Geheimnis Bildgestaltung: Geh nah ran

Eines der Geheimnisse für tolle Fotos und eine großartige Bildgestaltung liegt daran sehr nah ans Motiv ran zu gehen. In meinen Workshops zum Thema Fotografieren lernen fotografiere ich oft gemeinsam mit Menschen, die gerade mit ihrer Fotografie anfangen. Sie bewegen sich erstmals raus aus dem Automodus und entwickeln ihren Blick für die Motivsuche und damit ihre Leidenschaft für die Fotografie. Dann zeigen sie mir ihre Bilder und fragen: „Lars, was kann ich an diesem Bild besser machen?“ Meine Antwort: „Geh näher ran, noch näher und noch näher!“ Denn es geht um die Entwicklung des Blickes für die Details. Das ist eines der wesentlichen Geheimnisse der Bildgestaltung.

Bildgestaltung-Fotografie
ISO 640 / 26 mm / f2 / 1/80 s
Ein faszinierendes Muster, doch du ahnst nicht auf den ersten Blick, wozu es gehört. Letztendlich sind es Kondenswassertropfen auf einem kühlen Brückenpfeiler. Aber das spielt eigentlich keine Rolle.

Hab keine Angst vor Details

Du siehst eine Szene und denkst: „Hey, das ist doch ein super Motiv“. Du fotografierst den kahlen Baum am Waldrand, das alte Auto oder einfach die Person dir gegenüber. Doch wenn du dich durch deine Fotos klickst, springt der Funke nicht über. Was ist passiert? Die Antwort ist leider allzuoft: Es wirkt langweilig.

Geheimnis Bildgestaltung: Warum wirkt dein Foto langweilig?

Du hast dich im Kopf auf etwas fokussiert, warst aber möglicherweise zu weit weg. Du hattest ein Motiv mit deinem inneren Auge gesehen, der Betrachter deines Fotos aber weiß nicht, was genau du gemeint oder gesehen hast.

Motivsuche: Sei kritisch und neugierig

Sei kritisch und frage dich: Wie verändern sich deine Motive, wenn du näher rangehst? Das Auge für die Details hilft dir, um deine Szene aufzuräumen, aber gleichzeitig auch völlig neue Welten zu eröffnen. Plötzlich tauchen Einzelheiten auf, die du vorher gar nicht wahrgenommen hast. Vielleicht machst dein Foto u auch sehr neugierig, wenn der Betrachter erraten muss, was genau er auf dem Foto sieht. Fotografie ist ein künstlerischer Prozess – alles ist erlaubt.

Lass die Gedanken spielen und gestalte dein Foto

Wenn du fotografierst und an die Bildgestaltung denkst, sollte nicht immer alles gleich offensichtlich sein. Nimm den Betrachter mit auf eine Reise. Nicht alles muss sich sofort für ihn erklären. Entferne Zusammenhänge, löse Details aus dem großen Ganzen und lass der Fantasie deines Betrachters Raum, das Foto weiterzudenken.


Bildgestaltung-Fotografie-Details
ISO 100 / 26 mm / f6,4 / 1/250 s
Viele alltägliche Momente gewinnen noch einmal mehr an Schönheit, wenn du sie auf das Wesentliche reduzierst.

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ISO 640 / 26 mm / f2,8 / 1/320 s
Aus der Nähe betrachtet wirkt vieles noch faszinierender. Du brauchst kein Makroobjektiv, dieses Foto habe ich mit meiner einfachen Kompaktkamera mit Makromodus und Offenblende gemacht.

Tipp: Darum funktionieren Detailfotos so toll

Bildgestaltung-Fotografie-Tipps
Suche dir deinen Hauptdarsteller und fokussiere den Blick darauf!

Es geht mir nicht um Makrofotografie, aber wenn du ungewöhnliche Perspektiven wählst – wie hier die auf Höhe der Schuhsohle – und zudem nah dran bist, faszinierst du den Betrachter ungemein.
Meine Theorie, weshalb Detailfotos immer toll funktionieren, ist, dass du den Betrachter in deine Situation hineinholst. Es gibt ihnen das Gefühl, als seien sie wirklich dabei, sie entdecken ungewohnte Perspektiven. Denn wenn du mit deiner Kamera auf dem Boden liegst und ganz nah dran bist an der Blume, dann erinnert deine Perspektive an den Film „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“. Der Rasen wird zum Dschungel und die Insekten zu wilden Tieren.


5 Wege, um den Blick aufs Details zu betonen

Ich arbeite daran, mein Motiv toll hervorzuheben. Das macht den Zuschauer neugierig, gerade bei Porträts oder tollen „Nah nah dran“-Fotos.

1. Fotografiere mit offener Blende

Die offene Blende ist ein idealer Unterstützer, um dein Motiv hervorstechen zu lassen und wirklich den Blick auf die Details zu erlauben.

2. Fotografiere mit minimaler Distanz

Geh näher ran ist immer wieder einer der Leitsprüche für eine tolle Bildwirkung. Also geh ruhig mal so nah ran, wie es dein Objektiv erlaubt.

3. Distanziere dein Motiv vom Hintergrund

Diesen Tipp kann ich nur immer wieder geben: Wirkt dein Motiv noch zu platt vor dem Hintergrund, bringe Abstand zwischen Motiv und Hintergrund. Das erhöht den Effekt der Blende ungemein.

4. Fotografiere mit längerer Brennweite

Wenn du die Brennweite verlängerst, dann komprimierst du dein Foto und auch die Tiefe. Ein toller Effekt, um den Blick zu schärfen.

5. Achte auf den Kontext

Wichtig ist es jedoch, den Kontext deines Fotos im Kopf zu haben. Wenn du also ein Foto eines Kindes beim Geburtskerzenauspusten machst, kannst du nah ran gehen – die Kerzen sollten aber zumindest angedeutet zu sehen sein.


Hätte ich das früher gewusst: Gib deinem Motiv Platz

Flamingo-Nahaufnahme
Großartig: Wie verändert sich dein Motiv durch etwas mehr nähe?

Wenn du näher rangehst, kann das helfen, eventuelle Störungen in deinem Motiv zu eliminieren. Gleichzeitig nämlich gibst du deinem eigentlichen Motiv mehr Raum und Platz. Das ist ein Trick, denn die Größe deines Hauptmotivs ist ein Indikator für den Betrachter, dass dieses Element wichtig ist für dein Foto.
Zudem ist es einleuchtend: Wenn dein Hauptmotiv mehr Raum im Foto einnimmt, wird ein anderes nicht so wichtiges Element weniger Raum einnehmen. Das bedeutet, dass weniger von deinem Hauptmotiv ablenkt.
Das erreichst du natürlich durch zwei mögliche Wege: Entweder du gehst näher ran an dein Motiv oder du zoomst notfalls etwas in die Szene rein (wenn du nicht näher rangehen kannst).


Grundlagen der Fotografie ganz einfach verstehen:
ISO, Blende & Belichtungszeit

Hättest du gerne noch mal ein paar Grundlagen der Fotografie erklärt? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

belichtungszeit-kamera-erklaert
Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

fotografieren-lernen-buch
Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
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Tipps zum Sonnenaufgang fotografieren: Mein Wecker auf 5:30 Uhr

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-4
Der Tag beginnt: Stimmungen einfangen

Worauf kommt es an beim Sonnenaufgang fotografieren? Welche Kameraeinstellung sind wichtig zum Morgendämmerung fotografieren? Zu allererst gilt natürlich: Der frühe Vogel fängt den Wurm oder Morgenstund‘ hat Gold im Mund. Letztens war ich ein paar Tage bei einem Kurzurlaub an der Müritz in Mecklenburg Vorpommern. Da wollte mir die Chance nicht entgehen lassen, den Sonnenaufgang zu fotografieren. So habe ich mir den Wecker auf 5:30 Uhr gestellt, um ein paar Sonnenaufgang Fotos zu machen. Wobei für den Sommer diese Uhrzeit sogar schon zu spät wäre. Aber dazu später mehr!

Den Sonnenaufgang richtig fotografieren

Ich freu mich ja auf jedes neue Themenfeld beim Fotografieren lernen.

Aber was gilt es zu bedenken, wenn ich den Sonnenaufgang richtig fotografieren will? Wie bin ich zum Thema Kameraeinstellung Sonnenaufgang vorgegangen? Welche Brennweite nutze ich? Im Folgenden habe ich mal ein paar Erfahrungen aufgeschrieben.

Plane im voraus: Wann geht die Sonne auf

Schau dir auf Seiten wie dem Dämmerungsrechner von Jekophoto die Uhrzeiten für den Sonnenaufgang in deiner Gegend an. Andere verwenden dazu  Apps wie Sun Surveyor und PhotoPills. Plane morgens genug Zeit vorab für den Weg und das Zusammenpacken ein, damit du nicht in Hektik kommst. Noch ein Tipp: Im Winter ist es die beste Zeit, um einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Da musst du nicht allzu früh raus. Schau vorab auch noch einmal auf den Wetterbericht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
ISO 250, Blende f/8, 1/640 Sekunde

Packe dein Stativ ein

Je nach Lichtverhältnis und Uhrzeit wirst du eine längere Verschlusszeit verwenden. Alles bis zu einer 1/50 Sekunden kannst du noch aus der Hand halten. Aber um böse Überraschungen zu vermeiden, packe lieber gleich das Stativ ein. Wenn du kein Stativ hast, halte nach einer geraden, stabilen Oberfläche Ausschau. In der Stadt eigenen sich Stromkästen, Mülleimer oder auch kleiner Mauern. Bei Freihand-Aufnahmen halte deine Arme eng am Körper, stelle deine Füße mindestens Schulterbreit auseinander und fotografiere seitwärts. Dann hast du einen stabilen Stand.

sonnenuntergang-fotografieren-tipps
Ein Stativ im Gepäck ist immer hilfreich beim Fotos machen vom Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Es gibt mehr zu sehen als nur den Sonnenaufgang

Zur frühen Stunde gibt es noch mehr faszinierende Motive als nur den Sonnenaufgang. Wie überall gilt: Schau dich um. Liegt Nebel über den Wäldern, wie spiegelt sich das Licht im Tau auf den Wiesen, was passiert über dir am Himmel? Fliegen schon Vögel zur frühen Stunde? Es gibt tolle Dinge zu entdecken, wenn der Tag anbricht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Gegenlicht
Pferde auf der Weide: Zum Sonnenaufgang in tollem Licht
Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang
Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang

Fotografiere und fotografiere

Sonnenaufgang-Tipps-Einstellungen
Auch mit dem iPhone kann man tolle Bilder bei Sonnenaufgang machen

Du wirst fasziniert sein, was du nachher alles an Momenten auf deiner Speicherkarte entdeckst. Gib dich nicht mit den ersten Fotos zufrieden. Halte drauf, verändere die Kameraeinstellung, lege dich auf den Boden, verändere den Winkel und wechsele die Perspektive. Die Sonne und die Beleuchtung verändern sich um diese Uhrzeit im Minutentakt und setzten alles permanent in ein neues Licht.

Welche Kameraeinstellung zum Sonnenaufgang fotografieren?

Zu allererst starte ich wie folgt:

  • Ich empfehle etwas unterzubelichten und unbedingt in RAW zu fotografieren. Du hast dann noch genügend Spielraum, um nachher in Lightroom das Foto zu bearbeiten.
  • Schraube deine Kamera auf dein Stativ und wähle einen Wert von ISO 100-200 zu Beginn.
  • Schließe nun die Blende. So hast du die Chance auf diese faszinierenden Blendensterne. Diese hängen aber immer auch vom Objektiv ab.
  • Nun wirst du aller Voraussicht nach eine längere Verschlusszeit benötigen. Das ist okay, wenn deine Kamera auf einem Stativ ist.
  • Als Blende wähle immer mindestens 8 und mehr. Gerne auch mal Blende 11, um eine gute Tiefenschärfe zu bekommen. Warum? Dein Motiv ist in weiter Ferne und du willst ja ein vollends klares Bild.
  • Achte sehr auf deine Anzeige im Belichtungsmesser. Gleich das aber keinesfalls durch höhere ISO-Werte aus. Wie zu Beginn gesagt: Halte den ISO unbedingt niedrig, um kein Rausche zu bekommen.

Fotografie-Tipps-zum-Fotografieren-lernen
Die beste Sammlung zum Fotografieren lernen für Dich!

