Meine guten Vorsätze für's dazu lernen in deiner Fotografie

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Ich liebe es dazu zu lernen. Vielleicht ist das einer der Gründe, dass ich das Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos, Die 30 Tage Challenge“ geschrieben habe und stets auf der Suche nach neuen Ideen bin. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Naja, ganz so unwissend bin ich nicht, aber mit einer gesunden Portion Demut nähere ich mich dem an, was für mich wirklich wichtig ist in der Fotografie.

Worum geht es mir beim dazu lernen? Klar, immer wenn ich ein Fotobuch schreibe oder neue Blogartikel, so versuche ich alles Rund um Themen wie den richtigen Fokus über die Foto-Grundbegriffe ISO, Schärfentiefe und Blende – in einfachen Worten erklärt – und viele wichtige Aspekte von der Bildgestaltung, Komposition hin zu kreativen Ideen für deine Fotografie zu erklären.

Aber ein Lernprozess bedeutet auch selektieren zu können. Sonst bist du überfordert und verlierst schnell die Lust. Worauf also fokussieren? Erst einmal nur auf das, was für dich gerade jetzt wichtig ist. Was kann ich weglassen und was kann ich später lernen? Genau das habe ich mir zum Beispiel bei meinem Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos, Die 30 Tage Challenge“ überlegt und habe daraus 30 Lektionen zusammengestellt. Ebenfalls bin ich so ran gegangen in der Erstellung meiner kreativen Fotoaufgaben in meinem Buch Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos oder auch im Online-Fotoaufgabenkurs Projekt 52 E-Mail-Serie.


Was ist für mich wichtig, wenn ich ein gutes Foto fotografieren will?

Was also ist für mich wirklich wichtig, wenn ich ein gutes Foto fotografieren will? Und was macht ein gutes Foto eigentlich aus? Willst du auch wieder etwas dazu lernen und offen sein für tolle Fotoideen? Dazu habe ich dir hier ein paar gute Vorsätze für’s dazu lernen in deiner Fotografie aufgeschrieben, die dich auf diesem Weg begleiten. Damit kannst du in deinen ganz persönliche Challenge einsteigen und dazu lernen. Oder du machst mit und startest deine persönliche Challenge und lernst die Fotografie noch besser kennen.


Du brauchst keine teure Kamera

Ich habe mich zu Anfang mit unendlich viel Technik eingedeckt. Als ob man Können und gute Fotos mit viel Technik erkaufen kann … Dem ist nicht so! Eigentlich braucht es nur wenig an Fotoequipment, um loszulegen – nämlich deine Kamera und ein gutes Objektiv!


Sei anwesend und offen

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Was genau siehst du? Welche Linien, Zacken und Formen tauchen auf, wenn du Motive wirklich siehst?

Es klingt mal wieder so banal, aber die Fotografie hat viel mit guter Beobachtung zu tun. Wirklich präsent zu sein in dem Moment und auch das zu sehen, was wirklich um dich herum ist. Es ist ein wenig wie Meditation. Da geht es auch darum Momente passieren zu lassen, nur wahrzunehmen und nicht zu werten. So beobachte ich auch. Schön, hässlich, fotogen oder unfotogen spielen dabei keine Rolle. Denn dein Motiv ist das, was du daraus machst. Versuche dich auf den Moment zu konzentrieren und zu sehen.


Du musst üben

Wenn du die Grundregeln der Fotografie noch nicht kennst, dann musst du diese üben. Ganz kurz und schmerzlos gesagt. Du musst das Licht lesen lernen, Fotografie-Grundbegriffe wie ISO, Blende und Belichtungszeit verstehen und anzuwenden wissen. Es ist ein wenig wie Vokabeln üben. Aber es macht viel mehr Spaß. Und dann wirst üben müssen und dann wieder üben und wieder, bis deine Finger sich irgendwann wie von selbst durch die Einstellungen klicken. Fotografie ist Magie. Jeden Tag.

Wenn du Lust hast das Handwerkszeug zu lernen, kannst du anschließend viel besser in die kreative Umsetzung gehen. Darum geht’s übrigens auch im ersten Teil meines Buches „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos, Die 30 Tage Challenge„. Hier findest du zum Themen Fotografieren lernen ein paar coole Tipps Für Foto-Anfänger und hinzu ein Pdf-Download mit Tipps.


Sehen ist nicht selbstverständlich

Wir nehmen das „Sehen“ als selbstverständlich wahr. Doch genau das ist es: Wir müssen trainieren, genauer hinzusehen und gewisse Dinge überhaupt erst wahrzunehmen. Diese Aufmerksamkeit ist vielen von uns verloren gegangen. Hier habe ich einen längeren Beitrag zum Thema fotografischer Blick bzw. Fotografisches Sehen lernen geschrieben.

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Motive müssen nicht groß und opulent sein. Auch Farben, Linien und Formen bilden spannenden Motive.

Sei demütig gegenüber neuem

Offenheit ist für mich eine Grundvoraussetzung, wenn es um deine Entwicklung als Fotograf geht. Nein, auch du kannst nich nicht alles. Und auch Anfänger um dich herum können tolle Ideen haben. Also sei offen und nimm Ideen, Feedback und Hinweise offen und demütig entgegen. Denn daran wächst du und entwickelst dich. Wenn du noch dran glaubst etwas dazu lernen zu müssen, so wirst du es auch nicht. Dazu passend habe ich vor einiger Zeit mal einen Beitrag über die Hassliebe jeder Fotografen geschrieben: Die Social Media Plattformen für Fotografen.

Recherchetipp: Noch mehr zum Sehenlernen

In der Doku „Teaching to see“ (zu finden auf YouTube) beschreibt die Künstlerin Inge Druckrey, wie sie ihren Studenten das Sehen beibringt. Wie ändern Kleinigkeiten (Striche oder geometrische Formen) bereits die Wahrnehmung? Das Ergebnis ist beeindruckend.


Geh es langsam an

Bremse dich bewusst und nimm dir Zeit. Setze dich auf eine Bank und beginne zu sehen. Versuche nun, bewusst wahrzunehmen. Was passiert, welche Situationen beobachtest du? Wie ist das Licht? Welche Muster nimmst du wahr? Sei aufmerksam! Mehr zum Thema Licht lesen lernen findest du übrigens hier.

Motive erkennen - Fotografieren lernen
Mit der Zeit wirst du lernen Motive besser zu identifizieren

Zerlege eine Szene in ihre Einzelteile

Immer wieder habe ich versucht, alles zu erfassen. Bestenfalls sogar noch zeitgleich mit dem Weitwinkel. Aber das Gegenteil hat mir beim Sehen geholfen. Ich versuche, zuerst die Einzelteile zu sehen. Das Haus sieht aus wie ein Quadrat. Der Schatten stellt ein Dreieck dar. Die Fußabdrücke bilden eine Linie. Sei aufmerksam, was dein Motiv alles beinhaltet.

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Woraus bestehen deine Motive? Am Anfang hast du immer zu viel im Bild. Lerne dein Motiv zu zerlegen.

Habe Ausdauer

Viele meiner Fotos, die nicht so gelungen sind, sind einzig aus meiner Ungeduld heraus nicht gut geworden. Bleib dran an deiner Idee und deinem Motiv. Fotografiere eher ein Foto mehr und probiere eine neue Perspektive aus. Gib nicht so schnell auf!


Woran arbeitest du gerade in deiner Fotografie?

Woran versuchst du dich gerade in deiner Fotografie? Ist es eine neue Technik? Was möchtest du lernen? Oder ist es überhaupt erst einmal die Herausforderung die Fotografie mehr in deinen Alltag zu bekommen? Lass uns mal darüber diskutieren und schreibe mir deine fotografischen Herausforderungen in das Kommentarfeld …


PS: Kennst du schon die neuen Plattform Online-Kurs mit wöchentlich neuem Kreativ-Futter für deine Fotografie auf der Plattform kreative-fotoideen.ig-fotografie.de

Fotokurs – Fotoaufgabe 14: Weihnachten

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Es weihnachtet draußen zwar so gar nicht, doch bald ist ja schon wieder Heiligabend. Perfekt für unsere neue Fotoaufgabe! Weihnachtlich, gemütlich, Geschenke, Essen oder was auch immer du mit dem Fest assoziiert. Ich habe vor ein paar Tagen ein paar Bilder zu dem Thema zusammengesammelt, als ich für den Coca Cola-Blog eine Beitrag mit Tipps zu Weihnachtsfotos geschrieben habe. Wie auch immer du das Thema für dich interpretieren magst, ich freue mich, wenn du Lust hast mitzumachen und dein Foto zum Thema „Weihnachten“ zu fotografieren und hochzuladen oder auf deinem Blog zu verlinken?

Warten aufs Christkind – mit der Kamera dabei!

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Wir warten aufs Christkind…

Weihnachten ist prädestiniert für romantische, besinnliche, farbenfrohe Bilder. Blitz aus, ISO hoch und den Moment einfangen. Achte besonders auch auf die kleinen Dinge und Details.

Führe den Blick durch große Blende

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Viele kleine Details eingebettet in das festliche Miteinander – dank großer Blende

Weihnachten ist etwas sehr persönliches. Wenn du Fotos von den Weihnachtstagen machst, kannst du dank großer Blende den Moment sehr persönlich sich anfühlen lassen ohne echte Gesichter zu zeigen.

Essen ist immer ein gutes Motiv

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Es gibt viel zu Essen – und Essen ist immer n gutes Motiv!

Essen und Weihnachten gehört für viele zusammen. Für dich auch? Dann wäre doch das ein cooles Motiv!

Mach mit! Zeige dein Bild zum Thema „Weihnachten“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag (das wird dann erkannt) und poste gerne zusätzlich den Link hier als Kommentar.
  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Twitter und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @vegasworld hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 14: Weihnachten„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Bildgestaltung lernen: 11 geniale Tipps für coole Fotos

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Du willst mehr zum Thema Bildgestaltung lernen? Wie gut kennst du dich mit Bildgestaltung bzw. den Gestaltungselementen der Fotografie aus? Allzu oft klicke ich durch eine Ansammlung von halbguten Bildern. Dann ärgere ich mich und denke: Das hätte ich doch noch etwas besser sehen können. Was ist im schief gelaufen? Kennst du das Gefühl? Die Stichworte sind: Bildgestaltung und Bildaufbau! Selten liegt es an der Kamera oder dem Super-Mega Objektiv. Ich habe einmal meine Regeln und liebsten Tipps für Bildaufbau und zum Bildgestaltung lernen aufgeschrieben, nach denen ich versuche meine Bilder und die Bildkomposition besser zu gestalten. Aber gleich eines vorweg: Lerne Regeln in der Fotografie immer, um sie dann mit Bedacht auch mal zu brechen.

Grundsätzlich sehen und nehmen wir alle ähnlich war. Unser Blick in der westlichen Welt geht – wie die Leserichtung – von links nach rechts. Daran orientiert sich auch die Bildgestaltung.

Schreibe dir diese Tipps gerne auf und lege sie als kleinen Zettel in deine Fototasche. So mache ich es auch und versuche mich immer daran zu orientieren. Hast du noch weitere Tipps? Dann freue ich mich auf deine Ideen!


1. Bildaufbau und Bildgestaltung: Suche die Hauptdarsteller fürs Foto

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Eigentlich eine schöne Szene, doch wer ist der Hauptdarsteller im Bild? Das Geheimnis eine besseren Bildgestaltung sollte hier zum Einsatz kommen!

