Fotografieren lernen: 5 coole Tipps für Foto-Anfänger + Pdf-Download

Fotografieren Lernen: 5 ganz einfache Tipps für bessere Fotos

Eigentlich ist Fotografieren lernen ganz einfach! Bevor du also als Foto-Anfänger nach Gründen suchst, um dir eine neue Kamera zu kaufen, probiere lieber ein paar sehr einfache Tricks für super Foto-Ideen aus! Hier hab ich ein paar einfache und zudem kostenlose Tipps zum Thema „fotografieren lernen“ für dich, mit denen das Foto auch mit der günstigsten Kompaktkamera gelingt. Hinzu findest du unten eine kostenlose Pdf zum Thema „fotografieren lernen“ – wichtige Grundlagen zum fotografieren lernen. Aber auch sonst habe ich auf meinem Foto-Blog hier jede Menge Fotografie Tipps und Tricks.

Wenn ich vom fotografieren lernen sprechen, geht es mir noch gar nicht um die richtigen Einstellungen an deiner Kamera. Viel mehr sind diese Tipps die Grundlagen der Fotografie für dein Basiswissen, um mit deiner Digitalkamera richtig fotografieren zu lernen. Denn was bedeutet schon richtig fotografiert, wenn du die Grundlagen noch nicht kennst? Es geht mir um Fotografie für Einsteiger gut erklärt, zum richtig fotografieren lernen. Diese Tipps sind quasi der perfekte Einstieg in die Welt der Fotografie!

Teure Technik, große Megapixel-Schlachten und Superzooms ersetzen nämlich noch lange nicht etwas Kreativität, das fotografieren lernen und ein geschultes Auge.

1. Die Drittelregel als Grundlage zum fotografieren lernen

Bildkomposition mit der Drittelregel
Bildkomposition laut Drittelregel: Motiv Baum/Himmel jeweils im Bilddrittel (Quelle: wikipedia.org)

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du dich einmal mit dem Thema „der goldene Schnitt“ beschäftigst.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
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Gerade in der Portrait-Fotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.

2. Die Kamera-Perspektive

Froschperspektive, Low-Angle-Shot, Dutch Angle oder Vogelperspektive?

Fotografieren lernen: Die Normalperspektive mit Motiv auf der Augenhöhe
Kleine Krabbe in Normalperspektive: Motiv auf der Augenhöhe!

Oft habe ich zu Beginn des Fotografieren Lernens die wichtigste Perspektive vergessen: Die Normalsicht.

Hast du schon mal ein kleines Kind, die Stammtisch-Runde, das kleine Erdmännchen oder das Blümchen fotografieren wollen? Aber irgendwas stimmte nicht mit dem Bild? Vielleicht die Perspektive? Das Objekt liegt tiefer, als ich es bin. Was jetzt?

Ganz einfach! Das nächste Mal auf die Knie gehen oder – wenn nötig – sogar auf den Boden legen und auf gleiche Höhe wie das Objekt begeben. So ging es mir auch mit dem Foto der kleinen Krabbe: Runter in den Schlamm und auf Augenhöhe mit dem Motiv. Es tut sich eine ganz neue Welt auf!

Hier findest du noch mehr zum Thema Kamera-Perspektive.

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Put on your dancing shoes?!

3. Das richtige Licht zum Fotografieren lernen

Natürlich geht es um die Blende, den richtigen ISO-Wert und die perfekte Verschlusszeit. Doch bevor ich mich mit all diesen technischen Begriffen beschäftigt habe, war es einfach wichtig zu wissen: Ich brauche das richtige Licht. Aha, es geht also um die (richtige) Belichtung. Habe ich das nicht, ist mein Bild entweder Überbelichtet oder Unterbelichtet.

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Nebel über der Spree in Berlin – dieser erzeugt eine faszinierende Stimmung. Trau dich einmal raus und nimm deinen Fotoapparat mit!

Auch Kompakt-Kameras haben oft einen +/- Symbol oder die Sonne, das Kunstlicht oder ähnliches. Probiert es aus und versucht es ohne Blitz. Eine angeblitzte Person drinnen zu fotografieren, sieht (oft) gruselig aus. Weiße Gesichter, erschrockene Augen – da kann die feine Party schon mal richtig schlimm aussehen. Ohne Blitz verwackelt alles?

Wer keine ruhige Hand hat, dem hilft es sich anzulehnen, die Kamera fest(er) zu halten und nicht zu hektisch auf den Auslöser zu drücken. Optimal ist natürlich das Stativ. Hilfestellung liefert aber auch das Anlehnen an einen Wand oder auflegen auf einen festen Gegenstand – die Straßenlaterne, die Mauer oder der Briefkasten.

