Magische Fotoideen für den Herbst: Grandiose Tipps, Tricks & Inspiration zum Fotografieren

Hier habe ich tolle Fotoideen für den Herbst und hinzu spannende Tipps und Tricks für die besten Herbstbilder. Es gibt kaum eine farbenfrohere Jahreszeit als den Herbst. Aber gleich vorneweg: Es muss nicht immer das bunte Herbstlaub-Foto sein, dass du als Fotoidee inszenierst. Zu Herbst gehören auch der Regen, die Dunkelheit und kühle Nacht.

Herbstliche Details fotografiere ich gerne in den frühen Morgenstunden und mit Offenblende.
Herbstliche Details fotografiere ich gerne in den frühen Morgenstunden und mit Offenblende.

Bildideen im Herbst

Ich liebe es die Herbstfarben einzufangen. Schließlich hat diese Jahreszeit eine wundervolles Farbenspiel. Denke an Blätter, die von den Bäumen fallen, ein Wald bunter Bäume, große orange Halloween-Kürbisse, deine Füße im Laub, der Nebel auf den Wiesen, das bunte Erntedankfest oder die Wildtiere auf Futtersuche. All das eröffnet sofort eine Unmenge an Bildideen in meinem Kopf.

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Der Herbst kommt in den Harz – und die Idee Menschen mit ins Bild zu bringen bietet sich da super an.

Herbst: Entdecke fotografisch die Details der Jahreszeit

Jede Jahreszeit hat ihre Details und Farben. Diese entdeckst du auch im Herbst durch „nah ran gehen“ – zum Beispiel bei Blättern. Überhaupt ist es wichtig in der Auswahl und Komposition deines Fotos gerade bei intensiven Farben die Regel „weniger ist mehr“ sowie aus dem Genre der Bildgestaltung die Regel „reduziere die Bildinhalte„. Dadurch gewinnt dein Foto.

Der Herbst und seine Farben

Die typischen Herbstfarben sind insbesondere Weinrot, Ockergelb, ein sattes Moosgrün, Violett, und ein dunkles Orange – und werden sich sicher häufig in deinen Fotoideen für den Herbst finden. Für weitere Tipps zum Thema Farbe kannst du auch tiefer in die Regeln der Farbenlehre eintauchen.

Die Herbstfarben: Weinrot, Ockergelb, ein sattes Moosgrün, Violett, und ein dunkles Orange.

Genau jene Farben (Weinrot, Ockergelb, ein sattes Moosgrün, Violett, und ein dunkles Orange) findest du im farbenfrohen Herbst immer wieder. Ob es nun das Licht ist, das Laub oder sogar die Kleidung.

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Blätter sind ein nahliegendes Objekt für den Herbst

Fotoideen Herbst – Raus in den Wald und Pilze fotografieren

Geh weit auf die Knie und versuche es doch mal mit Offenblende, dann bekommst du tolle Farbverläufe und ein sehr präsentes Hauptmotiv für den Wow-Effekt. Noch ein Tipp: Verstärke in der anschließenden Bildbearbeitung deine herbstliche Szene doch einmal durch eine Farbsättigung. Doch gehe vorsichtig damit um. In der Regel reicht hier eine Verstärkung der Farbsättigung um 10-15%.

Hier findest du mehr zum Thema Blende in der Fotografie.

Pilze sind ein großartiges Foto-Motiv im Herbst - achte auf die Perspektive!
Pilze sind ein großartiges Foto-Motiv im Herbst – achte auf die Perspektive!

Nah ran und dann spielen

Hier habe ich mit „Freelensing“ herum probiert. Die hier war noch einer der frühen Versuche 🙂 Aber jedenfalls ist das eine tolle Methode, bei der du mit dem aus der Kamera gelöstes Objektiv nur noch mit der Hand das Objektiv an den Kamera-Body hältst. Wenn du da das Objektiv „verkippst“, bekommst du einen echten Wow-Effekt mit krassen Schärfeverläufen.

Per "free-lensing" spiele ich mit Details in Herbstfarben…
Per „free-lensing“ spiele ich mit Details in Herbstfarben…

Fotografiere den Herbst in seinen vollen Farben

Ich liebe es an herbstlichen Tagen im Wald unterwegs zu sein und neue herbstliche Fotomotive zu suchen. Suche dir Orte und Plätze an denen du den Herbst in voller Pracht beobachten kannst. Hier stehe ich mitten im Harz nahe Oker. Wahnsinnig beeindruckend, wenn der Herbst so auf einen herein strahlt und sich im Wasser spiegelt – so mag ich den Indian Summer!

Im Harz hatte ich die großartige Gelegenheit die Farbvielfalt zu beobachten…
Im Harz hatte ich die großartige Gelegenheit die Farbvielfalt zu beobachten…

Dem Regen zuschauen

Regen ist was tolles. Die meisten Fotografen bringen sich sofort in Sicherheit vor dem Nass. Aber es ist ein toller Garant für beeindruckende Motive. Versuch mal nah ran zu gehen und beobachte die Tropfen!

Magst du Fotos im Regen? Dann freu dich hier auf 11 Tipps für Fotos im Regen.

Fotomotiv: Regen im Herbst
Auch das gehört zum Herbst: Der Regentag mit all seinen Details

Herbstnebel über den Feldern

Die warme Saison geht zu Ende. Das kannst du insbesondere an sonst gefüllten Orten wie dem Badesee, dem Spielplatz oder dem Feriencamp beobachten.

Morgendlicher Herbstnebel findet sich in der Regel in Senken und Tälern. Bei einem erhöhten Standort oder bei weiter Sicht kann man toll die Nebelfelder fotografieren. Vom Licht ist es eine Herausforderung und auch der Fokus kann manchmal nicht ganz einfach sein. Hier habe ich mit dem Smartphone fotografiert – keine leichte Lichtsituation.

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Nebel am frühen Morgen über dem Wuhletal – fotografiert mit dem Smartphone

Tief stehende Sonne – gegen das Licht fotografieren

Eine weitere Herbst-Fotoideen: Die Sonne im Rücken? Was für ein Quatsch! Versuch es mal anders herum und fotografiere mitten ins Licht und freu dich auf faszinierende Gegenlicht-Fotografie. Wähle dazu einen tiefen Sichtpunkt und gestalte auch den Vordergrund. Tautropfen sind ein tolles Motiv, um den Vordergrund zu gestalten. Wenn es Probleme mit der Belichtung gibt, dann versuch es mal mit Liveview und beobachte die Überbelichtung. Für solche Fotos ist es wichtig zu welcher Tageszeit du unterwegs bist. Es lohnt sich auch mal früh aufzustehen.

Hier findest du mehr zum Thema Licht in der Fotografie.

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Frühmorgendliche Oktobersonne: Geh einmal tief runter und fotografiere den Morgentau.

Herbstfotos aus der Froschperspektive

Gerade Fotos mit tiefem Sichtpunkt oder auch der Froschperspektive können gut zum Herbst passen. Denn dann bekommst du am Boden liegende Dinge wie Blätter, Kastanien, Eicheln oder ähnliches toll drauf. Auch regennasse Straßen wirken vom Boden aus sehr viel toller!

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Herbst ist nicht immer bunt. Er ist auch grau, regnerisch und trübe…
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Per Offenblende und 85mm setzte ich den Fokus auf das Rad im Blättermeer.
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Zugvögel im Herbst – gerade in Schwarzweiß ein tolles Fotomotiv.

Die Goldene Stunde

Herbst ist Farbe – oder zumindest Licht. Also versuche zur blauen oder besser noch goldenen Stunde raus zu gehen und die Farben einzufangen. Das gibt deinem Foto den zusätzlichen Schub an Farbe! Wenn du Inspiration brauchst, dann denke an Stichworte, die Herbst für dich sind: Laub, Bäume, Regen, Schnecken, Äpfel, Wind, Sturm oder was auch immer … und dann mach dich auf die Suche nach deinen Motiven!

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Herbst auf der Wiese: Eine echte Farbexplosion!

Herbst ist für mich Wald

Auch zum Thema „Herbst“ eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt die Sonne am frühen Morgen im Wald. Irgendwie assoziiere ich viel Wald mit Herbst.

Also merken wir uns für die optimale Bildwirkung:

  • Nah ran gehen, geh auf Augenhöhe und suche dir ein Hauptmotiv
  • Für echten Blickfang auf das Hauptmotiv große Blende (z.B. f/4.0) wählen, um Wirkung zu verstärken
  • Alle störenden Elemente aus dem Bild verbannen
  • Dein Foto sollte etwas im Vordergrund haben

Noch mehr Motivideen – nicht nur für den Herbst

Hier gib’s noch mehr Inspiration: Meine Bücher voller kreativer Foto-Aufgaben und kreativer Fotoideen.

Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kennst du schon mein Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ oder mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben für jeden Tag: 365 Ideen und Aufgaben zum Lernen und Nachmachen„?

Beides sind kreative Aufgabenbücher, die dich das ganze Jahr hindurch begleiten und mit unendlich viel Inspiration und Motivation deine Fotografie bereichern. Also lass dich hier inspirieren!


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Richtig fotografieren – so vermasselst du es nicht!

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WICHTIGE REGEL: Richtig fotografieren hat
nichts mit teurem Equipment zu tun!