Eigentlich eine perfekte Situation für ein Foto. Klar, der Hochzeitsfotograf hat das Paar ja auch perfekt platziert vor dem Forum Romanum im abendlichen Rom. Aber kann ich auch als beobachtender Fotograf von dem Setting und dem Bildaufbau profitieren?

Bildaufbau: Frage dich vor jedem Foto immer:

  • Was ist das Thema meines Fotos?
  • Ist es klar und deutlich, dass ich das mit dem Foto aussagen will?
  • Ist da nicht noch einiges mit im Foto, das ich vielleicht ausblenden kann?
  • Nutze ich den Blickwinkel und die Perspektive schon optimal aus?

Die Antwort für die Bildgestaltung der Szene nach meiner Checkliste:

  • Mein Thema: Hochzeitsfotograf fotografiert Paar im abendlichen Rom
  • Sagt mein Bild das aus: Ja, eigentlich schon …
  • Ist etwas mit im Bild, was ich reduzieren kann? Ja, so einiges!
  • Nutze ich den Blickwinkel gut genug aus? Nein!

Also noch mal überdenken und eine andere Position für den Bildaufbau suchen. Überhaupt kann ich dir nur ans Herz legen, nicht nur aus einer Perspektive und Position zu fotografieren. Dein Standpunkt hat großen Einfluss auf die Wirkung und vor allem auf die Proportionen und Perspektivwirkung deines Fotomotivs.

Dabei kam folgendes heraus:

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Hier habe ich es auf das wesentliche reduziert und mein Thema wird sehr klar und der Blick durch die Bildgestaltung und den Bildaufbau optimal geführt.


2. Optimaler Bildaufbau und Bildgestaltung: Gehe näher ran

Nicht umsonst sollte man hin und wieder Sachen anziehen, die auch mal schmutzig werden können. Denn für einen guten Bildaufbau lohnt es sich oft auf die Knie zu gehen oder ganz nah ran zu gehen. Denn nichts irritiert mehr, als wenn du zu viel im Bild hast. Du möchtest doch etwas sagen, du möchtest etwas zeigen. Also zeige es auch. Geh nah ran, reduziere den Blick auf das wesentliche. Du wirst begeistert sein, was dabei heraus kommen kann.

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Juhu, ein Ameisenhaufen. Alles krabbelt und schwirrt. Doch Moment mal – ich sehe ja gar nichts außer einen Haufen?

Zweiter Versuch, der natürlich ganz schön krabbelig werden kann. Aber ich habe den großen Ameisenhaufen auf ein paar wenige Hauptdarsteller reduziert und das Bild gewinnt deutlich an Aussage.

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Die Szene Ameisenhaufen benötigt keinen kompletten Haufen. Wenn ich nah ran gehe, sieht man das große Krabbeln nämlich viel besser!


3. Bildaufbau und Bildgestaltung: Vermeide Ablenkungen im Hintergrund

Es gibt für mich vier Dinge, welche die Aufmerksamkeit meines Auges anziehen:

  • Bereiche mit hohen Kontrasten
  • Knallige, intensive Farben
  • Der hellste Bereich im Bild
  • Der Bereich mit der höchsten Schärfe

Hier habe ich einmal zwei ähnliche Motive, welche ich in den Gärten der Welt in Berlin Mahrzahn vor einigen Wochen fotografiert habe. Auf dem einen ist der Hintergrund sehr präsent und der Fokus liegt nicht auf meinem eigentlichen Hauptdarsteller. Im anderen habe ich versucht die Perspektive zu verändern und mein kleines Insekt klar in den Fokus zu rücken. Welches gefällt dir besser?

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Vom Motiv sehr spannend. Ich bin nah ran gegangen aber irgendwas stimmt nicht ganz im Bild. Der Hintergrund ist zu hell!

Noch einmal das fast gleiche Motiv, nur jetzt habe ich den Hintergrund deutlich reduziert …

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Das fast gleiche Motiv. Jetzt mit klarem Fokus auf dem Insekt und keinen Ablenkungen vom Hauptdarsteller!


4. Linien führen den Blick

Linien sind überall. Am Anfang musste ich mich echt anstrengen, um Linien zu entdecken. Doch egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder kurvig – Linien führen deinen Blick – und du folgst automatisch. Aber Linien werden unterschiedlich wahrgenommen. Horizontale Linien wirken stabilisierend und geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Doch genauso können Linien den Blick auf eine falsche Fährte locken oder vom Hauptmotiv ablenken.

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Blickführende Linien: Spannend, denn unsere Augen folgen den Linien im Bild automatisch.


5. Nutze die Drittelregel als Grundlage deiner Bildgestaltung

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Bildkomposition mit der Drittelregel
Bildkomposition laut Drittelregel: Motiv Baum/Himmel jeweils im Bilddrittel (Quelle: wikipedia.org)

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du einmal von dem Thema „der goldene Schnitt“ gehört hast. Der Goldene Schnitt geht noch einen Schritt weitere, als die Drittelregel und ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Bildgestaltung. Dabei geht es ebenfalls um das Seitenverhältnis, aber zu Beginn möchte ich mich nur auf die Drittelregel berufen.

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Gerade in der Porträtfotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.


6. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

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Der Blick wird super geführt – Vordergrund macht Bild gesund heißt es ja auch in der Fotografie!

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

Gerade, wenn du einen Vordergrund hast, kannst du deine Objekte auch sich staffeln und überlappen lassen. Damit gewinnt dein Foto an Tiefe. Wie das geht? Setzt Elemente so ins Bild, damit diese einander überlappen und somit Staffeln oder Stapeln. Dann gewinnt ein Foto und es wirkt nicht so flach.

Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.
Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.


7. Nutze die Unschärfe und konzentriere den Blick

Sobald wir die Blende öffnen, verschwimmt alles im Hintergrund in der Unschärfe. Toll, um Ablenkungen verschwinden zu lassen. Und das hilft dem Betrachter sich auch wirklich auf das wichtige Detail zu konzentrieren. Der Rest verschwimmt in der Unschärfe. So bekommt dein Muster die Wirkung endloser Fortsetzung

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Unschärfe im Hintergrund betont das Motiv – nichts lenkt ab!


8. Finde Muster und Wiederholung

Muster und Wiederholung sind eine super Idee für eine spannende Bildgestaltung, um visuelle Reize zu erzeugen. Besonders spannend wird es, wenn du diesen visuellen Reiz spontan unterbrichst. Das Auge nimmt den Punkt sofort wahr, und das Muster gewinnt an Faszination. Probiere es aus! Denn das passt perfekt. Ein Muster, das dich fasziniert, ergibt sich, und du bringst mit deiner Unterbrechung zusätzlich Pepp rein.

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Strukturen wiederholen
Strukturen wiederholen sich und leiten das Auge


Hier auch ein ganz schönes Video-Tutorial zur Bildgestaltung:

Wichtige Learnings unter anderem:

  • Drittelregel
  • Symmetrie
  • Vordergrund und Hintergrund

9. Reduziere den Hintergrund

Achte auf den Hintergrund deiner Fotos. Denn was du im Moment des Fotografierens lediglich als Hintergrund registrierst, wird der Betrachter deines Fotos hingegen als Fläche wahrnehmen. Er kennt die originale Szenerie nicht. Er sieht das, was du im Foto abbildest. Denn dein Foto ist immer flach, also zweidimensional.

Das Phänomen der Verschmelzung

Alles wird zusammengefügt – ungewollt und automatisch im Kopf des Betrachters. Das klassische Beispiel ist die Straßenlaterne im Hintergrund, die der Person aus dem Kopf wächst. Dabei handelt es sich um das Phänomen der Verschmelzung im Kopf. Also hab den Hintergrund im Blick, damit nichts ungewollt mit deinem Motiv verschmelzen kann. Zudem lernen wir in den nächsten Tagen tolle Tricks, um deinem Foto Tiefe zu geben und dein Motiv vom Hintergrund abzuheben.

Also auch hier gilt als Tipp für deine Bildgestaltung: Weniger ist mehr!

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - der weite Blick
Der weite Blick reduziert hier die Bildelemente


10. Spiele mit der Symmetrie in deinem Foto

Zwar ist nach Drittelregel (siehe oben) in der Bildgestaltung die symmetrische Anordnung nicht erlaubt, aber was wäre eine Regel ohne Gegenregel? Das Geheimnis ist: Es kommt auf dein Motiv an. Viele Bauwerke sind symmetrisch, Lebewesen sind symmetrisch und in der Natur haben wir diese Symmetrie ebenfalls. Zudem gelten Gesichter, die in der Symmetrie liegen, als vermeintlich perfekt. Daher muss was dran sein an der Attraktivität der Symmetrie. Aber es muss zum Anlass passen.

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Die Symmetrie wirkt irgendwie beruhigend auf mich …


11. Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins!

Versuche dich zu fokussieren. Daher mal der Hinweis: Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins. Warum? Da das automatisch den Blick lenkt. Natürlich ist das nicht immer möglich, aber dann bringe umgehend Tipp 1 zum Einsatz: Suche dir deinen Hauptdarsteller.

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Die Berliner Philharmonie – reduziert auf das wesentliche: Gelber Bau und blauer Sternenhimmel.


Probiere neue Perspektiven im Bildaufbau und der Bildgestaltung

Einige Dinge versuche ich mir also zu Herzen zu nehmen:

  1. Klaren Hauptdarsteller suchen im Bild. Alles, was ich nicht brauche, kann raus aus dem Bild!
  2. Ich gehe näher ran und wenn ich dafür auf die Knie muss, dann ist es eben so.
  3. Reduziere den Hintergrund. Alles was ablenkt oder zuviel Blicke auf sich zieht, sollte aus dem Bild

Vielleicht weißt du ja auch ein paar Tipps oder schöne Fotobeispiele, die zu den hier aufgeführten Ideen passen? Dann schicke sie mir gerne oder poste hier den Link zu deinem Bild.

Wie geht’s weiter beim Abenteuer Fotografieren?

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Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Um ehrlich zu sein, ist dies der am wenigsten glamouröse Teil. Ich muss dir nämlich verraten, dass du weiter üben musst. Nein, formulieren wir es anders: mit jeder neuen Fotoaufgabe wartet ein neues Abenteuer. Hier habe ich dir ein paar grundlegende Fotografie Tipps an die Hand gegeben, diese gilt es nun anzuwenden. Immer wieder. Also auf geht’s!

Klar, du wirst üben müssen und dann wieder üben und wieder, bis deine Finger sich irgendwann wie von selbst durch die Einstellungen klicken. Fotografie ist Magie. Jeden Tag wieder. Jetzt haben wir das erste Handwerkszeug an Tipps gelernt und nun geht es in die kreative Umsetzung.

Mein Tipp: Nimm deine Kamera überall mit hin. Wenn du jeden Tag fotografierst, ist es viel einfacher, wenn du deine Kamera auch wirklich dabei und schnell zur Hand hast. Dafür habe ich neben meiner großen Spiegelreflex-Kamera immer eine zweite kleine kompakte Kamera dabei. Einziger Anspruch war, dass diese Kamera das RAW Format hat.

Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Zudem ist es super auch viel und häufig Fotos anzuschauen. Zum Beispiel die Fotos berühmter Fotografen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder Annie Leibovitz. Schau immer genau hin. Was gefällt dir an ihrem Stil, welche Tricks der Bildgestaltung oder auch Grundlagen der Fotografie kannst du in ihren Bildern entdecken?


Grundlagen der Fotografie für Anfänger: ISO, Blende & Belichtungszeit einfach erklärt

Wie wäre es mit ein paar Grundlagen der Fotografie? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

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Eine wundervolle Art und Weise die Natur einzufangen: Fotografin Jana Mänz im Interview

Naturfotografie mit dem Smartphone: 98 kreative Tipps und Tricks

Jana Mänz ist Fotografin, Buchautorin und auch Mentorin. Aber vor allem ist sie Naturliebhaberin und verbringt ihre Zeit am liebsten draußen. „Fotografie aus Leidenschaft“, das ist das Motto der 1976 in Halberstadt geborenen künstlerischen Fotografin und Buchautorin. Als Natur- und Landschaftsfotografin zeigt sie uns die Welt auf ungesehene Weise. Die Abbildung der Wirklichkeit lässt sie dabei gerne hinter sich, um mit ganz eigener Handschrift Bilder zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben.

Gerne gibt Jana Mänz ihr Wissen weiter. So unterrichtet Sie in Workshops Fotografie und Bildbearbeitung. Kürzlich hatte Jana eine Crowdfunding-Kampagne zum Thema „Naturfotografie mit dem Smartphone“ gestartet. Diese war sehr erfolgreich und hat viele von Euch sehr begeistert! Dabei ging es um das spannende Projekt, welches nun endlich den Weg in die Bücherregale gefunden hat. 

Naturfotografie mit dem Smartphone ist ein ganz besonderes Buch. Geschrieben mit viel Liebe und Leidenschaft zur Natur und zur Fotografie. Ein Buch mit ganz vielen kreativen Tipps, die nur darauf warten, von dir ausprobiert zu werden. Anhand vieler Naturbilder gibt Jana dir zahlreiche praktische Tipps und Tricks an die Hand. Dabei liefert sie jede Menge toller Ideen für kreative Fotos wie zum Beispiel das „Spiel mit künstlichem Licht“ in der Landschaftsfotografie. Aber sie liefert auch großartige Tipps wie „Sprachsteuerung aktivieren„, wenn es um ungewohnte Perspektiven geht. Die einzelnen Kapitel bauen nicht aufeinander auf, sodass du die Inhalte jederzeit querlesen kannst.

Hier hast du die Gelegenheit eine kostenlose Leseprobe mal anschauen und probelesen. Zudem kannst Du das Buch gleich bestellen – entweder direkt auf der Webseite von Jana Mänz oder auch via Amazon.

Ich hatte kurz vor der Veröffentlichung die Gelegenheit mit Jana zu sprechen und habe dir hier unser Gespräch aufgeschrieben. 


Hast du Lust dein persönliches Exemplar zu gewinnen?

Hast du Lust als Leser von IG-Fotografie dein persönliches Exemplar zu gewinnen?

Deine Chance zu gewinnen hast du, wenn du mir einfach bis zum 30.11.2019 eine E-Mail an lars@ig-fotografie.de mit dem Betreff „Naturfotografie“ schickst. Es entscheidet das Los. Bitte beachte auch die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.

Naturfotografie mit dem Smartphone - das Buch mit jeder Menge kreativer Tipps und Tricks zum Thema Naturfotografie.
Naturfotografie mit dem Smartphone – das Buch mit jeder Menge kreativer Tipps und Tricks zum Thema Naturfotografie.


Naturfotografie mit dem Smartphone: 98 kreative Tipps und Tricks
Das Buch besteht aus 98 Kapiteln. Anhand vieler Naturbilder gibt Jana zahlreiche praktische Tipps und Tricks an die Hand.


Jana, wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Fotografiert habe ich schon als Kind. Schon früh hatte eine einfache Knipse, später dann die Praktika von meinem Vater. Ernsthaft wurde es erst, als ich auf einer Exkursion 1996 in Südafrika war. Ich habe zu jener Zeit Fernerkundung und Geoinformatik in Jena studiert. Als ich wiederkam und die Fotos in der Drogerie abholte (damals, als man noch analog mit Film fotografierte) war ich zutiefst enttäuscht. Kein Foto zeigte das, was ich vor Ort gesehen und empfunden hatte. Die Bilder waren so schlecht, dass ich mir kurz danach meine erste Spiegelreflex-Kamera (Nikon F70) kaufte und einem Fotoklub beitrat, in dem alle zwei Wochen meine Bilder durchweg zerrissen wurden. Das war eine harte Schule und ich habe lange gebraucht, die erlernten Regeln zu hinterfragen und meinen eigenen Weg zu gehen.

Doch das kam erst, als ich mich als Fotografin und Autorin nach der Geburt meines Sohnes 2011 selbstständig machte. In den Anfangsjahren habe ich alles neu gelernt. Ich bin Autodidaktin und lerne lieber für mich selber als in einer Schule. Der berufliche Durchbruch kam 2014 als mein Buch „Naturfotografie mal ganz anders“ erschien. Das Buch hat mich gezwungen, mich noch einmal ganz anders mit (Natur-)Fotografie auseinander zu setzen. Fototechnik ist nicht unbedingt mein Lieblingsfach, aber ich merkte, dass es essentiell ist, wenn man mehr erreichen möchte. Gerade wir Frauen tun uns oft schwer damit und fotografieren eher aus dem Bauch heraus. Ich würde gerne mehr Frauen dazu ermutigen, sich mehr mit der Kameratechnik auseinander zu setzen, um dann Technik und Bauchgefühl besser zu verbinden. Denn Technik kann man lernen, Gefühl hat man oder eben nicht.

Naturfotografie-mit-dem-Smartphone Kapitel Magischer Fokus (2)
Naturfotografie mit dem Smartphone: 98 kreative Tipps und Tricks für passionierte Hobbyfotografen – Foto: Jana Mänz


Was macht ein atemberaubendes Landschaftsfoto für Dich aus?

Das ist eine gute Frage und ich glaube, jeder würde sie anders beantworten. Als studierte Geographin habe ich natürlich sofort die atemberaubenden Bilder von National Geographic im Kopf. Heute bin ich eher auf der Suche nach den einfacheren, stilleren Bildern. Die einen auf eine ganz andere, subtile Art berühren. Ich folge vielen japanischen Fotografen bei Instagram. Sie haben eine wundervolle Art und Weise die Natur einzufangen. Das ist schwer zu beschreiben, weil sie jenseits der Fotos liegen, die jedes Jahr in den Fotowettbewerben gewinnen.

Naturfotografie mit dem Smartphone - ja, das geht!
Naturfotografie mit dem Smartphone – ja, das geht! – Foto: Jana Mänz


Dein kommendes Projekt „Naturfotografie mit dem Smartphone“ wird ein Crowdfunding-Projekt. Warum willst du jetzt (fast) alles selbst machen?

Ich liebe Bücher, ich liebe gute Buchbindungen und ich liebe Papiere. Doch es gibt wenig Vielfalt auf dem deutschen Fotografie-Büchermarkt. Aus Kostengründen werden fast immer glatte hochglänzende Papiere eingesetzt. Wenn man sich in anderen Genres umschaut, z.B. Kochbücher, hier gibt es so viele tolle Beispiele. Und da ich eine Verlagsausbildung habe und InDesign sehr gut beherrsche, macht es Spaß, nicht nur zu schreiben sondern auch die Bücher zu gestalten. Ich habe es schon immer geliebt, von der Idee eines Buchprojektes bis zur Umsetzung fast alles selber zu machen. Natürlich hole ich mir auch Hilfe, in Form eines Lektorates, aber wenn es geht, versuche ich meine Ideen selber umzusetzen. Ich habe eine kleine Druckerei in Bayern gefunden, mit der ich in einem engen Kontakt stehe. Das ist bei großen Druckereien heute gar nicht mehr möglich, Papiere und Druckbild abzustimmen, da man aus Kostengründen das nehmen muss, was vorgegeben wird. Eine kleine Druckerei ist zwar etwas teurer, aber dafür kann ich bestimmte Papiere aussuchen. Ich bin an meinem Baby „Buch“ ganz nah dran, auch wenn ich es in dem Moment in fremde Hände gebe. Es gehört sehr viel Vertrauen dazu und mir ist es wichtig, mit Leuten zusammen zu arbeiten, die ebenso Qualität schätzen, wie ich es tue.

Mithilfe von Crowdfunding habe ich nun die Möglichkeit meine Ideen so umzusetzen, wie ich es möchte. Natürlich gehört auch eine gute Kalkulation dazu. Man muss sich ebenso mit Steuern beschäftigen, weil die Fundingsumme als Einnahme gilt und versteuert werden muss. Crowdfunding ist keine Spende.

In den letzten Monaten habe ich mich sehr in das Thema eingearbeitet, habe bei Startnext Webinare besucht und auch das Buch gelesen. Ich wollte da nicht unbedarft rangehen, ich möchte ja, dass mein Buchprojekt verwirklicht wird. Als dann die Crowdfunding bei Startnext gestartet ist, war ich ziemlich aufgeregt. Ich hatte die Nächte davor durchgearbeitet und stand richtig unter Strom. Innerhalb der ersten Woche habe ich dreiviertel meines Crowdfundingziels erreicht und jetzt möchte ich in der verbliebenen Zeit gerne die Crowd erfolgreich zu Ende führen. Mithilfe der Einnahmen werde ich den Druck, das Lektorat und die Versandkosten finanzieren.  


Kann man das Projekt noch unterstützen? Und wenn ja – wie?

Ja, ich würde mich sehr über Unterstützung freuen. Es gibt verschiedene Dankeschöns, von 5,- Euro für gutes Karma, 22,- Euro für das gedruckte Buch bis hin zu einem Workshop-Tag mit mir. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei und ich freue mich über jede noch so kleine Unterstützung.

Hier geht’s zum damaligen Projektlink: https://www.startnext.com/naturfotografie-smartphone

(Hinweis: mittlerweile kannst Du das Buch bestellen – entweder auf der Webseite von Jana Mänz oder auch via Amazon)


In wieweit unterscheiden sich für Dich Smartphone-Landschaftsfotos von DSLR-Fotografie?

Da gibt es schon große Unterschiede. Das fängt bei der Abbildungsqualität an und hört bei Blende, Rauschverhalten und Co auf. Diesbezüglich ist das Smartphone nach wie vor eine Schönwetter-Kamera. Doch das macht andererseits auch den Reiz aus. Was kann ich aus dem Smartphone heraus kitzeln, wie kann ich das, was eigentlich nicht geht, kreativ anders umsetzen? Ich habe eine lange Zeit parallel fotografiert und das Foto sowohl mit der Nikon D750 als auch mit meinem Smartphone gemacht. Mit der Zeit habe ich besser verstanden, was anders geht und wie ich umdenken muss. Ich konnte mit meinem Smartphone nie dieselben Bilder machen wie mit meiner DSLR. Das war gleichzeitig das Glück, weil so Bilder entstanden sind, die ich wohl sonst nie gemacht hätte. Wenn man nicht auf perfekte Bilder angewiesen ist, ist das Smartphone für die Naturfotografie, gerade beim Wandern, eine gute Alternative.