Tipp: Dein perfekter Start für die Grundlagen der Fotografie. Denn jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Ich empfehle dir dich zu Anfang mit den drei wichtigsten technischen Begriffen ISO, Blende und Belichtungszeit zu beschäftigen. Denn das macht viele einfacher!

Blende – einfach erklärt
Belichtungszeit – einfach erklärt
ISO – einfach erklärt
Fotografieren lernen für Anfänger: 15 Tipps


Sonnenaufgang: Fotos ohne zu verwackeln

Ist deine Belichtungszeit zu lang, dann verwackelt dein Foto. Doch ist für die Wahl der richtigen Belichtungszeit wichtig, dass du nur eine gewisse Zeit die Kamera ruhig halten kannst. Diese Zeit ist kürzer als du denkst. Als Faustregel kannst du die merken, dass du als Verschlusszeit immer den Kehrwert deiner Brennweite wählen solltest. Somit solltest du bei einer Brennweite von 50mm also mindestens 1/50 Sekunde an deiner Kamera wählen. Eher etwas kürzer – also vielleicht eine 1/100 oder auch 1/150 Sekunde.

Faustregel für Freihand-Verschlusszeit

Kehrwert Brennweite = Einstellung Verschlusszeit
(50mm = 1/50 Sekunde oder 100mm = 1/100 Sekunde)


Das Stativ für lange Belichtungszeiten

Wie erwähnt, da ich häufig am frühen Morgen oder späten Abend fotografiere, sind Stativ und Kabelfernauslöser für mich wichtige Begleiter. Nur damit kann ich denn Sonnenaufgang fotografieren sondern auch das nächtliche Stadtpanorama oder in dunklen Lost Places meine Fotos komponieren kann. Klar, natürlich kann ich auch den Sonnenaufgang mit einem Handy fotografieren, nur dann ist es oft eine Frage des Dynamik-Umfangs.

sonnenaufgang-fotografieren-tipps
Der Sonnenaufgang in Kenia – ein tolles und faszinierendes Licht!

Probiere neue Perspektiven aus

Zu den Tages-Randzeiten macht es Spaß auszuprobieren. Fotografiere gegen das Licht, versuche Personen und Gegenstände als Silhouette einzufangen und spiele ein wenig mit dem Licht. Du wirst begeistert und sein und einmal mehr feststellen: Fotografieren und Licht sind die besten Freunde.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
Die Perspektive wechseln: Runter auf den Boden und Details einfangen

Sonnenaufgang fotografieren – Videotutorial

Hier auch ein tolles Video von meinem Blogger-Kollegen Stefan Schäfer. Schaut doch mal rein!


Wie sind deine Erfahrungen beim Sonnenaufgang fotografieren?

Haben dir diese Ideen gefallen? Welche Erfahrungen hast du mit Fotos bei Sonnenaufgang gemacht? Ich freue mich auf deine Kommentare. Ach so, wenn du Tipps für tolle Orte zum Fotografieren zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang suchst, habe ich hier ein paar Tipps für tolle Fotolocations aufgeschrieben …


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Super coole Fotoshooting & Kreativ-Ideen für deine Fotografie

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos

Es gibt so coole Ideen für neue Fotos, dass ich sofort die Kamera greifen und loslegen will. Immer wieder suche ich beim Fotografieren nach Tipps für mehr Foto-Kreativität. Hier habe ich ein paar echte Wow-Fotoideen für dich und deine kreative Fotografie gesammelt, die teils so einfach und doch so inspirierend sind. Hast Du Lust auf Fotoideen für dein nächstes Fotoshooting zum nachmachen? Dann lass dich inspirieren mit ein paar spannenden Fotoshooting-Ideen und eine noch kreativere Bildgestaltung.  Kennst du weitere kreative Fotoideen? Hast Du schon welche ausprobiert? Dann freue ich mich auf deine Ideen! Viele Spaß bei der kreativen Umsetzung.

Hier habe ich zudem auch 10 Coole Tipps Für Foto-Anfänger auf dem Weg zum Fotografieren lernen. Oder hast Du Lust auf Porträtfotografie? Oder Spaß an 11 genialen Tipps & Tricks für atemberaubende Landschaftsfotografie Fotos oder suchst du ein paar kostenlose Lightroom Presets? Schau Dich einfach um!


Doppelbelichtung Schlaflos

Tolle Idee – eine Doppelbelichtung. Erinnert mich ans träumen.

Faszinierende Doppelbelichtung Wach/Schlaf. Foto/Quelle: The Endearing Designer

Das Ei in der Mittagssonne

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Foto: Lars Poeck / Ein Ei, eine Gabel und Sonnenlicht zur Mittagszeit – fertig ist das kreative Fotomotiv

Meine Sicht der Dinge: Kippe den Horizont

Tolle Idee und eigentlich so einfach. Kippe den Horizont und täusche den Betrachter.

Meine Welt! Den Horizont kippen. Foto/Quelle: Flickr/SGPhotography77

Ändere die Perspektive und den Winkel

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Foto: Lars Poeck / Wage den zweiten Blick und ändere die Perspektive!

Im Wasser siehst Du Geister: Spiegelbild fotografieren

Es sieht so wundervoll mysteriös aus: Das Spiegelbild im Wasser. Blass, unklar und doch eindeutig. Tolle Idee!

Im Wasser siehst Du Geister-Spiegelbild. Foto/Quelle: Flickr/Shannon Kringen

Kreative Fotoidee: Verkehrte Welt

Warum bin ich selbst bitte nie auf so einen einfachen Trick gekommen? Wundervoll! Will ich gleich nachmachen!

Grass Hair
So einfach und so toll! Foto/Quelle: Koldunov/photosight.ru

Das alte Blatt: Tunnel zum Geheimnis

Dieses Foto mag ich gerne, aber ich bin mir der Ursprungs nicht sicher. Am Ende des Tunnels ist mal der Wald, mal eine Person, mal ein Hirsch zu sehen. Aber das macht die Idee des Tunnels in Makroaufnahme vielleicht so spannend. Ob es letztendlich per Photoshop zurecht gebastelt wurde, ist mir dabei egal 🙂

Dieses Foto geistert in einigen Versionen durch das Netz. Foto/Quelle: http://bed3.tumblr.com/image/132161110089

Verwirrspiel: Den Blick lenken

Ziemlich cooles Spiel mit der Perspektive – oder?

Auf den Blickwinkel kommt es an! Foto/Quelle: Tristan Brown

Kopflos: Verwirrung leicht gemacht

Eine tolle Idee der Fotografin Hannah Ruth. Dafür benötigst aber logischerweise zwei Models, wenn die Idee gesund verlaufen soll!

Foto: Hannah Ruth/flickr
Foto: Hannah Ruth/flickr

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Das etwas andere Familienfoto

Vor einiger Zeit hatte ich ja mal einen Beitrag auf dem Coca-Cola Blog über Fotos zu Weihnachten geschrieben. Kürzlich habe ich eine weitere tolle Idee gefunden für kreative Fotos – nicht nur zu Weihnachten. Eigentlich funktioniert es mit vielem, was da spiegelt (Glas, Schminkspiegel…)

Das kreative Familienbild. Foto/Quelle: paperblog.com

Blumenkleid: Eine Frage der Perspektive

Auf manche Ideen muss man erstmal kommen. Und wenn man sie dann sieht, erscheinen sie so einfach! Hier eine tolle Kreatividee mit Blumen!


Reflexion und Schattenspiel

Wow, wieder eine tolle Idee für das Spiel mit der Perspektive. Vorsicht vor nassen Füssen!

All was left was the shoes. Foto/Quelle: Jessica May Rita Kohut/flickr

Upside down

Die Welt auf dem Kopf! Wer hat schon mal von weitere weg durch ein Objektiv geschaut? Alles auf dem Kopf? Dann fang das doch mal auf deinem Foto ein!

Foto von Zia Uddin von Fivehundredpx
Foto von Zia Uddin von Fivehundredpx

Ändere Fokus und Perspektive

fotoshooting-ideen
Fotos: Lars Poeck / Manchmal ist es so einfach, was man aus Perspektive und Fokus machen kann!

Die andere Perspektive

Nochmals wechseln wir die Perspektive. Das nennt sich auch in der Tat „Forced Perspective“. Der Effekt ist super cool!

Der Blick aus anderer Perspektive! Foto/Quelle: Flickr/instantshift.com

Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

NEU: Hier noch mehr Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Also lass dich hier inspirieren!

Hier die ersten Kundenrezensionen auf Amazon

Klare Aussagen und Anhaltspunkte.

(Von klaus knopp am 2. September 2017)
*****
„Endlich mal ein Buch das ohne viel Geschwafel sofort zum Thema und auf den Punkt kommt. (…) Man kann sofort die Tipps umsetzten. (Gibt es einen Vordegrund/Hintergrund,stört was im Bild, Spannung/Blickrichtung /Schärfe/Schatten im Bild, ist es evtl Reizüberflutet )
Das und viele andere Aussagen im Buch macht es für mich bis jetzt sehr wertvoll.“

5 Tricks für bessere Fotos - Gratis Fotografie-eBook
5 Tricks für bessere Fotos – Gratis Fotografie-eBook

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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!


Gefällt dir, was du hier liest? Dann gib mir einen Daumen hoch oder sag es weiter!

 


Bildgestaltung und Bildaufbau: Das visuelle Gleichgewicht

Visuelles Gleichgewicht

Wenn du dich gerne mit Bildgestaltung und Bildaufbau beschäftigst, solltest du auch das visuelle Gleichgewicht kennen. Als ich das erste Mal den Begriff visuelles Gleichgewicht gehört habe, konnte ich mir nicht viel drunter vorstellen. Es geht um das Geheimnis der Bildaufteilung. Goldener Schnitt, Drittel-Regel und Farbgebung! Eine gute Bildaufteilung macht dein Foto zum echten Hingucker für den Betrachter.

Durch das visuelle Gleichgewicht führst das Auge, du spielst mit Kontrasten und kannst Dinge in deinem Foto betonen. Dabei geht es um Begriffe wie Goldener Schnitt, Drittel-Regel, Goldenes Rechteck, Goldene Spirale, Goldener Winkel und im Gegenzug natürlich das Ungleichgewicht, das du vermeiden solltest. Hier habe ich dir ein paar Tipps und Ideen aufgeschrieben, wie du für dich das Geheimnis der Bildaufteilung lösen kannst. Ich bin gespannt, was du davon schon anwendest oder was du für Ideen hast, um dein Foto noch besser zu gestalten.

Die Ạsymmetrie hat oft eine direkte Einwirkung auf das visuelle Gleichgewicht. So wirkt es links ausgeglichen – auch wenn es nicht 100% symmetrisch ist.

Farbe bekennen: Setzte Farb-Akzente in deinem Foto

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Eigentlich ist das gelbe Taxi nur ein kleiner Teil des Fotos, aber es ist der klare Blickfang – durch die grelle Farbe

Ich mag Farbe im Bild. Verschiedene Farben bestimmen dein visuelles Gewicht. Ein heller oder gar greller Farbton wird immer die eher blassen Farben überstrahlen und den Blick auf sich ziehen. Das kann also über Gleich- oder Ungleichgewicht in deinem Foto entscheiden.

Mit Farbe den Blick führen

In dem Fotobeispiel rechts setzt das gelbe Taxi den Akzent vor der Skyline von Manhattan. Trotz kleinem Auto vor großem Panorama zieht es durch die gelbe, grelle Farbe sofort den Blick auf sich.

Wenn gleich rot die schwerste Farbe ist und gelbe eher eine leichte Farbe, zieht in dem Bild hier das gelbe Taxi in der eher aus grau und braun bestimmten Umgebung klar den Blick auf sich. Würde ein roter Feuerwehrwagen daneben fahren, wäre dem Taxi sicher die Aufmerksamkeit genommen.

Bildaufbau: Wo soll der Betrachter hinschauen?

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Hätte sich die morgendliche Läuferin für eine graue Hose entschieden, wäre sie im Foto möglicherweise nicht so hervorgestochen.

Dein Hauptmotiv kann auch verschwinden durch die falsche Farbe

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Hier ist die Bildgestaltung missglückt. Denn das rote Rohr zieht in Form und Farbe den Blick auf sich und die Läuferin geht fast unter im Foto.
bildgestaltung-visuelles-gleichgewicht
Bildgestaltung ganz einfach: Visuelles Gleichgewicht ausnutzen!

