Die besten Bücher zum Fotografieren lernen - Liste

Die besten Fotografie-Bücher zum Fotografieren lernen – die besten Buchempfehlungen (2026)

Wenn du gerne fotografierst, bist du sicher auch immer mal wieder auf der Suche nach guten Buchempfehlungen. Über die Jahre habe ich selbst unzählige Fotografie-Bücher gelesen – nicht nur um meine eigenen Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch, um neue Ideen und Perspektiven für meine Arbeit zu finden. Natürlich könnte ich dir hier einfach meine eigenen Werke empfehlen, aber das wäre zu einfach. Viel lieber teile ich die Bücher, die mich inspiriert haben: Ratgeber zu Techniken, Kameraeinstellungen, Bildkomposition oder kreative Sammlungen voller Fotoideen – bis hin zu den Klassikern der alten Meister:innen.

Hier habe ich einige meiner besten Fotografie-Bücher für dich zusammengetragen. Denn “Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht“, wie schon das berühmte Zitat von Albert Einstein besagt. Mal schön auf Schlaumeier machen und mit ‘nem Zitat von Albert Einstein starten. Aber es ist ja etwas Wahres dran, denn ich lese total gerne über Fotografie und liebe Bücher zum Fotografieren lernen.

Sehr viele gehen beim Fotografieren lernen ebenfalls als Autodidakt vor. Diese Liste wird stetig erweitert. Vielleicht inspiriert sie dich. Vielleicht hast du auch tolle Vorschläge. Verrate mir, welche Bücher du kürzlich gelesen hast. Welche kannst du empfehlen?

Fotografie: Die visuelle Geschichte. Über 1500 weltberühmte Fotografien und die wichtigsten Fotograf*innen aus allen Epochen

Wow, „Fotografie: Die visuelle Geschichte“ hat mir wahnsinnig gut gefallen, gerade weil es mir – als zwar mittlerweile nicht mehr ganz so blutiger Fotografie-Anfänger (aber immer noch super neugierig) geholfen hat, meine Leidenschaft für richtig tolle Fotos weiter zu vertiefen. Besonders begeistert hat mich, die großen Fotografien von Fotografen wie Stanley Forman oder auch Ansel Adams noch einmal so verständlich erklärt zu bekommen.

Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Fotografie über zwei Jahrhunderte hinweg und zeigt, wie sich die Kunst der Bildgestaltung, Bildsprache und Perspektiven entwickelt hat. Mit über 1500 beeindruckenden Bildern und inspirierenden Biografien bedeutender Fotograf*innen wird die Geschichte der Fotografie lebendig und verständlich dargestellt. Die klare Struktur nach Epochen und die verständlichen Themenseiten haben mir geholfen, wichtige technische Grundlagen sowie kreative Aspekte zu verstehen und anzuwenden. Für mich ist dieses Buch eine wahre Inspirationsquelle, die Lust darauf macht, selbst zur Kamera zu greifen und die Welt aus neuen Perspektiven zu betrachten.

Warum lohnt sich das Buch?
Du bekommst einen großen Überblick und kannst berühmte Fotos in ihren zeitlichen Zusammenhang einordnen.

Was lernst du daraus?
Du schaust genauer auf Bildsprache, Perspektive und die Entwicklung der Fotografie.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du Fotografiegeschichte entdecken und dich von vielen Bildbeispielen inspirieren lassen möchtest.


Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln

Fotograf, Fotokünstler und Trainer Robert Mertens geht die Dinge mal komplett anders an. Zuerst wusste ich nicht so recht, wie ich mich dem Buch am besten annähern soll. Ich war fasziniert, aber auch irritiert. Das sieht ja alles so ungewohnt aus? Wie macht er das? Das ist ja gar nicht mein Stil.

Genau das will Mertens auch. Laut Mertens ist die Bildsprache eng mit der Persönlichkeit eines Fotografen verbunden. Er will meine Gefühle, Gedanken und Visionen wecken, mich motivieren es zu versuchen, mich zu trauen. Raus aus der Komfortzone! Denn nichts anderes macht Mertens jeden Tag. Er kombiniert, abstrahiert, dreht Dinge um, erfindet neue Betrachtungsweisen und ist dabei stets inspirierend und niemals belehrend. Ein tolles Buch, das jede Seite lohnt. Etlichen Übungen und Workshops laden mich ein es selbst auszuprobieren. Und das werde ich auch. Vielen Dank für die tolle Inspiration!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln“ und zudem ein weiteres wundervolles Buch von Robert Mertens.