Wenn Du draußen unterwegs bist, was hast Du an Fotoausrüstung und Equipment dabei?

Das ist ganz unterschiedlich. Unter der Woche bin ich viel mit meiner Hündin in der Natur. Dann habe ich eigentlich nur mein Smartphone dabei. Die große schwere Ausrüstung, meine Nikon D750 mit 20mm, 50mm, 100mmMakro und dem Trioplan100 (mehr besitze ich nicht) auf Wandertouren, wenn ich für Projekte arbeite. Mein Manfrotto-Stativ, das sehr alt und schwer ist, habe ich zwar im Auto liegen, aber ich benutze es nur, wenn ich gezielt bestimmte Dinge wie Langzeitbelichtungen an der Ostsee etc. vorhabe. Ich bevorzuge es eigentlich lieber leicht und einfach, dann bin ich viel freier für kreative Spielereien. Daher mag ich auch die Fotografie mit dem Smartphone.


Schlechtes Wetter ist für Dich…

nicht gleich schlechtes Wetter. Es gibt das langweilige, unfotogene Wetter, wo alles grau in grau ist und das grandiose, spannende mit Lichtstimmungen, Wolkenformationen. Ich mag am liebsten alles auf einmal: Schnee, Regen, Sonne, ein Regenbogen. Während ich an grauen Tagen es mir lieber mit einem Buch gemütlich mache.


Hast Du Vorbilder oder fotografische Inspirationen in der Landschaftsfotografie?

Ja, ich habe mehrere Vorbilder, die an sich auch gar nicht zusammen passen: Caspar David Friedrich als romantischer Landschaftsmaler, Carl Blossfeldt mit seinen detaillierten Pflanzenstudien und den Landschaftsfotografen Michael Kenna mit seinen japanischen Bildern (Forms of Japan). Und ich bin ein Fan von Sebastião Salgado und seinem Film „Das Salz der Erde“. Nicht nur aus fotografischer Sicht, er gehört m.E. in jeden Schulunterricht.  


Was fotografierst Du sonst so, wenn Du keine Landschaftsfotos machst?

Ich sehe mich weniger als Landschaftsfotografin sondern vielmehr als Naturfotografin. Ich mag gerne das kleine, unscheinbare und weniger die großen Landschaften. Wenn ich nicht in der Natur unterwegs bin, mag ich auch gerne Familien- und Kinderfotos machen oder experimentelle Produktfotografien. Von Hotelfotografie bis hin zu getunten Autoteilen habe ich schon viel fotografiert. Das ist das tolle an der Fotografie, es gibt immer noch Genres, die man für sich entdecken und dazulernen kann. Ich könnte keine Fotografin sein, die sich nur auf eine Sache spezialisiert, das wäre mir auf die Dauer zu langweilig.


Du gibst auch Workshops – worauf dürfen sich Deine Teilnehmer freuen?

Freuen? Bei mir wird hart gearbeitet! Nein, Spaß beiseite.

Ich schenke meinen kleinen Teilnehmergruppen und der Fotografie ganz viel Zeit und Aufmerksamkeit. Meine Art der Workshops und Fotospaziergänge besteht NICHT darin, von Hotspot zu Hotspot zu hetzen. Ich möchte fotografieren vermitteln. Ich möchte, dass meine Teilnehmer Fotografie erleben und verstehen, woraus „gute Bilder“ hervorgehen. Es geht nicht darum, als Erster im Ziel zu sein sondern glücklich ins Ziel zu kommen.

Mit viel Muße und unter Wahrnehmung der Schönheit der Natur führe ich sie an wunderbare Orte. Ich zeige, wie man genau hinschaut und die Motive sehen lernt. Ich möchte mit meinen Schülern Motive im Gespräch mental erarbeiten. Dazu gehört es, auch mal eine Weile an einem Ort zu bleiben, ihn zu beobachten und zu genießen, die Sonne im Gesicht zu spüren, den Alltag hinter sich zu lassen und zu entschleunigen. Je nach Standort und Motiv werden auch technische Tipps und Tricks in das Gespräch einfließen – je nach Vorwissen –, doch sie werden nicht nach Stundenplan abgehandelt. Es gibt keine Aufgaben und keine theoretischen Abhandlungen, keine PowerPoint-Folien. Ich halte keinen klassischen Unterricht und ich bin darauf angewiesen, dass meine Teilnehmer interessiert fragen, sich einbringen. Mir ist es wichtig, dass wir eine entspannte Zeit miteinander verbringen. Das wir uns gemeinsam dem schönsten Hobby der Welt widmen, darüber Gespräche führen und uns kennen lernen. Erst dann wird man verstehen, warum ich wie fotografiere und wie ich meine Motive sehe. Mir ist es auch nicht wichtig, mit welcher Ausrüstung meine Teilnehmer kommen. Gerade Frauen haben mir schon oft gesagt, dass sie sich nicht getraut haben, sich anzumelden, da sie doch nur eine „einfache Fotoausrüstung“ besitzen. Zu mir kann man auch mit dem Smartphone oder einer einfachen Digitalkamera aus dem Discounter kommen. Viel wichtiger als die Ausrüstung sind das Interesse und die Leidenschaft zur Fotografie. Je mehr man über Fotografie lernt, umso mehr Demut bekommt man vor dem Können anderer Fotografen.  


 Über Jana Mänz

Jana Mänz - Fotografin | Buchautorin | Mentorin
Jana Mänz – Fotografin | Buchautorin | Mentorin

„Fotografie aus Leidenschaft“, das ist das Motto der 1976 in Halberstadt geborenen künstlerischen Fotografin und Buchautorin Jana Mänz. Als Natur- und Landschaftsfotografin zeigt sie uns die Welt auf ungesehene Weise. Die Abbildung der Wirklichkeit lässt sie dabei gerne hinter sich, um mit ganz eigener Handschrift Bilder zu schaffen, die im Gedächtnis bleiben. Gerne gibt Jana Mänz ihr Wissen weiter: Sie unterrichtet Fotografie und Bildbearbeitung.

Webseite: https://janamaenz.photography

Instagram: https://www.instagram.com/janamaenz/

Hier kannst Du das Buch bestellen – entweder direkt auf der Webseite von Jana Mänz oder auch via Amazon.


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Fotografieren lernen – Das Buch

NEU: Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren!


Hier habe ich noch mehr Ideen für Dich

Noch mehr Inspiration gesucht? Dann brauchst Du diese Kreativ-Ideen für Deine Fotografie. Lass Dich inspirieren und überraschen. Vieles kann sooo schön einfach sein 🙂

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos
Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos


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5 Tricks für bessere Fotos - Gratis Fotografie-eBook
5 Tricks für bessere Fotos – Gratis Fotografie-eBook

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Fotografieren lernen – 15 Tipps, die du drauf haben solltest!

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Du suchst nach Tipps für bessere Bilder? Du willst Fotografieren lernen und bessere Fotos machen? Hier habe ich 15 Tipps für coole Fotos für dich. Damit wird Fotografieren lernen zum Kinderspiel. Naja, vielleicht etwas übertrieben. Denn Fotografieren lernen erfordert vor allem viel Übung. Aber es gibt schon so einige Tipps, die dir auf dem Weg zu besseren Fotos helfen – quasi die Grundlagen der Fotografie oder auch eine tolle Übersicht für Anfänger. Wenn du weitere Tipps hast, dann freue ich mich wie immer auf deine Ideen und Kommentare!


1. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

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Ein Geländer kann ein perfekter Vordergrund sein, selbst wenn es nur im Anschnitt zu sehen ist!


2. Gib deinem Foto einen Rahmen

Ein natürlicher Rahmen hilft deiner Bildgestaltung. Das kann ein Torbogen, eine Hecke oder eine Personengruppe sein. Also rahme dein Foto ein! Das gibt deinem Foto ebenfalls Tiefe. Zu dem Thema „Gib deinem Foto einen Rahmen“ habe ich auch eine tolle Fotoaufgabe für dich!

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Ein Rahmen erhöht die Tiefenwirkung deines Fotos


3. Geh nah ran!

Trau dich ran an dein Motiv. Durch die Nähe gewinnt dein Foto. Unwichtige Bildelemente werden eliminiert und es erhöht sich der Blick auf das Wesentliche. Mehr dazu findest du auch in meinem kostenlosen Fotobuch mit 10 Tipps für bessere Fotos.

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Geh nah ran! Nähe erhöht die Bildwirkung.


4. Zoome mit deinen Füßen

Wow, da kann ich ja super cool mit ran zoomen. Schön im Handy das Foto aufziehen. Häh, alles unscharf?! Bedenke, dass jeder Zoom und Tele-Effekt oft auch immer Qualitätseinbußen hat. Also zoome lieber mit den Füßen. Denn dann bleibt die Qualität erhalten!

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Zu weit weg? Dann geh doch näher ran – statt immer zu zoomen!


5. Achte auf die Richtung

Das Auge will immer der Richtung folgen. Egal ob im Lauf, in der Flugbahn oder ähnlichem. Also sollte dein fotografiertes Objekt immer Platz für die Richtung lassen. Lasse zum Beispiel die Person in das Bild hinein, nicht hinaus laufen.

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Ich habe versucht bei den Lauf-Fotos auch auf die Laufrichtung zu achten. Platz lassen!


6. Im Dunkeln mit Stativ

Fotos im Dunkeln sollten in der Regel immer mit einem Stativ gemacht werden. Denn in der Langzeitbelichtungen ist es dir nicht möglich die Kamera ohne Verwackelung zu halten. Natürlich können heutzutage viel Fotoapparate unendlich hohe ISO-Werte erreichen, doch in der Regel gilt: Je niedriger der ISO-Wert, desto geringer auch das Bildrauschen. Und vor allem kannst du in der Langzeitbelichtung mit Fernauslöser tolle Fotos komponieren. Hier findet du noch ein paar Tipps für Nachtfotografie und Langzeitbelichtung.

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Im Dunkeln lieber mit Stativ!


7. Schneide keine Füsse ab

Oft achte ich immer (nur) auf das Gesicht, wenn ich Personen fotografiere. Aber im Ganzkörper Portrait solltest du einen Blick für das große ganze des Motivs entwickeln. Also keine Füsse, Arme oder Beine ungewollt abschneiden.

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Wenn du Ganzkörper-Aufnahmen machst, dann schneide keine Füsse ab!


8. Hartes Licht und weiches Licht

Du solltest dir die Kontrolle des Lichtes beibringen. Denn dann hast du eine der wichtigsten Regeln gelernt. Weiches Licht gibt deinem Foto eine natürliche Stimmung, aber auch hartes Licht kann total spannend ein. Wenn du übrigens Ideen für einen „Blitz Diffusor“ benötigst, dann schau dir doch auch mal die Idee für meinen selbstgebauten Diffusor und Bouncer an!


9. Erzeuge Spannung und Neugierde

Wenn du nicht alles zeigst, dann lässt du dem Betrachter Raum für Spekulation. Vieles wird im Kopf vervollständigt. Aber genau das kann auch Spannung und Neugierde erzeugen.

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Gerade ein cleverer Anschnitt kann viel Spannung erzeugen – so wie hier bei einem Konzertfoto von CJ Ramone


10. Fokussiere (dich) auf die Augen

Die Augen bestimmen oft das Portrait. Daher fokussiere ich in der Portrait Fotografie immer auf die Augen. Oft wähle ich zudem eine große Blende, um viel Unschärfe im Hintergrund zu haben und so die Augen zusätzlich zu betonen.

