Die ganze Wahrheit – Was ist dein wirkliches Problem in deiner Fotografie ist

Eine neue Kamera zu kaufen ist super. Ja, ich kenn dieses Adrenalin. Lese mir vorab hunderte von Testberichten für Kameras durch. Aber unter uns: Du brauchst keine neue Kamera. Warum nicht? Genau dafür habe ich dir hier ein paar Gründe zusammengeschrieben.

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Verstehe deine Kamera. Hier habe ich mir meine kleine immer-dabei Fuji x10 einmal genau angeschaut: 0. Objektiv mit Blendenwerten, 1. Brennweite, 2. Fokuswahl, 3. Sucher, 4. Blitzschuh, 5. Programmwahl, 6. Belichtungswahlrad, 7. Quickmenü, 8. Auslöser, 9. Hilfslicht-Messung.

Du hast bereits eine Kamera

Oh nein, du hast doch schon eine Kamera. Ja, aber… denkst du jetzt. Sei doch mal ehrlich – deine Kamera macht bereits großartige Fotos. Eine neue Kamera motiviert dich möglicherweise deine Kamera wieder öfter zur Hand zu nehmen. Aber dann haben wir es ja – sind wir mal ganz ehrlich mit einem anderen Thema zu tun.

Denn die Freude an so einem neuen Werkzeug wie einer Kamera, die gerne mal an die 500-1000 Euro kosten (naja, oder sogar noch mehr) verblasst schnell. Denn der Kern liegt doch woanders. Du hast den innigen Wunsch diese tollen Wow-Fotos zu machen, die dich selbst staunen lassen. Und die du immer wieder anschauen möchtest.

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Nachtfotografie fand ich schon immer echt beeindruckend – besonders bei solchen Standorten wie hier auf dem Hochhaus am Platz der Vereinten Nationen.

Was brauchst du wirklich in deiner Fotografie – statt einer teuren Kamera?

„Talent ist wichtiger als Technik.“

– Andreas Feininger

Weißt du eigentlich was deine Kamera alles kann

Hast du dich schon mal intensiver damit beschäftigt. Hast du schon mal versucht genau zu verstehen, wie deine Kamera ein Foto macht? Denkst du wirklich, dass teure Kameras immer bessere Fotos machen, als eine günstige Kamera?

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Was genau siehst du? Welche Linien, Zacken und Formen tauchen auf, wenn du Motive wirklich siehst?

Deine Kamera besteht aus drei grundlegenden Elementen: einem optischen Element (dem Kamera-Objektiv), einem mechanischen Element (die Kamera selbst – egal ob DSLR oder Kompaktkamera) und dem Speichermedium (z.B. SD-Karte oder – früher – der Film). Das ist bei allen Kameras gleich. Damit möchte ich nicht das wundervolle Mysterium Kamera entzaubern, vielmehr macht diese Reduktion auf die wesentlichen Bestandteile es einfacher, das technische Wunderwerk besser zu verstehen.

(Fast) alle Kameras funktionieren nach diesem Prinzip. Und nun kommt dein kreativer Einsatz hinzu mit diesem kleinen Kamerawunder zu spielen. Denn deine Kamera zu gebrauchen ist der wesentliche Punkt wirklich gute Bilder zu machen.

Grundlagen der Fotografie – statt ein Fuhrpark an Kameratechnik

Dafür lege ich dir ans Herz dich natürlich mit den Grundlagen der Fotografie zu beschäftigen. Damit meine ich die Grundlagen ISO, Blende und Belichtungszeit zu verstehen, aber vor allem auch raus zu gehen und die wichtigen Einflussfaktoren wie Licht oder Bildgestaltung kennenzulernen. Denn aus all diesen Komponenten entwickeln sich deine genialen Fotos. Und die Sorge sei dir genommen: Genau das kannst du lernen. Aber auch die Herausforderung: Das solltest du lernen. Und da hilft dir keine noch so tolle, teure Kamera – denn es gehört Übung dazu.


