Foto-Workshop in New York: Tipps und Sehenswürdigkeiten zum Fotografieren in New York

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Kürzlich war ich für 10 Tage in New York City. Klar auch um alle New York Sehenswürdigkeiten und New York Highlights zu sehen und vor allem zu fotografieren. Unter anderem habe ich einen Fotoworkshop bei Fotograf und Trainer Mario Dirks besucht. Daher kann ich dir ein paar tolle Tipps für Manhattan zum fotografieren verraten und natürlich darfst du dich auch auf ein paar New York Insider-Tipps! freuen.

Wir haben uns in einer Gruppe aus knapp 10 Fotobegeisterten auf die Suche nach den besten Foto Locations in New York gemacht und viel gelernt. Wo und wie fotografiere ich die Skyline von New York? Wie wage ich mich auf eine Street Fotografie Tour durch New York? Hier habe ich dir ein paar der besten Orte zum Fotografieren in New York zusammengestellt und ein paar coole Tipps, die ich im Workshop gelernt habe, aufgeschrieben. Wenn du weitere kennst, dann freue ich mich auf deine Tipps und Kommentare…

Manhattan Skyline per Langzeitbelichtung am Tag

Keine echte New York Sehenswürdigkeit – aber eines der bekanntesten Skyline Motive in New York ist der Blick aus Richtung Brooklyn auf die Skyline von Manhattan mit den sehr markanten Pfählen im Wasser. Diese kommen besonders gut per Langzeitbelichtung zur Geltung. Doch waren wir mitten am Tage dort. So hat uns Mario gleich vor die Herausforderung Langzeitbelichtung am Tag gestellt. Dafür bedarf es ein wenig an Zubehör.

So hatte ich mir vorab für die Langzeitbelichtung am Tage ein Graufilter Set (ND8, ND64, ND1000) besorgt. ND steht für Neutraldichtefilter (oft auch Graufilter genannt). Hier findest du Infos zu den Filtern. Ich hatte bis dato noch keine wirkliche Erfahrung mit einem Graufilter. So ein Filter eignet sich super zum Verwischen von Wolken oder aber fließende Gewässer samtig weich werden zu lassen. Mario hat mir den Einsatz aber gut erklären können. So habe ich mit kleiner Blende gearbeitet (f/20) und in Langzeitbelichtung (30 Sekunden) mit einem Kabel/Fernauslöser fotografiert. Cool war, dass meine Kamera Live-View hatte, denn dadurch konnte ich das Bild trotz 1000-fach Filter erkennen. Wie das Foto genau entstanden ist, seht ihr im Video zum Workshop, wo Mario es noch einmal erklärt.

Ach so, was ich sonst noch an Fotoequipment in meiner Kameratasche hatte, erfährst du hier in meiner Packliste für deine Fotoreise.

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Langzeitbelichtung am Tag mit dem Blick von Brooklyn in Richtung Manhattan

Bewegung in der Grand Central Station

Die Grand Central Station – eines der New York Highlights – liegt an der Ecke 42nd Street und Park Avenue. Das Grand Central Terminal (wie der Bahnhof richtig heißt) wurde am 2. Februar 1913 als Kopfbahnhof eingeweiht und ist seitdem der größte Bahnhof der Welt bzgl. der Gleisanzahl – er verfügt über 44 Bahnsteige, an denen 67 (!!!) Gleise enden. Die Halle ist gigantisch und erinnert an eine Kathedrale. Es macht Spaß durch die Halle zu gehen und nach Motiven zu suchen. Dafür hatte ich im Wechsel mal mein Tamron-Teleobjektiv mit 70-200mm und mal mein Canon-Weitwinkelobjektiv 17-40mm aufgeschraubt.

Einige Zeit habe ich diesen Vater mit seiner Tochter beobachtet. Er schaute konzentriert auf die Abfahrttafeln der Bahnsteige. Für mich genau richtig, um ihn in der Bewegung einzufrieren, während der restliche Bahnhofstrubel an ihnen vorbei zieht. Nach dem Foto bin ich zu ihm hin gegangen und habe ihm das Foto gezeigt. Ich wusste natürlich nicht, wie er reagiert – aber er habt sich sehr gefreut. Allgemein haben wir in der Workshop-Gruppe sehr viel positives Feedback bekommen, sobald wir Menschen und Gesichter fotografiert haben.

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Bahnhof und Bewegung am Fotospot Grand Central Station

Modelshooting im Meatpacking District

Im Rahmen der Fotoworkshops hatten wir auch ein Fotoshooting mit dem Schweizer Model Maria, die seit einiger Zeit in New York lebt. Hat Spaß gemacht und als Location waren der Meatpacking District und die High Line tolle Kulissen für coole Fotos. Für die meisten Fotos habe ich mein kleines Canon 50mm Objektiv für unter 100 Euro genutzt. Zeigt mal wieder – tolle Fotos brauchen kein teures Equipment.

Ich hatte schon ein paar Mal vorher mit einem Model zusammen fotografiert. Aber es ist immer wieder spannend. Mario hatte auch noch ein paar gute Tipps. So betonte er, es sei das wichtigste viel mit dem Fotomodel zu sprechen und sich nicht hinter der Kamera zu verstecken. Kann ich nur unterstützen! Zudem sollte man immer ein Auge für Locations entwickeln. Jede auch auf den ersten Blick langweilige Hausecke oder Wand kann für ein Sooting spannend in Szene gesetzt werden. Wir haben in der Gruppe viel nach Kopfsteinpflaster, maroden Hauswänden, monotonen Farben und ähnlichem Ausschau gehalten. Fotografiert habe ich in der Regel mit großer Blende zwischen f/4.0 bis zur Offenblende. Wichtig für das Model ist auch zu sagen, bis wo hin man den Bildausschnitt wählt. Denn was bringt es, wenn das Model sich verrenkt, man aber nur den Kopf und Hals im Bild hat.

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Fotoshooting im Meatpacking District mit Model Maria Fariello

Unterwegs in Brooklyn

Das neue, schicke Brooklyn erinnert im ersten Moment an Berlin Prenzlauer Berg. Viele schicke kleine Läden, Hipster und gut verdienende Menschen essen in schicken Szene Bars. Für die letzten zwei Tage meines Aufenthaltes aber bin ich etwas tiefer in Brooklyn eingezogen und habe in einem Airbnb nahe dem Prospect Park gewohnt. Hier war es weniger Hip, wenn gleich sich auch dieser Stadtteil extrem gewandelt hat. Aber es war spannend durch die Straßen zu gehen und Menschen und Gesichter zu entdecken. Dabei ist u.a. auch dieses Foto vor einem Waschsalon in Brooklyn entstanden. Fotografiert habe ich diese mit meiner kleinen Sony ILCE-QX1 Systemkamera, da diese etwas unauffälliger war.