PS: Wer Robert Mertens einmal live erleben will, dem sei auch seine Workshopseite mit zahlreichen Workshops empfohlen.

Hier ein etwas älteres Video von Robert Mertens mit ein paar schönen Inspirationen:

Warum lohnt sich das Buch?
Das Buch bringt dich dazu, deine gewohnte Sichtweise zu hinterfragen und Neues zu wagen.

Was lernst du daraus?
Du übst, Gefühle und eigene Ideen in eine persönliche Bildsprache zu übersetzen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du die Grundlagen kennst und dich kreativ aus deiner Komfortzone locken lassen möchtest.


Der Rote Faden – Konzipiere deine eigene Fotoprojekte

Mehr zum Buch und Kaufmöglichkeit

Meike Fischer ist eigentlich Fotojournalistin. Ihr Buch schafft den tollen Wechsel zwischen Ratgeber und Inspiration. Als ich das Buch „Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen“ erstmals in Händen hielt, wusste ich nicht so richtig was mich erwartet. Was wird der Rote Faden sein, den sie mir zeigen will? Doch schafft Fischer es den Leser schlüssig heranzuführen und über Kapitel wie „Eigene Fotoprojekte realisieren“, „Vom Einzelbild zur Serie“, „Das fotografische Thema“ oder auch „Vom Tages- zum Langzeitprojekt“ mitzunehmen und so über den eigenen Bildstil und das bisherige Schaffen nachzudenken. Welche Fotos passen zusammen, welches Thema liegt mir oder wie kann ich mir ein geeignetes Thema erarbeiten? Die Fotos an sich sind eher unprätentiös, selten steht ein Foto für sich alleine als Kunstwerk. Aber genau ist ja auch Sinn und Zweck der Übung. Das Buch führt mich heran an das Serien entwickeln, Bildpaare oder auch eine kleine Reportage zu erarbeiten. Sofort rattert es in meinem Kopf. Wen kann ich fragen, ob ich ihn in einer Reportage begleiten darf? Welche Fotos passen als Serie zusammen. So macht es Spaß Bücher zu lesen. Immer wieder leg ich das Buch zur Seite und klicke mich durch mein eigenes Foto-Archiv. Ich will die vielen Übungen und Workshops am Ende jedes Kapitels sofort ausprobieren. Großartige Anregungen und eine tolle Heranführung an die Suche nach dem eigenen fotografischen „Roten Faden“!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen„.

Warum lohnt sich das Buch?
Aus einzelnen guten Bildern kann eine zusammenhängende Geschichte werden. Genau dabei hilft dir dieses Buch.

Was lernst du daraus?
Du entwickelst Themen, Bildpaare und Serien und denkst über die Auswahl deiner Fotos nach.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du ein eigenes Fotoprojekt beginnen möchtest und noch nach deinem roten Faden suchst.


Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto

Hermann Hirsch und Karsten Mosebach arbeiten hart an ihren Fotos. Doch als ich den Titel ihres Buches „Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto“ zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich „oh je, schon wieder so ein Plattitüden-Titel“. Ich wusste nicht so richtig, wie ich das Buch einsortieren sollte. Und was soll denn auch schon ein perfektes Naturfoto sein? Und dann kam alles ganz anders – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn die zwei Autoren und Fotografen haben es geschafft einen solch motivierenden Arbeitsprozess anzustoßen, dass ich sofort am nächsten Morgen früh aufstehen und die Ideen ausprobieren wollte. Freu dich auf ein wahres Kunstwerk an Fotoinspiration aus dem fotoforum-Verlag.

Hier findest du mehr zum Buch Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto.

Warum lohnt sich das Buch?
Es macht Lust, Naturfotografie bewusst anzugehen und eigene Bildideen draußen auszuprobieren.

Was lernst du daraus?
Du beschäftigst dich mit dem Arbeitsprozess hinter einem Naturfoto, statt nur auf das fertige Bild zu schauen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du Naturmotive liebst und einen motivierenden Anstoß für deine nächste Fototour suchst.


Der abstrakte Blick – eine Kompositionsschule für künstlerische Fotografie

Torsten Andreas Hoffmann abstrahieret die Welt um sich herum. Punkte ergeben Linien, Linien ergeben Formen und Formen ergeben Muster. Es macht Spaß Hoffmann Kapitel durch Kapitel zu folgen und stets neue Aha-Erlebnisse zu haben. Wenn gleich das Buch sehr abstrakt vom Titelcover her erscheint, gelingt es dem Autor sehr gut den Leser mitzunehmen und Seite um Seite ein Stück tiefer in die Materie zu führen. Er überfordert nicht, sondern baut seine Ideen und Anregungen Stück für Stück auf.

Ich mag Fotobücher, die man immer wieder zur Hand nehmen will. Dieses Buch ist so eins. Die Ideen kann man toll in wöchentlichen Herausforderungen angehen. „Landschaft auf Form und Farbe reduzieren“ oder auch „Texturen und Superzeichen“ erkennen lernen. Das Buch hat mich gefordert, aber nicht überfordert. Ein große Empfehlung an alle ambitionierten Fotofreunde, die sich auf der Suche befinden und Lust haben neues zu entdecken!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann„.

Warum lohnt sich das Buch?
Du entdeckst in vertrauten Motiven plötzlich Punkte, Linien, Formen und Muster.

Was lernst du daraus?
Du lernst, Landschaften auf Form und Farbe zu reduzieren und Strukturen bewusster wahrzunehmen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du ambitioniert fotografierst und neugierig auf abstraktere Bilder bist.


Fotografiere, was du fühlst – was für ein Buchtitel!

Die Shutter Sisters haben es geschafft – sie haben den schönsten Buchtitel erdacht, der mir im letzten Jahr begegnet ist. Dabei ist das Buch eigentlich schon viel älter, nämlich aus dem Jahre 2011. Das Konstrukt der Shutter Sisters besteht aus zehn populären und mehrfach ausgezeichneten Fotografinnen, die auf ihrem Blog shuttersisters.com sich voller Hingabe und Leidenschaft dem widmen, was sie am besten können: echte Gefühlsmomente in Szene zu setzen. Das wirkt so oft so einfach und so wenig inszeniert. Doch stimmt natürlich immer das Licht, die Perspektive und der gesamte Ausdruck. Denn die Shutter Sisters sind Profis. Und nun lassen sie uns in Ihrem Buch „Fotografiere, was du fühlst“ ein wenig hinter die Kulissen blicken.

In zehn Kapiteln entführen die Shutter Sisters uns in Gefühlswelten rund um Stille, Kindheit, Zusammengehörigkeit und viele weiter sensible Überschriften. Das Buch hat eine spannende Struktur, da jedes Thema in immer gleicher Herangehensweise den Leser mit der Entstehung der Fotos vertraut macht. Einführung, Annäherung, Blickwinkel, Komposition, Licht, Details und Bearbeitung lassen uns anhand vieler Bildbeispiele komplett in die Denkweise eintauchen. Das Buch ist angenehm untechnisch und dabei in schönem quadratischen Großformat eine echter Genuss!

Hier findest Du mehr zum Buch „Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters„. Mittlerweile gibt es das Buch nur noch als gebrauchtes Buch, aber die Mühe lohnt sich. Ein tolles Buch!

Warum lohnt sich das Buch?
Gefühle und Alltagsmomente stehen im Mittelpunkt. Das ist eine schöne Abwechslung zu reinen Technikratgebern.

Was lernst du daraus?
Du schaust dir an, wie Blickwinkel, Komposition, Licht und Details die Wirkung einer Aufnahme prägen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du Menschen und persönliche Momente einfühlsamer fotografieren möchtest.


Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign

Harald Mante sieht Dinge anders. Jedenfalls anders als ich. Und das ist so unglaublich spannend plötzlich Linien zu entdecken, Muster zu erahnen und Wiederholungen zu erkennen, wo ich vorher gar keine Wahrnehmung für hatte. Es beginnt alles beim Punkt. Der Punkt stört und das Auge bleibt dran hängen. Das erregt Aufmerksamkeit und lässt Zusammenhänge erkenne.

