10 Tipps für wundervolle Alltags-Fotos

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Willst du wissen, warum ich mich gerade in den letzten Jahren immer mehr in die Fotografie verliebt habe? Ich liebe es die alltäglichen Momente zu fotografieren. Diese sind nämlich oft viel fotogener und spannender in Szene zu setzen. Klar, seit ich einen kleinen Sohn hab, gibt es von diesen aufregenden alltäglichen Szenen unendlich viele. Aber auch auf meinen Fototouren mit Euch geht es immer wieder für mich vorbei an vermeintlich alltäglichen Szenen, die ich in Szene setzen will. Daher habe ich einmal meine liebsten Tipps für wundervolle Alltagsfotos zusammengefasst und dir hier aufgeschrieben. Dabei ist es egal, ob du Fotoanfänger bist oder fortgeschrittener Fotoamateur – es ist immer wieder spannend Momente in Szene zu setzen. Du hast noch weitere Tipps? Prima – ich freue mich auf deinen Ideen.

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Der Alltag liefert die tollsten Momente für echte Wow-Fotos – hier ein paar Tipps für tolle Fotos …

Momente, die du gerne festhalten möchtest

Alles ist vergänglich. Aber mit deiner Kamera hast du die Chance Dinge festzuhalten. Klingt philosophisch, ist aber so. Egal, ob es dein Familienleben ist oder der Besuch in der Altstadt von Havanna auf Kuba. Überlege dir Momente, die du gerne festhalten möchtest und schreibe sie dir auf. Keinesfalls musst du sie umgehend fotografieren, aber sobald sich die Gelegenheit ergibt, wirst du dich dran erinnern.

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Die Schaukel im Garten gehörte zu einem der Highlights unseres letzten Urlaubs. Schön, dass ich sie im Foto festgehalten habe!

Fotografiere aus unterschiedlichen Winkeln

Wenn du besondere Sichtweisen erzeugen willst, versuche den Blick aus ungewöhnlichen Perspektiven. Es schaut komisch aus, wenn ich in der Stadt fotografiere und plötzlich auf den Knien herumkrieche oder mich flach auf dem Boden lege. Aber zeige den verwunderten Gesichtern im Anschluss dein Foto, dass du dadurch fotografieren konntest, und plötzlich versteht jeder deine Verrenkungen. Also beobacht und fotografiere aus unterschiedlichsten Richtungen – von oben, von links oder rechts hinten unten oder wie auch immer. Denke kreativ!

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Der Blick über die Schulter liefert eine ganz neue Perspektive auf das Eisessen.

Licht zuerst, danach erst die Location

Licht macht dein Foto. Du machst dich immer auf die Suche nach coolen Locations. Aber was ist ein super Ort ohne das passende Licht. Also suche nach tollen Lichtsituationen und dann kannst du dir dort die passende Ecke für dein Foto suchen.

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Licht macht dein Foto. Hast du Gegenlicht, hast du das Licht im Rücken oder seitliches Streiflicht? Die Richtung des Lichts bestimmt, wo die Höhepunkte und Schatten in deinem Foto liegen.

Details machen die Situation lebendig

Immer haben wir den Blick für das Hauptmotiv, vergessen aber die kleinen Dinge drumherum. Die abgestellten Schuhe am Strand, das Handtuch am Beckenrand oder die Tasse im Sonnenlicht. Diese Details machen deine Szene und dein Fotoreportage lebendig. Also halte Ausschau und

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Entwickle ein Auge für die kleinen Details drumrum. Diese machen es lebendig!

Erzähle eine Geschichte

Es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte“ war mal ein Werbespruch. Diese wollen wir zeigen. Na ja, eigentlich noch viel mehr. Du hast die Chance näher ranzugehen. So kann jedes morgendliche Müsli oder den Kaffee als Basis deiner Geschichte nutzen. Welche Handlungsabläufe erkennst du? Was passiert, wenn du einen zweiten Blick zeigst – mit der Kamera, die auf dem Küchentisch liegt und die Tasse in Großaufnahme fotografierst zeigt? Denke in Variationen, in Details, möglichen Perspektiven und mache deine Geschichte spannend. Und denke daran, dass weniger mehr ist. Wie machst du es spannender? Gelingt es dir, deine Geschichte in einem Foto zu erzählen? Wie viel Platz benötigt deine Geschichte – ein Bild, drei oder zehn Bilder?

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In wie vielen Bildern willst du deine Geschichte erzählen?

Lenke den Blick

Gerade in verwirrenden Situationen mit viel Aktivitäten, Details oder auch Farben ist es wichtig den Blick des Betrachters zu lenken. Dafür empfehle ich dir den Rahmen. Denn mit diesem rahmst du genau das ein, was du zeigen möchtest.

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Die Arme bilden den Rahmen, um den Blick zu lenken

Fotografiere mit offener Blende

Die offene Blende ist ein idealer Unterstützer, um dein Motiv hervorstechen zu lassen und wirklich den Blick auf die Details zu erlauben.

Die Offenblende erhöht die Wirkung und lenkt den Blick.

Fotografiere mit minimaler Distanz

Geh näher ran ist immer wieder einer der Leitsprüche für eine tolle Bildwirkung. Also geh ruhig mal so nah ran, wie es dein Objektiv erlaubt. Denn wenn du näher rangehst, kann das helfen, eventuelle Störungen in deinem Motiv zu eliminieren. Gleichzeitig gibst du deinem eigentlichen Motiv mehr Raum. Das ist ein Trick, denn die Größe deines Hauptmotivs ist ein Indikator für den Betrachter, dass dieses Element wichtig ist für dein Foto.

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Wenn du näher ran gehst, so gewinnt dein Motiv massiv an Wirkung.

Distanziere dein Motiv vom Hintergrund

Diesen Tipp kann ich nur immer wieder geben: Wirkt dein Motiv noch zu platt vor dem Hintergrund, bringe Abstand zwischen Motiv und Hintergrund. Das erhöht den Effekt der Blende ungemein.

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Durch die Distanz zum Hintergrund verstärkst du die Wirkung des Hauptmotivs.

 

Wiederholungen und Unterbrechungen

Eine Wiederholung erzeugt ein visuelles Echo. Besonders reizvoll ist es, wenn dieses geschickt unterbrochen wird. Manchmal warte ich für diese Chance so einige Zeit, bis sich der passende Moment ergibt.

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Wenn du dein Foto auf Muster und Wiederholungen reduzierst, ist das super reizvoll. Wartest du zudem noch auch eine Unterbrechung, erhöht das den visuellen Reiz.

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Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen.

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lars poeck

lars poeck

Hier schreibe ich über mein Lieblingsthema: Die Fotografie. Ich schreibe über meinen Weg das Fotografieren zu lernen, mich verbessern zu wollen und stets neugierig zu bleiben.

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