Landschaftsfotografie: Mein Ratgeber mit Tipps für bessere Landschaftsfotografie-Motive.

Landschaftsfotografie: Meine besten Tipps & Tricks für atemberaubende Fotos (Ratgeber inkl. Pdf)

Landschaftsfotografie ist für mich wie Meditation. Hier habe ich dir meine gesammelten Landschaftsfotografie-Tipps für echte Wow-Fotos zum ganz einfach nachmachen. Hinzu findest du unten ein gratis Landschaftsfotografie-Tutorial als Pdf zum Download. Zudem habe ich ein paar Tipps für das passende Kamera-Zubehör, Einstellungen und Bildaufbau für deinen nächsten Landschaftsfotografie Trip. Mit diesen einfachen Landschaftsfotografie-Tipps erzielst du garantiert super schnell noch bessere Landschaftsfotos. Damit macht es noch mehr Spaß auf dein nächstes Landschaftsfotografie-Abenteuer zu starten und auf Motivsuche zu gehen.

Wenn du weitere Tipps hast, dann schreibe das gern in die Kommentare unten. Ich freu mich drauf!

Foto: Daniela Cuevas/unsplash

Motivideen für deine Landschaftsfotografie

Landschaftsfotografie-Motividee 1: Fotografiere Wasser in Bewegung

fließendes wasser fotografieren tipps
Iso 100, 79mm, f/5,6, 1/4 Sek.

Landschaftsfotografie-Motividee 2: Bewegung von Wolken am Himmel

New-York-Brookly-Bridge-Fotografieren-1

Landschaftsfotografie-Motividee 3: Die Froschperspektive

Froschperspektive in der Landschaftsfotografie
Froschperspektive in der Landschaftsfotografie

Landschaftsfotografie-Motividee 4: Der Weg in die Ferne

scenic landscape of road in mountainous valley against misty sky
Foto: Anastasiya Vragova/Pexels.com

Landschaftsfotografie-Motividee 5: Die Vogelperspektive

Foto: Spencer Davis/unsplash

Landschaftsfotografie-Motividee 6: Zeige nicht alles

Fotografiert in Zingst, fand ich es hier spannend nur einen kleinen Ausschnitt mit dem Teleobjektiv raus zu greifen.

Tipps für deinen Bildaufbau und die Bildgestaltung deiner Landschaftsfotografie

Finde dein Hauptmotiv in der Landschaftsfotografie

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Überlege dir bei jedem Motiv: Was ist mein Hauptmotiv. Auch in der Landschaftsfotografie sollte das erkennbar sein.

Was ist mein Hauptmotiv? Hier ist es eine Allee mit seinen Linien. Es kann auch ein einzelner Baum sein, eine Person die auf dem Berg gegenüber steht. Aber dem Betrachter sollte immer klar sein, was du genau fotografieren möchtest. Das ist eines der Geheimnisse für deine nächste Landschaftsfotografie Exkursion.

Drittel-Regel in der Landschaftsfotografie

Die wohl wichtigste Bildgestaltungsregel für angehende Landschaftsfotografen ist die sogenannte Drittel-Regel.
Foto: Ken Cheung/unsplash

Wichtige Komponenten der Landschaftsfotografie sind der Bildaufbau und die Komposition. Dabei geht es darum, das du das Landschaftsmotiv so gestaltest, dass es einen spannenden Aufbau hat und den Betrachter anspricht. Dabei musst du dich an keine festen Regeln für den Bildaufbau halten, aber es gibt durchaus einige Tipps, die dir helfen, tolle Landschaftsbilder zu komponieren.

Die wohl wichtigste Bildgestaltungsregel für angehende Landschaftsfotografen ist die sogenannte Drittel-Regel. Dabei wird das Bild in drei horizontale und drei vertikale Bereiche unterteilt. Die Schnittlinien sollten dabei möglichst auf interessanten Punkten der Landschaft liegen, beispielsweise auf einer Bergspitze oder einem Baum.

Auch in Hochkant kann ich die Drittelregel gut zur Anwendung bringen, indem ich meine morgendliche Walkerin genau auf der Schnittmarke im oberen Bilddrittel platziere.

Die Drittel-Regel ist nur eine von vielen Gestaltungsregeln, die man du bei deiner Bildgestaltung beim Fotografieren beachten kannst. Diese ist eine vereinfachte Abwandlung des sogenannten Goldenen Schnittes.

