Fotografieren lernen: Die besten Tipps und Regeln

Fotografieren lernen: ⭐️ 50 Tipps für Foto-Anfänger (+ Pdf) und Anleitung

Fotografieren zu lernen war für mich als Anfänger zunächst eine Herausforderung. Ich erinnere mich, dass ich zu Beginn oft gefragt habe, wie ich bessere Fotos mache, in der Annahme, dass das Geheimnis für gute Bilder erst einmal in einer guten und teuren Kamera liegt. Aber nach und nach lernte ich, dass es nicht die Kamera ist, die das Foto macht, sondern ich als Fotograf. Deshalb war es für mich als Anfänger wichtig, einige grundlegende Regeln zu befolgen, um die Fotografie zu erlernen und die Basis der Bildgestaltung zu verstehen. In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen teilen und eine Vielzahl von Fotografie-Tipps für Anfänger verraten.

Inhaltsverzeichnis
  1. Einführung
  2. Wie beginne ich mit der Fotografie?
  3. Die beste Fotoausrüstung für Anfänger
  4. Die Basis: Technischen Grundlagen der Fotografie
  5. Wie eine Kamera funktioniert – ganz einfach erklärt 
  6. Grundlagen der Bildgestaltung
  7. Dein Online-Fotokurs für kreative Fotos
  8. Fotografieren lernen per Video
  9. Fotografieren lernen durch Bildanalyse
  10. Fazit: Auf was muss ich achten beim Fotografieren?
  11. Fotografieren lernen: Praxisbeispiele zum weiterlernen

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Einführung

Fotografieren ist für mich mehr als nur ein Hobby, es ist eine Leidenschaft. Heute mache ich es sogar beruflich als Businessfotograf, Fotoratgeber-Autor sowie als Fototrainer mit Online-Fotokursen und einem kreativ Fotowalk in Berlin. Doch als ich im Jahre 2015 selbst Fotografie Einsteiger war und einen ersten Fotokurs belegt habe und somit angefing, mich erstmals intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen, war ich echt überfordert. Das Internet war voll von großartigen Fotos, doch hatte ich keine Ahnung, wie ich solche Fotos je hinbekommen sollte. Ich hatte auch keine Idee, welche Einsteiger-Kamera ich kaufen sollte, geschweige denn welche Kameraeinstellungen ich verwenden sollte, um gute Fotos zu machen.

Als ich dann meine erste Spiegelreflexkamera gekauft hatte, kam ein weiteres Problem hinzu. Denn im Automatikmodus wollten mir einfach keine wirklich guten Bilder gelingen. Ich dachte immer noch, je teurer die Kamera, desto besser die Fotos – aber da war ich komplett auf dem Holzweg. 

Nachdem ich mir einige Bücher zum Fotografieren lernen gekauft und in einem längeren Urlaub sogar gelesen hatte, habe ich gelernt, dass es bei guten Fotos viel mehr um das Verständnis der Grundlagen der Fotografie und der Bildgestaltung geht, als um die coole Kameraausrüstung selbst. 

Heute möchte ich meine wichtigsten  Erfahrungen und meinen Weg mit dir teilen und dir zeigen, wie du auch als Anfänger in der Fotografie durchstarten kannst – ohne die gleichen Fehler zu machen wie ich. Ich möchte dir dabei helfen, die Technik und die Grundlagen der Fotografie zu verstehen, damit du bessere Fotos machen kannst. Ich werde dir viele praktische Fotografie-Tipps und Bildbeispiele geben, um dich auf dem Weg zu wundervoll kreativen Fotos zu unterstützen. 

Wie beginne ich mit der Fotografie?

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Was genau siehst du? Welche Linien, Zacken und Formen tauchen auf, wenn du Motive wirklich siehst?

Wenn du dich fragst, wie du am besten mit der Fotografie beginnen kannst, lautet meine Antwort: Der Einstieg ist sehr einfach. Mit ein paar grundlegenden Fotografie-Regeln und Tipps kannst du schnell Fortschritte machen und die Bildgestaltung beeinflussen. Diese zeige ich dir in den folgenden Absätzen in diesem Artikel.

Ist das Fotografieren schwer?

Eine häufige Frage, die sich viele Fotografie-Einsteiger stellen, ist: “Ist das Fotografieren schwer?” Meine Antwort darauf lautet: Nein, es ist nicht schwer. Aber sei nicht entmutigt, wenn deine ersten Fotos nicht perfekt sind. Fehler gehören dazu und sind ein wichtiger Teil des Lernprozesses, um dich in der Fotografie weiterzuentwickeln. Auch den großen Fotografen ging es so, wie das berühmte Fotografie Zitat “Deine ersten 10.000 Fotos sind die schlechtesten” von Henri Cartier-Bresson zeigt. Ich erinnere mich auch gut an meine eigenen Anfänge, als ich mit verwackelten und unscharfen Bildern kämpfte und völlig überfordert war in meiner Suche nach dem Hauptmotiv.

Wenn du neugierig bist, kannst du auch gerne in meinem Beitrag über meine größten Anfängerfehler beim Fotografieren lernen stöbern.

Wie lernt man am besten Fotografieren?

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Gerade die Perspektive zu variieren hat mich große Fortschritte beim Fotografieren lernen machen lassen.

