Fotografieren in New York: Diese Motive dürfen dir nicht entgehen

Fotografieren New York Tipps

Welcher Fotograf, egal ob Amateur, Vollprofi oder „wäre-ich-gerne“, träumt nicht davon: Einmal in New York City fotografieren? Wir haben doch alle diese Bilder seit unserer Kindheit im Kopf. Da sind World Trade Center, Frühstück bei Tiffany’s, Freiheits-Statue oder Times Square nur einige Stichworte, die mir sofort durch den Kopf gehen, wenn ich an Fotografieren in New York denke. Und letztens war es endlich soweit.

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Fotomotive New York City: Empfehlungen für deinen nächsten Big Apple Trip

Die Dimensionen dieser Stadt sind kaum fassbar, geschweige denn mit einer Kamera in ein einziges Bild zu rahmen. Um dir einen Einblick und ein paar Impressionen und Empfehlungen für deinen nächsten New York Trip zu geben, findest du hier meine Tops der Orte für garantiert tolle Fotos. Natürlich kannst du an jedem dieser Orte mehrere Stunden oder auch Tage verbringen. Schließlich schläft diese Stadt ja bekanntlich niemals. Also nimm dir ausreichend Zeit, wenn du sie hast.

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Top of the Rocks – Rockefeller Center

New York von oben – am besten bei Sonnenuntergang und schlechtem Wetter. Hier hast du den vollen Rundumblick, du findest den Central Park im Norden und das Empire State sowie Chrysler Building oder auch die Wallstreet mit dem Freedom Tower im Süden.

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Fotomotiv Coney Island

Coney Island: Der Vergnügungspark vergangener Zeiten hat sich in den letzten 40 Jahren gefühlt nicht verändert. Die „Attraktionen“ öffnen frühestens um 10 Uhr und die ersten Besucher kommen gegen 13 Uhr. Wenn du Glück hast, findet gerade die berühmt, berüchtigte Mermaid Parade statt und du kannst all die kunterbunten Lichtgestalten und Selbstdarsteller fotografieren.

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New Yorker U-Bahn

Hier ist immer etwas los. Es ist laut, heiß, voll und verkommen, um nur einige Adjektive zu verwenden, sprich – es lohnt sich zum Fotografieren. Semiprofessionelle Musiker und Bands sowie die durchweg stylischen New Yorker sind immer einen Blick wert. Vor allem in den frühen Abendstunden gibt es im Bereich Manhattan immer wieder Konzerte zu bestaunen.

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Fotografieren in China Town und Little Italy

Nebeneinander gelegen und dennoch ohne eine Gemeinsamkeit bis auf die Stadt New York. Little Italy ist meiner Meinung nach keinen einzigen Besuch wert. China Town bietet hingegen Motive, wie du sie erwartest.

In China Town findest du geschäftiges Treiben auf engen Fußwegen, Food-Markets und Gar-Küchen bieten immer wieder tolle Motive für ein Foto.

Fotografieren New York Tipps China Town

Streetfotografie in New York

Auf New Yorks Straßen ist immer etwas los. Hier bewegen sich neben den Millionen Touristen auch echte Unikate. Bei Regen oder nach dem Regen, bei Sonnenschein, mittags, abends oder nachts es ist immer die richtige Zeit zum Fotografieren. Hier lohnt es sich auch mal den Kopf in den Nacken zu legen und die atemberaubende Höhe der Wolkenkratzer im Bild festzuhalten.

Fotografieren New York Tipps China Town

Fototipps für Sehenswürdigkeiten

Ein Muss für deinen Fototrip durch New York sind die Sehenswürdigkeiten. Diese gibt es hier zu Hauf. Und diese stehen ja sicher eh auf deiner Liste. Meine Empfehlungen sind insbesondere die Brooklyn Bridge, der Central Park, der Times Square, der Freedom-Tower am Ground Zero, das Flatiron Building und auch die Museen. Diese bieten allesamt beste Motive.

Fotografieren New York Tipps China Town

 

Fotografieren New York Tipps China Town

Fotografieren New York Tipps China Town

Warst du auch schon mal in New York? Ich freue mich auf deine Motivvorschläge!

phil-w

  • Gastbeitrag und alle Fotos von Philipp Wolfart.
  • Mehr Fotos von Philipp findest du auf seinem 500px-Account.

