7 Tipps für deine eigene Foto-Gallerie zuhause

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Egal ob Fotos als Großformatdruck oder überhaupt Fotos ausdrucken – die wenigsten Bilder erblicken jemals die Wände der Welt. Es ist so einfach hunderte von Bilder mit coolen Filtern aufzupimpen und sich am iPhone drüber zu freuen. Aber das erste Mal ein Foto an der Wand in Großformat anzuschauen ist schon wundervolles Erlebnis. Für die ersten Schritte zur eigenen Foto-Gallerie in deinem zuhause habe ich dir einmal 10 Tipps zum Bilder aufhängen aufgeschrieben. Hinweis: Es handelt sich bei diesem Artikel teilweise um einen bezahlten Produkttest als Werbung beauftragt von zor.com.

Fotos im Großformat haben eine ganz andere Wirkung als sie nur am Display zu betrachten. (Foto: blog.zor.com)
Fotos im Großformat haben eine ganz andere Wirkung als sie nur am Display zu betrachten. (Foto: blog.zor.com)

Auf die Größe kommt es an

Ganz zu Beginn stell dir die Frage wie viele Bilder du an welcher Wand aufhängen möchtest. Denn wenn du nur wenige Bilder in deiner Gallerie in deinem Wohnzimmer zeigen möchtest, solltest du eher große Formate bestellen – eine Länge von 90 cm für die längste Kante sieht da super aus. Da ist auch immer die Auflösung deines Fotos wichtig. Als grobes Rechenmaß kann ich dir da mitgeben, dass 60 Pixel pro Zentimeter oder sogar mehr eine super Auflösung im Druck ergeben. Gute Drucke allerdings bekommst du auch schon bei 25 Pixel pro Zentimeter. Es kommt da auch immer auf den Abstand zum Druck an.

Wenn du allerdings eher eine größere Anzahl kleinerer Motive im Kopf hast, so sollten diese nicht zu groß gewählt sein, da sie sonst ebenfalls an Wirkung verlieren im Raum und diesen zu sehr einnehmen.


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Denke in Symmetrie und orientiere dich an die Unterkante.

Bilder aufhängen: Orientiere dich an der Unterkante

Deine Gallerie soll möglichst „harmonisch“ aussehen und nicht allzu viel Durcheinander? Dann richte deine Bilder doch einfach an einer imaginären Linie aus.

Dazu wähle am besten die Unterseite jedes Rahmens und halte gleiche Abstände ein. Das ergibt ein sehr harmonisches Gallerie-Bild. Natürlich kannst du es auch andersrum machen und die Linie am oberen Rand abschließen lassen.

Denke in Symmetrie und orientiere dich an die Unterkante.
Es macht auch Spaß ein zentrales Motiv zu haben und kleine. passende Motive drumrum zu platzieren.

Unterschiedliche Formate entlang einer Linie

Super ist es auch, wenn du dir eine Mittellinie denkst (oder bestenfalls einen Faden spannst, wenn du die Nägel oder Aufhängungen befestigst). Solche Anordnung kennst du auch aus Ausstellungen und die eignet sich perfekt für unterschiedliche Formate und Größen deiner Bilder und Rahmen.

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Denke dir eine imaginäre Mittellinie und platziere deine Bilder entlang der Linie.

Die perfekte Höhe beim Rahmen aufhängen

Wie ist die Augenhöhe deines Betrachters? Ganz oft werden Bilder leider zu hoch aufgehängt. Als kleine Regel kannst du dir merken: Die Bildmitte sollte sich auf einer Höhe von 1,5 Metern befinden. Klar Ausnahmen bestätigen die Regel, aber sobald dein Rahmen zu hoch hängt verliert es an Wirkung. Die Höhe der Decke ist hingegen nicht so unbedingt relevant. Die Deckenhöhe ist aber dann entscheidend, wann du an die absolute Bildgröße denkst.


Achte auf Linien im Raum

Du kennst ja die Wirkung von Linien. Also solltest du dabei auch bei der Positionierung der Rahmen achten – wie zum Beispiel Fensterbretter, Türrahmen oder auch Linien im Fussboden durch Dielen oder andere Bodenbeläge. Diese können den Bild zum Rahmen lenken oder eben auch davon weg führen. Gleiches gilt auch für Treppenaufgänge oder andere prägnante Blickfänge.


Ein Klebezettel fängt den Staub auf beim Bohren.
Ein Klebezettel fängt den Staub auf beim Bohren.

Schablone hält Abstände ein

Bevor du direkt in die Wand bohrst, nutze eine kleine Holzleiste und bohre dadurch im gewünschten Abstand. Übrigens – um Staub beim Bohren zu vermeiden, kannst du einfach unter dem Bohrloch ein PostIt-Klebezettel anbringen.

Alternativ gibt es auch tolle Befestigungsideen ohne in die Wand zu Bohren.


Die Wahl des richtigen Motivs

Und nun geht es um die Wahl des richtigen Motivs. Klar, über Geschmack läßt sich nicht unbedingt streiten. Aber für ein markantes Motiv solltest du immer die Regel „weniger ist mehr“ beachten. Ein zu volles Bild kann den Betrachter verwirren und es kann die Wirkung verfehlen. Ich empfehle dir zudem ein Motiv mit wenigen, aber intensiven Farben. Limitiere dein Foto, denn die meisten Fotos verlieren Wirkung bei viel zu vielen Farben. Aber Farbe ist nicht nur kräftig und laut. Probiere auch mal das Gegenteil und spiele mit ruhigen, erdigen braunen, gelblichen Pastellfarben. Abschließend ist es wichtig einen klaren Fokus auf dein Hauptmotiv zu erkennen – keine Farbe, kein Detail zu viel. Genau dann ist das Motiv perfekt für deine Gallerie an der Wand.

Klarer Fokus und auf ein deutlich erkennbares Hauptmotiv – dann ist dein Foto perfekt für deine Gallerie in deinem Zuhause. (Foto: blog.zor.com/)
Klarer Fokus und auf ein deutlich erkennbares Hauptmotiv – dann ist dein Foto perfekt für deine Gallerie in deinem Zuhause. (Foto: blog.zor.com/)

* Hinweis: Es handelt sich bei diesem Artikel teilweise um einen bezahlten Produkttest als Werbung – beauftragt von zor.com/de. Zor.com ist eines der führenden Fotolabore Belgiens für deine Fotos auf Alu-Dibond, Acrylglas oder Forex. Mehr dazu findest du auf zor.com/de.

 

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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

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