Glaubst du nach meinen bisherigen Erklärungen etwa immer noch, dass man als Fotografie-Anfänger eine teure Kamera braucht, um gute Fotos zu machen? Denkst du, dass Fotografieren eine Kunst ist, die man nur mit einem Profi-Fotostudio und einem umfangreichen Equipment beherrschen kann? Ich sage dir: Du liegst falsch! (…und es war ja auch nur eine Suggestivfrage).

Die Wahrheit ist, dass jeder lernen kann, gute Fotos zu machen – unabhängig von der Ausrüstung oder dem Budget. Wie der berühmte Fotograf Ansel Adams einmal sagte: “Die Kamera macht kein großartiges Bild – das macht der Mensch hinter der Kamera.” Die Fotografie ist eine Kunstform, die auf Technik, Kreativität UND einem Auge für Details beruht.

Wenn du bereit bist, die Grundlagen der Fotografie zu erlernen, folge diesen Schritten:

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Schritt 1

Lerne die Grundlagen der Fotografie kennen, einschließlich der Belichtungszeit, Blende und ISO-Einstellungen.

Linien, Formen und Rechtecke: Geometrie ist überall.

Schritt 2

Experimentiere mit verschiedenen Perspektiven und Kompositionstechniken, um dein Auge für Details zu schärfen.

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Schritt 3

Schau dir die Fotos von berühmten Fotografen an und analysiere, was sie auszeichnet und wie sie ihre Bilder aufgebaut haben.

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Schritt 4

Übe, übe und übe! Nutze jede Gelegenheit, um zu fotografieren und (wichtig!) lerne aus deinen Fehlern.

Wenn du diese Schritte befolgst und deine Fähigkeiten kontinuierlich verbesserst, wirst du schnell erste Fortschritte in deiner Fotografie machen. Vergiss nicht, dass die beste Kamera diejenige ist, die du gerade bei dir hast, also fang einfach an und lass dich von deiner Kreativität leiten!

Was brauchst du als Anfänger zum Fotografieren?

Als Anfänger in der Fotografie gibt es viele Wege, um zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Aber egal, welchen Weg du einschlägst, es gibt einige grundlegende Dinge, die du benötigst, um erfolgreich zu sein.

Meiner Meinung nach gehören dazu:

  • Eine Kamera, die zu deinen Bedürfnissen und Fähigkeiten als Anfänger passt.
  • Eine Anleitung, ein Fotokurs oder ein Buch, das dir die Grundlagen der Fotografie und der Bildgestaltung erklärt.
  • Die Bereitschaft, zu üben, zu experimentieren und aus deinen Fehlern stets zu lernen.

Ich persönlich habe mich damals für den Weg des “learning-by-doing” entschieden, da ich glaube, dass man am besten lernt, indem man es einfach ausprobiert. Es ist normal, Fehler zu machen, und diese Fehler gehören zum Lernprozess dazu.

In diesem Zusammenhang habe ich die hier auch ein kurzes Video erstellt, in dem ich dir meine oben erwähnten größten Fotografie-Anfängerfehler teile. Vielleicht kannst du dich darin wieder erkennen?

Hier dazu passend übrigens einmal ein kurzes Video, wo ich dir über meine größten Fotografie-Anfängerfehler berichte. Vielleicht erkennst du dich in dem ein oder anderen Fehler wieder?

Egal, für welchen Weg du dich entscheidest, halt durch und arbeite kontinuierlich an deinen Fähigkeiten. Die Fotografie ist eine Kunst, die Zeit, Geduld und Übung erfordert, aber am Ende lohnt es sich definitiv.

Die beste Fotoausrüstung für Anfänger

Ausrüstung und Basis als Grundlage zum fotografieren lernen für Anfänger

Meine Reise in die Welt der Fotografie begann aufregend und voller Abenteuer, aber leider auch geprägt von technischen Herausforderungen, Fehlkäufen und viel unnötigem Zubehör (Autsch!). Du fragst dich vielleicht auch: Welche Kamera eignet sich am besten für Anfänger? Welches Zubehör ist wirklich nützlich?

Das will ich dir hier erläutern:

Die Grundausstattung: Weniger ist mehr

Ich habe mich zu Anfang mit unendlich viel Technik eingedeckt. Als ob ich gleich ein Ingenieurbüro eröffnen wollte. Was für ein Quatsch. Egal, ob Nikon, Fuji, Sony oder Canon – als ob man fotografisches Können und gute Fotos mit viel Technik erkaufen kann. Dem ist nicht so! Egal ob Hobbyfotograf oder Amateur. Gerade zu Anfang empfehle ich dir: Weniger ist mehr!

Denn eigentlich braucht es nur deine Kamera und ein halbwegs brauchbares Objektiv! Denn du willst dich ja nicht gleich mit einem Fotostudio als Fotograf selbstständig machen 🙂

Die Fotografie erfordert viel mehr Kreativität und Engagement. Doch gerade die Fotografie für Anfänger war für mich schwierig, da ich beim Zubehör nicht Wichtiges von unnötigem Zubehör unterscheiden konnte. Es fiel mir schwer zu erkennen, was man wirklich für einen erfolgreichen Start als Fotoanfänger benötigt.

Welche Kamera für den Einstieg?

Ich fotografiere mit unterschiedlichsten Kameras, hab eine Canon 6D Mark2 Vollformat-Kamera, eine kompakte Fuji x100f sowie eine günstige Fuji x10, fotografiere aber ebenso gerne mit meinem iPhone. Bei der Frage “Welche Kamera für den Einstieg?” sollte dir klar sein: Teure Technik, große Megapixel-Schlachten und Superzooms ersetzen noch lange nicht deine kreative Fotoidee und die Mühe, das Fotografieren zu lernen und ein geschultes Auge in der Bildgestaltung.