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Im Gegenlicht: Die Kanten werden weich und alles schimmert im gelben Licht

Hier findest du tolle Tipps zum Thema Licht in der Fotografie lesene lernen.


4. Fotografieren lernen mit Tiefenschärfe

Fotografieren lernen: Tiefenschärfe auf dem Objekt
Erdmännchen in scharf, Hintergrund unscharf. Das Auge weiß, wo es hinschauen soll.

Du kannst das das Auge des Betrachters lenken. Was ist dir wichtig, wenn du ein Bild machst? Wo soll als erstes hingeschaut werden?

Ist es ein Portrait, dann sollte natürlich das Gesicht scharf im Fokus sein. Ist es eine Landschaftsaufnahme, dann willst du sicher alles scharf im Bild haben. Ist es einen Closeup – und du willst die Details betonen?

Genau dafür gibt es die Tiefenschärfe – oder Schärfentiefe (warum mal so und mal so, weiß ich nicht). Du bestimmst den Schärfepunkt im Bild. Damit ist die Tiefenschärfe quais ein Maß für die Ausdehnung des scharfen Bereichs. Alles davor und danach ist mehr oder weniger scharf.

Fotografieren lernen: Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich - wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.
Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich – wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.
Fotografieren lernen: Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet - man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich - quasi so weit das Auge reicht.
Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet – man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich – quasi so weit das Auge reicht.

In den meisten Automatik-Einstellungen hat man ein Programm wie Makro (eine kleine Blume), Portrait (ein Gesicht) und so weiter. Dann ändern sich die Einstellungen in der Kamera automatisch. Wenn man nun den Auslöser antippt oder beim Touchscreen auf den Bildschirm tippt (zum Beispiel beim iPhone), wird der Fokuspunkt gesetzt. Bei professionelleren Kameras wie zum Beispiel der DSLR-Kamera hat man mehr Einstellungen. Aber dazu später mehr.

Fotografieren lernen: Fokussiere dich auf das Wesentliche
Mit dem Fokus bestimmst du den Blick des Betrachters – hier ist der Fokus auf den Tropfen. Eine tolle Stimmung wird dadurch erzeugt!

5. Weniger ist mehr: Bilder anschließend sortieren und bearbeiten

Im Jahre 2013 wurden mehr Fotos fotografiert, als zusammengerechnet in allen Jahren vorher. Aber es spricht nicht unbedingt für die Qualität. Kein Wunder, dank Smartphone, 64GB Speicherkarten und dem digitalen Overload werden unendlich viele Bilder geschossen.

Fotografieren bedeutet für mich Geschichten zu erzählen.
Eine Foto-Auswahl treffen: Es ist so toll mit seinen Fotos Geschichten zu erzählen.

Wenn ich zum Fotoabend einlade, werde ich nicht zur Freude beitragen, wenn sie meine 2000 Bilder aus dem letzten Fotourlaub anschauen dürfen. Weniger ist mehr. Sortieren, löschen und die Highlights separat abspeichern oder als Favoriten speichern.

Kostenlose Programme für die Bildbearbeitung wie Picasa von Google machen einem das Fotos ordnen, und Fotos kostenlos bearbeiten einfach. Die Profilösung ist Adobe Lightroom oder Photoshop. Doch zum Start ist das nicht nötig.

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Geh nah ran und reduziere dein Foto auf das Wesentliche! Nähe erhöht die Bildwirkung.

Weniger ist mehr: Hier habe ich Tipps für die Reduktion in deinen Fotos.


Gratis Tipps für die Bildkomposition als Pdf-Download

Eigentlich ist es gar nicht so schwer mit der korrekten Foto-Komposition. Zur Übung habe ich dir hier 8 Fragen aufgeschrieben, die du dir selbst immer stellen kannst, bevor du auf den Auslöser drückst.

Diese kannst du als Pdf-Datei runterladen. Klicke dazu einfach ein Like via Facebook, Twitter oder Google auf einem der Symbole und als Dankeschön erscheint ein Downloadlink für die Pdf-Datei:


Nachdem du ein Like geklickt hast, sollte hier drüber der roter Link (fotografieren-lernen-pdf-kompositionshilfe) erscheinen 🙂 1000 Dank!


Linien, Farbe und Perspektive können ein eher banales Bild ganz toll machen.

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Fotografieren lernen: Ein ganz schlichtes Motiv wirkt durch Details.

Hast Du Lust auf Inspiration für deine nächsten Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Ideen für tolle Fotos:

Kreative Fotoideen für dich!
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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

2 Comments

  1. Großartiger Artikel! Danke dafür.
    Ich habe direkt verstanden was vermittelt werden sollte und kann alles zu 100% nachvollziehen.
    Viele Grüße!
    Martin Fernando Kleinheinz

     

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