Lappland im Winter – meine Reise zum Polarlicht

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Hast du auch so „da wollte ich schon immer mal hin“ Reiseziele auf deiner Liste? Eines meiner absoluten Traumziele war schon immer eine Reise nach Lappland. Einmal das Polarlicht sehen. Einmal mit einem Rentier-Schlitten durch den Tiefschnee fahren. Vielleicht, weil ich kürzlich mal wieder „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ von Selma Lagerlöf gelesen habe? Vielleicht, weil als Astrid Lindgren Fan sowieso schon immer in einem kleinen roten Holzhaus in Schweden wohnen wollte. Im Januar ging ein kleiner Traum in Erfüllung. Ich habe mich auf den Weg gemacht zu einem Foto-Workshop ins kleine Nattavaara, einem 130 Seelen-Dorf in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län, direkt am Polarkreis. Also eigentlich war es nicht direkt in Nattavarra sondern in dem Wildnisdorf Solberget, irgendwo im Nirgendwo in den Winterwäldern von Nordschweden.

Wo ist eigentlich Nattavarra?

Fotoworkshop am Polarkreis

So kurzfristig habe ich noch nie ’ne Reise gebucht. Nachdem ich im Internet die Ankündigung zum Fotoworkshop von Fotofgraf Johannes Knorpp entdeckt habe, sind kaum 7 Tage vergangen, schon befinde ich mich im Flieger nach Stockholm.

Fotostopp in Stockholm

In Stockholm habe ich knapp 7 Stunden Aufenthalt. Hab ich mir absichtlich so gelegt. Nun habe ich noch ein paar Stunden für einen kleinen Streifzug mit meiner Kamera durch Stockholm. Die viel zu große Reisetasche schließe ich problemlos im Schließfach vom Bahnhof „Stockholm C“, dem Hauptbahnhof von Stockholm, ein.

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Zwischenstopp in Stockholm: Perfekt für eine kurze Fototour durch Schwedens Hauptstadt

Per Nachtzug nach Lappland

Von Stockholm geht es per Nachtzug hoch nach Nordschweden. Dirk vom Wildnisdorf Solberget hatte mir ’n Platz im Schlafwagen reserviert. Sehr komfortabel! Überhaupt hat Dirk auf deren Webseite total super Arbeit geleistet, um die Anreise total praktisch zu beschreiben. Man bedenke, dass Lappland fern ab von Stockholm liegt.

Nachtzug nach Nord Schweden - nach Lappland
Der Nachtzug nach Lappland wartet
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Grüne Blitze erleuchten die Nacht

Nach einer Nacht durch endlose dunkle Wälder Schwedens erreiche ich kurz vor Kiruna, der nördlichsten Stadt Schwedens, mein Zielbahnhof Nattavaara. Ich hab ganz gut geschlafen. Doch habe ich etwas gebraucht, um mich an das seltsame Schauspiel vor dem Zugfenster zu gewöhnen. Eigentlich war es ja dunkel. Einzig haben grüne Lichtblitze die Nacht erhellt. Das kam durch die vereisten Oberleitungen, durch die der Zug seinen Strom bekommt, erfahre ich später.

Der Schaffner kommt. „Good Morning. Next Station is Nattavaara„. Mütze auf, Handschuhe an und raus auf den Bahnsteig. Neben mir steigt noch eine weitere Person aus. Hmm, Fototasche um? Stativ am Rucksack? Schnell merke ich, dass es sich bei der anderen Person um Sebastian handelt. Er kommt aus Süddeutschland, arbeitet als Schreiner und ist ein weiterer Workshop-Teilnehmer. Knapp 10 Minuten später finden Sebastian und ich uns in einem alten roten Volve wieder. Johannes fährt uns über die vom Tiefschnee befreiten Pisten in Richtung des Wildnisdorfes Solberget. Johannes ist Fotograf und leitet den Workshop. Er ist vorgestern schon angereist – aus den Vogesen, dem Mittelgebirge in Ostfrankreich.

