5 Schwarzweiß-Fotografie-Tipps: So werden deine Fotos noch besser!

Schwarzweißfotografie-Tipps

Fotografierst du oft in schwarzweiß? Wie schrieb es der Stilpirat Steffen Böttcher in seinem Buch “Abenteuer Fotografie” so schön: “Wenn ich nicht zwingend von der Fotografie leben müsste, würde ich nur noch schwarzweiß fotografieren”. Was für eine Hommage an die Schwarzweiß-Fotografie.

Es gibt Motive, die sind einfach für Schwarzweiss-Fotografie gemacht worden.

Vor einiger Zeit verriet mir Fotograf Christoph Boecken im Gespräch auch noch: „Farbe lenkt für mich ab … Schwarzweiß lässt mich in Licht und Schatten denken, es ist wesentlich einfacher für mich …„. Da wusste ich, jetzt ist es Zeit mich auch mal intensiver mit der Schwarzweißfotografie zu beschäftigen.

Wow, diese Kontrast werden nur in der Schwarzweiss-Fotografie sichtbar.

Nicht immer, aber immer öfter in schwarzweiß

So habe ich in den letzten Wochen auch hin und wieder meine Bilder in schwarzweiß gemacht beziehungsweise diese anschließend in schwarzweiß entwickelt. Nun schreibe ich euch einmal meine 5 wichtigsten Erfahrungen in meiner Schwarzweiß Fotografie auf. Ich bin gespannt, wie eure Erfahrungen mit schwarzweiß so sind.

Olympia Stadion Berlin Architektur fotografieren
Architektur – fotografiert im Olympia Stadion in Berlin – für mich immer ein Thema für Schwarzweiss-Fotografie.
Schwarzweißfotografie-Tipps-2
Gerade in der Schwarzweiß-Fotografie ist es super das Formen und Muster sehen zu üben

1. Fotografiere in RAW

Architektur fotografieren in Berlin
„Boys Dream“ in schwarzweiß

Es ist verlockend: Jpeg ist schön kompakt und spart Speicherplatz. Hinzu kann man in der Kamera ja eh alle Filter voreinstellen auf schwarzweiß, Sepiatönung und Co. Seit einem halben Jahr aber fotografiere ich nur noch in RAW. Wow, was da in der Nachbearbeitung alles möglich ist. Für einen Schwarzweiß-Fotowalk habe ich einfach die Displayanzeige auf schwarzweiß voreingestellt. Denn RAW speichert alle Informationen (inklusive der Farben) ab. Perfekt, damit habe ich das beste aus zwei Welten.

2. Wenn deine Kamera kein RAW kann, dann fotografiere in Farbe

Nicht jede Kamera kann RAW. Und klar, ein gutes Foto braucht keine teure Kamera. Also wenn deine Kamera kein RAW kann, dann fotografiere in Farbe und wandeln es in der Nachbearbeitung in schwarzweiß um. Die Möglichkeiten mit den Farbreglern auch im Schwarzweiß-Modus zum Beispiel in Lightroom zu arbeiten sind verblüffend.

3. Für schwarzweiß den ISO-Wert an deiner Kamera runter

Fotografiere mit dem niedrigsten, möglichen ISO Wert. Klar, ein Schwarzweiß-Foto darf auch mal eine schöne Körnung haben, aber wenn es verrauscht ist, ist oft wenig zu retten. Also auch hier lieber in der Nachbearbeitung rum spielen, statt vorher auf Qualität zu verzichten.

Gerade für ein schwarz weiß Portrait sind die Einstellungen wichtig.

4. Schlechtes Wetter ist dein Schwarzweiß-Wetter

Alle beschweren über das graue Wetter. Viel zu viele Wolken am Himmel? Dann ist es möglicherweise genau richtig für deine ersten Schritte in die Schwarzweiß Fotografie. Jetzt kannst du den Trumpf der Kontraste voll ausspielen.

Graues Wetter ist perfekt für Schwarzweiss-Fotografie
Graues Wetter ist perfekt für Schwarzweiss-Fotografie

5. Komposition, Kontraste, Texturen und Licht und Schatten

Muster und Rhythmus im Bild – das wird besonders in der Schwarzweiß Fotografie sichtbar.

Grundregeln der Schwarzweiß Fotografie

Klar, jegliche kompositorische Grundregeln der Fotografie gelten auch für die Schwarzweiß-Fotografie. Doch muss ich mein Auge immer etwas dran gewöhnen, wenn ich in schwarzweiß fotografiere. Formen, Tönen, Kontraste und Texturen wirken in schwarzweiß noch viel intensiver. Und das wichtigste: Licht und Schatten haben eine gigantischen Einfluss auf dein Foto – DAS Gestaltungselement in der Schwarzweiß-Fotografie.

Paul Löbe Haus - Architektur fotografieren in Berlin
Der Spaß mit Formen zu spielen in der Schwarzweiß-Fotografie.
Schwarzweiss Fotografie: Tipps
Das Auto meines Nachbarn wirkt auch in schwarzweiß super!
Schwarzweiss Portrait Fotografie
Ein Schwarzweiß-Portrait erzählt Geschichten!

Also, was denkst du so über das Stilmittel Schwarzweißfotografie? Was fotografierst du in schwarzweiß? Ich freu mich auf deine Meinung per Kommentar!


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Landschaftsfotografie: 11 geniale Tipps & Tricks für atemberaubende Fotos (inkl. Pdf)

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Landschaftsfotografie ist wie Meditation. Daher hab ich für dich hier meine super einfachen Landschaftsfotografie-Tipps für echte Wow-Fotos zum ganz einfach nachmachen. Hinzu findest du unten ein gratis Landschaftsfotografie-Tutorial als Pdf zum Download. Zudem habe ich ein paar Tipps für das passende Kamera-Zubehör, Einstellungen und Bildaufbau für deinen nächsten Landschaftsfotografie Trip. Mit diesen einfachen Landschaftsfotografie-Tipps erzielst du garantiert super schnell noch bessere Landschaftsfotos. Damit macht es noch mehr Spaß auf dein nächstes Landschaftsfotografie-Abenteuer zu starten und auf Motivsuche zu gehen. Wenn du weitere Tipps hast, dann schreibe das gern in die Kommentare unten. Ich freu mich drauf!

Auch in der Landschaftsfotografie gilt: Finde dein Hauptmotiv

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Überlege dir bei jedem Motiv: Was ist mein Hauptmotiv. Auch in der Landschaftsfotografie sollte das erkennbar sein.

Was ist mein Hauptmotiv? Hier ist es eine Allee mit seinen Linien. Es kann auch ein einzelner Baum sein, eine Person die auf dem Berg gegenüber steht. Aber dem Betrachter sollte immer klar sein, was du genau fotografieren möchtest. Das ist eines der Geheimnisse für deine nächste Landschaftsfotografie Exkursion.

Schlechtes Wetter: Perfekte Voraussetzungen für dein Landschaftsfoto

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Oft erzeugt gerade schlechtes Wetter besonders dramatisches Licht für die Landschaftsfotografie – wie hier bei einer Sturmflut in Zingst

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Sicher kennst du diese kleine Weisheit. Aber sie trifft auch auf die Fotografie im weitesten Sinne zu. Denn gerade wenn es wolkig und dramatisch draußen aussieht, ist das die beste Voraussetzung für super stimmungsvolle Impressionen. Also das nächste Mal schnell Fototasche packen und raus! Hier habe ich übrigens noch ein paar Tipps, wenn du Fotos bei Regen machen möchstest.

Welches Objektiv passt für Landschaftsfotografie?

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Zeige die Weite in deinem Foto – und lasse der Landschaft Platz zum atmen

Sonst predige ich immer, dass wir weniger und nochmals weniger aufs Foto nehmen sollten. Aber in der Landschaftsfotografie gestaltet es sich etwas anders. Denn du willst ja die Weite zeigen. Also empfehle ich ein Weitwinkel-Objektiv (ich habe zum Beispiel das Canon Standardzoomobjektiv EF 24-70mm dabei oder auch das Canon EF 35mm Objektiv).


Gut zu wissen: Es gibt Objektive mit fixer Brennweite (Festbrennweite z.B. mein geliebtes 85mm Porträtobjektiv von Canon – nichts für Landschaften) und es gibt Objektive mit einer variablen Brennweite (Zoomobjektive). Merke dir am besten: Je größer die Brennweite ist, um so schmaler wird der Bildausschnitt und um so enger der Aufnahmewinkel (denke da zum Beispiel an das Teleobjektiv). Und für die Landschaftsfotografie ideal: Je geringer die Brennweite ist, um so weiter wird der Bildausschnitt und um so weiter der Aufnahmewinkel (Weitwinkelobjektiv).

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Hier bekommst du jede Menge Kamera-Kauf-Empfehlung: Finde die optimale Kamera mit Objektiv für dich.

Welche Blende ist optimal für die Landschaftsfotografie

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Diese Fahne am Strand von New Jersey war ca. 5 Meter weit entfernt. Spannend: Mit Blende 11 und dem Fokus auf der Fahne erreiche bereits keine komplette Schärfe über das ganze Foto. Hätte ich das gewollt, hätte ich ggf. eine noch kleiner Blende wählen müssen. Wobei es hier auch ehen an dem Dunst über dem Meer liegt. Das kann kein Objektiv unsichtbar machen 😉

Und deine Schärfentiefe zu beeinflussen, kannst du mit drei Variablen arbeiten:
Die verwendete Blende, deine Entfernung zum Objekt (Hauptmotiv) und deine Brennweite. Ich habe dir ja für die Landschaftsfotografie das Weitwinkel empfohlen. Also haben wir als Brennweite einen kleinen Wert (z.B. 24mm – Weitwinkel). Nun ist die Frage: Wie viel soll im Schärfebereich sein?

Willst du die kleinen Details und eine große Unschärfe, dann wähle die Offenblende (f/2) oder willst du die optimale Tiefenschärfe über das gesamte Foto, dann entscheide dich für eine kleine Blende (f/20). Du kannst über die Schärfentiefe den ggf. vom Hauptmotiv ablenkenden Hintergrund in Unschärfe verschwinden lassen. Aber in der Landschaftsfotografie willst du i.d.R. ja die maximale Schärfentiefe über das ganze Foto. Dazu empfehle ich den Fokus auf das ggf. etwas weiter entfernte Objekt einzustellenund zudem die kleine Blende zu wählen. Dann erreichst du mehr Schärfentiefe.

Tipp für mehr Emotionen im Bild: Lass Menschen in deine Landschaft

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Landschaftsfoto im Harz
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Lasse Menschen in deine Landschaft.

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Wetterfeste, leichte Ausrüstung

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In der Landschaftsfotografie – so wie hier in Lappland – lohnt sich gute Kleidung und ’ne Stirnlampe dabei zu haben.