Bei dem Buch handelt es sich um die erweiterte Neuauflage auf 208 Seiten mit über 60 neue Aufnahmen. Jedes Thema ist auch für mich als eher Anfänger sehr gut strukturiert und in der Aufteilung aus Bildbeispielen, Skizzen und Grafiken und erklärendem Text toll und lehrreich aufbereitet. Die Bilder sind, wie für Mante üblich, wunderbar inspirierend angeordnet. Alles sieht immer so einfach aus und ich möchte so gerne sofort loslegen und es nachmachen. Aber es erfordert viel Übung. Das Buch „Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign“ ist dafür eine tolle Anleitung und Inspiration. Ich habe darauf hin begonnen mir in Lightroom Sammlungen anzulegen wie „Schatten“, „Bäume“, „Farben“ und vieles mehr. Ich bin zum Sammler geworden. Ich strukturiere, sortiere, sammle und vergleiche – immer immer wieder neu. Dann geh ich wieder auch fotografische Erkundungstour und sammle neu. Es macht Spaß gelerntes aus dem Buch umzusetzen, zu experimentieren mit Brennweiten, Räumen, Linien und Punkten. Störungen im Bild zu eliminieren oder als passend genau zu forcieren.

Das Buch ist mächtig. Es hat so unendlich viele Denkanstöße und geballte Kreativität, dass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon, denn in diesem Sommer kommt Harald Mante nach Berlin!

Hier findest Du mehr zu „Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign“ von Harald Mante sowie eine weitere wundervolle Leseempfehlung von Harald Mante.

Warum lohnt sich das Buch?
Mantes Blick auf Farben, Linien und Wiederholungen macht selbst unscheinbare Motive spannend.

Was lernst du daraus?
Du schulst deine Wahrnehmung und erkennst, wie Punkte, Flächen und Farben ein Bild ordnen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du bewusster gestalten und deine eigenen Fotos sammeln, sortieren und vergleichen möchtest.


Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung – Eine Sehschule nicht nur für Fotografen

Albrecht Rissler bringt es mit dem Titel dieses Fotobuches auf den Punkt: Bildgestaltung ist eine Kunst. Das macht diese Kunst so unentbehrlich für tolle Fotos. Er betrachtet angewandte Bildgestaltung als ein Handwerkszeug, das so wichtig ist wie ein aufmerksames Auge oder das Wissen über die technischen Aspekte künstlerischer Arbeit. In dem Buch „Komposition“ stellt er dir die wichtigsten
Gestaltungsregeln vor und demonstriert ihre Anwendung am Beispiel von 250 Fotografien.

Hier findest du mehr zu dem Buch „Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung“ von Albrecht Rissler:

Warum lohnt sich das Buch?
Viele Bildbeispiele machen Gestaltungsregeln greifbar und laden zum genauen Hinsehen ein.

Was lernst du daraus?
Du erkennst, wie Bildaufbau funktioniert und wie sich Gestaltungsregeln praktisch anwenden lassen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du neben der Kameratechnik besonders dein Auge für Komposition schulen möchtest.


Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos

David DuChemin stellt etwas klar, was alle sich zu Herzen nehmen sollten. Nicht das Kamera-Equipment macht das großartige Foto, sondern das fotografische Handwerk und die kreative Idee. In dem Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos“ möchte DuChemin dich einladen mit Deinen Bildern Geschichten zu erzählen. In 60 Workshops führt er anhand unterschiedlicher Aufgaben an Herausforderungen wie Verschlusszeit, Arbeit mit dem Weitwinkelobjektiv, Linien, Isolation des Motivs und viele andere spannende Herausforderungen.

Die Fotos sind beeindruckend. Doch darf man sich nicht verunsichern lassen, wenn der Weg von einem selbst hin zu einer Foto-Qualität eines David DuChemin noch sehr weit und steinig ist. Es ist inspirierend, wenn gleich sich das Buch nicht unbedingt an Anfänger richtet. Du solltest eine Idee von ersten Techniken und Kompositionstechniken haben. Dann macht das Buch mehr Spaß.

Hier findest Du mehr zum Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos„:

Warum lohnt sich das Buch?
Die Aufgaben bringen dich vom Lesen ins Fotografieren. Du arbeitest an deinem Handwerk und deinen Ideen.

Was lernst du daraus?
Du übst unter anderem mit Verschlusszeit, Weitwinkel, Linien und der bewussten Betonung deines Motivs.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du erste Grundlagen beherrschst und mit konkreten Workshops weiterkommen möchtest.


