Fotoworkshops Berlin: Fotokurse für Anfänger und Fortgeschrittene

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Du bist auf der Suche nach einem Fotokurs für Anfänger in Berlin? Oder du hast Lust auf einen spannenden kreativen Fotoworkshop mit jeder Menge Inspiration für neue Fotoideen? Perfekt, dann bist du hier richtig!

Worum geht’s in meinen Fotokursen?

Fotoworkshop in Berlin
Unterwegs mit der Kamera in Berlin

In meinen Kursen erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest:

  • Welche Grundregeln der Bildgestaltung brauchst du für ein tolles Foto?
  • Welche Kameraeinstellungen helfen dir?
  • Wie funktioniert der Umgang mit den Grundlagen wie z.B. Blende, ISO u. Verschlusszeit?

Aber darüber hinaus inspiriere ich dich zu neuen Fotoideen. Dazu braucht es keine großen Fotoreisen in exotische Länder, denn auch schon vor der Haustür kannst du auf faszinierende Fotomotive stoßen.

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Fotokurs: Fotografieren für Anfänger in Berlin

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Entdecke in diesem Fotokurs in einer kompakten Fototour durch Berlin alles, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest und viele spannende Ecken.

  • Welche Grundregeln der Bildgestaltung sind wichtig?
  • Welche Kameraeinstellungen helfen dir?
  • Wie kommst du auf richtig gute Bildideen?
  • Viele tolle Foto-Tipps und Tricks zum gleich ausprobieren

✓ Dauer 4 Stunden (09:30 – 13:30 Uhr)
✓ Wir sind per Bus, Bahn und zu Fuss unterwegs
✓ Ab 3 Personen / Maximal 8 Personen
✓ Kosten 89,- €

Hier findest du mehr zu dem Fotokurs Für Anfänger In Berlin.


Fotokurs: Kreative Fotoideen in Berlin

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Mache die Stadt zu Deiner Fotografie-Spielwiese und entdecke die Kreativität in Dir. Ich entführe dich an bekannte und unbekannte Orte mitten im Herzen Berlins und fordert Dich heraus neue Sichtweisen auszuprobieren. Es geht um Architektur, ungewöhnliche Bildausschnitte, andere Perspektiven und interessante Bildideen.

  • Welche Grundregeln der Bildgestaltung sind wichtig?
  • Mit anderen über Fotografie fachsimpeln und gemeinsam auf Motivjagd gehen
  • Wie kommst du auf inspirierende Bildideen?
  • Viele tolle Foto-Tipps und Tricks zum gleich ausprobieren

✓ Dauer 4 Stunden (09:30 – 13:30 Uhr)
✓ Wir sind per Bus, Bahn und zu Fuss unterwegs
✓ Ab 3 Personen / Maximal 8 Personen
✓ Kosten 89,- €

Hier findest du mehr zu dem Fotoworkshop- Kreative Fotoideen in Berlin.


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Was solltest du zu den Fotokursen und Workshops mitbringen?

  • Deine Kamera – entweder Spiegelreflex-Kamera oder Kompakt-Kamera
  • Speicherkarte und volle Akkus (ggf. Ersatzakku)
  • Bestenfalls auch ein Stativ, je nach Lichtverhältnissen

Hinweis zu den Fotokursen in Berlin:

  • Der Kurs findet ab 3 Personen statt.
  • Maximale Teilnehmerzahl pro Kurs sind 8 Personen.
  • Nach Absendung des Formulars bekommt ihr die Zahlungsdaten.
  • Der Kurs ist erst final gebucht nach Zahlungseingang.
  • Hier findest du die aktuellen AGBs mit der Bitte um Beachtung!

Kostenloser Online-Fotokurs zum mitmachen

Hier habe ich noch meinen kleinen kostenlose Fotolehrgang – ein Online-Fotokurs mit vielen Fotoaufgaben zum mitmachen.

Hier findest du alle Aufgaben aus dem kostenlosen Online-Fotokurs zum mitmachen.


NEU: All mein Fotowissen in einem Buch

Fotografieren lernen:
Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge

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Fotografieren lernen – Das Buch

Zum Thema Fotografieren lernen habe ich auch ein Buch geschrieben. Da verrate ich dir, wie du ganz einfach bessere Fotos machen kannst. Und damit es auch richtig dolle Spaß macht, habe ich das ganze als 30 Tage Challenge konzipiert. So führt dich diese 30-Tage-Challenge in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos!

An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispiel-Fotos. Dabei erkläre ich dir alles, was du als Foto-Einsteiger wissen musst: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen?

Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

Lass dich hier inspirieren!


Super coole Tipps für deine Fotografie & hinzu dein gratis Fotobuch!

5 Tricks für bessere Fotos - Gratis Fotografie-eBook
5 Tricks für bessere Fotos – Gratis Fotografie-eBook

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Lappland im Winter – meine Reise zum Polarlicht

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Hast du auch so „da wollte ich schon immer mal hin“ Reiseziele auf deiner Liste? Eines meiner absoluten Traumziele war schon immer eine Reise nach Lappland. Einmal das Polarlicht sehen. Einmal mit einem Rentier-Schlitten durch den Tiefschnee fahren. Vielleicht, weil ich kürzlich mal wieder „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ von Selma Lagerlöf gelesen habe? Vielleicht, weil als Astrid Lindgren Fan sowieso schon immer in einem kleinen roten Holzhaus in Schweden wohnen wollte. Im Januar ging ein kleiner Traum in Erfüllung. Ich habe mich auf den Weg gemacht zu einem Foto-Workshop ins kleine Nattavaara, einem 130 Seelen-Dorf in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län, direkt am Polarkreis. Also eigentlich war es nicht direkt in Nattavarra sondern in dem Wildnisdorf Solberget, irgendwo im Nirgendwo in den Winterwäldern von Nordschweden.