Klingt so banal, aber ich habe in der Regel einen wetterfesten Kamerarucksack oder zumindest Plastiktüten, in denen ich mein Equipment schützen kann, dabei. Wenn der schnelle Regenguss kommt habe ich auch eine ganz banale Plastiktüte aus der Gemüseabteilung griffbereit. Denn die ist schnell über die Kamera gestülpft 🙂 ALs Jacke habe ich eine wind und regendichte Jacke an, die gute und große Taschen hat, wo ich kleines Equipment verstaue wie Fernauslöser oder Handy. Zudem habe ich immer eine kleine Stirnlampe griffbereit. Wenn du ansonsten auch Tipps für Langzeitbelichtung und Nachtfotografie brauchst, dann habe ich hier welche für dich.

Fotoidee: Lange Schatten im Wald. Aus dem richtigen Winkel verbinden die Schatten Vordergrund und Hintergrund. Das gibt deinem Foto eine tolle Tiefe.

Denke auch an den Vordergrund deiner Landschaft

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Gerade durch einen Vordergrund erzeugst du weite in deinem Foto – perfekt für deine Landschaftsfotografie

Suche dir kleine Elemente und gestalte auch den Vordergrund in deinem Foto. Hier geh ich zum Beispiel tief in die Knie und nutze die kleinen Schaumkronen vom Wasser am Strand in der Reflektion der Sonne. Perfekt für einen tollen Vordergrund. Hier findest du weitere Tipps zum Fotografieren lernen.

Nutze Spiegelungen für das extra Wow

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Spiegelungen geben deinen Fotos den besonderen Wow-Effekt wie hier in Rom die Tiber mit dem Vatikan

Egal ob Wasserflächen, Glasscheiben oder regennasser Asphalt: Nutze Spiegelungen für beeindruckende Wow-Effekte in deinen Fotos. Auch wenn die Wasserfläche in Bewegung ist, ergeben sich trotzendem tolle Spiegelungen.

Extra-Tipp für gute Spiegelungen: Es ist sehr wichtig, dass du tief auf den Boden gehst. Sonst verlierst du Wirkung, die deinem Foto das extra Wow gibt! Hier im Beispiel (nutze den Schieberegler) wird aus eine kleinen Pfütze (Foto A) eine tolle Spiegelung (Foto B).

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Weite zeigen durch Tiefe und Ebenen

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Ein schöner Trick für Ebenen und Weite ist der natürliche Rahmen

Ein natürlicher Rahmen wie hier zum Beispiel Zweige oder auch ein Stein oder Fussabdrücke gibt dem Motiv Tiefe und verbindet Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Auch Linien verbinden Vorder- und Hintergrund sehr gut (Schienen oder Fusspuren). Das Foto ist überigens auf meiner Foto-Reise nach Lappland entstanden.

Landschaftsfotografie-Tipps für Ebenen: Gerade durch Rahmen erzeugst du das Gefühl der Räumlichkeit. Nutze verschiedene Objekte, um mal hindurch zu fotografieren und neue Perspektiven zu zeigen.

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Nutze Zweige, Hecken oder auch mal einen Stein, um deinem Landschaftsfoto eine gewisse Tiefe zu geben.

Der frühe Vogel: Gehe rechtzeitig los

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Der frühe Vogel macht besonders spannende Fotos

Landschaftsfotografie in der prallen Mittagssonne ist meist eher langweilig, da die Motive flach und emotionslos wirken. Viel besser sind die Tagesrandzeiten wie am frühen Morgen oder zur goldenen oder blauen Stunde. Plane also genug Ziet ein, gerade wenn du früh zur Landschaftsfoto-Session startest.

Landschaftsfotografie-Tipp: Echt coole, dramatische Fotos machst du, wenn das Wetter gerade wieder umschlägt – also wenn du bei Regen losgehst und es dann plötzlich aufzieht und die Sonne kommt.

Die perfekte Landschaftsfotografie-Kamera

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Die Ironie der Überschrift liegt in diesem Foto – ein Landschaftsfoto, auf das ich sehr stolz bin. Aufgenommen beim morgendlichen Joggen mit dem Smartphone.

Die Überschrift ist etwas provozierend. Denn was ist schon perfekt in der Fotografie? Für mich gibt es keine perfekte Kamera für Landschaftsfotografie. Manche echte Wow-Fotos habe ich in der Tat mit dem Handy gemacht und bei manchen Fotos nutze ich meine Canon EOS 6D Vollformat-DSLR und dann beim nächsten Wandertrip habe ich meine kleine uralte Fujifilm X10 dabei. Also für mich immer ganz klar: Es kommt drauf an, wo und wie du unterwegs bist.

Die perfekte Kamera ist immer die, die du dabei hast!

Ein gutes Foto braucht Zeit

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Fotografie hat sehr viel von Meditation für mich. Also lasse ich mir immer viel Zeit – gerade wenn ich draußen unterwegs bin.

Hektik und Fotografie vertragen sich nicht allzu gut. Denn irgendwas braucht immer etwas länger. Das richtige Licht? Eine bessere Perspektive? Ein Wolke am Himmel? Lass dir Zeit. Fotografieren hat für mich viel mit Meditation zu tun. Du willst ja keine schnellen Schnappschüsse machen sondern tolle Landschaftsfotos. Also nimm dir Zeit und Ruhe und beobachte die Szenen und Motvie genau. Mache auch mal einen Schritt zurück oder geh noch ein paar Meter weiter. Denn da kann das Licht noch ein bißchen besser sein.

Tipp: Beachte auch die Details. Gerade im Gegenlicht ergeben sich sehr Stimmungsvolle Momente wie hier im Gegenlicht im Herbst.

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Streulicht, Gegenlicht und extreme Lichtsituationen können aus kleinen Details sehr stimmungsvolle Landschafts-Momente machen. Nutze das für die Fotos zwischendurch!

Packe dein Stativ ein

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Dieses Foto – fotografiert in Schweden – wäre ohne Stativ unmöglich gewesen. Also habe es für den Fall der Fälle immer dabei, wenn es diesig oder dunkel wird oder noch ist.

Gerade der Tagesanbruch ist super für tolle Wow-Fotos. Aber da ist es oft nocht dunkel und diesig. Also packe dein Stativ mit ein. Und besser auch gleich dein Fernauslöser. Ein paar passende Modelle an Fernauslösern findest du hier.

Es braucht kein Landschaftsfotografie-Buch

Du brauchst kein großes Landschaftsfotografie-Buch, sondern erst einmal ein paar gute Ideen und diese Tipps und Tricks. Dann pack deine Kamera ein und begib dich auf dein erstes Landschaftsfotografie-Abendteuer. Wenn du noch mehr Tipps hast, dann freue ich mich auf deine Kommentare unter diesem kleinen Landschaftsfotografie-Tutorial.


Gratis: Tipps für die Bildkomposition als Pdf-Download

Eigentlich ist es gar nicht so schwer mit der korrekten Foto-Komposition. Zur Übung habe ich dir hier 8 Fragen aufgeschrieben, die du dir selbst immer stellen kannst, bevor du auf den Auslöser drückst.

Diese kannst du als Pdf-Datei runterladen. Klicke dazu einfach ein Like via Facebook, Twitter oder Google auf einem der Symbole und als Dankeschön erscheint ein Downloadlink für die Pdf-Datei:

Nachdem du ein Like geklickt hast, sollte hier drüber der roter Link (fotografieren-lernen-pdf-kompositionshilfe) erscheinen 🙂 1000 Dank!


Hast Du Lust auf noch mehr Inspiration für deine nächsten Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Ideen für tolle Fotos:

Kreative Fotoideen für dich!
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Fotografieren lernen: 10 coole Tipps für Foto-Anfänger + Pdf-Download

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Eigentlich ist Fotografieren lernen ganz einfach und verständlich! Bevor du also als Anfänger nach Gründen oder Tipps zum Kauf einer neuen Kamera – egal ob Spiegelreflexkamera oder Systemkamera – suchst, probiere lieber ein paar sehr einfache Tipps zum Fotografieren lernen. Denn das Ergebnis sind ohne Frage super neue Foto-Ideen und vor allem faszinierende Motive! Hier hab ich ein paar Tipps dazu aufgeschrieben, mit denen das Foto auch mit der günstigsten Kompaktkamera und ohne Profi Fotostudio gelingt und du ganz einfach, egal ob als angehender Fotograf oder Anfänger, im Bereich Fotografieren Tipps lernen und vor allem schnell (und kostenlos) umsetzen kannst.

„Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert,
hat keinen Verstand.
Wer sich aber fotolebenslang daran klammert,
hat keine Phantasie.“
[Detlev Motz]

Ganz unten findest du zudem ein kostenloses Pdf und ein eBook mit super coolen Tricks zum richtig Fotografieren lernen. Dieses ist voller wichtiger Grundlagen zum Fotografieren lernen, die ich auch in jedem Fotokurs anwende. Damit meine ich insbesondere lehrreiche Grundlagen für Anfänger – aber auch Fortgeschrittene. Denn es geht um elementare Dinge wie Bildgestaltung, Grundlagen der Fotografie, ISO, Blende, Belichtung und so weiter.

Wenn du dann immer noch mehr wissen willst, so hab ich dir ergänzend auf meinem gesamten Foto-Blog jede Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren, eine Kamera Kaufberatung sowie viele Fotoaufgaben in einer Art gratis Online Fotokurs zum mitmachen zusammengestellt. Denn gerade deine eigenen Motive hochzuladen macht natürlich am meisten Spaß, gerade vor dem Hintergrund, dass du es ja lernen willst.

Für mich ist es übrigens sehr spannend, wo du dich gerade in deiner Fotografie befindest.

Was beschäftigt dich in deiner Fotografie? Klicke hier und beantworte es mir gerne in den Kommentaren.

Tipps für deine Grundlagen der Fotografie

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Zum lernen gehört auch Fehler machen zu dürfen. Hier meine Fehler beim Fotografieren.

Wenn ich dir zum Fotografieren Tipps gebe, geht es mir aber nicht unbedingt nur um die richtige Einstellung an deiner Kamera aus Sicht eines Fotografen. Viel mehr sind diese Tipps die Grundlagen der Fotografie und (ja das gehört für mich dazu!) Bildbearbeitung. Mit Bildbearbeitung (egal ob Photoshop, Lightroom oder mit was auch immer du Bildbearbeitung machst) beschäftige ich mich super gerne und das ist für mich wie das veredeln der tollen Fotoidee.

All das bildet dein solides Basiswissen von deinem Weg als Fotografie-Anfänger hin zum angehenden Fotografen, um mit deiner Digitalkamera richtig cool fotografieren zu lernen.