Hier findest du noch mehr Tipps für Portrait Fotos

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Ein Fokus auf die Augen in Kombination mit großer Blende und Unschärfe kann Spannung erzeugen.


11. Kontrolliere die Schärfe

Nichts ist ärgerlicher als unscharfe Bilder, wenn du es anders geplant hast. Vor allem in der Landschaftsfotografie oder der Architekturfotografie ist eine durchgehende Schärfe gewünscht. Also kontrolliere die Schärfe schon während und direkt nach dem Foto. Variiere ansonsten die Blende, um eine größere Tiefenschärfe zu erzielen.


12. Geh auf Augenhöhe

Geh auf Augenhöhe mit deinem Motiv. Das gilt insbesoondere für Kinder, Tiere oder auch Blumen. Das Ergebnis sind viel authentischere Bilder!

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Geh auf Augenhöhe. Das verleiht deinem Foto einen viel natürlicheren Ausdruck!


13. Raus aus der Mitte

Vermeide eine Anordnung in der Bildmitte. Fotografiere lieber nach der Drittelregel. Wichtig ist immer das visuelle Gleichgewicht. Was ist das? Hier findest du weitere Tipps zur Bildgestaltung in der Fotografie und dem visuellen Gleichgewicht.

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Das Auge empfindet eine Platzierung nach der Drittelregel als sehr angenehm und spannend.


14. Nutze das natürliche Licht

Licht komponiert dein Foto. Und wenn du hier ein natürliches, authentisches Foto dir wünscht, dann versuche dir so viel wie möglich des natürlichen Lichts zu erhalten.

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It’s all about natural light


15. Achte auf Formen

Überall sind Formen. Kreise, Rechtecke, Dreiecke und vieles mehr findest du überall. Auch wenn du es nicht sofort erkennst – entwickele ein Auge für Formen in deinem Foto. Das hilft dir in der Bildkomposition.

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Klar, so einfach machen es dir nur wenige Motive. Aber entwickele ein Auge für Formen in deinem Motiv!


Und jetzt aber bitte auch anwenden und üben!

Zu vielen dieser Ideen stelle ich dir regelmäßig Fotoaufgaben, damit wir die Ideen zusammen üben können. Schau doch mal bei den aktuellen Fotoaufgaben vorbei und mache mit! Oder lass dich inspirieren zu weiteren Themen zum Fotografieren lernen und üben!


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Fotografieren lernen: Geheime Tricks für coole Fotoideen

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Ich stelle immer mal wieder Beiträge zu Fotoideen und Inspiration zusammen. Solche Ideen machen mir bei meinem Weg rund ums Thema Fotografieren lernen am meisten Spaß! Vor einiger Zeit hatte ich schon mal eine ganze Reihe an Kreativ-Ideen für deine Fotografie aufgeschrieben. Heute habe ich Dir ein paar neue Ideen zusammengestellt. Lass Dich inspirieren, fühl Dich motiviert diese nachzumachen oder bringe uns auf neue Ideen.

Wenn Du Bilder und Ideen hast, dann schicke sie mir immer gerne. Viele Spaß bei der kreativen Umsetzung.


Gleiches vor verschiedenem

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Fotos: Lars Poeck

Versuche das gleiche Motiv vor verschiedenfarbigen Hintergründen zu platzieren. Gerade bei Porträtfotografie sind Hintergründe übrigens immer eine tolle Basis.


Knopflandschaft

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Quelle: Flickr/~lzee~by~the~Sea~

Toller Effekt mit Knopf in Makro und die umgebende Wolle in toller Schärfe/Unschärfe Wirkung.


Schwebefotos oder auch Levitation Fotografie

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Juhu, ich schwebe. Alles Hexerei? Nein, einfach die lustigen Ideen rund um Levitation Fotografie.


Die SciFi-Gabel

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Quelle: Flickr/Maria Teresa Ambrosi

Schon wieder eine Gabel und mal wieder ganz neu in Szene gesetzt. Hier machen Licht und Spiegelung Licht und Wirkung perfekt.


Kombiniere zwei Fotos und erschaffe eine neue Welt

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Es wirkt so schön unwirklich. Ich habe einfach eine freie Fläche in Photoshop ausgeschnitten und ein anderes Foto eingefügt – wow!


Die Bierflasche als Fotoeffekt

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Einen Farbfilter selber machen? Hier habe ich einfach durch eine farbige Flasche hindurch fotografiert – das sieht schön abstrakt aus!


Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

NEU: Hier noch mehr tolle Foto-Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kennst du schon mein Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche„? Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. 

Freu dich auf ungewöhnliche Bildausschnitte, neue Perspektiven, fotografische Blicke über den Tellerrand. Der perfekte Ratgeber für alle, die mit Spaß kreative Fotos machen möchten!

Lass dich hier inspirieren!


Gib deiner Hauptfigur neue Gesichter

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Was für ein schöner Effekt, während ich an meinem Schreibtisch mein Lieblingsmagazin durchblättere …


Strandkleidung aus Obst

Quelle: pinterest.de


Reflexion der CD

Quelle: pinterest.de


Spiegel-Porträt

Quelle: Pinterest.de


Verkehrte Welt

Wer steht und wer liegt hier? Quelle: Pinterest.de


Hier habe ich noch mehr Ideen für Dich

Noch mehr Inspiration gesucht? Dann brauchst Du diese Kreativ-Ideen für Deine Fotografie. Lass Dich inspirieren und überraschen. Vieles kann sooo schön einfach sein 🙂

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos
Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos

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Entdecke das Geheimnis vom Hochformat und Querformat in der Fotografie

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Die Fotografie ist eine Entscheidung für – aber auch gegen – etwas. Was soll rauf aufs Bild und was eben nicht? Was lasse ich beim Fotografieren weg und wie stelle ich das Verbleibende in meinem Foto dar? Ist ein Hoch- oder Querformat passend? Es klingt banal, ist aber eine wichtige Wahl für deine Bildkomposition.

Fotografieren lernen: Passend machen oder ’ne Philosophie für sich?

Die meisten von uns fotografieren im Querformat. Klar, Fernseher, Computermonitore sowie das Sichtfeld deiner Augen sind ja auf das Querformat ausgerichtet. Landscape-Modus quasi, wenn du also Landschaftsfotografie machst? Doch das wäre zu einfach: Grundsätzlich geht’s darum, dein Motiv in den Rahmen einzupassen und es visuell so spannend wie möglich zu gestalten. Also auch im Hochformat denken? Unbedingt, und das nicht nur wenn es um die Porträtfotografie geht! Du solltest verstehen, dass du dich durch das Format immer entscheidest, was du einschließt und was du ausschließt. Denn diese Entscheidung hat großen Einfluss auf dein Foto und die Bildgestaltung.

Hochformat oder Querformat – die Wirkung verschiedener Fotoformate

Die meisten Kameras sind so gebaut, dass das Querformat am bequemsten ist. Aber halt, wie ist das mit dem Smartphone? Oder mit Instagram? Oder ganz früher – in der Vergangenheit war 6:6 ein beliebtes Format in Mittelformatkameras. Vielleicht ist es also sinnvoll, die Ausrichtung noch zu überdenken? Grundsätzlich empfehle ich dir, die Kamera so zu halten, dass sich dein Format des Fotos der Form deines Motivs anpasst.

ISO 100 / 70 mm / f8 / 1/60 s Beim Hochformat ist die Breite kleiner als die Höhe. Mein Hochformat lässt das Motiv also höher und imposanter wirken – wie hier der Brunnen mit der Fontäne - fotografiert in Langzeitbelichtung.
ISO 100 / 70 mm / f8 / 1/60 s – Beim Hochformat ist die Breite kleiner als die Höhe. Mein Hochformat lässt das Motiv also höher und imposanter wirken – wie hier der Brunnen mit der Fontäne – fotografiert in Langzeitbelichtung.


ISO 100 / 100 mm / f7,1 / 1/800 sI m Querformat wirken Szenen und Straßenzüge breiter und zudem kann ich mehr vom quirligen Drumherum - wie hier auf Kuba - zeigen.
ISO 100 / 100 mm / f7,1 / 1/800 s – Im Querformat wirken Szenen und Straßenzüge breiter und zudem kann ich mehr vom quirligen Drumherum – wie hier auf Kuba – zeigen.


Wie immer in der Fotografie: Ausnahmen bestätigen die Regel

Klassische Formate sollten nie die Regel für dich sein. Im Gegenteil! Fühle dich motiviert das andere Format auszuprobieren. Es ist spannend, die Elemente oberhalb und unterhalb deines Motivs zu zeigen, indem du bei einem klassischen Querformat ins Hochformat wechselst.

ISO 100 / 50 mm / f2,2 / 1/1250 s Mein Vater beim Festumzug: Porträts wirken anders, wenn du das klassische Hochformat plötzlich im Querformat fotografierst und es im Zusammenspiel mit dem Drumherum links und rechts zeigst.
ISO 100 / 50 mm / f2,2 / 1/1250 s
– Mein Vater beim Festumzug: Porträts wirken anders, wenn du das klassische Hochformat plötzlich im Querformat fotografierst und es im Zusammenspiel mit dem Drumherum links und rechts zeigst. Hier findest du auch noch mehr zum Thema Porträtfotografie.


Formatwahl – weglassen trauen!

Wenn du dich für ein Format entscheidest, lässt du immer auch gewisse Details weg. Das kann deinem Foto Spannung geben und neugierig machen.

ISO 200 / 30 mm / f4 / 1/800 s Erzeuge Spannung, indem du gewisse Dinge weglässt. So bleiben viele Fragen offen bei dem Blick in die Ferne dieses Kindes und der Mutter. Genau das macht neugierig!
ISO 200 / 30 mm / f4 / 1/800 s – 
Erzeuge Spannung, indem du gewisse Dinge weglässt. So bleiben viele Fragen offen bei dem Blick in die Ferne dieses Kindes und der Mutter. Genau das macht neugierig!

Wofür willst du das Foto nutzen? Soll es an der Wohnzimmerwand hängen oder auf einer Buchseite abgelichtet sein? Das kann deine Formatwahl auch beeinflussen.


Fotografie-Tipp: Was ist drinnen, was Draußen?

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Die Ausrichtung deiner Aufnahme beeinflusst, was du in deinen Rahmen einbaust. Die vertikale Ausrichtung ermöglicht es dir, mehr Elemente über und unter deinem Motiv einzufügen (wie hier mehr Himmel und Wiese). Die horizontale Aufnahme hingegen erlaubt mehr Spiel und Sicht nach links und rechts (Büsche und Feld).

Achte genau darauf, was im Rahmen enthalten ist und was ausgeschlossen wurde. Wie ändert sich das Gefühl deiner Szene, wenn du deinen Rahmen nach links und dann nach rechts bewegst? Wo springt dein Auge zuerst hin? Fotografiere immer beide Formate und vergleiche diese.


5 Tipps für die Wahl der Ausrichtung

  1. Der Name ist nicht Programm

Entgegen der Namensgebung musst du das Landschaftsformat nicht für Landschaften und den Porträtmodus nicht für Porträts anwenden.

  1. Deine Komposition entscheidet

Deine Ausrichtung hat großen Einfluss auf die Elemente in deinem Rahmen. Es gibt keine Regel, die ich dir beibringen kann. Also Probieren geht über Studieren.