Worauf solltest du nun aber bei deiner Kamera für den Einstieg achten?

  1. Eine Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten, die es dir ermöglicht, zwischen verschiedenen Programmen zu wechseln, einschließlich Vollautomatik, Programmautomatik, Zeit- und Blendenautomatik sowie manuellem Modus.
  2. Ein gutes Objektiv (dazu kommen wir aber gleich im folgenden Absatz) und möglicherweise die Möglichkeit, Objektive zu wechseln, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen.
  3. Ein guter und großer Sensor (die beste Wahl ist natürlich Vollformat, doch als Einsteiger ist auch ein APS-C Sensor passend). Ein guter Sensor sorgt für einen höheren Dynamikumfang, mehr Bildschärfe, weniger Bildrauschen und die Möglichkeit, eine geringere Tiefenschärfe mit offener Blende zu erzielen.
  4. Eine Megapixel-Anzahl von 24 ist dabei eine gute Orientierung.

Aus heutiger SIcht würde ich sagen, dass eine spiegellose Systemkamera besonders gut für Fotografie-Einsteiger geeignet ist. Warum erkläre ich dir in meinem Artikel “Was brauchst du wirklich für deinen Start als Fotoanfänger” noch ausführlicher.

Was für ein Objektiv brauche ich?

Egal ob Kompakte, Systemkamera oder Spiegelreflexkamera – du solltest dein Objektiv nicht dem Zufall überlassen. Denn es hat einen großen Einfluss auf deine Bildqualität. Für den Anfang, starte doch mit einem Standard-Zoomobjektiv wie einem 24-70 mm oder einer guten Festbrennweiten (wie 35 mm oder 50 mm). Achte beim Kauf eines Objektivs auf Brennweite und Lichtstärke, um das Motiv passend abbilden zu können.

Was brauchst du neben der Kamera noch?

Als zusätzliches Fotozubehör neben deiner Kamera und deinem Objektiv am Anfang deiner Reise in die Fotografie empfehle ich eine gute und schnelle Speicherkarte (z.B. 32MB), eine Zusatzakku (für längere Touren), eine kompakte Kameratasche sowie ein Stativ. Zudem ist ein Fern- oder Kabelauslöser praktisch, geht aber zu Anfang auch mit dem 2 oder 10 Sekunden Selbstauslöser (dazu später mehr). Mehr braucht es vom Equipment her nicht, damit wir uns ins Abenteuer der kommenden Tage stützen können.

Die Basis: Technischen Grundlagen der Fotografie

Als Anfänger in der Fotografie können die Grundbegriffe wie ISO, Blende und Belichtungszeit wie Böhmische Dörfer wirken. Doch lass dich nicht entmutigen, denn es ist gar nicht so kompliziert, wie du auf den ersten Blick denkst. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich zu Beginn mit den halbautomatischen Programmen wie TV, AV oder dem manuellen Modus überfordert war.

Doch genau diese Grundbegriffe der Fotografie sind der Schlüssel, um aus dem Automatik-Modus herauszukommen und deine Kreativität voll auszuschöpfen.

Mit einer grundlegenden Kenntnis über das Zusammenspiel von ISO, Verschlusszeit und Blende kannst du technisch korrekte Bilder machen und kreative Fotoideen umsetzen.

Es ist ein bisschen wie beim Jonglieren: Anfangs mag es schwierig erscheinen, aber mit der Zeit wirst du immer besser. Natürlich gehört Übung dazu, aber genau das ist es, was den Reiz ausmacht. Es ist ein ständiger Lernprozess und eine Chance, immer besser zu werden.

Du fragst dich sicher, welche Belichtungszeit du bei welcher Blende brauchst oder wie sich ISO auf die Belichtung auswirkt – oder wie du die Belichtungskorrektur einsetzt. Keine Sorge, ich kann dir dabei helfen. Im Folgenden werde ich dir erklären, was ISO, Blende und Belichtungszeit sind und wie sie miteinander interagieren. Außerdem werde ich dir einige Tipps geben, wie du sie am besten einsetzen kannst, um deine Bilder zu verbessern und deine Kreativität zu entfalten. Denn das Fotografieren ist mehr als nur das Drücken des Auslösers – es ist eine Kunstform, die viel Übung und Verständnis erfordert.

Wie eine Kamera funktioniert – ganz einfach erklärt 

Fotokurs Anfänger
Lass uns deine Kamera kennen und verstehen lernen.

Woraus besteht eine Kamera?

Um es mal sehr einfach zu erklären, können wir sagen, dass deine Kamera aus den folgenden drei grundlegenden Elementen besteht: 

  • einem optischen Element (das Objektiv)
  • einem mechanischen Element (die Kamera selbst) 
  • und dem Speichermedium (z.B. SD-Karte oder – früher – der Film). 

Das ist bei allen Kameras gleich. 