Endlich mal richtig fotografieren. Super Vorsatz. Aber wie geht das? Was bedeutet denn überhaupt richtig fotografieren? Auf meinem Weg zum Fotografieren lernen merke ich, dass ich das selber gar nicht genau sagen kann. Meint das endlich einmal zu verstehen, was diese ganzen das nötige Basiswissen, um mit Deiner Kamera richtig fotografieren zu lernen? Also ISO, Schärfentiefe, Blende und Co. endlich einmal zu kapieren? Und was ist mit der Magie der Bildgestaltung? Auf deinem Weg rund ums Fotografieren für Anfänger willst du sicher – genau wie ich – wenig Umwege machen. Aber lass uns doch einmal einen Schritt zurück treten und überlegen was „richtig fotografieren lernen“ beinhaltet.

Kennst du jemanden der falsch fotografiert? Aber warum denn falsch? Weil alles unscharf ist? Weil die Fotos doof aussehen? Für mich kann richtig fotografieren nur meinen „Nicht mehr so viel über Technikkrams stolpern, sondern einfach ein gutes Foto machen„. Kurz gesagt: wissen, was ich tue und warum ich es tue.

Richtig fotografieren: Wo fange ich an? Ein paar Tipps!

Ich hatte die letzten Jahre eine ganz passable Digitale Spiegelreflexkamera: Die Canon EOS 550D. Noch heute liebe ich diese Kamera. Die ist für ne DSLR nicht zu groß und auch nicht so schwer. Nichts desto trotz habe ich mich vor einiger Zeit entschieden eine neue DSLR Kamera zu kaufen. Sind meine Bilder seit dem besser geworden? Klar, sonst wäre der Kauf ja quatsch gewesen. Ist doch immer die Kamera, die das Foto macht. Ähhh – neee! Das hat so gar nichts mit der Kamera zu tun.

Mit richtig Fotografieren hat das nichts zu tun

Ich bin einfach dran geblieben, die neue Kamera hat mir total viel Spaß gemacht mich noch intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen. Aber mit richtig fotografieren hat das nichts zu tun. Die Auflösung ist besser, klar. Ist ja auch ne fette Canon 6D Vollformat. Aber trotzdem fotografiere ich immer wieder auch gerne mit meiner Kleinbild-Kompaktkamera. Ich beschäftige mich einfach mehr mit dem Thema. Und im Moment macht mir das Fotografieren auch viel mehr Spaß.

PRAXISTIPP: So erreichst du dein Ziel!
1. Fang einfach an. Du musst nicht sofort perfekte Fotos machen. Wichtig ist der erste Schritt.
2. Fotografie ist vielseitig. Ich habe das Thema für mich wie auch in meinem Buch „Fotografieren lernen – Ganz einfach bessere Fotos“ in viele kleine Häppchen zerlegt. So lässt es sich einfacher lernen.
3. Kein Multitasking. Konzentriere dich auf die tägliche Lerneinheit – und bleib bei der Sache.
4. Übe, übe und übe. Dann kommt der Fortschritt.
5. Es gibt viele Gründe, aufzuhören: Du machst nicht so schnell Fortschritte, verlierst die Geduld oder nimmst es nicht ernst genug. Egal, brich nicht ab – sondern zieh es durch!
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Wenn du näher ran gehst, so gewinnt dein Motiv massiv an Wirkung.

Wie mache ich gute Bilder mit einer Spiegelreflexkamera?

1. Kamerahandbuch lesen

Ein guter Einstieg in das – nennen wir es nun wirklich mal – „richtig fotografieren“ war in jedem Fall mein Kamerahandbuch zu lesen. Klingt sehr technisch und uncool, ist es auch. Aber es ist schon extrem hilfreich. Es erklärt dir deine Kamera von Grund auf. Wofür sind welche Knöpfchen, was kann welche Funktion. Jetzt klicke ich mich wie im Schlaf im manuellen Modus durch ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit, Intensität der Blitzsteuerung und so weiter. Es macht mich als sicherer in der Anwendung meiner Technik!

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Gemeinsam macht die Fotografie noch mehr Spaß

2. Übung macht den Meister!

In der letzten Zeit habe ich sehr viele Foto-Workshops besucht. Von klassischen Volkshochschulkursen, über geführte Fototouren durch Berlin bis zu Foto-Workshops mit professionellen Fotografen. Los gehen diese oft mit der kleinen Einführungsrunde. „Warum seid ihr hier?“ fragt dann immer der Referent. „Um wieder mal regelmäßiger zu fotografieren, man kommt ja sonst nie dazu“ entgegnen viele Teilnehmer.

Verstehe ich ja, aber dann haben viele Technik im Werte von vielen tausend Euro vor sich liegen und brauchen einen Kurs, um einen Grund zum Fotografieren zu haben? Schade!

Fotografieren lernen: Idee Wassertropfen fotografieren
Wenn das Wetter schlecht ist, fotografiere
doch einfach in deiner Küche!

Ich zwinge mich – nein, fange ich anders an – ich freue mich mindestens zwei Mal pro Woche mir Zeit zum Fotografieren zu nehmen. Entweder gehe ich einfach los und fotografiere mich durch die schönsten Foto-Locations in Berlin. Wenn das Wetter doof ist, probiere ich drinnen einfach etwas neues aus. Das kann auch mal die Bierflasche auf dem Küchentisch oder der Wassertropfen im Waschbecken sein.

Wichtig ist für mich: Dran bleiben, immer weiter lernen, die Kamera ausprobieren, kennen lernen, raus aus dem Automatikmodus, Bilder kontrollieren, was war gut, was kann ich noch nicht?

Fazit: zum Fotografieren lernen gehört, regelmäßig zu fotografieren. Egal was!

3. Wie kann man gut fotografieren? Finde deine Fotomotive!

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Unerschöpfliche Fotomotive im Zoo: Die Natter
fotografiert mit Offenblende f/2.8 – und
Fokus auf dem Auge

Was soll ich denn fotografieren? Vor der Frage stehe ich auch regelmäßig. Die Antwort: Es kommt drauf an! Du kannst einfach raus gehen und die Landschaft oder die Stadt fotografieren. Suche dir kreative Bildideen einfach vor deiner Haustür. Häuser, Gärten, Parks, Fussgänger… das Angebot scheint unerschöpflich. Doch solltest du dir einen Anlass suchen. Damit meine ich ein Thema, an dem du stetig übst und dich ausprobierst. So habe ich vor einiger Zeit damit begonnen Berlin zu fotografieren. Immer wieder bin ich lost gegangen und habe Gebäude, Parks, Sehenswürdigkeiten und alles, was mir zu Berlin einfiel fotografiert. Dann habe ich angefangen Freunde zu fotografieren. Portraits von Freunden sind ein guter Start, wenn du gerne Gesichter fotografierst. Und du wirst in den seltensten Fällen eine Absage bekommen, denn jeder freut sich oder fühlt sich geehrt, wenn du ein Foto machen willst.

Aber genau das ist auch der Grund, dass ich mir regelmäßig Fotoaufgaben stelle. Wenn du Lust hast, dann mach doch gerne mit!

Die Herausforderung der Motivsuche

Typische Herausforderungen bei unser Motivsuche sind:
• Ist das Motiv zu klein, wird der Betrachter deiner Fotos es vielleicht nicht als Hauptmotiv erkennen.
• Sind zu viele (unwichtige) Dinge im Bild? Oje, dann ist der Sinn deines Fotos möglicherweise verfehlt.

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Fotografiere deine Freunde – für dich ne tolle Übung!

4. Was ist mein fotografischer Stil?

Fotografieren lernen: Makrofotografie eröffnet neue Welten
Auf Motivsuche auf dem heimischen Balkon!

„Was fotografierst du denn so?“ ist auch immer eine gern gestellte Frage in Workshops. „Alles“ – müsste ich eigentlich sagen, wenn ich ehrlich bin.

Was habe ich denn in den letzten Monaten fotografiert? Alles! Landschaften, Sonnenuntergänge, Porträts, Tiere (übrigens super, wenn man noch zu schüchtern ist, um Menschen zu fotografieren!), Kaffeetassen, Häuser, Pflanzen, Makro … in Schwarzweiss, in Farbe, mit zu viel Licht, zu wenig Licht, genau richtigem Licht. Ich habe meinen Stil noch nicht gefunden. Das ist sicher auch noch zu früh.

In einem Fotokurs über Porträtfotografie habe ich letztens gedacht, dass ich vielleicht ein ganz gutes Auge habe für Gesichter und Ausdruck. Dann habe ich auf dem Fotoblog vom Stilpirat etwas über Lifestyle Fotografie gelesen – und das ausprobiert. Bei einem Fotowalk mit einem Freund habe ich von ihm etwas gelernt über das Fotografieren von Häusern und Architektur.

Ich weiß, dass ich noch nicht so viel weiß. Ich weiß, dass es noch viel zu fotografieren, ausprobieren und zu entdecken gibt! Dranbleiben!

Welche Kamera für den Einstieg?

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Kamera-Kauf-Empfehlung: Finde die optimale Kamera für dich.

Das große Fragezeichen ist immer wieder: Welche Kamera ist passend für meinen Einstieg in die Fotografie? Dazu habe ich ein paar Tipps und Empfehlungen aufgeschrieben für die passende Kamera. Denn dir die eine passende Kamera zu nennen wäre falsch! Denn wie so oft gilt: Es kommt drauf an – vor allem auch, ob es dir ums richtig Fotografieren mit einer Spiegelreflex-Kamera geht oder richtig Fotografieren mit deinem Handy.

Fazit: Zum richtig Fotografieren lernen gehört, seinen Stil zu entwickeln. Aber das braucht Zeit.


