9 Instagram-Marketing Tipps für Fotografen

Tipps für mehr Erfolg beim Instagram-Marketing

Nutzt du Instagram für dich und die Präsentation deiner Fotos? Als DIE Social-Media-Plattform, die nun mal quasi nur auf Fotos basiert, ist für mich jedenfalls Instagram einfach Pflichtprogramm. Kürzlich hat mich die Plattform combin.com angesprochen, ob ich nicht Lust hätte einen Beitrag über Instagram-Marketing Tipps für Fotografen zu schreiben und auch einmal ihr Produkt auszuprobieren. Und da ich Instagram mag und zudem ja im echten Leben als Makreting-Mensch bei einem Startup arbeite, bin ich immer neugierig auch neue Software und Online-Plattformen für Fotografen auszuprobieren. So habe dir einmal ein paar spannende Tipps zusammengestellt, wie du als Fotograf überblick über dein Instagram-Marketing und Account behalten kannst. Hinweis: Es handelt sich bei diesem Artikel teilweise um einen bezahlten Produkttest als Werbung beauftragt von Combin.com.

Nutzt du Instagram schon, um dir auch Inspiration zu holen? Ich finde es jedenfalls cool, um immer auch Inspiration zu bekommen. Sei es für neue Themen wie zum Beispiel Fotos mit Linien oder cooler Architektur. Doch Instagram ist ebenfalls auch echt unübersichtlich geworden. Wem folgen, welche Hashtags setzten und wie um alles in der Welt noch den Überblick über den Account halten. Ich 

1. Gib dir Mühe bei deiner Instagram-Bio – sie ist wichtig!

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Deine Profilbeschreibung ist wichtiger als du denkst!

Naja, es sind nun mal eben doch nicht nur Fotos auf Instagram. Denn jeder User hat die Möglichkeit sich in einem kurzen Profil zu präsentieren. Da ist Platz für den Benutzername, das Profilbild und eine kurze Beschreibung. Wichtig: der Text sollte lesbar, kurz und knackig sein.Niemand hat Zeit, lange und kaum lesbare Zeilen zu lesen. Außerdem ist es in realen Alltagssituationen viel leichter, einen kurzen und einfachen Benutzernamen auszusprechen und daher einfacher, ihn auf Instagram zu finden. Es können (und sollten sogar) auch Hashtags genutzt werden. Auch Emojis kannst du nutzen. Nur zu viele sollten es nicht sein 🙂

Die Instagram-Bio ist überigens auch der einizge Bereich, in dem du klickbare Links unterbringen kannst – also zu deiner Webseite oder anderen Empfehlungen, die du deinen Fans geben möchtest. Ich habe da zum Beispiel einen Link zu meinem eBook drin. Klappt super!

Zudem kannst du mit einem guten Profil festlegen, ob du Architektur-, Landschafts- oder etwas ganz anderes machst. Wenn du es richtig angehst, musst du keine Visitenkarten erstellen für potentielle Fotokunden, sondern einfach auf deinen Account verweisen.

2. Verwende Instagram-Stories für den Blick hinter die Kulissen

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Die Story nutze ich noch viel zu wenig – und schau doch immer wieder bei anderen zu – wie hier bei der Shooting-Story von rockhound.

Die Ansätze verschiedener Fotografen sind unterschiedlich. Also warum nicht deine Freunde und Fans teilhaben lassen was und wo du gerade fotografierst? Zeige deine neue Fotoausrüstung, lade zu Umfragen unter den Followern ein oder gewähre spannende Backstage einblicke. 

Insgesamt sind die Instagram-Stories eine coole Möglichkeit, um mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen und die andere Seite von deiner Persönlichkeit zu zeigen. 

Aber auch besondere Fotos und Making-Of’s eignen sich super für den persönlichen Blick hinter die Kulissen. So habe ich zum Beispiel immer mal ein Foto dabei, wo ich meine Kamera mit den Einstellungen oder im Setting fotografieren. Muss ja nicht immer nur das Endergebnis sein!

3. Mach deinen Content sichtbarer und hole dir Inspiration durch Hashtags

Im Gegensatz zum allgemeinen Verständnis sind die offensichtlichsten und beliebtesten Hashtags wie #photographer #photography #landscape und dergleichen für Erkennbarkeit deines Profils nicht sehr gut. Denn – ob du es glaubst oder nicht – allein Photography hat über 69 Millionen Fotos. Daher sind die Chancen, dass man deinen Posts bemerkt relativ gleich null. Und auch, wenn du dir für den Post extra „likes“ durch das Hashtag erhoffst. Daher ist es besser deinen Post auch mit ein paar „Nischen-Hashtags“ zu bestücken. Du fotografierst gerne Schwarzweiß und sehr minimalistisch? Dann probiere doch mal #blackandwhiteminimalism.

Aber statt viel Trial & Error kannst du die sinnvollen Kombinationen auch durch zusätzliche Software suchen. Ich habe kürzlich mal die Anfrage für einen Produkttest* von combin bekommen. Combin.com ist eine Desktop Anwendung für Instagram-Marketing (gibt es auch als kostenlose Variante!), die du ganz einfach gegen Eingabe einer E-Mailadresse auf der Website vom Combin herunterladen kannst.

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Ich probiere immer gern neues aus – so sieht mein Instagram-Account im Combin-Tool aus.

Wie funktioniert das? Starte Combin (gibt’s auch als kostenlose Version), erstelle eine neue Hashtag-Suche und füge einen der Hashtags aus der zuvor erwähnten Liste ein. Nach Erhalt der Suchergebnisse, sortiere die Beiträge nach der Anzahl der Likes oder Kommentare, um die interessantesten Inhalte, die unter dem gewählten Stichwort hochgeladen wurden, zu sehen. Als nächstes musst du auf einen der Beiträge mit der rechten Maustaste klicken, ‚Suche hinzufügen‘ aus dem Dropdown-Menü auswählen und dann auf den beliebigen Hashtag klicken.

Auf diese Weise kannst du nicht nur neue nützliche Stichwörter, sondern auch neue Inspiration durch Entdeckung von populären fotografiebezogenen Instagram-Konten und Posts für deine zukünftige Arbeit sammeln.

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Die richtigen Hashtags zu finden kann auch eine Software übernehmen – hier zum Beispiel das Hashtag-Tool aus Combin.

Tipp: Verwende Hashtags der sogenannten Feature-Accounts, um deine Posts einem breiteren Kreis bekannt zu machen. Solche Accounts sammeln und teilen die schönsten Bilder von professionellen Fotografen aus der ganzen Plattform – sie sehen wie Galerien für die Fotografie-Fans aus und haben eine große Anzahl von Followern. Erwähne den Namen eines Feature-Accounts wie @thevisualscollective, @ourplanetdaily, @portraitpage, @canon_photos oder eines anderen in deinem Post, sammel neue Fotos durch die Suche nach Posts, die mit den eigenen einzigartigen Account-Stichwörtern getaggt wurden. Diejenigen, die erwähnt werden möchten, müssen diese Tags auf ihrem Profil nutzen, um diese Chance zu bekommen.

4. Erstelle deine Beiträge rechtzeitig – und in richtiger Größe

Entwerfe deinen eigenen Posting-Zeitplan. Dazu musst du entscheiden, wann und an welchem Tag du deine Posts veröffentlichen möchtest. Samstag und Sonntag gelten als die spannendsten Tage der Woche, aber natürlich kannst du auch auch jeden Tag oder alle drei Tage neue Bilder posten – das liegt ganz bei dir. Wichtig ist: desto relevanter und aufmerksamkeitsstärker deine Posts und Fotos sind, desto besser die Klickzahlen!

Teile aber auch nicht zu viele Fotos, weil die meisten Menschen das etwas nervig finden. Das ist übrigens (wer hätte das gedacht) von Plattform zu Plattform unterschiedlich. So kannst du auf Twitter gerne 10-15 Tweets abgeben, auf Facebook einen pro Tag, auf Pinterest gerne auch mehrer pro Tag pinnen und repinnen und auf Instagram auch gerne einen pro Tag. Naja, sollte das schwierig werden mit dem Content, wäre es zumindest optimal, wenn du mindestens 2-3 Fotos bzw. Beiträge pro Woche teilst.

Zum Glück müssen Instagram-Fotos nicht mehr unbedingt nur quadratisch sein. Auch Bildreihen oder sogar kurze Filme sind erlaubt. Dennoch gibt es spezifische Regeln für die Bildauflösung, und deine schönen Fotos werden möglicherweise abgeschnitten, wenn du nicht die folgenden Standards erfüllst:

1080px × 1080px für quadratische Bilder
1080px × 1350px für vertikale Bilder
1080px × 566px für horizontale Bilder

5. Social Media heißt social – also interagiere auch!

Die meisten vergessen leider, dass der Begriff Social Media das kleine Wörtchen „social“ beinhaltet! Instagram, Facebook und Co. sind keine Einbahnstraße und niemand will die ganze Zeit Werbung lesen. Also beginne mit deinem Gegenüber zu sprechen. Lobe auch einmal und freu dich über andere Bilder. Hinterlasse Herzchen und Daumen hoch. Allerdings noch besser kommt es an, wenn du auch mal inhaltlich auf die Fotos eingehst. Stell Fragen! Wo ist das Foto fotografiert, wie ist die Einstellung der Kamera gewesen oder zu welcher Tageszeit hat man so tolles Licht. Denn dann kommt ein Dialog zustande.

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Ich freu mich, wenn sich andere freuen über meine Fotos. Aber ich bin noch etwas träge im Beantworten von Kommentaren. Dabei kann mir oft auch eine Software helfen, wenn es um mehrer Bilder geht.

Auch dabei ist so eine Software wie Combin behilflich. Denn da kannst du nach Hashtags, Orten und Co suchen und dann direkt in der Software kommentieren. Sehr praktisch und es spart auch ’ne Menge an Zeit. Zudem kann die App Instagram-Konten verfolgen, die deine Beiträge kommentiert haben und so es dir ganz einfach machen, um im Gegenzug Kommentare und Likes zu hinterlassen. Dafür startest du Combin, öffnest die Registerkarte „Suche“ und klickst auf „Neue Suche hinzufügen“. Dann wählest du „Benutzer“ > „Kommentatoren“ aus und gibst die gewünschte Anzahl der Konten an und klickst auf den Suchen-Knopf.

6. Betrachte Instagram nicht als Verkaufs-Plattform

Du solltest keine falschen Erwartungen an Instagram stellen. Bei Facebook gibt es schon den Abgebot-Kaufen Button, aber Instagram ist nach wie vor eine Foto-Plattform und sollte auch als solche genutzt werden. Betrachte es als Teil deines Brandings und inszeniere dich und deine Fotografie – aber mache keine plumpe Werbung!

7. Gib deinen Followern eine gewisse Exklusivität

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Du fotografierst an besonderen Orten? Dann zeige es deinen Lesern und Followern!

Hast du vielleicht gewisse Bilder, die du nur auf Instagram teilen kannst? Besondere Fotos oder der unveröffenltichte Blick? Ich habe zum Beispiel manchmal Fotos aus Workshops von meinem Kameradisplay. Alles, was du nicht auch auf Facebook, via E-Mail und Twitter schon vorab geteilt hast macht einmal mehr neugierig, denn dann lohnt es sich, dass dein Fan dir auf Instagram folgt!

8. Hashtags: Weniger ist mehr

Ich habe ja schon das Thema Hashtags erwähnt. Letztendlich sei aber betont: Weniger ist mehr. Überflute deine Posts nicht mit Hashtags. Wähle ein paar wie oben erwähnt mit bedacht und passend zum Inhalt aus und füge sonst, wenn es du unbedingt noch weitere benötigst, via Kommentar-Funktion hinzu.

9. Spaß nicht vergessen

Und zu guter letzt ein Tipp, den ich in einem fotomagazin gelesen habe, der aber sooooo wichtig ist: Nicht vergessen auch Spaß zu haben, denn der User merkt, ob jemand etwas mit Freude und Leidenschaft tut – oder eben nicht.


* Hinweis: Es handelt sich bei diesem Artikel teilweise um einen bezahlten Produkttest als Werbung beauftragt von Combin.com.


Was für Tipps und Erfahrungen hast du mit Instagram gemacht? Ich freue mich auf deine Kommentare.

 

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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

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