Nachtzug nach Lappland
Ankunft in Lappland: Etwas verschlafen, aber froh angekommen zu sein

Warm einpacken!

Heute sei es gar nicht so kalt, sagt Johannes. „Heut hat es nur -7 Grad °C„. Aber in den nächsten Tage solle es auf bis zu -25 Grad °C fallen. Wohl doch gut, dass ich trotz kurzfristiger Reisebuchung mich ordentlich mit Thermohose, Doppelhandschuhen und all so Krams eingedeckt habe.

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Angekommen im Wildnisdorf Solberget in Lappland

Varmt välkommen till Solberget!

Nach knapp 30 Minuten sind wir im Wildnisdorf Solberget angekommen. Das „Dorf“ besteht aus einigen Holzhäusern, einem Rentier-Gehege und Wald. Viel Wald. Sehr viel Wald.

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Täglich muss der Ofen am laufen gehalten werden. Wenn wir es vergessen, ist der Ofen aus. So einfach ist das!

Ich wusste vorher, dass eine gewisse Eigeninitiative gefordert ist. Was das umfasst, konnte ich mir nicht genau vorstellen. Aber nach der Hof-Führung waren wir im Bilde. Das Wasser wird an der Quelle im Wald geschöpft, jeder Raum wird per Holzofen selbst beheizt und das Wasser zum abwaschen und Zähne putzen wird im Brunnen geschöpft. Für alles sind wir selbst verantwortlich. Nach kurzer Einweisung und einer halben Packung Streichhölzer haben wir auch gelernt, wie der Ofen anzubekommen ist. Auch haben wir schnell verstanden, dass beim Wasser schöpfen am Brunnen bei -25°C besser nichts daneben gehen sollte. Nasse Handschuhe sind bei solch Minusgraden in wenigen Momenten tiefgefroren.

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Sebastian und ich holen Wasser aus der Quelle im Wald
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Damit das gleich geklärt ist: Das stille Örtchen im Wald

Möge der Workshop beginnen

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Jeden Morgen gibt es eine Fotoaufgabe. Aufgabe Heute: Finde natürlich Linien

Die Tage bei Fotoworkshop-Leiter Johannes sind gut strukturiert. Morgens nach dem Frühstück gibt es zum Start die tägliche Fotoaufgabe. Da sind der Kreativität keine Grenze gesetzt. Die erste Aufgabe lautet: Gehe über den Hof und finde natürliche Formen und Linien. Johannes überrascht uns jeden Tag mit einer neuen Fotoaufgabe. Wir haben immer zwischen 15-45 Minuten für die Aufgabe Zeit. Im Anschluss treffen wir uns in der Küche wieder. Bei Tee und Kaffee gleichen wir die Ergebnisse ab. Wie ich finde eine tolle Idee zur Schulung des fotografischen Blicks und auch der Argumentationsfähigkeit, wenn wir die täglichen Foto-Ergebnis in der Runde besprechen.

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Sebastian grübelt – welches mag sein Bild des Tages sein?
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So, bitte mal 5 Sekunden still stehen: Workshop-Teilnehmer Marko posiert für mich vor unserer Blockhütte

Ausflug per Langlaufski

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Eisige Temperaturen machen dem Objektiv zu schaffen

Nach der täglichen Fotoaufgabe geht es auf die Langlaufski zum Ausflug durch die Wälder von Lappland. Ich hatte mich im Vorfeld eingelesen über das Zusammenwirken von Minusgraden und Kameraequipment. So gewöhnen wir alle uns schnell an die Routine die Kamera im Vorraum der Küche zu parken. Denn der Wechsel zwischen eisigen Minusgraden und der warmen Küche machte insbesondere den Objektiven zu schaffen.