Ein Video zum Thema richtig Fotografieren lernen

Ich habe noch ein schönes Video von dem lieben Blogger-Kollegen Stephan Wiesner gefunden:


6 Tipps für mehr Kreativität

Du hast nun einige Tipps für deinen Start gelesen. Doch wie geht es nun weiter? Ich empfehle dir meinen Newsletter – da warten so einige tolle Ideen für deinen Weg in die Fotografie. Hier habe ich zudem noch ein paar Tipps, die dir helfen, diese Ideen anzuwenden und dich so zu spannenden Bildideen bringen können.

1 . Bring Bewegung in deine Kamera

Bisher ging es um das Nichtverwackeln. Aber was passiert, wenn du 1/10 s auswählst und die Kamera beim Auslösen bewegst?

2 . Bring Bewegung in dein Objekt

Wir wollten immer vermeiden, dass dein Motiv verwackelt. Aber was passiert, wenn der Zug vorbeidüst und du bei langer Belichtungszeit nur Farben und Lichter als Ergebnis hast? Eine tolle Farbmischung!

3 . Fotografiere hindurch

Wie wäre es mit Milchglas oder der beschlagenen Scheibe? Man erkennt kaum noch das Motiv? Bravo, das wollen wir ja!

4 . Greife nur Ausschnitte heraus

Diese wundervollen Ratespiele gab es doch immer in Zeitungen. Zeige per Zoom Details ohne den großen Zusammenhang. Drehe sie vielleicht noch auf den Kopf und dann hast du etwas sehr Abstraktes.

5 . Hell, dunkel, überbelichtet oder stockdunkel

Entscheide, wie viel Licht du auf dein Motiv lässt. Helligkeit und Dunkel- heit können auch deiner Kreativität viel bringen und das Motiv verfrem- den – denn in der Überbelichtung wird aus der Menschenmenge nur noch ein abstraktes Formenmuster.

6 . Technik anders verwenden

Sei kreativ: Fotografiere Porträts mit Weitwinkel, Landschaft mit einem Tele oder Makro mit umgedrehtem Objektiv. Hauptsache, du denkst neu!


Was ist für dich „richtig fotografieren“?

Was verstehst Du unter „richtig fotografieren„? Fotografierst du richtig? Wie gehst du es an? Wie integrierst du die Fotografie in deine Woche? Welchen dieser oben genannten Tipps wendest du bereits schon an? Womit hast du gute Erfahrungen? Nimm dir gerne einen Moment Zeit und beantworte es mir gerne unten in den Kommentaren. Ich freu mich auf unseren Austausch!

Hier habe ich ansonsten auch 10 coole Tipps für Foto-Anfänger und ein gratis Pdf-Download für Deinen Einstieg in die Fotografie mit einem schönen Fotografieren Lernen Pdf als Download für dich.


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Landschaftsfotografie Geheimtipps – die besten Fotolocations Deutschlands: Ebook zu verschenken

Ein spiegelglatter See, eine imposante Bergkette, die Sonne geht gerade unter – die Szenerie ist einfach wundervoll surreal – perfekt für dein Wow-Foto! Ich liebe die Landschaftsfotografie. Sicher suchst du genau wie ich immer wieder nach schönen Orten zum Fotografieren in der Nähe? Um so erfreuter war ich, als ich kürzlich ein tolles und zudem kostenloses Ebook mit ein paar echten Geheimtipps der besten Landschaftsfotografie Fotolocations Deutschlands entdeckt habe. Natürlich kann das nur ein kurzer Abriss toller Fotografie-Hotspots sein bzw. die subjektiven Locationstipps der Fotoblogger Julia Huber, Manuela Palmberger, Alex Schmidt, Arnold Maisner und Janik Wörner. Aber trotzdem super und vor allem kostenlos für dich als Download. Entdecke also die besten Fotospots Deutschlands in diesem kompakten Fotobuch.

Eine faszinierende Fotolocation: Der Edersee – Foto: Arnold Maisner

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St. Bartholomä (am Königssee) gehört ebenfalls zu den Tipps um die besten deutschen Fotolocations. (Foto:
Julia Huber)

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Unsere Welt ist ein Ort voller einzigartiger Schönheiten, die man am liebsten alle mit einem ausdrucksstarken Foto festhalten würde. Auch in Deutschland gibt es viele Fotolocations, die etwas Besonderes an sich haben und ein hervorragendes Fotomotiv abgeben. Die vielfältigen Landschaftsformen und zahlreichen Naturdenkmäler in Deutschland sind ideale Motive für Fans der Natur- und Landschaftsfotografie. Abgesehen von wunderschönen Naturszenarien ist Deutschland die Heimat prachtvoller Bauwerke aus verschiedenen Epochen, wie Schlösser, Burgen, Kirchen und Brücken.

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Magische Fototricks: Die Kunst des Weglassens

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Auf meinem Weg in die Fotografie streife ich durch so viele Gebiete. Ich erlerne den fotografischen Blick (das Sehen lernen), ich übe es ein klares Hauptmotiv zu finden, ich beschäftige mich mit dem visuellen Gleichgewicht und plötzlich stolpere ich über einen wahrlich magischen Fototrick – nämlich die Kunst des Weglassens. Wow, das klingt so einfach – weniger ist mehr! Aber wie setze ich es um?

Ein monotoner Hintergrund kann dein Motiv sehr betonen und eine tollen Kontrast setzen.

Albert Einstein hat mal gesagt: „Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.“ Da ist viel wahres dran. Denn ebenso wie bei allen Tipps zum fotografischen Blick möchte ich dir zeigen, dass es um dein Motiv geht und dieses gezielt in Szene zu setzen.

Finde das besondere, hervorstechende Merkmal

Bei der Verein­fachung meiner Fotos geht es mir ebenfalls darum – um das Finden des besonderen oder hervorstechenden Merkmals im Foto und darum, alles an Stö­rung zu entfernen. Es ist ein bisschen wie Aufräumen. Doch ist das nicht immer ganz einfach. Denn wie viel darf ich wegnehmen?

Fotoaufgabe - weniger ist mehr
Weniger ist mehr – gerade viel einfarbige Flächen helfen deinem Motiv gesehen zu werden.

Die Kunst des Weglassens

Mit meinem Weitwinkelobjektiv war es schwer, dass ich mein Foto nicht komplett überfrachte. Aber worauf fokussieren? Wie viel kann ich wegschneiden? Ich habe gehört, dass Fotografie-Anfänger eigentlich immer drei bis vier Bilder in einem Foto vereinen.

Es wird Zeit, dass wir uns trauen, die Bildinhalte zu minimieren! Dein Gehirn hat die Begabung der Autovervollständigung. Was heißt das? Wenn dein Motiv angedeutet oder abstrahiert ist, addiert dein Gehirn automatisch den Rest. Also denk dran: Du baust das Motiv auf und entfernst alles, was in Konkurrenz zu Motiv und Wirkung steht.

Die Störung liegt oft im Hintergrund

Immer wieder geht’s irgendwie darum (d)ein Motiv zu isolieren und hervorzuheben. Ablenkungen auf dein Motiv liegen fast immer am störenden Hintergrund. In der Porträtfotografie gehen oft die wichtigsten Merkmale deines Motivs verloren, wenn der Hintergrund zu durcheinander ist.

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Die Kuh auf der Wiese – mehr nicht! Reduziere alle störenden Elemente im Hintergrund und dein Motiv gewinnt an Stärke.

Die gebräuchlichste Technik besteht darin, den Hintergrund einfach in der Unschärfe verschwimmen zu lassen und so diesen aufzuräumen. Doch ist das nicht der einzige Weg. Denke doch mal an einen wolkenlosen Himmel (oder einen völlig grauen Tag), an ein simples, sich wiederholendes Muster wie eine Mauer oder ein weiter Blick auf ein weites Feld oder ein leeren Parkplatz. Es geht oft auch um Winkel und Perspektive, um den Blick des Betrachters auf deinen Hintergrund zu steuern. Denke kreativ und lass dich nicht zu sehr auf klassische Perspektiven ein. Diese Kuh auf der Wiese zeigt: Es geht oft mehr als nur eine Offenblende. Denn auch der passende Winkel und das Licht räumen eine Szene oft auf und erhöhen die Motivwirkung dramatisch!

Dein Gehirn hat die Begabung der Autovervollständigung. Was heißt das? Wenn dein Motiv angedeutet oder abstrahiert ist, addiert dein Gehirn automatisch den Rest.

Tricks für das Weniger vom Mehr

Oft haben wir zu viel auf unserem Foto. Was passiert dann? Die Wirkung wird verfehlt. Der Betrachter kann nicht erfassen, was wir zeigen wollen.

Was ist die Lösung? Wir nehmen weniger mit drauf. Einige der Tricks dazu kennst du bereits – daher sollte es dir nicht schwerfallen. Ich zeige dir ein paar Bildbeispiele:


6 Techniken zur Vereinfachung

Hier meine Tipps, um deine Fotos zu vereinfachen und so die Bildwirkung durch ein paar einfache Kniffe zu erhöhen.

1 . Blende öffnen und die Unschärfe wirken lassen

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Sobald wir die Blende öffnen, verschwimmt alles im Hintergrund in der Unschärfe. Toll, um Ablenkungen verschwinden zu lassen.

2 . Wenn Details den Blick versperren

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Entwickele ein Auge für die kleinen Details drumrum. Diese machen es lebendig!

Entferne störende Details und geh näher ran. Verwirren dich Details, geh ein paar Schritte zurück und lasse störende Kleinigkeiten im Gesamtmuster verschwinden.