So macht deine Kamera dein Foto

Was geht vor sich, wenn du ein Foto machst? Wie entsteht ein Bild? Wie funktioniert die Belichtung bei einer Digitalkamera? Der Vorgang lässt sich auf wenige Schritte reduzieren:

  • Auf dein Motiv (egal ob Baum, Mensch, Insekt o. Ä.) fällt Licht. Dieses Licht wird reflektiert.
  • Die Linse deines Kameraobjektivs fängt diese Reflexion der Licht- strahlen ein, die auf dein Motiv fallen.
  • Im Objektiv deiner Kamera befindet sich die Blende, eine winzige Öffnung. Stell dir die Blende wie die Pupille im Auge vor. Bei Dunkelheit ist sie weiter geöffnet, damit mehr Licht einfallen kann. Ist es sehr hell, dann werden die Pupillen kleiner, sodass weniger Licht ins Auge fällt.
  • Neben der Blende regelt die Belichtungszeit, wie viel Licht durchs Objektiv in die Kamera gelangt. Das passiert durch den Verschluss. Wenn es hell ist, öffnest du den Verschluss kurz, um wenig Licht reinzulassen. Wenn es dunkler ist, etwas länger, um mehr Licht reinzulassen. Zu Blende und Belichtungszeit kommen wir später noch ausführlich.
  • Früher wurde das Bild mithilfe einer chemischen Reaktion auf Film gebrannt. Heute übernehmen Kamerasensor und Speicherkarte diese Aufgaben. Das Objektiv projiziert das Bild auf den Sensor. Die einzelnen Bildpunkte (Pixel) werden vom Sensor ausgelesen und digital gespeichert.
  • Die Kamera speichert die Sensordaten im vorher ausgewählten Format, wie z.B. RAW oder JPG. Zu den Speicherformaten erzähle ich dir später noch mehr.

Belichtungszeit einfach erklärt

belichtungszeit-kamera-erklaert - Basis: Technischen Grundlagen der Fotografie
Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Das Verständnis von Belichtungszeit ist ein wichtiger Faktor für die Fotografie. Es ermöglicht dir, Bewegung und Action in deinen Fotos zu zeigen oder gezielt zu verschleiern. Aber was genau ist die Belichtungszeit? Kurz gesagt, es ist die Dauer, in der das Licht auf den Sensor deiner Kamera fällt. Eine schnelle Belichtungszeit friert Bewegung ein, während eine langsame Belichtungszeit Bewegungsunschärfe erzeugt. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, erkläre ich dir in meinem Artikel Belichtungszeit einfach erklärt sehr ausführlich alles zum Thema Blende. Verstehe die Belichtungszeit und nutze sie bewusst, um kreative und einzigartige Fotos zu machen.

ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Die Einstellung des ISO-Werts ist für viele Anfänger ein Mysterium, aber eigentlich ist es gar nicht so kompliziert. Wenn du verstehst, was ISO bedeutet und wie es sich auf deine Fotos auswirkt, kannst du dein fotografisches Potenzial wirklich entfalten. Der ISO-Wert beeinflusst die Empfindlichkeit des Sensors deiner Kamera. Ein höherer ISO-Wert bedeutet, dass der Sensor empfindlicher auf Licht reagiert, aber auch mehr Bildrauschen produziert. Um den richtigen ISO-Wert zu wählen, solltest du die Lichtbedingungen berücksichtigen und dich an den Lichtverhältnissen orientieren. Weitere Tipps findest du in meinem Beitrag ISO – ganz einfach erklärt.

Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Das Regeln der Blende ist eine der wichtigsten Funktionen deiner Kamera. Sie beeinflusst nicht nur die Helligkeit des Bildes, sondern auch die Schärfentiefe. Obwohl es auf den ersten Blick kompliziert erscheint, ist es eigentlich ganz einfach zu verstehen. Die Blende ist ein Teil der Kamera, der das Licht steuert, das auf den Sensor fällt. Je größer die Blendenöffnung, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Wenn du mehr über die Blende erfahren möchtest, findest du in meinem Artikel Blende: ganz einfach erklärt alles, was du dazu wissen musst. 

Grundlagen der Bildgestaltung

Aber nun lass uns zu meinem Lieblingsthema beim Fotografieren lernen kommen. Denn neben meinen Tipps für die richtige Kamera, den Grundlagen zur Kameratechnik und den richtigen Kameraeinstellungen möchte ich dich für die Seele der Fotografie begeistern – die Bildgestaltung. Denn neben dem technischen Basiswissen ist eine gute Bildkomposition das eigentliche Herz für ein faszinierendes Foto.

Fotografieren lernen - Anfängertipps für deinen Fotografie-Start
Eines meiner wichtigsten Fotos letztes Jahr auf dem Weg zum fotografieren lernen …

Die nachfolgenden Bildgestaltung-Tipps sollen für dich der perfekte Einstieg in die Welt der Fotografie sein – egal ob du dich für Stadtfotografie, Porträtfotografie oder Landschaftsfotografie interessiert, mehr über Themen wie Belichtung, Bildgestaltung oder Bildbearbeitung lernen möchtest – oder einfach kreative Fotoshooting Ideen ausprobieren willst. Aber was bedeutet schon richtig fotografieren, wenn du die Grundlagen der Bildgestaltung noch nicht kennst. Also los geht’s!

Die Drittelregel als Grundlage der Bildgestaltung zum Fotografieren lernen

Lerne die Drittelregel - Fotografieren lernen für Anfänger
Drittelregel, Symmetrie und Bildgestaltung – lerne Theorie in spannende Praxis umzusetzen.