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Waschsalon in Brooklyn

Ein Tipp für deine Fototour durch das alte Brooklyn:


Menschen im Central Park

Der Central Park erstreckt sich heute auf einer Länge von 4,07 km von der 59. bis zur 110. Straße und 860 m Breite zwischen der 5. und der 8. Avenue und wird auch die grüne Lunge New Yorks genannt. Hier findest du jede Menge Motive von Musiker, Künstlern, Hochzeitspaaren, Seen, Sportlern und vielem mehr.

Die meisten Motive im New Yorker Central Park habe ich mit meinem Tamron 70-200mm eingefangen. Dabei habe ich versucht auf nicht zu viel Ablenkung im Hintergrund zu achten. Dazu auch ein paar Tipps in meinem Artikel mit Tipps zur Bildgestaltung.

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Menschen im Central Park – ich habe versucht den Hintergrund eher monoton zu halten

Der Blick auf die Manhattan Bridge

Eines der Klassiker Bilder ist der Blick auf die Manhattan Bridge. Gerne hätte ich noch eine Person im Bild gehabt, aber es war niemand geeignetes vor Ort – außer vielen Fotografen. Mario gab den Tipp solche Orte zu fotografieren, wenn die Sonne so steht, dass es wenig Schatten auf der einen oder anderen Hauswand gibt. Dieses Foto ist am späten Nachmittag entstanden.

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Manhattan Bridge View

Die Lichter am Times Square

Der Times Square ist ein schweres Motiv. So viel Licht, so viel Bewegung und so viele Menschen. Aber es macht Spaß durch die Straßen rund um die 47th Street und 7th Avenue zu ziehen und einfach nach Motiven Ausschau zu halten. Hier haben wir uns im Kurs einfach treiben lassen und jeder hat sich auf Entdeckungsreise begeben. Eine echte Herausforderung sind die Leuchtreklamen. Die werden mittlerweile fast ausschließlich als Videos eingespielt und das macht es schwer irgendwas in Langzeitbelichtung zu fotografieren.

Mario gab den Tipp einfach in die Halbautomatik zu gehen und auch die Kamera mal etwas mitdenken zu lassen. Hat bei mir ganz gut geklappt.

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The City that never sleeps – Times Square in New York City

Sterne in der Nacht per kleiner Blende

Die Radio City Music Hall ist eine weltbekannte Veranstaltungshalle mit toller Neon Reklame. Klar, dass es so auch zu einem beliebten Fotospot in New York City gehört. Hier haben wir Langzeitbelichtungsfotos gemacht. Toll für Farben und Lichtpuren. Aber in der dunklen Nacht fällt es mir oft schwer die Mitte zwischen Neonlicht und dunklem Nachthimmel zu finden. So bin ich etwas hoch gegangen in der ISO, habe zudem eine kleine Blende gewählt. Denn ab ca. Blende f/18 (je nach Objektiv) ergeben die Lamellen im Objektiv aus dem Gegenlicht tolle Lichtsterne.

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Live from New York City: Radio City Music Hall

The City that never sleeps: Top of the Rocks

Das Top of the Rocks auf dem Rockefeller Centre ist einer der berühmtesten Aussichtspunkte über Manhattan. Hier habt ihr einen tollen Skyline Spot. Aber wichtig ist a) es sind keine großen Stative erlaubt und b) es empfiehlt sich sehr früh zu kommen, denn die besten Plätze sind schnell weg. Daher am besten vorab online eine Karte für das Top of the Rock Observation Deck bestellen!

Tipp: Es macht auch Spaß nicht nur die Skyline zu fotografieren. Mit einem Tele kannst du auch toll in die Häuserschluchten hinein zoomen!

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Das Top of the Rocks ist einer der bekanntesten View Points über Manhattan

Die Stadt in der Stadt: Chinatown

Chinatown ist laut, dreckig und bunt. Perfekt für eine Fototour durch dieses leider mittlerweile sehr touristische Viertel. Jedoch werden die Menschen hier nicht so gerne fotografiert. Also verzichte auf die große Fotoausrüstung und nimm lieber Festbrennweite (z.B. ein kleines 50mm Objektiv) und schmales Gepäck mit.

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Quirliges Leben in engen Gassen: Chinatown

New York City Library

Die New York Public Library ist zu empfehlen, wenn du Linien und Perspektiven magst. Nimm dir etwas Zeit und mach dich auf die Suche nach Licht und Schatten in der New York City Library.

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Die New York Public Library – spannend, wenn du Linien und Perspektiven magst

Humans of New York

Inspiriert von dem tollen Fotoblog Humans of New York macht es natürlich auch total Spaß einfach die Gesichter der New Yorker zu fotografieren. Dabei triffst du oft auf sehr offene Menschen, die gerne fotografiert werden.

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Gesichter sind überhaupt das spannendste Motiv für mich in New York

Stadtpanorama in Brooklyn

Von Brooklyn aus hast du den perfekten Blick auf die Brooklyn Bridge sowie die Manhattan Bridge. Allerdings ist es hier auch kein echter Geheimtipp mehr, denn Fotografen aus aller Welt sitzen hier ab dem frühen Abend und warten auf die Blaue Stunde. Das macht es aber nicht weniger spannend sich hier einzureihen und auf das schöne Foto zu warten.

So haben wir uns mit Getränken eingedeckt und auf das perfekte Licht gewartet. Hier war es wieder wichtig ein stabiles Stativ dabei zu haben. Denn der Wind wehte schon ganz schon von vorne, während man so am Wasser sitzt. Fotografiert habe ich im manuellen Modus. Dieses Foto habe ich zusätzlich mit einem ND-Filter (Stärke 8) gemacht, denn ich wollte es etwas überblendet und die Steine im milchigen Wasser verschwimmen lassen. Später bin ich dann mit einsetzender Dunkelheit auf ca. 15-25 Sekunden gegangen. Mario gab den Tipp den ISO-Wert niedrig zu halten. Klar, jedoch wenn der Wind oder ein nicht ganz stabil stehendes Stativ die Kamera erschüttert, so haben wir das aus einem Mix aus leicht erhöhtem ISO-Wert und kürzerer Belichtungszeit ausgeglichen. Hat ganz gut geklappt.

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Im Park zwischen der Brooklyn Bridge und der Manhattan Bridge

Ein kurzer Eindruck per Video aus New York City

Da ich ja mittlerweile auch immer gerne Video für euch auf meinem IG-Fotografie-Youtube Kanal bereitstelle, auch zum Thema Fotografieren in New York  City ein kurzer Eindruck aus dem Big Apple mit ein paar schönen Tipps von Fotograf und Trainer Mario Dirks. Gefilmt habe ich das übrigens mit meiner Sony ILCE-QX1 Systemkamera. Qualität ist ganz gut geworden – oder?


Deine Fototipps für New York City

Selbst 10 Tage New York City waren nicht genug, um auch nur halbwegs alle Orte zu erkunden. Aber der Workshop bei Mario war cool, um sowohl viel zum Thema Stadtfotografie zu lernen als auch in einer tollen Gruppe mit vielen anderen Fotobegeisterten unterwegs zu sein. Alsbald werden sicher neue Termine dafür bekannt gegeben. Schau doch mal auf der Webseite von Fotograf Mario Dirks vorbei. Er macht übrigens auch Workshops auf Norderney, wer nicht ganz so in die Ferne streben will!

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Fotografisch durch New York – unsere Workshop-Gruppe

Außerdem kann ich dir das Buch von Mario empfehlen. Seine Frau Miriam und er waren 52 Wochen mit der Kamera unterwegs. In dem Buch berichtet er über die Erlebnisse des Traums einer fotografischen Weltreise. Sehr spannend!

Welche Orte kennst du, die sich lohnen für den nächsten Fototrip nach New York City? Ich freue mich auf deine Kommentare! Hier findest du zudem weitere Foto-Tipps und Locations zum Fotografieren in New York City.

Zudem habe ich kürzlich das Buch „The Photographer’s Guide to New York City: Where to Find Perfect Shots and How to Take Them“ entdeckt. Da sind ebenfalls an die 90 Fotolocations in New York City aufgelistet.

Leider habe ich es erst nach meiner Fototour entdeckt, somit kann ich euch keine echte Praxiserfahrung daraus wiedergeben. Aber ich denke ich kann dir guten Gewissens dieses Buch empfehlen, wenn du auf der Suche nach weiteren Fotospots für New York City sein solltest.


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Weniger Klischee: Überdenke Deine Fotos

Kreative Foto-Ideen zum sofort nachmachen

Wenn Du auf Reisen bist, ist es unvermeidlich an die klassischen Orte zu fahren. In Berlin will jeder das Brandenburger Tor oder auch das Schloss Bellevue sehen, in Paris den Eiffelturm und in London die Tower Bridge. Klar, da ist die Kamera dabei. Aber wie gehst Du es an, damit Deine Fotos nicht die gähnend langweiligen kennt-doch-jeder Fotos werden? Indem Du Deine Bilder überdenkst! Mache einzigartige Fotos von einzigartigen Locations. Sie haben es verdient.

Sei kreativ: Mache es nicht, wie alle es machen!

Wie machen es alle? Sie stehen vor dem Objekt und halten drauf. Schön in der Mitte und ohne Spannung im Bild. Aber was passiert, wenn Du die Winkel veränderst? Gehe auf den Boden und fotografiere von einer ganz niedrigen Perspektive. Oder ist ein Einkaufszentrum mit Panoramaterrasse oder ein Parkhaus in der Nähe? Dann fotografiere doch mal von dort aus.

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Der Blick von der Siegessäule in Richtung Brandenburger Tor – mal ganz anders!

 

Photo by @nyroamer.

Welche Objekte kannst Du mit einbeziehen?

Aber Du kannst auch jegliche Rahmen oder Objekte nutzen, um Deinen Ausblick interessanter zu gestalten. Der Blick durch den Zaun, der Blick durch das Brückengeländer oder was auch immer Dir einfällt. Auch Spiegelungen sind toll. Betrachte Autoscheiben, Spiegel, Fensterscheiben oder Pfützen.

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Gib Deinen Fotos einen Rahmen – Berlin, morgens um 7:30 Uhr…

 

Immer toll, wenn Du Objekte mit einbeziehen kannst. Photo by @worldwanderlust.

Lasse Menschen in Dein Foto

Ein Klassiker ist auch Ewigkeiten zu warten, damit Dir auch ja niemand ins Bild läuft. Oh, wie viel Zeit habe ich schon damit verbracht. Aber vielleicht machen es ja gerade die Passanten spannend? Geben Sie Deinem Foto vielleicht eine gewisse Ironie? Probiere auch mal die Langzeitbelichtung. Wie verändert es sich, wenn die kreuzenden Menschen plötzlich zu wirren Mustern werden?

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Spiegelung aus ungewöhnlichem Winkel, macht aber mächtig Spaß!

Überdenke Deine Fotoidee

Wie auch immer Du ran gehst, versuche Deine Fotoidee immer noch einmal zu überdenken. Denke an das Gegenteil! Alle fotografieren im stehen, also knie Dich hin. Alle fotografieren von vorne, also fotografiere von hinten. Alle fotografieren ohne Menschen, also nutze die Passanten für Dein Foto. Welche Elemente ergeben sich? Pfützen, Zäune, Sonnenbrillen oder was auch immer Dir einfällt. Es ist Dein Foto. Also mach was draus!

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Tolle Motive rund um den Petersdom

 

Ändere die Perspektive. Photo by URBANPIXXELS.

Wenn Du noch mehr Inspiration brauchst, schau auch meine 5 Tipps zum Storytelling in der Fotografie an oder diese kreativen Ideen für tolle Fotos!


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Lappland im Winter – meine Reise zum Polarlicht

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Hast du auch so „da wollte ich schon immer mal hin“ Reiseziele auf deiner Liste? Eines meiner absoluten Traumziele war schon immer eine Reise nach Lappland. Einmal das Polarlicht sehen. Einmal mit einem Rentier-Schlitten durch den Tiefschnee fahren. Vielleicht, weil ich kürzlich mal wieder „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ von Selma Lagerlöf gelesen habe? Vielleicht, weil als Astrid Lindgren Fan sowieso schon immer in einem kleinen roten Holzhaus in Schweden wohnen wollte. Im Januar ging ein kleiner Traum in Erfüllung. Ich habe mich auf den Weg gemacht zu einem Foto-Workshop ins kleine Nattavaara, einem 130 Seelen-Dorf in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län, direkt am Polarkreis. Also eigentlich war es nicht direkt in Nattavarra sondern in dem Wildnisdorf Solberget, irgendwo im Nirgendwo in den Winterwäldern von Nordschweden.

Wo ist eigentlich Nattavarra?

Fotoworkshop am Polarkreis

So kurzfristig habe ich noch nie ’ne Reise gebucht. Nachdem ich im Internet die Ankündigung zum Fotoworkshop von Fotofgraf Johannes Knorpp entdeckt habe, sind kaum 7 Tage vergangen, schon befinde ich mich im Flieger nach Stockholm.

Fotostopp in Stockholm

In Stockholm habe ich knapp 7 Stunden Aufenthalt. Hab ich mir absichtlich so gelegt. Nun habe ich noch ein paar Stunden für einen kleinen Streifzug mit meiner Kamera durch Stockholm. Die viel zu große Reisetasche schließe ich problemlos im Schließfach vom Bahnhof „Stockholm C“, dem Hauptbahnhof von Stockholm, ein.

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Zwischenstopp in Stockholm: Perfekt für eine kurze Fototour durch Schwedens Hauptstadt

Per Nachtzug nach Lappland

Von Stockholm geht es per Nachtzug hoch nach Nordschweden. Dirk vom Wildnisdorf Solberget hatte mir ’n Platz im Schlafwagen reserviert. Sehr komfortabel! Überhaupt hat Dirk auf deren Webseite total super Arbeit geleistet, um die Anreise total praktisch zu beschreiben. Man bedenke, dass Lappland fern ab von Stockholm liegt.