Der Strand war voller Steine. Aber mit dem Fokus auf die Schuhe und der passenden Distanz ergibt sich ein tolles Muster und eine schöne Wiederholung.

3 . Wechsle die Perspektive

Wow, ein Schwenk der Kamera und alles sieht anders aus. Ist der aktuelle Ausschnitt zu konfus? Variiere Position und Perspektive und entferne so störende Details im Hintergrund.

Hier ist es der Berliner Fernsehturm, der ganz neu und anders durch einen cleveren Perspektivenwechsel in Szene gesetzt wird.

4 . In der Dynamik verschwimmen

Mitzieher sind schwer, aber toll, um dein Motiv zu betonen. Bleib dran und übe die Technik immer wieder!
Mitzieher sind schwer, aber toll, um dein Motiv zu betonen. Bleib dran und übe die Technik immer wieder!

Das erfordert Übung: Wenn du beim Fokus auf dein Hauptmotiv die Kamera mitziehst, bringst du Dynamik ins Bild. Alles Überflüssige verschwimmt um dein Hauptmotiv herum und vereinfacht so dein Foto. Probiere das bei einer Belichtungszeit von z. B. 1/30 s.

Hier hatte ich Glück und habe einen Mitzieher bei der U-Bahn geschafft und so eine Szene in der Bahn erwischen können und so hervorgehoben.

5 . Fülle den Rahmen

Ein einfacher Trick, um deine Szene zu entwirren, ist es, mit deiner Szene oder deinem Motiv den gesamten Rahmen zu füllen. Das fokussiert den Blick, und du wirst oft lästige Hintergründe los. Hier war es beispielsweise auf den Treppen zu einem Museumsaufgang. Der Fokus auf die Beine und den Schatten und zudem alles drum herum auszublenden fasziniert mich an diesem Foto.

6 . Wiedererkennungen schaffen

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Muster und Wiederholungen: Manchmal liegen spannende Motive direkt vor dir

Wiedererkennungen geben dem Auge eine gewisse Ruhe. Es erkennt zum Beispiel Formen (wie hier den Kreis) und empfindet eine gewisse Ordnung im Bild. Das gibt ein harmonisches Gefühl.

Welche magischen Tricks wendest du an in deiner Fotografie?

Was beschäftigt dich in deiner Fotografie? Welchen dieser oben genannten Tipps wendest du bereits schon an? Womit hast du gute Erfahrungen?

Hier habe ich ansonsten auch 10 coole Tipps für Foto-Anfänger und ein gratis Pdf-Download für Deinen Einstieg in die Fotografie.

Welche Ideen waren für dich und deine Fotografie besonders wichtig? Nimm dir gerne einen Moment Zeit und beantworte es mir gerne unten in den Kommentaren. Ich freu mich auf unseren Austausch!


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Smartphone-Fotografie: Die besten Hacks für professionelle Fotos – Ebook zu verschenken

Mit dem Ratgeber Smartphone-Fotografie: Die besten Hacks für professionelle Fotos lassen sich Smartphone-Pics auch im kleinen hervorragend gestalten!

In diesem E-Book verrät die freischaffende Fotografin und Social Media Expertin Sara Kurig ihre Insidertipps zu Kameraeinstellungen, Belichtung und der richtigen Perspektive für ein gelungenes Smartphone-Foto und gibt dir somit eine super Einführung in die Smartphone-Fotografie.

Wie du ja weißt, ist kostspielige Hardware schon lange keine Grundvoraussetzung mehr für ein spannendes Bild! Undich erlaube mir die Frage: War es das denn mal?

Heute jedenfalls haben viele Nutzer von Smartphones die Möglichkeit, schnell und mobil Erinnerungen professionell festzuhalten.

Moderne Smartphones verfügen über zahlreiche Funktionen, gute Auflösungen und können somit Leihen zu echten Profis für Instagram und Co machen. 

Die passionierte Fotografin, Social Media Managerin und Texterin Sara Kurig lässt alle Smartphone-Hobbyfotografen und -Interessierte im kompakten Ratgeber zum Thema Smartphone-Fotografie an Ihrem Fachwissen teilhaben. 

Von den Grundlagen über das Handling mit Spezialeffekten bis hin zur fachmännischen Social-Media-Präsenz gibt es für jede Situation den passenden Hack:

  • Welche Funktionen und Modi bietet das Smartphone?
  • Wie kann der Fotograf die Lichtverhältnisse ideal nutzen?
  • Welche Foto-Apps zur digitalen Bildbearbeitung sind sinnvoll?
  • Wie postet man aussagekräftige Fotos und Videos auf den Social-Media-Plattformen?

Für all diese und viele weitere Fragen und Themenbereiche gibt die erfahrene Fotografin passende und hilfreiche Tipps.

Mit ihren detaillierten Tutorials wird das Foto auch mit dem Smartphone ein Hingucker! Das tolle ist – das E-Book „Smartphone-Fotografie: Die besten Hacks für professionelle Fotos“ steht für dich zum kostenlosen Download bereit.


Hinweis: Dieses Ebook wird präsentiert von dem Vergleichsportal www.testit.de.

Projekt 365: Jeden Tag eine kreative Fotoaufgabe für Dich

Wie bitte? 365 Fotoprojekte? Das klingt verrückt! Absolut richtig. Doch 365 von ziemlich allem klingt nach ganz schön viel. Stimmt!

Doch ich habe es ausprobiert und mich durch 365 Tage hindurch fotografiert – und präsentiere dir hier mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben für jeden Tag: 365 Ideen und Aufgaben zum Lernen und Nachmachen„. Und das faszinierende an meiner Reise durch mein persönliches #Projekt365 ist: Es ist überwältigend, faszinierend, großartig – aber jeder einzelne Tag ist absolut machbar! Wow, und es macht sogar einen riesigen Spaß! Willst du auch auf diese kreative Reise gehen?

Kreative Foto-Aufgaben für jeden Tag: 365 Ideen und Aufgaben zum Lernen und Nachmachen – 400 Seiten kreative Foto-Inspiration warten auf dich!

Was passiert, wenn du deine Kamera bewegst, während du auslöst? Ich wollte es ausprobieren!

Mir geht es nie um die Perfektion im Foto, sondern einfach um den Spaß beim Ausprobieren und Ideen umsetzen.

Wie wirkt dein Foto, wenn du eine Plastiktüte über das Objektiv stülpst?

Fordere dich selbst heraus – jeden Tag aufs neue!

Ich habe es genossen, mir die Aufgaben auszudenken. Einiges ist mir toll gelungen, anderes hat eine rudimentären Notizbuch-Charakter. Aber genau darin liegt der Spaß! Ich liefere dir keine Hochglanz-Fotografen Highlights. Das will und kann ich nicht. Ich bin selbst der neugierige Tüftler, der ausprobieren will und sich alles durchliest, was mit Inspiration, Kreativität und Ideenfindungen zu tun hat. Perfektion kann ich nicht gebrauchen. Ich suche Ideen und bin hungrig nach immer wieder neuen faszinierenden Fotoaufgaben. Das habe ich dir schon in meinem Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52“ gezeigt. Der Ratgeber lieferte dir eine tolle Sammlung an Fotoprojekten und ich war überwältigt von dem Feedback und den Zuschriften. Foto-Amateure, Foto-Clubs und auch Foto-Anfänger nutzen das Buch immer wieder für ihren Weg zu neuen Ideen und Challenges.

Mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben für jeden Tag: 365 Ideen und Aufgaben zum Lernen und Nachmachen“ hat nun 365 neue Aufgaben voller Magie und Inspiration für dich. Die Aufgaben motivieren dich deine eigene Idee daraus zu machen.

Die Skizze sagt uns oft mehr als das ausgeführte Kunstwerk, weil sie uns zum Mitarbeiter macht.

(Marie von Ebner-Eschenbach)
Was passiert, wenn sich Kunstformen wie Fotografie und Grafik treffen?

Klar, ich hatte gute und schlechte Tage. Ich habe Tage verpasst und musste dann wieder einiges aufholen. Aber nach den ersten Monaten habe ich bemerkt, dass es zur Gewohnheit wurde, meine Kamera immer dabei zu haben. Ich habe Neues ausprobiert und Bekanntes gefestigt.

Die 365-Tage-Herausforderung motiviert dich, kreativ zu sein! Jeden Tag ein bisschen mehr.

Die Aufgaben gehen quer durch alle Genres der Fotografie – somit darfst du dich in vielen neuen Bereichen ausprobieren.

Entdecke täglich neu die Schönheit der Dinge

Wir fotografieren Porträts, finden die Schönheit der Dinge auf dem Boden, fotografieren Alltägliches wie Fußgängerüberwege oder Kaffeetassen und erfreuen uns an der Einfachheit der Motive. Wir beschäftigen uns mit Bildkomposition, gehen in die Hocke und fotografieren von Auge zu Auge.

Und so wie du mich kennst, verzichte ich auf lange Fachsimpelei oder Fotografen-Sprache. Auf dich warten Ideen und Tipps, die jeder anwenden kann. 

Mit diesem kreativen Ideenbuch für kreative Fotografie wagst du jeden Tag im Jahr (d)einen fotografischen Blick über den Tellerrand. Bildidee, Licht, Perspektive: Dieses Buch enthüllt die Geheimnisse origineller und einzigartiger Fotografie mithilfe von 365 Foto-Aufgaben – von kinderleicht bis ganz schön schwierig!

