 Tram bis Landsberger Allee und dann zu Fuss entlang der Siegfriedstraße

Adresse:
Freibad Lichtenberg
Siegfriedstraße 71
10365 Berlin-Lichtenberg

Was solltet ihr mitnehmen?

Ich hatte leichtes Gepäck mit Festbrennweite und einem etwas weitwinkeligen Objektiv dabei.

BVG-Stadion-Freibad-Lichtenberg-Lost-Place

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Der Geisterbahnhof von Siemensstadt – die Fotolocation über den Straßen von Berlin

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Früher warteten am Bahnsteig tausende Arbeiter auf die Bahn. Heute herrscht hier geheimnisvolle Stille. Seit 1980 ist die Haltestelle Siemensstadt außer Betrieb. Der Bahnhof wurde zum Geisterbahnhof. Letzte Woche war ich mal wieder unterwegs zum Fotografieren in Berlin, um zu sehen wie der Bahnhof heute aussieht.

Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof Fotolocation Berlin

17.000 Fahrgäste im Fünf-Minuten-Takt

Von den rund 90.000 Mitarbeitern, die Siemens zu dieser Zeit allein in der Siemensstadt beschäftigte, nutzten etwa 17.000 Fahrgäste die im Fünf-Minuten-Takt verkehrende S-Bahn von und zu ihrem Arbeitsplatz. Der Bahnhof Siemensstadt liegt im Bezirk Charlottenburg an der Grenze des zu Spandau gehörenden Ortsteils Siemensstadt.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Erbaut von der Firma Siemens

Der Bahnhof liegt im Streckennetz der Siemensbahn, einer S-Bahnstrecke innerhalb Berlins. Der Name geht zurück auf die Erbauer, Siemens & Halske, die die Strecke in Eigenregie zwischen 1927 und 1929 errichtete.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Im Juli 1956 geht die Strecke wieder zweigleisig ans Netz

Aufgrund von Reparationsleistungen verschwand nach dem 2. Weltkrieg das gesamte Streckengleis 1 von Jungfernheide bis Siemensstadt gen Osten. Erst Mitte der 50er Jahre stelle die Deutsche Reichsbahn das zweite Streckengleis wieder her. Im Juli 1956 wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Stillgelegt und die Natur holt es sich zurück

Doch mit dem Reichsbahnerstreik im September 1980 wurde der Bahnverkehr auf der Strecke wieder eingestellt und seit dem nicht wieder aufgenommen. Siemensstadt ist heute ein Geisterbahnhof und Lost Place in Berlin. Rund um den Bahnhof holt die Natur sich langsam alles wieder zurück.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

68 Meter über dem Rohrdamm

Der Bahnsteig liegt direkt über dem viel befahrenen Rohrdamm. Die Einzelgleisbrücke überspannt die Straße in knapp 68 Metern Höhe.

Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof Fotolocation Berlin

Wie kommt ihr hin?

Der Ort lässt sich gut per Bahn erreichen. Aussteigen an der U7 Haltestelle U-Bahnhof Rohrdamm und dann bis ca. Hausnummer 83 laufen. Dort kreuzt der Bahnhof über dem Rohrdamm.

Wart ihr schon mal da? Kennt ihr noch andere Geisterbahnhöfe in Berlin? Bin gespannt auf eure Kommentare.


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Lost Places: Die verlassene Tankstelle von Kreuzberg

Alte Tankstelle Berlin Kreuzberg Lost Place

Das waren noch Zeiten, als der Liter Benzin 64 Pfennig gekostet hat. Diese Tankstelle muss ihre Hochzeit in den 50er Jahren gehabt haben. Seit dem steht sie vergessen, wie ein Lost Place, in einem Kreuzberger Hinterhof. Sie schaut aus wie ein kleines Kunstwerk. Hin und wieder scheint ein Fotograf dieses tollen Fotort in Berlin zu finden.

Fotografieren mit Vintage Charme in Berlin Kreuzberg

Die fünf Zapfsäulen geben ein tolles Fotomotiv ab, für jeden, der den Vintage Charme mag. Als macht doch mal einen kleinen Stop in der Muskauer Straße 37 in Kreuzberg.

Alte Tankstelle Berlin Kreuzberg Lost PlaceAlte Tankstelle Berlin Kreuzberg Lost Place

Alte Tankstelle Berlin Kreuzberg Lost Place

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Alte Tankstelle Berlin Kreuzberg Lost Place

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Lost Places Fototour: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

lost-place-zingst-lpg-mueggenburg

Als ich letztens für einige Tage zum Fotofestival Horizonte in Zingst war, hab ich nebenbei auch mal wieder Ausschau nach Lost Places zum Fotografieren gehalten. Da habe ich das verlassene Gelände der Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg entdeckt. Dieser Lost Place befindet sich im östlichen Teil der Halbinsel Zingst im Landkreis Vorpommern-Rügen (die Sundischen Wiesen).

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

 

Größtes Grünfuttertrocknungswerk der DDR und Platz für 10.000 Jungrinder

In den 1950er Jahren nutzte jene Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft den südlichen Bereich der Sundischen Wiesen für die Tierzucht. Die LPG Müggenburg wurde 1964 in das Volkseigene Gut „Zingst-Darß“ mit Sitz in der Siedlung Müggenburg umgewandelt. Diese beschäftigte sich auch mit der Nerzzucht. Brrr, keine schöne Vorstellung!

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Bis zu 10.000 Jungrinder weideten hier. Ebenfalls entstand hier das größte Grünfuttertrocknungswerk der DDR zur Nutzung des Graslandes für Viehfutter. Es wurde intensiv gedüngt. Alle drei bis fünf Jahre wurde das Land umgebrochen und neues Gras gesät. Das ehemalige Jagd- und Gutshaus wurde laut Wikipedia als Kinderferienlager genutzt. Kurz nach Grenzöffnung wurde im Jahre 1991 der Betrieb eingestellt.

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Gummistiefel, Anhänger, Viehwaage und VEB Polstermöbel aus Güstrow

Seit Anfang der 90er steht der Großteil der Gebäude leer. Somit also ein toller Ort für eine Lost Places Fototour. Das Gelände ist gut zu erreichen und es gibt noch ein paar Details zu entdecken. Gummistiefel, alte Fernseher, eine Viehwaage und die alte Reithalle machen den Besuch zur spannenden Entdeckungsreise. Wer also einen Besuch in Zingst plant, sollte hier durchaus mal einen Abstecher machen.

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg