Vom Hobby zur Einnahmequelle: 🍀 Erfolgreich Fotos online verkaufen [Tipps und Ratgeber]

Vor einiger Zeit habe ich mit dem Fotos online verkaufen begonnen. Was? Geld verdienen mit dem Verkauf von Fotos? Eins vorab: Ich kein professioneller Stockfotograf. Ich gebe Online-Fotokurse und arbeite als Business Fotograf in Berlin. Zudem liebe ich die Reisefotografie und fotografiere gerne und viel, wenn ich unterwegs bin. Aber kann ich meine Fotos auch online verkaufen? Was für Fotos verkaufen sich gut? Und vor allem: Wo kann ich meine eigenen Bilder online verkaufen? Kann ich auch mit meinen Reisefotos Geld verdienen? Wie viel verdient man mit Stockfotos? 

Die eigenen Fotos auf Agentur-Webseiten online zu verkaufen klingt nach einem attraktiven Nebenverdienst. Also einen Versuch ist es wert, sich mal mit dem Fotos online verkaufen zu beschäftigen. Wenn du gerne fotografierst und deine Bilder online verkaufen möchtest, dann gebe ich dir in diesem Artikel einige Tipps, wie du erfolgreich Fotos online verkaufen kannst.


Hast du gerade keine Zeit um all diese Fotografie-Tipps zu lesen?

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Welche Arten von Fotos kannst du online verkaufen?

Stockfotos sind in den letzten Jahren immer authentischer geworden. Dieses Foto passt zum Beispiel zum Thema Reisen, Verkehr und vielen weiteren Themen. 
Foto: Mike Kotsch/unsplash
Stockfotos sind in den letzten Jahren immer authentischer geworden. Dieses Foto passt zum Beispiel zum Thema Reisen, Verkehr und vielen weiteren Themen.
Foto: Mike Kotsch/unsplash

Grundsätzlich kannst du fast alle Arten von Fotos online verkaufen, solange sie eine hohe Qualität haben und für kommerzielle Zwecke verwendet werden können (und vor allem dürfen – was super wichtig ist, aber dazu gleich mehr im Abschnitt Rechtliche Grundlage, Model Release und Property Release). Beliebte und erfolgreiche Kategorien zum Fotos verkaufen sind zum Beispiel Landschaften, Architekturfotografie und Businessfotografie.

Doch kommt es dabei auf ein paar wichtige Dinge an.

So müssen Stockfotos eine gute Qualität haben, damit sie zum Beispiel auf Webseiten und für Werbekampagnen verwendet werden können. Zudem sollten Stockfotos eine klare und einfache Botschaft vermitteln und Emotionen ansprechen.

czam-fr-stockfotos
Meine Fotos werden viel auf Blogs im In- und Ausland genutzt

Hier sind 5 Beispiele, wofür Stockfotos eingesetzt werden können:

  1. Webdesign:
    Stockfotos werden oft auf Webseiten verwendet, um das Design aufzuwerten und passende Bilder für bestimmte Themen zu liefern.
  2. Werbung:
    Stockfotos können für Werbekampagnen genutzt werden, um eine Botschaft zu vermitteln oder eine bestimmte Stimmung zu erzeugen.
  3. Präsentationen:
    In Präsentationen werden oft Stockfotos verwendet, um Inhalte ansprechender zu gestalten und das Publikum zu fesseln.
  4. Social-Media-Marketing:
    Stockfotos eignen sich gut für die Nutzung in sozialen Medien, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erlangen und eine bestimmte Botschaft zu vermitteln.
  5. Buchcover:
    Autoren und Verlage nutzen Stockfotos oft für die Gestaltung von Buchcovern, um den Inhalt ansprechend zu präsentieren und potenzielle Leser anzulocken.

Um auf gute Fotoideen zu kommen, hilft dir das sogenannte Reverse-Thinking (also das umgekehrte Denken, wonach Kunden und Interessenten wohl suchen könn(t)en. Natürlich variieren beliebte Suchbegriffe bei einer Stockplattform je nach Trends, Jahreszeiten und vielem mehr.

Aber trotzdem möchte ich dir hier einige allgemeine und populäre Genres für Suchbegriffe und vor allem Kategorien verraten, um auf spannende Fotoideen zu kommen oder ein Portfolio zu durchforsten nach geeigneten Motiven.

Einige allgemeine und populäre Genres und Suchbegriffe bei Stockfotos:

Businessfotos funktionieren super auf Stockplattformen. Foto: Jason Goodman/unsplash
  1. Natur:
    Bilder von Landschaften, Tieren und Pflanzen sind sehr beliebt.
  2. Business:
    Fotos, die im Zusammenhang mit der Geschäftswelt stehen, wie Büros, Konferenzen und Arbeitsplatz-Situationen.
  3. Technologie:
    Bilder von Technologie und Geräten, einschließlich Computer, Handys und Tablets.
  4. Reisen:
    Bilder von Städten, Sehenswürdigkeiten, Stränden und anderen Reisezielen sind sehr gefragt.
  5. Essen und Trinken:
    Fotos von leckeren Speisen und Getränken sind ebenfalls sehr beliebt.
  6. Menschen:
    Fotos von Menschen, wie Porträts, Gruppenfotos, Lebensstil-Situationen und Aktivitäten.
  7. Hintergründe:
    Bilder von Hintergründen, Texturen und Mustern, die als Hintergrund für Websites, Präsentationen oder Druckmaterialien verwendet werden können.
  8. Gesundheit und Wellness:
    Bilder von Fitness, gesundem Essen, Yoga und Wellness.
  9. Architektur:
    Fotos von Gebäuden, Städten, Innenräumen und Außenbereichen.
  10. Bildung:
    Bilder, die mit Bildung und Lernen in Verbindung stehen, wie Schulen, Klassenzimmer und Lehrmaterialien.

Fotos online verkaufen über professionelle Stockfoto-Agenturen

Fotos online verkaufen. Foto: Vitalii Pavlyshynets
Deine Fotos müssen nicht unbedingt Menschen mit drauf haben.
Foto: Vitalii Pavlyshynets/unsplash

Natürlich gibt es den eigenen Fotografen-Onlineshop. Der eigene Shop ist natürlich eine tolle Sache. Doch fürchte ich, wenn du nicht bereits eine gewisse Reputation hast oder einen ganz besonderen Stil, dass du über die eigene Webseite relativ wenig bis gar nichts verkaufen wirst.

Ich meine mit dem Wunsch Fotos online verkaufen den Verkauf über professionelle Online Bild-Agenturen, also Stockfoto oder Microstock-Agenturen. Die Reichweite bei etablierten Stockfoto und Microstock-Agentur sowie die Möglichkeit auf diese Weise Millionen potentielle Käufern weltweit zu erreichen, klingt schon cool!

Wie die Profis der Stockfotografie es machen

Wer sich ein wenig in die Szene einliest, so kommt schnell auf den großen deutschen Stockfotografen Robert Kneschke. Wer mehr über Robert lesen will, sollte mal auf alltageinesfotoproduzenten.de vorbeischauen. Da findest du ein paar spannende Insights über die Stockfotografie-Szene. Doch ist die klassische Art der Stockfotografie nicht meins. Das grenzt für ja fast schon Fließband-Produktion. Hier in meinem Artikel möchte ich dir einige Tipps mit an die Hand geben, wie und ob du vielleicht auch als nicht professioneller Stockfotograf Geld mit Fotos verkaufen verdienen kannst.

Buchtipps zum Thema Stockfotografie und Fotos verkaufen


Das Klischee der Stockfotografie ist überholt

Ein sehr lustiges Video über Stockfotografie, der das Bild der Branche leider ziemlich auf den Punkt trifft. Das Klischee der Stockfotografie sind Fotos in High-Key Fotos mit austauschbaren Gesichtern und langweiligen Bildaufbauten. Doch werden die wenigsten spannenden Unternehmen sicher diese Fotos heutzutage noch auf ihrer Webseite verwenden.

Der Bildlook von Stockfotos hat sich verändert

Der Look und das Klischee von damals ist überholt. Der Bildlook von Stockfotos hat sich in den letzten Jahren verändert. Überlege mal auf was für Fotos du reagierst. So musst auch die Fotografie hier neue Wege gehen.

Einige Stockfotografie-Trends

Hier habe ich dir einige Stockfotografie-Trends aufgeschrieben, die in den letzten Jahren im Bildlook von Stockfotos zu beobachten waren:

  • Natürlicher Look:
    Statt der übermäßig bearbeiteten und perfekt inszenierten Bilder, die in der Vergangenheit oft in der Stockfotografie zu finden waren, sind natürliche und authentische Bilder im Trend. Bilder mit realen Menschen, die Emotionen zeigen und in alltäglichen Situationen dargestellt werden, sind beliebt. Auch natürliche Lichtverhältnisse und Farben werden häufiger verwendet.
  • Retro-Look:
    Retro- und Vintage-Ästhetik ist ein weiterer Trend in der Stockfotografie. Bilder mit warmen, erdigen Farbtönen, analogen Filtern und filmischen Körnungen werden häufiger eingesetzt.
  • Minimalismus:
    Einfache, minimalistische Bilder mit einem klaren Fokus auf das Hauptmotiv gewinnen an Bedeutung. Diese Art von Bildern wirkt oft sehr modern und zeitgemäß.
  • Personalisierte Bilder:
    Bilder, die eine spezifische Zielgruppe ansprechen, gewinnen an Beliebtheit. Bilder mit diversen Menschen, die eine Vielfalt von Lebensstilen und Kulturen repräsentieren, werden immer wichtiger.
  • Größere Vielfalt:
    In den letzten Jahren wurde in der Stockfotografie auch eine größere Vielfalt von Themen und Motiven aufgegriffen. Es gibt mehr Bilder von Sportlern, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichen Körpertypen.
  • Konzeptionelle Bilder:
    Bilder, die abstrakte Konzepte und Ideen darstellen, wie beispielsweise Nachhaltigkeit oder künstliche Intelligenz, werden immer wichtiger.
  • Künstlerische Bilder:
    Bilder mit künstlerischen Elementen, wie beispielsweise starken Kontrasten oder ungewöhnlichen Perspektiven, werden zunehmend beliebt.

Diese Trends zeigen, dass die Stockfotografie immer vielfältiger wird. Das ist auch wichtig, denn auch die KI in der Fotografie wird die Stockfotografie nochmals ganz schön durcheinander wirbeln.


Die Voraussetzungen um Fotos online zu verkaufen

fotos-online-verkaufen
Plötzlich habe ich
meine ersten 200$ verdient!

Wie verkaufst du die ersten Fotos? Es sind einige Hürden zu nehmen, bevor du dein erstes Foto online verkaufen wirst. Zwei wichtige Dinge sollten dabei gegeben sein: Du musst die geeigneten Fotos identifizieren und du brauchst einen Verkauspartner.

  • Zu allererst die Frage: Was verkauft sich gut? Klare Antwort: Es kommt drauf an. Je nach Plattform werden immer andere Fotos gesucht.
  • Grundsätzlich natürlich sollte das Foto etwas aussagen. Denn der Käufer sucht ja ein Foto, um damit zum Beispiel eine Werbeaussage zu unterstreichen oder einen Artikel zu bebildern.
  • Welche Bild-Agenturen bzw. Stockfoto Plattformen gibt es? Es gibt die großen Stockfoto-Agenturen wie Fotolia, Shutterstock, Dreamstime, 123rf und iStockphoto. Dann gibt es Agenturen, die sich eher auf künstlerische oder auch authentische Fotografie spezialisiert haben. Hier sind zum Beispiel zu nennen Photocase, twenty20.com (gehören seit kurzem übrigens zu dem envato-Netzwerk mit großer Reichweite) oder Stocksy.
  • Zudem gibt es einige rein auf Smartphone-Fotografie spezialisierte Agenturen wie Foap oder clashot.

Neue Bildagenturen und Stockagenturen

Vielen Dank auch für eure Tipps. Zudem habe ich folgende Agenturen bei meiner Recherche gefunden. Vielen Dank auch für all eure Tipps. Schickt mir immer gerne neue Links und Hinweise:


Fotos online verkaufen: Ein Erfahrungsbericht zum Thema Bildagenturen

https://www.youtube.com/watch?v=qYwbJ5-DCeM

Wie schon gesagt ist mein Stil der Fotografie alles andere, als der Stil einer klassischen Stockfoto-Agentur. Also teste ich doch einfach mal alle möglichen Agenturen mit dem gleichen Material und schaue, was wo ankommt beziehungsweise überhaupt angenommen wird.


Voraussetzungen für die Akzeptanz deiner Bilder

Wichtig ist bei den meisten Agenturen immer eine gewisse Bildgrösse. Desto größer, desto besser. Ich fotografiere in RAW. Sollte also nicht das Problem sein. Zum Start sind in der Regel ein paar beispielhafte Werke hoch zuladen. Das gilt wie quasi wie eine Bewerbung quasi.

Ganz wichtig für die Vorbereitung der Bilder:

  • Bearbeitung erlaubt, aber keine Komprimierung und Hochskalierung, keine Nachschärfung, keine Instagram-Filter.
  • Gute Qualität und scharfe Bilder ohne störende Elemente, lebendige und kräftige Farben.
  • Klare Bildaussage und Vorschaubilder, die eine höhere Klickrate erzielen. Der Betrachter sollte sofort erkennen können, worum es in dem Bild geht.
  • Kunst ist toll, braucht aber keiner. Bilder besitzen einen kommerziellen Wert und sollten für Werbezwecke verwendet werden können.
  • Austauschbare Gesichter und verschiedene Kompositionen können das Interesse der Kunden wecken.
  • Ausreichend Platz im Bild lassen, um Text oder Grafiken einfügen zu können (Copyspace).

Warum diese Regeln? Stockfotos werden von Agenturen und Kunden gekauft, die mit dem Bild (weiter) arbeiten wollen. Desto unbearbeiteter das Bild ist, desto mehr Möglichkeiten hat der Grafiker mit deinem Bild zu arbeiten.


Rechtliche Grundlage vor dem Bildupload: Model Release und Property Release

Ein tolles Bild zum Thema Ausflug in Berlin. Aber ich habe keinen Model-Release. Also darf ich es nicht verkaufen!
Ein tolles Bild zum Thema Ausflug in Berlin. Aber ich habe keinen Model-Release. Gilt auch für Personen von hinten. Also darf ich es nicht verkaufen!

Grundlage jedes Uploads ist natürlich: Es sind deine Bilder. Du hast die vollen Rechte am Bild. Und damit gleich zum nächsten Punkt.


Mit Fotos Geld verdienen

YouTuber Pavel Kaplun erzählt über seine Erfahrung zum Thema mit Fotos Geld verdienen und Fotos online verkaufen.

Erfahrungen Fotos online verkaufenModel Release: Was ist das?

Was ist auf dem Bild zu sehen? Sind (erkennbare) Personen drauf? Dann benötigst du ein Model Release. Ein Model Release ist eine schriftliche Zustimmung der von dir fotografierten Person zur Verwendung und Veröffentlichung des Bildes durch den dich.

Diese ist auch sehr gängig, wenn du Personen fotografierst. Hab keine Angst dein gegenüber danach zu fragen, ob sie dieses unterschreiben würde. Dann bis du auf der sicheren Seite.

Model Release Vertrag: Muster

Hier findest du eine Vorlage für einen Model Release zum kostenlosen Download. Bloggerkollege und Profifotograf Michael Omori Kirchner hat einen sehr guten Beitrag über Bildfreigabe und Modelrelease und Namensnennung für Fotomodels auf seinem Blog geschrieben.

Property Release: Was ist das?

Wenn ein Gebäude auf dem Foto ist, benötigst du möglicherweise ein Property Release. Das ist die schriftliche Zustimmung eines Eigentümers bzw. Rechte-Inhabers zur Verbreitung und Veröffentlichung eines auf seinem Grundstück oder von seinem Eigentum fotografierten Bildes durch den Fotografen. Das gilt zum Beispiel bei Bildaufnahmen auf einem privaten Grundstück nicht aber für Fotos an öffentlichen Plätzen. Hier findest du eine Vorlage für Property Release zum kostenlosen Download.

Fotos online verkaufen – als Kalender Bilder verkaufen

Eine weitere Idee seine Bilder zu verkaufen ist die Erstellung eines Kalenders wie zum Beispiel durch Anbieter wie Calvendo. Ich habe das noch auf dem Zettel es mal auszuprobieren, wichtig ist da eine gute Idee, damit der Kalender angenommen und auch verkauft wird. Aber dazu könnt ihr ja einfach mal bei Amazon nach den erfolgreichsten Kalendern recherchieren.


Erfolgsgeschichte: Wie Lasse Behnke 200.000 Bilder verkauft 

Lasse Behnke berichtet über seine Erfahrungen und seinen Erfolg in der Stockfotografie.

Fotos online verkaufen: Was kannst du verdienen?

Der Verdienst ist sehr unterschiedlich und abhängig von von Status, Format und Lizenzart. Wird das Foto für Social Media eingesetzt, wird es im redaktionellen Zusammenhang eingesetzt, soll es vervielfältigt werden (Poster, T-Shirt, Flyer …) (Extended License).
Die meisten Verkaufsplattformen haben vorgegebene Verkaufspreise für Fotos, basierend auf der Bildqualität und der Lizenzierung. Du kannst (sehr selten) jedoch auch deine eigenen Preise festlegen, um deine Einnahmen zu maximieren. Achte darauf, dass deine Preise im Vergleich zu ähnlichen Fotos auf der Plattform angemessen sind.

Welche Stockfotos verkaufen sich am besten?

Das ist die große Frage. Grundsätzlich kann man sagen, dass jedes erfolgreiche Stockfoto ein klares Thema hat. Das kann eine Person bei einer Tätigkeit, Landschaft oder ein erkennbares Objekt sein. Hat dein Foto das nicht, so word es sich auch nicht gut verkaufen.


 

Ein paar Cent bis zu vielen hundert Euro

Los geht es bei wenigen Cent pro Download bis hin zu einigen hundert Euro oder auch noch mehr Euro pro Download. Auch gibt es bei einigen Anbietern exklusive Fotos, wo der Käufer sich sicher sein will, dass er nur das Bild einsetzt (Exklusive Lizenz).

Für mich als Amateur ist es zu allererst wichtig erst einmal ein paar unterschiedliche Bilder hoch zuladen. Daraus will ich lernen welche Bilder einen klassischen/allgemeinen Anspruch erfüllen. Welche eignen sich und unterstützen auch eine gewisse Bildaussage. Am liebsten fotografiere ich Porträts. Doch diese sind für Stockagenturen natürlich unbrauchbar. Bilder sollen einen Geschichte erzählen. Also kann die Radfahrerin von der Brandenburger Tor zum Beispiel erzählen, wie schön Berlin per Rad ist. Das junge Paar am Fahrkartenautomat erzählt über Mobilität in der Stadt. Der Blick über die Schulter beim Laptop könnte zu einer Büroszene passen. Egal was ihr hoch ladet: Fragt euch vorab, was die Bildaussage ist.


Finden und gefunden werden: Name, Tagging und Stichworte vergeben

Ein Stichwort (Tag) beschreibt den Bildinhalt. Diese sollten also sehr allgemein beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist. Schließlich kann eine Suchmaschine nur Worte lesen, keine Bildaussagen erkennen. Daher sind Tags sehr wichtig für den Erfolg bei der Suche.

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Wichtig ist es die richtigen Stichworte dem Bild zuzuordnen wie hier zum Beispiel travel, business, reading, suitcase, job, airport terminal, airport.

Der perfekte Helfer für deine Keywords und Stichworte

Stichworte hinzufügen ist nervig, aber ohne Frage der entscheidende Handgriff für deinen Verkaufserfolg. Bei xpiksapp.com wird es einem leichter gemacht!

Seit einiger Zeit arbeite ich mit eine tollen Keywordtool, das das nervige Thema Stichworte sehr erleichtert. Es ist kostenlos und nennt sich xpiksapp.com – da kannst du dir zum einen tolle Anregungen holen, aber auch deinen Stockfoto-Ordner synchronisieren und Worte ergänzen. Eine tolle Zeitersparnis!


Echte Fotoaufträge bekommen

Wenn es dir jedoch nicht nur um Stockfotos oder ähnliche Foto-Optionen geht, so kannst du natürlich auch in die echte Welt der Auftragsfotografie eintauchen. Ich arbeite ja als Business Fotograf in Berlin. Da habe ich in der Regel immer gute Aufträge. Sofern ich mal Leerlauf habe, gäbe es auch die Möglichkeit Kleinstaufträge anzunehmen.

Was meine ich damit? Damit meine ich über Fotoagenturen, die große Kunden mit einer großen Menge an Fotoaufträgen hat für vergleichsweise ein kleines Budget. Das lohnt sich nur, wenn da wirklich nur ein schnelles Shooting gefragt ist – keine oder wenig Nachbearbeitung und zudem keine oder wenig Vorbereitung. Stichwort AirBnB oder auch LemonOne oder klaud9. Ebenfalls gibt es Portale wie profis.check24.de, wo du dich als Fotograf anmelden kannst und Aufträge übernehmen kannst.

Erfahrung habe ich damit bisher keine und ich weiß, dass diese Unternehmen auch im Fotografenmarkt eher nicht gern gesehen sind, aber ich sehe da durchaus auch eine Akzeptanz. Voraussetzung: Schnell und wenige Zeitaufwand – ähnlich wie ich auch für Microstock-Fotografie eine Relevanz sehe.

Einfach mal loslegen …

So, wer nun Lust bekommen hat, sein Bilder einmal online zum Verkauf anzubieten, sollte es doch einfach mal versuchen. Sucht euch 10 eurer besten Bilder aus, die ihr für geeignet haltet. Es kann das Bild von einen tollen Strand sein, die Städtepanorama, einen Szene bei euch zuhause oder was auch immer. Wichtig ist, dass ihr die Rechte am Bild habt und, wenn Personen drauf sind, ihr die schriftliche Einwilligung der Personen habt.

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. Ich werde euch auch auf dem laufenden halten über meine weiteren Erkenntnisse. 

Hier findest du 20 Ideen die dich beim fotografieren weiter bringen. Oder hast du mehr Lust auf 15 Dinge die beim fotografieren schief gehen können?


Hier habe ich ein paar kreative Foto-Ideen für dich

50 kreative Fotoideen zum nachmachen
50 kreative Fotoideen zum Nachmachen

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37 Comments
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Jessica
Jessica
11 Monate zuvor

Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel. Ich fotografiere in der Freizeit sehr gerne und wusste nie wie ich den ein oder anderen Schnappschuss, der mich einfach umhaut, noch anders nutzen konnte. Ich werde mich in diese Thematik definitiv einlesen und es ausprobieren.

Holger Rathke
Holger Rathke
3 Jahre zuvor

super und sehr hilfreicher Artikel – kann ich die Fotos auch noch anbieten/verkaufen, wenn ich diese bereits bei Facebook gepostet habe? Kann ich die Fotos auf z.B. Shutterstock UND Adobe Stock gleichzeitig anbieten/verkaufen?

Holger Rathke
Holger Rathke
Antwort an  Lars Poeck
3 Jahre zuvor

Danke Lars! 🙂

Cavit
Cavit
3 Jahre zuvor

Hallo Lars,

ich möchte auch nebenbei meine Fotos verkaufen. Muss ich auch eine Provision zahlen wie z.B. bei eBay? Gibt es kostenlose Anbieter, wo man keine Provision zahlen muss?

Ich finde deine Blogseite sehr interessant und man bekommt reichlich Tipps von dir. Vielen Dank.

Best Grüße
Aus NRW, Deutschland

frederik
3 Jahre zuvor

Hey Lars!
Was für ein ausführlicher Artikel! 🙂
Du hast wirklich alles beleuchtet und bist auf jedes Detail eingegangen, worauf man genau achten muss, wenn man mit Fotos online Geld verdienen will.
Meine Frage an Dich: Hast Du und wenn ja, wie viele Fotos hast Du derzeit auf den Plattformen hochgeladen.

Ich stehe bei etwas über 300 und es kommen schon vereinzelt Gelder zu mir 🙂

Lieben Gruß
Frederik

Ralph Portenhauser
4 Jahre zuvor

Hallo,
Wie recherchiert man denn bei Amazon nach den erfolgreichsten Kalendern?
Bei Calvendo kein Problem, da gibts gleich mehrere Möglichkeiten. Aber wie sortiert man bei Amazon nach Verkaufsrang?

Tessa
Tessa
4 Jahre zuvor

Hi Lars,
eher geringe Gebühren an den Dienstleister. Vielleicht gibt es ja auch einige, die sich durch Werbung finanzieren. Hmm…Ansonsten fotografiere ich eher das Besondere, Abstrakte, Außergewöhnliche, das mir in den Weg kommt und spiele dabei mit Licht und Schatten, Spiegelung. Dafür gibts bestimmt einen Markt , oder 🙂 LG Tessa

Tessa
Tessa
4 Jahre zuvor

Hi Lars,

gibt es auch bzw. bei welchen Plattformen kann man seine Bilder ohne Gebühren zum Verkauf anbieten? Hast Du noch ein paar Tipps für Online-Fotoanbieter Richtung Landschaftsfotografie bzw. kreative Fotografie? Danke dir.

LG Tessa

Beyza
Beyza
4 Jahre zuvor

Guten Abend,
und zwar fotografiere ich gerne die Natur, wie Pflanzen oder auch das Meer. Habe auch schon Bilder auf Leinwand drucken lassen und auch mein eigenen Kalender erstellt.
Leider habe ich noch nicht so recht verstanden wie ich auf der Seite vorangehen soll und inwiefern ich damit Geld verdienen kann. Muss ich quasi ein Bild schicken?
Ich bedanke mich schon im Voraus.
Lg

Andy
Antwort an  Lars Poeck
3 Jahre zuvor

Dem möchte ich ganz klar widersprechen. Ich habe einige Top Seller im Bereich Meer und Pflanzen. Jedoch verkaufen sich die Bilder nur wenn sie eine klare Aussage erfüllen und/oder man eine Nische trifft wo es nicht so viele Mitbewerber gibt. z.b. die Produktion von Pflanzen in Gärtnereien oder Bilder die zu Texten über Gartenarbeit passen würden.

Demir yunis
Demir yunis
4 Jahre zuvor

Hii.
Ich möchte auch einige meine fotos hochladen die ich in Urlaub gemacht habe.
Auf dem fotos sind fremde Personen auch zu sehen aber wie soll ich mir unterschriften holen von die diese menschen. ?
Ist die diese seite kostenlos. Was much machen. Wie muss ich vor gehen.

Thomas Strauß
Thomas Strauß
4 Jahre zuvor

Schöner Beitrag von Dir, Lars!

Ich habe bisher meine Fotos bei fotocommunity.de veröffentlicht. Mit einer CC-Lizenz (Creative Commons-Lizenz). Ob ein Foto gut oder nicht gut ist, hängt von vielen Faktoren ab. Nicht zuletzt vom Auge des Betrachters. Aber auch davon: Ist das Motiv originell? Ist die Bildqualität gut? Ist das Foto interessant für den Betrachter? Ich veröffentliche meine Fotos runterskaliert auf meiner Homepage. Interessenten können sich die Fotos anschauen, downloaden und bei Interesse an den Original-Formaten eine Anfrage an mich senden.

Gruß Thomas

Joey
Joey
4 Jahre zuvor

Hi. Vielen Dank für deinen Beitrag. Braucht man das Model Release auch von Personen, wenn man z. B. in Afrika gereist ist und fremde Personen fotografiert hat? Ist es egal, wie viele Personen auf dem Foto zu sehen sind?
LG Joey

Helmut Podubrin
Helmut Podubrin
4 Jahre zuvor

Hallo Lars !
Vielen Dank für Deine Zeilen.
Ein Tip von mir. Wenn man von einem Menschen angerempelt ist, und er sagt entschuldigen Sie
bitte. Dan sage ich ” Ich bin gern unter Menschen.” Dann bekomme ich immer ein freundliches
Gesicht. Ist das nicht schöner für beide Personen !
Alles Gute Viele Grüße Helmut P..

Helmut Podubrin
Helmut Podubrin
4 Jahre zuvor

Guten Tag !
Ein Bild ist Morgentau beim Stiefmütterchen, Mehr nimmt er die Bilder nicht mehr an.
Meine Bilder sind außergewöhnlich sagt Google an. Ein schönes Bild war Oma und
Enkelkind suchen Ostereier in Solingen Wipperkotten. Google sagt ” Deine Fotos sind beliebter
denn je.” In einer Woche hatte ich über 5000 Menschen in Solingen die sich interesierten an
dem Bild. Ein paar Monate weiter waren es über 12000 Menschen. Wenn Interesse ist schicken
Sie mir Ihre Email. Schöne Grüße Helmut Podubrin

2011.4.26 Dorotheenstr.6, Frühling 019
Daniel Ahrend
Daniel Ahrend
4 Jahre zuvor

Hallo, braucht man als Hobbyfotograf mit geringen Verkäufen einen Gewerbeschein oder ähnliches?
Gruß Daniel