Jede Seite hält eine neue Inspiration für dich bereit – damit will ich dir sofort Lust machen, deine Kamera in die Hand zu nehmen und eigene Ideen zu entwickeln.

Mit an Bord ist natürlich wie immer das nötige Grundlagenwissen, um richtig gute Fotos zu machen: Blende, ISO, Verschlusszeit, Bildaufbau & Co. – absolut verständlich erklärt! Der perfekte Ratgeber für alle, die mit Spaß richtig gute, kreative Fotos machen möchten.


Portraitfotografie lernen: 5 einfache Portraitfotografie Tipps für dein persönliches Portrait

Portrait Fotografieren - Tipps

Suchst du Portraitfotografie Tipps? Perfekt, denn hier habe ich dir meine ultimativen Tipps zum Gesichter fotografieren und Portraitfotografie lernen aufgeschrieben. In letzter Zeit habe ich immer mehr Spaß ein persönliches Portrait zu fotografieren. So wirken deinen Aufnahmen noch authentischer und das macht jedes Porträt zu etwas Besonderem. Aber schreibt man nicht eigentlich Portraitfotografie also Portrait mit „ai“? Dazu unten ebenfalls mehr!

Portraitfotografie für Einsteiger

Zu allererst: Es macht mir Spaß Gesichter zu fotografieren, mit meinem Gegenüber in zu sprechen, ihre Geschichten zu erfahren und dabei zu versuchen die Persönlichkeit auf das Foto zu bekommen. Posen mag ich nicht sonderlich, denn meine Portraits sollen authentisch sein. Klar, wenn die Atmosphäre stimmt und man ein spannendes Model hat, dann geht das auch 🙂 Aber darum soll es hier nicht so viel gehen. Hier zeige ich dir ein paar meiner liebsten Portrait Fotos, die ich in den letzten Monaten fotografiert habe und verrate dir hinzu ein paar Portraitfotografie Tipps und Tricks für deine Shootings. Hier findest du zudem ein ausführliches Tutorial zum Thema Portraitfotografie lernen.

Portraitfotografie Tipp: Mache aus dem klassischen Portrait etwas besonderes

Diese Tipps helfen dir aus einem klassischen Portrait etwas besonderes zu machen. Ich habe kürzlich eine Überschrift gelesen: Portraitfotografie kann jeder. Im Grundsatz korrekt. Jedoch kommen natürlich noch eine Menge weitere Tricks und Kniffe für tolle hinzu, die nicht nur zum Thema Portraitfotografie lernen gehören.

Portraitfotografie Beleuchtung

Vorab ist es wichtig dich mit dem Thema Licht zu beschäftigen. Das ist ein Schlüssel auf deinem Weg zum Portraitfotografie lernen und einer der Portraitfotografie Tipps. Dafür habe ich auch noch ein paar ganz tolle Tipps zum Thema „Das Licht lesen lernen„. Wie sollte dein Model zum Licht sich wenden und welches Licht macht dein Portraitfotos besonders spannend? Diese und viele weitere Tipps kannst du dir übrigens als eBook runterladen. Den Link dafür findest du ganz unten bei der kostenlosen Newsletter-Anmeldung.

porträtfotografie-lernen-tipps
Ich fotografiere gerne Portraits und nutze dafür fast ausschließlich meine Spiegelreflexkamera und eine Festbrennweite. Hier fotografiere ich das Model mit einer Brennweite von 200 mm für einen tollen Farbverlauf und Unschärfe im Hintergrund.

Nun aber lass und starten mit dem Abenteuer Portraitfotografie:

1. Portraitfotografie Tipp: Gehe nah ran an dein Portraitmotiv

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Portraitfotografie Tipp: Für ein gutes Portrait musst du im Shooting auch mal nah ran gehen.

Es gibt tolle Zoom-Objektive mit faszinierenden Brennweiten. Doch fotografiere ich in der Regel mit einer 85 mm oder 50 mm Festbrennweite und gehe sehr nah ran. Hinzu wähle ich eine große Blende von f/4 oder f/2. Wichtig ist, dass du darauf achtest beide Augen scharf zu haben. Solltest du nur eines im Schärfe-Bereich haben wollen, so sollte dieses zumindest das vordere (in Entfernung zur Kamera) sein. Zudem gehe ich sehr nah ran. Das schafft eine tolle Nähe in deinen Portrait Fotos.

Überlege nach der Kontrolle der ersten Aufnahme immer, wie sich diese verbessern ließe. Durch einen ruhigeren Hintergrund, eine andere Perspektive oder einen neue Pose? Probiere es aus!

2. Portraitfotografie Tipp: Sei locker und rede mit deinem Gegenüber

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Portraitfotografie Tipp: Einfach reden, fragen und auch schön viel Spaß haben. Dann dauert es nicht lang und all die Schüchternheit ist weg!

Gerade wenn dein Gegenüber und du euch noch nicht so gut kennt – du noch sehr im Portraitfotografie lernen-Modus bist, so mache aber nicht den Fehler und verstecke dich beim Shooting schweigend hinter deiner Kamera. Reden ist alles! Es gibt so viel, was du fragen kannst. Sobald dein Gegenüber die Scheu verliert und locker wird, werden die Fotos auch automatisch viel entspannter. Das erfordert einige Übung, gerade wenn du noch viel einstellen willst oder irgend etwas nicht funktioniert. Nur nicht die Nerven verlieren. Lass doch dein Portrait Partner teilhaben und erzähle was du gerade machst. Denn dann werden es noch natürlichere Portraitfotos. Das nutze ich gerade im Bereich Business Portrait sehr gerne.

3. Portraitfotografie Tipp: Beweg dich und wechsele den Standpunkt beim Portraitfoto

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Portraitfotografie Tipp: Mal nicht in die Kamera zu schauen kann eine schöne Auflockerung sein

Du hast alles schön aufgebaut und merkst „äh, nee, so funktioniert das nicht„. Dann schließe ich den Kabel- oder Fernauslöser an und bewege mich im Raum. Mein Gegenüber folgt mir, wir unterhalten uns und ich fotografiere einfach weiter. Spannend, was dabei für Fotos raus kommen!

4. Portraitfotografie Tipp: Beachte die Drittel-Regel – auch in der Portraitfotografie

Portrait-Fotografie-Lernen
Achte auch auf die Komposition. Natürlich ist das Gesicht und die Augen das Highlight, doch ist es noch spannender, wenn du dabei die Drittelregel im Kopf behältst

Klar, dein Gegenüber ist das Hauptmotiv. Doch platziere das Gesicht nicht immer in der Fotomitte sondern denke an die gute alte Drittelregel. Hier auch noch ein paar Tipps für eine gute Bildkomposition.

5. Portraitfotografie lernen: Achte auf das Funkeln in der Augen

Portrait-Fotografie-Lernen
Portraitfotografie Tipp: Das Funkeln in den Augen schafft Lebendigkeit: Das Catch Light

Im Portrait geht es oft um das Funkeln in den Augen. Das nennt sich catch light und wird in der Regel durch die Reflexion der Lichtquelle in den Augen der fotografierten Person erzeugt. Dafür kannst du verschiedene Tricks anwenden. Du kannst zum Beispiel mit einem Blitz arbeiten, jedoch diesen nicht direkt auf die Person richten. Dieses Foto habe ich mit einer Softbox von links oben sowie einer Lichtquelle gegenüber der Person fotografiert. Das ergab eine schöne Lichtmischung. Aber auch Fenster oder ähnliches erzeugen schöne catch lights und faszinieren den Betrachter, denn sie geben einen lebendigen Look.

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Portraitfotografie Tipp: Portraits müssen nicht im Studio fotografiert werden. Es macht Spaß die Person bei ihrer Lieblingsbeschäftigung zu fotografieren!

Was bedeutet Portraitfotografie (oder anders geschrieben) Porträtfotografie im geschichtlichen Sinne?

Die Porträtfotografie wurde (und wird) häufig zur Anfertigung von Steckbriefen und Passbildern verwendet. Zur Herleitung zitiere ich mal Wikipedia: „Als Porträtfotografie bezeichnet man ein fotografisches Genre, bei dem Porträts von Lebewesen angefertigt werden; Motive sind meist Menschen, häufig werden auch Tierporträts erstellt. Ziel der künstlerischen Porträtfotografie ist meist das fotografische Herausarbeiten des charakteristischen Wesens des Motivs.

Wie schreibt man Porträtfotografie oder Portraitfotografie?

Porträt ist ein Fremdwort und steht für die »Darstellung, Bildnis eines Menschen« (in Kunst, Musik, Literatur, Film) und wurde im 17. Jahrhundert dem bedeutungsgleichen französischen Wort portrait entnommen. Daher auch die Schreibweise Portraitfotografie, die jedoch mittlerweile als veraltet und auch als nicht mehr korrekt gilt. Klar, das dazugehörige Verb ist porträtieren.


Typischen Fehler der Portraitfotografie

Am Anfang auf dem Weg zum Portraitfotografie lernen habe ich immer wieder Fehler gemacht. Mal waren die Augen unscharf, dann habe ich mit Weitwinkel fotografiert und hatte zu viel drauf. Oder ich habe nicht auf den Hintergrund geachtet, war zu weit weg oder was auch immer. Aber es ist Übungssache. Auch in punkto Licht und Schatten (gerade der Schatten der Nase zum Beispiel) bedarf einiger Übung.

