Die ultimative darüber freuen sich Fotografen Geschenke Liste

Fotografie-Geschenke-Liste-fuer-Fotografen

Du suchst coole Geschenke für Fotografen? Dann habe ich hier jede Menge Geschenkideen für Fotografen und Kreative. Genau richtig für die Frage: Was soll ich mir nur zum Geburtstag wünschen? Oder zu Weihnachten. Einige der hier aufgeschriebenen Produkte erfreuen jedes Jahr immer wieder die Herzen vieler Fotografie-Freunde. Auch nochmal vielen Dank für all eure Empfehlungen! Lass dich gerne inspirieren, etwas davon auf deinen Fotografen-Wunschzettel zu schreiben oder für einen Fotografen deiner Wahl zum Geburtstag zu kaufen. Oder einfach nur herzlichen zu lachen über einige echte Nerd-Artikel in dieser Liste. Aber vielleicht fallen dir ja auch ein paar weitere schöne Dinge ein? Dann schreib sie gerne per Kommentar dazu.


Fotografen-Tasse

Preis: ca. 20,- EUR

Die Fotografen-Superkräfte Tasse – perfekt für das Ego eines jeden Fotografen!

Hier findest du die Tasse zum bestellen.


Kamera-Glückwunschkarte

Preis: ca. 7,- EUR

Willst du einen Gutschein für einen Fotokurs verschenken und suchst nur noch die passende Karte? Oder ein paar Fotos von dir passend mit einer Karte versehen?

diese Klappkarte passt super für jeden Fotografen als Überraschung!


Geschenkidee: Die Kamera zum selber bauen

Preis: ca. 17,- EUR

Wie lustig – das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Oder hat jemand von Euch die schonmal getestet? Ist ja wie im YPS-Heft: Der Kamera Bausatz für eine zweiäugige Spiegelreflex-Kamera zum Eigenbau. Herrliche Geschenkidee für Fotografen. Tipp: Am besten gleich einen passenden 35-mm-Film für 24-27 Aufnahmen hinzu kaufen!

Hier findet ihr die Kamera zum Selberbauen!


Hama Lens Pen

Preis: ca. 10,- EUR

Hama Lenspen Reinigungsstift

Ein sehr praktisches Tool – der Hama Lens Pen ist ein kleiner Stift mit Reinigungspad hat und kleinem Pinsel auf der anderen Seite. Passt in jede Fototasche und ist ein tolles Tool für jedes Kameraobjektiv.

Hier findest du den Hama Lens Pen!


Superkräfte Fotografen T-Shirt

Preis: ab ca. 20,- EUR

Die Geschenkidee: Das perfekte T-Shirt für Fotografen
Das perfekte T-Shirt für Fotografen

Oh, wie großartig – so habe ich das noch nie gesehen. Perfekt! Will ich sofort haben. WIe wäre das ale Geschenkidee für den Fotografen? Super, oder?

Hier könnt ihr das Fotografen T-Shirt bestellen


Bohnensack für DSLR: Gute für die ruhige Hand

Preis: ca. 30,- EUR

Bohnensack für DSLR
Bohnensack für DSLR

Letztens habe ich Fotos am Abend vom Hochhaus der vereinten Nationen gemacht. Da habe ich ordentlich geschraubt, um mein Stativ an den Kante vom Hochhaus n Position zu positionieren. Neben mir war ein Fotograf, der war eine Idee klüger und hatte sich einen „Bohnensack“ mitgebracht. „Damit zittert nichts“ sagte er. Cool. Also Zeit für einen Bohnensack! Denn diese sind nicht nur für die Foto-Safari in Afrika geeignet, auch für die Safari in der Großstadt.

Hier findest du den Bohnensack für deine DSLR


USB-Stick in Kameraoptik

Preis: ca. 20,- EUR

USB-Sticks kann ich immer gebrauchen, aber auch noch thematisch so passend – also perfekt für jeden Fotografen.

Hier findest du den USB-Stick in Kamera-Optik


Programmierbarer Fernauslöser

Preis: ca. 30,- EUR

Egal, ob der Beschenkte Langzeitbelichtungsfan ist oder einfach coole Selfies machen will – mit diesem Ayex AX-3 Timer-Fernauslöser seid ihr auf der sicheren Seite für zielgenaue Einzelaufnahmen, Langzeitbelichtungen oder auch zeitverzögertes Auslösen.


Edele Gusti Leder Kamera-Fototasche

Preis: ca. 140,- EUR

Ich habe selbst auch eine – und sie sind schon irgendwie anders. Niemand vermutet eine Kamera drin und doch passt so viel rein. Somit sind die Fototaschen von Gusti Leder schon irgendwie anders und bekommen daher auch einen Ehrenplatz in meiner diesjährigen Geschenkeliste!