Für die Touren bin ich bestens eingepackt. Fotorucksack, Doppelhandschuhe und Zwiebelprinzip. So komme ich bei Bewegung etwas luftiger und beim fotografieren etwas wärmer eingepackt bestens mit der Temperatur klar.

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Bitte recht freundlich: Unsere Workshop-Gruppe im Selfie – Johannes, Lars, Marko, Sebastian und Sebastian (v.l.)

Die Big 5 von Lappland

Die Wälder um Solberget gleichen einem Märchenwald. Tiere sind zu dieser Jahreszeit zwar schwer zu finden, doch versichert uns Hofbesitzer Dirk, dass es hier in den Wäldern die Big 5 von Lappland gäbe: Bär, Vielfraß, Wolf, Rentier und Elch. Also Bär und Vielfraß sind bezüglich Winterschlaf eh erst mal raus. Und da ich als Langlaufski-Anfänger nicht gerade die filigranste Figur im anpirschen mache, kann ich mir das Auge in Auge mit Wolf, Elch oder Rentier sicher auch abschminken. Aber egal! Es gibt auch so genug zu sehen.

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Hofbewohner Pele gönnt sich eine Potion Schnee. Hat auch seinen Grund, denn Rentiere können nicht schwitzen.

 

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Mystische Märchenwald-Stimmung am Polarkreis im Tiefschnee

Abendessen in der Gemeinschaftsküche

Ich hatte ja schon eine gewisse Vorstellung von der Gemütlichkeit einer Blockhaus-Küche. Aber wenn Hofbesitzer Dirk Köstlichkeiten wie Rentier-Köttbullar (im Schwedischen: [ɕœtbɵlːar]), Elchbraten oder auch Lachs auftischt, hinzu bei schwedischem Bier der Fototag resümiert wird und im Hintergrund der Holzofen vor sich hin knistert, dann ist das mehr, als ich mir jemals habe vorstellen können. Es ist einfach großartig! Zudem gibt es jeden Abend eine Foto-Impact Runde. Dabei nimmt sich Johannes ein Thema vor, welches er mit uns intensiv bespricht. Und so ein Thema wie „Weißabgleich“ in so einer Runde zu besprechen, macht natürlich viel mehr Spaß.

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Abgewaschen wird im Team – und mit der Hand. Heute übernimmt Johannes die Bürste.

Stativ unter den Arm und raus: Polarlichter über Solberget

Nach dem Abwasch geht es wieder in die warme Polarjacke. Wenn der Himmel frei von Wolken ist, erhöht sich die Chance ungemein auf das erhoffte Polarlicht. Wir hatten fast jeden Abend Glück. Auf meiner Hinreise hatte ich das Vergnügen mit einem Astronomie Studenten der Universität Kiruna im Abteil zu sein. So wusste ich schon ein wenig Bescheid über das Mysterium Polarlicht oder auch Aurora borealis genannt. Doch hat Johannes auch gleich am ersten Abend eine Einführung gegeben. Denn wenn es ernst wird, heißt es: „Stativ schultern und alle raus„.

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Was für ein Traum: Sternenklar und Polarlicht

 

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So schön können Protonen und Elektronen sein: Die Aurora borealis in voller Aktion

90°C in der Sauna am Polarkreis

Es gibt kein fließend Wasser im Wildnisdorf Solberget. Also gibt es auch keine Duschen. Dafür gibt es eine Sauna. Auch hier geht es im Teamwork. Jeden Abend wird sich abgewechselt in der Saunavorbereitung. Holz holen, Wasser holen, Ofen vorheizen und – nicht zu vergessen – Bier kalt stellen. Naja, oder eher aufpassen, dass es nicht einfriert. Und bezüglich der Dusche hat Dirk, als der MacGyver von Lappland, eine tolle Konstruktion gebaut, um einen Wassertank neben dem Saunaofen zu erhitzen. Dieses erhitzte Wasser wird per Rohrkonstruktion in den Sauna-Nebenraum geleitet. Fertig ist das Badezimmer nebst heißem Wasser. Perfekt!

