Fotokurs – Fotoaufgabe 10: Geh nah ran

Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof Fotolocation Berlin

Der amerikanische Fotograf Robert Capa hat einmal die „goldene Regel“ der Reportage-Fotografie aufgestellt: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran“. Deine Bilder gewinnen an Wirkung, wenn du nah ran gehst an dein Motiv. Versuche dir diesen Satz zu Eigen zu machen und gehe beim nächsten Foto näher ran. Du wirst erstaunt sein, wie sich dein Foto verändert. Daher mache ich „Geh nah ran“ zum Thema der Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen für uns. Hast du Lust mitzumachen und dein Foto zum Thema „Geh nah ran“ zu fotografieren und hochzuladen oder auf deinem Blog zu verlinken?

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Viele Details lassen sich erst durch Nähe zum Motiv entdecken…

Details durch Nähe entdecken

Welche Details lassen sich entdecken, wie verändert sich der Ausdruck. Nah ran zu gehen passt perfekt zu der Idee das Foto zu minimieren aus der Aufgabe 3. Auch hier schulst du deinen Blick für das Wesentliche im Foto. Auch kannst du Weitwinkel-Aufnahmen spannender gestalten. Denn der weite Winkel führt leicht zur Verwirrung. Wo soll ich hinschauen. Wenn du nah an ein Objekt (wie hier das Rentier) ran gehst, bekommt die Komposition ein gewisse Ruhe. Durch eine große Blende legst du zudem den Fokus auf dein Hauptmotiv.

Behalte also die Aufgabe 3 (Minimiere dein Foto) und Aufgabe 7 (auf Augenhöhe fotografieren) im Kopf. Denn wenn du das Wissen mit der Herausforderung „nah ran gehen“ kombinierst, bist auf bestem Wege für dein Foto.

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Wirkung durch Nähe im Foto: Hofbewohner Pele gönnt sich eine Portion Schnee. Hatseinen Grund. Rentiere können nicht schwitzen.

Bekannte Orte in neuen Licht

Auch bekannte Orte können durch Details noch einmal in einem ganz neuen Licht erscheinen. Auch kannst du sehr bekannte Orte – wie hier den Checkpoint Charlie – aus einer neuen Perspektive zeigen und das Foto sehr viel interessanter gestalten.

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Schau nach Details und geh nah ran!

Nähe erzeugt Wirkung

Auch zum Thema „Nah ran gehen“ eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt eines der berühmten Ferngläser – fotografiert auf meiner Fotoreise nach New York City. Doch verändert sich die Wirkung, wenn man sehr nah ran geht. Die Skyline ist nur noch schemenhaft angedeutet. Der volle Fokus liegt auf dem Objekt. Sehr beeindruckend!

https://instagram.com/p/68Qxn2rS4d

Also merken wir uns für die optimale Bildwirkung:

  • Nah ran gehen
  • Für echten Blickfang auf das Hauptmotiv große Blende (z.B. f/4.0) wählen, um Wirkung zu verstärken
  • Alle störenden Elemente aus dem Bild verbannen
  • Wenn nötig auf Augenhöhe mit dem Motiv gehen (Kinder, Tiere …)

Mach mit! Zeige dein Bild zum Thema „Nah ran gehen“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag (das wird dann erkannt) und poste gerne zusätzlich den Link hier als Kommentar.
  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Twitter und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @vegasworld hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 10: Nah ran gehen„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 7: Auf Augenhöhe – entdecke die kleinen Dinge

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Wenn du mit einem Kind redest, gehst du auf die Knie. Du bist auf Augenhöhe. Genauso solltest du auch in der Wahl deiner Fotoperspektive vorgehen. Das schafft Authentizität, denn so spiegelst du die Perspektive „der Kleinen“ in deinem Foto wider. Und genau daher mache ich das Fotografieren auf Augenhöhe zur neue Foto-Herausforderung im Online-Fotokurs auf unserem Weg zum Fotografieren lernen. Hier findest du die letzten Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen in der Übersicht. Ich freu mich, wenn du Lust hast mitzumachen.

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Geh auf Augenhöhe, wenn du Kinder, Tiere oder noch kleiner Fotomotive vor dir hast! Zudem verstärkt eine große Blende und „nah ran gehen“ den Effekt!

Wenn du ein Motiv auf dem Boden fotografierst, dann wirkt dieses ganz anders, wenn du wirklich weit runter mit der Kamera gehst. Das kann ein kleines Tier sein, eine Blume oder ein Spielzeug. Gehe auf Augenhöhe. Die Fotos wirken natürlich, die Größenverhältnisse stimmen. Dein Foto gewinnt an Aussagekraft!

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Der Morgentau auf der Wiese: Momente gewinne, wenn du auf Augenhöhe gehst.

Tipp: Natürlich kannst du auch bewusst die Augenhöhe ignorieren und damit einen Ausdruck wie Überlegenheit, Ehrfurcht, Weitblick, Größe oder ähnliches andeuten. Probiere es aus.