Gestalten mit Licht und Schatten – Licht sehen und verstehen

Licht ist das unmittelbarste Gestaltungselement der Fotografie. Es ruft Emotionen hervor und lässt den Betrachter die Grundstimmung des Bildes erfassen, noch ehe er das Motiv erkennt. Darum geht es in diesem Titel von Oliver Rausch. Hier findest du mehr zum Buch „Gestalten mit Licht und Schatten“ von Oliver Rausch -mit neuem Cover (Ausgabe: April 2021):

Warum lohnt sich das Buch?
Du richtest deinen Blick auf das Licht – und damit auf einen entscheidenden Teil der Bildstimmung.

Was lernst du daraus?
Du beschäftigst dich damit, wie Licht und Schatten Emotionen und die Wirkung eines Motivs beeinflussen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du nicht nur dein Motiv, sondern auch seine Lichtstimmung bewusster gestalten möchtest.


A Beautiful Mess Photo Idea Book

95 Inspiring Ideas for Photographing Your Friends, Your World, and Yourself

Mehr zum Buch und Kaufmöglichkeit

Wow, was für ein großartiges Buch. Hast du manchmal einfach einen Knoten im Kopf und suchst nach neuen Inspirationen? Ärgerst du dich auch, wenn du diese oder jene Wand einfach nicht erkannt hast als spannenden Hintergrund? „A Beautiful Mess Photo Idea Book“ bringt dich auf neue Ideen und lässt dich um die Ecke denken. A Beautiful Mess sind Elsie Larson und Emma Chapman. Eigentlich sind sie eher im Bereich DIY-Blog bekannt – aber dort eben sehr bekannt. Bei ihnen geht es nicht um MegaPixel. Es geht um Stil und schöne Fotos.

Hier ein kurzer Trailer – da geht es eigentlich um einen Fotokurs. Bitte Kurs ignorieren – soll euch nur zeigen, wer Elsie und Emma sind. Das Buch ist auf Englisch, aber kommt auch zum Großteil ohne Worte aus! Absoluter Tipp!

Hier findest du mehr über A Beautiful Mess Photo Idea Book (englische Ausgabe!)
PS: Es ist eines meiner Lieblings-Fotobücher!

Warum lohnt sich das Buch?
Die vielen Ideen machen Lust auf eigene Bilder, auch wenn dir gerade die Inspiration fehlt.

Was lernst du daraus?
Du entdeckst neue Ansätze für Hintergründe, Stil und kreative Fotos von Menschen und deiner Umgebung.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du gern ausprobierst und mit einer englischsprachigen, bildreichen Ideensammlung etwas anfangen kannst.


Die Fotoserie: Besser fotografieren durch serielles Arbeiten

Mehr zum Buch und Kaufmöglichkeit

Wer schon mal in Zingst war, wird sicher von dem ein oder anderen Workshop-Teilnehmer den Namen Harald Mante gehört haben. Mante ist Foto-Designer, Foto-Didakt und Autor zahlreicher Lehrbücher. Seine Workshops sind ein echte Highlight und immer schnell ausgebucht. Wer mehr über Wahrnehmung, Bildaufbau und Farbdesign lernen möchte, sollte sich unbedingt näher mit Harald Mante beschäftigen. Dieses Buch gibt einen spannenden Einblick in die Herangehensweise des Fotografen und lässt einen die stetige Jagd nach dem perfekten Foto überdenken und Formen, Farben oder Gegenstände völlig neu erkennen.

Hier erfahrt ihr mehr über Harald Mantes Buch „Die Fotoserie: Besser fotografieren durch serielles Arbeiten„:

Warum lohnt sich das Buch?
Du löst dich vom einen perfekten Einzelbild und entdeckst Zusammenhänge zwischen deinen Fotos.

Was lernst du daraus?
Du schaust bewusster auf wiederkehrende Formen, Farben und Gegenstände und denkst in Serien.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du dein Fotoarchiv mit neuen Augen ansehen oder ein zusammenhängendes Thema verfolgen möchtest.


Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren:

Warum lohnt sich das Buch?
Die kleinen Tagesaufgaben geben dir einen überschaubaren Einstieg und einen Anlass, regelmäßig zu fotografieren.