 

Fotografieren in der grünen Oase von Marzahn: Die Gärten der Welt

Makrofotografie Gaerten der Welt Marzahn Berlin

Letztens war ich an einem ganz großartigen Ort zum Fotografieren in Berlin! Eine Fotolocation, bei der ihr Landschaft, Architektur und Makro in einem Fotoausflug kombinieren könnt: Die „Gärten der Welt“ im Berliner Stadtteil Marzahn.

Was dem Osten die Berliner Gartenschau, ist dem Westen der Britzer Garten

Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins wurde 1987 in der DDR die Berliner Gartenschau eröffnet. Diese sollte nicht zuletzt dem Britzer Garten, welcher anlässlich der Bundesgartenschau im damaligen West-Berlin angelegt wurde, die Stirn bieten. Nach der Wende hat der Park einige Namensänderungen durchgemacht. So wurde 1991 wurde die Berliner Gartenschau umgebaut und die Anlage in Erholungspark Marzahn umbenannt.

Seit 2000 heißt der Park „Gärten der Welt“

Seit der Eröffnung des 1. Themengarten, dem Chinesischen Garten im Oktober 2000 trägt der Park den Titel Gärten der Welt. Er ist damit auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden. Einige Jahre später wurde der Chinesische Garten in den Gärten der Welt zudem als als drittschönste Parkanlage Deutschlands ausgezeichnet. Das ist doch mal ’ne Ansage!

Gaerten-der-Welt-Marzahn-Berlin-12
Der Chinesische Park in den Gärten der Welt – eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands

Landschaft, Architektur und Makro in einem Fotoausflug

Schnell war mir klar: Die Gärten der Welt bieten den perfekten Fotoort in Berlin für Landschaftsfotografie, Architekturfotografie und Makrofotografie in einer Fotolocation. Gut, dass ich meine Fototasche so vielseitig gepackt hatte. Allerdings etwas anstrengend, die gefühlt 6 Kilo Fototasche bei ebenfalls gefühlten 30 Grad. Naja …

Makrofotografie Gaerten der Welt Marzahn Berlin
Perfekt für die Übung der Makrofotografie: Alles summt und schwirrt vor dem Objektiv

Der orientalische Garten

Der orientalische Garten – oder auch Garten der vier Ströme – macht besonders viel Spaß durch die Architektur, die Springbrunnen und die typischen orientalischen Farben.

Orientalische Garten in Gaerten der Welt Marzahn Berlin
Viel Wasser im „Garten der vier Ströme“
Architektur im Orientalischen Garten
Säulen sind für mich immer wieder eine Herausforderung zu fotografieren

Insekten: Übungsaufgabe Makrofotografie

Zugegeben, in der Makrofotografie bin ich noch nicht wirklich angekommen. Motiviert durch das Interview mit Andrea Tanner vor einiger Zeit freue ich mich immer, sobald sich eine Gelegenheit bietet für kleine Tierchen vor der Linse. Schließlich muss ich dabei noch viel üben. Eines meiner Übungsobjekte: Der Schmetterling!

Makrofotografie Gaerten der Welt Marzahn Berlin
Stillhalten, jetzt nicht weg fliegen …

Gib alles, liebe Fujifilm x10

Ich hatte sowohl meine große Kameratasche mit meiner Canon EOS 550d nebst diverser Objektive, als auch meine kompakte Zweitkamera (Eine Fujifilm x10) dabei. Ich war erstaunt, wie geduldig die Bienen und Wespen mit mir waren. Noch erstaunter war ich über die Leistung meiner kleinen paar hundert Euro Kamera. Ich konnte diese ja quasi direkt vor die Tierchen klemmen. Wow!

Makrofotografie Gaerten der Welt Marzahn Berlin

Fotografieren Gaerten der Welt Marzahn Berlin-9 

Wie kommt ihr zur Fotolocation „Gärten der Welt“ in Berlin?

Marzahn ist schon etwas weiter draußen vom Berliner Zentrum. Ich bin mit dem Auto gefahren. Das war natürlich sehr bequem.
Aber auch per S-Bahn S7 und anschließend mit dem Bus195 (bis zur Station „Gärten der Welt“) geht’s problemlos. Das dauert vom Hauptbahnhof ca. 50 Minuten. Aber der Weg lohnt sich unbedingt!

Was solltet ihr mitnehmen?

Ich hatte eine volle Kameratasche mit Weitwinkel, Tele/Makro, ein lichtstarkes 18-35mm Objektiv und mein Stativ dabei. Zudem die erwähnte kleine Fujifilm X10 Digitalkamera, um diese auf Makro zu testen. War ganz schön was zu schleppen für eine heißen Tag. Aber ein Makro, Tele und etwas weitwinkeliges sind unbedingt zu empfehlen.