Diese Tipps sollen für dich der perfekte Einstieg in die Welt der Fotografie sein – egal ob du dich für Porträtfotografie oder Landschaftsfotografie interessierst, mehr über Themen wie Belichtung, Bildgestaltung oder Bildbearbeitung lernen möchtest – oder einfach kreative Fotoshooting Ideen ausprobieren willst. Naja, aber was bedeutet schon richtig fotografieren, wenn du die Grundlagen noch nicht kennst.

Womit fotografiere ich?

Ich fotografiere mit unterschiedlichsten Kameras, hab eine Canon 6D Mark2 Vollformat-Kamera, eine kompakte Fuji x100f sowie eine günstige Fuji x10, fotografiere aber ebenso gerne mit meinen iPhone. Denn es ist klar: Teure Technik, große Megapixel-Schlachten und Superzooms ersetzen nämlich noch lange nicht etwas Kreativität, das Fotografieren lernen und ein geschultes Auge. Nun aber genug der Vorrede – wie gesagt, in all meinen Beiträgen geht’s mir um die Fotografie für Anfänger und diese gut zu erklären, um für dich den Hintergrund zu bilden auf deinem Weg zum richtig fotografieren lernen. Viel Spaß dabei!


1. Die Drittelregel als Grundlage der Bildgestaltung zum Fotografieren lernen

Bildkomposition mit der Drittelregel
Bildkomposition laut Drittelregel:
Motiv Baum/Himmel jeweils im Bilddrittel (Quelle: wikipedia.org)

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du dich einmal mit dem Thema „der goldene Schnitt“ beschäftigst.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
fotografieren-lernen-drittelregel
Gerade in der Porträtfotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.

2. Die Kamera-Perspektive

Froschperspektive, Low-Angle-Shot, Dutch Angle oder Vogelperspektive?

Fotografieren lernen: Die Normalperspektive mit Motiv auf der Augenhöhe
Kleine Krabbe in Normalperspektive:
Motiv auf der Augenhöhe!

Oft habe ich zu Beginn des Fotografieren Lernens die wichtigste Perspektive vergessen: Die Normalsicht.

Hast du schon mal ein kleines Kind, die Stammtisch-Runde, das kleine Erdmännchen oder das Blümchen fotografieren wollen? Aber irgendwas stimmte nicht mit dem Bild? Vielleicht die Perspektive? Das Objekt liegt tiefer, als ich es bin. Was jetzt?

Ganz einfach! Das nächste Mal auf die Knie gehen oder – wenn nötig – sogar auf den Boden legen und auf gleiche Höhe wie das Objekt begeben. So ging es mir auch mit dem Foto der kleinen Krabbe: Runter in den Schlamm und auf Augenhöhe mit dem Motiv. Es tut sich eine ganz neue Welt auf!

Hier findest du noch mehr zum Thema Kamera-Perspektive.

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Put on your dancing shoes?! Fotografiert mit meiner Canon Vollformat und einem Tele/Zoom.

3. Das richtige Licht zum Fotografieren lernen

Natürlich geht es um die Blende, den richtigen ISO Wert und die perfekte Verschlusszeit bzw. Belichtungszeit. Doch bevor ich mich mit all diesen technischen Begriffen beschäftigt habe, war es einfach wichtig zu wissen: Ich brauche das richtige Licht. Aha, es geht also um die (richtige) Belichtung. Habe ich das nicht, ist mein Bild entweder Überbelichtet oder Unterbelichtet.

fotografieren-lernen-licht-nebel
Nebel über der Spree in Berlin – dieser erzeugt eine faszinierende Stimmung. Trau dich einmal raus und nimm deinen Fotoapparat mit!

Auch Kompakt-Kameras haben zur Regulierung der Belichtung oft einen +/- Symbol oder die Sonne, das Kunstlicht oder ähnliches. Probiert es aus und versucht es ohne Blitz. Eine angeblitzte Person drinnen zu fotografieren, sieht (oft) gruselig aus. Weiße Gesichter, erschrockene Augen – da kann die feine Party schon mal richtig schlimm aussehen. Ohne Blitz verwackelt alles?

Wer keine ruhige Hand hat, dem hilft es sich anzulehnen, die Kamera fest(er) zu halten und nicht zu hektisch auf den Auslöser zu drücken. Optimal ist natürlich das Stativ. Hilfestellung liefert aber auch das Anlehnen an einen Wand oder auflegen auf einen festen Gegenstand – die Straßenlaterne, die Mauer oder der Briefkasten.


Je nach Brennweite wird’s ab Belichtungszeiten von 1/50 Sekunde oder länger kritisch mit der ruhigen Hand. Dann droht dein Foto zu verwackeln. 
Merke dir dazu auch als Faustregel für Freihand-Verschlusszeit den Kehrwert aus Brennweite = Einstellung Verschlusszeit (50 mm = 1/50 s oder 100 mm = 1/100 s).


Ideal, um das zu üben ist übrigens die Blendenautomatik deiner Kamera. Mit der Blendenautomatik (TV = Time Value oder S = Shutter Priority) gibst du deiner Kamera die Verschlusszeit vor. Das ist insbesondere beim Sport (der schnelle Läufer bei 1/500s), bei Naturaufnahmen mit seidigem Wasser (1/10s) oder in ähnlich lichtkritischen Situationen super.

Gegenlicht-Fotografie-lernen-Tutorial
Im Gegenlicht: Die Kanten werden weich und alles schimmert im gelben Licht

Hier findest du tolle Tipps zum Thema Licht in der Fotografie lesen lernen.


Video-Tipps: Fotografieren lernen online

10 Tipps in 2 Minuten für coole und kreative Fotos

Hier habe ich dir meinen Lieblingstipps in einem Video zusammengefasst. Alle Tipps und noch viele weitere findest du übrigens auch in meinem eBook zum Thema Fotografieren lernen.

YouTube zum Fotografieren lernen

Zudem habe ich hier noch einen Beitrag, in dem ich dir die besten Videos auf YouTube zum Fotografieren lernen vorstelle.


4. Fotografieren lernen mit Tiefenschärfe

Fotografieren lernen: Tiefenschärfe auf dem Objekt
Erdmännchen in scharf, Hintergrund unscharf.
Das Auge weiß dank der richtiger Blende
und Fokus-Einstellung, wo es hinschauen soll.

Du kannst das das Auge des Betrachters lenken – das ist eines der Geheimnisse der Bildgestaltung. Was ist dir wichtig, wenn du ein Bild machst? Wo soll als erstes hingeschaut werden?

Ist es ein Porträt (hier findest du übrigens mehr zum Thema Porträtfotografie) , dann sollte natürlich das Gesicht scharf im Fokus sein. Ist es eine Landschaftsaufnahme (hier ein paar coole Tips zum Thema Landschaftsfotografie), dann willst du sicher alles scharf im Bild haben. Ist es einen Closeup – und du willst die Details betonen?

Genau dafür gibt es die Tiefenschärfe – oder Schärfentiefe. Du bestimmst den Schärfepunkt im Bild. Damit ist die Tiefenschärfe quasi DAS Maß für die Ausdehnung des scharfen Bereichs. Alles davor und danach ist mehr oder weniger scharf.

Für das Spiel mit der Tiefenschärfe musst du etwas mehr wissen zur Blende. Hier dafür die Blende deiner Kamera – einfach erklärt!

Super für tolle Experimente mit Tiefenschärfe und im Fokus ist die Nutzung einer Festbrennweite. Das ist ein Objektiv, mit nur einer Brennweite und ohne Zoom. Hier findest du mehr zum Thema Festbrennweite.

Fotografieren lernen: Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich - wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.
Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich – wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.
Fotografieren lernen: Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet - man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich - quasi so weit das Auge reicht.
Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet – man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich – quasi so weit das Auge reicht.

In den meisten Automatik-Einstellungen hat man ein Programm wie Makro (eine kleine Blume), Porträt (ein Gesicht) und so weiter. Dann ändern sich die Einstellungen in der Kamera automatisch. Wenn man nun den Auslöser antippt oder beim Touchscreen auf den Bildschirm tippt (zum Beispiel beim iPhone), wird der Fokuspunkt gesetzt. Bei professionelleren Kameras wie zum Beispiel der DSLR-Kamera hat man mehr Einstellungen. Aber dazu später mehr.

Fotografieren lernen: Fokussiere dich auf das Wesentliche
Mit dem Fokus bestimmst du den Blick des Betrachters – hier ist der Fokus auf den Tropfen. Eine tolle Stimmung wird dadurch erzeugt!

5. Weniger ist mehr: Bilder anschließend sortieren und bearbeiten

Im Jahre 2013 wurden mehr Fotos fotografiert, als zusammengerechnet in allen Jahren vorher. Aber es spricht nicht unbedingt für die Qualität. Kein Wunder, dank Smartphone und fotografieren mit Handy, 64GB Speicherkarten und dem digitalen Overload werden unendlich viele Bilder geschossen.

Fotografieren bedeutet für mich Geschichten zu erzählen.
Eine Foto-Auswahl treffen: Es ist so toll mit seinen Fotos Geschichten zu erzählen.

Wenn ich zum Fotoabend einlade, werde ich nicht zur Freude beitragen, wenn sie meine 2000 Bilder aus dem letzten Fotourlaub anschauen dürfen. Weniger ist mehr. Sortieren, löschen und die Highlights separat abspeichern oder als Favoriten speichern.

Kostenlose Programme für die Bildbearbeitung wie Picasa von Google machen einem das Fotos ordnen, und Fotos kostenlos bearbeiten einfach. Die Profilösung ist Adobe Lightroom oder Photoshop. Doch zum Start ist das nicht nötig.

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Geh nah ran und reduziere dein Foto auf das Wesentliche! Nähe erhöht die Bildwirkung.

Weniger ist mehr: Hier habe ich Tipps für die Reduktion in deinen Fotos.


6. Suche dir ein klares Hauptmotiv

Es klingt so einfach, doch machen es sich viele immer so schwer. Was genau willst du fotografieren? Zeige einmal einige deiner Bilder deinen Freunden. Frage sie, was auf dem Foto passiert, worum es geht. Beobachte, ob sie dir dein (gewünschtes) Hauptmotiv benennen. Nennen sie vielleicht sogar etwas ganz anderes? Das wäre natürlich nicht so gut. Schließlich hattest du ja eine ganz andere Aussage angestrebt mit deinem Foto. Also übe dich zu fokussieren und wähle dir ein klares Hauptmotiv aus. Du wirst erstaunt sein, wie sich dein Foto verändert!


7. Lenke den Blick durch den Fokus

Du kannst das das Auge des Betrachters lenken. Damit entscheidest du, was dir wichtig ist, während du ein Bild machst. Wo soll als erstes hingeschaut werden? Ist es ein Porträt, dann sollte natürlich das Gesicht scharf im Fokus sein. Ist es eine Landschaftsaufnahme, dann willst du sicher alles scharf im Bild haben. Ist es einen Close-Up – und du willst die Details betonen? Genau dafür gibt es die Möglichkeit die Tiefenschärfe per Fokus zu steuern. Du bestimmst den Schärfe-Punkt im Bild. Alles davor und danach ist mehr oder weniger scharf (je nach Wahl der Blende).