Wo ist eigentlich Nattavarra?

Fotoworkshop am Polarkreis

So kurzfristig habe ich noch nie ’ne Reise gebucht. Nachdem ich im Internet die Ankündigung zum Fotoworkshop von Fotofgraf Johannes Knorpp entdeckt habe, sind kaum 7 Tage vergangen, schon befinde ich mich im Flieger nach Stockholm.

Fotostopp in Stockholm

In Stockholm habe ich knapp 7 Stunden Aufenthalt. Hab ich mir absichtlich so gelegt. Nun habe ich noch ein paar Stunden für einen kleinen Streifzug mit meiner Kamera durch Stockholm. Die viel zu große Reisetasche schließe ich problemlos im Schließfach vom Bahnhof „Stockholm C“, dem Hauptbahnhof von Stockholm, ein.

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Zwischenstopp in Stockholm: Perfekt für eine kurze Fototour durch Schwedens Hauptstadt

Per Nachtzug nach Lappland

Von Stockholm geht es per Nachtzug hoch nach Nordschweden. Dirk vom Wildnisdorf Solberget hatte mir ’n Platz im Schlafwagen reserviert. Sehr komfortabel! Überhaupt hat Dirk auf deren Webseite total super Arbeit geleistet, um die Anreise total praktisch zu beschreiben. Man bedenke, dass Lappland fern ab von Stockholm liegt.

Nachtzug nach Nord Schweden - nach Lappland
Der Nachtzug nach Lappland wartet

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Grüne Blitze erleuchten die Nacht

Nach einer Nacht durch endlose dunkle Wälder Schwedens erreiche ich kurz vor Kiruna, der nördlichsten Stadt Schwedens, mein Zielbahnhof Nattavaara. Ich hab ganz gut geschlafen. Doch habe ich etwas gebraucht, um mich an das seltsame Schauspiel vor dem Zugfenster zu gewöhnen. Eigentlich war es ja dunkel. Einzig haben grüne Lichtblitze die Nacht erhellt. Das kam durch die vereisten Oberleitungen, durch die der Zug seinen Strom bekommt, erfahre ich später.

Der Schaffner kommt. „Good Morning. Next Station is Nattavaara„. Mütze auf, Handschuhe an und raus auf den Bahnsteig. Neben mir steigt noch eine weitere Person aus. Hmm, Fototasche um? Stativ am Rucksack? Schnell merke ich, dass es sich bei der anderen Person um Sebastian handelt. Er kommt aus Süddeutschland, arbeitet als Schreiner und ist ein weiterer Workshop-Teilnehmer. Knapp 10 Minuten später finden Sebastian und ich uns in einem alten roten Volve wieder. Johannes fährt uns über die vom Tiefschnee befreiten Pisten in Richtung des Wildnisdorfes Solberget. Johannes ist Fotograf und leitet den Workshop. Er ist vorgestern schon angereist – aus den Vogesen, dem Mittelgebirge in Ostfrankreich.

Nachtzug nach Lappland
Ankunft in Lappland: Etwas verschlafen, aber froh angekommen zu sein

Warm einpacken!

Heute sei es gar nicht so kalt, sagt Johannes. „Heut hat es nur -7 Grad °C„. Aber in den nächsten Tage solle es auf bis zu -25 Grad °C fallen. Wohl doch gut, dass ich trotz kurzfristiger Reisebuchung mich ordentlich mit Thermohose, Doppelhandschuhen und all so Krams eingedeckt habe.

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Angekommen im Wildnisdorf Solberget in Lappland

Varmt välkommen till Solberget!

Nach knapp 30 Minuten sind wir im Wildnisdorf Solberget angekommen. Das „Dorf“ besteht aus einigen Holzhäusern, einem Rentier-Gehege und Wald. Viel Wald. Sehr viel Wald.

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Täglich muss der Ofen am laufen gehalten werden. Wenn wir es vergessen, ist der Ofen aus. So einfach ist das!

Ich wusste vorher, dass eine gewisse Eigeninitiative gefordert ist. Was das umfasst, konnte ich mir nicht genau vorstellen. Aber nach der Hof-Führung waren wir im Bilde. Das Wasser wird an der Quelle im Wald geschöpft, jeder Raum wird per Holzofen selbst beheizt und das Wasser zum abwaschen und Zähne putzen wird im Brunnen geschöpft. Für alles sind wir selbst verantwortlich. Nach kurzer Einweisung und einer halben Packung Streichhölzer haben wir auch gelernt, wie der Ofen anzubekommen ist. Auch haben wir schnell verstanden, dass beim Wasser schöpfen am Brunnen bei -25°C besser nichts daneben gehen sollte. Nasse Handschuhe sind bei solch Minusgraden in wenigen Momenten tiefgefroren.