Fotografieren Gaerten der Welt Marzahn Berlin-9

Eintritt und Öffnungszeiten

Eintritt in die Gärten der Welt:

In der Hauptsaison kostet der Eintritt 4,- Euro.
In der Nebensaison 2,- Euro.

Kassenöffnungszeiten:

– täglich ab 9.00 Uhr
bis 16.00 Uhr (November bis Februar)
– bis 18.00 Uhr (März und Oktober)
– bis 20.00 Uhr (April bis September)

Mehr Infos und Infos zu den Sonderveranstaltungen gibt es unter:
gruen-berlin.de/parks-gaerten/gaerten-der-welt

Irrgarten Labyrinth Gaerten-der-Welt-Marzahn-Berlin-2
Oh, ein Irrgarten – schaffe ich doch mit links … äh, oder doch nicht!

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Der Geisterbahnhof von Siemensstadt – die Fotolocation über den Straßen von Berlin

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Früher warteten am Bahnsteig tausende Arbeiter auf die Bahn. Heute herrscht hier geheimnisvolle Stille. Seit 1980 ist die Haltestelle Siemensstadt außer Betrieb. Der Bahnhof wurde zum Geisterbahnhof. Letzte Woche war ich mal wieder unterwegs zum Fotografieren in Berlin, um zu sehen wie der Bahnhof heute aussieht.

Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof Fotolocation Berlin

17.000 Fahrgäste im Fünf-Minuten-Takt

Von den rund 90.000 Mitarbeitern, die Siemens zu dieser Zeit allein in der Siemensstadt beschäftigte, nutzten etwa 17.000 Fahrgäste die im Fünf-Minuten-Takt verkehrende S-Bahn von und zu ihrem Arbeitsplatz. Der Bahnhof Siemensstadt liegt im Bezirk Charlottenburg an der Grenze des zu Spandau gehörenden Ortsteils Siemensstadt.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Erbaut von der Firma Siemens

Der Bahnhof liegt im Streckennetz der Siemensbahn, einer S-Bahnstrecke innerhalb Berlins. Der Name geht zurück auf die Erbauer, Siemens & Halske, die die Strecke in Eigenregie zwischen 1927 und 1929 errichtete.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Im Juli 1956 geht die Strecke wieder zweigleisig ans Netz

Aufgrund von Reparationsleistungen verschwand nach dem 2. Weltkrieg das gesamte Streckengleis 1 von Jungfernheide bis Siemensstadt gen Osten. Erst Mitte der 50er Jahre stelle die Deutsche Reichsbahn das zweite Streckengleis wieder her. Im Juli 1956 wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Stillgelegt und die Natur holt es sich zurück

Doch mit dem Reichsbahnerstreik im September 1980 wurde der Bahnverkehr auf der Strecke wieder eingestellt und seit dem nicht wieder aufgenommen. Siemensstadt ist heute ein Geisterbahnhof und Lost Place in Berlin. Rund um den Bahnhof holt die Natur sich langsam alles wieder zurück.

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

Fotolocation Berlin Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof

68 Meter über dem Rohrdamm

Der Bahnsteig liegt direkt über dem viel befahrenen Rohrdamm. Die Einzelgleisbrücke überspannt die Straße in knapp 68 Metern Höhe.

Bahnhof Siemensstadt - Geisterbahnhof Fotolocation Berlin

Wie kommt ihr hin?

Der Ort lässt sich gut per Bahn erreichen. Aussteigen an der U7 Haltestelle U-Bahnhof Rohrdamm und dann bis ca. Hausnummer 83 laufen. Dort kreuzt der Bahnhof über dem Rohrdamm.

Wart ihr schon mal da? Kennt ihr noch andere Geisterbahnhöfe in Berlin? Bin gespannt auf eure Kommentare.


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Leidenschaft Planespotting: Flugzeuge in meinem Kopf

Flugzeuge-Fotografieren-Berlin-Tipps

Äh, was sind denn Planespotter? Ganz klar: Diese Menschen lieben das Beobachten und Fotografieren von Flugzeugen (Planespotting). Wo kann man das besser, als in unmittelbarer Nähe eines Flughafens. Ja, ja – Berlin und sein Flughafen – immer ein schönes Thema. Aber diesmal geht es mir um Flughäfen, die auch (noch) in Betrieb sind. So wie der Flughafen „Otto Lilienthal“ Flughafen Tegel, abgekürzt TLX.

