Bildgestaltung lernen: 11 geniale Tipps für coole Fotos

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Du willst mehr zum Thema Bildgestaltung lernen? Wie gut kennst du dich mit Bildgestaltung bzw. den Gestaltungselementen der Fotografie aus? Allzu oft klicke ich durch eine Ansammlung von halbguten Bildern. Dann ärgere ich mich und denke: Das hätte ich doch noch etwas besser sehen können. Was ist im schief gelaufen? Kennst du das Gefühl? Die Stichworte sind: Bildgestaltung und Bildaufbau! Selten liegt es an der Kamera oder dem Super-Mega Objektiv. Ich habe einmal meine Regeln und liebsten Tipps für Bildaufbau und zum Bildgestaltung lernen aufgeschrieben, nach denen ich versuche meine Bilder und die Bildkomposition besser zu gestalten. Aber gleich eines vorweg: Lerne Regeln in der Fotografie immer, um sie dann mit Bedacht auch mal zu brechen.

Grundsätzlich sehen und nehmen wir alle ähnlich war. Unser Blick in der westlichen Welt geht – wie die Leserichtung – von links nach rechts. Daran orientiert sich auch die Bildgestaltung.

Schreibe dir diese Tipps gerne auf und lege sie als kleinen Zettel in deine Fototasche. So mache ich es auch und versuche mich immer daran zu orientieren. Hast du noch weitere Tipps? Dann freue ich mich auf deine Ideen!


1. Bildaufbau und Bildgestaltung: Suche die Hauptdarsteller fürs Foto

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Eigentlich eine schöne Szene, doch wer ist der Hauptdarsteller im Bild? Das Geheimnis eine besseren Bildgestaltung sollte hier zum Einsatz kommen!

Eigentlich eine perfekte Situation für ein Foto. Klar, der Hochzeitsfotograf hat das Paar ja auch perfekt platziert vor dem Forum Romanum im abendlichen Rom. Aber kann ich auch als beobachtender Fotograf von dem Setting und dem Bildaufbau profitieren?

Bildaufbau: Frage dich vor jedem Foto immer:

  • Was ist das Thema meines Fotos?
  • Ist es klar und deutlich, dass ich das mit dem Foto aussagen will?
  • Ist da nicht noch einiges mit im Foto, das ich vielleicht ausblenden kann?
  • Nutze ich den Blickwinkel und die Perspektive schon optimal aus?

Die Antwort für die Bildgestaltung der Szene nach meiner Checkliste:

  • Mein Thema: Hochzeitsfotograf fotografiert Paar im abendlichen Rom
  • Sagt mein Bild das aus: Ja, eigentlich schon …
  • Ist etwas mit im Bild, was ich reduzieren kann? Ja, so einiges!
  • Nutze ich den Blickwinkel gut genug aus? Nein!

Also noch mal überdenken und eine andere Position für den Bildaufbau suchen. Überhaupt kann ich dir nur ans Herz legen, nicht nur aus einer Perspektive und Position zu fotografieren. Dein Standpunkt hat großen Einfluss auf die Wirkung und vor allem auf die Proportionen und Perspektivwirkung deines Fotomotivs.

Dabei kam folgendes heraus:

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Hier habe ich es auf das wesentliche reduziert und mein Thema wird sehr klar und der Blick durch die Bildgestaltung und den Bildaufbau optimal geführt.

2. Optimaler Bildaufbau und Bildgestaltung: Gehe näher ran

Nicht umsonst sollte man hin und wieder Sachen anziehen, die auch mal schmutzig werden können. Denn für einen guten Bildaufbau lohnt es sich oft auf die Knie zu gehen oder ganz nah ran zu gehen. Denn nichts irritiert mehr, als wenn du zu viel im Bild hast. Du möchtest doch etwas sagen, du möchtest etwas zeigen. Also zeige es auch. Geh nah ran, reduziere den Blick auf das wesentliche. Du wirst begeistert sein, was dabei heraus kommen kann.

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Juhu, ein Ameisenhaufen. Alles krabbelt und schwirrt. Doch Moment mal – ich sehe ja gar nichts außer einen Haufen?

Zweiter Versuch, der natürlich ganz schön krabbelig werden kann. Aber ich habe den großen Ameisenhaufen auf ein paar wenige Hauptdarsteller reduziert und das Bild gewinnt deutlich an Aussage.

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Die Szene Ameisenhaufen benötigt keinen kompletten Haufen. Wenn ich nah ran gehe, sieht man das große Krabbeln nämlich viel besser!

3. Bildaufbau und Bildgestaltung: Vermeide Ablenkungen im Hintergrund

Es gibt für mich vier Dinge, welche die Aufmerksamkeit meines Auges anziehen:

  • Bereiche mit hohen Kontrasten
  • Knallige, intensive Farben
  • Der hellste Bereich im Bild
  • Der Bereich mit der höchsten Schärfe

Hier habe ich einmal zwei ähnliche Motive, welche ich in den Gärten der Welt in Berlin Mahrzahn vor einigen Wochen fotografiert habe. Auf dem einen ist der Hintergrund sehr präsent und der Fokus liegt nicht auf meinem eigentlichen Hauptdarsteller. Im anderen habe ich versucht die Perspektive zu verändern und mein kleines Insekt klar in den Fokus zu rücken. Welches gefällt dir besser?

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Vom Motiv sehr spannend. Ich bin nah ran gegangen aber irgendwas stimmt nicht ganz im Bild. Der Hintergrund ist zu hell!