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Sebastian und ich holen Wasser aus der Quelle im Wald

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Damit das gleich geklärt ist: Das stille Örtchen im Wald

Möge der Workshop beginnen

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Jeden Morgen gibt es eine Fotoaufgabe. Aufgabe Heute: Finde natürlich Linien

Die Tage bei Fotoworkshop-Leiter Johannes sind gut strukturiert. Morgens nach dem Frühstück gibt es zum Start die tägliche Fotoaufgabe. Da sind der Kreativität keine Grenze gesetzt. Die erste Aufgabe lautet: Gehe über den Hof und finde natürliche Formen und Linien. Johannes überrascht uns jeden Tag mit einer neuen Fotoaufgabe. Wir haben immer zwischen 15-45 Minuten für die Aufgabe Zeit. Im Anschluss treffen wir uns in der Küche wieder. Bei Tee und Kaffee gleichen wir die Ergebnisse ab. Wie ich finde eine tolle Idee zur Schulung des fotografischen Blicks und auch der Argumentationsfähigkeit, wenn wir die täglichen Foto-Ergebnis in der Runde besprechen.

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Sebastian grübelt – welches mag sein Bild des Tages sein?

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So, bitte mal 5 Sekunden still stehen: Workshop-Teilnehmer Marko posiert für mich vor unserer Blockhütte

Ausflug per Langlaufski

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Eisige Temperaturen machen dem Objektiv zu schaffen

Nach der täglichen Fotoaufgabe geht es auf die Langlaufski zum Ausflug durch die Wälder von Lappland. Ich hatte mich im Vorfeld eingelesen über das Zusammenwirken von Minusgraden und Kameraequipment. So gewöhnen wir alle uns schnell an die Routine die Kamera im Vorraum der Küche zu parken. Denn der Wechsel zwischen eisigen Minusgraden und der warmen Küche machte insbesondere den Objektiven zu schaffen.

Für die Touren bin ich bestens eingepackt. Fotorucksack, Doppelhandschuhe und Zwiebelprinzip. So komme ich bei Bewegung etwas luftiger und beim fotografieren etwas wärmer eingepackt bestens mit der Temperatur klar.

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Bitte recht freundlich: Unsere Workshop-Gruppe im Selfie – Johannes, Lars, Marko, Sebastian und Sebastian (v.l.)

Die Big 5 von Lappland

Die Wälder um Solberget gleichen einem Märchenwald. Tiere sind zu dieser Jahreszeit zwar schwer zu finden, doch versichert uns Hofbesitzer Dirk, dass es hier in den Wäldern die Big 5 von Lappland gäbe: Bär, Vielfraß, Wolf, Rentier und Elch. Also Bär und Vielfraß sind bezüglich Winterschlaf eh erst mal raus. Und da ich als Langlaufski-Anfänger nicht gerade die filigranste Figur im anpirschen mache, kann ich mir das Auge in Auge mit Wolf, Elch oder Rentier sicher auch abschminken. Aber egal! Es gibt auch so genug zu sehen.

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Hofbewohner Pele gönnt sich eine Potion Schnee. Hat auch seinen Grund, denn Rentiere können nicht schwitzen.

 

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Mystische Märchenwald-Stimmung am Polarkreis im Tiefschnee

Abendessen in der Gemeinschaftsküche

Ich hatte ja schon eine gewisse Vorstellung von der Gemütlichkeit einer Blockhaus-Küche. Aber wenn Hofbesitzer Dirk Köstlichkeiten wie Rentier-Köttbullar (im Schwedischen: [ɕœtbɵlːar]), Elchbraten oder auch Lachs auftischt, hinzu bei schwedischem Bier der Fototag resümiert wird und im Hintergrund der Holzofen vor sich hin knistert, dann ist das mehr, als ich mir jemals habe vorstellen können. Es ist einfach großartig! Zudem gibt es jeden Abend eine Foto-Impact Runde. Dabei nimmt sich Johannes ein Thema vor, welches er mit uns intensiv bespricht. Und so ein Thema wie „Weißabgleich“ in so einer Runde zu besprechen, macht natürlich viel mehr Spaß.

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Abgewaschen wird im Team – und mit der Hand. Heute übernimmt Johannes die Bürste.

Stativ unter den Arm und raus: Polarlichter über Solberget

Nach dem Abwasch geht es wieder in die warme Polarjacke. Wenn der Himmel frei von Wolken ist, erhöht sich die Chance ungemein auf das erhoffte Polarlicht. Wir hatten fast jeden Abend Glück. Auf meiner Hinreise hatte ich das Vergnügen mit einem Astronomie Studenten der Universität Kiruna im Abteil zu sein. So wusste ich schon ein wenig Bescheid über das Mysterium Polarlicht oder auch Aurora borealis genannt. Doch hat Johannes auch gleich am ersten Abend eine Einführung gegeben. Denn wenn es ernst wird, heißt es: „Stativ schultern und alle raus„.

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Was für ein Traum: Sternenklar und Polarlicht

 

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So schön können Protonen und Elektronen sein: Die Aurora borealis in voller Aktion

90°C in der Sauna am Polarkreis

Es gibt kein fließend Wasser im Wildnisdorf Solberget. Also gibt es auch keine Duschen. Dafür gibt es eine Sauna. Auch hier geht es im Teamwork. Jeden Abend wird sich abgewechselt in der Saunavorbereitung. Holz holen, Wasser holen, Ofen vorheizen und – nicht zu vergessen – Bier kalt stellen. Naja, oder eher aufpassen, dass es nicht einfriert. Und bezüglich der Dusche hat Dirk, als der MacGyver von Lappland, eine tolle Konstruktion gebaut, um einen Wassertank neben dem Saunaofen zu erhitzen. Dieses erhitzte Wasser wird per Rohrkonstruktion in den Sauna-Nebenraum geleitet. Fertig ist das Badezimmer nebst heißem Wasser. Perfekt!