Hier kannst du mehr über die Tasche finden.


DSLR-KIT Photographer’s Wristband

Preis: ca. 7,- EUR

Achtung: Nerd Gefahr! Aber beim fotografieren geht nun mal alles um Brennweiten, Blende und überhaupt. Da kann man das doch schon mal als Armband tragen!

Hier findest du das DSLR-KIT Photographer’s Wristband


Kamera Keks Förmchen

Preis: ca. 23,- EURCamera Cookie Cutters, Kamera-Keksform die leckersten Kameras, die Sie jemals probiert haben

Egal ob Weihnachtszeit oder einfach Keks-Fan – wie wäre es mit ein paar Kamera-Förmchen zum Kekse ausstechen?

Hier findest du die Kamera-Keks-Förmchen


Mini Drohne mit Follow-Me Funktion

Preis: ca. 230,- EUR

Drohnenfotografie ist immer noch sehr faszinierend, wenn gleich ich es noch nie wirklich probiert habe. Doch bin ich erstaunt, dass es schon Drohnen unter 100 Euro gibt. Diese Empfehlung hier hat zudem einen intelligenten Rückkehr Modus, einen „folge-mir-Modus“ sowie allerlei anderen Spielkram. Das etwas teurer Geschenk für alle Film und Kamera-Fans.

Hier findet ihr den Potensic Drohne Dual-GPS FPV RC Quadrocopter.


Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters

Mein neustes Buch im Bücher-Regel ist mal wieder völlig frei von jeglichem verkrampften Technik Wirr-Warr und voller wundervoller Anregungen für schöne und kreative Fotos. Geschrieben wurde es von dem Foto-Kollektiv „Shutter Sisters“ und ich kann es sehr empfehlen.

Hier findest du das Buch „Fotografiere, was du fühlst: Die Shutter Sisters“


Eine neue Kamera

Natürlich kannst du auch eine neue Kamera verschenken. Das kostet natürlich ein paar Euro – aber motiviert den beschenkten oft zum „jetzt leg ich richtig los“ … Bevor du dich entscheidest, empfehle ich dir meine „5 Überlebenstipps, wenn du dir eine neue DSLR-Kamera kaufen willst„.

Hier findest du die Bestseller in der Kategorie Kompakte Systemkameras, hier findest du die Bestseller in der allgemeinen Kategorie „Digitale Spiegelreflexkameras„.


Schwebestativ für deine DSLR

Die „nur“ Fotografen unter euch fragen sich vielleicht: Ähhhh, was ist das? Also wie einige wissen, habe ich kürzlich meine alte Leidenschaft Video wieder entdeckt. So habe ich zum einen einen IG-Fotografie YouTube Kanal gestartet und zum anderen natürlich angefangen viiiiiiel zu filmen. Und wer schon mal versucht hat eine Kamera in der Bewegung ruhig zu halten, kommt alsbald auf ein Schwebestativ.

Aber an dieser Stelle muss ich Euch einen YouTUbe Kanal empfehlen – und zwar von Felixba. Sehr lustiger Typ. Und niemand kann so ein Stativ besser erklären als er. Film ab!

Hier findest du das Schwebestativ


Schwebestativ für ein Smartphone

Preis: ca. 130,- EUR

Handheld Gimbal Stabilizer für ein iPhone

Hier findest du ein Schwebestativ für ein Smartphone.


Joby GP3-BHEN Gorillapod Stativ

Geschenkidee Stativ-Gorillapod-SLR-ZoomIhr wisst ja, dass ich Lost Places Fan bin. Da muss ich immer mobil sein und an wirklich unwirtlichen Orten meine Kamera aufstellen, anhängen oder was auch immer. Dafür ist das kleine Helferlein für Outdoor- und Lost Places Fans perfekt. Es passt in jeden Rucksack oder Tasche, ist in Sekunden aufgebaut und hält selbst echte DSL-Kameras mit Objektiv!

Hier findest du das Joby-Stativ


Fotografen Turnbeutel

An alle Turnbeutel-Vergesser – hier ist das perfekte Fotografie-Motiv.

Hier geht es zum Foto-Turnbeutel


DOIY Foto-Zubehör Photo Booth

DOIY Foto-Zubehör Photo Booth 20er-Set
DOIY Foto-Zubehör Photo Booth 20er-Set

Lust auf schöne Quatsch-Fotos? Oder willst du deinem Gegenüber die Nervosität nehmen? Dann wäre das hier das richtige für Dich: Das DOIY Foto-Zubehör Photo Booth.