Noch einmal das fast gleiche Motiv, nur jetzt habe ich den Hintergrund deutlich reduziert …

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Das fast gleiche Motiv. Jetzt mit klarem Fokus auf dem Insekt und keinen Ablenkungen vom Hauptdarsteller!

4. Linien führen den Blick

Linien sind überall. Am Anfang musste ich mich echt anstrengen, um Linien zu entdecken. Doch egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder kurvig – Linien führen deinen Blick – und du folgst automatisch. Aber Linien werden unterschiedlich wahrgenommen. Horizontale Linien wirken stabilisierend und geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Doch genauso können Linien den Blick auf eine falsche Fährte locken oder vom Hauptmotiv ablenken.

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Blickführende Linien: Spannend, denn unsere Augen folgen den Linien im Bild automatisch.

5. Nutze die Drittelregel als Grundlage deiner Bildgestaltung

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Bildkomposition mit der Drittelregel
Bildkomposition laut Drittelregel: Motiv Baum/Himmel jeweils im Bilddrittel (Quelle: wikipedia.org)

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du einmal von dem Thema „der goldene Schnitt“ gehört hast. Der Goldene Schnitt geht noch einen Schritt weitere, als die Drittelregel und ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Bildgestaltung. Dabei geht es ebenfalls um das Seitenverhältnis, aber zu Beginn möchte ich mich nur auf die Drittelregel berufen.

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Gerade in der Porträtfotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.

6. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

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Der Blick wird super geführt – Vordergrund macht Bild gesund heißt es ja auch in der Fotografie!

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

Gerade, wenn du einen Vordergrund hast, kannst du deine Objekte auch sich staffeln und überlappen lassen. Damit gewinnt dein Foto an Tiefe. Wie das geht? Setzt Elemente so ins Bild, damit diese einander überlappen und somit Staffeln oder Stapeln. Dann gewinnt ein Foto und es wirkt nicht so flach.

Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.
Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.

7. Nutze die Unschärfe und konzentriere den Blick

Sobald wir die Blende öffnen, verschwimmt alles im Hintergrund in der Unschärfe. Toll, um Ablenkungen verschwinden zu lassen. Und das hilft dem Betrachter sich auch wirklich auf das wichtige Detail zu konzentrieren. Der Rest verschwimmt in der Unschärfe. So bekommt dein Muster die Wirkung endloser Fortsetzung

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Unschärfe im Hintergrund betont das Motiv – nichts lenkt ab!

8. Finde Muster und Wiederholung

Muster und Wiederholung sind eine super Idee für eine spannende Bildgestaltung, um visuelle Reize zu erzeugen. Besonders spannend wird es, wenn du diesen visuellen Reiz spontan unterbrichst. Das Auge nimmt den Punkt sofort wahr, und das Muster gewinnt an Faszination. Probiere es aus! Denn das passt perfekt. Ein Muster, das dich fasziniert, ergibt sich, und du bringst mit deiner Unterbrechung zusätzlich Pepp rein.

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Strukturen wiederholen
Strukturen wiederholen sich und leiten das Auge

Hier auch ein ganz schönes Video-Tutorial zur Bildgestaltung:

Wichtige Learnings unter anderem:

  • Drittelregel
  • Symmetrie
  • Vordergrund und Hintergrund

9. Reduziere den Hintergrund

Achte auf den Hintergrund deiner Fotos. Denn was du im Moment des Fotografierens lediglich als Hintergrund registrierst, wird der Betrachter deines Fotos hingegen als Fläche wahrnehmen. Er kennt die originale Szenerie nicht. Er sieht das, was du im Foto abbildest. Denn dein Foto ist immer flach, also zweidimensional.

Das Phänomen der Verschmelzung

Alles wird zusammengefügt – ungewollt und automatisch im Kopf des Betrachters. Das klassische Beispiel ist die Straßenlaterne im Hintergrund, die der Person aus dem Kopf wächst. Dabei handelt es sich um das Phänomen der Verschmelzung im Kopf. Also hab den Hintergrund im Blick, damit nichts ungewollt mit deinem Motiv verschmelzen kann. Zudem lernen wir in den nächsten Tagen tolle Tricks, um deinem Foto Tiefe zu geben und dein Motiv vom Hintergrund abzuheben.

Also auch hier gilt als Tipp für deine Bildgestaltung: Weniger ist mehr!

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - der weite Blick
Der weite Blick reduziert hier die Bildelemente

10. Spiele mit der Symmetrie in deinem Foto

Zwar ist nach Drittelregel (siehe oben) in der Bildgestaltung die symmetrische Anordnung nicht erlaubt, aber was wäre eine Regel ohne Gegenregel? Das Geheimnis ist: Es kommt auf dein Motiv an. Viele Bauwerke sind symmetrisch, Lebewesen sind symmetrisch und in der Natur haben wir diese Symmetrie ebenfalls. Zudem gelten Gesichter, die in der Symmetrie liegen, als vermeintlich perfekt. Daher muss was dran sein an der Attraktivität der Symmetrie. Aber es muss zum Anlass passen.

Schließfaecher
Die Symmetrie wirkt irgendwie beruhigend auf mich …

11. Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins!

Versuche dich zu fokussieren. Daher mal der Hinweis: Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins. Warum? Da das automatisch den Blick lenkt. Natürlich ist das nicht immer möglich, aber dann bringe umgehend Tipp 1 zum Einsatz: Suche dir deinen Hauptdarsteller.

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Harmonie-der-Nacht
Die Berliner Philharmonie – reduziert auf das wesentliche: Gelber Bau und blauer Sternenhimmel.