Flugzeuge fotografieren an der Meteorstraße

Der ein oder andere dürfte auf der Fahrt über die Berliner Autobahn A 111 auf Höhe der Meteorstraße einen Haufen Menschen oben am Autobahnrand entdeckt haben. Das hat seine Grund: Sie beobachten und fotografieren die Flugzeuge beim Landeanflug auf den Flughafen Tegel.

Flugzeuge-Fotografieren-Berlin-Tipps

Bester Blick auf die Einflugschneise für Berlin Tegel

Und das habe ich nun auch einmal ausprobiert. Bestes Abendsommerwetter, hinzu ein Bier und das Teleobjektiv rauf. Es dauert auch nicht lange und das erste Flugzeug rauscht heran. In beeindruckender Tiefe zieht es über uns hinweg und bietet somit den besten Blick beim Landeanflug.

Flugzeuge-Fotografieren-Berlin-Tipps

Alle paar Minuten ein neues Flugzeug Motiv

Was für die Menschen im Stadtteil Berlin Reinickendorf sicher nicht immer ein Vergnügen ist, macht dem Fotografen und begeisterten Planespotter um so mehr Spaß: Alle paar Minuten ein neuer Landeanflug.

Flugzeuge-Fotografieren-Berlin-Tipps

Tipps für gute Flugzeug Fotos

Natürlich war ich mit meinem Canon EF-S 55-250mm 4,0-5,6 und wenig Flugzeugwissen jetzt nicht optimal ausgerüstet in etablierten Spotterkreisen.

Wichtig meiner Ansicht nach:

1. Eine gute Ausrüstung mit einem sehr guten Teleobjektiv ab 400mm

2. Ein wenig Fachkenntnis, was für ein Vogel da angerauscht kommt. Dafür kann man sich zum Beispiel auch Apps wie „Flightradar24“ oder ähnliches runter laden.

3. Ausdauer und eine ruhige Hand, denn zwar kommen in Tegel die Flugzeuge schnell nacheinander, aber ein gutes Bild braucht einige Anläufe

Flugzeuge-Fotografieren-Berlin-Tipps

Wie kommt ihr hin?

Die Meteorstraße erreicht man sehr einfach per U6 zum Kurt Schumacher Platz. Von da aus sind es nur wenige Gehminuten zur Meteorstraße 58 / Uranusweg.

Kennst du auch schöne Fotoorte und Plätze zum fotografieren in Berlin? Oder du kennst dich super mit Flugzeuge fotografieren aus und hast noch ein paar Tipps? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

PS: Sobald der Berliner Flughafen BER dann endlich mal öffnen sollte, ist das „45 über null“ (in Selchow) eine perfekte Adresse zum Flugzeuge gucken.


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Der Selbstmörderfriedhof: Ruhestätte für die Todsünde

Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

Ich musste schon etwas suchen, um meine gestrige Fotolocation zu finden. Tief im Grunewald habe ich ihn dann endlich gefunden: Den kleinen Friedhof Grunewald-Forst.

Schwarzweißfotografie auf dem Selbstmörderfriedhof

Dieser Friedhof wird auch „Friedhof der Namenlosen“ oder „Selbstmörderfriedhof“ genannt. Da ich begonnen habe mich intensiver mit dem Thema schwarzweiß Fotografie zu beschäftigen, war mir sofort klar: Das ist der perfekter Fotoort in Berlin für Schwarzweißfotografie.

Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

Todsünder wollen wir nicht

Der Friedhof liegt unweit eines Havel-Knicks. Hier wurden früher hin und wieder Wasserleichen angetrieben. Unter den Toten waren auch Menschen, die sich das Leben genommen haben. Das galt früher als Todsünde in der christlichen Kirche. Daher durften diese Menschen nicht auf den „normalen“ Friedhöfen beerdigt werden.

Nico Velvet Underground Grab Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

Eine Waldlichtung wird zum Friedhof

Es war Aufgabe der Forstverwaltung sich dieser Vorfälle anzunehmen. So beschloss die Forstverwaltung im Jahre 1878/79, die Toten auf einer kleinen Waldlichtung, dem heutigen Standort des Friedhofes, zu bestatten. Aus dem Jahre 1900 ist der älteste erhaltene Eintrag zu finden. Es war die Beerdigung eines 22-jährigen Schlossergesellen.

Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

Die letzte Ruhestätte als Fotomotiv

Nach und nach sprach sich herum, dass hier Suizidenten die letzte Ruhestätte finden können. Nun wandten sich auch angehörige aus der weiteren Umgebung an den Oberförster. 

Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

Ein Ort, um sich das Leben zu nehmen

Hin und wieder wurden die Toten auch kurzerhand selbst auf der Lichtung begraben. Hinzu kamen auch noch einige Selbstmörder, die sich unweit des Areals ihr Leben nahmen, um der Familie die Tortur der ungnädigen Friedhofsverwaltungen der Stadt zu ersparen.

Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

Letzte Ruhestätte von The Velvet Underground’s Nico

Das wohl bekannteste Grab auf dem Friedhof aber ist des deutschen Models, Schauspielerin und Sängerin Christa Päffgen, besser bekannt als Nico. Sie war Muse und Inspiration für Andy Warhol . Dieser suchte nach einer passenden Band für Nico. Er fand The Velvet Underground, brachte sie zusammen und produzierte das Debütalbum The Velvet Underground & Nico. Nico wurde nach ihrem Tot auf Ibiza auf dem Friedhof Grunewald-Forst im Grab ihrer Mutter beigesetzt.

Nico Velvet Underground Grab Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

Wie kommt ihr zu dieser Fotolocation in Berlin?

Ich bin zuerst den Schildhornweg von der Verbindungschaussee aus gelaufen. Das war keine so gute Idee. Da ist man einige Zeit unterwegs. Besser ist es von der Havelchaussee aus ran zu fahren und dann ein Stück zu laufen. Da ist es dann auch ausgeschildert. Ihr könnt mit dem Bus 218 ab S-Bahn Heerstr. fahren bis zur Station Havelweg.

Was solltet ihr mitnehmen?

Verbindet es doch gleich mit einem Spaziergang durch den Grunewald. Dann natürlich Wasser einpacken. Ansonsten hatte ich ein Weitwinkel (habe ich eigentlich immer bei Landschaft und Outdoor-Fotos dabei) und ein lichtstarkes 18-35mm Objektiv mit dabei. Denn auf dem Friedhof gibt es schon die ein oder andere dunkele Ecke.

Kennst du auch schöne Fotoorte und Plätze zum fotografieren in Berlin? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

Fotolocation Selbstmörder Friedhof Grunewald Forst

 


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Lost Places: Vergessenes Kaufhaus wird zum Fischmeer

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Es klingt wie der Trailer zu einem Endzeit-Film: Ein vergessenes Kaufhaus hinter versteckten Türen, das Dach eingestürzt und das gesamte Erdgeschoß füllt sich über die Jahrzehnte mit Wasser. Die Natur erobert sich ihren Raum zurück und neue Lebewesen bevölkern diesen vergessenen Ort.

Fotos von einem unwirklichen Ort

Was der Travelblogger und passionierte Koch Jesse Rockwell in seinem Blog tasteoftheroad beschreibt, ist jedoch die Wirklichkeit: Im Jahre 1999 ist dieses Shoppingcenter in Bangkok abgebrannt. Das Dach ist eingestürzt, es regnet rein. Über viele Jahre. Heutzutage ist der Eingang des Kaufhauses kaum mehr sichtbar.

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(c) Jesse Rockwell, tasteoftheroad

Lost Place in Bangkok: Kois und Catfisch mit neuem Lebensraum

Irgendwann im Jahre 2000 hat eine unbekannte Person begonnen in diesem Meer eine Koi und Catfish-Population hier anzusiedeln. Der Lebensraum schien günstig. Über die Jahre ist die Population gewachsen.

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(c) Jesse Rockwell, tasteoftheroad
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(c) Jesse Rockwell, tasteoftheroad
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(c) Jesse Rockwell, tasteoftheroad
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(c) Jesse Rockwell, tasteoftheroad

Was für eine wundervolle Entdeckung. Mehr von Rockwell’s Fotos findet ihr auf seinem 500px-Account und seiner Webseite „Taste of the Road„.


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Lost Places fotografieren in Berlin

Lost Places gehören zu den ganz besonderen Motiven in und um Berlin. Hier verrate ich dir ein paar meiner Lieblingsmotive aus dem Bereich Lost Places. Noch mehr Foto-Tipps zu Lost Places in Berlin findest du hier…

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Spreepark Plänterwald – Fototour durch den verlassenen Freizeitpark

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Letztes Jahr hatte ich noch einmal die Gelegenheit an einer Spreepark-Führung durch den mittlerweile verkauften Berliner Spreepark Plänterwald teilzunehmen. Scheinbar war es keinen Moment zu früh, denn mittlerweile ist der Spreepark verkauft worden. Bis zum Verkauf hat Spreepark-Fan und Freund der Familie Christopher Flade Führungen über das Gelände des verlassenen Freizeitparks durchgeführt.