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Alles was ein Bad braucht: Der Duschraum neben der Sauna inkl. Schöpfkelle und Petroleumlampe.

 

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Polarlicht über dem Sauna-Blockhaus

Jeden Tag ein neues Abenteuer

Die Tage vergehen wie im Flug. Wir müssen uns auch ran halten. Die Sonne geht zwar früher auf als ich gedacht habe, doch verschwindet sie auch wieder gegen 15 Uhr. So geht es immer wieder per Schneeschuhen oder auch per Langlaufski auf Entdeckungstour durch die Wälder von Lappland. In den kommenden Tagen entdecken wir das verlassene Wildnisgehöft Slättberg, das Polarkreis-Denkmal und erklimmen den hofeigenen Solberget nebst Aussichtsturm.

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Lost Places auf Schwedisch: Ein verlassener Hof im Tiefschnee

 

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Zeit für ein Portrait-Shooting: Johannes übt sich im verlorenen Blick in die Ferne

 

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Kurze Verschnaufpause beim Skilaufen: Doch nicht zu lange bei den Temperaturen

 

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Tiefschnee

Lumi und ich

Kurz vor Ende meiner Reise erfüllt sich noch ein weiterer meiner Once-in-a-Lifetime Wünsche. Heute steht Rentier-Schlitten fahren auf dem Programm. Heute? Leichter gesagt als getan. Schließlich sind Rentiere Wildtiere. So haben sie auch ihren ganz eigenen Kopf und entscheiden, ob sie heute Lust haben auf Schlitten fahren. Am ersten Tage haben sie es nicht. Am Folgetag aber haben wir Glück. Und mein Glück heißt Lumi und zieht mich mal behäbig, mal im vollen Tempo durch die verschneiten schwedischen Winterwälder.

Once in a lifetime experience: Einmal einen Rentier-Schlitten steuern.
Once in a lifetime experience: Einmal einen Rentier-Schlitten steuern

 

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Der Blick nach draußen: Kursteilnehmer Marko checkt die Lage

 

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Fotokurs-Teilnehmer Sebastian hat gut lachen: Er ist den Hügel im Gegensatz zu mir ohne Sturz runter gekommen

Geschichte der Sami – erzählt von Lars

Den letzten Abend verbringen wir in einer Jurte, einem Nomadenzelt. Dort treffen wir den Sami und Rentier-Züchter Lars. Lars ist der Nachbar von Dirk. Naja, Nachbar ist er, da er den nächst gelegenen Hof hat. Der ist aber gut 45 Auto-Minuten entfernt. Lars erzählt über die Geschichte der Samen in Skandinavien. Deren Kultur wurde viele Jahre von der Schwedischen Regierung verboten. Ein spannender Abend – inklusive spannender Fotomotive.

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Samischer Abend: Rentier-Züchter Lars vom Nachbarhof ist zu Besuch und erzählt am Lagerfeuer über die Kultur der Samen in Lappland

Auch der schönste Tag geht einmal zu Ende

Wie du dir denken kannst, habe ich viel hunderte Fotos gemacht. Schließlich war es ja auch ein Fotoworkshop. Doch habe ich viel gelernt in der Woche in Lappland. Zum Beispiel weiß ich jetzt endlich, wie lange mein Akku wirklich hält bei Minusgraden. Wie fotografiere ich noch bessere Bilder in Langzeitbelichtung. Ab wann fangen die Sterne an zu wandern auf meinem Foto. Und so viel mehr. Aber davon bald mehr…

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Wenn es Nacht wird über Solberget


Hast du auch Lust auf einen Foto-Workshop am Polarkreis?

Vielleicht habe ich dir ja ein Lust machen können auf Lappland. Für mich war es ein großartiges Erlebnis. Mehr zum Workshop (der übrigens in 2016 noch einmal statt findet) findest du auf der Seite von Johannes. Und hier findest du zudem mehr zum Wildnisdorf Solberget in Schweden findest du hier. Aber wenn du Fragen zum Workshop hast, dann kannst du mir auch gerne eine Mail schreiben.

Der Photo Summit Berlin – ein Traum für Fotoworkshop-Fans!

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Am 10. Oktober erfüllt sich Konstantin Kutzer einen Traum. Er veranstaltet den ersten Photo Summit Berlin. Der Photo Summit ist ein Fotografen-Event mit insgesamt 28 Workshops, Show-Shootings und Vorträgen zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung. Hast du Lust dabei zu sein und direkt von Profi-Fotografen zu lernen? Mit dabei sind unzählige Fotografen-Stars der Branche. Ich präsentiere mit ig-fotografie.de den Photo Summit und freue mich auf die vielen Workshops und Veranstaltungen am 10. Oktober 2015 (ein Samstag) hier in Berlin. Ganz unten findest du einen Link für 50% Rabatt auf dein Photo Summit Berlin Ticket!