  1. Was soll rein, was soll raus?

Gibt es Elemente, die auf das Foto sollen oder die nicht mit drauf sollen? Hohe Bäume passen im Hochformat besser drauf? Das imposante Bauwerk lieber im Landschaftsmodus? Möchtest du Kompositionstricks anwenden (Rahmen, Linien o. Ä.)? All das kann dir helfen bei der Formatwahl.

  1. Was passiert mit deinem fertigen Foto?

Hast du eine Verwendung im Kopf? Soll es ein cooler Ausdruck oder ein Cover für dein Fotobuch werden? Dann kann dir das auch bei der Wahl der Ausrichtung helfen.

  1. Probiere, ohne die Parameter zu ändern

Probiere aus, ohne viel an den Parametern zu ändern. Wie ändert sich dein Foto durch Änderung der Ausrichtung, aber ohne die Brennweite, Blende oder Weiteres zu ändern. Das hilft ebenfalls bei der Entscheidung.


Hätte ich das früher gewusst: Mit dem Rahmen spielen

fotografieren-formatwahl
ISO 640 / 35 mm / f2 / 1/50 s

Die vier Kanten deines Fotos sind nicht immer nur Begrenzungen – im Gegenteil. Sie helfen dir, dein Motiv neu zu denken. So kann der Himmel, begrenzt durch die Ränder des Rahmens, die Form eines Rechtecks oder eines Dreiecks ergeben. Kein Wunder, dass ich auch immer wieder in das Denkmuster verfalle, denn es geht stets nur darum, was du alles wegnimmst oder herauslässt durch die Begrenzung des Rahmens. Aber denke doch mal andersrum: Was kannst du noch hinzufügen? Wie wäre es mit der Hand, dem Arm oder der halben Schulter?

Und wie verändert sich die Bedeutung des Rahmens von Hochkant in Querformat? Schließe deinen Frieden mit dem Rahmen und überlege, was du hinzufügen kannst – statt was du wegnehmen solltest.


Grundlagen der Fotografie ganz einfach verstehen:
ISO, Blende & Belichtungszeit

Hättest du gerne noch mal ein paar Grundlagen der Fotografie erklärt? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge zum Thema Fotografieren lernen führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
Kreative Fotoideen für dich!


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Landschaftsfotografie: 11 geniale Tipps & Tricks für atemberaubende Fotos (inkl. Pdf)

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Landschaftsfotografie ist wie Meditation. Daher hab ich für dich hier meine super einfachen Landschaftsfotografie-Tipps für echte Wow-Fotos zum ganz einfach nachmachen. Hinzu findest du unten ein gratis Landschaftsfotografie-Tutorial als Pdf zum Download. Zudem habe ich ein paar Tipps für das passende Kamera-Zubehör, Einstellungen und Bildaufbau für deinen nächsten Landschaftsfotografie Trip. Mit diesen einfachen Landschaftsfotografie-Tipps erzielst du garantiert super schnell noch bessere Landschaftsfotos. Damit macht es noch mehr Spaß auf dein nächstes Landschaftsfotografie-Abenteuer zu starten und auf Motivsuche zu gehen. Wenn du weitere Tipps hast, dann schreibe das gern in die Kommentare unten. Ich freu mich drauf!

Auch in der Landschaftsfotografie gilt: Finde dein Hauptmotiv

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Überlege dir bei jedem Motiv: Was ist mein Hauptmotiv. Auch in der Landschaftsfotografie sollte das erkennbar sein.

Was ist mein Hauptmotiv? Hier ist es eine Allee mit seinen Linien. Es kann auch ein einzelner Baum sein, eine Person die auf dem Berg gegenüber steht. Aber dem Betrachter sollte immer klar sein, was du genau fotografieren möchtest. Das ist eines der Geheimnisse für deine nächste Landschaftsfotografie Exkursion.

Schlechtes Wetter: Perfekte Voraussetzungen für dein Landschaftsfoto

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Oft erzeugt gerade schlechtes Wetter besonders dramatisches Licht für die Landschaftsfotografie – wie hier bei einer Sturmflut in Zingst

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Sicher kennst du diese kleine Weisheit. Aber sie trifft auch auf die Fotografie im weitesten Sinne zu. Denn gerade wenn es wolkig und dramatisch draußen aussieht, ist das die beste Voraussetzung für super stimmungsvolle Impressionen. Also das nächste Mal schnell Fototasche packen und raus! Hier habe ich übrigens noch ein paar Tipps, wenn du Fotos bei Regen machen möchstest.

Welches Objektiv passt für Landschaftsfotografie?

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Zeige die Weite in deinem Foto – und lasse der Landschaft Platz zum atmen

Sonst predige ich immer, dass wir weniger und nochmals weniger aufs Foto nehmen sollten. Aber in der Landschaftsfotografie gestaltet es sich etwas anders. Denn du willst ja die Weite zeigen. Also empfehle ich ein Weitwinkel-Objektiv (ich habe zum Beispiel das Canon Standardzoomobjektiv EF 24-70mm dabei oder auch das Canon EF 35mm Objektiv).


Gut zu wissen: Es gibt Objektive mit fixer Brennweite (Festbrennweite z.B. mein geliebtes 85mm Porträtobjektiv von Canon – nichts für Landschaften) und es gibt Objektive mit einer variablen Brennweite (Zoomobjektive). Merke dir am besten: Je größer die Brennweite ist, um so schmaler wird der Bildausschnitt und um so enger der Aufnahmewinkel (denke da zum Beispiel an das Teleobjektiv). Und für die Landschaftsfotografie ideal: Je geringer die Brennweite ist, um so weiter wird der Bildausschnitt und um so weiter der Aufnahmewinkel (Weitwinkelobjektiv).

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Hier bekommst du jede Menge Kamera-Kauf-Empfehlung: Finde die optimale Kamera mit Objektiv für dich.


Welche Blende ist optimal für die Landschaftsfotografie

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Diese Fahne am Strand von New Jersey war ca. 5 Meter weit entfernt. Spannend: Mit Blende 11 und dem Fokus auf der Fahne erreiche bereits keine komplette Schärfe über das ganze Foto. Hätte ich das gewollt, hätte ich ggf. eine noch kleiner Blende wählen müssen. Wobei es hier auch ehen an dem Dunst über dem Meer liegt. Das kann kein Objektiv unsichtbar machen 😉

Und deine Schärfentiefe zu beeinflussen, kannst du mit drei Variablen arbeiten:
Die verwendete Blende, deine Entfernung zum Objekt (Hauptmotiv) und deine Brennweite. Ich habe dir ja für die Landschaftsfotografie das Weitwinkel empfohlen. Also haben wir als Brennweite einen kleinen Wert (z.B. 24mm – Weitwinkel). Nun ist die Frage: Wie viel soll im Schärfebereich sein?

Willst du die kleinen Details und eine große Unschärfe, dann wähle die Offenblende (f/2) oder willst du die optimale Tiefenschärfe über das gesamte Foto, dann entscheide dich für eine kleine Blende (f/20). Du kannst über die Schärfentiefe den ggf. vom Hauptmotiv ablenkenden Hintergrund in Unschärfe verschwinden lassen. Aber in der Landschaftsfotografie willst du i.d.R. ja die maximale Schärfentiefe über das ganze Foto. Dazu empfehle ich den Fokus auf das ggf. etwas weiter entfernte Objekt einzustellenund zudem die kleine Blende zu wählen. Dann erreichst du mehr Schärfentiefe.

Tipp für mehr Emotionen im Bild: Lass Menschen in deine Landschaft

Wetterfeste, leichte Ausrüstung

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In der Landschaftsfotografie – so wie hier in Lappland – lohnt sich gute Kleidung und ’ne Stirnlampe dabei zu haben.

Klingt so banal, aber ich habe in der Regel einen wetterfesten Kamerarucksack oder zumindest Plastiktüten, in denen ich mein Equipment schützen kann, dabei. Wenn der schnelle Regenguss kommt habe ich auch eine ganz banale Plastiktüte aus der Gemüseabteilung griffbereit. Denn die ist schnell über die Kamera gestülpft 🙂 ALs Jacke habe ich eine wind und regendichte Jacke an, die gute und große Taschen hat, wo ich kleines Equipment verstaue wie Fernauslöser oder Handy. Zudem habe ich immer eine kleine Stirnlampe griffbereit. Wenn du ansonsten auch Tipps für Langzeitbelichtung und Nachtfotografie brauchst, dann habe ich hier welche für dich.

Fotoidee: Lange Schatten im Wald. Aus dem richtigen Winkel verbinden die Schatten Vordergrund und Hintergrund. Das gibt deinem Foto eine tolle Tiefe.

Denke auch an den Vordergrund deiner Landschaft

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Gerade durch einen Vordergrund erzeugst du weite in deinem Foto – perfekt für deine Landschaftsfotografie

Suche dir kleine Elemente und gestalte auch den Vordergrund in deinem Foto. Hier geh ich zum Beispiel tief in die Knie und nutze die kleinen Schaumkronen vom Wasser am Strand in der Reflektion der Sonne. Perfekt für einen tollen Vordergrund. Hier findest du weitere Tipps zum Fotografieren lernen.

Nutze Spiegelungen für das extra Wow

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Spiegelungen geben deinen Fotos den besonderen Wow-Effekt wie hier in Rom die Tiber mit dem Vatikan

Egal ob Wasserflächen, Glasscheiben oder regennasser Asphalt: Nutze Spiegelungen für beeindruckende Wow-Effekte in deinen Fotos. Auch wenn die Wasserfläche in Bewegung ist, ergeben sich trotzendem tolle Spiegelungen.

Extra-Tipp für gute Spiegelungen: Es ist sehr wichtig, dass du tief auf den Boden gehst. Sonst verlierst du Wirkung, die deinem Foto das extra Wow gibt! Hier im Beispiel (nutze den Schieberegler) wird aus eine kleinen Pfütze (Foto A) eine tolle Spiegelung (Foto B).

Weite zeigen durch Tiefe und Ebenen

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Ein schöner Trick für Ebenen und Weite ist der natürliche Rahmen

Ein natürlicher Rahmen wie hier zum Beispiel Zweige oder auch ein Stein oder Fussabdrücke gibt dem Motiv Tiefe und verbindet Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Auch Linien verbinden Vorder- und Hintergrund sehr gut (Schienen oder Fusspuren). Das Foto ist überigens auf meiner Foto-Reise nach Lappland entstanden.

Landschaftsfotografie-Tipps für Ebenen: Gerade durch Rahmen erzeugst du das Gefühl der Räumlichkeit. Nutze verschiedene Objekte, um mal hindurch zu fotografieren und neue Perspektiven zu zeigen.

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Nutze Zweige, Hecken oder auch mal einen Stein, um deinem Landschaftsfoto eine gewisse Tiefe zu geben.

Der frühe Vogel: Gehe rechtzeitig los

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Der frühe Vogel macht besonders spannende Fotos

Landschaftsfotografie in der prallen Mittagssonne ist meist eher langweilig, da die Motive flach und emotionslos wirken. Viel besser sind die Tagesrandzeiten wie am frühen Morgen oder zur goldenen oder blauen Stunde. Plane also genug Ziet ein, gerade wenn du früh zur Landschaftsfoto-Session startest.