„Das Equipment, welches wir gebrauchen, spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen.“

– Sam Abell

Verstehe den Prozess des Fotografierens

Was genau macht den Prozess des Fotografierens aus? Lerne deine Kamera besser kennen. Schließlich wird dich dieses kleine Wunderwerk intensiv begleiten.

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Arena Berlin: Ein spannender Ort, wenn du Urban Art und Streetfotografie magst – fotografiert mit meiner alten Canon 550D.

Verstehe deine Kamera und die Abläufe

Aber was geht nun in deiner Kamera vor, wenn du ein Foto machst? Der Vorgang lässt sich auf wenige Schritte reduzieren:

  1. Auf dein Motiv (egal ob Baum, Mensch, Insekt o.Ä.) fällt Licht. Dieses Licht wird reflektiert.
  2. Die Linse deines Kameraobjektivs fängt diese Reflexion der Licht- strahlen ein, die auf dein Motiv fallen.
  3. Im Objektiv deiner Kamera befindet sich die Blende, eine winzige Öffnung. Stell dir die Blende wie die Pupille im Auge vor. Bei Dunkelheit ist sie weiter geöffnet, damit mehr Licht einfallen kann. Ist es sehr hell, dann werden die Pupillen kleiner, sodass weniger Licht ins Auge fällt.
  4. Neben der Blende regelt die Belichtungszeit, wie viel Licht durchs Objektiv in die Kamera gelangt. Das passiert durch den Verschluss. Wenn es hell ist, öffnest du den Verschluss kurz, um wenig Licht reinzulassen. Wenn es dunkler ist, etwas länger, um mehr Licht reinzulassen. Zu Blende und Belichtungszeit kommen wir später noch ausführlich.
  5. Früher wurde das Bild mithilfe einer chemischen Reaktion auf Film gebrannt. Heute übernehmen der Kamerasensor und die Speicherkarte diese Aufgaben. Das Objektiv projiziert das Bild auf den Sensor. Die einzelnen Bildpunkte (Pixel) können vom Sensor ausgelesen und digital gespeichert werden.
  6. Die Kamera speichert die Sensordaten im vorher ausgewählten Format, wie z.B. RAW oder JPG. Zu den Speicherformaten erzähle ich dir später noch mehr.

Du brauchst nicht die neusten Funktionen

Wow, super, was immer so alles erfunden wird. Ein Sensor, um im Dunkeln zu fotografieren? Ähm – nein, das brauche ich nicht. Denn – ganz ehrlich – mit meiner 7 Jahre alten Spiegelreflex kann ich auch einfach vor die Tür und tolle Nachtfotografie Aufnahmen machen.

Die neuen Funktionen super neuer Hightech-Kameras sind häufig so „übertrieben“ minimal, das auch alte Kameras genau diese Funktionen schon mitbringen. Schnellerer Autofokus (lerne doch einfach die Regeln für einen guten Fokus), weniger hohes ISO-Rauschen, noch mehr Bilder pro Sekunde (aber, bist du denn Sportfotograf oder Werbefotograf?!) usw.

Mein Tipp: Nimm dir doch einfach mal die Bedienungsanleitung deiner alten Kamera zur Hand oder lade diese aus dem Internet und recherchiere, was deine alte Kamera schon alles an tollen Funktionen kann.


Lies die Bedienungsanleitung deiner alten Kamera

Es kommt weniger auf eine High-Tech Kamera an als auf ein gutes Auge und einen tollen Blick für das Motiv.

Nimm dir also mal die Bedienungsanleitung deiner alten Kamera zur Hand. Wenn du sie nicht als Ausdruck hast, öffne die PDF-Datei, recherchiere online oder auf der CD-ROM deines Kameraherstellers.