Nachtzug nach Nord Schweden - nach Lappland
Der Nachtzug nach Lappland wartet
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Grüne Blitze erleuchten die Nacht

Nach einer Nacht durch endlose dunkle Wälder Schwedens erreiche ich kurz vor Kiruna, der nördlichsten Stadt Schwedens, mein Zielbahnhof Nattavaara. Ich hab ganz gut geschlafen. Doch habe ich etwas gebraucht, um mich an das seltsame Schauspiel vor dem Zugfenster zu gewöhnen. Eigentlich war es ja dunkel. Einzig haben grüne Lichtblitze die Nacht erhellt. Das kam durch die vereisten Oberleitungen, durch die der Zug seinen Strom bekommt, erfahre ich später.

Der Schaffner kommt. „Good Morning. Next Station is Nattavaara„. Mütze auf, Handschuhe an und raus auf den Bahnsteig. Neben mir steigt noch eine weitere Person aus. Hmm, Fototasche um? Stativ am Rucksack? Schnell merke ich, dass es sich bei der anderen Person um Sebastian handelt. Er kommt aus Süddeutschland, arbeitet als Schreiner und ist ein weiterer Workshop-Teilnehmer. Knapp 10 Minuten später finden Sebastian und ich uns in einem alten roten Volve wieder. Johannes fährt uns über die vom Tiefschnee befreiten Pisten in Richtung des Wildnisdorfes Solberget. Johannes ist Fotograf und leitet den Workshop. Er ist vorgestern schon angereist – aus den Vogesen, dem Mittelgebirge in Ostfrankreich.

Nachtzug nach Lappland
Ankunft in Lappland: Etwas verschlafen, aber froh angekommen zu sein

Warm einpacken!

Heute sei es gar nicht so kalt, sagt Johannes. „Heut hat es nur -7 Grad °C„. Aber in den nächsten Tage solle es auf bis zu -25 Grad °C fallen. Wohl doch gut, dass ich trotz kurzfristiger Reisebuchung mich ordentlich mit Thermohose, Doppelhandschuhen und all so Krams eingedeckt habe.

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Angekommen im Wildnisdorf Solberget in Lappland

Varmt välkommen till Solberget!

Nach knapp 30 Minuten sind wir im Wildnisdorf Solberget angekommen. Das „Dorf“ besteht aus einigen Holzhäusern, einem Rentier-Gehege und Wald. Viel Wald. Sehr viel Wald.

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Täglich muss der Ofen am laufen gehalten werden. Wenn wir es vergessen, ist der Ofen aus. So einfach ist das!

Ich wusste vorher, dass eine gewisse Eigeninitiative gefordert ist. Was das umfasst, konnte ich mir nicht genau vorstellen. Aber nach der Hof-Führung waren wir im Bilde. Das Wasser wird an der Quelle im Wald geschöpft, jeder Raum wird per Holzofen selbst beheizt und das Wasser zum abwaschen und Zähne putzen wird im Brunnen geschöpft. Für alles sind wir selbst verantwortlich. Nach kurzer Einweisung und einer halben Packung Streichhölzer haben wir auch gelernt, wie der Ofen anzubekommen ist. Auch haben wir schnell verstanden, dass beim Wasser schöpfen am Brunnen bei -25°C besser nichts daneben gehen sollte. Nasse Handschuhe sind bei solch Minusgraden in wenigen Momenten tiefgefroren.

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Sebastian und ich holen Wasser aus der Quelle im Wald
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Damit das gleich geklärt ist: Das stille Örtchen im Wald

Möge der Workshop beginnen

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Jeden Morgen gibt es eine Fotoaufgabe. Aufgabe Heute: Finde natürlich Linien

Die Tage bei Fotoworkshop-Leiter Johannes sind gut strukturiert. Morgens nach dem Frühstück gibt es zum Start die tägliche Fotoaufgabe. Da sind der Kreativität keine Grenze gesetzt. Die erste Aufgabe lautet: Gehe über den Hof und finde natürliche Formen und Linien. Johannes überrascht uns jeden Tag mit einer neuen Fotoaufgabe. Wir haben immer zwischen 15-45 Minuten für die Aufgabe Zeit. Im Anschluss treffen wir uns in der Küche wieder. Bei Tee und Kaffee gleichen wir die Ergebnisse ab. Wie ich finde eine tolle Idee zur Schulung des fotografischen Blicks und auch der Argumentationsfähigkeit, wenn wir die täglichen Foto-Ergebnis in der Runde besprechen.

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Sebastian grübelt – welches mag sein Bild des Tages sein?
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So, bitte mal 5 Sekunden still stehen: Workshop-Teilnehmer Marko posiert für mich vor unserer Blockhütte

Ausflug per Langlaufski

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Eisige Temperaturen machen dem Objektiv zu schaffen

Nach der täglichen Fotoaufgabe geht es auf die Langlaufski zum Ausflug durch die Wälder von Lappland. Ich hatte mich im Vorfeld eingelesen über das Zusammenwirken von Minusgraden und Kameraequipment. So gewöhnen wir alle uns schnell an die Routine die Kamera im Vorraum der Küche zu parken. Denn der Wechsel zwischen eisigen Minusgraden und der warmen Küche machte insbesondere den Objektiven zu schaffen.

Für die Touren bin ich bestens eingepackt. Fotorucksack, Doppelhandschuhe und Zwiebelprinzip. So komme ich bei Bewegung etwas luftiger und beim fotografieren etwas wärmer eingepackt bestens mit der Temperatur klar.

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Bitte recht freundlich: Unsere Workshop-Gruppe im Selfie – Johannes, Lars, Marko, Sebastian und Sebastian (v.l.)

Die Big 5 von Lappland

Die Wälder um Solberget gleichen einem Märchenwald. Tiere sind zu dieser Jahreszeit zwar schwer zu finden, doch versichert uns Hofbesitzer Dirk, dass es hier in den Wäldern die Big 5 von Lappland gäbe: Bär, Vielfraß, Wolf, Rentier und Elch. Also Bär und Vielfraß sind bezüglich Winterschlaf eh erst mal raus. Und da ich als Langlaufski-Anfänger nicht gerade die filigranste Figur im anpirschen mache, kann ich mir das Auge in Auge mit Wolf, Elch oder Rentier sicher auch abschminken. Aber egal! Es gibt auch so genug zu sehen.

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Hofbewohner Pele gönnt sich eine Potion Schnee. Hat auch seinen Grund, denn Rentiere können nicht schwitzen.

 

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Mystische Märchenwald-Stimmung am Polarkreis im Tiefschnee

Abendessen in der Gemeinschaftsküche

Ich hatte ja schon eine gewisse Vorstellung von der Gemütlichkeit einer Blockhaus-Küche. Aber wenn Hofbesitzer Dirk Köstlichkeiten wie Rentier-Köttbullar (im Schwedischen: [ɕœtbɵlːar]), Elchbraten oder auch Lachs auftischt, hinzu bei schwedischem Bier der Fototag resümiert wird und im Hintergrund der Holzofen vor sich hin knistert, dann ist das mehr, als ich mir jemals habe vorstellen können. Es ist einfach großartig! Zudem gibt es jeden Abend eine Foto-Impact Runde. Dabei nimmt sich Johannes ein Thema vor, welches er mit uns intensiv bespricht. Und so ein Thema wie „Weißabgleich“ in so einer Runde zu besprechen, macht natürlich viel mehr Spaß.