Hier findest du das DOIY Foto-Zubehör Photo Booth


Finding Vivian Maier

Wenn du Street-Fotografie magst, solltest du den Film Finding Vivian Maier sehen. Vivian Maier hat späte Berühmtheit erlangt, nachdem der 26 Jahre alten Makler John Maloof auf einer Auktion eine Koffer voller Negative ersteigert hat. Der Film zeichnet den Weg von Maloof nach, wie er zu dem kleinen Schatz gelangt, Fotos entwickeln lässt und sich auf die Reise begibt, um herauszufinden, wer Vivian Maier war.

Hier findest du Finding Vivian Maier bei Amazon.


Speicherkarten-Etui

Preis: ca. 10,- EUR

Vorbei ist es mit der Unordnung in meiner Fotokiste, denn die Ares Foto® MC-SD12 Speicherkarten Schutzbox sorgt für Übersichtlichkeit. Endlich!

Hier findet ihr die Speicherkarten Schutzbox.


Holga Kreativ-Kamera 120N mit Objektiv

Geschenkidee: Holga-Kreativkamera

Vorbei ist der Megapixel-Rausch. Holga geht es um etwas ganz anderes – das kreative Bild. Diese 60mm f/8 Plastikkamera aus Kunststoff regt die Kreativität an. Deine Bilder werden anders – ganz bestimmt! Geeignet für den Rollfilm 120.

Hier findest du die Holga-Kamera.


Alternativ dazu auch das Holga-Objektiv für die Canon

Das Kreativ-Objektiv im Holga-Style

Das ganze Holga-Feeling gibt es auch für die echte DSLR 🙂

Hier zu haben als Holga-Objektiv.


Annie Leibovitz: Life Through a Lens

Preis: ca. 22,- EUR

Der Film Annie Leibovitz: Life Through a Lens von ihrer Schwester Barbara Leibovitz zeigt auf eindrucksvolle Weise die Arbeit und das Schaffen von der Fotografin Annie Leibovitz. Es kommen zahlreiche Prominente zu Wort und es sind tolle Szenen über die Arbeit von Leibowitz zu sehen.

Hier findest du Annie Leibovitz: Life Through a Lens bei Amazon.


Instant Lab Polaroid Drucker

Preis: ca. 99,- EUR

Wenn ich ehrlich bin, habe ich gar keinen richtigen Drucker mehr. Aber oft würde ich gerne noch mal eben was ausdrucken an meinen kleinen Fotos. Dafür wäre so ein Instant Lab Polaroid Drucker schon cool.

Hier findest du den Instant Lab Polaroid Drucker


Carl Zeiss Lens Cleaning Kit

Preis: ca. 23,- EUR

Objektiv-Reinigungs-Kit von Zeiss

Immer nur den Ärmel oder das T-Shirt zu nutzen ist auf Dauer nicht gut. Wie wäre es mit einem kleinen Putz-Set für die Kamera-Linsen?

Hier findest du das Objektiv-Lens-Cleaning Kit.


A Beautiful Mess – Photo Idea Book

A-Beautiful-Mess-Idea-Book

Wie ihr seht, ist dieses Buch auf Englisch. Wer das nicht so gut kann: Das ist egal! Es ist voller Bilder, welche die Ideen erklären. Hier findest du 95 großartige Ideen, die uns Fotografen anregen, inspirieren und auf neue Ideen bringen. Eines der schönsten Fotobücher, die ich seit langem gesehen habe.

Hier findet ihr A Beautiful Mess als Buch


Polaroid Cube HD 1080p Lifestyle Action Videokamera

Preis: ca. 60,- EUR

Actioncam Polaroid-Cube-HD

Wie viele verschieden Actioncams es derzeit so gibt. Diese Polaroid mit eingebauter wiederaufladbarer Batterie finde ich ganz spannend. Sie echt klein ist und auch ganz stylisch.

Hier gibt es den Polaroid Cube


Amazon-Basics SLR-Kamerarucksack

Amazon-Basic-Kamera-Rucksack

Der Rucksack für Spiegelreflexkameras und Zubehör macht mir jedes Wochenende das Leben leichter. Es passen 2 DSL-R Kameras rein, ein Stativ lässt sich gut an der Seite befestigen und alles wird kompakt auf den Rücken geschnallt. Man schaut zwar ein wenig wie ein Schulkind auf Wandertag damit aus, es ist aber nun mal praktisch.

Hier findest du den Amazon-Basics SLR-Kamerarucksack


Blackrapid R-Strap RS-7 Curve Kameragurt

Blackrapid-Kameragurt

Diesen oder auch andere Fabrikate sehe ich immer häufiger bei Fotografen. Ich nutze noch den Halsgurt meiner Canon, aber dieserlei Gurte sind schon echt praktisch und super stabil.