Hier habe ich für dich übrigens 50 kompakte Bildgestaltungsregeln als eBook-Training, wenn du Lust hast.

Nutze Linien für deine Bildgestaltung

Verwende horizontale und vertikale Linien strategisch in deinem Foto, um den Blick des Betrachters zum Fokuspunkt zu führen. 
Foto: JOHN TOWNER/unsplash

Landschaftsfotografie ist natürlich nicht nur darauf beschränkt, Landschaften zu zeigen. Es geht für dich als Fotograf vor allem auch darum, durch die Regeln der Bildgestaltung den Betrachter in dein Foto zu ziehen.

Linien sind dafür ein wesentlicher Bestandteil in deiner der Bildgestaltung und sorgen für Struktur und geben deinem Foto oft auch eine gewisse Dynamik. 

Horizontal- und vertikale Linien bieten eine gute Möglichkeit, deine Komposition zu strukturieren. Diese können “natürlich” vorkommende Linien sein, wie Straßen, Wege oder auch ein Fluß. Ebenso können es auch die horizontalen und vertikalen Kanten eines Gebäudes sein.

Du kannst auch andere Elemente verwenden, um linienartige Strukturen zu schaffen, wie Bäume oder Felsen. Auf diese Weise stärkst du die Kontraste in deinem Bild und lenkst die Aufmerksamkeit des Betrachters. 

Die Linien leiten den Blick durch das Bild hindurch – das Auge möchte den Linien automatisch folgen.

Die Linienführung ist ein weiteres wichtiges Konzept in der Landschaftsfotografie. Dies bezieht sich auf die Art und Weise, in der die Linien im Bild arrangiert sind und dazu beitragen, den Blick des Betrachters zu lenken. Verwende horizontale und vertikale Linien strategisch in deinem Foto, um den Blick des Betrachters zum Fokuspunkt zu führen. 

Auf diese Weise kannst du beispielsweise den Blick des Betrachters von links nach rechts über das gesamte Bild führen oder aber bestimmte Details hervorheben oder verbergen.

Gib deiner Landschaft einen Vordergrund

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Gerade durch einen Vordergrund erzeugst du weite in deinem Foto – perfekt für deine Landschaftsfotografie

Suche dir kleine Elemente (Stein, Blatt, ein Busch, kleine Tiere…) und gestalte auch den Vordergrund in deinem Foto. Hier geh ich zum Beispiel tief in die Knie und nutze die kleinen Schaumkronen vom Wasser am Strand in der Reflexion der Sonne. Perfekt für einen tollen Vordergrund. Hier findest du weitere Tipps zum Fotografieren lernen.

Nutze Spiegelungen und Reflexionen

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Spiegelungen geben deinen Fotos den besonderen Wow-Effekt wie hier in Rom die Tiber mit dem Vatikan

Egal ob Wasserflächen, Glasscheiben oder regennasser Asphalt: Nutze Spiegelungen für beeindruckende Wow-Effekte in deinen Fotos. Auch wenn die Wasserfläche in Bewegung ist, ergeben sich trotzendem tolle Spiegelungen.

Mein Extra-Tipp für gute Spiegelungen: 

Es ist sehr wichtig, dass du tief auf den Boden gehst. Sonst verlierst du Wirkung, die deinem Foto das extra Wow gibt! Hier im Beispiel (nutze den Schieberegler) wird aus eine kleinen Pfütze (Foto A) eine tolle Spiegelung (Foto B).

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Extra-Tipp für gute Spiegelungen: Es ist sehr wichtig, dass du tief auf den Boden gehst. Sonst verlierst du Wirkung, die deinem Foto das extra Wow gibt! Hier im Beispiel (nutze den Schieberegler) wird aus eine kleinen Pfütze (Foto A) eine tolle Spiegelung (Foto B).

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Sicher kennst du diese kleine Weisheit. Aber sie trifft auch auf die Fotografie im weitesten Sinne zu. Denn gerade wenn es wolkig und dramatisch draußen aussieht, ist das die beste Voraussetzung für super stimmungsvolle Impressionen. Also das nächste Mal schnell Fototasche packen und raus! Hier habe ich übrigens noch ein paar Tipps, wenn du Fotos bei Regen machen möchtest.