8. Suche nach Linien

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Linien in deinem Foto helfen dem Auge und führen den Blick

Linien sind überall. Egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder in die Kurve gehend. Linien führen deinen Blick und du folgst ihnen. Aber Linien können sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Horizontale Linien wirken oft stabilisierend oder geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben für mich oft etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Schau dich um und suche nach Linien für deine Bildkompositionen. Das kann ein Gartenzaun sein, das kann eine Straße sein, eine Hochspannungsleitungen, eine Tischplatte oder eine Hauswand.


9. Rahme dein Motiv ein

Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte
Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte

Überall gibt es Rahmen für dein Motiv. Ich meine nicht den klassischen Holzrahmen. Gemeint ist ein natürlicher Rahmen. Das kann der Blick durch eine Tür oder Hecke sein, die Ansicht durch eine Hofeinfahrt oder einfach etwas nicht unbedingt zu identifizierendes, das deinem Hauptmotiv einen Rahmen gibt, wie zum Beispiel Äste, Blätter oder der Blick über die Schulter des Gegenübers. Durch diesen Rahmen lenkst du die Augen des Betrachters direkt auf dein gewünschtes Hauptmotiv und gibst dem Foto auch eine gewisse Tiefe.


10. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

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„Vordergrund macht Bild gesund“ heißt es in der Fotografie

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.


Tipp: Weniger ist mehr – Die Grundausstattung deiner Kamera

Fotografieren-Tipps

Ich habe mich zu Anfang mit unendlich viel Technik eingedeckt. Gestartet hab ich mit einer Canon DSLR und dem dazugehörigen Objektiv. Als ob ich eine Ausbildung als Fotograf beginnen will. Was für ein Quatsch. Egal, ob Nikon, Fuji, Sony oder Canon – als ob man beim Fotografieren Können und gute Fotos mit viel Technik erkaufen kann. Dem ist nicht so! Egal ob Hobbyfotograf oder Amateur.

Denn eigentlich braucht es nur wenig an Foto-Equipment um loszulegen – nämlich deine Kamera und ein gutes Objektiv! Du willst dich ja nicht gleich mit einem Fotostudio als Fotograf selbstständig machen 🙂

Als Zusatzanschaffungen für deine Kamera am Anfang deiner Reise in die Fotografie empfehle ich eine gute und schnelle Speicherkarte (z.B. 32MB), eine Zusatzakku (für längere Touren), eine kompakte Kameratasche sowie ein Stativ. Zudem ist ein Fern- oder Kabelauslöser praktisch, geht aber zu Anfang auch mit dem 2 oder 10 Sekunden Selbstauslöser (dazu später mehr). Mehr braucht es vom Equipment her nicht, damit wir uns ins Abenteuer der kommenden Tage stützen können.

Hier noch mehr zum Thema Kamera kaufen.


Fazit: In der Fotografie geht’s um diese 3 Kernfragen:

  • Wie kann ich meinem Hauptmotiv Aufmerksamkeit geben?
  • Wie kann ich das Auge des Betrachters ins Foto und durch die Komposition begleiten?
  • Welche Elemente kann ich eliminieren und störenden Elemente aus dem Foto verbannen?
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Fotografieren lernen: Ein ganz schlichtes Motiv wirkt durch den direkten Blick auf die Details.

ISO, Blende & Belichtungszeit ganz einfach

Puh, plötzlich sollen wir alles selber regeln. Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren. Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

belichtungszeit-kamera-erklaert
Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Wie geht’s weiter beim Abenteuer Fotografieren?

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Hier findest du noch Menge
Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Um ehrlich zu sein, ist dies der am wenigsten glamouröse Teil. Ich muss dir nämlich verraten, dass du weiter üben musst. Nein, formulieren wir es anders: mit jeder neuen Fotoaufgabe wartet ein neues Abenteuer. Hier habe ich dir ein paar grundlegende Fotografie Tipps an die Hand gegeben, diese gilt es nun anzuwenden. Immer wieder. Also auf geht’s!

Klar, du wirst üben müssen und dann wieder üben und wieder, bis deine Finger sich irgendwann wie von selbst durch die Einstellungen klicken. Fotografie ist Magie. Jeden Tag wieder. Jetzt haben wir das erste Handwerkszeug an Tipps gelernt und nun geht es in die kreative Umsetzung.

Mein Tipp: Nimm deine Kamera überall mit hin. Wenn du jeden Tag fotografierst, ist es viel einfacher, wenn du deine Kamera auch wirklich dabei und schnell zur Hand hast. Dafür habe ich neben meiner großen Spiegelreflex-Kamera immer eine zweite kleine kompakte Kamera dabei. Einziger Anspruch war, dass diese Kamera das RAW Format hat.

Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Zudem ist es super auch viel und häufig Fotos anzuschauen. Zum Beispiel die Fotos berühmter Fotografen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder Annie Leibovitz. Schau immer genau hin. Was gefällt dir an ihrem Stil, welche Tricks der Bildgestaltung oder auch Grundlagen der Fotografie kannst du in ihren Bildern entdecken?


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Gratis Tipps für die Bildkomposition als Pdf-Download

Eigentlich ist es gar nicht so schwer mit der korrekten Foto-Komposition. Zur Übung habe ich dir hier 8 Fragen aufgeschrieben, die du dir selbst immer stellen kannst, bevor du auf den Auslöser drückst.

Diese kannst du als Pdf-Datei runterladen. Klicke dazu einfach ein Like via Facebook, Twitter oder Google auf einem der Symbole und als Dankeschön erscheint ein Downloadlink für die Pdf-Datei:

Nachdem du ein Like geklickt hast, sollte hier drüber der roter Link (fotografieren-lernen-pdf-kompositionshilfe) erscheinen 🙂 1000 Dank!


Linien, Farbe und Perspektive können ein eher banales Bild ganz toll machen.

Hier habe ich noch mehr Ideen für Dich

Noch mehr Fotoshooting Ideen und Inspiration gesucht? Dann brauchst Du diese Kreativ-Ideen für Deine Fotografie. Lass Dich inspirieren und überraschen. Vieles kann sooo schön einfach sein 🙂

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos

Super coole Fotoshooting & Kreativ-Ideen für deine Fotografie

Es gibt so coole Ideen für neue Fotos, dass ich sofort die Kamera greifen und loslegen will. Immer wieder suche ich beim Fotografieren nach Tipps für mehr Foto-Kreativität. Hier habe…

Kreative Foto Ideen zum nachmachen für echte Wow-Fotos

22 Kreative Inspirationen für neue Fotoideen für’s nächste Fotoshooting

Freust Du Dich auch immer so wie ich über neue Inspiration und Ideen für schöne Bilder und Fotos? Vor einiger Zeit hatte ich schon mal einen ganzen Haufen an Kreativ-Ideen…


Oder suchst du tolle Bücher zum Fotografieren lernen

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Die besten Bücher zum Fotografieren lernen – die ultimative Liste

Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht. Mal schön auf Schlaumeier machen und mit ’nem Zitat von Albert Einstein starten. Aber ist ja was wahres dran, denn ich lese total…

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Mein neues Buch: Fotografieren lernen – Die 30 Tage Challenge

Mein neues Buch ist fertig! Es geht ums Fotografieren lernen. Klar, geht es ja eigentlich immer. Doch, aber dieses ist anders. Ich hab in meinem Schrank viele dicke Fotografie-Ratgeber, Enzyklopädien…


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
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NEU: Deine Inspiration für deine Fotografie in einem Buch

Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Grübelst Du auch immer wieder über neue Ideen nach? Dann könnte mein Buch Dir den nötigen Schub geben. Dann habe ich etwas für dich. Vor einiger Zeit ist mein Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen.

Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Das Ergebnis: Ungewöhnliche Bildausschnitte, neue Perspektiven, fotografische Blicke über den Tellerrand. Der perfekte Ratgeber für alle, die mit Spaß kreative Fotos machen möchten!

Lass dich hier inspirieren!


Was beschäftigt dich in deiner Fotografie

Was beschäftigt dich in deiner Fotografie? Welchen dieser oben genannten Tipps wendest du bereits schon an? Womit hast du gute Erfahrungen?

Welche Ideen waren für dich und deine Fotografie besonders wichtig? Nimm dir gerne einen Moment Zeit und beantworte es mir gerne unten in den Kommentaren. Ich freu mich auf unseren Austausch!


Tipps und Beispiele für deine Fotografie & hinzu dein gratis Fotobuch!

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Bildgestaltung lernen: 11 geniale Tipps für coole Fotos

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Du willst mehr zum Thema Bildgestaltung lernen? Wie gut kennst du dich mit Bildgestaltung bzw. den Gestaltungselementen der Fotografie aus? Allzu oft klicke ich durch eine Ansammlung von halbguten Bildern. Dann ärgere ich mich und denke: Das hätte ich doch noch etwas besser sehen können. Was ist im schief gelaufen? Kennst du das Gefühl? Die Stichworte sind: Bildgestaltung und Bildaufbau! Selten liegt es an der Kamera oder dem Super-Mega Objektiv. Ich habe einmal meine Regeln und liebsten Tipps für Bildaufbau und zum Bildgestaltung lernen aufgeschrieben, nach denen ich versuche meine Bilder und die Bildkomposition besser zu gestalten. Aber gleich eines vorweg: Lerne Regeln in der Fotografie immer, um sie dann mit Bedacht auch mal zu brechen.

Grundsätzlich sehen und nehmen wir alle ähnlich war. Unser Blick in der westlichen Welt geht – wie die Leserichtung – von links nach rechts. Daran orientiert sich auch die Bildgestaltung.

Schreibe dir diese Tipps gerne auf und lege sie als kleinen Zettel in deine Fototasche. So mache ich es auch und versuche mich immer daran zu orientieren. Hast du noch weitere Tipps? Dann freue ich mich auf deine Ideen!


1. Bildaufbau und Bildgestaltung: Suche die Hauptdarsteller fürs Foto

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Eigentlich eine schöne Szene, doch wer ist der Hauptdarsteller im Bild? Das Geheimnis eine besseren Bildgestaltung sollte hier zum Einsatz kommen!

Eigentlich eine perfekte Situation für ein Foto. Klar, der Hochzeitsfotograf hat das Paar ja auch perfekt platziert vor dem Forum Romanum im abendlichen Rom. Aber kann ich auch als beobachtender Fotograf von dem Setting und dem Bildaufbau profitieren?