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Abgewaschen wird im Team – und mit der Hand. Heute übernimmt Johannes die Bürste.

Stativ unter den Arm und raus: Polarlichter über Solberget

Nach dem Abwasch geht es wieder in die warme Polarjacke. Wenn der Himmel frei von Wolken ist, erhöht sich die Chance ungemein auf das erhoffte Polarlicht. Wir hatten fast jeden Abend Glück. Auf meiner Hinreise hatte ich das Vergnügen mit einem Astronomie Studenten der Universität Kiruna im Abteil zu sein. So wusste ich schon ein wenig Bescheid über das Mysterium Polarlicht oder auch Aurora borealis genannt. Doch hat Johannes auch gleich am ersten Abend eine Einführung gegeben. Denn wenn es ernst wird, heißt es: „Stativ schultern und alle raus„.

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Was für ein Traum: Sternenklar und Polarlicht

 

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So schön können Protonen und Elektronen sein: Die Aurora borealis in voller Aktion

90°C in der Sauna am Polarkreis

Es gibt kein fließend Wasser im Wildnisdorf Solberget. Also gibt es auch keine Duschen. Dafür gibt es eine Sauna. Auch hier geht es im Teamwork. Jeden Abend wird sich abgewechselt in der Saunavorbereitung. Holz holen, Wasser holen, Ofen vorheizen und – nicht zu vergessen – Bier kalt stellen. Naja, oder eher aufpassen, dass es nicht einfriert. Und bezüglich der Dusche hat Dirk, als der MacGyver von Lappland, eine tolle Konstruktion gebaut, um einen Wassertank neben dem Saunaofen zu erhitzen. Dieses erhitzte Wasser wird per Rohrkonstruktion in den Sauna-Nebenraum geleitet. Fertig ist das Badezimmer nebst heißem Wasser. Perfekt!

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Alles was ein Bad braucht: Der Duschraum neben der Sauna inkl. Schöpfkelle und Petroleumlampe.

 

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Polarlicht über dem Sauna-Blockhaus

Jeden Tag ein neues Abenteuer

Die Tage vergehen wie im Flug. Wir müssen uns auch ran halten. Die Sonne geht zwar früher auf als ich gedacht habe, doch verschwindet sie auch wieder gegen 15 Uhr. So geht es immer wieder per Schneeschuhen oder auch per Langlaufski auf Entdeckungstour durch die Wälder von Lappland. In den kommenden Tagen entdecken wir das verlassene Wildnisgehöft Slättberg, das Polarkreis-Denkmal und erklimmen den hofeigenen Solberget nebst Aussichtsturm.

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Lost Places auf Schwedisch: Ein verlassener Hof im Tiefschnee

 

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Zeit für ein Portrait-Shooting: Johannes übt sich im verlorenen Blick in die Ferne

 

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Kurze Verschnaufpause beim Skilaufen: Doch nicht zu lange bei den Temperaturen

 

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Tiefschnee

Lumi und ich

Kurz vor Ende meiner Reise erfüllt sich noch ein weiterer meiner Once-in-a-Lifetime Wünsche. Heute steht Rentier-Schlitten fahren auf dem Programm. Heute? Leichter gesagt als getan. Schließlich sind Rentiere Wildtiere. So haben sie auch ihren ganz eigenen Kopf und entscheiden, ob sie heute Lust haben auf Schlitten fahren. Am ersten Tage haben sie es nicht. Am Folgetag aber haben wir Glück. Und mein Glück heißt Lumi und zieht mich mal behäbig, mal im vollen Tempo durch die verschneiten schwedischen Winterwälder.

Once in a lifetime experience: Einmal einen Rentier-Schlitten steuern.
Once in a lifetime experience: Einmal einen Rentier-Schlitten steuern

 

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Der Blick nach draußen: Kursteilnehmer Marko checkt die Lage

 

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Fotokurs-Teilnehmer Sebastian hat gut lachen: Er ist den Hügel im Gegensatz zu mir ohne Sturz runter gekommen

Geschichte der Sami – erzählt von Lars

Den letzten Abend verbringen wir in einer Jurte, einem Nomadenzelt. Dort treffen wir den Sami und Rentier-Züchter Lars. Lars ist der Nachbar von Dirk. Naja, Nachbar ist er, da er den nächst gelegenen Hof hat. Der ist aber gut 45 Auto-Minuten entfernt. Lars erzählt über die Geschichte der Samen in Skandinavien. Deren Kultur wurde viele Jahre von der Schwedischen Regierung verboten. Ein spannender Abend – inklusive spannender Fotomotive.

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Samischer Abend: Rentier-Züchter Lars vom Nachbarhof ist zu Besuch und erzählt am Lagerfeuer über die Kultur der Samen in Lappland

Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende

Wie du dir denken kannst, habe ich viel hunderte Fotos gemacht. Schließlich war es ja auch ein Fotoworkshop. Doch habe ich viel gelernt in der Woche in Lappland. Zum Beispiel weiß ich jetzt endlich, wie lange mein Akku wirklich hält bei Minusgraden. Wie fotografiere ich noch bessere Bilder in Langzeitbelichtung. Ab wann fangen die Sterne an zu wandern auf meinem Foto. Und so viel mehr. Aber davon bald mehr…

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Wenn es Nacht wird über Solberget

Hast du auch Lust auf einen Foto-Workshop am Polarkreis?

Vielleicht habe ich dir ja ein Lust machen können auf Lappland. Für mich war es ein großartiges Erlebnis. Mehr zum Workshop (der übrigens in 2016 noch einmal statt findet) findest du auf der Seite von Johannes. Und hier findest du zudem mehr zum Wildnisdorf Solberget in Schweden findest du hier. Aber wenn du Fragen zum Workshop hast, dann kannst du mir auch gerne eine Mail schreiben.

Alle Wege führen nach Rom: Per Fototour durch Italiens Hauptstadt

Auf Fotoreise durch Rom: Die besten Tipps für tolle Foto-Motive

Kürzlich hatte ich mal wieder die Gelegenheit zu einer ausgiebigen Fototour durch Rom. Ich war schon ein paar Mal in Italiens Hauptstadt. Es gibt immer wieder viel zu entdecken. Hier habe ich dir ein paar Bilder zusammengestellt und hinzu ein paar Tipps für deine Fotoreise nach Rom.

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Blick aus dem Fenster in den Vatikanischen Museen: Mit etwa 2,8 Millionen Einwohnern im Stadtgebiet ist Rom die größte Stadt Italiens.

Wo findest du die besten Motive in Rom?

Wie bei allen Foto-Reisen empfehle ich dir auch für Rom ein wenig Vorbereitung für deine Fototour durch Rom. So wirst du bei deiner Recherche schnell einen der beliebtesten Fotospots der Hauptstadt finden – die Ponte Umberto I aus dem Jahre 1885.