Weite zeigen durch Tiefe und Ebenen in deinem Landschaftsfoto

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Gerade durch Rahmen erzeugst du in der Landschaftsfotografie das Gefühl der Räumlichkeit. Nutze verschiedene Objekte, um mal hindurch zu fotografieren und neue Perspektiven zu zeigen.

Ein natürlicher Rahmen wie hier zum Beispiel Zweige oder auch ein Stein oder Fussabdrücke gibt dem Motiv Tiefe und verbindet Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Auch Linien verbinden Vorder- und Hintergrund sehr gut (Schienen oder Fusspuren). Das Foto ist überigens auf meiner Foto-Reise nach Lappland entstanden.

So bekommst du mehr Emotionen in dein Landschaftsfoto

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Mein Tipp für mehr Emotionen in deiner Landschaftsfotografie: Lass Menschen in deine Landschaft

Welche Kamera-Einstellungen sind ideal für deine Landschaftsfotografie

Super scharfe Landschaftsfotos – Perfekte Schärfe in deinem Foto

Mit deiner Kamera kannst du theoretisch Landschaften aufnehmen, die so scharf sind, dass du die winzigsten Details erkennen kannst.
Foto: Mark Harpur/unsplash

Mit deiner Kamera kannst du theoretisch Landschaften aufnehmen, die so scharf sind, dass du die winzigsten Details erkennen kannst. Doch dazu musst du ein paar Dinge beachten, um sicherzustellen, dass deine Fotos so scharf wie möglich sind.

Die erste Regel ist, sich mit der Hyperfokaldistanz auseinanderzusetzen. Die Hyperfokaldistanz ist die kürzeste Distanz, bei der du noch scharfe Fotos machen kannst. Wenn du diese Distanz kennst, so kannst du sicherstellen, dass alles in deinem Bild scharf ist.

Die zweite Regel ist, sich mit den Bilddritteln auseinanderzusetzen. Dies ist eine Methode, bei der du dein Motiv in drei Teile teilst und sicherstellst, dass mindestens einer dieser Teile scharf ist. Dies ist besonders nützlich, wenn du ein bewegtes Motiv hast.

Die dritte und letzte Regel ist die sogenannte Fokusstacking-Methode. Dabei handelt es sich um eine Methode, bei der mehrere Bilder mit unterschiedlichen Schärfentiefen zu einem einzigen Bild zusammengesetzt werden. Dies ist besonders nützlich, wenn du ein Motiv hast, das sich über die gesamte Breite des Bildes erstreckt.

Welche Blende ist optimal für die Landschaftsfotografie

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Diese Fahne am Strand von New Jersey war ca. 5 Meter weit entfernt. Spannend: Mit Blende 11 und dem Fokus auf der Fahne erreiche bereits keine komplette Schärfe über das ganze Foto. Hätte ich das gewollt, hätte ich ggf. eine noch kleiner Blende wählen müssen. Wobei es hier auch ehen an dem Dunst über dem Meer liegt. Das kann kein Objektiv unsichtbar machen 😉

Und deine Schärfentiefe zu beeinflussen, kannst du mit drei Variablen arbeiten:
Die verwendete Blende, deine Entfernung zum Objekt (Hauptmotiv) und deine Brennweite. Ich habe dir ja für die Landschaftsfotografie das Weitwinkel empfohlen. Also haben wir als Brennweite einen kleinen Wert (z.B. 24mm – Weitwinkel). Nun ist die Frage: Wie viel soll im Schärfebereich sein?

Willst du die kleinen Details und eine große Unschärfe, dann wähle die Offenblende (f/2) oder willst du die optimale Tiefenschärfe über das gesamte Foto, dann entscheide dich für eine kleine Blende (f/20). Du kannst über die Schärfentiefe den ggf. vom Hauptmotiv ablenkenden Hintergrund in Unschärfe verschwinden lassen. Aber in der Landschaftsfotografie willst du i.d.R. ja die maximale Schärfentiefe über das ganze Foto. Dazu empfehle ich den Fokus auf das ggf. etwas weiter entfernte Objekt einzustellenund zudem die kleine Blende zu wählen. Dann erreichst du mehr Schärfentiefe.

Welche Brennweite für Landschaftsfotografie?

Welches Objektiv du also wählen solltest, hängt ganz von deinem persönlichen Stil ab und was du also damit erreichen möchtest.
Foto: Math/unsplash

Ein wichtiger Faktor bei der Suche nach der richtigen Ausrüstung für deine Landschaftsaufnahmen ist die Wahl der richtigen Brennweite. Welche Brennweite du wählen solltset, hängt von den Ergebnissen ab, die du erzielen willst.