Landschaftsfotografie-Tipp: Echt coole, dramatische Fotos machst du, wenn das Wetter gerade wieder umschlägt – also wenn du bei Regen losgehst und es dann plötzlich aufzieht und die Sonne kommt.

Die perfekte Landschaftsfotografie-Kamera

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Die Ironie der Überschrift liegt in diesem Foto – ein Landschaftsfoto, auf das ich sehr stolz bin. Aufgenommen beim morgendlichen Joggen mit dem Smartphone.

Die Überschrift ist etwas provozierend. Denn was ist schon perfekt in der Fotografie? Für mich gibt es keine perfekte Kamera für Landschaftsfotografie. Manche echte Wow-Fotos habe ich in der Tat mit dem Handy gemacht und bei manchen Fotos nutze ich meine Canon EOS 6D Vollformat-DSLR und dann beim nächsten Wandertrip habe ich meine kleine uralte Fujifilm X10 dabei. Also für mich immer ganz klar: Es kommt drauf an, wo und wie du unterwegs bist.

Die perfekte Kamera ist immer die, die du dabei hast!

Ein gutes Foto braucht Zeit

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Fotografie hat sehr viel von Meditation für mich. Also lasse ich mir immer viel Zeit – gerade wenn ich draußen unterwegs bin.

Hektik und Fotografie vertragen sich nicht allzu gut. Denn irgendwas braucht immer etwas länger. Das richtige Licht? Eine bessere Perspektive? Ein Wolke am Himmel? Lass dir Zeit. Fotografieren hat für mich viel mit Meditation zu tun. Du willst ja keine schnellen Schnappschüsse machen sondern tolle Landschaftsfotos. Also nimm dir Zeit und Ruhe und beobachte die Szenen und Motvie genau. Mache auch mal einen Schritt zurück oder geh noch ein paar Meter weiter. Denn da kann das Licht noch ein bißchen besser sein.

Tipp: Beachte auch die Details. Gerade im Gegenlicht ergeben sich sehr Stimmungsvolle Momente wie hier im Gegenlicht im Herbst.

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Streulicht, Gegenlicht und extreme Lichtsituationen können aus kleinen Details sehr stimmungsvolle Landschafts-Momente machen. Nutze das für die Fotos zwischendurch!

Packe dein Stativ ein

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Dieses Foto – fotografiert in Schweden – wäre ohne Stativ unmöglich gewesen. Also habe es für den Fall der Fälle immer dabei, wenn es diesig oder dunkel wird oder noch ist.

Gerade der Tagesanbruch ist super für tolle Wow-Fotos. Aber da ist es oft nocht dunkel und diesig. Also packe dein Stativ mit ein. Und besser auch gleich dein Fernauslöser. Ein paar passende Modelle an Fernauslösern findest du hier.

Es braucht kein Landschaftsfotografie-Buch

Du brauchst kein großes Landschaftsfotografie-Buch, sondern erst einmal ein paar gute Ideen und diese Tipps und Tricks. Dann pack deine Kamera ein und begib dich auf dein erstes Landschaftsfotografie-Abendteuer. Wenn du noch mehr Tipps hast, dann freue ich mich auf deine Kommentare unter diesem kleinen Landschaftsfotografie-Tutorial.


Gratis: Tipps für die Bildkomposition als Pdf-Download

Eigentlich ist es gar nicht so schwer mit der korrekten Foto-Komposition. Zur Übung habe ich dir hier 8 Fragen aufgeschrieben, die du dir selbst immer stellen kannst, bevor du auf den Auslöser drückst.

Diese kannst du als Pdf-Datei runterladen. Klicke dazu einfach ein Like via Facebook, Twitter oder Google auf einem der Symbole und als Dankeschön erscheint ein Downloadlink für die Pdf-Datei:

Nachdem du ein Like geklickt hast, sollte hier drüber der roter Link (fotografieren-lernen-pdf-kompositionshilfe) erscheinen 🙂 1000 Dank!


Hast Du Lust auf noch mehr Inspiration für deine nächsten Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Ideen für tolle Fotos:

Kreative Fotoideen für dich!
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Die Welt in Formen und Mustern: Geometrie der Fotografie

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Formen sind überall in deiner Fotografie

In meinen Workshops zum Thema Fotografieren lernen beschäftige ich mich auch immer wieder mit den Themen Bildgestaltung ( <- hier dazu auch noch einmal 11 coole Tipps dazu) und Komposition. Fast alles, was du fotografierst, hat Formen. Mit Formen meine ich Sammlungen von Linien, die zweidimensionale geometrische Figuren bilden. Hä? Die Geometrie der Fotografie? Was meint das denn?

Ganz einfach: Dreiecke, Quadrate und Kreise: das sind Formen! Dabei ist es völlig egal, wie diese Linien und Formen zustande kommen – also ob durch Kontrast oder durch besonderes Licht, Schatten oder eine Textur.

Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche
Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche


Erzeuge mit deinen Fotos Gefühle beim Betrachter

Ob du es glaubst oder nicht, diese Formen haben oft ein Eigenleben. Einige sorgen dafür, dass sich die Betrachter sicher fühlen, andere leiten perfekt den Blick des Betrachters, die nächsten schaffen ein Gefühl von Energie oder wieder andere leiten den Blick möglicherweise in die falsche Richtung.

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Was genau siehst du? Kreise und Formen? Das müssen wir für unsere Fotografie erst einmal lernen!


Dein Foto als Ausschnitt der Wirklichkeit

Grundsätzlich betrachtet ist der Sucher und der Rahmen deines Fotos bereits eine geometrische Form – nämlich das Rechteck. In diesem Rechteck befindet sich also dein Ausschnitt der Wirklichkeit.

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Beton und klare Linien umrahmen den Blick auf den Vorplatz des Krematoriums Baumschulenweg in Treptow


Fotografieren lernen: Geometrische Formen in der Fotografie

Wenn ich von der Geometrie in der Fotografie spreche, so beziehe ich mich auf die elementaren Formen wie den Kreis, das Oval, das Quadrat, das Rechteck und das Dreieck. All diese Formen sind uns vertraut und die Arbeit mit diesen Formen geben dem Betrachter eine Orientierung und leiten den Blick.

Linien, Formen und Rechtecke: Geometrie ist überall.
Linien, Formen und Rechtecke: Geometrie ist überall.


Deine Bildaussage beeinflussen

Wie schon gesagt zum Thema Eigenleben: Alle geometrischen Formen beeinflussen deine Bildaussage. Also ist es sehr wichtig, dass Du Dich mit der Wirkung beschäftigst. Den Kreis beispielsweise nehmen wir in seiner Form als vollkommen Form wahr. Alle Symmetrieachsen laufen durch den Mittelpunkt. In der Form des Dreiecks kann man toll mit den Richtungen und der Wirkung spielen. Jede geometrische Form hat also zusätzlichen Einfluss auf Deine Bildaussage. Das gilt es zu bedenken.

Hier findest du auch noch mehr zum Thema:
Der fotografische Blick: Das visuelle Gleichgewicht

Bei dem Kreis - wenn auch hier nicht im ganzen Rund abgebildet - laufen alle Symmetrieachsen durch den Mittelpunkt.
Bei dem Kreis – wenn auch hier nicht im ganzen Rund abgebildet – laufen alle Symmetrieachsen durch den Mittelpunkt.


4 Tipps: Warum sind Formen für deine Fotografie super?

1. Aufmerksamkeit

Das Auge erkennt vertraute Formen und kann so viel schneller dein Fotomotiv erfassen. Das erzeugt ein positives Gefühl beim Betrachter.

2. Gewicht

Formen geben deinem Foto ein gewisses Gewicht, denn das Auge bleibt dran hängen. Auch hier arbeitet viel im Unterbewusstsein und erzeugt ein schnelleres Erfassen der Motivwirkung.

3. Struktur

Formen strukturieren dein Foto und machen es einfacher für das Auge. So kann der Betrachter schneller sich im Foto orientieren.

4. Rahmen und Einteilungen

Dein Foto lässt sich in einzelne Teile aufteilen. Auch das erzeugt eine positive Bildwirkung und unterstützt das Verständnis für das Motiv.

Reduziere dein Foto auf einen Bildausschnitt und du findest eine Vielzahl an geometrischen Formen.
Reduziere dein Foto auf einen Bildausschnitt und du findest eine Vielzahl an geometrischen Formen.


Fototipp: Ins Foto laufen

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ISO 100 /35 mm / f2 / 1/500 s

Mein Dreieck aus Licht und Schatten macht noch mehr Spaß und sorgt für noch mehr Abwechslung, wenn mir jemand durchs Foto läuft. Geduld ist eine Tugend. Wenn du eine tolle Form gefunden hast, so ist es spannend, auf den falschen Hauptdarsteller zu warten (du erinnerst dich?), der dir in deine Form hineinläuft und diese so zusätzlich betont. Es erfordert etwas Übung, diese Szenen gut abzupassen, aber probiere es am besten mal als Vorher/Nachher-Effekt – also fotografiere ein Foto mit einem Extra an falschem Motiv und eines ohne das falsche Motiv als Zugabe. Betrachte die Unterschiede.


Entscheide dich für die Einfachheit

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ISO 80 / 50 mm / f3,5 / 1/30 s

Das Konzept von „Weniger ist mehr“ passt für fast alles. Die Fotografie von Form und Gestalt ist da keine Ausnahme. Eine zu komplizierte, komplexe fotografische Komposition hat das gleiche Problem wie lange, schwer verständliche Sätze, die es dir erschweren, die Idee zu verstehen.

Einfachheit bedeutet aber in diesem Zusammenhang nicht simpel, sondern, unnötige Elemente, die verwirren oder überflüssig sind, einfach rauszuhalten.


Fotoaufgabe: Finde Kreise, Quadrate oder Dreiecke

Nun probiere es aus: Begib dich nach draußen oder geh in deinem Zuhause auf die Suche nach Formen.

  1. Egal ob unscheinbar oder offensichtlich. Erkennst du Kreise, Quadrate oder Dreiecke?
  2. Können Schatten oder Linien zusätzlich helfen diese zu betonen?
  3. Fotografiere Kreise, Halbkreise, Rechtecke, Quadrate oder Dreiecke und lege diese in kleinen Sammlungen an.

 


Grundlagen der Fotografie ganz einfach verstehen:
ISO, Blende & Belichtungszeit

Hättest du gerne noch mal ein paar Grundlagen der Fotografie erklärt? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!

 


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
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Porträtfotografie lernen: 5 einfache Porträtfotografie Tipps um ein persönliches Porträt zu fotografieren

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Suchst du Porträtfotografie Tipps? Perfekt, denn hier habe ich dir meine ultimativen Tipps zum Gesichter fotografieren und Porträtfotografie lernen aufgeschrieben. In letzter Zeit habe ich immer mehr Spaß ein persönliches Porträt zu fotografieren. So wirken deinen Aufnahmen noch authentischer und das macht jedes Porträt zu etwas Besonderem. Aber schreibt man nicht eigentlich Portraitfotografie also Portrait mit „ai“? Dazu unten ebenfalls mehr!