Probiere neue Perspektiven im Bildaufbau und der Bildgestaltung

Einige Dinge versuche ich mir also zu Herzen zu nehmen:

  1. Klaren Hauptdarsteller suchen im Bild. Alles, was ich nicht brauche, kann raus aus dem Bild!
  2. Ich gehe näher ran und wenn ich dafür auf die Knie muss, dann ist es eben so.
  3. Reduziere den Hintergrund. Alles was ablenkt oder zuviel Blicke auf sich zieht, sollte aus dem Bild

Vielleicht weißt du ja auch ein paar Tipps oder schöne Fotobeispiele, die zu den hier aufgeführten Ideen passen? Dann schicke sie mir gerne oder poste hier den Link zu deinem Bild.

Wie geht’s weiter beim Abenteuer Fotografieren?

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Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Um ehrlich zu sein, ist dies der am wenigsten glamouröse Teil. Ich muss dir nämlich verraten, dass du weiter üben musst. Nein, formulieren wir es anders: mit jeder neuen Fotoaufgabe wartet ein neues Abenteuer. Hier habe ich dir ein paar grundlegende Fotografie Tipps an die Hand gegeben, diese gilt es nun anzuwenden. Immer wieder. Also auf geht’s!

Klar, du wirst üben müssen und dann wieder üben und wieder, bis deine Finger sich irgendwann wie von selbst durch die Einstellungen klicken. Fotografie ist Magie. Jeden Tag wieder. Jetzt haben wir das erste Handwerkszeug an Tipps gelernt und nun geht es in die kreative Umsetzung.

Mein Tipp: Nimm deine Kamera überall mit hin. Wenn du jeden Tag fotografierst, ist es viel einfacher, wenn du deine Kamera auch wirklich dabei und schnell zur Hand hast. Dafür habe ich neben meiner großen Spiegelreflex-Kamera immer eine zweite kleine kompakte Kamera dabei. Einziger Anspruch war, dass diese Kamera das RAW Format hat.

Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Zudem ist es super auch viel und häufig Fotos anzuschauen. Zum Beispiel die Fotos berühmter Fotografen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder Annie Leibovitz. Schau immer genau hin. Was gefällt dir an ihrem Stil, welche Tricks der Bildgestaltung oder auch Grundlagen der Fotografie kannst du in ihren Bildern entdecken?


Grundlagen der Fotografie für Anfänger: ISO, Blende & Belichtungszeit einfach erklärt

Wie wäre es mit ein paar Grundlagen der Fotografie? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

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Geheimnis Bildgestaltung: Geh nah ran

Eines der Geheimnisse für tolle Fotos und eine großartige Bildgestaltung liegt daran sehr nah ans Motiv ran zu gehen. In meinen Workshops zum Thema Fotografieren lernen fotografiere ich oft gemeinsam mit Menschen, die gerade mit ihrer Fotografie anfangen. Sie bewegen sich erstmals raus aus dem Automodus und entwickeln ihren Blick für die Motivsuche und damit ihre Leidenschaft für die Fotografie. Dann zeigen sie mir ihre Bilder und fragen: „Lars, was kann ich an diesem Bild besser machen?“ Meine Antwort: „Geh näher ran, noch näher und noch näher!“ Denn es geht um die Entwicklung des Blickes für die Details. Das ist eines der wesentlichen Geheimnisse der Bildgestaltung.

Bildgestaltung-Fotografie
ISO 640 / 26 mm / f2 / 1/80 s
Ein faszinierendes Muster, doch du ahnst nicht auf den ersten Blick, wozu es gehört. Letztendlich sind es Kondenswassertropfen auf einem kühlen Brückenpfeiler. Aber das spielt eigentlich keine Rolle.

Hab keine Angst vor Details

Du siehst eine Szene und denkst: „Hey, das ist doch ein super Motiv“. Du fotografierst den kahlen Baum am Waldrand, das alte Auto oder einfach die Person dir gegenüber. Doch wenn du dich durch deine Fotos klickst, springt der Funke nicht über. Was ist passiert? Die Antwort ist leider allzuoft: Es wirkt langweilig.

Geheimnis Bildgestaltung: Warum wirkt dein Foto langweilig?

Du hast dich im Kopf auf etwas fokussiert, warst aber möglicherweise zu weit weg. Du hattest ein Motiv mit deinem inneren Auge gesehen, der Betrachter deines Fotos aber weiß nicht, was genau du gemeint oder gesehen hast.

Motivsuche: Sei kritisch und neugierig

Sei kritisch und frage dich: Wie verändern sich deine Motive, wenn du näher rangehst? Das Auge für die Details hilft dir, um deine Szene aufzuräumen, aber gleichzeitig auch völlig neue Welten zu eröffnen. Plötzlich tauchen Einzelheiten auf, die du vorher gar nicht wahrgenommen hast. Vielleicht machst dein Foto u auch sehr neugierig, wenn der Betrachter erraten muss, was genau er auf dem Foto sieht. Fotografie ist ein künstlerischer Prozess – alles ist erlaubt.

Lass die Gedanken spielen und gestalte dein Foto

Wenn du fotografierst und an die Bildgestaltung denkst, sollte nicht immer alles gleich offensichtlich sein. Nimm den Betrachter mit auf eine Reise. Nicht alles muss sich sofort für ihn erklären. Entferne Zusammenhänge, löse Details aus dem großen Ganzen und lass der Fantasie deines Betrachters Raum, das Foto weiterzudenken.


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ISO 100 / 26 mm / f6,4 / 1/250 s
Viele alltägliche Momente gewinnen noch einmal mehr an Schönheit, wenn du sie auf das Wesentliche reduzierst.