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Eines der begehrtesten Motive: Der Blick auf den Vatikan aus Richtung der Engelsburg

Die Brücke ist eine der zahlreichen Brücken über den Tiber. Doch hast du von hier aus den perfekten Blick in Richtung Vatikan und Engelsburg.

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Der Blick von der Ponte Umberto I Brücke in Richtung Vatikan

Das perfekte Rom-Foto: Wo finde ich die Ponte Umberto I?

To Rome with Love: Trastevere – das schönste Viertel in Rom

Wer sich auf auf seine Rom-Reise vorbereiten will, sollte sich schnell noch mal den Film „To Rome with Love“ von Woody Allen anschauen. Viele Passagen des Films wurden in dem Viertel Trastevere gedreht. Für mich ist es das schönste Viertel in Rom. Enge Gassen, alte Fassaden, kleine Restaurants und unzählige tolle Motive. Besonders empfehlen kann ich einen Gang durch Trastevere am frühen Morgen, bevor die Touristenströme die engen Gassen durchströmen.

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Trastevere: Enge Gassen, Kopfsteinpflaster und ursprüngliches Rom
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Spontan bin ich zu diesem alten Schuhmacher ins Geschäft gegangen und habe gefragt, ob ich ein Foto machen darf.

Wie komme ich nach Trastevere?

Petersdom, Vatikan und der kleinste Staat der Welt

Klar, der Petersdom und die Vatikanischen Museen sollten nicht fehlen auf deiner Tour durch Rom. Wer allerdings spontan den Petersdom und die Vatikanischen Museen besuchen möchte, sollte viel Zeit einplanen. Ich kann sehr den Veranstalter „walksinsiderome.com“ empfehlen. Da haben wir die Tour „Early Morning Vatican Tour“ mitgemacht und hatten die Gelegenheit 1 Stunde vor der offiziellen Öffnung in die Museen mit einer kleinen Gruppe zu gehen.

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Das Spiel mit dem Rahmen: Blick durch die Kolonnaden auf den Petersdom
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Wer Treppen mag, sollte sich die Treppe in den vatikanischen Museen nicht entgehen lassen!
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Tolle Motive rund um den Petersdom

Motiv Klassiker für deine Fototour durch Rom

Natürlich entsteht viel spontan, wenn du mit dem Fotoapparat durch Rom unterwegs bist. Ein paar Klassisker solltest du dir aber natürlich fest einplanen – so zum Beispiel die Engelsburg, das Kolosseum oder auch die Schreibmaschine.

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Die Engelsburg – ein wundervolles Motiv zur Blauen Stunde
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Das Kolosseum sollte nicht fehlen auf deiner Fototour. Am besten am frühen Abend, dann steht die Sonne direkt dahinter!
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Die Schreibmaschine – geh so nah ran wie möglich, um nicht allzu viele Touristen im Bild zu haben

Der Blick nach oben

In Rom gibt es unzählige Kirchen. Versäume nicht in jede Kirche, in die du hinein gehst, auch den Blick nach oben zu wagen.  Du wirst es nicht bereuen…

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Kein Weitwinkel schafft die Decke im Petersdom – beschränke dich auf Ausschnitte
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Die Decke in der Kirche Santa Maria in Trastevere
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Michelangelos Schöpfungsgeschichte in der Sixtinischen Kapelle

Das Leben in Rom

Ich finde es immer toll, wenn ich mir Hauptdarsteller für mein Foto suchen kann. Das gibt jedem Motiv noch mehr Leben und zeigt den Ort viel natürlicher, als ohne Menschen. Halte daher Ausschau nach den kleinen Szenen des Alltags.

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Immer wieder suche ich mir Statisten für meine Fotos: Ein Zeichner vor dem Forum Romanum
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Alltagsszenen in Trastevere: Der Zeitungsladen öffnet sein Geschäft

Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende

Schnell wirst du feststellen, dass Zeiten gibt, an den wenig in der Stadt los ist. So zum Beispiel zur Mittagszeit. In Monaten wie Juli oder August ist es oft einfach zu heiß. Aber wie in vielen südlichen Städten wird auch in Rom die Nacht zum Tag. Es wird spät gegessen und viel Zeit draußen verbracht.

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Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende. Für uns allerdings recht spät, denn die Sommernächte in Rom sind einzigartig

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Wildlife-Volunteering Namibia: 4 Wochen Freiwilligenarbeit mit Wildtieren

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Irgendwie brauchte ich mal eine Auszeit. Quasi mein persönliches: Ich bin dann mal weg. Nach langer Recherche im Internet habe ich mich für ein Wildlife-Volunteering in Afrika, genauer gesagt in Namibia entschieden.

4 Wochen raus und Freiwilligenarbeit mit Wildtieren klingt schon ziemlich gut. Das war übrigens damals auch mein Auftakt mir das erste Mal eine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Denn ich fand Wildlife-Volunteering und Wildlife-Fotografie passt sehr gut zusammen. Oder?

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Nach 20 Stunden Flug: Ankunft in Namibia

Was bedeutet Wildlife-Volunteering Namibia?

Natürlich hatte ich eine ungefähre Vorstellung, was ich für mich erwarte von so einer Freiwilligenarbeit mit Wildtieren. Namibia ist das Land mit der höchsten Geparden-Population. Genau die wollte ich auch sehen in meiner Zeit in Afrika. Welche großen und kleinen Tiere das Land allerdings noch so für mich bereit hält, konnte ich mir damals kaum vorstellen.

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Viel zu entdecken: Insects from outer space!

Freiwilligenarbeit in Afrika: Der Vergleich lohnt!

Wenn man nach Volunteering sucht, wird man überrollt von Anbietern im Internet. Doch wollte ich kein 08:15 Projekt, wo ich tausende von Euros für einen Touristen Urlaub bezahle. Ich wollte wirklich arbeiten und – wenn ich schon Geld bezahle – damit auch in irgendeiner Weise seinen Beitrag für die Wildtiere und viel mehr die Menschen dort leisten. Wenn du so eine Reise planst, empfehle ich dir vorab einen gute Recherche!

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Die N/a’an ku sê Foundation in Namibia

N/a’an ku sê Foundation vor den Toren von Windhoek

Ich habe mich für eine Farm in der Nähe von Windhoek, der Hauptstadt von Namibia entschieden – die N/a’an ku sê Foundation. Diese wird geleitet von dem Tierarzt Dr. Rudie van Vuuren und seiner Frau Marlice van Vuuren. Marlice ist eine erfahrene Tiertrainerin, die schon unter anderem schon mit Angelina Jolie zusammengearbeitet hat. Zudem verbindet sie eine Freundschaft mit dem Paar Pitt und Jolie, welches auch vor einigen Jahren für die Farm gespendet hat.

Wildlife-Volunteering-Namibia- Afrikanischer Wildhund
Auf N/a’an ku sê gibt es eine der seltenen Population Afrikanischer Wildhund

Was macht man denn bei so einer Freiwilligenarbeit?