Ohne Frage, ein Weitwinkelobjektiv ist das am häufigsten verwendete Objektiv für Landschaftsfotografie. Es bietet einen sehr breiten Blickwinkel, sodass “mehr vom Motiv” aufgenommen werden kann. Dieses Objektiv kann auch beim Fotografieren von Gebäuden und anderen architektonischen Strukturen sehr nützlich sein.

Manchmal kann jedoch ein Teleobjektiv nützlich sein, vor allem wenn du weiter entfernte Landschaften oder Details in einer Landschaft fotografieren möchtest. Ein Teleobjektiv kann dir helfen, um dein Motiv zu isolieren und es in einem größeren Kontext zu zeigen. Mit diesem Objektiv kannst du auch schöne Porträts von Tieren machen und dich näher an Naturphänomene heranzoomen.

Es gibt auch Tele-Zoom-Objektive, die sowohl Zoom- als auch Weitwinkelmöglichkeiten bieten. Diese sind ideal für Situationen, in denen man vielseitig arbeitet und schnell reagieren muss. Mit ihnen kannst du sowohl Nahaufnahmen als auch Weitwinkelaufnahmen machen und so verschiedene Perspektiven erhalten. Welches Objektiv du also wählen solltest, hängt ganz von deinem persönlichen Stil ab und was du also damit erreichen möchtest. Am besten ist es jedoch, mehrere Optionen zur Auswahl zu haben – darunter Weitwinkel- und Teleobjektive – um sicherzustellen, dass du immer bereit bist für alle Aufnahmeszenarien.

Technische Tipps, Ausrüstung und Planung für dein Landschaftsfotografie-Shooting

Welches Objektiv passt für Landschaftsfotografie?

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Zeige die Weite in deinem Foto – und lasse der Landschaft Platz zum atmen

Sonst predige ich immer, dass wir weniger und nochmals weniger aufs Foto nehmen sollten. Aber in der Landschaftsfotografie gestaltet es sich etwas anders. Denn du willst ja die Weite zeigen. Also empfehle ich ein Weitwinkel-Objektiv (ich habe zum Beispiel das Canon Standardzoomobjektiv EF 24-70mm dabei oder auch das Canon EF 35mm Objektiv).


Gut zu wissen: Es gibt Objektive mit fixer Brennweite (Festbrennweite z.B. mein geliebtes 85mm Porträtobjektiv von Canon – nichts für Landschaften) und es gibt Objektive mit einer variablen Brennweite (Zoomobjektive). Merke dir am besten: Je größer die Brennweite ist, um so schmaler wird der Bildausschnitt und um so enger der Aufnahmewinkel (denke da zum Beispiel an das Teleobjektiv). Und für die Landschaftsfotografie ideal: Je geringer die Brennweite ist, um so weiter wird der Bildausschnitt und um so weiter der Aufnahmewinkel (Weitwinkelobjektiv).

Die perfekte Landschaftsfotografie-Kamera

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Die Ironie der Überschrift liegt in diesem Foto – ein Landschaftsfoto, auf das ich sehr stolz bin. Aufgenommen beim morgendlichen Joggen mit dem Smartphone.

Die Überschrift ist etwas provozierend. Denn was ist schon perfekt in der Fotografie? Für mich gibt es keine perfekte Kamera für Landschaftsfotografie. Manche echte Wow-Fotos habe ich in der Tat mit dem Handy gemacht und bei manchen Fotos nutze ich meine Canon EOS 6D Vollformat-DSLR und dann beim nächsten Wandertrip habe ich meine kleine uralte Fujifilm X10 dabei. Also für mich immer ganz klar: Es kommt drauf an, wo und wie du unterwegs bist.

Die perfekte Kamera ist immer die, die du dabei hast!

Wetterfeste, leichte Ausrüstung

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In der Landschaftsfotografie – so wie hier in Lappland – lohnt sich gute Kleidung und ‘ne Stirnlampe dabei zu haben.