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Alles was ein Bad braucht: Der Duschraum neben der Sauna inkl. Schöpfkelle und Petroleumlampe.

 

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Polarlicht über dem Sauna-Blockhaus

Jeden Tag ein neues Abenteuer

Die Tage vergehen wie im Flug. Wir müssen uns auch ran halten. Die Sonne geht zwar früher auf als ich gedacht habe, doch verschwindet sie auch wieder gegen 15 Uhr. So geht es immer wieder per Schneeschuhen oder auch per Langlaufski auf Entdeckungstour durch die Wälder von Lappland. In den kommenden Tagen entdecken wir das verlassene Wildnisgehöft Slättberg, das Polarkreis-Denkmal und erklimmen den hofeigenen Solberget nebst Aussichtsturm.

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Lost Places auf Schwedisch: Ein verlassener Hof im Tiefschnee

 

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Zeit für ein Portrait-Shooting: Johannes übt sich im verlorenen Blick in die Ferne

 

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Kurze Verschnaufpause beim Skilaufen: Doch nicht zu lange bei den Temperaturen

 

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Tiefschnee

Lumi und ich

Kurz vor Ende meiner Reise erfüllt sich noch ein weiterer meiner Once-in-a-Lifetime Wünsche. Heute steht Rentier-Schlitten fahren auf dem Programm. Heute? Leichter gesagt als getan. Schließlich sind Rentiere Wildtiere. So haben sie auch ihren ganz eigenen Kopf und entscheiden, ob sie heute Lust haben auf Schlitten fahren. Am ersten Tage haben sie es nicht. Am Folgetag aber haben wir Glück. Und mein Glück heißt Lumi und zieht mich mal behäbig, mal im vollen Tempo durch die verschneiten schwedischen Winterwälder.

Once in a lifetime experience: Einmal einen Rentier-Schlitten steuern.
Once in a lifetime experience: Einmal einen Rentier-Schlitten steuern

 

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Der Blick nach draußen: Kursteilnehmer Marko checkt die Lage

 

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Fotokurs-Teilnehmer Sebastian hat gut lachen: Er ist den Hügel im Gegensatz zu mir ohne Sturz runter gekommen

Geschichte der Sami – erzählt von Lars

Den letzten Abend verbringen wir in einer Jurte, einem Nomadenzelt. Dort treffen wir den Sami und Rentier-Züchter Lars. Lars ist der Nachbar von Dirk. Naja, Nachbar ist er, da er den nächst gelegenen Hof hat. Der ist aber gut 45 Auto-Minuten entfernt. Lars erzählt über die Geschichte der Samen in Skandinavien. Deren Kultur wurde viele Jahre von der Schwedischen Regierung verboten. Ein spannender Abend – inklusive spannender Fotomotive.

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Samischer Abend: Rentier-Züchter Lars vom Nachbarhof ist zu Besuch und erzählt am Lagerfeuer über die Kultur der Samen in Lappland

Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende

Wie du dir denken kannst, habe ich viel hunderte Fotos gemacht. Schließlich war es ja auch ein Fotoworkshop. Doch habe ich viel gelernt in der Woche in Lappland. Zum Beispiel weiß ich jetzt endlich, wie lange mein Akku wirklich hält bei Minusgraden. Wie fotografiere ich noch bessere Bilder in Langzeitbelichtung. Ab wann fangen die Sterne an zu wandern auf meinem Foto. Und so viel mehr. Aber davon bald mehr…

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Wenn es Nacht wird über Solberget

Hast du auch Lust auf einen Foto-Workshop am Polarkreis?

Vielleicht habe ich dir ja ein Lust machen können auf Lappland. Für mich war es ein großartiges Erlebnis. Mehr zum Workshop (der übrigens in 2016 noch einmal statt findet) findest du auf der Seite von Johannes. Und hier findest du zudem mehr zum Wildnisdorf Solberget in Schweden findest du hier. Aber wenn du Fragen zum Workshop hast, dann kannst du mir auch gerne eine Mail schreiben.