[Update] – Spuk unterm Riesenrad – live im Spreepark

Spuk-unterm-RiesenradSpuk unterm Riesenrad, die DDR-Kultserie, wird in diesem Jahr wieder an Original Schauplätzen im Spreepark lebendig. Das SpukTheaterBerlin hat es trotz der schwierigen Situation um den Spreepark hinbekommen auch in diesem Jahr wieder auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitparks das Theaterstück aufzuführen. Spielzeit ist vom 21. August bis 6. September 2015. Da das Projekt jedoch keine Fördergelder bekommt, hat der Veranstalter zu einer Spendenaktion aufgerufen. Der besondere Clou – man kann sich da auch zum Beispiel eine exklusive Führung über das Spukgelände ersteigern! Ob und wie gut man da fotografieren kann, müsst ihr mal erfragen!


Wie komme ich auf das Gelände?

Ob es aktuell noch möglich ist auf das Gelände zu kommen, kann ich nicht sagen. Es war ja schon zu Zeiten, als es noch die offiziellen Führungen über das Gelände gab, einer der Orte mit der höchsten Einbruchsrate, gemessen an Anzeigen durch den Besitzer.

Fotomotiv Spreeblitz Achterbahn

Eine der Hauptattraktionen im Park war der Spreeblitz. Auch heute noch ist der Tunneleingang das beliebteste Motiv auf dem Weg über das verlassene Gelände.

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Wasserbahn im Spreepark Plänterwald

Der Wald und die Blätter holen sich die Wasserbahn zurück.

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Maroder Charme im Spreepark

Derzeit stehen noch 6 Attraktionen im ehemals größten Freizeitpark der DDR.

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Out of Order

Kabel, Schaltzentralen und ganze Fahrgeschäft sind mittlerweile von Metalldieben davon transportiert worden. Doch was noch steht lässt immer noch erahnen, wie es damals gewesen sein muss.

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Spuk unterm Riesenrad

Unter dem Namen „Spuk unterm Riesenrad“ ist damals eine der erfolgreichsten Kinderserien der DDR auf Sendung gegangen. Das Riesenrad ist auch heute noch weit über die Grenzen des Freizeitparks hinaus sichtbar.

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Letzte Station Spreepark

Mittlerweile sind Fototouren über das Gelände offiziell nicht mehr möglich. Das Areal wurde verkauft. Ich bin gespannt, wie es weiter geht im Schauspiel um den verlassenen Freizeitpark.

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Wo ist der Spreepark Plänterwald

Der Park liegt mitten im Berliner Stadtteil Treptow. In der Nähe lässt sich gut parken und wenn gleich der Park nicht mehr betreten werden darf lässt sich das Areal um den Park herum gut erkunden. Ein Teleobjektiv sichert nach wie vor das ein oder andere gelungen Fotomotiv!

Führungen rund um den Spreepark Plänterwald

Auf der Fan-Seite vom Spreepark habe ich gelesen, dass Christopher Flade (Betreiber der Spreepark-Fanseite, Autor des Spreepark-Buches und Spreepark-Tour-Guide seit 2009) Führungen um das Gelände herum anbietet. Zwar kommt man dabei wohl nicht auf das Gelände rauf, aber zumindest kann man etwas von dem Charme des Park mitbekommen.

UPDATE: Kürzlich habe ich gelesen, dass es auf dem Gelände ein Feuer gegeben hat. Das ist natürlich sehr schade. Nach dem Großbrand in dem früheren Freizeitpark im Berliner Plänterwald vermutet die Polizei Brandstiftung.


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Fotografieren in Berlin: Die 10 besten Orten zum Fotos machen

Fernsehturm Berlin: Fotolocations, Foto-Spots und Foto-Orte in Berlin

Seit ich in Berlin wohne und mich intensiv mit dem Thema Fotografieren lernen beschäftige, bin ich auf der Suche nach interessanten Orten, Plätzen und Locations zum Fotografieren in Berlin. Wenn diese Stadt nur nicht so groß wäre. Wer will schon den ganzen Tag mit der Suche verschwenden?

Fotografieren in Berlin – aber wo?

Wo finde ich den guten Blick auf die All-Time Touri-Hotspots, wo gibt es geheime Orte, Architektur, Innenhöfe, Brücken, den freien Blick auf den Sonnenuntergang, das Ur-Berlin? Wasser, monumentale Bauten, imposante Treppenaufgänge?