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera. Schau dazu einfach mal in die Bedienungsanleitung deines Fotoapparates. Übrigens kannst du auch bei den meisten Smartphones diese Funktion für die Drittelregel aktivieren.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du dich einmal mit dem Thema “der goldene Schnitt” beschäftigst.

Lerne die Drittelregel - Fotografieren lernen für Anfänger
Gerade in der Porträtfotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.

Die Kamera-Perspektive

Froschperspektive, Low-Angle-Shot, Dutch Angle oder Vogelperspektive?

Die Kamera Perspektive: Fotografieren lernen für Anfänger
Bei manchen Tieren ist natürlich Vorsicht geboten, wenn du auf Augenhöhe gehst. Hier war aber eine Glasscheibe dazwischen!

Oft habe ich zu Beginn des Fotografieren Lernens die wichtigste Perspektive vergessen: Die Normalsicht.

Hast du schon mal ein kleines Kind, die Stammtisch-Runde, das kleine Erdmännchen oder das Blümchen fotografieren wollen? Aber irgendwas stimmte nicht mit dem Bild? Vielleicht die Perspektive? Das Objekt liegt tiefer, als ich es bin. Was jetzt?

Die Kamera Perspektive: Fotografieren lernen für Anfänger
Put on your dancing shoes?! Fotografiert mit meiner Canon Vollformat und einem Tele/Zoom.

Ganz einfach! Das nächste Mal auf die Knie gehen oder – wenn nötig – sogar auf den Boden legen und auf gleiche Höhe wie das Objekt begeben. So ging es mir auch mit dem Foto der kleinen Krabbe: Runter in den Schlamm und auf Augenhöhe mit dem Motiv. Es tut sich eine ganz neue Welt auf!

Hier findest du noch mehr zum Thema Kamera-Perspektive.

Das richtige Licht zum Fotografieren lernen

Natürlich geht es um die Blende, den richtigen ISO Wert und die perfekte Verschlusszeit bzw. Belichtungszeit. Doch bevor ich mich mit all diesen technischen Begriffen beschäftigt habe, war es einfach wichtig zu wissen: Ich brauche das richtige Licht. Aha, es geht also um die (richtige) Belichtung. Habe ich das nicht, ist mein Bild entweder Überbelichtet oder Unterbelichtet.

Lerne das Geheimnis des Lichts: Fotografieren lernen für Anfänger
Nebel über der Spree in Berlin – dieser erzeugt eine faszinierende Stimmung. Trau dich einmal raus und nimm deinen Fotoapparat mit!

Auch Kompakt-Kameras haben zur Regulierung der Belichtung oft einen +/- Symbol oder die Sonne, das Kunstlicht oder ähnliches. Probiert es aus und versucht es ohne Blitz. Eine angeblitzte Person drinnen zu fotografieren, sieht (oft) gruselig aus. Weiße Gesichter, erschrockene Augen – da kann die feine Party schon mal richtig schlimm aussehen. Ohne Blitz verwackelt alles?

Wer keine ruhige Hand hat, dem hilft es sich anzulehnen, die Kamera fest(er) zu halten und nicht zu hektisch auf den Auslöser zu drücken. Optimal ist natürlich das Stativ. Hilfestellung liefert aber auch das Anlehnen an einen Wand oder auflegen auf einen festen Gegenstand – die Straßenlaterne, die Mauer oder der Briefkasten.


Faustregel für deine Belichtungszeit:
Je nach Brennweite wird’s ab Belichtungszeiten von 1/50 Sekunde oder länger kritisch mit der ruhigen Hand. Dann droht dein Foto zu verwackeln. 
Merke dir dazu auch als Faustregel für Freihand-Verschlusszeit den Kehrwert aus Brennweite = Einstellung Verschlusszeit (50 mm = 1/50 s oder 100 mm = 1/100 s).

Ideal, um das zu üben ist übrigens die Blendenautomatik deiner Kamera. Mit der Blendenautomatik (TV = Time Value oder S = Shutter Priority) gibst du deiner Kamera die Verschlusszeit vor. Das ist insbesondere beim Sport (der schnelle Läufer bei 1/500s), bei Naturaufnahmen mit seidigem Wasser (1/10s) oder in ähnlich lichtkritischen Situationen super.

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Iso 100, 1/200 Sek, f/1,8, 50mm Festbrennweite

Hier findest du tolle Tipps zum Thema Licht in der Fotografie lesen lernen.

Fotografieren lernen mit Tiefenschärfe

Du kannst das das Auge des Betrachters lenken – das ist eines der Geheimnisse der Bildgestaltung. Was ist dir wichtig, wenn du ein Bild machst? Wo soll als erstes hingeschaut werden?

Fotografieren lernen mit Tiefenschärfe
Wundervolle Unschärfe und auf Augenhöhe – The Meerkat: Eine Erdmännchen Familie

Ist es ein Porträt (hier findest du übrigens mehr zum Thema Porträtfotografie) , dann sollte natürlich das Gesicht scharf im Fokus sein. Ist es eine Landschaftsaufnahme (hier ein paar coole Tips zum Thema Landschaftsfotografie), dann willst du sicher alles scharf im Bild haben. Ist es einen Closeup – und du willst die Details betonen?

Genau dafür gibt es die Tiefenschärfe – oder Schärfentiefe. Du bestimmst den Schärfepunkt im Bild. Damit ist die Tiefenschärfe quasi DAS Maß für die Ausdehnung des scharfen Bereichs. Alles davor und danach ist mehr oder weniger scharf.