Alle Wege führen nach Rom: Per Fototour durch Italiens Hauptstadt

Auf Fotoreise durch Rom: Die besten Tipps für tolle Foto-Motive

Kürzlich hatte ich mal wieder die Gelegenheit zu einer ausgiebigen Fototour durch Rom. Ich war schon ein paar Mal in Italiens Hauptstadt. Es gibt immer wieder viel zu entdecken. Hier habe ich dir ein paar Bilder zusammengestellt und hinzu ein paar Tipps für deine Fotoreise nach Rom.

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Blick aus dem Fenster in den Vatikanischen Museen: Mit etwa 2,8 Millionen Einwohnern im Stadtgebiet ist Rom die größte Stadt Italiens.

Wo findest du die besten Motive in Rom?

Wie bei allen Foto-Reisen empfehle ich dir auch für Rom ein wenig Vorbereitung für deine Fototour durch Rom. So wirst du bei deiner Recherche schnell einen der beliebtesten Fotospots der Hauptstadt finden – die Ponte Umberto I aus dem Jahre 1885.

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Eines der begehrtesten Motive: Der Blick auf den Vatikan aus Richtung der Engelsburg

Die Brücke ist eine der zahlreichen Brücken über den Tiber. Doch hast du von hier aus den perfekten Blick in Richtung Vatikan und Engelsburg.

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Der Blick von der Ponte Umberto I Brücke in Richtung Vatikan

Das perfekte Rom-Foto: Wo finde ich die Ponte Umberto I?

To Rome with Love: Trastevere – das schönste Viertel in Rom

Wer sich auf auf seine Rom-Reise vorbereiten will, sollte sich schnell noch mal den Film „To Rome with Love“ von Woody Allen anschauen. Viele Passagen des Films wurden in dem Viertel Trastevere gedreht. Für mich ist es das schönste Viertel in Rom. Enge Gassen, alte Fassaden, kleine Restaurants und unzählige tolle Motive. Besonders empfehlen kann ich einen Gang durch Trastevere am frühen Morgen, bevor die Touristenströme die engen Gassen durchströmen.

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Trastevere: Enge Gassen, Kopfsteinpflaster und ursprüngliches Rom
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Spontan bin ich zu diesem alten Schuhmacher ins Geschäft gegangen und habe gefragt, ob ich ein Foto machen darf.

Wie komme ich nach Trastevere?

Petersdom, Vatikan und der kleinste Staat der Welt

Klar, der Petersdom und die Vatikanischen Museen sollten nicht fehlen auf deiner Tour durch Rom. Wer allerdings spontan den Petersdom und die Vatikanischen Museen besuchen möchte, sollte viel Zeit einplanen. Ich kann sehr den Veranstalter „walksinsiderome.com“ empfehlen. Da haben wir die Tour „Early Morning Vatican Tour“ mitgemacht und hatten die Gelegenheit 1 Stunde vor der offiziellen Öffnung in die Museen mit einer kleinen Gruppe zu gehen.

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Das Spiel mit dem Rahmen: Blick durch die Kolonnaden auf den Petersdom
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Wer Treppen mag, sollte sich die Treppe in den vatikanischen Museen nicht entgehen lassen!
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Tolle Motive rund um den Petersdom

Motiv Klassiker für deine Fototour durch Rom

Natürlich entsteht viel spontan, wenn du mit dem Fotoapparat durch Rom unterwegs bist. Ein paar Klassisker solltest du dir aber natürlich fest einplanen – so zum Beispiel die Engelsburg, das Kolosseum oder auch die Schreibmaschine.