Wer Fotokurse in Berlin sucht, findet bei Google eine lange Ergebnisliste. Auch ich habe zu Beginn das Internet durchsucht nach Schlagworten wie Fotoworkshop, Fototour und Fotografiekurs in Berlin – und auch bereits so einige Kurse gebucht. Ein paar Tipps zum Thema Fotoworkshop in Berlin habe ich in einem anderen Blogpost aufgeschrieben.

Fotos machen in Berlin auf eigene Faust

Letztendlich entdecke ich Orte zum Fotografieren in Berlin aber durch losgehen und ausprobieren. Natürlich überlege ich mir vorher, ob ich in Kreuzberg oder Charlottenburg starten will. Auch sollte klar sein, ob ich morgens den Sonnenaufgang fotografieren möchte, dir abendkiche Skyline, Outdoor Fotos oder drinnen fotografieren will.

Meine 10 Lieblingsplätze zum Fotografieren in Berlin

Zur Inspiration habe ich meine 10 Lieblingsorte zum Fotografieren in Berlin aufgeschrieben. Diese Liste wird sich stetig verändern, schließlich lerne ich stetig dazu und aktualisiere meine Tipps.


Lost Places fotografieren: Die Beelitz Heilstätten

Beelitz Heilstaetten: Fotolocations, Foto-Spots und Foto-Orte in Berlin

Meine absoluten Fotohighlights sind derzeit die Lost Places. Allen voran faszinieren mich die Beelitz Heilstätten. Mehr zu diesem Fototipp findet ihr in meinem Blogpost zu den Beelitz Heilstätten.


Streetart fotografieren: Berlin Friedrichshain

Streetart Berlin fotografieren: Intimes Kino Berlin
Foto: URBAN ARTefakte, Flickr

Im Berliner Stadtteil gibt es tolle Graffitis und Streetart zu entdecken. Ein besonderes Highlight befindet sich in der Boxhagener Straße 107: Das Kino Intimes. Fragt doch mal, ob ihr vielleicht auch drinnen ein paar Aufnahmen machen dürft.


Berlin von oben fotografieren: Der Berliner Fernsehturm

Fernsehturm Berlin: Fotolocations, Foto-Spots und Foto-Orte in Berlin

Es gibt viele Perspektiven, um den Berliner Fernsehturm zu fotografieren. Auf diesem Bild habe ich mich für die imposante Aufnahme von unten entscheiden. Empfohlen sei auch eine Fahrt auf das Park Inn Hotel. Das Gebäude ist 125 Meter hoch und liegt ebenfalls am Alexanderplatz. Perfekt, um den direkten Blick auf den Fernsehturm und die Berliner Skyline zu fotografieren.


Das Holocaust Mahnmal: Kalte Steine mit Geschichte

Foto: Klaus Vartzbed
Foto: Klaus Vartzbed

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal, befindet sich in der Cora-Berliner-Straße 1, unweit des Brandenburger Tores. Ich finde es nicht ganz leicht zu fotografieren. Doch wer einmal durchgegangen ist, diese Kälte der Steine gespürt hat, dieses Versinken in die langen Gänge und die Stille mitten in der Berliner Innenstadt, ist fasziniert dieses Mahnmal in Szene zu setzen. Fotograf Klaus Vartzbed ist das in dem oben gezeigten Bild gut gelungen.


Die einst größte Baustelle Europas: Der Potsdamer Platz

Foto: Klaus Vartzbed
Foto: Klaus Vartzbed

Hier wimmelt es nur so von modernen Architektur. Ebenso wimmelt es von Touristen, Fahrrad-Taxen und Stadtführungen. Was der Times Square in New York oder Piccadilly Circus in London, das ist vielleicht der Potsdamer Platz in Berlin. Und daher sei es empfohlen: Abends oder nachts Fotografieren – das ergibt ein tolles Licht und tolle Linien.


Ein Wasserfall mitten in der Stadt: Der Viktoriapark

Foto: Klaus Vartzbed
Foto: Klaus Vartzbed

Ja, auch Berlin hat einen Wasserfall. Nicht ganz die Viktoriafälle, aber immerhin namentlich nahe dran. Wer also Lust auf Stativaufnahmen und Graufilter hat, dem sei der Viktoriapark im Ortsteil Kreuzberg des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg (Kreuzbergstraße/Katzbachstraße) empfohlen.