Für das Spiel mit der Tiefenschärfe musst du etwas mehr wissen zur Blende. Hier dafür die Blende deiner Kamera – einfach erklärt!

Super für tolle Experimente mit Tiefenschärfe und im Fokus ist die Nutzung einer Festbrennweite. Das ist ein Objektiv, mit nur einer Brennweite und ohne Zoom. Hier findest du mehr zum Thema Festbrennweite.

Fotografieren lernen: Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich - wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.
Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich – wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.
Fotografieren lernen: Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet - man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich - quasi so weit das Auge reicht.
Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet – man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich – quasi so weit das Auge reicht.

In den meisten Automatik-Einstellungen hat man ein Programm wie Makro (eine kleine Blume), Porträt (ein Gesicht) und so weiter. Dann ändern sich die Einstellungen in der Kamera automatisch. Wenn man nun den Auslöser antippt oder beim Touchscreen auf den Bildschirm tippt (zum Beispiel beim iPhone), wird der Fokuspunkt gesetzt. Bei professionelleren Kameras wie zum Beispiel der DSLR-Kamera hat man mehr Einstellungen. Aber dazu später mehr.

Fotografieren lernen: Fokussiere dich auf das Wesentliche
Mit dem Fokus bestimmst du den Blick des Betrachters – hier ist der Fokus auf den Tropfen. Eine tolle Stimmung wird dadurch erzeugt!

Weniger ist mehr: Bilder anschließend sortieren und bearbeiten

Im Jahre 2013 wurden mehr Fotos fotografiert, als zusammengerechnet in allen Jahren vorher. Aber es spricht nicht unbedingt für die Qualität. Kein Wunder, dank Smartphone und fotografieren mit Handy, 64GB Speicherkarten und dem digitalen Overload werden unendlich viele Bilder geschossen.

Fotografieren bedeutet für mich Geschichten zu erzählen.
Eine Foto-Auswahl treffen: Es ist so toll mit seinen Fotos Geschichten zu erzählen.

Wenn ich zum Fotoabend einlade, werde ich nicht zur Freude beitragen, wenn sie meine 2000 Bilder aus dem letzten Fotourlaub anschauen dürfen. Weniger ist mehr. Sortieren, löschen und die Highlights separat abspeichern oder als Favoriten speichern.

Kostenlose Programme für die Bildbearbeitung wie Picasa von Google machen einem das Fotos ordnen, und Fotos kostenlos bearbeiten einfach. Die Profilösung ist Adobe Lightroom oder Photoshop. Doch zum Start ist das nicht nötig.

Fotografieren lernen mit Tiefenschärfe und Unschärfe
Geh nah ran und reduziere dein Foto auf das Wesentliche! Nähe erhöht die Bildwirkung.

Weniger ist mehr: Hier habe ich Tipps für die Reduktion in deinen Fotos.

Suche dir ein klares Hauptmotiv

Es klingt so einfach, doch machen es sich viele immer so schwer. Was genau willst du fotografieren? Zeige einmal einige deiner Bilder deinen Freunden. Frage sie, was auf dem Foto passiert, worum es geht. Beobachte, ob sie dir dein (gewünschtes) Hauptmotiv benennen. Nennen sie vielleicht sogar etwas ganz anderes? Das wäre natürlich nicht so gut. Schließlich hattest du ja eine ganz andere Aussage angestrebt mit deinem Foto.

Also übe dich zu fokussieren und wähle dir ein klares Hauptmotiv aus. Du wirst erstaunt sein, wie sich dein Foto durch einen klaren Fokus, eine neue Perspektive oder eine offene Blende verändert – wie hier im Beispiel.

Lenke den Blick durch den Fokus

Fotografieren lernen mit Tiefenschärfe und klarem Fokus
Probiere unterschiedliche Fokuspunkte – 35mm, f/2,0, 1/100.

Du kannst das das Auge des Betrachters lenken. Damit entscheidest du, was dir wichtig ist, während du ein Bild machst. Wo soll als erstes hingeschaut werden? Ist es ein Porträt, dann sollte natürlich das Gesicht scharf im Fokus sein. Ist es eine Landschaftsaufnahme, dann willst du sicher alles scharf im Bild haben. Ist es einen Close-Up – und du willst die Details betonen? Genau dafür gibt es die Möglichkeit die Tiefenschärfe per Fokus zu steuern. Du bestimmst den Schärfe-Punkt im Bild. Alles davor und danach ist mehr oder weniger scharf (je nach Wahl der Blende).

Suche nach Linien

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Linien in deinem Foto helfen dem Auge und führen den Blick

Linien sind überall. Egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder in die Kurve gehend. Linien führen deinen Blick und du folgst ihnen. Aber Linien können sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Horizontale Linien wirken oft stabilisierend oder geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben für mich oft etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Schau dich um und suche nach Linien für deine Bildkompositionen. Das kann ein Gartenzaun sein, das kann eine Straße sein, eine Hochspannungsleitungen, eine Tischplatte oder eine Hauswand.

Rahme dein Motiv ein

Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte
Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte

Überall gibt es Rahmen für dein Motiv. Ich meine nicht den klassischen Holzrahmen. Gemeint ist ein natürlicher Rahmen. Das kann der Blick durch eine Tür oder Hecke sein, die Ansicht durch eine Hofeinfahrt oder einfach etwas nicht unbedingt zu identifizierendes, das deinem Hauptmotiv einen Rahmen gibt, wie zum Beispiel Äste, Blätter oder der Blick über die Schulter des Gegenübers. Durch diesen Rahmen lenkst du die Augen des Betrachters direkt auf dein gewünschtes Hauptmotiv und gibst dem Foto auch eine gewisse Tiefe.