Eine Frage der Größe

Ganz klar, große Objekte nehmen mehr visuelles Gewicht ein, als kleine Objekte. Denn wenn diese auch mehr Platz im Foto einnehmen, ziehen sie in der Regel auch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Bildgestaltung beeinflussen durch Formen und Fokus

Wie sieht das denn aus? Ungewöhnliche Formen in Mitten von gewöhnlichen Formen stechen ins Auge. Das mag in unserer Natur liegen, damit wir immer eine Bedrohung oder ähnliches erkennen. Wenn alles in gleicher Form ist, schaltet unser Gehirn auf Autopilot. Das kannst du dir zu nutze machen und dein Hauptobjekt hervorstechen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für scharf vor unscharf. Auch da ist völlig klar, wohin das Auge sich gezogen fühlt.

Mache dir also kurz Gedanken über deine Szene und den Bildaufbau. Was soll die ungewöhnliche Form einnehmen, was soll im Fokus (also scharf) sein? Was sollte eher aus dem Bild verschwinden, da es möglicherweise den Fokus aus deinem Bild verzerrt?

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Viele Linien und mitten drin eine Person, die auf die U-Bahn wartet. Ein schöner Kontrast in der Form zieht den Blick auf sich.

Spiele mit der Komplexität der Form

Wenn du einfache Formen wie einen Kreis oder eine Linie hat, dann braucht dein Gehirn nicht allzu lang, um diese Formen zu verarbeiten. Wenn jedoch ein Baum oder ähnliches mit komplexen Formen ins Blickfeld kommt, dann zieht das sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Mache dir das in deiner Bildgestaltung zu nutze.

Bildgestaltung-Komplexitaet-1
Linien und Rechtecke – davor ein Mensch. Ganz klar, was hier den Blick des Betrachters auf sich zieht!

Platzierung im Bild: Drittelregel

Die Drittelregel funktioniert. Denn das gibt dem Foto ein gewisses Gleichgewicht. Klar, auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, doch grundsätzlich empfindet dein Auge es als angenehmer, wenn das Hauptobjekt nicht mittig platziert ist.

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Das Auge empfindet eine Platzierung nach der Drittelregel als sehr angenehm und spannend.

Kombiniere Formen, Farbe und Bildaufbau

Die beste Wirkung erzielst du natürlich, wenn du Formen (ungewöhnliche Form vor gewöhnlichen Formen), Farbgebung (knallige Farben vor leisen Farben) und zudem noch die Bildaufteilung (Platzierung nach Drittelregel) kombinierst. Hier im Foto habe ich versucht auf viele der Punkte zu achten.

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Der Hund mit rötlich, bräunlichem Fell setzt einen klaren Blickfang auf der grünen Wiese.

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du?

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du? Welche nutzt du? Ich freue mich auf deine Ideen und Kommentare. Und wenn du tolle Fotobeispiele zu Farben, visuellem Gleichgewicht oder ähnlichem hast, dann lade sie hier gerne hoch und zeige sie uns!


Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

NEU: Hier noch mehr Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Also lass dich hier inspirieren!

Hier die ersten Feedback zum Buch:

Lerneffekt garantiert

„Der Untertitel Woche für Woche wurde von Lars Poeck mit bedacht gewählt. Während sich die erste Buchhälfte mit technischem und bildgestalterischem Grundwissen befasst, darf der Leser im zweiten Teil die erlernten Fähigkeiten in wöchentlichen Foto-Aufgaben umsetzen. Lerneffekt garantiert.
(4,5 von 5 Sternen / erschienen in Digital photo/Ausgabe 11/2017)

*****

Woche für Woche bessere Fotos
„Ihr sucht ein Fotoarbeitsbuch, das Spaß macht, euch lernen lässt und in dem ihr auch zahlreiche Tipps und Tricks erhaltet? Dann kann ich euch absolut „Kreative Foto-Aufgaben“ von Lars Poeck empfehlen. …“
(augsburger-fotografen.de/09/2017)

*****

Klare Aussagen und Anhaltspunkte
Endlich mal ein Buch das ohne viel Geschwafel sofort zum Thema und auf den Punkt kommt. Man kann sehr gut nachvollziehen was hier beschrieben ist und erkennt sich in den dargestellten Problemen wieder (zumindest ich) . (…) Man kann sofort die Tipps umsetzten. (Gibt es einen Vordegrund/Hintergrund,stört was im Bild, Spannung/Blickrichtung /Schärfe/Schatten im Bild, ist es evtl Reizüberflutet ) Das und viele andere Aussagen im Buch macht es für mich bis jetzt sehr wertvoll. LG Klaus“

(Amazon.de/Klaus Knopp am 2. September 2017) 

*****

 

Sehr gelungen!
„Es war heute in der Post. Ich habe mich sofort darin vertieft und bin noch lange nicht fertig mit dem Lesen, aber eine Einschätzung kann ich bereits geben: Ein sehr gutes, bereicherndes und inspirierendes Buch – auch für Menschen, die schon länger fotografieren. Aber da es ganz sicher auch für Anfänger geeignet ist, werde ich es meinen Fotokurslern ganz fest ans Herz legen. Danke für dieses fundierte, verständlich erklärte Wissen und die tolle Inspirationsquelle.‘
(Von Amazon Kunde am 2. September 2017)


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Bildkritik & Bildbesprechung in der Fotografie: Tipps zur Weiterentwicklung

bildkritik-fotografie-tipps

Vor einigen Jahren habe ich einmal einen Beitrag zum Thema Fotografische (Selbst)-Kritik geschrieben. Ich bekomme ja immer mal wieder Fragen, ob ich nicht mal Feedback, eine Bildkritik oder Bildbesprechung machen möchte. Aber wie sähe ein Bildkritik Beispiel aus?

Bei mir geht es ja immer wieder um das Thema Fotografieren sowie viele Challenges und Fotoaufgaben, die ich mir stelle. Da ist es nur gut mich von Zeit zu Zeit immer mal wieder zu reflektieren wo ich gerade so stehe.

Bildkritik und Bildbesprechung sollte konstruktiv sein

Nur eines vorweg – ein „Wow, tolles Bild“ oder „Gefällt mir“ hilft dir nicht wirklich weiter. Ebensowenig auch ein „Uhi, sieht das Foto doof aus“. Viele wollen damit nur provozieren oder sich wichtig machen. Denn konstruktiv ist so ein Feedback nie.

Bildkritik-Tipps-Fotografie-3
Wann ist ein Foto ein gutes Foto? Die Antwort: Es kommt drauf an!

Checkliste mit Tipps zum Thema Bildkritik

Dazu eine kurze Checkliste mit Tipps zum Thema Bildkritik, mit der du deine Fotos (und auch natürlich andere Fotos) hinterfragen und kritisieren kannst.

Bildkritik – Prüfe deinen kritischen Blick anhand dieser Fragen

  • Ist dein Hauptmotiv klar erkennbar?
  • Ist dein Motiv spannend?
  • Hat dein Foto einen Vordergrund?
  • Stört etwas im Hintergrund?
  • Stimmt die Lese-, Lauf- oder Fahrtrichtung?
  • Nutzt du mögliche Kompositionshilfen optimal aus?
  • Macht dein Foto neugierig?
  • Ist dein Foto klar und nicht Reizüberflutet?

Jede Bildkritik nehme ich immer auch mal zum Anlass mich einmal zu reflektieren, wie ich mich so entwickelt habe. Intensiver in die Fotografie gestartet bin ich eigentlich im Jahre 2014. Puh, schon einen ganze Zeit her. Mein erster Fotoblog-Beitrag auf den ich super Stolz war, war eine kleine Reportage über Merle Und Ihr Plattbodenschiff. Ich hatte an einem Sonntag meine Kamera dabei und hab mir ein Thema gesucht. Wow, und auf einmal wurde der Beitrag geteilt. Andere schauen meine Bilder an. Großartig!

Es folgten immer neue Themen, die ich mir fotografisch vorgenommen habe. Es kam das erste Buch, erste Fotoaufträge und immer mehr Leserfeedback – und klar, auch mal Kritik. Aber wenn man sich mit Leuten persönlich trifft, gab es selten konstruktive Kritik. Wem etwas nicht gefällt der sagt in der Regel folgendes: Gar nichts! Kennst du das auch von dir? Daher ist es an dir oft dein eigener Kritiker zu sein. Denn du bist ehrlich zu dir.

Das konstruktive, objektive und ehrliche Feedback

Es ist so – du wirst es selten bekommen! Denn niemand will da ehrlich sein merke ich allzuoft, gerade wenn andere dabei sind. Aber du darfst es einfordern. Wenn du deinem Gegenüber das signalisierst, kannst du Glück haben und vielleicht wirklich hilfreiche Kritik bekommen. Klar, da ist auch ein „Mir gefällt es nicht so gut“ erlaubt, aber viel mehr sollte da ein „weil“ dabei sein. Denn warum gefällt es dir nicht? Fordere das durchaus ein.


Selbstkritik: Hilfe für deine fotografische Standortbestimmung

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Ein gutes Foto ist ein gutes Foto – aber lerne auch mit Kritik umzugehen.

Beschreibe in vier Fragen und mit wenigen Worten, wo du dich gerade fotografisch befindest.  Was wünscht du dir von dir selbst? Damit bekommst du ein gutes Gefühl, warum du so gerne fotografierst, was du aber auch noch lernen und verbessern möchtest.

  • Warum fotografiere ich?
  • Was fotografiere ich am liebsten?
  • Auf welches Foto bin ich sehr stolz? Warum?
  • Was möchte ich gerne lernen in der Fotografie?

Diese Fragen geben dir Anregung einzusortieren wo du gerade stehen willst. Dazu lernen ist erlaubt und unbedingt gewünscht. Auch ich hole mir immer wieder Input – entweder in Form von Online Videos zum Thema Fotografie oder besser noch als Fotografie Workshop mit anderen Teilnehmern zusammen. Finde ich super inspirierend.

Ein gutes Foto ist ein gutes Foto

Und da kommen wir zu meinem wichtigsten Punkt: Ein gutes Foto ist ein gutes Foto. Mehr kann man oft nicht dazu sagen. Klar, ist es immer wichtig Selbstkritisch zu bleiben, aber lass dich nicht zu sehr verwirren und mach dich keinesfalls von den Social Media-Likes abhängig. Das hat selten etwas mit guten Fotos zu tun, oder bist du der Meinung das Katzen per se immer gute Fotomotive sind?


3 Punkte für deine fotografische Selbstkritik

Vor einiger Zeit habe ich dir 20 Punkt für deine fotografische Weiterentwicklung aufgeschrieben. Jetzt habe ich 3 Punkte hervorgehoben, mit denen ich mich an den eignen Fortschritten in der Fotografie freuen kann.

1. Selbstkritik: Beschäftige dich mit deinen Bildern!

Portrait Grit - Lightroom free Preset
Bildbearbeitung per Lightroom Portrait Grit

Nach dem Shooting ist vor dem Shooting. Statt die 32MB Speicherkarte in deiner Kamera zu lassen, klicke dich regelmäßig am Computer durch deine Bilder. Markiere deine guten Fotos, sortiere und favorisiere deine Favoriten.

Aber überlege dir auch: Warum gefällt mir dieses und jenes Bild nicht so gut. Stimmt der Ausschnitt nicht, habe ich die Kamera-Einstellung richtig gewählt, wäre es im Hochkant- oder Quer-Format besser, wie sähe es aus einer anderen Perspektive aus?

Die Fotos sichten

Nach einem Foto-Walk klicke ich mich jedes mal durch meine Bilder. Erst wenn ich die Bilder in Ruhe auf deinem großen Monitor sehe, weiß ich, bei welchen Fotos sich die Nachbearbeitung lohnt. Ich lege mir Kollektionen (beispielsweise Makro, Streetfotografie oder Architektur) an. Zusätzlich vergebe ich Stichworte (Tags) mit Themen, Datum und so weiter, um die Bilder zu sortieren.

Lege Serien an mit wenigen, aber guten Bildern

So werden aus 100 Fotos in der Regel 20-25 passable Aufnahmen. Bevor ich diese bearbeite, sehe ich mir die noch nicht bearbeiteten Aufnahmen nochmals an. Dabei reduziere ich erneut. Ergeben die Bilder nun eine Serie? Versteht ein unbeteiligter, was ich mit diesem und jenem Foto sagen will?