Hier findest du den Blackrapid Kameragurt


Vivian Maier: Street Photographer

Nicht ohne Grund ist dieses Buch derzeit einer der Topseller im Bereich Fotografie. Den Film fand ich schon total spannend, aber die Fotos noch auf 136 Seiten vor sich in aller Ruhe betrachten zu können ist schon ziemlich cool. Wer Street-Fotografie mag und mehr über Vivian Maier lernen und entdecken will, sollte sie diesen Bildband also unbedingt zulegen. Hier gibt es die Englische Version „Vivian Maier: Street Photographer“. Die Deutsche Version „Die Straßenphotographin“ findest du hier…


Kamera Film Toilettenpapier-Halter

Polaroid Kamera WC- Papierrollenhalter
Polaroid Kamera WC- Papierrollenhalter

Äh, dazu muss ich jetzt nichts sagen – oder? Naja, also ein wenig lustig ist es doch schon?!

Hier findest du den Polaroid-Toilettenpapier-Halter


Gutschein für einen Fotokurs

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Fotoworkshop geschenkt: Gutschein und eBook

Möchtest du einen Fotokurs verschenken? Dann schau doch auch mal in meinem Shop nach Gutscheinen für Fotoworkshops und Kurse.


Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson

Der große Henri Cartier-Bresson im günstigen Taschenbuch. Ganz klar, dass es damit durchaus Bestseller-Ambition im Schirmer Mosel Verlag hat. Klar, ein Taschenbuchformat bietet nur begrenzt Platz für Bilddarstellung. Aber die 128 Seiten sind perfekt für Neueinsteiger ins Thema Henri Cartier-Bresson. Hier erfährst du mehr über Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson.


Fotostudio Set und Synchron-Blitzanlage

Synchron Blitzanlage

Ich weiß, Billigware oder was auch immer der ein oder andere denken mag. Aber ich habe mir diese Blitzanlage gekauft, da ich es einfach mal ausprobieren wollte. Und sie macht Spaß. Und sie ist günstig. Passt also!

Hier gibt es das Fotostudio Set und Synchron-Blitzanlage


Solar Ladegerät Powerbank 24000 mAh als externes Akku-Handy Power-Station

Dieses kleine Kraftpaket lädt euer iPhone, iPad, Samsung Galaxy oder welches Smartphone ihr draußen dabei habt mühelos wieder auf. Große Kapazität von 24000mAh Powerbank mit USB Fan( iPhone 6 bis zu 8x laden, Samsung S6 bis zu 6x, iPad Air 2x, …). Super praktisch!

Hier bekommt ihr mehr Infos zu dieser Wunderwaffe.


CUSTOMSLR ProDot Auslöseknopf

ProPad Ausloeseknopf - FotografenzubehoerIch kenne die Knöpfe meiner Kamera eigentlich mittlerweile im Schlaf. Doch manchmal greift man eben doch daneben. Das passiert dir mit dem ProDot Auslöseknopf nicht mehr. Ein kleines Gummi-Pad macht dir den Druck auf den Auslöser nicht nur leichter sondern lässt den Finger diesen auch im dunkeln finden. Kurz gesagt: Der Finger ist schneller am Auslöser und Ihre Reaktionszeit verkürzt sich. Probiere es doch mal aus!

Hier findest du den CUSTOMSLR ProDot Auslöseknopf.


 

Smartphone Weitwinkel, Fischauge und Makro Objektiv-Set

Super Spaß für jedes Smartphone 🙂

Ein weiteres kleines Spielzeug, wenn du mal ohne große Kamera-Ausrüstung unterwegs bist. Mit dem Smartphone Weitwinkel-, Fischauge-, und Makro-Objektiv-Set bist du super flexibel für das schnelle Wow-Foto auch ohne Ausrüstung. Klar, es ist für das Smartphone. Aber super lustig und echt günstig. Zudem passt es in jede Hosentasche oder Handtasche. Und wann kann man das schon mal sagen von einem Objektiv-Set aus Weitwinkel, Fischauge und Makro Objektiv? Laut Hersteller passte es übrigens für fast iPhone oder Samsung Galaxy.

Hier findest du mehr zu dem Weitwinkel, Fischauge und Makro Objektiv-Set für dein Smartphone.


Big Shots! Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen

big-shots-fotobuch-grundlagenDer Titel verspricht schon einiges. Vielleicht solltest du diesen nicht ganz so ernst nehmen. Im englischen heißt das Buch übrigens „Read This If You Want to Take Great Photographs“. Das trifft es eher.

„Big Shots!“ ist ein tolles Buch, wenn du mehr über die Anwendung elementarer Grundregeln lernen möchtest. Es geht auch viel um Blende, Belichtungszeit, Führungslinien. Es sind natürlich super viele Beispiele der wirklich großen Fotografen wie Henri-Cartier Bresson, Martin Parr, Guy Bourdin, Lewis Baltz, Edwar Burtynsky und auch Sebastião Salgado. Eine Leseempfehlung, wenn du mehr über die Regeln lernen willst, mit denen die großen Fotografen (natürlich auch) arbeiten.