Photo Summit Berlin
1 Tag, 28 Workshops – ein volles Programm. für kleines Geld

Um mehr über den Photo Summit Berlin zu erfahren, habe ich kürzlich mit Veranstalter Konstantin Kutzer gesprochen. Wie kam er auf die Idee, was erwartet dich bei dem Event und wie kannst du für dich das meiste raus ziehen aus dem Tag.

Konstantin, wie bist Du auf die Idee für den photo-summit-berlin gekommen?

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Photo Summit Berlin Initiatior Konstantin Kutzer

Letztes Jahr organisierte ich mehrere Modelsharings in Berlin, um von und mit anderen Fotografen zu arbeiten und zu lernen. Die Fotografen tauschten sich bei diesen Shootings intensiv darüber aus, welche Workshops sie bei welchem Fotografen bereits besucht haben und von wem sie noch unbedingt lernen wollen. Da ein solcher Workshop oft kostspielig ist, kam mir die Idee alle Top-Fotografen und Bildretuscheure an einem Ort zu versammeln, von ihnen zu lernen und sich zu vernetzen – in Berlin. Geboren war die Idee „Photo Summit Berlin“.

1 Tag, 28 Workshops – ein volles Programm. Wie kann man als Besucher das meiste raus ziehen aus dem Tag?

Ich empfehle jedem Besucher sich mit dem Programm bereits vorab aktiv auseinanderzusetzen. Welche Fotografen oder Bildbearbeiter bewundere ich besonders? Wo möchte ich mich noch verbessern? Welches Thema spricht mich besonders an? Diese Fragen kann sich jeder Besucher vorab stellen und dementsprechend sich sein eigenen Tag mit bis zu fünf Workshops und Show-Shootings zusammenstellen. Zu guter Letzt kann ich allen nur wärmstens ans Herz legen sich vor Ort untereinander zu vernetzen, Visitenkarten auszutauschen und gemeinsam zukünftige Projekte zu planen. Dann nimmt jeder Besucher für sich den größtmöglichen Benefit mit.

Sollte man sich seine Workshops schon vorab reservieren oder wird das am Veranstaltungstag gemacht?

Wenige Wochen vor dem Veranstaltungstag werde ich an alle Teilnehmer eine Rundmail schicken und fragen, wer sich für welchen Workshop interessiert. Aber das ist eher für die Stuhlplanung gedacht als dass es für die Teilnehmer dann verbindlich ist. Grundsätzlich wird sich jeder Besucher auch noch am Veranstaltungstag umentscheiden dürfen.

Was hast Du mit dem Thema Fotografie & Bildbearbeitung zu tun?

Vor etwa 2 Jahren habe ich mein Interesse für die Fotografie entdeckt. Denn tatsächlich sagen Bilder mehr als tausend Worte. Ich hatte mir Bilder verschiedener Fotografen angeschaut und sie haben bei mir Gefühle hervorgerufen, die man mit Worten nicht beschreiben konnte. Und genau das wollte ich auch können. Also fing ich an mich mit der Fotografie auseinander zu setzen. Zuerst besuchte ich einen Fotokurs an der Volkshochschule. Schnell merkte ich, dass es mir nicht reicht und entschied mich von und mit anderen Fotografen zu lernen.

Ich rief die Facebook-Gruppe Modelsharing-Berlin ins Leben und organisierte mehrere gemeinsame Shootings. Leider nimmt die Organisation des Events so viel Zeit in Anspruch, dass ich schon länger nicht mehr selbst zum Fotografieren komme. Das hole ich alles nach dem Photo Summit Berlin nach 😉

Was fotografierst du am liebsten?

Am liebsten fotografiere ich Menschen. Egal ob Portrait, Fashion oder Boudoir. Hauptsache der Mensch steht im Mittelpunkt.

Hast du einen Lieblings-Fotospot in Berlin?

Hab ich nicht.


Jetzt 50% Rabatt für Photo Summit Berlin sichern!

Da ig-fotografie.de beim Photo Summit Berlin als Sponsor mit dabei ist, habe ich die schöne Gelegenheit euch Tickets zum Sponsoring-Rabatt von 50% für das „1 Tag, 28 Workshops“ Event zu ermöglichen. Aber nicht zu lange warten, da nur begrenzt verfügbar!

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Hier ein kurzer Trailer zu dem Event


Hier ein paar Eindrücke zu den Referenten und Workshops

Das komplette Seminar-Programm bekommst du auf photo-summit-berlin.com. Doch habe ich hier mal nach einigen der Fotografen und ihrer Art der Fotografie recherchiert.

Jean Noir, People/Editorial-Fotograf aus aus München

Welcher Look passt zu deiner Bildserie oder einem einzelnen Bild? Wie kreierst du deine eigene „Handschrift“? In diesem Seminar zeigt Jean Noir, wie er in Photoshop den für ihn typischen Bildlook erstellt und gibt Tipps, wie auch du einen Stil mit Wiedererkennungswert entwickelst.

Gabor Richter, Bildbearbeiter mit ganz speziellem Stil

Der Anfang eines Bildes entsteht meistens immer erst im Kopf. Wie seine Ideen entstehen und wie er sie aus dem Kopf bekommt, um dies später in Photoshop zu bearbeiten, das zeigt er in diesem Workshop.

Felix Rachor, Fotograf Beauty/Portrait

Erlebe live wie Felix Rachor im Bereich Beauty und Portrait arbeitet. In diesem Show-Shooting geht es um die Basis, die man braucht, um professionelle Bilder zu fotografieren. Felix verrät seine Tricks in Sachen Vorbereitung, Makeup, Styling, Technik und Licht.