Bearbeite deine Bilder in Lightroom, Gimp, Picsasa und Co.

Dann bearbeite ich ausgewählten Bilder in der Regel mit Lightroom. Für viele Schritte habe ich mir Lightroom Presets zur Fotobearbeitung angelegt. Zudem nutze ich viele Lightroom Tastatur-Shortcuts. Das spart Zeit. Dann komme ich bestenfalls auf 8-12 Bilder, auf die ich dann stolz bin und mich drüber freue, diese fotografiert zu haben.

2. Freundeskritik: Drucke deine Foto-Kollektionen und verschenke sie

Jeder von uns postet kleine Bildserien vom letzten Fotowalk auf Facebook, Flickr und ähnlichen Plattformen. Auch gibt es Kommentare und Feedback.

Kleine Fotogeschenke erhalten die Freundschaft

Aber noch mehr Feedback wirst du bekommen, wenn du deine Fotos deinem gegenüber direkt in die Hand gibst. Das gedruckte Bild gewinnt enorm und es wird nicht so inflationär im „Social Media Overkill“ untergehen.

Echte Fotoentwicklung muss nicht teuer sein

Fotoidee-Kalender-drucken
Juhu, meine Fotos als A3-Kalender

Klar, das kostet ein paar Euro. Aber was kostet denn dein ganzes Kamera Equipment bitte schön? Vielleicht findest du ja einen günstigen – und qualitativ guten – Anbieter. Weltklasse ist natürlich der Großformatdruck als Leinwand oder Alu Dibond.

Ich habe mich aber letztens an die gute alte Idee des Fotokalenders erinnert. Ein Kalender = 12 Monate = 12 Bilder: Perfekt für (m)eine erste Kollektion!

Wie wird das Feedback sein?

Jetzt bekommen mein Eltern, Bruder und Co. alle die gleiche Kollektion. Doch bin ich mir sicher, wird jeder ein unterschiedliches Feedback geben. Wer traut sich vielleicht auch mal eine Kritik zu dem ein oder anderen Bild und was lerne ich dabei. Kannst natürlich auch Weihnachtskarten oder das gute alte Papierbild machen – diese Idee soll dich ja nur inspirieren, dass du dir die richtigen Motiv für eine Kollektion aussuchst, es verschenkst und (hoffentlich) ein Feedback bekommst. 

3. Fremdkritik: Hole dir kritisches Feedback

zusammen fotografieren beim photowalk meetup berlin
Zusammen fotografieren & diskutieren beim Fotowalk

Ein Rückmeldung und konstruktive Kritik von anderen ist wirklich hilfreich. Bei manchen Foto-Walks und Foto-Touren beobachte ich immer wieder das Panik „P“ in den Augen und die Zurückhaltung einiger Teilnehmer. Ahhh, lieber nicht den Nebenmann durch die eigene Speicherkarte klicken zu lassen. Aber ich finde es total hilfreich. Was soll denn passieren? Ich lerne beim anschauen der Bilder. Wie er oder sie den Ort gesehen? Wie reagieren andere auf meine Bilder?

Klar, es zwickt auch kurz mal, wenn man hört, warum man dieses und jenes so oder so fotografiert hat. Doch wie soll ich denn dazu lernen, wenn mir niemand sagt: Fotografiere das mal auf gleicher Höhe wie das Objekt. Versuche mal deine Bildinhalte zu minimieren. Setzte den Fokus nicht immer in der Mitte. Dann kann ich argumentieren, interpretieren und Fragen stellen. Und beim nächsten Fotowalk kann ich es neu ausprobieren.


Wo holst du dir dein fotografisches Feedback?

Diese 3 Ideen helfen mir mittlerweile sehr gut, um Fortschritte und Entwicklung bei mir zu beobachten und zu beurteilen. Wo und wie holst du dir Feedback? Wie gehst du mit deinem fotografischen Motivationstief um? Ich freu mich auf deine Kommentare.

Fotografisches Motivationstief?
Mein Tipp: Fang einfach wieder an

Dieser Motivationstipp hört sich extrem einfach an. Aber er ist nun mal auch unheimlich Effektivität. Denn wenn du erstmal einfach deine Kamera wieder in die Hand nimmst und losgehst, kannst du schnell den ganzen Schwung richtig mitnehmen. Alles beginnt wieder mit dem ersten Bild, dem ersten Motiv – also lass dich motivieren vom ersten Schritt!

Diese Tipps sollen für dich der perfekte Einstieg in die Welt der Fotografie sein – egal ob du dich für Porträtfotografie oder Landschaftsfotografie interessierst, mehr über Themen wie Belichtung, Bildgestaltung oder Bildbearbeitung lernen möchtest – oder einfach kreative Fotoshooting Ideen ausprobieren willst. Naja, aber was bedeutet schon richtig fotografieren, wenn du die Grundlagen noch nicht kennst.


Video-Tipps: Fotografieren lernen online

10 Tipps in 2 Minuten für coole und kreative Fotos

Hier habe ich dir meinen Lieblingstipps in einem Video zusammengefasst. Alle Tipps und noch viele weitere findest du übrigens auch in meinem eBook zum Thema Fotografieren lernen.


Tipp: Weniger ist mehr – Die Grundausstattung deiner Kamera

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Fotografieren Lernen: 10 Coole Tipps Für Foto-Anfänger + Pdf-Download

Ich habe mich zu Anfang mit unendlich viel Technik eingedeckt. Gestartet hab ich mit einer Canon DSLR und dem dazugehörigen Objektiv. Als ob ich eine Ausbildung als Fotograf beginnen will. Was für ein Quatsch. Egal, ob Nikon, Fuji, Sony oder Canon – als ob man beim Fotografieren Können und gute Fotos mit viel Technik erkaufen kann. Dem ist nicht so! Egal ob Hobbyfotograf oder Amateur.

Denn eigentlich braucht es nur wenig an Foto-Equipment um loszulegen – nämlich deine Kamera und ein gutes Objektiv! Du willst dich ja nicht gleich mit einem Fotostudio als Fotograf selbstständig machen 🙂

Als Zusatzanschaffungen für deine Kamera am Anfang deiner Reise in die Fotografie empfehle ich eine gute und schnelle Speicherkarte (z.B. 32MB), eine Zusatzakku (für längere Touren), eine kompakte Kameratasche sowie ein Stativ. Zudem ist ein Fern- oder Kabelauslöser praktisch, geht aber zu Anfang auch mit dem 2 oder 10 Sekunden Selbstauslöser (dazu später mehr). Mehr braucht es vom Equipment her nicht, damit wir uns ins Abenteuer der kommenden Tage stützen können.

Hier noch mehr zum Thema Kamera kaufen.


Fazit: In der Fotografie geht’s um diese 3 Kernfragen:

  • Wie kann ich meinem Hauptmotiv Aufmerksamkeit geben?
  • Wie kann ich das Auge des Betrachters ins Foto und durch die Komposition begleiten?
  • Welche Elemente kann ich eliminieren und störenden Elemente aus dem Foto verbannen?
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Fotografieren lernen: Ein ganz schlichtes Motiv wirkt durch den direkten Blick auf die Details.

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Fotografieren lernen: Kostenlose Lernvideos und Fotokurse

Fotografieren lernen: Kostenlose Lernvideos

Wenn man nach „fotografieren lernen“ oder Fotolehrgang kostenfrei auf Google sucht, kommt man schnell auf Suchergebnisse für „fotografieren lernen online kostenlos„. Da sind sie wieder, all die Abstauber und Sparfüchse. Aber ich bin ja nicht anders – ich habe ja auch danach gesucht.

Doch weiß ich natürlich, dass man das „Fotografieren lernen online“ schlecht nur online hinbekommt. Dazu gehört: Raus gehen, üben, sich mit anderen austauschen, über Fotos reden, Feedback bekommen und weiter üben. So habe ich dir zudem eine ganz Reihe an Fotoaufgaben und Fotoprojekten zusammengestellt, mit denen du das gelernt in der Praxis anwenden kannst.

Hier habe ich dir nun eine ganz Menge toller Online Video zum Fotografieren lernen zusammengestellt. Folge auch meinem YouTube Kanal, denn da habe ich dir eine Playlist zum Thema Fotografieren lernen quasi als Online Video-Fotokurs zusammengestellt, wo ich immer wieder neue Video hinzufüge.


Fotokurs: Kostenlose online Lernvideos

Aber es gibt viele tolle Lern-Videos. Auf Portalen wie udemy.com oder auch fototv.de findet man komplette Kurse, teils gegen kleines Geld, einige aber auch durchaus im hochpreisigen Segment. Die Qualität kann ich nicht beurteilen. Da sind schon tolle Themen dabei, doch fehlte mir bisher die Motivation einen dieser Kurse zu kaufen. Schließlich gibt es Unmengen kostenlose online Lernvideos über das Fotografieren.

Basierend auf meinen Lernfortschritten im Fotografieren habe ich einmal meine Favoriten zusammengestellt, die mir richtig weitergeholfen haben.

Fotografieren lernen: Kostenlose Video Tutorials

Grundbegriffe Fotografie, Tipps bis zur Bildbearbeitung

Es geht los bei der Kaufberatung für die digitale Spiegelreflexkamera über die Erklärung der Grundbegriffe Fotografie wie ISO, Blende und Objektiv bis hin zu Tipps für Porträtfotografie, Nachtfotografie, Bildbearbeitung und vieles mehr.

Wenn ihr weitere tolle Lern-Videos zum Thema Fotografieren lernen kennt, schickt mir gerne die Links oder postet diese als Kommentar.

Hier meine Videotipps zum Thema online kostenlos fotografieren lernen

1. Welches Equipment brauche ich?

DSLR-Kaufberatung: Welche Spiegelreflexkamera soll ich als Einsteiger kaufen?

Objektiv-Kaufberatung: Was ist wichtig, worauf muss ich achten?

Fotograf Benjamin Jaworskyj gibt mal wieder gute Tipps.

2. Grundlagen zum Fotografieren lernen

DSLR-Fotografie Basics

Dieses Video erscheint auf den ersten Blick etwas dröge, ist aber eine wichtige Einführung in die absoluten Grundbegriffe, ohne die es nun mal nicht geht.

Tutorial: Was ist das Histogramm: Die Basics für Einsteiger

Histogramm – schrecklich, das hasse ich. Aber es geht nicht ohne. Also anschauen und wissen warum!

Tutorial: Grundlagen der Bildgestaltung – die Drittelregel.

GIGA Foto erklärt ja immer hübsch flott, was sonst gerne technisches blabla sein kann. Sehr schönes Tutorial!

Scharfe Fotos machen: Warum wird es unscharf, worauf muss ich achten?

Warum wird so viel unscharf? Was mache ich (vielleicht) falsch? Hier gibt es vier einfache Tipps, um es das nächste Mal besser zu machen.

3. Fotothemen von Porträtfotografie bis zu Nachtfotografie

Einführung in die Porträtfotografie: Tipps und Tricks zu Licht, Ausschnitt und Tiefenschärfe.

Ich mag die Blende8 Podcasts. Sehenswert und gut zu verstehen!

Landschaftsfotografie: Einführung, Tipps und Tricks in das faszinierende Thema Landschaften richtig fotografieren.

Sicher neben den Porträts eines meiner Lieblingsfoto-Themen. Also hab ich auch nach kostenlosen Lernvideos zu dem Thema gesucht.

Wassertropfen fotografieren – wie geht das?

Ein Video, welches man sofort anwenden kann. Tolle Tricks erklären das Thema Wassertropfen fotografieren (in Englisch).

Langzeitbelichtung: Wie geht das und was ist alles möglich (in Englisch).

Diesen verrückten Asiaten muss man mal gesehen haben. Hier berichtet er über das Thema Langzeitbelichtung.

Fotografieren zur Blauen Stunde

Anschauen, raus gehen und nachmachen!

Porträt bei natürlichem Licht: Tipps und Anregungen zu Lifestyle Fotos (in Englisch).

Gibt irgendwie viel zu wenig über das Thema auf YouTube. Dabei ist es so toll!

4. Foto- und Bildbearbeitung in Lightroom und Co.

Bildbearbeitung mit Lightroom (in Englisch)

Anthony Morganti macht meiner Ansicht nach die besten Tutorials zum Thema Lightroom. Es gibt viele, aber diese mag ich am liebsten!