Klingt so banal, aber ich habe in der Regel einen wetterfesten Kamerarucksack oder zumindest Plastiktüten, in denen ich mein Equipment schützen kann, dabei. Wenn der schnelle Regenguss kommt habe ich auch eine ganz banale Plastiktüte aus der Gemüseabteilung griffbereit. Denn die ist schnell über die Kamera gestülpft 🙂 ALs Jacke habe ich eine wind und regendichte Jacke an, die gute und große Taschen hat, wo ich kleines Equipment verstaue wie Fernauslöser oder Handy. Zudem habe ich immer eine kleine Stirnlampe griffbereit. Wenn du ansonsten auch Tipps für Langzeitbelichtung und Nachtfotografie brauchst, dann habe ich hier welche für dich.

Fotoidee: Lange Schatten im Wald. Aus dem richtigen Winkel verbinden die Schatten Vordergrund und Hintergrund. Das gibt deinem Foto eine tolle Tiefe.

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Nutze Zweige, Hecken oder auch mal einen Stein, um deinem Landschaftsfoto eine gewisse Tiefe zu geben.

Der frühe Vogel: Gehe rechtzeitig los

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Der frühe Vogel macht besonders spannende Fotos

Landschaftsfotografie in der prallen Mittagssonne ist meist eher langweilig, da die Motive flach und emotionslos wirken. Viel besser sind die Tagesrandzeiten wie am frühen Morgen oder zur goldenen oder blauen Stunde. Plane also genug Ziet ein, gerade wenn du früh zur Landschaftsfoto-Session startest.

Landschaftsfotografie-Tipp: Echt coole, dramatische Fotos machst du, wenn das Wetter gerade wieder umschlägt – also wenn du bei Regen losgehst und es dann plötzlich aufzieht und die Sonne kommt.

Planung ist alles, denn ein gutes Foto braucht Zeit

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Fotografie hat sehr viel von Meditation für mich. Also lasse ich mir immer viel Zeit – gerade wenn ich draußen unterwegs bin.

Hektik und Fotografie vertragen sich nicht allzu gut. Denn irgendwas braucht immer etwas länger. Das richtige Licht? Eine bessere Perspektive? Ein Wolke am Himmel? Lass dir Zeit. Fotografieren hat für mich viel mit Meditation zu tun. Du willst ja keine schnellen Schnappschüsse machen sondern tolle Landschaftsfotos. Also nimm dir Zeit und Ruhe und beobachte die Szenen und Motvie genau. Mache auch mal einen Schritt zurück oder geh noch ein paar Meter weiter. Denn da kann das Licht noch ein bißchen besser sein.

Tipp: Beachte auch die Details. Gerade im Gegenlicht ergeben sich sehr Stimmungsvolle Momente wie hier im Gegenlicht im Herbst.

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Streulicht, Gegenlicht und extreme Lichtsituationen können aus kleinen Details sehr stimmungsvolle Landschafts-Momente machen. Nutze das für die Fotos zwischendurch!

Packe dein Stativ ein

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Dieses Foto – fotografiert in Schweden – wäre ohne Stativ unmöglich gewesen. Also habe es für den Fall der Fälle immer dabei, wenn es diesig oder dunkel wird oder noch ist.

Gerade der Tagesanbruch ist super für tolle Wow-Fotos. Aber da ist es oft noch dunkel und diesig. Also packe dein Stativ mit ein. Und besser auch gleich dein Fernauslöser. Ein paar passende Modelle an Fernauslösern findest du hier.

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Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige kreative Fotoideen.

Kreative Foto Ideen zum nachmachen für echte Wow-Fotos
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Christa
Christa
1 Monat zuvor

Hallo Lars

Auch ich wünsche dir frohe Festtage und viele schöne und Erlebnisberichte Stunden im kommenden Jahr.

Deine Zeilen über Mut gefallen mir!
Ja, es ist wichtig, mal mutig zu sein, mal etwas Neues auszuprobieren, mal einen Weg zu gehen, der einem noch unbekannt ist, mal eine Meinung zu äußern, die gegen den Strom ist und ganz wichtig, auch mal NEIN zu sagen, wenn du im Inneren nein meinst.

In diesem Sinne sende ich dir herzliche Grüsse
Christa

Volker Rastel
4 Jahre zuvor

Super Zusammenfassung der wichtigsten Punkte in der Landshaftsfotografie. Kann ich nur zustimmen. Weitwinkel ist wichtig, Vordergrund ebenso, schlechtes Wetter macht die Fotos spanneder und das Licht ist auch super. Bei Gewitter muss man allerdings aufpasen.

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