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ISO 640 / 26 mm / f2,8 / 1/320 s
Aus der Nähe betrachtet wirkt vieles noch faszinierender. Du brauchst kein Makroobjektiv, dieses Foto habe ich mit meiner einfachen Kompaktkamera mit Makromodus und Offenblende gemacht.

Tipp: Darum funktionieren Detailfotos so toll

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Suche dir deinen Hauptdarsteller und fokussiere den Blick darauf!

Es geht mir nicht um Makrofotografie, aber wenn du ungewöhnliche Perspektiven wählst – wie hier die auf Höhe der Schuhsohle – und zudem nah dran bist, faszinierst du den Betrachter ungemein.
Meine Theorie, weshalb Detailfotos immer toll funktionieren, ist, dass du den Betrachter in deine Situation hineinholst. Es gibt ihnen das Gefühl, als seien sie wirklich dabei, sie entdecken ungewohnte Perspektiven. Denn wenn du mit deiner Kamera auf dem Boden liegst und ganz nah dran bist an der Blume, dann erinnert deine Perspektive an den Film „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“. Der Rasen wird zum Dschungel und die Insekten zu wilden Tieren.


5 Wege, um den Blick aufs Details zu betonen

Ich arbeite daran, mein Motiv toll hervorzuheben. Das macht den Zuschauer neugierig, gerade bei Porträts oder tollen „Nah nah dran“-Fotos.

1. Fotografiere mit offener Blende

Die offene Blende ist ein idealer Unterstützer, um dein Motiv hervorstechen zu lassen und wirklich den Blick auf die Details zu erlauben.

2. Fotografiere mit minimaler Distanz

Geh näher ran ist immer wieder einer der Leitsprüche für eine tolle Bildwirkung. Also geh ruhig mal so nah ran, wie es dein Objektiv erlaubt.

3. Distanziere dein Motiv vom Hintergrund

Diesen Tipp kann ich nur immer wieder geben: Wirkt dein Motiv noch zu platt vor dem Hintergrund, bringe Abstand zwischen Motiv und Hintergrund. Das erhöht den Effekt der Blende ungemein.

4. Fotografiere mit längerer Brennweite

Wenn du die Brennweite verlängerst, dann komprimierst du dein Foto und auch die Tiefe. Ein toller Effekt, um den Blick zu schärfen.

5. Achte auf den Kontext

Wichtig ist es jedoch, den Kontext deines Fotos im Kopf zu haben. Wenn du also ein Foto eines Kindes beim Geburtskerzenauspusten machst, kannst du nah ran gehen – die Kerzen sollten aber zumindest angedeutet zu sehen sein.


Hätte ich das früher gewusst: Gib deinem Motiv Platz

Flamingo-Nahaufnahme
Großartig: Wie verändert sich dein Motiv durch etwas mehr nähe?

Wenn du näher rangehst, kann das helfen, eventuelle Störungen in deinem Motiv zu eliminieren. Gleichzeitig nämlich gibst du deinem eigentlichen Motiv mehr Raum und Platz. Das ist ein Trick, denn die Größe deines Hauptmotivs ist ein Indikator für den Betrachter, dass dieses Element wichtig ist für dein Foto.
Zudem ist es einleuchtend: Wenn dein Hauptmotiv mehr Raum im Foto einnimmt, wird ein anderes nicht so wichtiges Element weniger Raum einnehmen. Das bedeutet, dass weniger von deinem Hauptmotiv ablenkt.
Das erreichst du natürlich durch zwei mögliche Wege: Entweder du gehst näher ran an dein Motiv oder du zoomst notfalls etwas in die Szene rein (wenn du nicht näher rangehen kannst).


Grundlagen der Fotografie ganz einfach verstehen:
ISO, Blende & Belichtungszeit

Hättest du gerne noch mal ein paar Grundlagen der Fotografie erklärt? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

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„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
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Bildgestaltung und Bildaufbau: Das visuelle Gleichgewicht

Visuelles Gleichgewicht

Wenn du dich gerne mit Bildgestaltung und Bildaufbau beschäftigst, solltest du auch das visuelle Gleichgewicht kennen. Als ich das erste Mal den Begriff visuelles Gleichgewicht gehört habe, konnte ich mir nicht viel drunter vorstellen. Es geht um das Geheimnis der Bildaufteilung. Goldener Schnitt, Drittel-Regel und Farbgebung! Eine gute Bildaufteilung macht dein Foto zum echten Hingucker für den Betrachter.

Durch das visuelle Gleichgewicht führst das Auge, du spielst mit Kontrasten und kannst Dinge in deinem Foto betonen. Dabei geht es um Begriffe wie Goldener Schnitt, Drittel-Regel, Goldenes Rechteck, Goldene Spirale, Goldener Winkel und im Gegenzug natürlich das Ungleichgewicht, das du vermeiden solltest. Hier habe ich dir ein paar Tipps und Ideen aufgeschrieben, wie du für dich das Geheimnis der Bildaufteilung lösen kannst. Ich bin gespannt, was du davon schon anwendest oder was du für Ideen hast, um dein Foto noch besser zu gestalten.

Die Ạsymmetrie hat oft eine direkte Einwirkung auf das visuelle Gleichgewicht. So wirkt es links ausgeglichen – auch wenn es nicht 100% symmetrisch ist.

Farbe bekennen: Setzte Farb-Akzente in deinem Foto

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Eigentlich ist das gelbe Taxi nur ein kleiner Teil des Fotos, aber es ist der klare Blickfang – durch die grelle Farbe

Ich mag Farbe im Bild. Verschiedene Farben bestimmen dein visuelles Gewicht. Ein heller oder gar greller Farbton wird immer die eher blassen Farben überstrahlen und den Blick auf sich ziehen. Das kann also über Gleich- oder Ungleichgewicht in deinem Foto entscheiden.