Bildaufbau: Frage dich vor jedem Foto immer:

  • Was ist das Thema meines Fotos?
  • Ist es klar und deutlich, dass ich das mit dem Foto aussagen will?
  • Ist da nicht noch einiges mit im Foto, das ich vielleicht ausblenden kann?
  • Nutze ich den Blickwinkel und die Perspektive schon optimal aus?

Die Antwort für die Bildgestaltung der Szene nach meiner Checkliste:

  • Mein Thema: Hochzeitsfotograf fotografiert Paar im abendlichen Rom
  • Sagt mein Bild das aus: Ja, eigentlich schon …
  • Ist etwas mit im Bild, was ich reduzieren kann? Ja, so einiges!
  • Nutze ich den Blickwinkel gut genug aus? Nein!

Also noch mal überdenken und eine andere Position für den Bildaufbau suchen. Überhaupt kann ich dir nur ans Herz legen, nicht nur aus einer Perspektive und Position zu fotografieren. Dein Standpunkt hat großen Einfluss auf die Wirkung und vor allem auf die Proportionen und Perspektivwirkung deines Fotomotivs.

Dabei kam folgendes heraus:

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Hier habe ich es auf das wesentliche reduziert und mein Thema wird sehr klar und der Blick durch die Bildgestaltung und den Bildaufbau optimal geführt.

2. Optimaler Bildaufbau und Bildgestaltung: Gehe näher ran

Nicht umsonst sollte man hin und wieder Sachen anziehen, die auch mal schmutzig werden können. Denn für einen guten Bildaufbau lohnt es sich oft auf die Knie zu gehen oder ganz nah ran zu gehen. Denn nichts irritiert mehr, als wenn du zu viel im Bild hast. Du möchtest doch etwas sagen, du möchtest etwas zeigen. Also zeige es auch. Geh nah ran, reduziere den Blick auf das wesentliche. Du wirst begeistert sein, was dabei heraus kommen kann.

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Juhu, ein Ameisenhaufen. Alles krabbelt und schwirrt. Doch Moment mal – ich sehe ja gar nichts außer einen Haufen?

Zweiter Versuch, der natürlich ganz schön krabbelig werden kann. Aber ich habe den großen Ameisenhaufen auf ein paar wenige Hauptdarsteller reduziert und das Bild gewinnt deutlich an Aussage.

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Die Szene Ameisenhaufen benötigt keinen kompletten Haufen. Wenn ich nah ran gehe, sieht man das große Krabbeln nämlich viel besser!

3. Bildaufbau und Bildgestaltung: Vermeide Ablenkungen im Hintergrund

Es gibt für mich vier Dinge, welche die Aufmerksamkeit meines Auges anziehen:

  • Bereiche mit hohen Kontrasten
  • Knallige, intensive Farben
  • Der hellste Bereich im Bild
  • Der Bereich mit der höchsten Schärfe

Hier habe ich einmal zwei ähnliche Motive, welche ich in den Gärten der Welt in Berlin Mahrzahn vor einigen Wochen fotografiert habe. Auf dem einen ist der Hintergrund sehr präsent und der Fokus liegt nicht auf meinem eigentlichen Hauptdarsteller. Im anderen habe ich versucht die Perspektive zu verändern und mein kleines Insekt klar in den Fokus zu rücken. Welches gefällt dir besser?

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Vom Motiv sehr spannend. Ich bin nah ran gegangen aber irgendwas stimmt nicht ganz im Bild. Der Hintergrund ist zu hell!

Noch einmal das fast gleiche Motiv, nur jetzt habe ich den Hintergrund deutlich reduziert …

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Das fast gleiche Motiv. Jetzt mit klarem Fokus auf dem Insekt und keinen Ablenkungen vom Hauptdarsteller!

4. Linien führen den Blick

Linien sind überall. Am Anfang musste ich mich echt anstrengen, um Linien zu entdecken. Doch egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder kurvig – Linien führen deinen Blick – und du folgst automatisch. Aber Linien werden unterschiedlich wahrgenommen. Horizontale Linien wirken stabilisierend und geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Doch genauso können Linien den Blick auf eine falsche Fährte locken oder vom Hauptmotiv ablenken.

Bildgestaltung-Linien
Blickführende Linien: Spannend, denn unsere Augen folgen den Linien im Bild automatisch.

5. Nutze die Drittelregel als Grundlage deiner Bildgestaltung

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Bildkomposition mit der Drittelregel
Bildkomposition laut Drittelregel: Motiv Baum/Himmel jeweils im Bilddrittel (Quelle: wikipedia.org)

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du einmal von dem Thema „der goldene Schnitt“ gehört hast. Der Goldene Schnitt geht noch einen Schritt weitere, als die Drittelregel und ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Bildgestaltung. Dabei geht es ebenfalls um das Seitenverhältnis, aber zu Beginn möchte ich mich nur auf die Drittelregel berufen.

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Gerade in der Porträtfotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.

6. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

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Der Blick wird super geführt – Vordergrund macht Bild gesund heißt es ja auch in der Fotografie!

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

Gerade, wenn du einen Vordergrund hast, kannst du deine Objekte auch sich staffeln und überlappen lassen. Damit gewinnt dein Foto an Tiefe. Wie das geht? Setzt Elemente so ins Bild, damit diese einander überlappen und somit Staffeln oder Stapeln. Dann gewinnt ein Foto und es wirkt nicht so flach.

Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.
Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.

7. Nutze die Unschärfe und konzentriere den Blick

Sobald wir die Blende öffnen, verschwimmt alles im Hintergrund in der Unschärfe. Toll, um Ablenkungen verschwinden zu lassen. Und das hilft dem Betrachter sich auch wirklich auf das wichtige Detail zu konzentrieren. Der Rest verschwimmt in der Unschärfe. So bekommt dein Muster die Wirkung endloser Fortsetzung

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Unschärfe im Hintergrund betont das Motiv – nichts lenkt ab!

8. Finde Muster und Wiederholung

Muster und Wiederholung sind eine super Idee für eine spannende Bildgestaltung, um visuelle Reize zu erzeugen. Besonders spannend wird es, wenn du diesen visuellen Reiz spontan unterbrichst. Das Auge nimmt den Punkt sofort wahr, und das Muster gewinnt an Faszination. Probiere es aus! Denn das passt perfekt. Ein Muster, das dich fasziniert, ergibt sich, und du bringst mit deiner Unterbrechung zusätzlich Pepp rein.

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Strukturen wiederholen
Strukturen wiederholen sich und leiten das Auge

Hier auch ein ganz schönes Video-Tutorial zur Bildgestaltung:

Wichtige Learnings unter anderem:

  • Drittelregel
  • Symmetrie
  • Vordergrund und Hintergrund

9. Reduziere den Hintergrund

Achte auf den Hintergrund deiner Fotos. Denn was du im Moment des Fotografierens lediglich als Hintergrund registrierst, wird der Betrachter deines Fotos hingegen als Fläche wahrnehmen. Er kennt die originale Szenerie nicht. Er sieht das, was du im Foto abbildest. Denn dein Foto ist immer flach, also zweidimensional.

Das Phänomen der Verschmelzung

Alles wird zusammengefügt – ungewollt und automatisch im Kopf des Betrachters. Das klassische Beispiel ist die Straßenlaterne im Hintergrund, die der Person aus dem Kopf wächst. Dabei handelt es sich um das Phänomen der Verschmelzung im Kopf. Also hab den Hintergrund im Blick, damit nichts ungewollt mit deinem Motiv verschmelzen kann. Zudem lernen wir in den nächsten Tagen tolle Tricks, um deinem Foto Tiefe zu geben und dein Motiv vom Hintergrund abzuheben.

Also auch hier gilt als Tipp für deine Bildgestaltung: Weniger ist mehr!

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - der weite Blick
Der weite Blick reduziert hier die Bildelemente

10. Spiele mit der Symmetrie in deinem Foto

Zwar ist nach Drittelregel (siehe oben) in der Bildgestaltung die symmetrische Anordnung nicht erlaubt, aber was wäre eine Regel ohne Gegenregel? Das Geheimnis ist: Es kommt auf dein Motiv an. Viele Bauwerke sind symmetrisch, Lebewesen sind symmetrisch und in der Natur haben wir diese Symmetrie ebenfalls. Zudem gelten Gesichter, die in der Symmetrie liegen, als vermeintlich perfekt. Daher muss was dran sein an der Attraktivität der Symmetrie. Aber es muss zum Anlass passen.

Schließfaecher
Die Symmetrie wirkt irgendwie beruhigend auf mich …

11. Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins!

Versuche dich zu fokussieren. Daher mal der Hinweis: Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins. Warum? Da das automatisch den Blick lenkt. Natürlich ist das nicht immer möglich, aber dann bringe umgehend Tipp 1 zum Einsatz: Suche dir deinen Hauptdarsteller.

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Harmonie-der-Nacht
Die Berliner Philharmonie – reduziert auf das wesentliche: Gelber Bau und blauer Sternenhimmel.

Probiere neue Perspektiven im Bildaufbau und der Bildgestaltung

Einige Dinge versuche ich mir also zu Herzen zu nehmen:

  1. Klaren Hauptdarsteller suchen im Bild. Alles, was ich nicht brauche, kann raus aus dem Bild!
  2. Ich gehe näher ran und wenn ich dafür auf die Knie muss, dann ist es eben so.
  3. Reduziere den Hintergrund. Alles was ablenkt oder zuviel Blicke auf sich zieht, sollte aus dem Bild

Vielleicht weißt du ja auch ein paar Tipps oder schöne Fotobeispiele, die zu den hier aufgeführten Ideen passen? Dann schicke sie mir gerne oder poste hier den Link zu deinem Bild.

Wie geht’s weiter beim Abenteuer Fotografieren?

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Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Um ehrlich zu sein, ist dies der am wenigsten glamouröse Teil. Ich muss dir nämlich verraten, dass du weiter üben musst. Nein, formulieren wir es anders: mit jeder neuen Fotoaufgabe wartet ein neues Abenteuer. Hier habe ich dir ein paar grundlegende Fotografie Tipps an die Hand gegeben, diese gilt es nun anzuwenden. Immer wieder. Also auf geht’s!

Klar, du wirst üben müssen und dann wieder üben und wieder, bis deine Finger sich irgendwann wie von selbst durch die Einstellungen klicken. Fotografie ist Magie. Jeden Tag wieder. Jetzt haben wir das erste Handwerkszeug an Tipps gelernt und nun geht es in die kreative Umsetzung.

Mein Tipp: Nimm deine Kamera überall mit hin. Wenn du jeden Tag fotografierst, ist es viel einfacher, wenn du deine Kamera auch wirklich dabei und schnell zur Hand hast. Dafür habe ich neben meiner großen Spiegelreflex-Kamera immer eine zweite kleine kompakte Kamera dabei. Einziger Anspruch war, dass diese Kamera das RAW Format hat.

Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Zudem ist es super auch viel und häufig Fotos anzuschauen. Zum Beispiel die Fotos berühmter Fotografen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder Annie Leibovitz. Schau immer genau hin. Was gefällt dir an ihrem Stil, welche Tricks der Bildgestaltung oder auch Grundlagen der Fotografie kannst du in ihren Bildern entdecken?


Grundlagen der Fotografie für Anfänger: ISO, Blende & Belichtungszeit einfach erklärt

Wie wäre es mit ein paar Grundlagen der Fotografie? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

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Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
Kreative Fotoideen für dich!

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Fotografieren lernen – 15 Tipps, die du drauf haben solltest!

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Du suchst nach Tipps für bessere Bilder? Du willst Fotografieren lernen und bessere Fotos machen? Hier habe ich 15 Tipps für coole Fotos für dich. Damit wird Fotografieren lernen zum Kinderspiel. Naja, vielleicht etwas übertrieben. Denn Fotografieren lernen erfordert vor allem viel Übung. Aber es gibt schon so einige Tipps, die dir auf dem Weg zu besseren Fotos helfen – quasi die Grundlagen der Fotografie oder auch eine tolle Übersicht für Anfänger. Wenn du weitere Tipps hast, dann freue ich mich wie immer auf deine Ideen und Kommentare!


1. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

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Ein Geländer kann ein perfekter Vordergrund sein, selbst wenn es nur im Anschnitt zu sehen ist!


2. Gib deinem Foto einen Rahmen

Ein natürlicher Rahmen hilft deiner Bildgestaltung. Das kann ein Torbogen, eine Hecke oder eine Personengruppe sein. Also rahme dein Foto ein! Das gibt deinem Foto ebenfalls Tiefe. Zu dem Thema „Gib deinem Foto einen Rahmen“ habe ich auch eine tolle Fotoaufgabe für dich!

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Ein Rahmen erhöht die Tiefenwirkung deines Fotos


3. Geh nah ran!

Trau dich ran an dein Motiv. Durch die Nähe gewinnt dein Foto. Unwichtige Bildelemente werden eliminiert und es erhöht sich der Blick auf das Wesentliche. Mehr dazu findest du auch in meinem kostenlosen Fotobuch mit 10 Tipps für bessere Fotos.

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Geh nah ran! Nähe erhöht die Bildwirkung.


4. Zoome mit deinen Füßen

Wow, da kann ich ja super cool mit ran zoomen. Schön im Handy das Foto aufziehen. Häh, alles unscharf?! Bedenke, dass jeder Zoom und Tele-Effekt oft auch immer Qualitätseinbußen hat. Also zoome lieber mit den Füßen. Denn dann bleibt die Qualität erhalten!

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Zu weit weg? Dann geh doch näher ran – statt immer zu zoomen!


5. Achte auf die Richtung

Das Auge will immer der Richtung folgen. Egal ob im Lauf, in der Flugbahn oder ähnlichem. Also sollte dein fotografiertes Objekt immer Platz für die Richtung lassen. Lasse zum Beispiel die Person in das Bild hinein, nicht hinaus laufen.

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Ich habe versucht bei den Lauf-Fotos auch auf die Laufrichtung zu achten. Platz lassen!


6. Im Dunkeln mit Stativ

Fotos im Dunkeln sollten in der Regel immer mit einem Stativ gemacht werden. Denn in der Langzeitbelichtungen ist es dir nicht möglich die Kamera ohne Verwackelung zu halten. Natürlich können heutzutage viel Fotoapparate unendlich hohe ISO-Werte erreichen, doch in der Regel gilt: Je niedriger der ISO-Wert, desto geringer auch das Bildrauschen. Und vor allem kannst du in der Langzeitbelichtung mit Fernauslöser tolle Fotos komponieren. Hier findet du noch ein paar Tipps für Nachtfotografie und Langzeitbelichtung.

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Im Dunkeln lieber mit Stativ!


7. Schneide keine Füsse ab

Oft achte ich immer (nur) auf das Gesicht, wenn ich Personen fotografiere. Aber im Ganzkörper Portrait solltest du einen Blick für das große ganze des Motivs entwickeln. Also keine Füsse, Arme oder Beine ungewollt abschneiden.

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Wenn du Ganzkörper-Aufnahmen machst, dann schneide keine Füsse ab!


8. Hartes Licht und weiches Licht

Du solltest dir die Kontrolle des Lichtes beibringen. Denn dann hast du eine der wichtigsten Regeln gelernt. Weiches Licht gibt deinem Foto eine natürliche Stimmung, aber auch hartes Licht kann total spannend ein. Wenn du übrigens Ideen für einen „Blitz Diffusor“ benötigst, dann schau dir doch auch mal die Idee für meinen selbstgebauten Diffusor und Bouncer an!


9. Erzeuge Spannung und Neugierde

Wenn du nicht alles zeigst, dann lässt du dem Betrachter Raum für Spekulation. Vieles wird im Kopf vervollständigt. Aber genau das kann auch Spannung und Neugierde erzeugen.

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Gerade ein cleverer Anschnitt kann viel Spannung erzeugen – so wie hier bei einem Konzertfoto von CJ Ramone


10. Fokussiere (dich) auf die Augen

Die Augen bestimmen oft das Portrait. Daher fokussiere ich in der Portrait Fotografie immer auf die Augen. Oft wähle ich zudem eine große Blende, um viel Unschärfe im Hintergrund zu haben und so die Augen zusätzlich zu betonen.

Hier findest du noch mehr Tipps für Portrait Fotos

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Ein Fokus auf die Augen in Kombination mit großer Blende und Unschärfe kann Spannung erzeugen.


11. Kontrolliere die Schärfe

Nichts ist ärgerlicher als unscharfe Bilder, wenn du es anders geplant hast. Vor allem in der Landschaftsfotografie oder der Architekturfotografie ist eine durchgehende Schärfe gewünscht. Also kontrolliere die Schärfe schon während und direkt nach dem Foto. Variiere ansonsten die Blende, um eine größere Tiefenschärfe zu erzielen.


12. Geh auf Augenhöhe

Geh auf Augenhöhe mit deinem Motiv. Das gilt insbesoondere für Kinder, Tiere oder auch Blumen. Das Ergebnis sind viel authentischere Bilder!

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Geh auf Augenhöhe. Das verleiht deinem Foto einen viel natürlicheren Ausdruck!


13. Raus aus der Mitte

Vermeide eine Anordnung in der Bildmitte. Fotografiere lieber nach der Drittelregel. Wichtig ist immer das visuelle Gleichgewicht. Was ist das? Hier findest du weitere Tipps zur Bildgestaltung in der Fotografie und dem visuellen Gleichgewicht.

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Das Auge empfindet eine Platzierung nach der Drittelregel als sehr angenehm und spannend.


14. Nutze das natürliche Licht

Licht komponiert dein Foto. Und wenn du hier ein natürliches, authentisches Foto dir wünscht, dann versuche dir so viel wie möglich des natürlichen Lichts zu erhalten.

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It’s all about natural light


15. Achte auf Formen

Überall sind Formen. Kreise, Rechtecke, Dreiecke und vieles mehr findest du überall. Auch wenn du es nicht sofort erkennst – entwickele ein Auge für Formen in deinem Foto. Das hilft dir in der Bildkomposition.

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Klar, so einfach machen es dir nur wenige Motive. Aber entwickele ein Auge für Formen in deinem Motiv!


Und jetzt aber bitte auch anwenden und üben!

Zu vielen dieser Ideen stelle ich dir regelmäßig Fotoaufgaben, damit wir die Ideen zusammen üben können. Schau doch mal bei den aktuellen Fotoaufgaben vorbei und mache mit! Oder lass dich inspirieren zu weiteren Themen zum Fotografieren lernen und üben!


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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!

Tipps zum Sonnenaufgang fotografieren: Mein Wecker auf 5:30 Uhr

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Der Tag beginnt: Stimmungen einfangen

Worauf kommt es an beim Sonnenaufgang fotografieren? Welche Kameraeinstellung sind wichtig zum Morgendämmerung fotografieren? Zu allererst gilt natürlich: Der frühe Vogel fängt den Wurm oder Morgenstund‘ hat Gold im Mund. Letztens war ich ein paar Tage bei einem Kurzurlaub an der Müritz in Mecklenburg Vorpommern. Da wollte mir die Chance nicht entgehen lassen, den Sonnenaufgang zu fotografieren. So habe ich mir den Wecker auf 5:30 Uhr gestellt, um ein paar Sonnenaufgang Fotos zu machen. Wobei für den Sommer diese Uhrzeit sogar schon zu spät wäre. Aber dazu später mehr!

Den Sonnenaufgang richtig fotografieren

Ich freu mich ja auf jedes neue Themenfeld beim Fotografieren lernen.

Aber was gilt es zu bedenken, wenn ich den Sonnenaufgang richtig fotografieren will? Wie bin ich zum Thema Kameraeinstellung Sonnenaufgang vorgegangen? Welche Brennweite nutze ich? Im Folgenden habe ich mal ein paar Erfahrungen aufgeschrieben.

Plane im voraus: Wann geht die Sonne auf

Schau dir auf Seiten wie dem Dämmerungsrechner von Jekophoto die Uhrzeiten für den Sonnenaufgang in deiner Gegend an. Andere verwenden dazu  Apps wie Sun Surveyor und PhotoPills. Plane morgens genug Zeit vorab für den Weg und das Zusammenpacken ein, damit du nicht in Hektik kommst. Noch ein Tipp: Im Winter ist es die beste Zeit, um einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Da musst du nicht allzu früh raus. Schau vorab auch noch einmal auf den Wetterbericht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
ISO 250, Blende f/8, 1/640 Sekunde

Packe dein Stativ ein

Je nach Lichtverhältnis und Uhrzeit wirst du eine längere Verschlusszeit verwenden. Alles bis zu einer 1/50 Sekunden kannst du noch aus der Hand halten. Aber um böse Überraschungen zu vermeiden, packe lieber gleich das Stativ ein. Wenn du kein Stativ hast, halte nach einer geraden, stabilen Oberfläche Ausschau. In der Stadt eigenen sich Stromkästen, Mülleimer oder auch kleiner Mauern. Bei Freihand-Aufnahmen halte deine Arme eng am Körper, stelle deine Füße mindestens Schulterbreit auseinander und fotografiere seitwärts. Dann hast du einen stabilen Stand.