Hier erfährst du mehr über das Buch „Big Shots! Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen“.


 

Hier noch mehr Fotoideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie.

Also lass dich hier inspirieren!


Bilderrahmen Collage für Ecken

Bilderrahmen-fuer-EckenEine sehr lustige Idee: Bilderrahmen für Ecken. Hast du schon alle Wände voller Bilder? Vielleicht hast du ja noch eine Ecke frei 🙂 Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber es ist schon ein echter Hingucker. Und was soll man sonst mit den Ecken machen? Ich finde solch kreativen Deko-Ideen ja immer super. Nicht umsonst habe ich mir auf Pinterest eine ganz Pinnwand eingerichtet mit kreativen Foto-Rahmen Ideen.

Wenn du Lust hast deine Ecken zu verschönern, dann mach dich auf die Suche, denn leider finde ich das Produkt nicht mehr zum Kauf. Hast du es entdeckt? Dann schicke mir den Link!

Hier gibt es den alten Link zum Bilderrahmen für die Ecke.


Yongnuo Systemblitz mit integriertem Funkauslöser

Yongnuo-BlitzgeraetDieser Blitz kostet weit unter 100 Euro und hat zudem noch über 200 5-Sterne Rezensionen? Kein Wunder, dass er auf dem 1. Platz der Systemblitze bei Amazon ist. Ich habe ihn auch und finde ihn super. Ich übe noch viel mit dem Blitzen, aber es macht total Spaß. Vor allem bei dem Preis. Wenn ihr auch Lust habt mehr mit Blitz zu machen oder euch eine externen Slave-Blitz gönnen wollt – hiermit könnt ihr zum Einstieg nicht viel falsch machen.

Hier bekommt ihr den Yongnuo OS02037 Blitz


E-Book FOTOGRAFIEREN LERNEN gratis

Last but not least eine kleine Empfehlung in eigener Sache. Sofern ihr es noch nicht habt, kann ich euch noch einmal mein E-Book ans Herz legen. Das ist kostenlos und mit viel Liebe von mir geschrieben. Gerne könnt ihr es auch jemandem empfehlen – einfach den Link hier unten klicken und dann weiter verschicken.

E-Book Fotografieren Lernen gratis downloaden


Hier findest du noch mehr Tipps zu Fotobüchern zum Theme Fotografie oder auch Filme zum Thema Fotografie. Hast du auch noch ein paar Ideen, wo drüber sich Fotografen und Fotofans als Geschenk freuen? Natürlich gehen Fotoworkshops auch immer. Aber wenn du auch noch welche weißt, dann her mit deinen Vorschlägen …

Bildgestaltung lernen: 11 geniale Tipps für coole Fotos

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Du willst mehr zum Thema Bildgestaltung lernen? Wie gut kennst du dich mit Bildgestaltung bzw. den Gestaltungselementen der Fotografie aus? Allzu oft klicke ich durch eine Ansammlung von halbguten Bildern. Dann ärgere ich mich und denke: Das hätte ich doch noch etwas besser sehen können. Was ist im schief gelaufen? Kennst du das Gefühl? Die Stichworte sind: Bildgestaltung und Bildaufbau! Selten liegt es an der Kamera oder dem Super-Mega Objektiv. Ich habe einmal meine Regeln und liebsten Tipps für Bildaufbau und zum Bildgestaltung lernen aufgeschrieben, nach denen ich versuche meine Bilder und die Bildkomposition besser zu gestalten. Aber gleich eines vorweg: Lerne Regeln in der Fotografie immer, um sie dann mit Bedacht auch mal zu brechen.

Grundsätzlich sehen und nehmen wir alle ähnlich war. Unser Blick in der westlichen Welt geht – wie die Leserichtung – von links nach rechts. Daran orientiert sich auch die Bildgestaltung.

Schreibe dir diese Tipps gerne auf und lege sie als kleinen Zettel in deine Fototasche. So mache ich es auch und versuche mich immer daran zu orientieren. Hast du noch weitere Tipps? Dann freue ich mich auf deine Ideen!


1. Bildaufbau und Bildgestaltung: Suche die Hauptdarsteller fürs Foto

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Eigentlich eine schöne Szene, doch wer ist der Hauptdarsteller im Bild? Das Geheimnis eine besseren Bildgestaltung sollte hier zum Einsatz kommen!

Eigentlich eine perfekte Situation für ein Foto. Klar, der Hochzeitsfotograf hat das Paar ja auch perfekt platziert vor dem Forum Romanum im abendlichen Rom. Aber kann ich auch als beobachtender Fotograf von dem Setting und dem Bildaufbau profitieren?