Jedes Foto braucht einen Vordergrund

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“Vordergrund macht Bild gesund” heißt es in der Fotografie

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

Online Fotokurs - Fotografieren lernen für Anfänger und Einsteiger
Wolltest du nicht endlich anfangen mit dem Fotografieren lernen?

Dein Online-Fotokurs für kreative Fotos

Ich helfe dir in diesem Online-Fotokurs für Anfänger raus aus dem Automatikmodus – rein in dein kreatives Fotografie-Abenteuer – inkl. Spezial-Bonuspaket!

Fotografieren lernen per Video

10 Tipps in 2 Minuten für coole und kreative Fotos

Hier habe ich dir meinen Lieblingstipps in einem Video zusammengefasst. Alle Tipps und noch viele weitere findest du übrigens auch in meinen eBooks zum Thema Fotografieren lernen.

Fotografieren lernen durch Bildanalyse

Wenn du wie ich am Anfang deiner Fotografie-Karriere standest, dann hast du dich bestimmt gefragt, wie man wirklich gute Fotos macht. Du hast nach Antworten gesucht, bist durch Foren gewühlt und hast vielleicht sogar den ein oder anderen Fotokurs besucht. Aber hast du jemals daran gedacht, dass du einfach mal andere Fotos betrachten solltest, um zu lernen?

Ich persönlich habe viel über Fotografie gelernt, indem ich mir die Werke berühmter Fotografen angesehen habe. Ich habe versucht, ihre Bilder zu analysieren, um herauszufinden, was sie so besonders macht. Es geht nicht nur darum, was in einem Bild zu sehen ist, sondern auch darum, wie es aufgenommen wurde. Die Art und Weise, wie das Licht fällt, die Perspektive, die Wahl der Farben und vieles mehr tragen zur Bildaussage bei.

Um das zu verdeutlichen, habe ich nachfolgend einige konkrete Foto-Beispiele erläutert, wie die Bildgestaltungselemente der Schwarzweißfotografie, natürliches Licht, Unschärfe, Blickrichtung und Rahmen, Linien, Reflexion und Symmetrie die Bildaussage unterstützen können.

Es lohnt sich wirklich, diese Elemente genauer zu betrachten und auszuprobieren, um zu sehen, wie sie deine Fotos verbessern können.

Wer hat das erste Foto eigentlich fotografiert?

Bevor wir aber in die Bildanalyse einsteigen, noch eine Portion unnützes Wissen. Nein, Spaß beiseite. Es ist toll, wenn du auch ein bißchen über die Geschichte der Fotografie recherchierst. Wer erfand das fotografieren? Das war Joseph Nicéphore Niépce. Auf Wikipedia steht dazu, dass Joseph Niépce ein französischer Erfinder war. Er entwickelte die Heliografie, die weltweit erste fotografische Technik. Von ihm stammt die erste bis heute erhaltene Fotografie.

Die weltweit älteste erhaltene Fotografie der Welt, eine Heliografie, aufgenommen im Frühherbst 1826 von Joseph Nicéphore Niépce, ausgestellt in Harry Ransom Center’s Gernsheim Collection an der University of Texas in Austin. (Quelle Wikipedia)

Bildanalyse Beispiel 1: Schwarzweiß und natürliches Licht

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Bildanalyse Beispiel 2: Unschärfe, Blickrichtung und Rahmen

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Bildanalyse Beispiel 3: Linien, Reflexion und Symmetrie

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Bildanalyse Beispiel 4: Weniger ist mehr, klarer Kontrast und ein ruhiger Hintergrund

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Fazit: Auf was muss ich achten beim Fotografieren?

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Fotografieren lernen: Ein ganz schlichtes Motiv wirkt durch den direkten Blick auf die Details.

Das Fotografieren erfordert Übung und Kenntnisse in verschiedenen Bereichen, wie der Technik, der Bildkomposition und der Bildgestaltung. Doch wenn du dich mit den Grundlagen vertraut gemacht hast, wird es immer einfacher und du wirst schnell Fortschritte machen.

Behalte immer die drei folgenden Punkte im Kopf:

  • Wie kann ich meinem Hauptmotiv Aufmerksamkeit geben?
  • Wie kann ich das Auge des Betrachters ins Foto und durch die Komposition begleiten?
  • Welche Elemente kann ich eliminieren und störende Elemente aus dem Foto verbannen?

Fotografieren lernen: Praxisbeispiele zum weiterlernen

Kannst du dir Fotografieren selbst beibringen?

Eigentlich brauchst du nicht viel mehr als ein Smarthone oder ein Kompaktkamera und eine Portion Motivation. Naja, und ein wichtiger Faktor gehört noch dazu: Um wirklich Fotografieren zu lernen, solltest du dich bewusst drauf einlassen und dir Zeit für deine Fotos und auch für das Studium nehmen. Damit meine ich jetzt nicht das klassische Fotografie Studium, sondern das studieren von Literatur, die Umsetzung in die Praxis, die Neugierde, die Inspiration und all das. Nur mal eben nebenbei ein paar Fotos zu machen führt oft zu Frustration und der gewünschte Lernfortschritt bleibt aus.