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Ein Stativ im Gepäck ist immer hilfreich beim Fotos machen vom Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Es gibt mehr zu sehen als nur den Sonnenaufgang

Zur frühen Stunde gibt es noch mehr faszinierende Motive als nur den Sonnenaufgang. Wie überall gilt: Schau dich um. Liegt Nebel über den Wäldern, wie spiegelt sich das Licht im Tau auf den Wiesen, was passiert über dir am Himmel? Fliegen schon Vögel zur frühen Stunde? Es gibt tolle Dinge zu entdecken, wenn der Tag anbricht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Gegenlicht
Pferde auf der Weide: Zum Sonnenaufgang in tollem Licht

Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang
Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang

Fotografiere und fotografiere

Sonnenaufgang-Tipps-Einstellungen
Auch mit dem iPhone kann man tolle Bilder bei Sonnenaufgang machen

Du wirst fasziniert sein, was du nachher alles an Momenten auf deiner Speicherkarte entdeckst. Gib dich nicht mit den ersten Fotos zufrieden. Halte drauf, verändere die Kameraeinstellung, lege dich auf den Boden, verändere den Winkel und wechsele die Perspektive. Die Sonne und die Beleuchtung verändern sich um diese Uhrzeit im Minutentakt und setzten alles permanent in ein neues Licht.

Welche Kameraeinstellung zum Sonnenaufgang fotografieren?

Zu allererst starte ich wie folgt:

  • Ich empfehle etwas unterzubelichten und unbedingt in RAW zu fotografieren. Du hast dann noch genügend Spielraum, um nachher in Lightroom das Foto zu bearbeiten.
  • Schraube deine Kamera auf dein Stativ und wähle einen Wert von ISO 100-200 zu Beginn.
  • Schließe nun die Blende. So hast du die Chance auf diese faszinierenden Blendensterne. Diese hängen aber immer auch vom Objektiv ab.
  • Nun wirst du aller Voraussicht nach eine längere Verschlusszeit benötigen. Das ist okay, wenn deine Kamera auf einem Stativ ist.
  • Als Blende wähle immer mindestens 8 und mehr. Gerne auch mal Blende 11, um eine gute Tiefenschärfe zu bekommen. Warum? Dein Motiv ist in weiter Ferne und du willst ja ein vollends klares Bild.
  • Achte sehr auf deine Anzeige im Belichtungsmesser. Gleich das aber keinesfalls durch höhere ISO-Werte aus. Wie zu Beginn gesagt: Halte den ISO unbedingt niedrig, um kein Rausche zu bekommen.

Fotografie-Tipps-zum-Fotografieren-lernen
Die beste Sammlung zum Fotografieren lernen für Dich!

Tipp: Dein perfekter Start für die Grundlagen der Fotografie. Denn jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Ich empfehle dir dich zu Anfang mit den drei wichtigsten technischen Begriffen ISO, Blende und Belichtungszeit zu beschäftigen. Denn das macht viele einfacher!

Blende – einfach erklärt
Belichtungszeit – einfach erklärt
ISO – einfach erklärt
Fotografieren lernen für Anfänger: 15 Tipps


Sonnenaufgang: Fotos ohne zu verwackeln

Ist deine Belichtungszeit zu lang, dann verwackelt dein Foto. Doch ist für die Wahl der richtigen Belichtungszeit wichtig, dass du nur eine gewisse Zeit die Kamera ruhig halten kannst. Diese Zeit ist kürzer als du denkst. Als Faustregel kannst du die merken, dass du als Verschlusszeit immer den Kehrwert deiner Brennweite wählen solltest. Somit solltest du bei einer Brennweite von 50mm also mindestens 1/50 Sekunde an deiner Kamera wählen. Eher etwas kürzer – also vielleicht eine 1/100 oder auch 1/150 Sekunde.

Faustregel für Freihand-Verschlusszeit

Kehrwert Brennweite = Einstellung Verschlusszeit
(50mm = 1/50 Sekunde oder 100mm = 1/100 Sekunde)


Das Stativ für lange Belichtungszeiten

Wie erwähnt, da ich häufig am frühen Morgen oder späten Abend fotografiere, sind Stativ und Kabelfernauslöser für mich wichtige Begleiter. Nur damit kann ich denn Sonnenaufgang fotografieren sondern auch das nächtliche Stadtpanorama oder in dunklen Lost Places meine Fotos komponieren kann. Klar, natürlich kann ich auch den Sonnenaufgang mit einem Handy fotografieren, nur dann ist es oft eine Frage des Dynamik-Umfangs.

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Der Sonnenaufgang in Kenia – ein tolles und faszinierendes Licht!

Probiere neue Perspektiven aus

Zu den Tages-Randzeiten macht es Spaß auszuprobieren. Fotografiere gegen das Licht, versuche Personen und Gegenstände als Silhouette einzufangen und spiele ein wenig mit dem Licht. Du wirst begeistert und sein und einmal mehr feststellen: Fotografieren und Licht sind die besten Freunde.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
Die Perspektive wechseln: Runter auf den Boden und Details einfangen


Sonnenaufgang fotografieren – Videotutorial

Hier auch ein tolles Video von meinem Blogger-Kollegen Stefan Schäfer. Schaut doch mal rein!


Wie sind deine Erfahrungen beim Sonnenaufgang fotografieren?

Haben dir diese Ideen gefallen? Welche Erfahrungen hast du mit Fotos bei Sonnenaufgang gemacht? Ich freue mich auf deine Kommentare. Ach so, wenn du Tipps für tolle Orte zum Fotografieren zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang suchst, habe ich hier ein paar Tipps für tolle Fotolocations aufgeschrieben …


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Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild

Grundlagen-Bildgestaltung-Fotografie

Im Moment arbeite ich an meiner Bildgestaltung in meiner Mission Fotografieren lernen. Da versuche ich immer wieder dieses „weniger ist mehr“ Sehverständnis zu bekommen. Ganz schon schwer. Dabei ist es doch eigentlich so leicht – oder nicht? Suche dir ein schönes Motiv, eliminiere alles, was eventuell stören könnte aus dem Rahmen und drücke den Auslöser. Aber das muss ich üben. Wie ergeht es dir so dabei? Fällt es dir leicht deine Motive zu reduzieren?

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild

Hier habe ich die einmal 7 Tipps aufgeschrieben, nach denen ich immer mal wieder versuche mich zu reduzieren. Mehr kann ja schließlich jeder – weniger ist das, worauf es oft ankommt. Wenn du noch mehr lesen möchtest zu dem Thema, dann schau auch mal in meiner Liste zum Thema Bücher zum Fotografieren lernen.

1. Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins!

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Harmonie-der-Nacht
Die Berliner Philharmonie – reduziert auf das wesentliche: Gelber Bau und blauer Sternenhimmel.

2. Rahme sich wiederholende Strukturen ein

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Strukturen wiederholen
Strukturen wiederholen sich und leiten das Auge

3. Finde den weiten Blick als einfachen Hintergrund

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - der weite Blick
Der weite Blick reduziert hier die Bildelemente

4. Kreiere Symmetrie in deinem Bild

Schließfaecher
Die Symmetrie wirkt irgendwie beruhigend auf mich …

5. Nutze nur wenige Farben oder versuche dich in Schwarzweiss

Hotel-Adlon
Alles was ein Bild braucht: Schwarzweiss ist toll!

6. Mache Nahaufnahmen und nutze das Spiel mit der Tiefenschärfe für einen unscharfen Hintergrund

Gaerten-der-Welt-Marzahn-Berlin-7
Unschärfe im Hintergrund betont das Motiv – nichts lenkt ab!

7. Probiere die Langzeitbelichtung und gebe deinen Bildern das verträumte „etwas“

Zingst-Strand
Die Langzeitbelichtung hüllt alles in einen Nebel.

Vielleicht weißt du ja auch ein paar Tipps oder schöne Fotobeispiele, die zu den hier aufgeführten Ideen passen? Dann schicke sie mir gerne oder poste hier den Link zu deinem Bild.


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Fotografieren Lernen: Die Besten Tipps – Nummer #002: Sehen lernen

Hier sammle ich neue Tipps zu meinem Lieblingsthema Fotografieren lernen. Heute geht es um ein ganz wichtiges Thema – und zwar das „Sehen lernen“ in der Fotografie. Ich schreibe dir immer wieder einen neue Tipps auf, um immer bessere Fotos zu machen und vor allem auch stetig in deiner Fotografie dazu zu lernen.

Fotografieren Lernen: Die besten Tipps

Wir nehmen das „Sehen“ als selbstverständlich wahr. Doch genau das ist es: Wir müssen trainieren, genauer hinzusehen und gewisse Dinge überhaupt erst wahrzunehmen.


Tipp Nummer 2: Lerne das Sehen auf neue Weise

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Was genau siehst du? Kreise und Formen? Das müssen wir für unsere Fotografie erst einmal lernen!

Bewusstes Sehen ist uns verloren gegangen

Diese Aufmerksamkeit des bewussten Sehens ist vielen von uns verloren gegangen. Wir sind bequem geworden. Lass uns neu starten mit dem „Abenteuer des Sehens“. Denn der Blick prägt dein Foto.

Das Sehen intensiv üben

Ich musste das Sehen intensiv üben, um nicht immer das ganze Objekt zu sehen, sondern wirklich Details, Formen und Muster zu erkennen. Lass uns deinen Blick für Details schärfen. Entdecke Konturen, Farben, Licht, Muster, Linien und vieles mehr. Die Wahrnehmung von Quadraten, Kreisen oder Dreiecken hilft die zudem in der Entwicklung deiner fotografischen Komposition.

Tipp: Was genau  siehst du? Werde zum Beobachter und versuche zu beschreiben, was du siehst.


Hier ein Tipp für das bewusste Sehen

Zerlege eine Szene in ihre Einzelteile

Immer wieder habe ich versucht, alles zu erfassen. Bestenfalls sogar noch zeitgleich mit dem Weitwinkel. Aber das Gegenteil hat mir beim Sehen geholfen. Ich versuche, zuerst die Einzelteile zu sehen. Das Haus sieht aus wie ein Quadrat. Der Schatten stellt ein Dreieck dar. Die Fußabdrücke bilden eine Linie. Sei aufmerksam, was dein Motiv alles beinhaltet.


Noch viele weitere Tipps zum Thema Sehen lernen

Viele weitere Tipps zum Thema Sehen lernen habe ich dir natürlich auch in meinem Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ aufgeschrieben, denn das Thema ist super wichtig für meine Fotografie. Hinzu auch einige Übungen, wie du das Sehen lernen für deine Fotografie üben kannst.

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Es ist so toll, wenn du plötzlich Motive ganz neu entdecken kannst!


NEU: Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

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Lernen Fotografieren in 30 Tagen –
mit der 30 Tage Challenge!

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren!


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Den fotografischen Blick: Tipps zum fotografischen Sehen lernen

Hier findest du noch mehr zu unserem heutigen Tipp – in meinem Artikel zu dem Thema „Der Fotografische Blick: Fotografisches Sehen Lernen„. Super spannendes Thema!