Zu allererst: Es macht mir Spaß Gesichter zu fotografieren, mit meinem Gegenüber in zu sprechen, ihre Geschichten zu erfahren und dabei zu versuchen die Persönlichkeit auf das Foto zu bekommen. Posen mag ich nicht sonderlich, denn meine Porträts sollen authentisch sein. Klar, wenn die Atmosphäre stimmt und man ein spannendes Model hat, dann geht das auch 🙂 Aber darum soll es hier nicht so viel gehen. Hier zeige ich dir ein paar meiner liebsten Porträt Fotos, die ich in den letzten Monaten fotografiert habe und verrate dir hinzu ein paar Porträtfotografie Tipps und Tricks für deine Shootings. Hier findest du zudem ein ausführliches Tutorial zum Thema Porträtfotografie lernen.

Aus dem klassischen Porträt etwas besonderes machen

Diese Tipps helfen dir aus einem klassischen Porträt etwas besonderes zu machen. Jedoch kommen natürlich noch eine Menge weitere Tricks und Kniffe für tolle hinzu, die nicht nur zum Thema Porträtfotografie lernen gehören. So ist es vorab wichtig dich mit dem Thema Licht zu beschäftigen. Wie sollte dein Model zum Licht sich wenden und welches Licht macht dein Porträtfotos besonders spannend? Diese und viele weitere Tipps kannst du dir übrigens als eBook runterladen. Den Link dafür findest du ganz unten bei der kostenlosen Newsletter-Anmeldung.

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Ich fotografiere gerne Porträts und nutze dafür fast ausschließlich meine Spiegelreflexkamera und eine Festbrennweite. Hier fotografiere ich das Model mit einer Brennweite von 200 mm für einen tollen Farbverlauf und Unschärfe im Hintergrund.

Nun aber lass und starten mit dem Abenteuer Porträtfotografie:

1. Gehe nah ran an dein Porträtmotiv

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Für ein gutes Porträt musst du im Shooting auch mal nah ran gehen.

Es gibt tolle Zoom-Objektive mit faszinierenden Brennweiten. Doch fotografiere ich in der Regel mit einer 85 mm oder 50 mm Festbrennweite und gehe sehr nah ran. Hinzu wähle ich eine große Blende von f/4 oder f/2. Wichtig ist, dass du darauf achtest beide Augen scharf zu haben. Solltest du nur eines im Schärfe-Bereich haben wollen, so sollte dieses zumindest das vordere (in Entfernung zur Kamera) sein. Zudem gehe ich sehr nah ran. Das schafft eine tolle Nähe in deinen Porträt Fotos.

Überlege nach der Kontrolle der ersten Aufnahme immer, wie sich diese verbessern ließe. Durch einen ruhigeren Hintergrund, eine andere Perspektive oder einen neue Pose? Probiere es aus!

2. Sei locker und rede mit deinem Gegenüber

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Einfach reden, fragen und auch schön viel Spaß haben. Dann dauert es nicht lang und all die Schüchternheit ist weg!

Gerade wenn dein Gegenüber und du euch noch nicht so gut kennt, mache nicht den Fehler und verstecke dich beim Shooting schweigend hinter deiner Kamera. Reden ist alles! Es gibt so viel, was du fragen kannst. Sobald dein Gegenüber die Scheu verliert und locker wird, werden die Fotos auch automatisch viel entspannter. Das erfordert einige Übung, gerade wenn du noch viel einstellen willst oder irgend etwas nicht funktioniert. Nur nicht die Nerven verlieren. Lass doch dein Porträt Partner teilhaben und erzähle was du gerade machst. Denn dann werden es noch natürlichere Porträtfotos.

3. Beweg dich und wechsele den Standpunkt beim Porträtfoto

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Mal nicht in die Kamera zu schauen kann eine schöne Auflockerung sein

Du hast alles schön aufgebaut und merkst „äh, nee, so funktioniert das nicht„. Dann schließe ich den Kabel- oder Fernauslöser an und bewege mich im Raum. Mein Gegenüber folgt mir, wir unterhalten uns und ich fotografiere einfach weiter. Spannend, was dabei für Fotos raus kommen!

4. Beachte die Drittel-Regel – auch in der Porträtfotografie

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Achte auch auf die Komposition. Natürlich ist das Gesicht und die Augen das Highlight, doch ist es noch spannender, wenn du dabei die Drittelregel im Kopf behältst

Klar, dein Gegenüber ist das Hauptmotiv. Doch platziere das Gesicht nicht immer in der Fotomitte sondern denke an die gute alte Drittelregel. Hier auch noch ein paar Tipps für eine gute Bildkomposition.

5. Porträts gestalten: Das Funkeln in der Augen

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Das Funkeln in den Augen schafft Lebendigkeit: Das Catchlight

Im Porträt geht es oft um das Funkeln in den Augen. Das nennt sich catch light und wird in der Regel durch die Reflexion der Lichtquelle in den Augen der fotografierten Person erzeugt. Dafür kannst du verschiedene Tricks anwenden. Du kannst zum Beispiel mit einem Blitz arbeiten, jedoch diesen nicht direkt auf die Person richten. Dieses Foto habe ich mit einer Softbox von links oben sowie einer Lichtquelle gegenüber der Person fotografiert. Das ergab eine schöne Lichtmischung. Aber auch Fenster oder ähnliches erzeugen schöne catchlights und faszinieren den Betrachter, denn sie geben einen lebendigen Look.

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Porträts müssen nicht im Studio fotografiert werden. Es macht Spaß die Person bei ihrer Lieblingsbeschäftigung zu fotografieren!


Was bedeutet Porträtfotografie im geschichtlichen Sinne?

Die Porträtfotografie wurde (und wird) häufig zur Anfertigung von Steckbriefen und Passbildern verwendet. Zur Herleitung zitiere ich mal Wikipedia: „Als Porträtfotografie bezeichnet man ein fotografisches Genre, bei dem Porträts von Lebewesen angefertigt werden; Motive sind meist Menschen, häufig werden auch Tierporträts erstellt. Ziel der künstlerischen Porträtfotografie ist meist das fotografische Herausarbeiten des charakteristischen Wesens des Motivs.

Wie schreibt man Porträtfotografie oder Portraitfotografie?

Porträt ist ein Fremdwort und steht für die »Darstellung, Bildnis eines Menschen« (in Kunst, Musik, Literatur, Film) und wurde im 17. Jahrhundert dem bedeutungsgleichen französischen Wort portrait entnommen. Daher auch die Schreibweise Portraitfotografie, die jedoch mittlerweile als veraltet und auch als nicht mehr korrekt gilt. Klar, das dazugehörige Verb ist porträtieren.


Typischen Fehler der Porträtfotografie

Am Anfang habe ich immer wieder Fehler gemacht. Mal waren die Augen unscharf, dann habe ich mit Weitwinkel fotografiert und hatte zu viel drauf. Oder ich habe nicht auf den Hintergrund geachtet, war zu weit weg oder was auch immer. Aber es ist Übungssache. Auch in punkto Licht und Schatten (gerade der Schatten der Nase zum Beispiel) bedarf einiger Übung.

  • Kontrolliere die Schärfe nach dem ersten Foto.
  • Gib deinem Gegenüber Feedback und lobe viel!
  • Grundsätzlich: Rede mit deinem Gegenüber.
  • Überlege dir ein paar tolle Fotoshooting Ideen für dein Porträt Shooting.
  • Lass deinen Gegenüber teilhaben – (auch bei Problemen mit der Technik zum Beispiel).

Wie geht es dir beim Porträt Fotos machen? Worauf achtest du? Was macht deine Porträts besonders?


Die beste Brennweite für Portraits

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Welches ist die beste Brennweite für Portraits? Hier die Wirkung von 24mm, 50mm und 85mm im Vergleich.

Gerade in der Wahl der richtigen Brennweite liegt oft ein Geheimnis in der spannenden Bildwirkung. Hier einmal für dich zum Vergleich drei sehr unterschiedliche Brennweiten – 24mm (Weitwinkel), 50mm (Normal Brennweite) und 85mm (leichter Zoom/Tele).

Mein Favorit ist das 85mm Objektiv, denn da ist die Kompression perfekt für den Porträteffekt, den ich am liebsten mag. Ich fotografiere daher sehr gerne sowohl mit meiner 50mm Festbrennweite sowie meiner 85mm Festbrennweite.


Welche Blende für das perfekte Porträtfoto

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Welche Blende und Einstellung ist die richtige für mein Porträt?

Welche Blende ist die beste für die Wirkung meines Porträts? In Bild A ist es ein kleiner Blendenwert (f8-f16), Bild B ein mittlerer Blendenwert (f5,6) und Bild C hat für mich die optimale Wirkung mit einer Offenblende (bei f2-4). Die offene Blende gibt deinem Foto diesen schöne Unschärfe im Hintergrund und trennt das Motiv vom Hintergrund. Das zieht die Aufmerksamkeit perfekt auf dein Hauptmotiv.


Die besten Porträt Fotografen der Welt

Welche großen Fotografen Meister gibt es eigentlich, von den wir alle noch richtig viel lernen können? Dazu habe ich dir hier einfach mal einige meiner favorisierten Fotografen im Bereich Porträts und Porträtfotografie aufgeschrieben.

Steve McCurry mit einem der bekanntesten Porträts der Welt


Ohne Frage ist das ist das des “Afghanischen Mädchens” – fotografieret von McCurrys zu den wohl bekanntestes Porträtfotos.

Annie Leibovitz

Annie Leibovitz ist großartig. Es gibt auch tolle Tutorials von ihr. Sie arbeitete lange als Fotografin für das Rolling Stone Magazin sowie das Vanity Fair Magazin. Sie gilt – auch für mich – als eine der besten Porträtfotografen Amerikas.

Richard Avedon


Richard Avedon gehört ebenfalls zur absoluten Top 10 der größten Porträtfotografen. Er hatte so viele bekannte Porträts fotografiert, so eine besondere Fähigkeit eine Verbindung zu seinem Gegenüber herzustellen. Wahnsinn!


Blende, Brennweite, mm & Co: Meine Kamera Einstellung bei Porträts

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Die Blende befindet sich in deinem Objektiv. ISO 100 / 70 mm / f/4,5 / 1/50s

Immer wieder werde ich gefragt mit welchem Objektiv ich denn am liebsten Porträts fotografiere. Was ist meine favorisierte Brennweite in Millimetern (mm) und so weiter. Denn damit lenke ich auch das Auge des Betrachters.

85mm oder 50 mm für meine liebsten Porträts

Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5
Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5.

Ich empfehle ein Objektiv mit einem leichten Tele-Effekt wie zum Beispiel meinem 85mm Objektiv von Canon. Damit fotografiere ich am meisten, wenn ich Porträts mache.

Offenblende für die Portion Unschärfe im Hintergrund

Fotografiert mit meinem 85mm Objektiv und einer 2,2 Blende (nicht ganz offen – aber fast Offenblende).

Ich wähle in der Regel immer die Offenblende (also die größtmögliche Öffnung meiner Blende) oder fast ganz offen. So kommt eine tolle Unschärfe im Foto zustande. Warum nicht ganz offen? Da mir dann manchmal es etwas zu wackelig wird den eigentlichen Fokuspunkt (hier beide Augen) auch wirklich ganz scharf zu haben. Bei so einem kleinen Fokus ist das tolle, das der Betrachter toll ins Foto gezogen wird.


Noch mehr Tipps zur Porträtfotografie

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Die besten Tipps für tolle Porträtfotografie

Hier findest du noch mehr Tipps zur Porträtfotografie.


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