Lernvideo Nachtfotografie bearbeiten:

Anthony Morganti erklärt, wie man das beste aus den Bildern rausholen kann. Toll! Dunkele Bereiche klaren auf, der Himmel wird sichtbar. Faszinierender Workshop.

5. Kreative Fotoideen

Ich freue mich ja immer über neue kreative Fotoideen. Hier ein paar spannende Videos mit lustigen Bildideen.

Bildideen zum nachmachen:

Eine paar echte Wow-Fotoideen:

Fortsetzung folgt, gibt schließlich noch einiges zu lernen bei mir!


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
Kreative Fotoideen für dich!

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Fotokurs – Fotoaufgabe 16: Aus der Froschperspektive

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Kennst du die Froschperspektive in der Fotografie? Diese Untersicht oder eben auch Froschperspektive meint die Aufnahmen von einer niedrigen Perspektive oder auch niedrigen Kamerastandort aus. Beim Fotografieren lernen mag ich ja das Spiel mit Blickwinkeln. Jede Änderung des Blickwinkels ändert auch die Wirkung deines Fotos. Dafür ist die Froschperspektive ein tolles Stilmittel, um Fotos aus sonst gewöhnlichem Winkel spannender und interessanter zu gestalten.

Aber was genau ist die Froschperspektive?

Als Froschperspektive bezeichnet man die Betrachtung eines Gegenstandes von einem unter der normalen Augenhöhe liegenden Augenpunkt“ weiß Wikipedia zu erklären. Natürlich ist die Perspektive nicht alles. Nutze diese in Kombination mit weiteren Regeln und Tipps für eine gute Bildgestaltung und du hast schon mal ein gutes Rezept für ein interessantes Foto. Also lass uns die Froschperspektive ausprobieren mit der neuen Fotoaufgabe. Hast du Lust mitzumachen und dein Foto zum Thema „Froschperspektive“ zu fotografieren und hochzuladen oder auf deinem Blog zu verlinken?

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Die Froschperspektive verzerrt die Welt. Du blickst von unten nach oben – alles erscheint größer und mächtiger.

Froschperspektive ändert den Blickwinkel

Jedes Motiv kann die Wirkung ändern, indem du den Winkel änderst. Sei nie zufrieden mit dem ersten Foto. Probiere aus, Wechsel die Sichthöhe. Und so empfehle ich dir auch die Froschperspektive. Wenn du zudem auch noch einen spannenden Vordergrund hast oder mit Linien den Blick hin zu deinem Hauptmotiv führst, bietest du tolle Details für den Betrachter. Dadurch gewinnt dein Foto.

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Die Froschperspektive wirkt toll mit klarem Vordergrund und Hauptdarsteller – wie hier zwei Kühen im Bild.

Achte auf Linien und Perspektiven

Gerade bei Gebäuden wirkt die Froschperspektive extrem. Aber Vorsicht, es sollte mit bedacht eingesetzt werden und nicht einfach „wild nach oben“ fotografieren. Achte auf Linien und Perspektiven.

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Das Axel-Springer-Haus aus der Froschperspektive

Der Blick für Details: Was liegt denn da?

Im Herbst hatte ich immer mal wieder die Froschperspektive ausprobiert. können gut zum Herbst passen. Dann bekommst du am Boden liegende Dinge wie Blätter, Kastanien, Eicheln oder ähnliches toll drauf. Manchmal ist die Froschperspektive natürlich im fließenden Übergang mit der Aufgabe 7 (auf Augenhöhe fotografieren) – doch sollte der Blick eigentlich immer von einem Punkt unter der Augenhöhe leicht nach oben geneigt sein. Das macht die Froschperspektive aus.

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Eigentlich für mich keine 100%ige Froschperspektive – eher auf Augenhöhe. Aber trotzdem ein schönes Perspektivspiel!

Die Froschperspektive in der Porträtfotografie

Auch in der Porträtfotografie macht es Spaß mit der Technik zu spielen. Sie erzeugt oft Macht und Dominanz. Für dieses Foto habe ich mich auf den Tisch gelegt und viel Raum gelassen. Der Blick führt zu meinem Model hin, das unmerklich auf uns herab schaut.

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Bei Portraits kann man die Technik auch nutzen – es erzeugt Macht und Dominanz

Schloss Bellevue aus der Froschperspektive

Gerade sehr häufig fotografierte Motive wie in Berlin zum Beispiel das Schloss Bellevue oder auch das Brandenburger Tor machen Spaß durch neue Blickwinkel betrachtet zu werden. So wird das Bauwerk durch die Froschperspektive noch imposanter.

Also merken wir uns für die Froschperspektive:

  • Niedriger Blickwinkel leicht nach oben geneigt
  • Spannend, um Dominanz oder auch Größe und Macht darzustellen
  • Gerade mit viel Himmel im Bild achte darauf, dass dir das Foto nicht ausbrennt (überbelichtet!)
  • Dein Foto sollte etwas im Vordergrund haben

Mach mit! Zeige dein Bild zum Thema „Froschperspektive“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag (das wird dann erkannt) und poste gerne zusätzlich den Link hier als Kommentar.
  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Twitter und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @vegasworld hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 16: Froschperspektive„. ABER BITTE VORHER DIE ANDEREN WEGE AUSPROBIEREN 😉

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!


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Fotografieren in Berlin: Das Buch für Entdecker

Entdecke Berlin in neuem Blickwinkel – anhand von über 100 Foto-Beispielen

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations zum Fotos machen unterwegs. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in einem Buch für dich zusammengefasst und zeige dir die schönsten Foto-Motive. Egal, ob du Lost Places Fan und Entdecker bist oder ob du Architektur kreativ fotografieren willst – das Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen. Zudem gibt es einige zusätzliche digitale Extras als Bonus für dich.

Hier kannst du das Buch „Fotografieren in Berlin: 101 tolle Bildideen in der Hauptstadt“ bestellen!


Die besten Bücher zum Fotografieren lernen – die ultimative Liste

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Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht. Mal schön auf Schlaumeier machen und mit ’nem Zitat von Albert Einstein starten. Aber ist ja was wahres dran, denn ich lese total gerne über Fotografie und liebe Bücher zum Fotografieren lernen.

Sehr viele gehen ja beim Fotografieren lernen ebenfalls als Autodidakt vor. Hier habe ich euch mal eine aktuelle Top-Liste meiner Bücher zum Thema Fotografie zusammengestellt. Diese wird stetig erweitert. Vielleicht inspiriert sie dich. Vielleicht hast du auch tolle Vorschläge. Verrate mir, welche Bücher du kürzlich gelesen hast. Welche kannst du empfehlen?



Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln

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Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln

Fotograf, Fotokünstler und Trainer Robert Mertens geht die Dinge mal komplett anders an. Zuerst wusste ich nicht so recht, wie ich mich dem Buch am besten annähern soll. Ich war fasziniert, aber auch irritiert. Das sieht ja alles so ungewohnt aus? Wie macht er das? Das ist ja gar nicht mein Stil.

Genau das will Mertens auch. Laut Mertens ist die Bildsprache eng mit der Persönlichkeit eines Fotografen verbunden. Er will meine Gefühle, Gedanken und Visionen wecken, mich motivieren es zu versuchen, mich zu trauen. Raus aus der Komfortzone! Denn nichts anderes macht Mertens jeden Tag. Er kombiniert, abstrahiert, dreht Dinge um, erfindet neue Betrachtungsweisen und ist dabei stets inspirierend und niemals belehrend. Ein tolles Buch, das jede Seite lohnt. Etlichen Übungen und Workshops laden mich ein es selbst auszuprobieren. Und das werde ich auch. Vielen Dank für die tolle Inspiration!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der eigene Blick: Eine fotografische Bildsprache entwickeln

PS: Wer Robert Mertens einmal live erleben will, dem sei auch seine Workshopseite mit zahlreichen Workshops empfohlen.


Der Rote Faden – Konzipiere deine eigene Fotoprojekte

Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen
Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen

Meike Fischer ist eigentlich Fotojournalistin. Ihr Buch schafft den tollen Wechsel zwischen Ratgeber und Inspiration. Als ich das Buch „Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen“ erstmals in Händen hielt, wusste ich nicht so richtig was mich erwartet. Was wird der Rote Faden sein, den sie mir zeigen will? Doch schafft Fischer es den Leser schlüssig heranzuführen und über Kapitel wie „Eigene Fotoprojekte realisieren“, „Vom Einzelbild zur Serie“, „Das fotografische Thema“ oder auch „Vom Tages- zum Langzeitprojekt“ mitzunehmen und so über den eigenen Bildstil und das bisherige Schaffen nachzudenken. Welche Fotos passen zusammen, welches Thema liegt mir oder wie kann ich mir ein geeignetes Thema erarbeiten? Die Fotos an sich sind eher unprätentiös, selten steht ein Foto für sich alleine als Kunstwerk. Aber genau ist ja auch Sinn und Zweck der Übung. Das Buch führt mich heran an das Serien entwickeln, Bildpaare oder auch eine kleine Reportage zu erarbeiten. Sofort rattert es in meinem Kopf. Wen kann ich fragen, ob ich ihn in einer Reportage begleiten darf? Welche Fotos passen als Serie zusammen. So macht es Spaß Bücher zu lesen. Immer wieder leg ich das Buch zur Seite und klicke mich durch mein eigenes Foto-Archiv. Ich will die vielen Übungen und Workshops am Ende jedes Kapitels sofort ausprobieren. Großartige Anregungen und eine tolle Heranführung an die Suche nach dem eigenen fotografischen „Roten Faden“!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der Rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen„.


Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto

Hermann Hirsch und Karsten Mosebach arbeiten hart an ihren Fotos. Doch als ich den Titel ihres Buches „Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto“ zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich „oh je, schon wieder so ein Plattitüden-Titel“. Ich wusste nicht so richtig, wie ich das Buch einsortieren sollte. Und was soll denn auch schon ein perfektes Naturfoto sein? Und dann kam alles ganz anders – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn die zwei Autoren und Fotografen haben es geschafft einen solch motivierenden Arbeitsprozess anzustoßen, dass ich sofort am nächsten Morgen früh aufstehen und die Ideen ausprobieren wollte. Freu dich auf ein wahres Kunstwerk an Fotoinspiration aus dem fotoforum-Verlag.

Hier findest du mehr zum Buch Gute Fotos, harte Arbeit: Wege zum perfekten Naturfoto.


Der abstrakte Blick – eine Kompositionsschule für künstlerische Fotografie

Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann
Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann

Torsten Andreas Hoffmann abstrahieret die Welt um sich herum. Punkte ergeben Linien, Linien ergeben Formen und Formen ergeben Muster. Es macht Spaß Hoffmann Kapitel durch Kapitel zu folgen und stets neue Aha-Erlebnisse zu haben. Wenn gleich das Buch sehr abstrakt vom Titelcover her erscheint, gelingt es dem Autor sehr gut den Leser mitzunehmen und Seite um Seite ein Stück tiefer in die Materie zu führen. Er überfordert nicht, sondern baut seine Ideen und Anregungen Stück für Stück auf.

Ich mag Fotobücher, die man immer wieder zur Hand nehmen will. Dieses Buch ist so eins. Die Ideen kann man toll in wöchentlichen Herausforderungen angehen. „Landschaft auf Form und Farbe reduzieren“ oder auch „Texturen und Superzeichen“ erkennen lernen. Das Buch hat mich gefordert, aber nicht überfordert. Ein große Empfehlung an alle ambitionierten Fotofreunde, die sich auf der Suche befinden und Lust haben neues zu entdecken!

Hier findest Du mehr zum Buch „Der abstrakte Blick von Torsten Andreas Hoffmann„.


Die kreative Fotoschule – fotografische Zusammenhänge verstehen

Die kreative Fotoschule
Die kreative Fotoschule

Die kreative Fotoschule von Markus Wäger soll helfen „Endlich fotografische Zusammenhänge“ zu verstehen. Und genau das macht das sehr umfassende Werk von Wäger auch. Mit viel Ausdauer führt der Autor durch unzählige Themen der Fotografie, die jeder Anfänger und ambitionierte Amateur lernen will.