  • Kontrolliere die Schärfe nach dem ersten Foto.
  • Gib deinem Gegenüber Feedback und lobe viel!
  • Grundsätzlich: Rede mit deinem Gegenüber.
  • Überlege dir ein paar tolle Fotoshooting Ideen für dein Portrait Shooting.
  • Lass deinen Gegenüber teilhaben – (auch bei Problemen mit der Technik zum Beispiel).

Wie geht es dir beim Portrait Fotos machen? Worauf achtest du? Was macht deine Portraits besonders?


Ausrüstung für die Portraitfotografie – Objektive und Brennweiten

Welche Ausrüstung nutze ich für meine Portraitfotografie? Es kommt drauf an muss ich hier sagen. Ob du also mit einer Spiegelreflexkamera mit oder mit einer Systemkamera fotografierst, ist erst einmal nicht so relevant. Auch Lichtformer und oder Studioblitz würde ich erst einmal beiseite lassen. Für Anfänger und Einsteiger in die Portratfotografie reicht die Kamera, ein gutes Objektiv und vor allem die Begeisterung Menschen und Gesichter zu fotografieren.

portraitfotografie lernen
Spannend finde ich Portraitfotos im Umfeld des Portraitierten, wie hier im Gewächshaus.

Portraitfotografie Objektiv Tipp und die beste Brennweite für Portraits

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Portraitfotografie Tipp: Welches ist die beste Brennweite für Portraits? Hier die Wirkung von 24mm, 50mm und 85mm im Vergleich.
Mein Favorit für meine Portraitfotografie: Das Canon Porträtobjektiv EF 85mm F1.8

Gerade in der Wahl der richtigen Brennweite liegt oft ein Geheimnis in der spannenden Bildwirkung. Hier einmal für dich zum Vergleich drei sehr unterschiedliche Brennweiten – 24mm (Weitwinkel), 50mm (Normal Brennweite) und 85mm (leichter Zoom/Tele).

Mein Favorit ist das 85mm Objektiv, denn da ist die Kompression perfekt für den Portraiteffekt, den ich am liebsten mag. Ich fotografiere daher sehr gerne sowohl mit meiner 50mm Festbrennweite (Canon Objektiv EF 50mm Brennweite F1.8) sowie meiner 85mm Festbrennweite.


Welche Blende für das perfekte Portraitfoto

portrait-blende-einstellungen
Portraitfotografie Tipp: Welche Blende und Einstellung ist die richtige für mein Portrait?

Welche Blende ist die beste für die Wirkung meines Portraits? In Bild A ist es ein kleiner Blendenwert (f8-f16), Bild B ein mittlerer Blendenwert (f5,6) und Bild C hat für mich die optimale Wirkung mit einer Offenblende (bei f2-4). Die offene Blende gibt deinem Foto diesen schöne Unschärfe im Hintergrund und trennt das Motiv vom Hintergrund. Das zieht die Aufmerksamkeit perfekt auf dein Hauptmotiv.


Portraitfotografie lernen - Tipps für tolle Motive
Portraits in Räumen mache ich mit Offenblende bei natürlichem Licht. Die Wirkung ist super, es kommt viel Licht in die Kamera, der Hintergrund ist unscharf und der ISO-Wert niedrig und rauschfrei.
ISO 100 | 85 mm | f2 | 1/125 s

Die besten Portrait Fotografen der Welt

Welche großen Fotografen Meister gibt es eigentlich, von den wir alle noch richtig viel lernen können? Dazu habe ich dir hier einfach mal einige meiner favorisierten Fotografen im Bereich Portraits und Portraitfotografie aufgeschrieben. Zu vielen findest du auch tolle Portraitfotografie Bücher. Einfach mal recherchieren. Die haben auch jede Menge Portraitfotografie Tipps für dich bereit.

Steve McCurry mit einem der bekanntesten Portraits der Welt


Annie Leibovitz

Annie Leibovitz ist großartig. Es gibt auch tolle Tutorials von ihr. Sie arbeitete lange als Fotografin für das Rolling Stone Magazin sowie das Vanity Fair Magazin. Sie gilt – auch für mich – als eine der besten Portraitfotografen Amerikas.


Richard Avedon


Blende, Brennweite, mm & Co: Meine Kamera Einstellung bei Portraits

blende-kamera-objektiv
Die Blende befindet sich in deinem Objektiv. ISO 100 / 70 mm / f/4,5 / 1/50s

Immer wieder werde ich gefragt mit welchem Objektiv ich denn am liebsten Portraits fotografiere. Was ist meine favorisierte Brennweite in Millimetern (mm) und so weiter. Denn damit lenke ich auch das Auge des Betrachters.

85mm oder 50 mm für meine liebsten Portraits

Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5
Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5.

Ich empfehle ein Objektiv mit einem leichten Tele-Effekt wie zum Beispiel meinem 85mm Objektiv von Canon. Damit fotografiere ich am meisten, wenn ich Portraits mache.

Offenblende für die Portion Unschärfe im Hintergrund

Fotografiert mit meinem 85mm Objektiv und einer 2,2 Blende (nicht ganz offen – aber fast Offenblende).

Ich wähle in der Regel immer die Offenblende (also die größtmögliche Öffnung meiner Blende) oder fast ganz offen. So kommt eine tolle Unschärfe im Foto zustande. Warum nicht ganz offen? Da wird es mir dann manchmal es etwas zu wackelig, um den eigentlichen Fokuspunkt (hier beide Augen) auch wirklich ganz scharf zu haben. Bei so einem kleinen Fokus ist das tolle, das der Betrachter toll ins Foto gezogen wird.


Noch mehr Tipps zur Portraitfotografie

portraitfotografie-lernen-tipps
Die besten Tipps für tolle Portraitfotografie

Hier findest du noch mehr Tipps zur Portraitfotografie.


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10 Filme & Serien, die du als Fotograf gesehen haben musst

tipps-filmtipps-fotografen
Filme & Serien für Fotografen und Fotografie-Interessierte Tipps
Filme & Serien für Fotografen : Die besten Tipps

Machmal ist es schön über mein Lieblingshobby – die Fotografie – einen Film zu sehen, statt immer selbst zum fotografieren los zu gehen. Gerade in aktuellen Zeiten (#wirbleibenzuhause) sind ja viele von uns einmal mehr daheim.

Ganz egal, ob es die guten Dokumentationen über große Fotografen wie Sebastião Salgado oder Peter Lindbergh sind, das Hollywood-Drama über den Bang Bang Club zu den Zeiten der Apartheid oder der lehrreiche Beitrag über Straßenfotografie in Indien. Hier habe ich dir eine Liste inspirierender Serien und Filme zum Thema Fotografie und Fotografen zusammengestellt. Hinzu habe ich versucht die Trailer zusammen zu suchen oder auch Links, wo du den jeweiligen Film sehen, laden oder kaufen kannst.

Und jetzt Füsse hoch und Puschen-Kino an! Ich wünsche gute Unterhaltung.

PS: Dank eurer Tipps sind es mittlerweile weit mehr als 10 Tipps. Freu mich immer über weitere Tipps in den Kommentaren!


Das Fenster zum Hof

Im Film Das Fenster zum Hof von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1954 geht es um den Fotojournalist L. B. Jefferies („Jeff“), Dieser ist nach einem Unfall wegen eines Gipsbeins auf den Rollstuhl angewiesen. Aus Langeweile beobachtet Jeff durch das Fenster seiner Wohnung das Geschehen im Hinterhof seiner Apartmentanlage in Greenwich Village. Das anfängliche Vergnügen über die Marotten seiner Nachbarn weicht allmählich einer obsessiven Neugier. Dabei beobachtet er seinen Nachbarn und entwirft eine gewagte Mordtheorie. Die Kamera, die James Stewart zum Showdown hochhält, ist übrigens eine 35 mm Kamera mit einem großen Teleobjektiv aus der Serie Exakta VX – außerhalb der USA auch als „Varex“ bekannt. Ein filmisches Meisterwerk.

Hier findest du Das Fenster zum Hof bei Amazon.


Smoke

Auggie (Harvey Keitel) ist stolzer Besitzer von 4000 Fotografien aus New York. Allerdings haben seine Bilder alle ein und dasselbe Motiv; ein und dieselbe Perspektive. Und immer wird das Foto um punkt acht Uhr morgens geschossen. Nein, Auggie ist kein professioneller Fotograf und verfolgt damit keine künstlerische Expression, Auggie ist Besitzer eines Tabakwarenladens und fotografiert stets die Kreuzung vor seinem altmodischen Geschäft in Brooklyn. Sein kleiner Laden ist Dreh- und Angelpunkt vieler seltsam wirkender Gestalten und hier entstehen die alltäglichen Geschichten die Regisseur Wayne Wang in vier Episoden auf die Leinwand bringt. 

Sehr beeindruckend, es hat so viel von Achtsamkeit und den Moment sehr genau beobachten.

Hier findest du Smoke bei Amazon.


The B-Side: Elsa Dorfman’s Portrait Photography

Die B-Seite: Elsa Dorfmans Porträtfotografie ist ein amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016 von Errol Morris. Der Film erforscht das Leben und die Karriere von Elsa Dorfman. 

Hier findest du The B-Side: Elsa Dorfman’s Portrait Photography auf Netflix.


Das Salz der Erde

Sicher kennst du den brasilianischen Fotografen und Fotoreporter Sebastião Salgado. Wenn auch nicht sofort per Namen, dann auf jeden Fall seine Fotos. Das Salz der Erde ist eine Dokumentation über Salgados Leben und Werk in der Co-Regie von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado. Die Fotos sind beeindruckend, ebenso wie das Schaffen und Leben Salgados. Bis vor kurzem lief der Film noch in ausgesuchten Programmkinos. Jetzt ist der Film auch für die heimischen Fernseher zu haben.