Mit Farbe den Blick führen

In dem Fotobeispiel rechts setzt das gelbe Taxi den Akzent vor der Skyline von Manhattan. Trotz kleinem Auto vor großem Panorama zieht es durch die gelbe, grelle Farbe sofort den Blick auf sich.

Wenn gleich rot die schwerste Farbe ist und gelbe eher eine leichte Farbe, zieht in dem Bild hier das gelbe Taxi in der eher aus grau und braun bestimmten Umgebung klar den Blick auf sich. Würde ein roter Feuerwehrwagen daneben fahren, wäre dem Taxi sicher die Aufmerksamkeit genommen.

Bildaufbau: Wo soll der Betrachter hinschauen?

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Hätte sich die morgendliche Läuferin für eine graue Hose entschieden, wäre sie im Foto möglicherweise nicht so hervorgestochen.

Dein Hauptmotiv kann auch verschwinden durch die falsche Farbe

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Hier ist die Bildgestaltung missglückt. Denn das rote Rohr zieht in Form und Farbe den Blick auf sich und die Läuferin geht fast unter im Foto.
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Bildgestaltung ganz einfach: Visuelles Gleichgewicht ausnutzen!

Eine Frage der Größe

Ganz klar, große Objekte nehmen mehr visuelles Gewicht ein, als kleine Objekte. Denn wenn diese auch mehr Platz im Foto einnehmen, ziehen sie in der Regel auch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Bildgestaltung beeinflussen durch Formen und Fokus

Wie sieht das denn aus? Ungewöhnliche Formen in Mitten von gewöhnlichen Formen stechen ins Auge. Das mag in unserer Natur liegen, damit wir immer eine Bedrohung oder ähnliches erkennen. Wenn alles in gleicher Form ist, schaltet unser Gehirn auf Autopilot. Das kannst du dir zu nutze machen und dein Hauptobjekt hervorstechen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für scharf vor unscharf. Auch da ist völlig klar, wohin das Auge sich gezogen fühlt.

Mache dir also kurz Gedanken über deine Szene und den Bildaufbau. Was soll die ungewöhnliche Form einnehmen, was soll im Fokus (also scharf) sein? Was sollte eher aus dem Bild verschwinden, da es möglicherweise den Fokus aus deinem Bild verzerrt?

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Viele Linien und mitten drin eine Person, die auf die U-Bahn wartet. Ein schöner Kontrast in der Form zieht den Blick auf sich.

Spiele mit der Komplexität der Form

Wenn du einfache Formen wie einen Kreis oder eine Linie hat, dann braucht dein Gehirn nicht allzu lang, um diese Formen zu verarbeiten. Wenn jedoch ein Baum oder ähnliches mit komplexen Formen ins Blickfeld kommt, dann zieht das sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Mache dir das in deiner Bildgestaltung zu nutze.

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Linien und Rechtecke – davor ein Mensch. Ganz klar, was hier den Blick des Betrachters auf sich zieht!

Platzierung im Bild: Drittelregel

Die Drittelregel funktioniert. Denn das gibt dem Foto ein gewisses Gleichgewicht. Klar, auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, doch grundsätzlich empfindet dein Auge es als angenehmer, wenn das Hauptobjekt nicht mittig platziert ist.

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Das Auge empfindet eine Platzierung nach der Drittelregel als sehr angenehm und spannend.

Kombiniere Formen, Farbe und Bildaufbau

Die beste Wirkung erzielst du natürlich, wenn du Formen (ungewöhnliche Form vor gewöhnlichen Formen), Farbgebung (knallige Farben vor leisen Farben) und zudem noch die Bildaufteilung (Platzierung nach Drittelregel) kombinierst. Hier im Foto habe ich versucht auf viele der Punkte zu achten.

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Der Hund mit rötlich, bräunlichem Fell setzt einen klaren Blickfang auf der grünen Wiese.

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du?

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du? Welche nutzt du? Ich freue mich auf deine Ideen und Kommentare. Und wenn du tolle Fotobeispiele zu Farben, visuellem Gleichgewicht oder ähnlichem hast, dann lade sie hier gerne hoch und zeige sie uns!


Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

NEU: Hier noch mehr Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Also lass dich hier inspirieren!

Hier die ersten Feedback zum Buch:

Lerneffekt garantiert

„Der Untertitel Woche für Woche wurde von Lars Poeck mit bedacht gewählt. Während sich die erste Buchhälfte mit technischem und bildgestalterischem Grundwissen befasst, darf der Leser im zweiten Teil die erlernten Fähigkeiten in wöchentlichen Foto-Aufgaben umsetzen. Lerneffekt garantiert.
(4,5 von 5 Sternen / erschienen in Digital photo/Ausgabe 11/2017)

*****

Woche für Woche bessere Fotos
„Ihr sucht ein Fotoarbeitsbuch, das Spaß macht, euch lernen lässt und in dem ihr auch zahlreiche Tipps und Tricks erhaltet? Dann kann ich euch absolut „Kreative Foto-Aufgaben“ von Lars Poeck empfehlen. …“
(augsburger-fotografen.de/09/2017)

*****

Klare Aussagen und Anhaltspunkte
Endlich mal ein Buch das ohne viel Geschwafel sofort zum Thema und auf den Punkt kommt. Man kann sehr gut nachvollziehen was hier beschrieben ist und erkennt sich in den dargestellten Problemen wieder (zumindest ich) . (…) Man kann sofort die Tipps umsetzten. (Gibt es einen Vordegrund/Hintergrund,stört was im Bild, Spannung/Blickrichtung /Schärfe/Schatten im Bild, ist es evtl Reizüberflutet ) Das und viele andere Aussagen im Buch macht es für mich bis jetzt sehr wertvoll. LG Klaus“