Ich wollte ganz nah an die Tiere und ich musste ganz nah an die Tiere. Es ist schon ein etwas mulmiges Gefühl, wenn du direkt vor einem Geparden stehst. Diese faszinierenden Tiere! Auf N/a’an ku sê gehört das tägliche Tiere füttern zu einer der wichtigsten Aufgaben. Es gibt Geparden, Löwen, Leoparden, Paviane, Wildhunde, afrikanische Luchse, Giraffen aber auch eine ganze Menge normaler (also für mich als Europäer) vertrauter Farm-Tiere wie Rinder, Schafe, Ziegen oder auch Hühner.

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Ein Gepard wird auf seine Auswilderung vorbereitet
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Puffotter (Bitis arietans, veraltet Bitis lachesis) ist eine Giftschlange aus der Familie der Vipern = Finger weg!

Der Himmel über Afrika

Vielleicht hast du schon mal etwas von dem besonderen Himmel über Afrika gehört? Wenn nicht, dann kann ich dir nur ein Wort dazu sagen: Wundervoll!

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Der Himmel über Afrika

Meine Heimat für 4 Wochen

Gesprochen wurde in Englisch. Die Volunteers kamen aus allen Ländern der Welt. Jeder hatte eine eigene Geschichte. Da vergisst man schnell Fernseher, Internet und Co. – so soll es sein. Gewohnt habe ich in einem Zelt. Das Moskitonetz wurde schnell mein bester Freund – nicht wegen der Moskitos, eher wegen allerlei anderer kleiner Insektenfreunde namens Spinnen, Skorpionen und Schlangen.

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Somewhere in the middle of nowhere
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Enjoying Summer in Africa

Jeden Abend Schäfchen zählen

Hätte nie gedacht, wie anstrengend das Schafe zählen in echt sein kann. Wer sie das ausgedacht hat als Tätigkeit zum Einschlafen, hat es wohl nie selbst gemacht …

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Schäfchen zählen in Echtzeit

Eine Erdmännchen Familie

Der ein oder andere verbindet mit Namibia sicher auch die etwas neugierigen Erdmännchen. So war ich auch ziemlich erfreut diese direkt vor meinem Objektiv zu haben.

The Meerkat: Eine Erdmännchen Familie
The Meerkat: Eine Erdmännchen Familie

San Bushmen Kinder in der Grundschule

Auf der Farm arbeiten und wohnen auch viele San bzw. Bushmen Familien, die Ureinwohner von Namibia. Da die Familien sich kein Schulgeld leiten können, hat Marlice kurzerhand eine Schule für die Kinder gegründet. In der Zeit des Volunteering gehörte regelmäßige Besuche und mithelfen in der Schule dazu.

Die San Kinder der Bushmen in der Schule
Die San Kinder der Bushmen in der Schule

Vorbereiten auf die Freiheit

In den Wochen als ich da war wurde gerade die Auswilderung einer Geparden-Dame vorbereitet. Ein aufregendes Projekt. Es wurden Fussabdrücke genommen, Sendehalsbänder vorbereitet und in „Spaziergängen“ die Wiedereingewöhung mit der Geparden-Dame trainiert.

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Vorbereiten auf die Auswilderung

Juhu, meine Kamera kann auch filmen

Als ich mir damals die Kamera gekauft hatte, war es mir wichtig, dass ich mit dieser auch filmen kann. So habe ich neben dem Fotografieren auch etwas gefilmt. Das Ergebnis seht ihr hier:

Mehr zu der N/a’an ku sê Foundation findet ihr hier. Wenn ihr dadrüber hinaus noch Fragen zum Volunteering habt, schreibt mir gerne eine Mail oder per Kommentar!

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Got a monkey on my back …

Übrigens, wenn dich Afrika interessiert, dann ist vielleicht mein Beitrag „Auf Fotosafari in Kenia“ oder der „Besuch im Footprints Waisenhaus in Shimba Hills“ etwas für dich.


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Auf Fotosafari in Kenia: Sonnenaufgang im Tsavo Nationalpark

Afrikanischer Büffel - Fotosafari - Kenia - Afrika

Wie fühlt es sich an zum Sonnenaufgang durch die Graslandschaft vom Tsavo Nationalpark zu fahren, die ersten Antilopen im Unterholz zu entdecken, am Horizont kündigt sich eine Elefantenherde an, Giraffen und Zebras stehen dicht beieinander. Wunderschön trifft es wahrscheinlich am ehesten. Das dann aber auch noch aufs Foto zu bekommen, ist schon ganz schön – schwer.

Antilopen Herde im Unterholz

Morgen früh gibt es einen schnellen Kaffee und dann fahren wir gleich los!„, sagte unser Fahrer. Early Morning Gamedrive nennt sich das dann. Das ist so fast das tollste, was man sich auf Fotosafari in Kenia vorstellen kann. Zwar schläft die Savanne nie wirklich, doch gibt es morgens einfach die Stimmung, dass alles aufwacht.

Fotosafari kenia Afrika: Antilopen zum Sonnenaufgang

 

Sonnenaufgang im Tsavo-Nationalpark

Der Himmel über Afrika ist schon etwas besonderes, besonderes zum Sonnenaufgang. Es sind Farben zu sehen, wie sonst nirgendwo.

Fotosafari - Kenia - Afrika: Sonnenaufgang

 

Postkartenidylle Kenia

So, alle mal aufstellen bitte! Sie zwei da in dem gestreiften Anzug: Bitte in die Kamera schauen …„. Zufällig arrangiert sich vor uns plötzlich das perfekte Postkartenmotiv. Ohne Worte!

Fotosafari - Kenia - Afrika: Zebras und Giraffen

Glück muss man haben: Leoparden sind scheue Tiere

Es ist schon fast wie ein Sport für die Fahrer: Wer bekommt schneller alle Big 5 zusammen? Wer sichtet als erster die Löwen? Wie nahe geht es an die Elefanten ran?

Aber etwas wirklich besonderes sind die nächtlichen Jäger: Die Leoparden. Als wir an einen Busch ranfuhren, hieß es: „Da ist ein Leopard drin„. Warten und sich fragen: „Ähhh, wirklich? Da drin?„.

Um so überraschter ist man natürlich, wenn er plötzlich direkt neben einem auf den Weg springt und in aller Ruhe seinen Weg antritt – direkt in Sichtweite. #Glück auf der Fotosafari!

Fotosafari - Kenia - Afrika: Leopard

Auge in Auge mit dem Afrikanischen Büffel

Plötzlich kam über das Funkgerät, dass ein anderer Safari-Fahrer Büffel gesehen habe. Wir wenden und brausen los. Nach einem Kilometer tauchen die ersten Büffel aus dem Unterholz auf. Schließlich finden wir uns mitten in einer Herde Afrikanischer Büffel wieder.

Afrikanischer Büffel - Fotosafari - Kenia - Afrika

 

Red Elephants of Kenya’s Tsavo East

Zuerst kann man es sich nicht vorstellen: Rote Elefanten? Doch wenn man sie das erste Mal vor sich sieht, ist es sehr beeindruckend. Durch den roten Staub im Tsavo Ost Nationalpark haben die Elefanten hier die besondere Färbung.