  1. Keine Angst vor der Bedienungsanleitung. Sie ist kein Roman, den du von vorne bis hinten lesen musst! Schlage zuerst nach, ob es eine Kurzzusammenfassung, erste Schritte oder eine Schnellstart-Anleitung gibt, und lies diese.
  2. Der Autor der Bedienungsanleitung weiß nicht, wie viel du schon weißt. Verstehe sie als Sammlung mit kleinen Tipps.
  3. Unterteile die Bedienungsanleitung in kleine Kapitel. Was willst du lernen: Wie du deine Kamera startest? Wie der Akku eingebaut wird oder wo du die automatische Gesichtsfeld-Erkennung ausschaltest? All das beantwortet dir die Anleitung!
  4. Wer denkt, er braucht keine Anleitung, handelt grob fahrlässig. Denn Funktionen, wie die Formatierung der Speicherkarte oder den automatischen Weißabgleich zu machen, sind sehr wichtig, und du solltest sie kennen.
  5. Schlag die Warnhinweise nach. Den Akku nicht über Nacht laden? Die Handschlaufe doppelt binden? Alles wichtige Tipps, die du wissen solltest, bevor es zu spät ist.
  6. Markiere wiederkehrende Themen mit einem Klebezettel. Wie die Autofokuspunkte aktiviert werden, willst du vielleicht öfter lesen. Mache es einfach, wichtige Infos wiederzufinden.
  7. Pack die Bedienungsanleitung in deine Kameratasche. Vielleicht brauchst du mehr Infos, die du noch nicht gelesen hast!

Fordere deine Kreativität heraus

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Was genau siehst du? Kreise und Formen? Das müssen wir für unsere Fotografie erst einmal lernen!

Nun wird es ernst: Fordere deine Kreativität heraus und lass uns neue Bereiche der Fotografie entdecken. Denn du kannst zwar in den nächsten Online-Shop klicken oder in den Fotoladen gehen und eine Kamera kaufen, doch Ideen für bessere Fotos sind in dem Paket nicht enthalten.

Aber da habe ich einen guten Tipp für dich: Es liegt an dir, wie und in welcher Weise du deine fotografische Kreativität forderst. Denn wie in jedem Hobby kommt viel Spaß erst durch die wirkliche Herausforderung. Die Herausforderung neue Fotoideen anzupacken und auszuprobieren.


Was soll ich bloß fotografieren?

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Ein Ei, eine Gabel und Sonnenlicht zur Mittagszeit – fertig ist das kreative Fotomotiv

Vor einigen Jahren habe ich mir das Fotografieren lernen auf meine Vorsatzliste geschrieben. Ich wollte verstehen, was diese Fotografie Grundbegriffe ISO, Tiefenschärfe, Blende & Co. eigentlich bedeuten. Nicht mehr so viel über Technikkrams stolpern, sondern einfach ein gutes Foto machen, das hatte ich mir vorgenommen.

Heute findest du auf diesem – meinem – Fotoblog www.ig-fotografie.de eine spannende Sammlung der Entwicklungsschritte – von Anfängerfehlern zu kompakten Lerntipps, Links und immer neue Herausforderungen auf dem Weg zum besseren Foto.

Ein Tag ohne Kreativität? Geht nicht! Und wenn es nur eine Collage aus einem Tag im Wald ist. Das reicht schon!
Ein Tag ohne Kreativität? Geht nicht! Und wenn es nur eine Collage aus einem Tag im Wald ist. Das reicht schon!

In den Jahren habe ich gelernt, dass man die Fotografie nicht von heute auf morgen lernt. Stellen wir uns also neuen Projekten und lernen stetig hinzu. Aber dazu benötige ich immer neue Herausforderungen.

Wenn du Spaß am dazu lernen hast, so haben wir etwas gemeinsam. Darum geht es zum Beispiel in meinen Büchern Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos und Fotografieren lernen – die 30 Tage Challenge. Kennst du diese schon?