(Amazon.de/Klaus Knopp am 2. September 2017) 

*****

 

Sehr gelungen!
„Es war heute in der Post. Ich habe mich sofort darin vertieft und bin noch lange nicht fertig mit dem Lesen, aber eine Einschätzung kann ich bereits geben: Ein sehr gutes, bereicherndes und inspirierendes Buch – auch für Menschen, die schon länger fotografieren. Aber da es ganz sicher auch für Anfänger geeignet ist, werde ich es meinen Fotokurslern ganz fest ans Herz legen. Danke für dieses fundierte, verständlich erklärte Wissen und die tolle Inspirationsquelle.‘
(Von Amazon Kunde am 2. September 2017)


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Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild

Grundlagen-Bildgestaltung-Fotografie

Im Moment arbeite ich an meiner Bildgestaltung in meiner Mission Fotografieren lernen. Da versuche ich immer wieder dieses „weniger ist mehr“ Sehverständnis zu bekommen. Ganz schon schwer. Dabei ist es doch eigentlich so leicht – oder nicht? Suche dir ein schönes Motiv, eliminiere alles, was eventuell stören könnte aus dem Rahmen und drücke den Auslöser. Aber das muss ich üben. Wie ergeht es dir so dabei? Fällt es dir leicht deine Motive zu reduzieren?

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild

Hier habe ich die einmal 7 Tipps aufgeschrieben, nach denen ich immer mal wieder versuche mich zu reduzieren. Mehr kann ja schließlich jeder – weniger ist das, worauf es oft ankommt. Wenn du noch mehr lesen möchtest zu dem Thema, dann schau auch mal in meiner Liste zum Thema Bücher zum Fotografieren lernen.

1. Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins!

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Harmonie-der-Nacht
Die Berliner Philharmonie – reduziert auf das wesentliche: Gelber Bau und blauer Sternenhimmel.

2. Rahme sich wiederholende Strukturen ein

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Strukturen wiederholen
Strukturen wiederholen sich und leiten das Auge

3. Finde den weiten Blick als einfachen Hintergrund

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - der weite Blick
Der weite Blick reduziert hier die Bildelemente

4. Kreiere Symmetrie in deinem Bild

Schließfaecher
Die Symmetrie wirkt irgendwie beruhigend auf mich …

5. Nutze nur wenige Farben oder versuche dich in Schwarzweiss

Hotel-Adlon
Alles was ein Bild braucht: Schwarzweiss ist toll!

6. Mache Nahaufnahmen und nutze das Spiel mit der Tiefenschärfe für einen unscharfen Hintergrund

Gaerten-der-Welt-Marzahn-Berlin-7
Unschärfe im Hintergrund betont das Motiv – nichts lenkt ab!

7. Probiere die Langzeitbelichtung und gebe deinen Bildern das verträumte „etwas“

Zingst-Strand
Die Langzeitbelichtung hüllt alles in einen Nebel.

Vielleicht weißt du ja auch ein paar Tipps oder schöne Fotobeispiele, die zu den hier aufgeführten Ideen passen? Dann schicke sie mir gerne oder poste hier den Link zu deinem Bild.


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Finde dein Hauptmotiv: 5 Geheimnisse faszinierender Fotos

Fotografieren-lernen-Motivsuche-Tipps

Was ist das Geheimnis faszinierender Fotos? Mal überlegen, immer wieder werde ich gefragt, mit welcher Kamera, welchem Objektiv oder welcher Einstellung ich dieses oder jenes Foto gemacht habe. Selten fragt jemand: „Wie bist du auf diese Motividee gekommen?“. Dabei geht’s mir immer ums Motiv – egal mit welcher Kamera ich mein Bild fotografiere. Daher möchte ich dich vertraut machen mit der Suche nach dem Hauptmotiv, eine meiner wichtigsten Lektionen in der Bildgestaltung – dem, was du wirklich in Szene setzen willst. Denn so werden Deine Fotos noch besser!

Abenteuer Fotomotivsuche: Finde das, was dich fasziniert
Die Gabel in der Milch – eigentlich ein so einfaches Motiv. Finde Motive, die dich faszinieren!

Wer ist Hauptdarsteller auf deinem Foto?

Kurz nach Kauf meiner ersten Spiegelreflexkamera habe ich mir ein cooles 10–20-mm-Weitwinkelobjektiv von Sigma geleistet. Wow, was für eine Dimension. Nun konnte ich die ganze Welt auf ein einziges Foto bekommen. Doch wenn ich heute zurückblicke, hat mich dieser visuelle Überfluss überfordert. Worauf sollte ich mich fokussieren? Mit Fotos ist es wie mit einem guten Film: Es gibt einen Hauptdarsteller. Die Zuschauer erkennen ihn, und alles in deiner Komposition trägt dazu bei, um ihn perfekt in Szene zu setzen: Licht, Perspektive, Fokus, Gestaltungselemente und nicht zuletzt die Handlung.

Mache das Einzigartige in deinem Foto und in der Situation sichtbar
Mache das Einzigartige in deinem Foto und in der Situation sichtbar – geh ganz nah ran und schmeisse alles unwichtige raus. Hier habe ich nur die Reflexion des Baumes fotografiert.

Was siehst du, was dich als Motiv fasziniert?