Was lernst du daraus?
Du übst Kameraeinstellungen, Grundregeln der Bildgestaltung und das Finden eigener Fotoideen.

Für wen passt es?
Für dich als Fotoeinsteiger, wenn du lieber in kleinen Schritten praktisch lernst.


Vivian Maier – Die Straßenphotographin 

Mehr zum Buch und Kaufmöglichkeit

Die Entdeckung des völlig im Verborgenen entstandenen Werks der 2009 im Alter von 83 Jahren verstorbenen Vivian Maier ist eine photohistorische Sensation. Aus Frankreich stammend, verdiente Vivian Maier ihren Lebensunterhalt in den 50er und 60er Jahren als Kindermädchen in Chicago und New York. Auf eigene Rechnung und Gefahr und außerhalb jeder Öffentlichkeit führte sie eine Art Doppelleben als Street Photographer. Ihr Entdecker John Maloof legt ihr Werk in unserem Buch erstmals einer staunenden internationalen Öffentlichkeit vor. 

Hier findest du mehr zum Buch:

Warum lohnt sich das Buch?
Du begegnest einem lange verborgenen fotografischen Werk und entdeckst Maiers Blick auf das Straßenleben.

Was lernst du daraus?
Du kannst an den Bildern deinen eigenen Blick für Menschen und Alltagsszenen schulen – durch genaues Anschauen.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du Streetfotografie und Bildbände magst und dich lieber von Fotos als von Techniklektionen anregen lässt.


Abenteuer Fotografie von Steffen „Stilpirat“ Böttcher

Im letzten Jahr wurde ich nicht müde zu betonen, wie cool ich dieses Buch finde. Es hat mich inspiriert, motiviert und war viel zu schnell durchgelesen. Was hat mir an dem Buch so gut gefallen?

Das kannst du hier sehr ausführlich in meiner Rezension zu Abenteuer Fotografie von Steffen „Stilpirat“ Böttcher noch einmal nachlesen.

Hier kannst du das Buch bestellen, allerdings nur noch aus Restbeständen, da Steffen nicht mehr mit Rheinwerk zusammen arbeitet.

Warum lohnt sich das Buch?
Meine ausführliche Rezension zeigt dir, warum mich das Buch so inspiriert und motiviert hat.

Was lernst du daraus?
Nimm es als Anstoß, deine eigene fotografische Neugier zu beleben. Näheres zum Inhalt findest du in der verlinkten Rezension.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du neue Lust aufs Fotografieren suchst. Lies vor dem Kauf gern meine ausführliche Besprechung.


Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen – von Henry Carroll

Dieses Buch hatte ich schon einmal in meinen Linktipps mit dabei. Da hatte ich schon bemerkt, dass das Wort Geheimnisse vielleicht etwas hoch gegriffen ist. Tipps finde ich passender. Wer also einen tollen Einstieg in die Fotografie und Technik von Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder auch Ansel Adams bekommen möchte, sollte sich das Buch zulegen.

Hier findest du mehr über BIG SHOTS ! Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen:

Warum lohnt sich das Buch?
Du bekommst einen Einstieg über die Arbeiten bekannter Fotografen, statt nur über Kameraeinstellungen.

Was lernst du daraus?
Du näherst dich fotografischen Ideen und Techniken anhand von Vorbildern wie Cartier-Bresson, Salgado und Adams.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du gerade einsteigst und berühmte fotografische Positionen besser kennenlernen möchtest.


Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson

Mehr zum Buch und Kaufmöglichkeit

Der große Henri Cartier-Bresson im günstigen Taschenbuch. Ganz klar, dass es damit durchaus Bestseller-Ambition im Schirmer Mosel Verlag hat. Klar, ein Taschenbuchformat bietet nur begrenzt Platz für Bilddarstellung. Aber die 128 Seiten sind perfekt für Neueinsteiger ins Thema Henri Cartier-Bresson. Hier erfährst du mehr über Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson:

Warum lohnt sich das Buch?
Das Taschenbuch bietet dir einen kompakten Zugang zu Cartier-Bressons Fotografien.

Was lernst du daraus?
Du kannst deinen Blick durch aufmerksames Betrachten seiner Bilder schulen. Ein kleiner Bildband ersetzt dabei keinen Technikratgeber.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du Cartier-Bresson kennenlernen möchtest und mit dem kleineren Taschenbuchformat zufrieden bist.