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Eine kleine Steinfigur auf dem Friedhof Grunewald, dem Selbstmörder Friedhof, gewinnt an Wirkung durch die Tiefe Perspektive

Kleine Dinge lassen dich in die Knie gehen

Auch zum Thema „Auf Augenhöhe“ eine kleine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt ein Erdmännchen, dass bei einer Reise nach Afrika in Namibia morgens vor mir saß. Eine schöne Idee zum Thema Reflexion und Spiegelung!

Fotokurs Aufgabe: Auf Augenhöhe fotografieren

Die meisten Motive kommen am besten zur Geltung, wenn du sie auf Augenhöhe fotografierst – also mit diesen Objekten auf Augenhöhe gehst. Probiere es einmal aus!

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Bei manchen Tieren ist natürlich Vorsicht geboten, wenn du auf Augenhöhe gehst. Hier war aber eine Glasscheibe dazwischen!

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Auf Augenhöhe“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

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    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Oder: Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
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Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 7: Auf Augenhöhe„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 6: Spiegelung und Reflexion

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Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich überhaupt Spiegelung und Reflexion für meine Fotografie wahrgenommen habe. Doch jetzt finde ich diese als Inspiration für coole Fotos echt super. Egal ob Pfützen, Autoscheiben, Fenster oder Spiegel – es macht Spaß damit zu spielen und eine neue Welt zu entdecken. Und genau daher mache ich Spiegelung und Reflexionen zur neue Foto-Herausforderung auf unserem Weg zum Fotografieren lernen. Hier findest du die letzten Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen in der Übersicht. Ich freu mich, wenn du Lust hast mitzumachen.

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Die Heckscheibe des Autos ist doch perfekt, um mein Foto noch interessanter zu gestalten

Nutze Spiegelungen und Reflexionen für deine Bildgestaltung

Spiegelung kommen verschiedensten Formen und Gestalten vor. Mache dir diese zu nutze, egal ob du in der Architekturfotografie, in der Makrofotografie oder in der Landschaftsfotografie zu Hause bist. Es gibt einige grundlegende Techniken, die dir helfen das beste aus deiner Reflexion herauszuholen.

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Fange an die Spiegelbilder zu erkennen und damit zu spielen

Schärfentiefe bei Spiegelungen und Reflexionen

Die erste Frage stellt sich immer wieder: wie fokussiere ich im Hinblick auf die Schärfentiefe. Ich würde dir eine kleine Blende ab f/11 oder höher empfehlen. Das trägt dazu bei, dass das Spiegelbild und der Gegenstand in dem sich dein Motiv spiegelt scharf im Bild abbilden. Es erzeugt also eine Verbesserung der Reflexionswirkung für den Betrachter.

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Spiegelung aus ungewöhnlichem Winkel, macht aber mächtig Spaß!

Für den Fokus – also das scharf stellen deines Objektivs – hängt natürlich von der Entfernung zwischen Objekt und der Reflexion ab. Wenn du sehr nah dran bist, wird es dir nicht immer gelingen beides scharf zu stellen. In dem Bild hier oben von der Reflexion in der Pfütze vor der Gedächtniskirche in Berlin war ich direkt vor der Pfütze. Die Spiegelung ist scharf, aber auf der Pfütze und dem Bordstein ist eine leichte Unschärfe. Aber das habe ich vernachlässigt, denn manche Fotos muss man eben einfach machen und schnell sein.

Spiegelung in Wasser und Landschaft

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Wasser & Landschaft machen viel Spaß, wenn man mit Reflexion und Spiegelung spielt

In der Landschaftsfotografie ist die Reflexion und Spiegelung ein sehr oft genutztes Stilmittel. Oft wird dabei zusätzlich eine Polarisationsfilter (kurz auch Polfilter) eingesetzt. Damit kannst du die Menge an Oberflächenglanz regeln. Also zum einen Spiegelungen minimieren (und auf den Grund flacher Gewässer schauen) oder den Effekt der Spiegelung verstärken. Ich habe bisher noch zu wenig Erfahrung mit einem Polfilter, will mir aber bald mal einen zulegen.

Für den besten Effekt in die Landschaftsfotografie empfiehlt es sich natürlich erst einmal das beste Licht zu erwischen. Also am frühen morgen oder späten Abend zu Blauen Stunde. Erstens , versuchen Sie und gehen Sie , wenn das Licht an ist es am besten , entweder hell und früh , oder am Abend als die Sonne untergeht . Je nach Licht empfiehlt es sich zudem ein Stativ dabei zu haben, um auch mit der Verschlusszeit zu spielen.

Aber am wichtigsten ist natürlich, wie die Oberfläche sich verhält. Ist Bewegung im Wasser, so wird dir kein klares Spiegelbild gelingen. Steht das Wasser (wie zum Beispiel ein Bergsee oder eine Pfütze), kannst du Glück haben und eine tolle Spiegelung hinbekommen.