Wer soll Hauptdarsteller deines Fotos sein? Ich möchte dir einige Tipps und Techniken verraten, die dir helfen, den Blick auf den Hauptdarsteller zu schärfen. Doch muss der erste Impuls von dir kommen. Wen oder was willst du – wie und auf welche Weise – zeigen?

Typische Herausforderungen bei unser Motivsuche

  • Ist das Motiv zu klein, wird der Betrachter deiner Fotos es vielleicht nicht als Hauptmotiv erkennen.
  • Sind zu viele (unwichtige) Dinge im Bild? Oh je, dann ist der Sinn deines Fotos möglicherweise verfehlt.

Versuche alles, um an deinem Motiv zu arbeiten. Deine Augen und dein Gehirn machen es dir nicht leicht. Sie sind die perfekte Kombi für eine spannende Täuschung. Denn siehst du ein Motiv, übernimmt dein Kopf ungefragt die Bildbearbeitung. Alles Unwichtige wird weggeschnitten. Doch deine Kamera kann das nicht! Dein Sucher ist gnadenlos. Er zeigt alles, was du im Rahmen und in den vier Ecken deines Fotos abbildest.

Mitzieher sind schwer, aber toll, um dein Motiv zu betonen. Bleib dran und übe die Technik immer wieder!
Mitzieher sind schwer, aber toll, um dein Motiv zu betonen. Bleib dran und übe die Technik immer wieder!

Hier habe ich für dich 5 Tipps, die dir helfen in der Suche nach deinem Hauptmotiv:

5 Tipps, um dein Hauptmotiv zu finden

  1. Finde das, was dich fasziniert

Was hat dich innehalten lassen, bevor du überlegt hast, dieses Foto zu machen? Das sollte dein Hauptmotiv werden. Eine tolle Lichtsituation? Ein spannendes Gesicht?

  1. Wie kannst du die Faszination im Bild zeigen?

Ist das Motiv schon klar genug im Bild? Stört etwas die Wirkung? Von jetzt an ist deine Mission: Mache das Einzigartige der Situation sichtbar!

  1. Trenne dich von Unwichtigem

Bevor du an deiner Technik oder deinem Unvermögen zweifelst, liegt es in der Regel erst einmal an zu viel, was du im Foto hast. Wir lernen noch das Aufräumen in deinem Foto. Denn weniger ist mehr und genau das Wenige und die Leere betont dein Hauptmotiv.

  1. Was kannst du zeigen, was nicht?

Ist das Motiv etwas Persönliches – die Stimmung eines Abends oder das Haustier, das dir viel bedeutet – ist das okay. Aber die Verbindung zu dir lässt sich nicht immer im Foto so darstellen. Sei kritisch, denke an die Wirkung, wenn ein Fremder deine Fotos anschaut. Gute Fotos funktionieren ohne Erklärung.

  1. Habe Ausdauer

Viele meiner Fotos, die nicht so gelungen sind, sind einzig aus meiner Ungeduld heraus nicht gut geworden. Bleib dran an deiner Idee und deinem Motiv. Fotografiere eher ein Foto mehr und probiere eine neue Perspektive aus. Gib nicht so schnell auf!

Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche
Beziehe die Geometrie mit ein in deinen Fotomotivsuche

Hier habe ich noch mehr Ideen für Dich

Noch mehr Inspiration gesucht? Dann brauchst Du diese Kreativ-Ideen für Deine Fotografie. Lass Dich inspirieren und überraschen. Vieles kann sooo schön einfach sein 🙂

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos
Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos

5 Tricks für bessere Fotos - Gratis Fotografie-eBook
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Fotokurs – Fotoaufgabe 17: Die Farbe Rot

Fotoaufgabe: Die Farbe Rot

Auf die Farbe hast du oft keinen Einfluss bei deinem Foto. Oder doch? Viel öfter als du denkst. Warte ab, ändere den Blickwinkel oder den Bildausschnitt und schon bestimmst du oft die dominierenden Farben in deinem Foto. Wollen wir das einmal zusammen üben? Versuche also einmal dich auf gewisse Farben zu beschränken in deinem Foto und beobachte, wie sich die Wirkung des Fotos verändert. Kombiniere diese Herausforderung wie immer mit den weiteren Regeln für eine gute Bildgestaltung und du hast mal wieder ein gutes Rezept für ein interessantes Foto. Also lass uns heute einmal die Farbe ROT ausprobieren mit der neuen Fotoaufgabe. Hast du Lust mitzumachen und dein Foto zum Thema „Die Farbe Rot“ zu fotografieren und hochzuladen oder auf deinem Blog zu verlinken?

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Die Farbe Rot zieht sofort die Blicke auf sich!

Die Farbe Rot zieht die Blicke auf sich

Farben sind ein schönes Stilmittel, um Blicke zu konzentrieren. So wirkt Rot besonders anziehend für das Auge und sticht aus allen Farben schnell heraus. Nutze das für deine Bildgestaltung! Aber es kann auch falsch angewendet werden. Denn wenn etwas wichtiges im Foto eher farblos ist, etwas unwichtiges aber in knalliger Farbe ist, dann kann es schnell deine gewünschte Fotowirkung durcheinander bringen!

Farbe im Foto - alles was rot ist.
Es macht Spaß, wenn ich mir ein Thema suche bevor ich losgehe. Diesmal war es ROT

Farbe falsch einsetzen

Hier ein Beispiel: Die Läuferin sollte mein Hauptmotiv sein – das rote Rohr im Vordergrund aber zieht den Blick auf sich! Mehr zum Thema visuelles Gleichgewicht erkläre ich dir hier.