Hier findest du Das Salz der Erde bei Amazon.


Life – Dennis Stock

Der Fotograf Dennis Stock macht auf einer Party Bekanntschaft mit dem aufstrebenden Jungschauspieler James Dean und hofft, durch ihn seine Karriere voranzutreiben. Die beiden werden Freunde und reisen durch das ganze Land bis zu Deans Heimatstadt in Indiana und zurück nach New York. Dort schießt Stock das weltberühmte Foto von James Dean mit Zigarette im Mund. Die während des Trips entstandenen Fotos machen Dean Jahre später zur Ikone.

Hier findest du Life bei Amazon.


Die ewigen Momente der Maria Larsson

Die ewigen Momente der Maria Larsson spielt in Schweden, Anfang des 20. Jahrhunderts. Es herrschen schwierige und von Krieg sowie Armut bestimmte Zeiten. Die junge Putzfrau und Mutter Maria Larsson gewinnt bei einem Glücksspiel eine Kamera . Nachdem sie zunächst ihren Alltag weiterlebt, erinnert sie sich nach Jahren wieder an die Kamera und sieht durch das Fotografieren ihre Umgebung in neuem Glanz erstrahlen. Sie trifft den charmanten Fotografen Pederson, der ihr privates Leben vollends durcheinanderbringt und nicht zuletzt den Unmut von Marias alkoholkrankem Ehemann auf sich zieht.

Hier findest du Die ewigen Momente der Maria Larsson bei Amazon.


Peter Lindbergh – WOMEN’S STORIES

Peter Lindbergh zählt seit Jahrzehnten zu den wahren Größen im Fashion- und Fotografie-Business. Der Regisseur Jean-Michel Vecchiet hat ihm nun einen ganzen Film gewidmet. Er zeigt den Werdegang des Künstlers bis zum heutigen Tage.

Hier findest du Peter Lindbergh – WOMEN’S STORIES bei Amazon Prime-Video.


High Art

High Art ist ein kanadisch-US-amerikanischer Film der Lisa Cholodenko aus dem Jahr 1998. Es geht um Syd, eine junge Redakteurin bei der Kunstzeitschrift Frame. Diese klopft wegen eines Wasserschadens bei den Nachbarn. Dabei lernt sie Lucy kennen. Syd versucht, den Wasserschaden zu reparieren und bemerkt Lucys Fotografien. Syd ist von Lucys Arbeit begeistert und will die Bilder in Frame veröffentlichen. Es stellt sich heraus, dass Lucy niemand geringerer als Lucy Berliner ist, eine bekannte Foto-Künstlerin, die dem Kunstmarkt vor zehn Jahren den Rücken gekehrt hat. Syd bringt Lucy dazu, für den Titel der Zeitschrift eine neue Serie aufzunehmen. Die zwei fahren gemeinsam aufs Land, wo Syd Lucys Geliebte wird. Doch damit beginnen die Probleme. Die Regisseurin Lisa Cholodenko gewann mit High Art unter anderem den Waldo Salt Screenwriting Award des Sundance Film Festival.

Hier findest du High Art bei Amazon.


Frames From The Edge – Helmut Newton

Die Dokumentation von Adrian Maben ist nicht neu – sie stammt aus dem Jahr 1988 – und nicht kritisch. Dennoch ist sie immer noch sehenswert – vor allem für Fotografen. Denn sie zeigt nicht nur den Menschen, sondern auch den Fotografen und Künstler. 

Derzeit bei YouTube in voller Länge zu sehen:


Closer – Hautnah

Vielleicht kennst du den Song „Blower’s Daughter“ von Damien Rice? Dieser ist aus dem Soundtrack vom Film Closer – Hautnah. Mitten in London begegnen sich der erfolglose Schriftsteller Dan und die gerade aus New York nach England gekommene Alice und verlieben sich sofort ineinander. Als Dan ein Jahr später für einen auf Alices Leben basierenden Roman fotografiert werden soll, flirtet er mit der Fotografin Anna, gespielt von Julia Roberts.

Hier findest du Closer – Hautnah bei Amazon Instand Video.


Annie Leibovitz: Life Through a Lens

Der Film Annie Leibovitz: Life Through a Lens von ihrer Schwester Barbara Leibovitz zeigt auf eindrucksvolle Weise die Arbeit und das Schaffen von der Fotografin Annie Leibovitz. Es kommen zahlreiche Prominente zu Wort und es sind tolle Szenen über die Arbeit von Leibowitz zu sehen.

Hier findest du Annie Leibovitz: Life Through a Lens bei Amazon.


Finding Vivian Maier

Wenn du Street-Fotografie magst, solltest du den Film Finding Vivian Maier sehen. Vivian Maier hat späte Berühmtheit erlangt, nachdem der 26 Jahre alten Makler John Maloof auf einer Auktion eine Koffer voller Negative ersteigert hat. Der Film zeichnet den Weg von Maloof nach, wie er zu dem kleinen Schatz gelangt, Fotos entwickeln lässt und sich auf die Reise begibt, um herauszufinden, wer Vivian Maier war.

Hier findest du Finding Vivian Maier bei Amazon.


Abstrakt: Design als Kunst

Design ist super interessant gerade für uns Fotografen. Die Serie also befasst sich mit designorientierten Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen, deren Arbeiten anwendungsbezogen oder künstlerisch motiviert sein können. Neben Fotografen werden unter anderem Schuhdesigner und Architekten vorgestellt.

Hier findest du Abstrakt: Design als Kunst auf Netflix.


The Bang Bang Club

Bei dem Film The Bang Bang Club bin ich sehr gespaltener Meinung. Zum einen ist es aus fotografischer Sicht spannend, mehr über die Fotografen aus dem legendären Bang Bang Club zu erfahren. Andererseits tue ich mich schon mit der Formulierung „legendär“ eher schwer, denn ich habe den Film nur schwer ganz sehen können. Es geht um einige Fotografen, die sich in Südafrika treffen und zur Zeiten der Apartheid die Zeiten dort fotografisch dokumentieren. Der Film ist ein Spielfilm und so auch etwas reißerisch und als Actionfilm inszeniert. Das ist meiner Meinung nach nicht immer gut gelungen. Trotzdem ist der Film durchaus sehenswert, wenn gleich eher oft auch sehr brutal ist. Aber bilde dir gerne deine eigene Meinung.

Hier findest du The Band Bang Club bei Amazon.


Blow Up

Der britische Spielfilm Blow Up von Michelangelo Antonioni aus dem Jahre 1966 gilt als einer der wichtigsten Filme der 1960er Jahre. Er hat beim Filmfestival 1967 in Cannes den Hauptpreis gewonnen. Der Film spielt in den Swinging Sixties in London. Der Fotograf Thomas ist ein erfolgreicher Fashion-Fotograf. Doch ist er gelangweilt von der Szene und so arbeitet er nebenbei an einem Bildband über Straßenfotograf. Die Arbeit führt ihn auch in die dunkele Szene von London. Das Lexikon des internationalen Films schreibt über Blow Up: „In Inszenierung, Fotografie und Darstellung hervorragender Film von Antonioni, der die Faszination des Bildes als Abbild tatsächlicher oder vermeintlicher Wirklichkeit und die Möglichkeiten der Manipulation aufzuzeigen versucht und zugleich ein Porträt der Beat Generation zeichnet.“

Hier findest du Blow Up bei Amazon.


Richard Avedon – Darkness and Light

Dokumentarfilm über den amerikanischen Fotografen Richard Avedon, der im Paris der Nachkriegszeit die Modefotografie revolutionierte, indem er realistische Darstellungsweisen einführte. Berühmt geworden sind auch seine Porträts von Prominenten sowie von anonymen Menschen in ihrem jeweiligen Lebensumfeld. Der Film zeigt beide Seiten des Künstlers und läßt Weggefährten zu Wort kommen. 

Derzeit bei YouTube in voller Länge zu sehen:


City of God

Der Film City of God basiert auf wahren Begebenheiten. Es geht um das von Gewalt und Bandenkriegen geprägte Leben in den Armenvierteln von Rio de Janeiro. Das Drehbuch orientiert sich an dem gleichnamigen Roman von Paulo Lins, der selbst in der „Stadt Gottes“ aufwuchs. Allerdings wurde der Stoff für den Film etwas gekürzt, da der Roman mehr als 40 Geschichten erzählt, und Buscapé als leitende Person hinzugefügt. Dieser lässt im Fotolabor der Redaktion seinen privaten Film entwickeln, auf dem einzigartige Nahaufnahmen von Locke sind. Versehentlich werden diese abgedruckt und Buscapé erhält die Chance seines Lebens: Fotograf für eine Zeitung zu sein…

Hier findest du City of God bei Amazon.


Weitere Filme von und für Fotografen

Sicher hast du auch noch eine Menge gute Film-Tipps für Fotografie-Fans auf Lager? Dann poste sie gerne hier als Kommentar. Zudem habe ich auf meinem YouTube-Kanal eine Playliste angelegt, wo ich immer wieder spannende Trailer aber auch vollständige Dokus dazu poste. Abonniere also doch auch gerne meinen YouTube-Kanal!