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Wow Fotos im Regen: 11 tolle Ideen für dich

Fotografieren-Regen-Tipps

Juhu, es regnet. Perfekt für Spiegelungen, Makros, Reflexionen, Regenschirme, Fensterscheiben und so viel weitere schöne Foto-Ideen. Pass auf, dass du deine Kamera vor Regen schützt. Eine kleine Plastiktüte kann dir helfen. So kannst du eine Kamera immer bestmöglich schützen.

Geh nah ran – es lohnt sich

Wie so oft zählt auch hier: Wenn dein Foto nicht gut genug ist, warst du nicht nah genug dran. Also schau nach Details, die der Regen so verursacht. Tropfen, Spiegelungen und viel mehr.

Rain I don't mind
Foto: *Kit Kat / kathie – Flickr

Mistwetter – genau richtig für dich

So ein Regenwetter lässt alles verschwimmen. Alle Menschen sind hektisch unterwegs und entfliehen dem Sauwetter. Genau das ist doch der beste Moment für dich, um raus zu gehen und spannende Motive einzufangen.

Rain
Foto: Helen Olney / Flickr

Makrolinse raus – und Close-Ups

Der beste Hintergrund für Regentropfen ist ein dunkler, monotoner Hintergrund. Das kann ein sattes, dunkles Grün sein oder ähnliches. Bestenfalls  hast du auch noch Spiegelungen aus Sonnenlicht mit in einigen Tropfen.

Kiss The Rain
Foto: Mαmà / Flickr

Techniktipp: Bei Regen den ISO Wert erhöhen

Im Wald oder im trüben Regenwetter ist es oft eher dunkel. Daher empfehle ich dir durchaus den ISO-Wert etwas zu erhöhen. Hier ist auch noch mal der ISO-Wert einfach erklärt. Dadurch bekommst du etwas mehr Licht auf den Sensor. Naja, eigentlich bekommst du nicht mehr Licht drauf – dein Sensor verstärkt das Signal. Diese Signalverstärkung kann insbesondere bei dunklen Bildbereichen zu einem Rauschen führen. Daher würde ich mich langsam rantasten, was der beste ISO-Wert ist. Aber bei heutigen Kameras kannst du ohne Bedenken auf ISO 800 gehen ohne ein Rauschen wahrzunehmen.

Natürlich gibt es auch noch andere Wege mehr Licht auf deinen Sensor zu lassen. Dazu kannst du die Blende offnen und einen niedrigen Blenden wert wählen (f/4).

Wenn du dem Regen einen besonderen Effekt hinzufügen möchtest, kannst du natürlich auch die Belichtungszeit anpassen und aus den Regentropfen kleinen Bindfäden machen. Da es dabei aber zu einer Überbelichtung kommen kann, solltest du dich dafür mit der Nutzung eines ND-Filters oder auch Graufilter beschäftigen- Mehr zum Thema „wie funktioniert ein ND-Filter“ findest du hier.


Das Fenster im Regen

Eine Fensterscheibe mit Regentropfen hat immer etwas besonders. Die Muster, die Unschärfe, das Bokeh – all das ergibt tolle Motive mit viel Romantik, Sehnsucht und ähnlichen Gefühlen.

rainy day
Foto: Katarina Ribnikar – Flickr

Die Stadt im Regen

Wenn du die Gelegenheit hast, dann such dir einen guten Aussichtspunkt und fotografiere das Stadtpanorama im Regen. Normalerweise sucht jeder nach sonnigen, fröhlichen Aufnahmen. So ein Regen-Großstadtbild hat einen ganz eigen Charme: Düster, trübe und so wunderschön.

Incoming Rain
Foto: Elvira Kalviste Photography – Flickr

Bringe Gefühle ins Spiel

Eine so süße Idee – bringe kleine Mitspieler ins Bild, wenn du nicht selber nass regnen willst.

353/365: Drench
Foto: Sheng Han – Flickr

Die Welt in einem Tropfen

Ähnlich wie auch Glaskugeln spiegeln auch Regentropfen die ganze Welt in einem Tropfen. Wenn du eine Makrolinse hast, geh so nah ran wie nur möglich. Die Ergebnisse sind beeindruckend.

Rain Drop
Foto: John Watters – Flickr

Details, Details, Details – und schönes Bokeh!

Konzentriere dich auf Ausschnitte. So ein Regenschirm in großer Blende und mit tollem Bokeh kann wundervolle Effekte ergeben.

Man in glasses waits at the station with umbrella; Shibuya, Tokyo
Foto: Alfie Goodrich – Flickr

Bring Farbe ins Grau

Setze farbliche Akzente im Bild. Das Wetter ist grau und trübe. Da kommt so ein buntes Fahrrad als Farbtupfer genau richtig.

Rain Drops, Heavy Rainfall, Edinburgh Photographer
Foto: Half Man Half Ape – Flickr

Regentropfen einfrieren

Wenn du eine schnelle Verschlusszeit wählst, kannst du die aufprallenden Regentropfen toll einfrieren. Natürlich kannst du es auch genau andersrum ausprobieren und mit längerer Verschlusszeit eine kleine Flut erzeugen.

hard rain
Foto: Dyrk.Wyst – Flickr

Regenschirme bringen Farbe

Jeder holt panisch seinen Regenschirm raus. Perfekt, um damit im Bild zu spielen.

umbrella project

Hast du auch schon mal Fotos im Regen gemacht?

Wenn du auch schon mal Fotos im Regen gemacht hast, dann zeig sie uns gerne. Du kannst sie hier unter dem Beitrag hochladen!


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Finde dein Hauptmotiv: 5 Geheimnisse faszinierender Fotos

Fotografieren-lernen-Motivsuche-Tipps

Was ist das Geheimnis faszinierender Fotos? Mal überlegen, immer wieder werde ich gefragt, mit welcher Kamera, welchem Objektiv oder welcher Einstellung ich dieses oder jenes Foto gemacht habe. Selten fragt jemand: „Wie bist du auf diese Motividee gekommen?“. Dabei geht’s mir immer ums Motiv – egal mit welcher Kamera ich mein Bild fotografiere. Daher möchte ich dich vertraut machen mit der Suche nach dem Hauptmotiv, eine meiner wichtigsten Lektionen in der Bildgestaltung – dem, was du wirklich in Szene setzen willst. Denn so werden Deine Fotos noch besser!

Abenteuer Fotomotivsuche: Finde das, was dich fasziniert
Die Gabel in der Milch – eigentlich ein so einfaches Motiv. Finde Motive, die dich faszinieren!

Wer ist Hauptdarsteller auf deinem Foto?

Kurz nach Kauf meiner ersten Spiegelreflexkamera habe ich mir ein cooles 10–20-mm-Weitwinkelobjektiv von Sigma geleistet. Wow, was für eine Dimension. Nun konnte ich die ganze Welt auf ein einziges Foto bekommen. Doch wenn ich heute zurückblicke, hat mich dieser visuelle Überfluss überfordert. Worauf sollte ich mich fokussieren? Mit Fotos ist es wie mit einem guten Film: Es gibt einen Hauptdarsteller. Die Zuschauer erkennen ihn, und alles in deiner Komposition trägt dazu bei, um ihn perfekt in Szene zu setzen: Licht, Perspektive, Fokus, Gestaltungselemente und nicht zuletzt die Handlung.

Mache das Einzigartige in deinem Foto und in der Situation sichtbar
Mache das Einzigartige in deinem Foto und in der Situation sichtbar – geh ganz nah ran und schmeisse alles unwichtige raus. Hier habe ich nur die Reflexion des Baumes fotografiert.

Was siehst du, was dich als Motiv fasziniert?

Wer soll Hauptdarsteller deines Fotos sein? Ich möchte dir einige Tipps und Techniken verraten, die dir helfen, den Blick auf den Hauptdarsteller zu schärfen. Doch muss der erste Impuls von dir kommen. Wen oder was willst du – wie und auf welche Weise – zeigen?

Typische Herausforderungen bei unser Motivsuche

  • Ist das Motiv zu klein, wird der Betrachter deiner Fotos es vielleicht nicht als Hauptmotiv erkennen.
  • Sind zu viele (unwichtige) Dinge im Bild? Oh je, dann ist der Sinn deines Fotos möglicherweise verfehlt.

Versuche alles, um an deinem Motiv zu arbeiten. Deine Augen und dein Gehirn machen es dir nicht leicht. Sie sind die perfekte Kombi für eine spannende Täuschung. Denn siehst du ein Motiv, übernimmt dein Kopf ungefragt die Bildbearbeitung. Alles Unwichtige wird weggeschnitten. Doch deine Kamera kann das nicht! Dein Sucher ist gnadenlos. Er zeigt alles, was du im Rahmen und in den vier Ecken deines Fotos abbildest.

Mitzieher sind schwer, aber toll, um dein Motiv zu betonen. Bleib dran und übe die Technik immer wieder!
Mitzieher sind schwer, aber toll, um dein Motiv zu betonen. Bleib dran und übe die Technik immer wieder!


Hier habe ich für dich 5 Tipps, die dir helfen in der Suche nach deinem Hauptmotiv:

5 Tipps, um dein Hauptmotiv zu finden

  1. Finde das, was dich fasziniert

Was hat dich innehalten lassen, bevor du überlegt hast, dieses Foto zu machen? Das sollte dein Hauptmotiv werden. Eine tolle Lichtsituation? Ein spannendes Gesicht?

  1. Wie kannst du die Faszination im Bild zeigen?

Ist das Motiv schon klar genug im Bild? Stört etwas die Wirkung? Von jetzt an ist deine Mission: Mache das Einzigartige der Situation sichtbar!

  1. Trenne dich von Unwichtigem

Bevor du an deiner Technik oder deinem Unvermögen zweifelst, liegt es in der Regel erst einmal an zu viel, was du im Foto hast. Wir lernen noch das Aufräumen in deinem Foto. Denn weniger ist mehr und genau das Wenige und die Leere betont dein Hauptmotiv.

  1. Was kannst du zeigen, was nicht?

Ist das Motiv etwas Persönliches – die Stimmung eines Abends oder das Haustier, das dir viel bedeutet – ist das okay. Aber die Verbindung zu dir lässt sich nicht immer im Foto so darstellen. Sei kritisch, denke an die Wirkung, wenn ein Fremder deine Fotos anschaut. Gute Fotos funktionieren ohne Erklärung.

  1. Habe Ausdauer

Viele meiner Fotos, die nicht so gelungen sind, sind einzig aus meiner Ungeduld heraus nicht gut geworden. Bleib dran an deiner Idee und deinem Motiv. Fotografiere eher ein Foto mehr und probiere eine neue Perspektive aus. Gib nicht so schnell auf!

Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche
Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche


Hier habe ich noch mehr Ideen für Dich

Noch mehr Inspiration gesucht? Dann brauchst Du diese Kreativ-Ideen für Deine Fotografie. Lass Dich inspirieren und überraschen. Vieles kann sooo schön einfach sein 🙂

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos
Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos


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