Achte auf alles, wo drin du dich spiegeln kannst

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Verkehrte Welt? Alles gespiegelt? Die Spiegelung auf der Motorhaube eines Autos ist eine tolle Perspektive. Achte vermehrt auf solche Phänomene!

Aber auch abseits des Wassers gibt es unendlich viel, was reflektiert und scheint: Spiegel, Metall (Autos!), Glas (Schaufensterscheibe) oder sogar Gegenstände, mit denen du nicht wirklich rechnest. Halte einfach die Augen auf.

Auch dazu eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt eine Pfütze in der sich das Hochaus vor mir spiegelt. Eine schöne Idee zum Thema Reflexion und Spiegelung!

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Spiegelung und Reflexion“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

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    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

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Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Oder: Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
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Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 6: Spiegelung und Reflexion„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 5: Schatten & Licht

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Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und Schatten sind sehr spannend. Genau das ist unsere neue Herausforderung auf unserem Weg zum Fotografieren lernen. Hier findest du die letzten Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen in der Übersicht. Ich freu mich, wenn du Lust hast mitzumachen.

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Schatten in der Architektur ergeben tolle Kanten

Schatten für das Verständnis für Formen und Linien

In dieser Aufgabe nun geht es um Schatten. Das kann die Silhouette sein oder der direkte Schatten im Sonnenlicht. In jedem Fall schult das Spiel mit Licht und Schatten das Verständnis für Formen und Linien. In der Regel wähle ich eine Blende ab f/8 (oder größer), damit ich eine große Tiefenschärfe habe.

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Gegenlicht erzeugt spannende Silhouetten

Isoliere den Schatten

Ich finde es immer sehr spannend, wenn der Schatten wie ein Scherenschnitt isoliert im Bild zu sehen ist. Dazu musst du den Ausschnitt so wählen, dass sämtliche Ablenkungen aus dem Bild verschwinden.

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Halte Ausschau nach harten Schatten und isoliere diese bestmöglich
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Die Schatten-Umrisse einer Brennnessel reduziert auf das Wesentliche
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Das Spiel mit Silhouetten macht in Schwarzweiß besonders viel Spaß

Auch dazu eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt einen Fussgänger auf der Warschauer Brücke. Eine schöne Idee zum Thema Schatten!

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Schatten“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

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  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 4: Schatten & Licht„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 3: Weniger ist mehr

Fotoaufgabe - weniger ist mehr

Und mal wieder eine neue Herausforderungen auf unserem Weg zum Fotografieren lernen. Hier findest du die letzten Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen noch einmal in der Übersicht. Ich freu mich, dass so viele von euch Lust haben mitzumachen. In dieser Aufgabe nun geht es ebenfalls um eine weitere Disziplin der Bildkomposition, nämlich um das Thema „weniger ist mehr“.

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Schlicht und schön: Das Zebra zeige ich nur im Anschnitt und reduziere zudem die Farben

Fotoaufgabe 3 – Bildkomposition: Weniger ist mehr

In der dritten Aufgabe geht es erneut um das Thema Bildkomposition. Genauer gesagt um weniger im Bild. Ich neige dazu, immer zu viel auf mein Foto bekommen zu wollen. Doch das braucht es nicht. Das Gehirn hat die Begabung der so genannten Autovervollständigung. Ein Motiv ist angedeutet, wie beispielsweise ein halbes Rad, und dein Gehirn wird den Rest im Kopf hinzufügen. Probiere es einmal aus und fotografiere nur Ausschnitte.

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Klar, ich hätte das ganze Brandenburger Tor fotografieren können. Doch reduziere ich den Ausschnitt und gewinne an Wirkung

Eliminiere alles, was du nicht brauchst im Foto

Wichtig ist, dass du Platz und Raum lässt, damit das Motiv wirken kann und der Betrachter nicht mit Informationen überfrachtet wird. Insbesondere mit einem Weitwinkel Objektiv fiel es mir anfangs schwer mein Bild nicht zu überladen. Ich war begeistert von dem großen Ausblick, aber auch überfordert, was ich denn jetzt eigentlich im Bild betonen will. Also stellen wir uns der Herausforderung und trennen uns von all dem Ballast, den unser Bild nicht braucht!

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Die Kuh auf der Wiese – mehr nicht! Reduziere alle störenden Elemente im Hintergrund und dein Motiv gewinnt an Stärke.

Auch dazu eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt die „Philharmonie Berlin“ bzw. eben einen kleinen Teil. Eine schöne Möglichkeit, um mich zu reduzieren!

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Weniger ist mehr“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die Aufgaben zum Thema „Fotografiere den natürlichen Rahmen“ und „Suche nach Linien“.

Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
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    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Oder: Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
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Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 3: Weniger ist mehr„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!