Ich entdecke immer wieder Themen, in die ich tiefer herein lese und neues Fotowissen dazu lerne. Dabei geht er immer etwas anders vor, als klassische Lehrwerke. Perspektive, Brennweite, Neigungswinkel, Schärfentiefe, Blende, Kamera-Sensor, Blitz und vieles mehr erklärt Markus Wäger angenehm anschaulich. Bestens zu empfehlen für jeden, der mit viel Spaß ans Fotografieren ran geht und genau wie ich immer etwas neues lernen und lesen will. So macht Fotografieren lernen Spaß!

Hier findest Du das Buch „Die kreative Fotoschule: Endlich fotografische Zusammenhänge verstehen„.


Fotografiere, was du fühlst – was für ein Buchtitel!

Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters
Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters

Die Shutter Sisters haben es geschafft – sie haben den schönsten Buchtitel erdacht, der mir im letzten Jahr begegnet ist. Dabei ist das Buch eigentlich schon viel älter, nämlich aus dem Jahre 2011. Das Konstrukt der Shutter Sisters besteht aus zehn populären und mehrfach ausgezeichneten Fotografinnen, die auf ihrem Blog shuttersisters.com sich voller Hingabe und Leidenschaft dem widmen, was sie am besten können: echte Gefühlsmomente in Szene zu setzen. Das wirkt so oft so einfach und so wenig inszeniert. Doch stimmt natürlich immer das Licht, die Perspektive und der gesamte Ausdruck. Denn die Shutter Sisters sind Profis. Und nun lassen sie uns in Ihrem Buch „Fotografiere, was du fühlst“ ein wenig hinter die Kulissen blicken.

In zehn Kapiteln entführen die Shutter Sisters uns in Gefühlswelten rund um Stille, Kindheit, Zusammengehörigkeit und viele weiter sensible Überschriften. Das Buch hat eine spannende Struktur, da jedes Thema in immer gleicher Herangehensweise den Leser mit der Entstehung der Fotos vertraut macht. Einführung, Annäherung, Blickwinkel, Komposition, Licht, Details und Bearbeitung lassen uns anhand vieler Bildbeispiele komplett in die Denkweise eintauchen. Das Buch ist angenehm untechnisch und dabei in schönem quadratischen Großformat eine echter Genuss!

Hier findest Du mehr zum Buch „Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters„.


Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign

Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign von Harald Mante
Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign von Harald Mante

Harald Mante sieht Dinge anders. Jedenfalls anders als ich. Und das ist so unglaublich spannend plötzlich Linien zu entdecken, Muster zu erahnen und Wiederholungen zu erkennen, wo ich vorher gar keine Wahrnehmung für hatte. Es beginnt alles beim Punkt. Der Punkt stört und das Auge bleibt dran hängen. Das erregt Aufmerksamkeit und lässt Zusammenhänge erkenne.

Bei dem Buch handelt es sich um die erweiterte Neuauflage auf 208 Seiten mit über 60 neue Aufnahmen. Jedes Thema ist auch für mich als eher Anfänger sehr gut strukturiert und in der Aufteilung aus Bildbeispielen, Skizzen und Grafiken und erklärendem Text toll und lehrreich aufbereitet. Die Bilder sind, wie für Mante üblich, wunderbar inspirierend angeordnet. Alles sieht immer so einfach aus und ich möchte so gerne sofort loslegen und es nachmachen. Aber es erfordert viel Übung. Das Buch „Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign“ ist dafür eine tolle Anleitung und Inspiration. Ich habe darauf hin begonnen mir in Lightroom Sammlungen anzulegen wie „Schatten“, „Bäume“, „Farben“ und vieles mehr. Ich bin zum Sammler geworden. Ich strukturiere, sortiere, sammle und vergleiche – immer immer wieder neu. Dann geh ich wieder auch fotografische Erkundungstour und sammle neu. Es macht Spaß gelerntes aus dem Buch umzusetzen, zu experimentieren mit Brennweiten, Räumen, Linien und Punkten. Störungen im Bild zu eliminieren oder als passend genau zu forcieren.

Das Buch ist mächtig. Es hat so unendlich viele Denkanstöße und geballte Kreativität, dass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon, denn in diesem Sommer kommt Harald Mante nach Berlin!

Hier findest Du mehr zu „Das Foto: Bildaufbau & Farbdesign“ von Harald Mante.


Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung – Eine Sehschule nicht nur für Fotografen

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Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung – Eine Sehschule nicht nur für Fotografen
Albrecht Rissler

Albrecht Rissler bringt es mit dem Titel dieses Fotobuches auf den Punkt: Bildgestaltung ist eine Kunst. Das macht diese Kunst so unentbehrlich für tolle Fotos. Er betrachtet angewandte Bildgestaltung als ein Handwerkszeug, das so wichtig ist wie ein aufmerksames Auge oder das Wissen über die technischen Aspekte künstlerischer Arbeit. In dem Buch „Komposition“ stellt er dir die wichtigsten
Gestaltungsregeln vor und demonstriert ihre Anwendung am Beispiel von 250 Fotografien.

Hier findest du mehr zu dem Buch „Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung“ von Albrecht Rissler



Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos

Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos
Das Handwerkszeug des Fotografen

David DuChemin stellt etwas klar, was alle sich zu Herzen nehmen sollten. Nicht das Kamera-Equipment macht das großartige Foto, sondern das fotografische Handwerk und die kreative Idee. In dem Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos“ möchte DuChemin dich einladen mit Deinen Bildern Geschichten zu erzählen. In 60 Workshops führt er anhand unterschiedlicher Aufgaben an Herausforderungen wie Verschlusszeit, Arbeit mit dem Weitwinkelobjektiv, Linien, Isolation des Motivs und viele andere spannende Herausforderungen.

Die Fotos sind beeindruckend. Doch darf man sich nicht verunsichern lassen, wenn der Weg von einem selbst hin zu einer Foto-Qualität eines David DuChemin noch sehr weit und steinig ist. Es ist inspirierend, wenn gleich sich das Buch nicht unbedingt an Anfänger richtet. Du solltest eine Idee von ersten Techniken und Kompositionstechniken haben. Dann macht das Buch mehr Spaß.

Hier findest Du mehr zum Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen: In 60 Workshops zu besseren Fotos„.


Gestalten mit Licht und Schatten – Licht sehen und verstehen

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Oliver Rausch: Gestalten mit Licht und Schatten – Licht sehen und verstehen

Licht ist das unmittelbarste Gestaltungselement der Fotografie. Es ruft Emotionen hervor und lässt den Betrachter die Grundstimmung des Bildes erfassen, noch ehe er das Motiv erkennt. Darum geht es in diesem Titel von Oliver Rausch. Hier findest du mehr zum Buch „Gestalten mit Licht und Schatten“ von Oliver Rausch.


A Beautiful Mess Photo Idea Book

95 Inspiring Ideas for Photographing Your Friends, Your World, and Yourself

Wow, was für ein großartiges Buch. Hast du manchmal einfach einen Knoten im Kopf und suchst nach neuen Inspirationen? Ärgerst du dich auch, wenn du diese oder jene Wand einfach nicht erkannt hast als spannenden Hintergrund? „A Beautiful Mess Photo Idea Book“ bringt dich auf neue Ideen und lässt dich um die Ecke denken. A Beautiful Mess sind Elsie Larson und Emma Chapman. Eigentlich sind sie eher im Bereich DIY-Blog bekannt – aber dort eben sehr bekannt. Bei ihnen geht es nicht um MegaPixel. Es geht um Stil und schöne Fotos.

Hier ein kurzer Trailer – da geht es eigentlich um einen Fotokurs. Bitte Kurs ignorieren – soll euch nur zeigen, wer Elsie und Emma sind. Das Buch ist auf Englisch, aber kommt auch zum Großteil ohne Worte aus! Absoluter Tipp!

Hier findest du mehr über A Beautiful Mess Photo Idea Book (englische Ausgabe!).
PS: Es ist eines meiner Lieblings-Fotobücher!


Die Fotoserie: Besser fotografieren durch serielles Arbeiten

Wer schon mal in Zingst war, wird sicher von dem ein oder anderen Workshop-Teilnehmer den Namen Harald Mante gehört haben. Mante ist Foto-Designer, Foto-Didakt und Autor zahlreicher Lehrbücher. Seine Workshops sind ein echte Highlight und immer schnell ausgebucht. Wer mehr über Wahrnehmung, Bildaufbau und Farbdesign lernen möchte, sollte sich unbedingt näher mit Harald Mante beschäftigen. Dieses Buch gibt einen spannenden Einblick in die Herangehensweise des Fotografen und lässt einen die stetige Jagd nach dem perfekten Foto überdenken und Formen, Farben oder Gegenstände völlig neu erkennen.

Hier erfahrt ihr mehr über Harald Mantes Buch „Die Fotoserie: Besser fotografieren durch serielles Arbeiten„.


Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

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Lernen Fotografieren in 30 Tagen – mit der 30 Tage Challenge!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren!


Vivian Maier – Die Straßenphotographin 

Fotobuch Vivian Maier
Vivian Maier – die Straßenphotographin

Die Entdeckung des völlig im Verborgenen entstandenen Werks der 2009 im Alter von 83 Jahren verstorbenen Vivian Maier ist eine photohistorische Sensation. Aus Frankreich stammend, verdiente Vivian Maier ihren Lebensunterhalt in den 50er und 60er Jahren als Kindermädchen in Chicago und New York. Auf eigene Rechnung und Gefahr und außerhalb jeder Öffentlichkeit führte sie eine Art Doppelleben als Street Photographer. Ihr Entdecker John Maloof legt ihr Werk in unserem Buch erstmals einer staunenden internationalen Öffentlichkeit vor. 

Hier findest du mehr zum Buch



Abenteuer Fotografie von Steffen „Stilpirat“ Böttcher

Im letzten Jahr wurde ich nicht müde zu betonen, wie cool ich dieses Buch finde. Es hat mich inspiriert, motiviert und war viel zu schnell durchgelesen. Was hat mir an dem Buch so gut gefallen?

Das kannst du hier sehr ausführlich in meiner Rezension zu Abenteuer Fotografie von Steffen „Stilpirat“ Böttcher noch einmal nachlesen.


BIG SHOTS !

Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen von Henry Carroll

Dieses Buch hatte ich schon einmal in meinen Linktipps mit dabei. Da hatte ich schon bemerkt, dass das Wort Geheimnisse vielleicht etwas hoch gegriffen ist. Tipps finde ich passender. Wer also einen tollen Einstieg in die Fotografie und Technik von Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder auch Ansel Adams bekommen möchte, sollte sich das Buch zulegen.

Hier findest du mehr über BIG SHOTS ! Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen.


HOW WE DID IT- LOBSTER ISLANDHOW WE DID IT: LOBSTER ISLAND

Hier mal ein E-Book – und dazu noch der etwas anderen Art. Planst du auch manchmal ein Fotoprojekt? Aber wie gehst du es an? Was musst du alles so bedenken. Lauren und Rob vom photographyconcentrate.com haben ihren Traum in die Tat umgesetzt und sind vor der Küste Kanadas auf Lobster Island gefahren und haben ihr Fotoprojekt umgesetzt.

In „HOW WE DID IT: LOBSTER ISLAND“ geht es – so kannst du dir sicher denken – um das „how-to“. Hier erfährst du mehr über das spannende Projekt „HOW WE DID IT: LOBSTER ISLAND“.


Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson

Der große Henri Cartier-Bresson im günstigen Taschenbuch. Ganz klar, dass es damit durchaus Bestseller-Ambition im Schirmer Mosel Verlag hat. Klar, ein Taschenbuchformat bietet nur begrenzt Platz für Bilddarstellung. Aber die 128 Seiten sind perfekt für Neueinsteiger ins Thema Henri Cartier-Bresson. Hier erfährst du mehr über Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson.


Life. Love. Beauty von Keegan Allen

Okay, hier schummele ich ein bisschen. Denn dieses Buch habe ich noch nicht. Ich habe einen Trailer gesehen. Dieser ist schrecklich amerikanisch, aber trotzdem irgendwie spannend. Zudem ist das Buch Nr.1 Bestseller im Bereich Themen & Motive in der Fotografie. Also was ist dran? Ich weiß es nicht, aber werde es herausfinden. Hier könnte ihr mehr über „Life. Love. Beauty“ von Keegan Allen erfahren.

Und hier sehr ihr besagten „oh my gosh, this is amazing“ Ami-Trailer:


Was sind deine Fotobuch-Empfehlungen?