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Kreative Fotoideen für zuhause und drinnen

Die besten kreativen Fotoideen für zuhause und Fotoideen für drinnen

Hier zeige ich dir jede Menge kreative Fotoideen für zuhause und vor allem Fotoideen für drinnen. Jeder ist derzeit auf der Suche und denkt über kreative Aufgaben für zuhause für drinnen nach. Und du weißt: Ich liebe kreative Fotoaufgaben. Ich habe dir ein paar tolle Tutorials und Ideen zusammengestellt zum einfach nachmachen und ausprobieren. Wenn du bereits welche davon ausprobiert hast, so poste sie doch gerne unten als Kommentar. Oder weißt du andere tolle Ideen? Ich freu mich drauf.


Kreative Aufgaben für zuhause: Buntstifte im Kontrast

Hier eine ganz einfache -aber wirkungsvolle kreative Fotoidee für drinnen: Nimm dir etwas farbiges Papier und ein paar Buntstifte und spiele mit den Kontrasten. Tolle Effekte und desto akkurater, desto beeindruckender ist der Effekt.

kreative fotoideen drinnen und zuhause
Tolle kreative Fotoideen drinnen und zuhause

Tolle Fototricks und Ideen für drinnen

Hier habe ich ein tolles Video für dich. Von Glitter Schneefall bis zur Lupe als Fotospielzeug oder tollen Ideen mit Blitzlicht.

Probiere doch gleich mal ein paar der Ideen aus.


Blüten von hinten

Du musst nicht immer in der Natur sein, um echte Wow-Fotos von Blumen zu machen. Dreh den Spieß doch mal um und schnapp dir eine Blume aus dem Blumenstrauß auf dem Esstisch und fotografiere diese von hinten auf minimalistischem Untergrund. Fertig ist die kreative Fotoidee in deinem Zuhause.


Kreative Foto Ideen für Makro Fotografie als super Fotoideen für drinnen

Ich liebe Makro Fotografie. Vor allem ist diese Art der Fotografie perfekt für „indoor“ Fotografie. Hier ein paar wirklich faszinierende Ideen – insbesondere mit der farbigen Flasche. Großartig!


Selfie mit selbst gebauter Vignette aus einer Plastiktüte

So einfach kann es sein mal ohne Filter zu fotografieren und trotzdem einen echten Wow-Look zu erzeugen. Nimm dir dazu einfach eine Plastiktüte, schneide sie auf und fertig ist der besondere Foto-Look.

Kreative Fotoideen für drinnen
Eine einfache transparente Tüte für den gewissen Look.

Das Ergebnis ist ein toller Schein und eine tolle Unschärfe ums Motiv herum.


DIY Makro Fotografie Ideen für zuhause

Ach, ich liebe die Crew von COOPH – so tolle Ideen und so tolle Videos. Lass dich inspirieren von diesen echten Wow-Ideen. Insbesondere die Kohlensäure-Idee oder das Eisfach muss ich dringend ausprobieren.


Öl und Wasser – Fotoideen für zuhause ohne Ende

Hast du schon mal mit Öl und Wasser experimentiert? Das ist wirklich ein toller Spaß. Diese kreativen Bilder finde ich einfach den absoluten Wahnsinn!


Kreative Aufgaben für zuhause: Mach mit bei meiner gratis Fotochallenge „Kreativer Kickstart“

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Makro-Fotografie Tutorial für zuhause

Da hab ich noch viel zu üben – aber hier ein weiteres großartiges Makro-Fotografie Tutorial für zuhause. Und diese Tropfen-Fotos – einfach großartig!


Blätter im Studio

Bringe dir Blätter oder anderes Naturmaterial mit von draußen und fotografiere es mal in anderem Umfeld.


DIY Hintergründe zum selber basteln

Statt teures Equipment zu kaufen bastel dir doch einfach mal etwas selbst. Großer Spaß und ein toller Look für Porträts. Wenn du übrigens mehr zum Thema Porträtfotografie lernen möchtest, dann schau doch mal in meinen Tipps für Porträtfotografie.


Traurige Streichhölzer

Und wir basteln weiter. Schnapp dir ein paar Streichhölzer und hinzu einen dunklen Hintergrund (Tonpapier oder Bettlaken). Tolle Idee für kreative Fotografie drinne.


Tinte in Wasser fotografieren

Du brauchst einen Behälter, Tinte (alte Tintenpatrone oder eine andere Flüssigkeit) und etwas Licht – fertig sind mystisch, schöne Tintenbilder.


Tropfenfotografie für drinne

Diese Disziplin ist immer wieder so beeindruckend. Hier ein Tutorial zum Thema Tropfenfotografie.


Smoke on the Water

Mit Rauch (Kerzen oder Räucherstäbchen) lassen sich tolle Fotomotive zaubern. Hier ein Video für dich mit großartigen Inspirationen.


Büroklammern im Dialog

Wie schlicht und wie schön – suche ein paar Büroklammern und einen passenden, cleanen Hintergrund und spiele kleine Rollenspiele mit deinen Klammern. Macht großen Spaß!

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Die besten kreativen Fotoideen für zuhause und Fotoideen für drinnen
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Tiefenwirkung in deiner Fotografie: 6 Tipps als Wunderwaffe deiner Bildgestaltung

Du möchtest dich näher mit dem Thema Bildgestaltung beschäftigen und deinem Bild Tiefe verleihen? Klasse, denn das ist ja auch eines der Themen in unserem Abenteuer Fotografieren lernen.

Hier habe ich einige tolle Tipps für die optimale Tiefenwirkung in deiner Fotografie für dich. Aber mal ganz von vorne. Was bedeutet eigentlich Bildgestaltung? Unter dem Begriff der Bildgestaltung verstehen wir die Anordnung und Verbindung formaler Elemente in einem Kunstwerk – also in unserem Falle der Fotografie. Diese kommen in der Bildbetrachtung und insbesondere der Bildanalyse zum Einsatz.

Erzeuge eine Tiefenwirkung in deinen Fotos

Dein Bild ist eine zweidimensionale Abbildung. Daher ist es eine Her­ausforderung, wenn du ein Gefühl der Tiefenwirkung erzeugen willst und so die dritte Dimension hinzufügst. Wie das geht? Mit dem Spiel aus Blende, Fokus und den Ebenen. Doch dafür solltest du dir aller Ebenen deines Fotos bewusst werden.

Erzeuge räumliche Wirkung

Versuche, deine Fotos in zwei Ebenen – nämlich den Vordergrund und den Hintergrund – zu unterteilen. Oder besser sogar nimmst du noch den Mittelgrund hinzu. Denn bei einer Tiefenwirkung imitierst du auf einer zweidimensionalen Fläche eine Tiefe, die eigentlich nicht da ist. Dadurch erzielst du eine räumliche Wirkung in deinem Foto. Gerade in der Landschaftsfotografie nutze ich diese Aufteilung gerne, aber auch für Porträts ist sie total spannend.


Tiefenwirkung: 6 Tipps für mehr Tiefe in deinen Fotos

1. Füge einen Vordergrund hinzu

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Gerade durch einen Vordergrund erzeugst du weite in deinem Foto – perfekt für deine Landschaftsfotografie

Nutze Steine, Fußabdrücke oder Gräser um deinem Foto Tiefe zu geben. Das stärkt die Tiefenwirkung und führt das Auge. Das Spiel mit Schärfentiefe und Fokus liefert zusätzliches Empfinden für Tiefe.


2. Fotografiere in Hochkant

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Ein Geländer kann ein perfekter Vordergrund sein, selbst wenn es nur im Anschnitt zu sehen ist! Hochkant verstärkt die Wirkung.

Das Hochformat schafft Tiefe. Denke an deine Sehgewohnheit: Du hebst und senkst die Augen und nimmst Tiefe anders wahr, konzentrierst dich auf Objekte in unterschiedlicher Entfernung. Also ein wichtiger Tipp für deine Tiefenwirkung in deiner Fotografie.


3. Ändere deinen Standpunkt

Tiefenwirkung durch Perspektive
35mm, f/2,0, 1/100. Und erneut überraschen wir mit ungewöhnlicher Perspektive

Versuche, aus tiefer Perspektive – nah am Boden – zu fotografieren, an- statt auf Augenhöhe. Hiermit überspitzt du die Wahrnehmung, und Objekte werden kleiner, je weiter entfernt sie sind.


4. Rahme deine Szene ein und bilde Schichten

Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte
Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte

Ähnlich wie beim Vordergrund liefert ein Rahmen ein tolles Empfinden für Tiefe. Dabei kann dieser Rahmen alles Mögliche sein – Zweige, ein Hoftor oder der Schulterblick. Überlappende Objekte geben deiner Szene ebenfalls das Gefühl der Dreidimensionalität.


5. Linien führen den Blick und erzeugen Tiefenwirkung

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Wahnsinns Linien im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin

An die Linien erinnerst du dich sicherlich noch aus dem Kapitel „Linien führen den Blick“. Sie sind perfekt für den Eindruck von Tiefe und führen das Auge durch deine Komposition.


6. Achte auf Beleuchtungskontraste

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Licht ins Dunkel bringen: Gleisbauer, Techniker und Reinigungskräfte arbeiten in den Tunnelanlagen und vollführen Instandhaltungsarbeiten.

Beleuchtungskontraste verstärken die Tiefenwirkung in deinem Foto. Ist deine Szene vorn dunkel und hinten hell, so ergibt sich ein Tunneleffekt. Das Auge wird zum hellsten Punkt gezogen – ein toller Effekt.


Noch mehr Tipps zur Bildgestaltung und Tiefenwirkung

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Die 11 besten Tipps für eine super Bildgestaltung

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