Ildi Vinzelberg
Ildi Vinzelberg
5 Jahre zuvor

Hallo, eine Frage zu Gebäuden, die man fotografiert: Ich habe mich auf das Fotografieren von alten Treppenhäusern spezialisiert. Benötige ich zum Verkauf dieser Fotos ebenfalls die Genehmigung des Inhabers/Besitzers? Es ist ja nur ein kleiner Teil des Gebäudes und ohne Personen? Danke für eine kurze Info! Schöne Grüße Ildi

Andreas
Andreas
5 Jahre zuvor

Fotolia ist jetzt Adobe Stockfoto. Aber das liegt an dem Erscheinungsdatum des Blogposts.

s.Tsui
s.Tsui
5 Jahre zuvor

Moin,

Darf ich mein Bilder verkaufen, wenn ich diese zuvor auf Instagram gepostet habe?

Vielen Dank im voraus.

Andreas
Andreas
Antwort an  s.Tsui
5 Jahre zuvor

Ich klinke mich mal ein: klares JA
Es geht, nicht erst seit der neuen DSGVO darum, dass du das Urheberrecht abtritts. Dafür kriegst du einen Obolus. Der wird für dich interessant, wie häufig du ein Bild verkaufst. In der Regel geht es ja auch in Instagram darum, webgroße Bilder zu veröffentlichen (Performance). Diese Bilder sind in der Regel für einen Grafikexport und die Grafikdruckstufe nicht so gut geeignet. In der Regel erwerben “Designer” Bilder mit einer Bildtiefe von 300 dpi. Web/Instagram läuft auf 72 dpi. Mach dir daher mehr Sorgen um die Bildqualität, in der du Stockfotos anbieten kannst.
Gruß, dschungelpinguin.com

Yven Dienst
Yven Dienst
6 Jahre zuvor

Hallo Lars.
viele gute Tipps und ich freue mich besonders über den Hinweis auf die Smartphone Agenturen. PicsaStock solltest Du allerdings von Deiner Seite entfernen. (Gibt es nicht mehr)
Wie sind Deine Erfahrungen mit “PhotoCase” lohnt es sich wirklich sich dort anzumelden?Bin derzeit Hauptsächlich bei Fotolia, Depositphotos und 123 “unterwegs”. Ach ja und bei Zoonar freue ich mich auch immer über regelmässige Einkünfte. Zoonar wäre vielleicht auch eine Empfehlung auf Deiner Seite wert.

Lothar Zühlke
Lothar Zühlke
6 Jahre zuvor

Hallo Lars,
Ich bin Hobbyfotograf, beobachte und fotografiere gern Tiere in freier Wildbahn im Land Berlin und Brandenburg.
Mit deiner Seite hier hast Du mich auf einen Grundgedanken gebracht. Mir ist es völlig klar, dass man mit Fotos kaum Geld verdienen kann, aber Du hast jetzt in mir den Geist geweckt. Globale Fernauskünfte werden für Dich schwierig sein, darum zeige ich Dir mal einige Fotos als Beispiel. ok?
Was würdest Du mir empfehlen, lohnt es sich da wirklich? Ich weis, meine Bilder sind nicht die Besten, aber soll ich es versuchen?

Sandra Estupinan
Sandra Estupinan
6 Jahre zuvor

Hallo, mich würde interesieren ob landschaftsfotos oder Makrofotos sich auch verkaufen lassen!
Danke

Vanessa
Vanessa
7 Jahre zuvor

Super Beitrag,

Ich würde gerne was dazu beitragen:
Zurzeit erkunde ich die Kamera meines Vaters, bin also eine absolute Anfängerin im Bereich der Fotografie (und es macht mir jetzt schon wahnsinnigen Spaß). Am Liebsten fotografiere ich im Zoo und denke, dass ich ab und zu ein paar gute Bilder dabei habe.

Nun:
Egal welcher Zoo, bisher habe ich auf jeder Webseite erfahren müssen, dass die Verbreitung von Fotografien der Tiere untersagt und nur für den privaten Gebrauch sind. Manche verlangen sogar eine Kennzeichnung der Bilder.

Ich dachte das wäre gut zu wissen, falls jemand die Idee hat, diese Bilder in den Stockagenturen zu verteilen.

Sichere dir dein Gratis Ebook & Fotografie-Tipps!

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