Bildaufbau: Frage dich vor jedem Foto immer:

  • Was ist das Thema meines Fotos?
  • Ist es klar und deutlich, dass ich das mit dem Foto aussagen will?
  • Ist da nicht noch einiges mit im Foto, das ich vielleicht ausblenden kann?
  • Nutze ich den Blickwinkel und die Perspektive schon optimal aus?

Die Antwort für die Bildgestaltung der Szene nach meiner Checkliste:

  • Mein Thema: Hochzeitsfotograf fotografiert Paar im abendlichen Rom
  • Sagt mein Bild das aus: Ja, eigentlich schon …
  • Ist etwas mit im Bild, was ich reduzieren kann? Ja, so einiges!
  • Nutze ich den Blickwinkel gut genug aus? Nein!

Also noch mal überdenken und eine andere Position für den Bildaufbau suchen. Überhaupt kann ich dir nur ans Herz legen, nicht nur aus einer Perspektive und Position zu fotografieren. Dein Standpunkt hat großen Einfluss auf die Wirkung und vor allem auf die Proportionen und Perspektivwirkung deines Fotomotivs.

Dabei kam folgendes heraus:

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Hier habe ich es auf das wesentliche reduziert und mein Thema wird sehr klar und der Blick durch die Bildgestaltung und den Bildaufbau optimal geführt.

2. Optimaler Bildaufbau und Bildgestaltung: Gehe näher ran

Nicht umsonst sollte man hin und wieder Sachen anziehen, die auch mal schmutzig werden können. Denn für einen guten Bildaufbau lohnt es sich oft auf die Knie zu gehen oder ganz nah ran zu gehen. Denn nichts irritiert mehr, als wenn du zu viel im Bild hast. Du möchtest doch etwas sagen, du möchtest etwas zeigen. Also zeige es auch. Geh nah ran, reduziere den Blick auf das wesentliche. Du wirst begeistert sein, was dabei heraus kommen kann.

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Juhu, ein Ameisenhaufen. Alles krabbelt und schwirrt. Doch Moment mal – ich sehe ja gar nichts außer einen Haufen?

Zweiter Versuch, der natürlich ganz schön krabbelig werden kann. Aber ich habe den großen Ameisenhaufen auf ein paar wenige Hauptdarsteller reduziert und das Bild gewinnt deutlich an Aussage.

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Die Szene Ameisenhaufen benötigt keinen kompletten Haufen. Wenn ich nah ran gehe, sieht man das große Krabbeln nämlich viel besser!

3. Bildaufbau und Bildgestaltung: Vermeide Ablenkungen im Hintergrund

Es gibt für mich vier Dinge, welche die Aufmerksamkeit meines Auges anziehen:

  • Bereiche mit hohen Kontrasten
  • Knallige, intensive Farben
  • Der hellste Bereich im Bild
  • Der Bereich mit der höchsten Schärfe

Hier habe ich einmal zwei ähnliche Motive, welche ich in den Gärten der Welt in Berlin Mahrzahn vor einigen Wochen fotografiert habe. Auf dem einen ist der Hintergrund sehr präsent und der Fokus liegt nicht auf meinem eigentlichen Hauptdarsteller. Im anderen habe ich versucht die Perspektive zu verändern und mein kleines Insekt klar in den Fokus zu rücken. Welches gefällt dir besser?

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Vom Motiv sehr spannend. Ich bin nah ran gegangen aber irgendwas stimmt nicht ganz im Bild. Der Hintergrund ist zu hell!

Noch einmal das fast gleiche Motiv, nur jetzt habe ich den Hintergrund deutlich reduziert …

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Das fast gleiche Motiv. Jetzt mit klarem Fokus auf dem Insekt und keinen Ablenkungen vom Hauptdarsteller!

4. Linien führen den Blick

Linien sind überall. Am Anfang musste ich mich echt anstrengen, um Linien zu entdecken. Doch egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder kurvig – Linien führen deinen Blick – und du folgst automatisch. Aber Linien werden unterschiedlich wahrgenommen. Horizontale Linien wirken stabilisierend und geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Doch genauso können Linien den Blick auf eine falsche Fährte locken oder vom Hauptmotiv ablenken.

Bildgestaltung-Linien
Blickführende Linien: Spannend, denn unsere Augen folgen den Linien im Bild automatisch.

5. Nutze die Drittelregel als Grundlage deiner Bildgestaltung

Ein gutes Bild hat Spannung, eine schöne Komposition und ein gewisses Seitenverhältnis. Das bewirkt zum Beispiel die Drittelregel. Bei der Drittelregel teile ich mein Bild einfach in drei übereinander- und nebeneinander liegende Teile.