Das waren meine Tipps spannender Fotobücher, die ich in letzter Zeit gelesen und entdeckt habe. Die Liste werde ich aber alsbald erweitern. Welche Tipps hast du, die ich hier mit aufnehmen soll? Was sollte ich dringend lesen? Was hat dir besonders viel Spaß gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar. Und schau doch gern mal hier, wenn dich auch interessante Filme zum Thema Fotografie interessieren.

Fotografieren lernen: 10 coole Tipps für Foto-Anfänger + Pdf-Download

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Eigentlich ist Fotografieren lernen ganz einfach und verständlich! Bevor du also als Anfänger nach Gründen oder Tipps zum Kauf einer neuen Kamera – egal ob Spiegelreflexkamera oder Systemkamera – suchst, probiere lieber ein paar sehr einfache Tipps zum Fotografieren lernen. Denn das Ergebnis sind ohne Frage super neue Foto-Ideen und vor allem faszinierende Motive! Hier hab ich ein paar Tipps dazu aufgeschrieben, mit denen das Foto auch mit der günstigsten Kompaktkamera und ohne Profi Fotostudio gelingt und du ganz einfach, egal ob als angehender Fotograf oder Anfänger, im Bereich Fotografieren Tipps lernen und vor allem schnell (und kostenlos) umsetzen kannst.

„Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand.
Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie.“
[Detlev Motz]

Ganz unten findest du zudem ein kostenloses Pdf und ein eBook mit super coolen Tricks zum richtig Fotografieren lernen. Dieses ist voller wichtiger Grundlagen zum Fotografieren lernen, die ich auch in jedem Fotokurs anwende. Damit meine ich insbesondere lehrreiche Grundlagen für Anfänger – aber auch Fortgeschrittene. Denn es geht um elementare Dinge wie Bildgestaltung, Grundlagen der Fotografie, ISO, Blende, Belichtung und so weiter.

Wenn du dann immer noch mehr wissen willst, so hab ich dir ergänzend auf meinem gesamten Foto-Blog jede Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren sowie viele Fotoaufgaben in einer Art gratis Online Fotokurs zum mitmachen zusammengestellt. Denn gerade deine eigenen Motive hochzuladen macht natürlich am meisten Spaß, gerade vor dem Hintergrund, dass du es ja lernen willst.

Tipps für deine Grundlagen der Fotografie

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Zum lernen gehört auch Fehler machen zu dürfen. Hier meine Fehler beim Fotografieren.

Wenn ich dir zum Fotografieren Tipps gebe, geht es mir aber nicht unbedingt nur um die richtige Einstellung an deiner Kamera aus Sicht eines Fotografen. Viel mehr sind diese Tipps die Grundlagen der Fotografie und (ja das gehört für mich dazu!) Bildbearbeitung. Mit Bildbearbeitung (egal ob Photoshop, Lightroom oder mit was auch immer du Bildbearbeitung machst) beschäftige ich mich super gerne und das ist für mich wie das veredeln der tollen Fotoidee.

All das bildet dein solides Basiswissen von deinem Weg als Fotografie-Anfänger hin zum angehenden Fotografen, um mit deiner Digitalkamera richtig cool fotografieren zu lernen.

Diese Tipps sollen für dich der perfekte Einstieg in die Welt der Fotografie sein – egal ob du dich für Porträtfotografie oder Landschaftsfotografie interessierst, mehr über Themen wie Belichtung, Bildgestaltung oder Bildbearbeitung lernen möchtest – oder einfach kreative Fotoshooting Ideen ausprobieren willst. Naja, aber was bedeutet schon richtig fotografieren, wenn du die Grundlagen noch nicht kennst.

Womit fotografiere ich?

Ich fotografiere mit unterschiedlichsten Kameras, hab eine Canon 6D Mark2 Vollformat-Kamera, eine kompakte Fuji x100f sowie eine günstige Fuji x10, fotografiere aber ebenso gerne mit meinen iPhone. Denn es ist klar: Teure Technik, große Megapixel-Schlachten und Superzooms ersetzen nämlich noch lange nicht etwas Kreativität, das Fotografieren lernen und ein geschultes Auge. Nun aber genug der Vorrede – wie gesagt, in all meinen Beiträgen geht’s mir um die Fotografie für Anfänger und diese gut zu erklären, um für dich den Hintergrund zu bilden auf deinem Weg zum richtig fotografieren lernen. Viel Spaß dabei!


1. Die Drittelregel als Grundlage der Bildgestaltung zum Fotografieren lernen

Bildkomposition mit der Drittelregel
Bildkomposition laut Drittelregel: Motiv Baum/Himmel jeweils im Bilddrittel (Quelle: wikipedia.org)

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du dich einmal mit dem Thema „der goldene Schnitt“ beschäftigst.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.

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Gerade in der Porträtfotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.


2. Die Kamera-Perspektive

Froschperspektive, Low-Angle-Shot, Dutch Angle oder Vogelperspektive?

Fotografieren lernen: Die Normalperspektive mit Motiv auf der Augenhöhe
Kleine Krabbe in Normalperspektive: Motiv auf der Augenhöhe!

Oft habe ich zu Beginn des Fotografieren Lernens die wichtigste Perspektive vergessen: Die Normalsicht.

Hast du schon mal ein kleines Kind, die Stammtisch-Runde, das kleine Erdmännchen oder das Blümchen fotografieren wollen? Aber irgendwas stimmte nicht mit dem Bild? Vielleicht die Perspektive? Das Objekt liegt tiefer, als ich es bin. Was jetzt?

Ganz einfach! Das nächste Mal auf die Knie gehen oder – wenn nötig – sogar auf den Boden legen und auf gleiche Höhe wie das Objekt begeben. So ging es mir auch mit dem Foto der kleinen Krabbe: Runter in den Schlamm und auf Augenhöhe mit dem Motiv. Es tut sich eine ganz neue Welt auf!

Hier findest du noch mehr zum Thema Kamera-Perspektive.

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Put on your dancing shoes?! Fotografiert mit meiner Canon Vollformat und einem Tele/Zoom.


3. Das richtige Licht zum Fotografieren lernen

Natürlich geht es um die Blende, den richtigen ISO Wert und die perfekte Verschlusszeit bzw. Belichtungszeit. Doch bevor ich mich mit all diesen technischen Begriffen beschäftigt habe, war es einfach wichtig zu wissen: Ich brauche das richtige Licht. Aha, es geht also um die (richtige) Belichtung. Habe ich das nicht, ist mein Bild entweder Überbelichtet oder Unterbelichtet.

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Nebel über der Spree in Berlin – dieser erzeugt eine faszinierende Stimmung. Trau dich einmal raus und nimm deinen Fotoapparat mit!

Auch Kompakt-Kameras haben zur Regulierung der Belichtung oft einen +/- Symbol oder die Sonne, das Kunstlicht oder ähnliches. Probiert es aus und versucht es ohne Blitz. Eine angeblitzte Person drinnen zu fotografieren, sieht (oft) gruselig aus. Weiße Gesichter, erschrockene Augen – da kann die feine Party schon mal richtig schlimm aussehen. Ohne Blitz verwackelt alles?

Wer keine ruhige Hand hat, dem hilft es sich anzulehnen, die Kamera fest(er) zu halten und nicht zu hektisch auf den Auslöser zu drücken. Optimal ist natürlich das Stativ. Hilfestellung liefert aber auch das Anlehnen an einen Wand oder auflegen auf einen festen Gegenstand – die Straßenlaterne, die Mauer oder der Briefkasten.

Je nach Brennweite wird’s ab Belichtungszeiten von 1/50 Sekunde oder länger kritisch mit der ruhigen Hand. Dann droht dein Foto zu verwackeln. Merke dir dazu auch als Faustregel für Freihand-Verschlusszeit den Kehrwert aus Brennweite = Einstellung Verschlusszeit (50 mm = 1/50 s oder 100 mm = 1/100 s).

Ideal, um das zu üben ist übrigens die Blendenautomatik deiner Kamera. Mit der Blendenautomatik (TV = Time Value oder S = Shutter Priority) gibst du deiner Kamera die Verschlusszeit vor. Das ist insbesondere beim Sport (der schnelle Läufer bei 1/500s), bei Naturaufnahmen mit seidigem Wasser (1/10s) oder in ähnlich lichtkritischen Situationen super.

Gegenlicht-Fotografie-lernen-Tutorial
Im Gegenlicht: Die Kanten werden weich und alles schimmert im gelben Licht

Hier findest du tolle Tipps zum Thema Licht in der Fotografie lesen lernen.


Video-Tipps: Fotografieren lernen online

10 Tipps in 2 Minuten für coole und kreative Fotos

Hier habe ich dir meinen Lieblingstipps in einem Video zusammengefasst. Alle Tipps und noch viele weitere findest du übrigens auch in meinem eBook zum Thema Fotografieren lernen.

YouTube zum Fotografieren lernen

Zudem habe ich hier noch einen Beitrag, in dem ich dir die besten Videos auf YouTube zum Fotografieren lernen vorstelle.


4. Fotografieren lernen mit Tiefenschärfe

Fotografieren lernen: Tiefenschärfe auf dem Objekt
Erdmännchen in scharf, Hintergrund unscharf. Das Auge weiß dank der richtiger Blende und Fokus-Einstellung, wo es hinschauen soll.

Du kannst das das Auge des Betrachters lenken – das ist eines der Geheimnisse der Bildgestaltung. Was ist dir wichtig, wenn du ein Bild machst? Wo soll als erstes hingeschaut werden?

Ist es ein Porträt (hier findest du übrigens mehr zum Thema Porträtfotografie) , dann sollte natürlich das Gesicht scharf im Fokus sein. Ist es eine Landschaftsaufnahme (hier ein paar coole Tips zum Thema Landschaftsfotografie), dann willst du sicher alles scharf im Bild haben. Ist es einen Closeup – und du willst die Details betonen?

Genau dafür gibt es die Tiefenschärfe – oder Schärfentiefe. Du bestimmst den Schärfepunkt im Bild. Damit ist die Tiefenschärfe quasi DAS Maß für die Ausdehnung des scharfen Bereichs. Alles davor und danach ist mehr oder weniger scharf.

Für das Spiel mit der Tiefenschärfe musst du etwas mehr wissen zur Blende. Hier dafür die Blende deiner Kamera – einfach erklärt!

Super für tolle Experimente mit Tiefenschärfe und im Fokus ist die Nutzung einer Festbrennweite. Das ist ein Objektiv, mit nur einer Brennweite und ohne Zoom. Hier findest du mehr zum Thema Festbrennweite.

Fotografieren lernen: Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich - wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.
Eine geringe Schärfentiefe fokussiert sich also nur auf einen geringen Bereich – wie hier der zarte Fuss des Neugeborenen.

Fotografieren lernen: Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet - man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich - quasi so weit das Auge reicht.
Gerade in der Landschaftsfotografie wird viel mit kleinen Blenden gearbeitet – man erzeugt damit einen große Tiefenschärfe und es das gesamte Bild im Schärfebereich – quasi so weit das Auge reicht.

In den meisten Automatik-Einstellungen hat man ein Programm wie Makro (eine kleine Blume), Porträt (ein Gesicht) und so weiter. Dann ändern sich die Einstellungen in der Kamera automatisch. Wenn man nun den Auslöser antippt oder beim Touchscreen auf den Bildschirm tippt (zum Beispiel beim iPhone), wird der Fokuspunkt gesetzt. Bei professionelleren Kameras wie zum Beispiel der DSLR-Kamera hat man mehr Einstellungen. Aber dazu später mehr.

Fotografieren lernen: Fokussiere dich auf das Wesentliche
Mit dem Fokus bestimmst du den Blick des Betrachters – hier ist der Fokus auf den Tropfen. Eine tolle Stimmung wird dadurch erzeugt!


5. Weniger ist mehr: Bilder anschließend sortieren und bearbeiten

Im Jahre 2013 wurden mehr Fotos fotografiert, als zusammengerechnet in allen Jahren vorher. Aber es spricht nicht unbedingt für die Qualität. Kein Wunder, dank Smartphone und fotografieren mit Handy, 64GB Speicherkarten und dem digitalen Overload werden unendlich viele Bilder geschossen.

Fotografieren bedeutet für mich Geschichten zu erzählen.
Eine Foto-Auswahl treffen: Es ist so toll mit seinen Fotos Geschichten zu erzählen.