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Farbe in trübe Tage mit Farbe

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Nutze Farben als Gestaltungsmittel: Wo soll der Betrachter hinschauen?

Wirkung von Farben in der Fotografie

Rot bewirkt viel. So zum Beispiel Aktivität, Dynamik, Gefahr, Liebe, Temperament, Zorn, Wärme. Hier findest du ein paar Assoziationen zur Wirkung von Farben. Bedenke diese, wenn du eine Farbe in den Vordergrund deines Fotos stellst.

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Was bewirken Farben? Rot steht für Liebe, Gefahr, Energie und ähnliches.

Tango, Aktion und Gefahr!

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Rot steht für für Energie und Dynamik

Der rote Feuermelder: Farbe als Signal

Farben geben Signale an das Gehirn. Rot steht für Gefahr, Feuerwehr oder ähnliches, Weiß für Frieden und Reinheit. Kannst du diese Farbwirkungen auch in deinem Foto sinnvoll einsetzen? Sicher kennst du auch die Szene des Mädchens im roten Kleid aus Schindler’s Liste. Der Effekt wurde erzeugt durch den so genannten Chroma Key-Effekt. Dadurch ist es zum Beispiel möglich nur eine Farbe hervorzuheben. Das zeigt sehr schön die Wirkung von Farben!

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Blickfang: Der Feuermelder vor dem Schloss Bellevue in Signalfarbe

Rot beim Portrait Foto

Gerade im künstlichen Licht wie zum Beispiel bei Konzerten ist es sehr faszinierend die Person in nur einem Licht darzustellen. Rot wirkt hier faszinierend, aber auch blau oder all die anderen Farben. Die Wirkung entsteht durch verfremden des bekannten Gesichts und die Reduktion auf diese sonst eher ungewohnten Farben im Gesicht deines Gegenübers. Dieses Foto habe ich zum Beispiel bei einem Konzert fotografiert. Es wirkt faszinierend!

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Gerade bei künstlichem Licht ist es spannend, wenn alles in eine Farbe getaucht wird

Also merken wir uns für das Foto mit Farben:

  • Sei dir der Wirkung der Farben bewusst
  • Versuche die Szene zu reduzieren und so die Wirkung der Hauptfarbe noch zu verstärken
  • Mit Farben kannst du den Blick führen – also nutze sie bewusst

 

Mach mit! Zeige dein Bild zum Thema „Rot“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag (das wird dann erkannt) und poste gerne zusätzlich den Link hier als Kommentar.
  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Twitter und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @vegasworld hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 17: Farbe Rot„. ABER BITTE VORHER DIE ANDEREN WEGE AUSPROBIEREN 😉

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!


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Fotografieren in Berlin: Das Buch für Entdecker

Entdecke noch mehr Inspirationen für deine Fotografie – anhand von über 100 Foto-Beispielen

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations zum Fotos machen unterwegs. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in einem Buch für dich zusammengefasst und zeige dir die schönsten Foto-Motive. Egal, ob du Lost Places Fan und Entdecker bist oder ob du Architektur kreativ fotografieren willst – das Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen. Zudem gibt es einige zusätzliche digitale Extras als Bonus für dich.

Hier kannst du das Buch „Fotografieren in Berlin: 101 tolle Bildideen in der Hauptstadt“ bestellen!


Fotokurs – Fotoaufgabe 12: fill the frame

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Hast du schon mal den Ausdruck „fill the frame“ gehört? Das kommt aus der Bildgestaltung und meint, gewisse Elemente aus dem Bild weg zu lassen. In der Regel haben Bilder, in denen du den Rahmen füllst keinen Himmel oder Horizont. Und das ist unsere heutige Fotoaufgabe! Du kannst wie immer auch einfach das Thema interpretieren, wie immer du Lust hast. Hast du Lust mitzumachen und dein Foto zum Thema „fill the frame“ zu fotografieren und hochzuladen oder auf deinem Blog zu verlinken?

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Eine Skyline ohne Skyline – ein Blick in die Häuserschluchten New Yorks

Lasse alles weg und komponiere dein Bild neu

Es macht Spaß mit der „fill the frame“ Technik zu experimentieren. Denn es sind keine klassischen Bilder. Du lernst das weg lassen. Und das ist ziemlich cool. Es kann ein Blatt in Format füllend fotografiert sein, ein Tier (wie dieser Elefant im Zoo) oder einfach den Boden. Durch diese Art der Bildgestaltung betonst du dein Hauptmotiv auf ganz besondere Weise.

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Hier erscheint der Elefant wie ein Muster…

Spiele mit Mustern und fülle den Rahmen

Ich habe den Himmel und alle störenden Elemente einfach aus dem Bild geworfen
Ich habe den Himmel und alle störenden Elemente einfach aus dem Bild geworfen

Hier hätte ich sonst immer eine klassische Himmel/Horizont Linie ins Bild genommen. Aber so wirkt das Gebäude ganz anders. Plötzlich ist es ein Spiel aus Formen und Mustern. Faszinierend!

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Es hätte ein klassisches Tierfoto werden können. Aber habe ich Horizont und Himmel weg gelassen!

Der Blick von oben

Gerade wenn du die Möglichkeit hast aus erhöhter Perspektive zu fotografieren, dann ist es eine tolle Möglichkeit für „den Rahmen füllen“. Das Foto zeigt eine Regenschirm-Verkäufer in Rom.

Mach mit! Zeige dein Bild zum Thema „fill the frame“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag (das wird dann erkannt) und poste gerne zusätzlich den Link hier als Kommentar.
  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Twitter und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @vegasworld hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 12: fill the frame„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!