Bildkomposition mit der Drittelregel
Bildkomposition laut Drittelregel: Motiv Baum/Himmel jeweils im Bilddrittel (Quelle: wikipedia.org)

Wer sich also als Foto-Anfänger schon immer über dieses komische Gitternetz im Sucher einer Kamera gefragt hat: Dafür ist es perfekt! Normalerweise ist es zu- und abschaltbar im Sucher oder Display der Kamera.

Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.
Fotografieren nach Drittelregel: Der spannende Teil des Fotos befindet sich am Bildrand.

Dieses aktiviert, platziere ich mein Hauptmotiv auf der Trennlinie zum linken oder rechten Drittel beziehungsweise zum oberen oder unteren Drittel. In diesem Zusammenhang lohnt es sich auch, wenn du einmal von dem Thema „der goldene Schnitt“ gehört hast. Der Goldene Schnitt geht noch einen Schritt weitere, als die Drittelregel und ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Bildgestaltung. Dabei geht es ebenfalls um das Seitenverhältnis, aber zu Beginn möchte ich mich nur auf die Drittelregel berufen.

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Gerade in der Porträtfotografie nutze ich immer wieder die Aufteilung nach der Drittelregel. Das meint das Auge auf der Schnittmarke der Linien platzieren und das Foto bekommt mehr Spannung.

6. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

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Der Blick wird super geführt – Vordergrund macht Bild gesund heißt es ja auch in der Fotografie!

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

Gerade, wenn du einen Vordergrund hast, kannst du deine Objekte auch sich staffeln und überlappen lassen. Damit gewinnt dein Foto an Tiefe. Wie das geht? Setzt Elemente so ins Bild, damit diese einander überlappen und somit Staffeln oder Stapeln. Dann gewinnt ein Foto und es wirkt nicht so flach.

Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.
Bildgestaltung: Staffelung und Überlappung gibt dem Foto Tiefe.

7. Nutze die Unschärfe und konzentriere den Blick

Sobald wir die Blende öffnen, verschwimmt alles im Hintergrund in der Unschärfe. Toll, um Ablenkungen verschwinden zu lassen. Und das hilft dem Betrachter sich auch wirklich auf das wichtige Detail zu konzentrieren. Der Rest verschwimmt in der Unschärfe. So bekommt dein Muster die Wirkung endloser Fortsetzung

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Unschärfe im Hintergrund betont das Motiv – nichts lenkt ab!

8. Finde Muster und Wiederholung

Muster und Wiederholung sind eine super Idee für eine spannende Bildgestaltung, um visuelle Reize zu erzeugen. Besonders spannend wird es, wenn du diesen visuellen Reiz spontan unterbrichst. Das Auge nimmt den Punkt sofort wahr, und das Muster gewinnt an Faszination. Probiere es aus! Denn das passt perfekt. Ein Muster, das dich fasziniert, ergibt sich, und du bringst mit deiner Unterbrechung zusätzlich Pepp rein.

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Strukturen wiederholen
Strukturen wiederholen sich und leiten das Auge

Hier auch ein ganz schönes Video-Tutorial zur Bildgestaltung:

Wichtige Learnings unter anderem:

  • Drittelregel
  • Symmetrie
  • Vordergrund und Hintergrund

9. Reduziere den Hintergrund

Achte auf den Hintergrund deiner Fotos. Denn was du im Moment des Fotografierens lediglich als Hintergrund registrierst, wird der Betrachter deines Fotos hingegen als Fläche wahrnehmen. Er kennt die originale Szenerie nicht. Er sieht das, was du im Foto abbildest. Denn dein Foto ist immer flach, also zweidimensional.

Das Phänomen der Verschmelzung

Alles wird zusammengefügt – ungewollt und automatisch im Kopf des Betrachters. Das klassische Beispiel ist die Straßenlaterne im Hintergrund, die der Person aus dem Kopf wächst. Dabei handelt es sich um das Phänomen der Verschmelzung im Kopf. Also hab den Hintergrund im Blick, damit nichts ungewollt mit deinem Motiv verschmelzen kann. Zudem lernen wir in den nächsten Tagen tolle Tricks, um deinem Foto Tiefe zu geben und dein Motiv vom Hintergrund abzuheben.

Also auch hier gilt als Tipp für deine Bildgestaltung: Weniger ist mehr!