„Welches meiner Fotos mein Favorit ist? Das, welches ich morgen machen werde.“

– Imogen Cunningham, US-amerikanische Fotografin

Übung macht den Meister

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Manchmal ist es so einfach, was man aus Perspektive und Fokus machen kann!

Auch wenn ich mittlerweile selbst Fotoworkshops gebe, besuche ich immer noch sehr gerne Workshops anderer Fotografen. Die Themen sind bunt gemischt – von klassischen Volkshochschulkursen über geführte Fototouren durch Berlin bis zu Fotoreisen mit professionellen Fotografen. Los gehen diese Kurse oft mit kleinen Einführungsrunden. „Warum seid ihr hier?“, fragt der Referent. „Um wieder mal regelmäßiger zu fotografieren, man kommt ja sonst nie dazu“, entgegnen dann viele der Teilnehmer.

Schade, denn viele haben Technik im Wert von einigen Tausend Euro vor sich liegen. Warum braucht es einen Kurs, um einen Grund zum Fotografieren zu haben? Die besten Motive liegen doch so nah!

Also auf geht’s – beschäftige dich mit deiner Fotografie und sei hungrig nach neuen kreativen Fotoaufgaben und Ideen.

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Hinterfrage deine Wahrnehmung und wechsele immer mal wieder die Perspektive.

Ein ganzes Jahr für deine Kreativität

Hier habe ich übrigens ein ganzes Jahr voller Fotoaufgaben für dich in meinem neuen Online-Kurs mit wöchentlich neuem Kreativ-Futter für deine Fotografie.

Warum soll dir das helfen in deiner Fotografie?

Motiviere dich mit neuen Aufgaben – statt mit neuer Kameratechnik

Motiviere dich mit regelmäßigen Fotoaufgaben zu ganz neuen Motiven.

Alle Teilnehmer bekommen Zugang zum exklusiven Lernportal http://kreative-fotoideen.ig-fotografie.de/

Jede Woche wartet eine neue Fotoaufgabe auf dich.

Alle Teilnehmer habe die Möglichkeit ihr Fotos hochzuladen und mit den anderen Teilnehmern zu teilen und zu besprechen. Gemeinsam macht es nämlich noch mehr Spaß zu lernen!

Zu deiner Anmeldung gibt es diverses Fotografie-Begleitmaterial hinzu wie u.a.

  • 2 Videolektionen zum Thema „Kreative Fotoideen“ – Jeweils ca. 25 Minuten als Download-Video und als Stream
Zusätzlich zum Onlinekurs gibt es die Videolektionen zum Thema „Kreative Fotoideen“
  • Projekt 52 – Dein Fotografisches Tagebuch – als E-Book/Pdf für deinen Lernfortschritt
  • Fotografieren Lernen: 25 Einfache Tricks Für Bessere Fotos – als E-Book/Pdf

Hier findest du mehr zu deinem Onlinefotokurs…


Wie lerne ich fotografieren?

Wichtig ist für mich: dranbleiben, immer weiter lernen, die Kamera ausprobieren, raus aus dem Automatikmodus, Bilder kontrollieren – was war gut, was kann ich noch nicht?

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Fordere dich heraus zu vielen Perspektiven vom gleichen Motiv.

Denn zum Fotografieren lernen gehört, regelmäßig zu fotografieren. Immer wieder – egal was!


Jede Menge Inspiration für deine Fotografie –
in einem kompakten Buch

Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Grübelst Du auch immer wieder über neue Ideen nach? Dann könnte mein Buch Dir den nötigen Schub geben. Dann habe ich etwas für dich. Vor einiger Zeit ist mein Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen.

Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Das Ergebnis: Ungewöhnliche Bildausschnitte, neue Perspektiven, fotografische Blicke über den Tellerrand. Der perfekte Ratgeber für alle, die mit Spaß kreative Fotos machen möchten!

Lass dich hier inspirieren!


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