Meine heutiges Fotomotiv führt dich in den Berliner Stadtteil Treptow. Das Krematorium Baumschulenweg ist ein beeindruckendes Gebäude von den Architekten Schultes und Frank. Ich muss vorab sagen, dass ich nicht im Gebäude war, nur davor und mit Blick hinein. Das Fotografieren und Filmen der Architektur ist nur mit Einwilligung des Krematoriums Berlin erlaubt. So stand ich leider vor verschlossenen Türen. Also schaut am besten auf deren Webseite, wie und ob es an dem Tag möglicherweise eine Führung gibt, wenn ihr hinfahrt und ob es da möglich ist Fotos zu machen.

Fotomotiv Krematorium Baumschulenweg in Treptow
Im „Krematorium Baumschulenweg“ wird das architektonische Bild stark von Sichtbeton geprägt. Besonders eindrucksvoll ist die Säulenhalle mit ihren neunundzwanzig schlanken Säulen, die sich hoch zum Licht erstrecken. Bei meinem Besuch fotografierte ich „nur“ durch das Fenster, was durch Spiegelungen auf dem Glas nicht immer ganz einfach war. Doch selbst aus dieser Perspektive war ich tief beeindruckt von der Kombination aus Beton und Licht.
Diese Gestaltung im Krematorium Baumschulenweg verleiht dem Raum etwas Mystisches, ähnlich einem ägyptischen Tempel. Der Raum, Teil eines modernen Krematoriums, das zeitgleich mit einem wichtigen Regierungsgebäude in der Hauptstadt entstand, zeigt eine faszinierende Verbindung von historischen Einflüssen und moderner Architektur. Inspiriert von antiken Bauwerken wie der Tempelanlage in Sakkara oder einer berühmten Moschee, vereint das Design Elemente wie Sichtbeton und Natursteinböden aus grünem Dolomit mit den markanten Betonsäulen.
Diese sind mit charakteristischen Lichtkapitellen versehen, die den meditativen, kathedralartigen Charakter des Raums unterstreichen. Dieser Raum wird zudem gelegentlich für Konzerte und Aufführungen gregorianischer Gesänge genutzt, wodurch seine einzigartige Atmosphäre noch verstärkt wird.

So kommst du zum Krematorium Baumschulenweg in Berlin Treptow
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Lars Poeck – Business-Fotograf, Buchautor & Fototrainer
Lars Poeck arbeitet seit über 10 Jahren als selbstständiger Business-Fotograf in Hamburg, Berlin und deutschlandweit. Auf seinem Fotografieblog ig-fotografie.de vermittelt er seit 2015 praxisnahe Lerninhalte rund ums Fotografieren – mit verständlichen Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Online-Fotokursen für Einsteiger und ambitionierte Hobbyfotografen.
Seine Fachartikel erscheinen u. a. in c’t Fotografie und DigitalPHOTO. Zudem ist berichtet er in Formaten wie ZDF „leute heute“ oder dem WDR 5 Morgenecho über Lieblingsthemen wie Lost Places oder Porträtfotografie und freut sich über Veröffentlichungen in Zeitungen wie der Preußischen Allgemeinen Zeitung und dem Tagesspiegel.
Lars Poeck ist Autor mehrerer Fotografie-Ratgeber, darunter „Kreative Foto-Aufgaben für jeden Tag“ (Humboldt Verlag). Seine Bücher sind auf Amazon vielfach mit 5 Sternen bewertet und werden auf vielen Fotoseiten positiv rezensiert.
Als Fototrainer ist er gerne auf Messen und Events wie der Autorinnenrunde der Leipziger Buchmesse, dem DVF-Jugendtreff, photo+adventure, den Laupheimer Fototagen oder der Berlin Photo Week zu Gast.