Fotosafari in Kenia - Afrika: Fotosafari - Kenia - Afrika: Red Elephant

 

Giraffe aus Plastik

Irgendwie sah diese Giraffe unecht aus. „Maybe she is plastic„, witzelte unser Fahrer. Da stand sie nun, direkt vor uns und starrte uns an. Vielleicht wollte sie einfach nur das gleiche machen, was wir tun: Anstarren.

Fotosafari in Kenia - Afrika: Giraffe

 

Tierbeobachtung rund um die Uhr

Es sind Momente, die sich schwer in Worte fassen lassen. Oder wie kann man es beschreiben, wenn man mit einem Schritt aus dem Zimmer über die Weite der Serengeti den Sonnenaufgang beobachten darf?

Fotosafari in Kenia: Tierbeobachtung vom Zimmer

 

Löwenbaby auf Erkundungstour

Neugierig? Scheint so! Das Löwenbaby posiert für die neugierigen Kameras.

Fotosafari in Kenia: Löwen auf Entdeckungstour

 

Fotosafari in Kenia: Was habe ich gelernt?

Natürlich ist das Fotografieren von Wildtieren schon eine besondere Herausforderung. Es muss alles manchmal sehr schnell gehen. Der Leopard wartet nicht mit seinem Sprung aus dem Busch. Der Elefant läuft nicht noch einmal auf dich zu. Der Löwe hat schon seinen Grund, so weit und versteckt unter dem Baum zu liegen.

Tipps für die nächste Fotoreise

Ein gutes Teleobjektiv

Ein gute Teleobjektiv fehlte mir. Das Canon Ef-S 55-250 4-5.6 war schon ganz okay. Doch sind die Tiere oft zu weit weg, um wirklich klare, scharfe Bilder zu machen. Jedoch muss ich für ein etwas stärkeres Teleobjektiv wohl auch noch ein wenig sparen.

Fotografieren in RAW

Fotografieren in RAW habe ich leider erst nach der Fotoreise für mich entdeckt. So wäre sicher noch viel möglich gewesen in der Nachbearbeitung. Also ab sofort: Immer in RAW!

Genug Speicherplatz

Ich hatte eine 32GB Speicherkarte sowie einige kleinere Karten. Für Jpeg völlig okay. Doch bei RAW und 2 Wochen Fotoreise ist das zu wenig. Entweder ich nehme das nächste Mal ein externes Speichermedium wie ein kleines Laptop mit oder kaufe noch eine weitere große Speicherkarte.

Was habe ich gelernt?

Doch sind Momente auch nicht immer auf dem Foto festzuhalten. Es fotografiert ja nicht nur die Kamera sondern vor allem das Auge und auch das Herz. Und das gefällt mir!

Auf Fotosafari in Kenia

Lost Places Fototour: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

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Als ich letztens für einige Tage zum Fotofestival Horizonte in Zingst war, hab ich nebenbei auch mal wieder Ausschau nach Lost Places zum Fotografieren gehalten. Da habe ich das verlassene Gelände der Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg entdeckt. Dieser Lost Place befindet sich im östlichen Teil der Halbinsel Zingst im Landkreis Vorpommern-Rügen (die Sundischen Wiesen).

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

 

Größtes Grünfuttertrocknungswerk der DDR und Platz für 10.000 Jungrinder

In den 1950er Jahren nutzte jene Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft den südlichen Bereich der Sundischen Wiesen für die Tierzucht. Die LPG Müggenburg wurde 1964 in das Volkseigene Gut „Zingst-Darß“ mit Sitz in der Siedlung Müggenburg umgewandelt. Diese beschäftigte sich auch mit der Nerzzucht. Brrr, keine schöne Vorstellung!

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Bis zu 10.000 Jungrinder weideten hier. Ebenfalls entstand hier das größte Grünfuttertrocknungswerk der DDR zur Nutzung des Graslandes für Viehfutter. Es wurde intensiv gedüngt. Alle drei bis fünf Jahre wurde das Land umgebrochen und neues Gras gesät. Das ehemalige Jagd- und Gutshaus wurde laut Wikipedia als Kinderferienlager genutzt. Kurz nach Grenzöffnung wurde im Jahre 1991 der Betrieb eingestellt.

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Gummistiefel, Anhänger, Viehwaage und VEB Polstermöbel aus Güstrow

Seit Anfang der 90er steht der Großteil der Gebäude leer. Somit also ein toller Ort für eine Lost Places Fototour. Das Gelände ist gut zu erreichen und es gibt noch ein paar Details zu entdecken. Gummistiefel, alte Fernseher, eine Viehwaage und die alte Reithalle machen den Besuch zur spannenden Entdeckungsreise. Wer also einen Besuch in Zingst plant, sollte hier durchaus mal einen Abstecher machen.

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Fotoreportage Afrika: Footprints Orphanage, Shimba Hills in Kenya

Fotoreportage Footprints Orphanage Kenya

Vor einigen Wochen hatte ich das Glück das Footprints Waisenhaus nebst angegliederter Schule in den Shimba Hills in Kenya besuchen zu dürfen. Ich habe dort auch Fotos machen dürfen für den Jahreskalender 2015, den die Unterstützer des Projektes jedes Jahr bekommen. Hier eine kleine Fotoreportage über diesen beeindruckenden Ort unweit des Shimba Hills National Reserve im afrikanischen Kenya.

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Das Waisenhaus in den Shimba Hills

Kerry Watson hat diese Einrichtung im Jahre 2007 gegründet. In dem Waisenhaus wohnen 19 Kinder. Zudem hat die Gründerin Kerry eine Schule eröffnet. In dieser Schule finden bereits über 100 Kinder aus der Region Shimba Hills in Kenya nicht selbstverständlichen Zugang zu Bildung, einem täglichen Frühstück und Mittagessen und viel Liebe und Aufmerksamkeit.

Fotoreportage: Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Kids at Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Kids at Footprints Orphanage Kenya

Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Girl at Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Rain at Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Girl at Footprints Orphanage Kenya

Der Besuch in den Shimba Hills in Kenya war sehr beeindruckend. Ich habe Fotos machen dürfen von tollen Kindern, vielen glücklichen Gesichtern. Das Footprints Kinderheim hat sich sehr über die Bilder gefreut, welche sie jetzt für ihre Webseite, für den jährlichen Kalender und andere Anlässe nutzen möchte.

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Für eine Fotoreportage erzählt es natürlich noch nicht eine Geschichte. Es sind eher Momentaufnahmen. Für mich sollte eine echte Fotoreportage noch deutlicher entscheidende Ereignisse in der Bildabfolge enthalten. Nichts desto trotz ist es eine Mischung aus Details, Total, Halbtotale und Nahaufnahme in interessanter Folge. Aber: Ich lerne ja noch.

Übrigens, wenn dich Afrika interessiert, dann ist vielleicht mein Beitrag „Auf Fotosafari in Kenia“ oder mein „Wildlife-Volunteering in Namibia“ etwas für dich.


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