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Von Fotowettbewerben, kostenlosen E-Books und dem World-Press Foto 2015

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Macht du gerne bei Fotowettbewerben mit? Oder hast du Lust auf einen Fotoworkshop im hohen Norden? Zudem habe ich ein kostenloses E-Book zum Thema Architekturfotografie für dich. Das und noch viel mehr habe ich dir hier zusammengestellt aus meinen liebsten Fotoblogs, Newslettern oder Neuigkeiten zum Thema Fotografie, die ihr mir schickt. Viel Spaß damit!

Fotowettbewerbe im Juni 2015

Bild: (c) fotowettbewerbe.de

Machst du gerne bei Fotowettbewerben mit? Dann kann ich dir die Seite fotowettbewerbe.de empfehlen. Hier findest du jeden Monat neue Wettbewerbe. In diesem Monat gibt es da zum Beispiel einen Wettbewerb von Getty Images und Instagram, den Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie oder die Ausschreibung zum fotoforum Award 2015.

Hier findest du die komplette Auflistung der aktuellen Fotowettbewerbe. Viel Erfolg!

Weiß! – Der Fotoworkshop am Polarkreis

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Weiß! Der Fotoworkshop am Polarkreis. Foto (c) Johannes Knorpp

Vielleicht hat ihr meinen Beitrag über den Fotoworkshop „Weiß! – Der Fotoworkshop am Polarkreis“ gelesen. Ich bin hoch in die einsamen Wälder Lapplands gereist um einen Fotoworkshop mitzumachen. Es waren -25 Grad, es war extrem, aber es war eine der tollsten Erfahrungen, die ich seit langem gemacht haben. Wundervoll. Und bis Ende Juni könnt ihr diesen Fotokurs noch zum Frühbucher-Preis buchen.

Hier findest du mehr Infos über den Workshop, Preis und Details…

Kostenloses E-Book zum Thema Architekturfotografie

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Ein kostenloses Ebook zum Thema Architekturfotografie

Durch einen erhöhten Standpunkt ist es möglich Gebäude in ihrer ganzen Größe und insbesondere ohne stürzende Linien aufzunehmen. Wer sich schon mal mit dem Thema Architekturfotografie beschäftigt hat, mag den Tipp schon mal gehört haben. Wie du weißt, bin ich ein großer Fan der Städtefotografie. Vieles habe ich durch „Trial and Error“ gelernt. Doch kürzlich habe ich ’ne tolle Zusammenfassung vieler schöner Tipps zum Thema Architektur und Städtefotografie gefunden.

Naja, eigentlich geht es auf der Webseite von baufi24.de um Baufinanzierung, Hausfinanzierung und Immobilienfinanzierung. Frag mich nicht, wie ich auf die Seite gelangt bin. Ja, auch ich werde erwachsen 🙂 Aber ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich dort einen Ratgeber zum Thema Architekturfotografie gefunden habe. Und das schöne ist: Es sind kostenlose Tipps kombiniert mit vielen Fotobeispielen und beeindruckenden Städtefotos. Klar, Berlin-Fotos sind auch dabei, aber auch echte Wow-Fotos zum Beispiel von Wohnsiedlungen in Moskau. Zudem findest du viele Informationen zum Thema Kameraeinstellungen für schärfere Bilder, professionelle Belichtungs-Tipps (Beispiel: „Durch das gezielte Integrieren von Gegenlicht ins Motiv, wie beispielsweise direkter Sonneneinstrahlung am Rand eines Gebäudes oder einem Scheinwerfer, lassen sich spannende Kontrast- oder Silhouetten-Effekte erzielen“), Einstellung der Blende bei der Architekturfotografie, eine schöne Zusammenstellung zum Thema Basiswissen der Immobilienfotografie und Experten-Tipps und Tricks für die Praxis. Viele davon kannst du direkt anwenden bei deinem nächsten Städtetrip. Einige musst du (naja, oder ich) vielleicht etwas intensiver üben. Aber gerade das macht ja Spaß.

Hier könnt ihr das kostenlose E-Book zum Thema Architekturfotografie laden!

Vernissage World Press Photo 2015 in Berlin

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Vernissage World Press Photo 2015. Foto (c) Mads Nissen zum Thema „Homophobie in Russland“

Am 04. Juni präsentieren der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., der Gruner+Jahr Verlag und die Magazine Stern und Geo die Fotoausstellung WORLD PRESS PHOTO 15. Die Jury des Wettbewerbs World Press Photo zeichnete den dänischen Fotografen Mads Nissen mit dem renommierten Preis aus. Er fotografierte das schwule Paar Jon und Alex in einem intimen Moment in Sankt Petersburg. Das Foto ist Teil eines größeren Projekts des Fotografen zum Thema „Homophobie in Russland„.

Hier findest du mehr Infos zur Veranstaltung

5 Fotospots in Brandenburg

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Die Brennabor-Werke. Foto © meineheimatstadt.wordpress.com

Ja, Brandenburg ist groß. Und weit. Aber wer mal raus will aus Berlin, findet da auch sehr coole Fotospots. 5 coole Fotospots in Brandenburg an der Havel hat Giga aufgelistet. Vielleicht ist ja etwas für dich dabei?