Über Fotografie – Susan Sontag

Was macht die Fotografie mit unserem Blick auf die Welt? Susan Sontag geht dieser Frage in ihren Essays nach. Sie beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Fotografie, Kunst und gesellschaftlichem Bewusstsein und betrachtet dabei auch die Arbeiten bekannter Fotografen. Wenn du neben dem Fotografieren selbst gern über Bilder nachdenkst, findest du hier eine andere Art der Auseinandersetzung mit deinem Hobby.

Warum lohnt sich das Buch?
Die Essays laden dich ein, über die Bedeutung von Fotos und unseren Umgang mit Bildern nachzudenken.

Was lernst du daraus?
Du setzt dich damit auseinander, wie Fotografie Kunst, Wahrnehmung und unser Wissen über die Welt berührt.

Für wen passt es?
Für dich, wenn du gern liest, Fragen stellst und Fotografie auch philosophisch und gesellschaftlich betrachten möchtest.


Fotografie – Inspired by life – Anna Heupel

Mit Bildern Geschichten erzählen: Darum geht es in Anna Heupels Buch. Die Fotografin verbindet Grundlagen und Techniken mit Gestaltung, Licht, Farbe und der Suche nach einer eigenen Bildsprache. Bildbeispiele aus Reisen und Fotoshootings begleiten die Themen. Der Ansatz macht Lust aufs Ausprobieren – und darauf, besondere Momente im eigenen Alltag bewusster wahrzunehmen.

Warum lohnt sich das Buch?
Du bekommst Anregungen, Technik und Gestaltung für stimmungsvolle Bilder zusammenzubringen.

Was lernst du daraus?
Du beschäftigst dich mit Licht, Farben, besonderen Momenten und dem Entwickeln deiner eigenen Bildsprache.

Für wen passt es?
Für dich als Einsteiger oder ambitionierten Hobbyfotografen, wenn du mit deinen Bildern Geschichten erzählen möchtest.


Hier noch einige weitere wundervolle Bücher zum Thema Fotografie

Fotografie – Long-Nong Huang

Joel Meyerowitz – Meister der Fotografie

Fotografische Bildgestaltung – Frank Dürrach

Die Komposition im Bild – Annelie Schwager

Fotografische Bildgestaltung – Frank Dürrach (weitere Ausgabe)

„Fotografieren lernen“ per Buch mag im ersten Moment etwas mühsam erscheinen, doch für mich ist es immer wieder wundervoll inspirierend die Fotos zu sehen und die Texte dazu. Wie sind Ideen entstanden, wie ist ein Fotograf auf diese und jene Perspektive gekommen. Ein gutes Fotografie-Buch ist eine wundervolle Möglichkeit, um dich nicht nur mit den Grundlagen der Fotografie vertraut zu machen sondern auch um deine Fähigkeiten im Bereich Bildgestaltung und Komposition, kritische Bildanalyse oder auch sogar der experimentellen Fotografie zu verbessern. Dabei ist es natürlich immer super wichtig, nicht irgendein 08/15 Buch über das Fotografieren lernen (das nur ISO, Blende und Belichtungszeit auf sehr theoretische Weise behandelt) raus zu suchen, sondern ein gutes Buch, dass dich Dinge neu denken lässt, dich motiviert und Spaß macht.

Was sind deine Fotobuch-Empfehlungen?

Das waren meine Tipps spannender Fotobücher, die ich in letzter Zeit gelesen und entdeckt habe. Die Liste werde ich aber alsbald erweitern. Welche Tipps hast du, die ich hier mit aufnehmen soll? Was sollte ich dringend lesen? Was hat dir besonders viel Spaß gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar. Und schau doch gern mal hier, wenn dich auch interessante Filme zum Thema Fotografie interessieren.

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1 Kommentar
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Hanna

Hallo Lars, gute Auflistung.
Meine Bücher übers Fotografieren? Hmm, ich mag ja Bildbände- hauptsächlich zum Thema Photojournalismus.
Aber meine letzten Nachschlagewerke waren „Berge-Landschaft-Outdoor-Action“ von Bernd Ritschel und „Time-Lapse“ Photography“ von Ryan Chylinski.

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Nein, danke!

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