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Die Engelsburg – ein wundervolles Motiv zur Blauen Stunde
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Das Kolosseum sollte nicht fehlen auf deiner Fototour. Am besten am frühen Abend, dann steht die Sonne direkt dahinter!
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Die Schreibmaschine – geh so nah ran wie möglich, um nicht allzu viele Touristen im Bild zu haben

Der Blick nach oben

In Rom gibt es unzählige Kirchen. Versäume nicht in jede Kirche, in die du hinein gehst, auch den Blick nach oben zu wagen.  Du wirst es nicht bereuen…

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Kein Weitwinkel schafft die Decke im Petersdom – beschränke dich auf Ausschnitte
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Die Decke in der Kirche Santa Maria in Trastevere
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Michelangelos Schöpfungsgeschichte in der Sixtinischen Kapelle

Das Leben in Rom

Ich finde es immer toll, wenn ich mir Hauptdarsteller für mein Foto suchen kann. Das gibt jedem Motiv noch mehr Leben und zeigt den Ort viel natürlicher, als ohne Menschen. Halte daher Ausschau nach den kleinen Szenen des Alltags.

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Immer wieder suche ich mir Statisten für meine Fotos: Ein Zeichner vor dem Forum Romanum
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Alltagsszenen in Trastevere: Der Zeitungsladen öffnet sein Geschäft

Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende

Schnell wirst du feststellen, dass Zeiten gibt, an den wenig in der Stadt los ist. So zum Beispiel zur Mittagszeit. In Monaten wie Juli oder August ist es oft einfach zu heiß. Aber wie in vielen südlichen Städten wird auch in Rom die Nacht zum Tag. Es wird spät gegessen und viel Zeit draußen verbracht.

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Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende. Für uns allerdings recht spät, denn die Sommernächte in Rom sind einzigartig

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Fotoreportage Afrika: Footprints Orphanage, Shimba Hills in Kenya

Fotoreportage Footprints Orphanage Kenya

Vor einigen Wochen hatte ich das Glück das Footprints Waisenhaus nebst angegliederter Schule in den Shimba Hills in Kenya besuchen zu dürfen. Ich habe dort auch Fotos machen dürfen für den Jahreskalender 2015, den die Unterstützer des Projektes jedes Jahr bekommen. Hier eine kleine Fotoreportage über diesen beeindruckenden Ort unweit des Shimba Hills National Reserve im afrikanischen Kenya.

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Das Waisenhaus in den Shimba Hills

Kerry Watson hat diese Einrichtung im Jahre 2007 gegründet. In dem Waisenhaus wohnen 19 Kinder. Zudem hat die Gründerin Kerry eine Schule eröffnet. In dieser Schule finden bereits über 100 Kinder aus der Region Shimba Hills in Kenya nicht selbstverständlichen Zugang zu Bildung, einem täglichen Frühstück und Mittagessen und viel Liebe und Aufmerksamkeit.

Fotoreportage: Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Kids at Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Kids at Footprints Orphanage Kenya

Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Girl at Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Rain at Footprints Orphanage Kenya

Fotoreportage: Girl at Footprints Orphanage Kenya

Der Besuch in den Shimba Hills in Kenya war sehr beeindruckend. Ich habe Fotos machen dürfen von tollen Kindern, vielen glücklichen Gesichtern. Das Footprints Kinderheim hat sich sehr über die Bilder gefreut, welche sie jetzt für ihre Webseite, für den jährlichen Kalender und andere Anlässe nutzen möchte.

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Für eine Fotoreportage erzählt es natürlich noch nicht eine Geschichte. Es sind eher Momentaufnahmen. Für mich sollte eine echte Fotoreportage noch deutlicher entscheidende Ereignisse in der Bildabfolge enthalten. Nichts desto trotz ist es eine Mischung aus Details, Total, Halbtotale und Nahaufnahme in interessanter Folge. Aber: Ich lerne ja noch.

Übrigens, wenn dich Afrika interessiert, dann ist vielleicht mein Beitrag „Auf Fotosafari in Kenia“ oder mein „Wildlife-Volunteering in Namibia“ etwas für dich.


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