Hier findest du die besten Fotospots in Brandenburg an der Havel

Was hast du so zum Thema Fotografie gelesen letzte Woche?

Hast du auch spannende Links oder Tipps in er letzten Wochen entdeckt? Dann schreibe es gerne per Kommentar oder schicke mir ’ne Mail mit deinem Link. Wenn du einfach noch ein wenig stöbern willst, dann findest du hier weitere Linktipps zum Thema Fotografie.


Willst du regelmäßig neue Tipps und Ideen zum Thema Fotografie lesen? Dann melde dich doch gerne für meinen Newsletter an! 

Fotokurse mit Frank von fotologbuch: Einführung bis zu Individualtraining

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Fotoworkshops-Fotologbuch.de
Fotograf Frank Weber. Foto (c) fotologbuch.de

Frank Weber ist Rucksackberliner. So wird er jedenfalls oft bezeichnet. 1994 hat es ihn nach dem Studium von der Küste in die Hauptstadt Berlin getrieben. Eigentlich ist Frank Maschinenbauingenieur, aber seit mittlerweile über 20 Jahren gehört sein Herz der Fotografie.

Fotografieren aus Leidenschaft

Seit 2008 beschäftigt er sich intensiv mit der Digitalfotografie und der Bildbearbeitung und gibt sein Wissen gerne in Fotokursen und Fotoworkshops wie Einführung in die digitale Spiegelreflex Fotografie weiter. Seine Fotokurse und Workshops bestehen in der Regel aus Theorieteil und Praxisteil, so dass das gelernte auch sofort Anwendung findet. Das besondere sind die sehr kleinen Lerngruppen, wo er individuell auf die Teilnehmer eingehen kann.

Da ich mich immer gespannt auf das Angebot an Fotokursen und Workshops in Berlin bin, habe ich Frank einmal ein paar Fragen gestellt, um mehr über seine Fotokurse zu erfahren.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Ich habe es als Hobby kennengelernt. Von dem Klassiker „Fotografieren auf Reisen“ und insbesondere mit der Geburt der Kinder.

Was für Fotokurse bietest du an?

Die Grundlagen der Fotografie lernen Anfänger und Einsteiger mit der Einführung in die digitale Spiegelreflex Fotografie. Da geht es los mit dem Verständnis der Belichtungsautomatiken A,S und M, Wissenswertes zu Blende, ISO, Verschlußzeit bis zur Objektiv-Kunde. Zudem biete ich eine Einführung in die Fotografieren mit Blitz ein, eine Adobe Lightroom Einführung sowie Panoramafotografie und auch Individualtrainings.

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In der Regel finden die Kurse in Franks Studio in Berlin statt. Aber er hat auch schon Kurse wie zum Beispiel im Ostseebad Prerow organisiert. Foto (c) fotologbuch.de

Ab welchem Preis startet ein Einführungskurs bei Euch?

Die Kurse starten ab 75,- Euro, je nach Art und Umfang des Workshops. Der umfangreiche Kurs in kleiner Gruppe „Einführung in die digitale Spiegelreflex Fotografie“ für Fotoanfänger geht beispielsweise von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr und kostet 120 Euro pro Teilnehmer.

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Auf Franks fotologbuch findet ihr Fotokurse und Lightroom Workshops nicht nur in Berlin

Was macht deine Fotokurse deiner Meinung nach so besonders?

Zum einen die kleine Gruppenstärke. Bei maximal 3 Personen wird der Lerneffekt erhöht und es lässt mehr Zeit zur Übung. Es ist völlig egal ob die Teilnehmer eine Nikon, Canon, Sony, Fuji, Olympus oder was auch immer für eine Kamera haben, bei mir lernen sie, wie sie mit ihrer Kamera schönere und vor allem spannendere Fotos hinbekommen.

Was nehmen die Kursteilnehmer nach einem Kurs bei dir mit?

Sie bekommen gute Grundkenntnisse für ihren weiteren Weg und ein erfolgreiches Entdecken der Fotografie und Bildbearbeitung. Zudem bekommen die Teilnehmer nach dem Fotokurs als PDF in digitaler Form. So haben die Teilnehmer, zusammen mit den Mitschriften eine übersichtliche “Arbeitsgrundlage” zum weiter lernen.

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Frank bietet auch Trainings zu dem Bildbearbeitungsprogramm Lightroom an.

Wie siehst du die technische Entwicklung im Kameramarkt?

Die digitale Spiegelreflexkamera bleibt, aber die Systemkameras wie zum Beispiel die Olympus OM-D oder die Fuji werden immer präsenter.

Mehr zu den Kursen von Frank findet ihr auf seiner Webseite fotologbuch.de oder auf seiner Facebook-Seite facebook.com/fotologbuch.

 

Bewertung von Fotologbuch.de

Ich finde es toll, wenn man in einem Fotokurs – insbesondere bei einer Einführung in die Fotografie – ausreichend Zeit hat für individuelle Fragen und im eigenen Tempo lernen kann. Frank nimmt sich Zeit für seine Teilnehmer und ist mit vollem Fotografen-Herz bei der Sache. Ich bin gespannt wie euch die Kurse bei Frank gefallen. Wenn ihr mitgemacht habt, freue ich mich auf euer Feedback und eure Kommentare.