Also zurück zur Frage: Kannst du dir Fotografieren selbst beibringen? Ja, es ist möglich, sich das Fotografieren selbst beizubringen, indem man Zeit und Aufmerksamkeit in die Gestaltung und Aufnahme der Fotos investiert. Wenn du noch mehr wissen willst – vor allem was dir als Anfänger zum Fotografieren wirklich hilft, so findest du ergänzend zu diesem Artikel auf meinem gesamten Foto-Blog jede Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren, sowie deine perfekte Schritt-für-Schritt Anleitung in meinem großen Online Fotokurs für Anfänger.

Kostenloses eBook/PDF zum Fotografieren lernen

Gerade für mich als Fotografie-Autodidakt ist das Lesen über die Fotografie sehr hilfreich. Hier findest du mein kostenloses eBook (Pdf) mit wichtigen Tipps für deinen Start beim richtig Fotografieren lernen.

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Sabrina
Sabrina
9 Monate zuvor

Danke für die Übersicht und tollen Tipps. Kann ich super für unsere Auszubildende nutzen.

LG

Sabrina

Marcus
Marcus
10 Monate zuvor

Danke für die tolle und doch kompakte Übersicht.

Als Ausbildungsbetrieb suchen wir immer nach Anregungen und Wegen, die Fotografie verständlich zu vermitteln.

Vielen Dank und beste Grüße

Marcus

trackback
1 Jahr zuvor

[…] 23. Fotografieren lernen: Die 10 besten Tipps für Anfänger […]

Denis
Denis
1 Jahr zuvor

Sehr schöne Auflistung von vielen guten Tipps, vor allem für Anfänger. Danke dir

LG
Denis

FLICK PAUL
FLICK PAUL
3 Jahre zuvor

Ich habe nicht mal Ahnung, welche APPs (andr.) gut für die Anfänger sind ?

Last edited 3 Jahre zuvor by FLICK PAUL
Sabine Lansing
3 Jahre zuvor

Vielen Dank für die tollen Tipps. Sehr hilfreich für einen Anfänger wie mich. Mal sehen, um viel besser wie meine nächsten Fotos werden.

Sebastian
Sebastian
3 Jahre zuvor

Wow, toller Beitrag! Du hast mich sehr inspiriert und auf neue Ideen gebracht! Ich habe auch eine Webseite fotos-leichtgemacht.com auf der ich dir Tipps zeige und auch Fotokurse präsentiere, mit denen du das Fotografieren lernen kannst! Auch möchte ich mit meiner Webseite nachhaltigen Content liefern!
Deshalb schau vorbei!

Nick Freund
3 Jahre zuvor

Hey, danke für deinen tollen Blog Artikel 🙂 Weiterhin viele schöne Bilder, beste Grüße, Nick Freund

Nick Freund
3 Jahre zuvor

Hallo, bin zufällig über diesen schönen Artikel mit tollen Fotos gestolpert 🙂 Echt spannend das du hier zeigst und beschreibst. Hab mal ein Foto angehängt einer Kirchen Aufnahme. Hierbei mit Stativ, CANON EOS 5D MK2, ISO 3000 und längere Belichtungszeit, natürlich ohne Blitz. In Lightroom dann entwickelt und in Photoshop bearbeitet. Vielen Dank für diesen tollen Blog Artikel. Beste Grüße, Nick Freund

Hochzeitsfotograf in Nürnberg Fürth Erlangen
Markus Richter
4 Jahre zuvor

Vielen Dank für die hilfreichen Tipps, um Fotografie zu lernen. Ich finde es sehr schwierig, das richtige Licht zu finden. Deswegen würde ich gerne das Fotografieren in einem Studio ausprobieren, damit ich auch mit Beleuchtung experimentieren kann.

Jan
Jan
4 Jahre zuvor

Vielen Dank für den tollen Artikel. Zum perfekten Foto gehört schon so einiges dazu. Das muss man wirklich erstmal üben.
Mit besten Grüßen
fotograf-in-muenchen.de

Hannah
Hannah
5 Jahre zuvor

Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Zum professionellen Fotografieren ist eine hochqualitative Ausrüstung wirklich von Vorteil.
Mit besten Grüßen,
Hannah von event-fotograf-muenchen

Volker
Volker
6 Jahre zuvor

Hey Lars, cooler Beitrag und eine schöne persönlich Zusammenfassung. Ich finde das Foto mit den roten Turnschuhen super. Das erklärt sehr Beispielhaft, was die Perspektive ausmacht. Gleichzeitig erzählt es eine kleine Geschichte, die jeder sich selber zusammenreimen kann. Für mich wäre das ca. so:„ein Sänger der gerade eine ruhige Passage singt in sonst einem rockigem Konzert.” – wäre meine Interpretation.
Volker von volkerrastel.de

Michael
Michael
7 Jahre zuvor

Ich danke Ihnen für den tollen Beitrag. Bis man richtig gute Fotos machen kann, muss man einiges lernen. Doch irgendwann hat man den Dreh raus. Nicht zu unterschätzen ist neben der Erfahrung das richtige Equipment.
Beste Grüße,
Michael

Martin Fernando
Martin Fernando
7 Jahre zuvor

Großartiger Artikel! Danke dafür.
Ich habe direkt verstanden was vermittelt werden sollte und kann alles zu 100% nachvollziehen.
Viele Grüße!
Martin Fernando Kleinheinz

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