Innenhöfe und Kiezkultur in Kreuzberg

Fotografieren in Berlin: Oranienstrasse Kreuzberg
Foto: Sascha Kohlmann

Berlin hat viele Innenhöfe. Oft geht es durch drei bis vier Tore, bis man zum letzten Haus gelangt. Einige tolle Innenhöfe befinden sich in der Oranienstraße in Kreuzberg. Diese Straße ist zudem eine echte Multi-Kulti Stadtbild Empfehlung: Tolle Stimmung und tolle Bilder! Genau das ist auch dem Fotografen Sascha Kohlmann auf diesem Bild perfekt gelungen.


Moderne Architektur, Menschen und Bewegung: Der Berliner Hauptbahnhof

Hauptbahnhof Berlin: Fotolocations, Foto-Spots und Foto-Orte in Berlin

Von 1882 bis 2002 hieß er noch Lehrter Stadtbahnhof. Mit der Eröffnung am 26. Mai 2006 wurde der Berliner Hauptbahnhof zum wichtigste Eisenbahn-Knotenpunkt Berlins und zudem zum größten Turmbahnhof Europas. Hier gibt es viel zu entdecken – moderne Architektur, viele Rolltreppen mit rastlosen Menschen, Lichtspiegelungen und vieles mehr. Einfach mal Zeit nehmen und Motive suchen. Das macht Spaß!


Der Tierpark Berlin: Exotische Tiere aus der ganzen Welt

Tierpark Zoo Berlin: Fotolocations, Foto-Spots und Foto-Orte in Berlin

Zugegeben, mein Bild zeigt nicht gerade die exotische Vielfalt, sondern ist schon sehr emotional gewählt. Als ich letztens auf Fototour im Berliner Tierpark war, wollte ich bewusst die Stimmung des Eingesperrt seins der Zootiere fotografieren. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen die Stimmung im Bild nach eigenen Wünschen zu setzen. Dafür liefert der Tierpark Berlin eine spannende Foto-Location.


Bahnhöfe, Züge und Bauwerke: U-Bahnhof Heidelberger Platz

BVG Berlin: Fotolocations, Foto-Spots und Foto-Orte in Berlin

Die Berliner S-Bahn ist nicht bei allen Berlinern beliebt. Ich bevorzuge das Fahrrad. Doch als Fotomotiv sind die U-Bahnhöfe, die gelben Züge und das Menschentreiben ein tolle Fotomotiv. Toll ist zum Beispiel die Architektur im U-Bahnhof Heidelberger Platz. Die U-Bahnstation im Berliner Hauptbahnhof ist sehr modern und bietet ebenfalls ein tolles Motiv.


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Lost Places Fototour: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

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Als ich letztens für einige Tage zum Fotofestival Horizonte in Zingst war, hab ich nebenbei auch mal wieder Ausschau nach Lost Places zum Fotografieren gehalten. Da habe ich das verlassene Gelände der Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg entdeckt. Dieser Lost Place befindet sich im östlichen Teil der Halbinsel Zingst im Landkreis Vorpommern-Rügen (die Sundischen Wiesen).

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

 

Größtes Grünfuttertrocknungswerk der DDR und Platz für 10.000 Jungrinder

In den 1950er Jahren nutzte jene Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft den südlichen Bereich der Sundischen Wiesen für die Tierzucht. Die LPG Müggenburg wurde 1964 in das Volkseigene Gut „Zingst-Darß“ mit Sitz in der Siedlung Müggenburg umgewandelt. Diese beschäftigte sich auch mit der Nerzzucht. Brrr, keine schöne Vorstellung!

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Bis zu 10.000 Jungrinder weideten hier. Ebenfalls entstand hier das größte Grünfuttertrocknungswerk der DDR zur Nutzung des Graslandes für Viehfutter. Es wurde intensiv gedüngt. Alle drei bis fünf Jahre wurde das Land umgebrochen und neues Gras gesät. Das ehemalige Jagd- und Gutshaus wurde laut Wikipedia als Kinderferienlager genutzt. Kurz nach Grenzöffnung wurde im Jahre 1991 der Betrieb eingestellt.

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Gummistiefel, Anhänger, Viehwaage und VEB Polstermöbel aus Güstrow

Seit Anfang der 90er steht der Großteil der Gebäude leer. Somit also ein toller Ort für eine Lost Places Fototour. Das Gelände ist gut zu erreichen und es gibt noch ein paar Details zu entdecken. Gummistiefel, alte Fernseher, eine Viehwaage und die alte Reithalle machen den Besuch zur spannenden Entdeckungsreise. Wer also einen Besuch in Zingst plant, sollte hier durchaus mal einen Abstecher machen.

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

Lost Places fotografieren: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Müggenburg

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