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Die Regeln brechen: Beim Foto-Workshop mit Martin Krolop

High-Key-und-Low-Key-Fotografie

Fotograf - Martin Krolop
Videotraining mit Fotograf Martin Krolop

Martin Krolop weiß, wie man Foto-Workshops gibt. Auf seiner Foto-Workshop-Webseite sind diverse – von Studiofotografie, Bildsprache, Nachbearbeitung und viele weitere – zu finden. Leider habe ich bisher noch keinen Workshop von ihm besucht.

Trotzdem habe ich von Martin einiges gelernt. Er hat mir das Spiel mit ISO und Belichtungszeit erklärt, Fotoregeln beigebracht – um diese sofort wieder zu brechen, mich in die Kunst der Nachbearbeitung eingeführt und auf kreative Ideen gebracht.

Kürzlich ist nämlich die Foto-Workshop DVD „Breaking the Rules – Inspiration für außergewöhnliche Fotos“ von Martin Krolop erschienen. Bisher habe ich, wenn ich mir Lernvideos zum Thema Fotografie anschaue, immer nur auf Youtube und Co. nach kostenlosen Lernvideos zum Thema Fotografieren lernen gesucht. Daher war ich gespannt, was so ein vollständiger Videokurs wohl hergibt.
Mein Fazit: Es macht total Spaß!

Zu Gast bei Martin Krolop im Fotostudio

Studioportraits-offene-Blende-Martin-Krolop
Was bewirkt die Blende beim Portrait?

Das Video-Training ist aufgebaut wie ein Workshop. Martin begrüßt mich unaufgeregt in seinem Studio, erklärt mir gleich zum Start, es gehe darum eigene Bildideen zu entwickeln und am eigenen Stil zu arbeiten. Das passt mir!

Dabei erklärt Martin routiniert alle Details, zeigt alles an Beispielen. Viele Einblendungen lassen kaum Detailfragen aus (wie: Welche Blende wurde genutzt, wie ist der ISO-Wert), so dass ich eingeladen bin direkt alles nach zu machen. Auch in der Kamerawahl ist er kreativ und legt gleich zum Start die riesige DSLR erst einmal zur Seite. Beim Thema Studioblitz schau ich zwar interessiert zu, habe aber selbst keine solche Blitzanlage. Naja, vielleicht irgendwann mal. Obwohl ich ja eher der „available light portrait“ Fan bin, aber ich bin ja hier beziehungsweise sitze vor meinem Fernseher, um dazu zu lernen.

Fotografieren lernen als Quereinsteiger

Koerperlandschaften-Neonlicht-Martin-Krolop
Was Licht bewirkt: Das Spiel mit Licht und Schatten

Martin ist mir sympathisch. Er zeigt einmal mehr, wie man als Quereinsteiger in die Fotografie kommen kann und durch Euphorie und Begeisterung (Martin hat während seines Studiums mit der Fotografie begonnen) es ziemlich weit bringen kann. Mittlerweile gehört Martin zu einem der bekanntesten deutschen Fotografen. Zusammen mit Marc Gerst betreibt Martin die Firma »Krolop & Gerst Photography« mit eigenem Fotostudio in Köln.

Sein Blog krolop-gerst.com zählt somit auch zu den eher gut besuchten Foto-Webseiten zum Thema Fotografie.

Studioporträts bei offener Blende

An diesem Beispiel seht ihr die Machart des insgesamt 5-stündigen Workshops. Hierbei geht es um die Blende. Die geschlossene Blende ist eigentlich die Regel beim Studioporträt, wo durchgehende scharfe gewünscht ist. Martin Krolop erklärt in diesem Beispiel-Video aus der Foto-Workshop DVD „Breaking the Rules – Inspiration für außergewöhnliche Fotos“, was es ausmacht, wenn man auch im Fotostudio die Blende ganz aufdreht.

Die Themen des Foto-Workshops

High-Key-und-Low-Key-Fotografie
Absurdität der High-Key-und-Low-Key-Fotografie

In 5 Stunden kreuzt das Foto-Training unzählige Themen der Fotografie. Es werden Grundbegriffe Praxisnah erklärt, es wird experimentiert mit neuen Aufnahmetechniken, Fotozubehör und auch artfremdem Material (Stichwort: Stahlwolle).

Sehr schön ist auch die Erklärung der Absurdität meiner geliebten High-Key und Low-Key Fotografie. Eigentlich geht diese Art der Fotos nämlich gegen alle Regeln – nämlich dem ausgeglichenen Histogram. Ein High-Key Foto ist absichtlich in gewissen Bereichen Überbelichtet. Aber genau das ergibt den spannenden Bildeffekt.

Mein Fazit zu diesem Videotraining

Breaking the Rules findet ihr u.a. bei Amazon


Natürlich bevorzuge ich, als großer Foto-Workshop Fan, das echte Training, in dem ich Rückfragen stellen kann und mich mit anderen Workshop Teilnehmern austauschen kann.

Doch muss ich sagen, dass mir dieser Video-Workshop sehr viel Inspiration gebracht hat. Er sehr umfassend, ich kann auf Pause drücken, es selbst ausprobieren und immer noch einmal anschauen. Wer Lust auf diese Art von Übung und Fotografieren lernen hat, dem sei die Foto-Workshop DVD „Breaking the Rules – Inspiration für außergewöhnliche Fotos“ von Martin Krolop unbedingt ans Herz gelegt.

Ist ja auch bald Weihnachten!


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