Wenn ich zum Fotoabend einlade, werde ich nicht zur Freude beitragen, wenn sie meine 2000 Bilder aus dem letzten Fotourlaub anschauen dürfen. Weniger ist mehr. Sortieren, löschen und die Highlights separat abspeichern oder als Favoriten speichern.

Kostenlose Programme für die Bildbearbeitung wie Picasa von Google machen einem das Fotos ordnen, und Fotos kostenlos bearbeiten einfach. Die Profilösung ist Adobe Lightroom oder Photoshop. Doch zum Start ist das nicht nötig.

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Geh nah ran und reduziere dein Foto auf das Wesentliche! Nähe erhöht die Bildwirkung.

Weniger ist mehr: Hier habe ich Tipps für die Reduktion in deinen Fotos.


6. Suche dir ein klares Hauptmotiv

Es klingt so einfach, doch machen es sich viele immer so schwer. Was genau willst du fotografieren? Zeige einmal einige deiner Bilder deinen Freunden. Frage sie, was auf dem Foto passiert, worum es geht. Beobachte, ob sie dir dein (gewünschtes) Hauptmotiv benennen. Nennen sie vielleicht sogar etwas ganz anderes? Das wäre natürlich nicht so gut. Schließlich hattest du ja eine ganz andere Aussage angestrebt mit deinem Foto. Also übe dich zu fokussieren und wähle dir ein klares Hauptmotiv aus. Du wirst erstaunt sein, wie sich dein Foto verändert!


7. Lenke den Blick durch den Fokus

Du kannst das das Auge des Betrachters lenken. Damit entscheidest du, was dir wichtig ist, während du ein Bild machst. Wo soll als erstes hingeschaut werden? Ist es ein Porträt, dann sollte natürlich das Gesicht scharf im Fokus sein. Ist es eine Landschaftsaufnahme, dann willst du sicher alles scharf im Bild haben. Ist es einen Close-Up – und du willst die Details betonen? Genau dafür gibt es die Möglichkeit die Tiefenschärfe per Fokus zu steuern. Du bestimmst den Schärfe-Punkt im Bild. Alles davor und danach ist mehr oder weniger scharf (je nach Wahl der Blende).


8. Suche nach Linien

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Linien in deinem Foto helfen dem Auge und führen den Blick

Linien sind überall. Egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder in die Kurve gehend. Linien führen deinen Blick und du folgst ihnen. Aber Linien können sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Horizontale Linien wirken oft stabilisierend oder geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben für mich oft etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Schau dich um und suche nach Linien für deine Bildkompositionen. Das kann ein Gartenzaun sein, das kann eine Straße sein, eine Hochspannungsleitungen, eine Tischplatte oder eine Hauswand.


9. Rahme dein Motiv ein

Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte
Rahmen lenken deinen Blick und umrahmen deine Geschichte

Überall gibt es Rahmen für dein Motiv. Ich meine nicht den klassischen Holzrahmen. Gemeint ist ein natürlicher Rahmen. Das kann der Blick durch eine Tür oder Hecke sein, die Ansicht durch eine Hofeinfahrt oder einfach etwas nicht unbedingt zu identifizierendes, das deinem Hauptmotiv einen Rahmen gibt, wie zum Beispiel Äste, Blätter oder der Blick über die Schulter des Gegenübers. Durch diesen Rahmen lenkst du die Augen des Betrachters direkt auf dein gewünschtes Hauptmotiv und gibst dem Foto auch eine gewisse Tiefe.


10. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

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„Vordergrund macht Bild gesund“ heißt es in der Fotografie

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.


Tipp: Weniger ist mehr – Die Grundausstattung deiner Kamera

Fotografieren-TippsIch habe mich zu Anfang mit unendlich viel Technik eingedeckt. Gestartet hab ich mit einer Canon DSLR und dem dazugehörigen Objektiv. Als ob ich eine Ausbildung als Fotograf beginnen will. Was für ein Quatsch. Egal, ob Nikon, Fuji, Sony oder Canon – als ob man beim Fotografieren Können und gute Fotos mit viel Technik erkaufen kann. Dem ist nicht so! Egal ob Hobbyfotograf oder Amateur.

Denn eigentlich braucht es nur wenig an Foto-Equipment um loszulegen – nämlich deine Kamera und ein gutes Objektiv! Du willst dich ja nicht gleich mit einem Fotostudio als Fotograf selbstständig machen 🙂

Als Zusatzanschaffungen für deine Kamera am Anfang deiner Reise in die Fotografie empfehle ich eine gute und schnelle Speicherkarte (z.B. 32MB), eine Zusatzakku (für längere Touren), eine kompakte Kameratasche sowie ein Stativ. Zudem ist ein Fern- oder Kabelauslöser praktisch, geht aber zu Anfang auch mit dem 2 oder 10 Sekunden Selbstauslöser (dazu später mehr). Mehr braucht es vom Equipment her nicht, damit wir uns ins Abenteuer der kommenden Tage stützen können.

Hier noch mehr zum Thema Kamera kaufen.


Fazit: In der Fotografie geht’s um diese 3 Kernfragen:

  • Wie kann ich meinem Hauptmotiv Aufmerksamkeit geben?
  • Wie kann ich das Auge des Betrachters ins Foto und durch die Komposition begleiten?
  • Welche Elemente kann ich eliminieren und störenden Elemente aus dem Foto verbannen?

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Fotografieren lernen: Ein ganz schlichtes Motiv wirkt durch den direkten Blick auf die Details.


ISO, Blende & Belichtungszeit ganz einfach

Puh, plötzlich sollen wir alles selber regeln. Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren. Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Wie geht’s weiter beim Abenteuer Fotografieren?

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Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Um ehrlich zu sein, ist dies der am wenigsten glamouröse Teil. Ich muss dir nämlich verraten, dass du weiter üben musst. Nein, formulieren wir es anders: mit jeder neuen Fotoaufgabe wartet ein neues Abenteuer. Hier habe ich dir ein paar grundlegende Fotografie Tipps an die Hand gegeben, diese gilt es nun anzuwenden. Immer wieder. Also auf geht’s!

Klar, du wirst üben müssen und dann wieder üben und wieder, bis deine Finger sich irgendwann wie von selbst durch die Einstellungen klicken. Fotografie ist Magie. Jeden Tag wieder. Jetzt haben wir das erste Handwerkszeug an Tipps gelernt und nun geht es in die kreative Umsetzung.

Mein Tipp: Nimm deine Kamera überall mit hin. Wenn du jeden Tag fotografierst, ist es viel einfacher, wenn du deine Kamera auch wirklich dabei und schnell zur Hand hast. Dafür habe ich neben meiner großen Spiegelreflex-Kamera immer eine zweite kleine kompakte Kamera dabei. Einziger Anspruch war, dass diese Kamera das RAW Format hat.

Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Zudem ist es super auch viel und häufig Fotos anzuschauen. Zum Beispiel die Fotos berühmter Fotografen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder Annie Leibovitz. Schau immer genau hin. Was gefällt dir an ihrem Stil, welche Tricks der Bildgestaltung oder auch Grundlagen der Fotografie kannst du in ihren Bildern entdecken?


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Gratis Tipps für die Bildkomposition als Pdf-Download

Eigentlich ist es gar nicht so schwer mit der korrekten Foto-Komposition. Zur Übung habe ich dir hier 8 Fragen aufgeschrieben, die du dir selbst immer stellen kannst, bevor du auf den Auslöser drückst.

Diese kannst du als Pdf-Datei runterladen. Klicke dazu einfach ein Like via Facebook, Twitter oder Google auf einem der Symbole und als Dankeschön erscheint ein Downloadlink für die Pdf-Datei:

Nachdem du ein Like geklickt hast, sollte hier drüber der roter Link (fotografieren-lernen-pdf-kompositionshilfe) erscheinen 🙂 1000 Dank!


Linien, Farbe und Perspektive können ein eher banales Bild ganz toll machen.


Hier habe ich noch mehr Ideen für Dich

Noch mehr Fotoshooting Ideen und Inspiration gesucht? Dann brauchst Du diese Kreativ-Ideen für Deine Fotografie. Lass Dich inspirieren und überraschen. Vieles kann sooo schön einfach sein 🙂


Oder suchst du tolle Bücher zum Fotografieren lernen


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
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5 einfache Tipps zur Bildbearbeitung: Mein Lieblingsworkflow

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Nicht jedes Foto ist „out of the camera“ ein absolutes Meisterwerk. Daher hier meine ganz einfachen Tipps zur Bildbearbeitung für Anfänger. Denn überall wird ja ein wenig getrickst und aufgebrezelt. Ganz so intensiv will ich es nicht betreiben. Erstens bin ich kein sonderlicher Crack in Photoshop & Co. Es muss nicht immer Photoshop sein. Ich bearbeite meine Fotos gerne mit Lightroom – meiner Meinung eines der besten Bildbearbeitungsprogramme für Anfänger. Denn du hast per se etwas weniger Auswahl an Nachbearbeitungswerkzeugen als im Gegensatz zu Photoshop. Zudem bin ich kein Fan von großer Nachbearbeitung. Doch ein paar einfache Schritte wende ich bei meinen Fotos immer an, um ihnen den kleinen Extraschliff zu geben.

Vorab sei gesagt: Jedes Bearbeitungsprogramm verwendet eine andere Begrifflichkeit. Egal, ob du die Klassiker wie Lightroom, Photoshop oder auch Programme zu Bildbearbeitung online verwendest. Die Basiswerkzeuge hat aber fast jedes halbwegs empfehlenswerte Programm an Bord.

Hier meine wichtigsten Schritte in der Bildbearbeitung

1. Die Welt begradigen: der Horizont

Lightroom ganz einfach: Den Horizont begradigen
Lightroom ganz einfach: Den Horizont begradigen

Zu allererst korrigiere ich den Horizont. Diese Linie sollte wirklich waagerecht sein. Sonst wird den Betrachter unterbewusst irgendwas stören.

2. Unwichtiges raus: klare Schnitte setzen

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Trenne dich von allem, was nicht in deine Szene gehört – notfalls per Schnitt-Tool und Crop

Reduziere dein Motiv und eliminiere alles Unwichtige.
Eine Person läuft halb ins Bild? Ein Baum ragt ungewollt hinein? Trenne dich von Unwichtigem und beschneide bei Bedarf das Foto. Das lenkt den Blick auf das Wesentliche.

3. Die richtigen Farben: der Weißabgleich

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Der Schnee soll nicht blau sein. Das zu korrigieren ist ganz einfach mit Lightroom!

Gleiche den Weißabgleich und damit die Farbe im Foto an. Fotografiere dazu unbedingt im RAW-Format. Dann hast du dein Foto als digitales Negativ und allen Spielraum im Hinblick auf Anpassungen im Weißabgleich.

4. Farben und Kontraste anpassen

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Die Farben in meinen Fotos dürfen gerne richtig satt sein und leuchten!

Wie wirken die Farben? Satt, kräftig und leuchtend? Wie sollen sie wirken? Stimmen die Kontraste? All das ist auch Teil meines Routine- Workflows.

5. Der Blick für das Wesentliche: die Augen

Einfach Lightroom lernen: Augen aufhellen
Ein ganz einfacher Schritt in Lightroom – die Augen aufhellen

Die Augen machen dein Porträt – also gib ihnen etwas Schärfe und Sättigung.
Sobald du Menschen fotografierst, sind die Augen enorm wichtig. Da geht der Blick hin. Also betone diese doch ein wenig. Etwas Schärfe, etwas Sättigung und schon ist es da – das Leuchten in den Augen.


Ich arbeite mit Lightroom

Adobe Lightroom ist neben Photoshop natürlich der ultimative Favorit zur Bildbearbeitung, zur Bildverwaltung und Entwicklung deiner Fotos. Ich finde Lightroom noch um einiges einfacher und intuitiver in der Anwendung.

Wenn du mehr über Lightroom und die Preise erfahren willst (ich nutze beispielsweise die Creative Cloud für Fotografen) dann habe ich hier ein paar Infos für dich.

 


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Fotografieren lernen – Das Buch

NEU: Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren!


Super coole Tipps für deine Fotografie & hinzu dein gratis Fotobuch!

5 Tricks für bessere Fotos - Gratis Fotografie-eBook
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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!


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