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - der weite Blick
Der weite Blick reduziert hier die Bildelemente

10. Spiele mit der Symmetrie in deinem Foto

Zwar ist nach Drittelregel (siehe oben) in der Bildgestaltung die symmetrische Anordnung nicht erlaubt, aber was wäre eine Regel ohne Gegenregel? Das Geheimnis ist: Es kommt auf dein Motiv an. Viele Bauwerke sind symmetrisch, Lebewesen sind symmetrisch und in der Natur haben wir diese Symmetrie ebenfalls. Zudem gelten Gesichter, die in der Symmetrie liegen, als vermeintlich perfekt. Daher muss was dran sein an der Attraktivität der Symmetrie. Aber es muss zum Anlass passen.

Schließfaecher
Die Symmetrie wirkt irgendwie beruhigend auf mich …

11. Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins!

Versuche dich zu fokussieren. Daher mal der Hinweis: Fotografiere ein Objekt zur Zeit – nicht mehr, nur eins. Warum? Da das automatisch den Blick lenkt. Natürlich ist das nicht immer möglich, aber dann bringe umgehend Tipp 1 zum Einsatz: Suche dir deinen Hauptdarsteller.

Bildgestaltung: 7 Tipps für mehr von weniger in deinem Bild - Harmonie-der-Nacht
Die Berliner Philharmonie – reduziert auf das wesentliche: Gelber Bau und blauer Sternenhimmel.

Probiere neue Perspektiven im Bildaufbau und der Bildgestaltung

Einige Dinge versuche ich mir also zu Herzen zu nehmen:

  1. Klaren Hauptdarsteller suchen im Bild. Alles, was ich nicht brauche, kann raus aus dem Bild!
  2. Ich gehe näher ran und wenn ich dafür auf die Knie muss, dann ist es eben so.
  3. Reduziere den Hintergrund. Alles was ablenkt oder zuviel Blicke auf sich zieht, sollte aus dem Bild

Vielleicht weißt du ja auch ein paar Tipps oder schöne Fotobeispiele, die zu den hier aufgeführten Ideen passen? Dann schicke sie mir gerne oder poste hier den Link zu deinem Bild.

Wie geht’s weiter beim Abenteuer Fotografieren?

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Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Um ehrlich zu sein, ist dies der am wenigsten glamouröse Teil. Ich muss dir nämlich verraten, dass du weiter üben musst. Nein, formulieren wir es anders: mit jeder neuen Fotoaufgabe wartet ein neues Abenteuer. Hier habe ich dir ein paar grundlegende Fotografie Tipps an die Hand gegeben, diese gilt es nun anzuwenden. Immer wieder. Also auf geht’s!

Klar, du wirst üben müssen und dann wieder üben und wieder, bis deine Finger sich irgendwann wie von selbst durch die Einstellungen klicken. Fotografie ist Magie. Jeden Tag wieder. Jetzt haben wir das erste Handwerkszeug an Tipps gelernt und nun geht es in die kreative Umsetzung.

Mein Tipp: Nimm deine Kamera überall mit hin. Wenn du jeden Tag fotografierst, ist es viel einfacher, wenn du deine Kamera auch wirklich dabei und schnell zur Hand hast. Dafür habe ich neben meiner großen Spiegelreflex-Kamera immer eine zweite kleine kompakte Kamera dabei. Einziger Anspruch war, dass diese Kamera das RAW Format hat.

Hier findest du noch Menge Tipps und Tricks zum Fotografieren.

Zudem ist es super auch viel und häufig Fotos anzuschauen. Zum Beispiel die Fotos berühmter Fotografen wie Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado oder Annie Leibovitz. Schau immer genau hin. Was gefällt dir an ihrem Stil, welche Tricks der Bildgestaltung oder auch Grundlagen der Fotografie kannst du in ihren Bildern entdecken?


Grundlagen der Fotografie für Anfänger: ISO, Blende & Belichtungszeit einfach erklärt

Wie wäre es mit ein paar Grundlagen der Fotografie? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


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Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

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Fotografieren lernen – 15 Tipps, die du drauf haben solltest!

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Du suchst nach Tipps für bessere Bilder? Du willst Fotografieren lernen und bessere Fotos machen? Hier habe ich 15 Tipps für coole Fotos für dich. Damit wird Fotografieren lernen zum Kinderspiel. Naja, vielleicht etwas übertrieben. Denn Fotografieren lernen erfordert vor allem viel Übung. Aber es gibt schon so einige Tipps, die dir auf dem Weg zu besseren Fotos helfen – quasi die Grundlagen der Fotografie oder auch eine tolle Übersicht für Anfänger. Wenn du weitere Tipps hast, dann freue ich mich wie immer auf deine Ideen und Kommentare!


1. Jedes Foto braucht einen Vordergrund

Bringe Tiefe in dein Foto. Man sagt auch: Jedes Foto braucht einen Vordergrund. Also suche dir prägnante Objekte im Vordergrund deines Fotos. Das kann ein Felsen, ein Stein, ein Zaun oder ein Busch sein. Das öffnet dein Bild und führt den Blick.

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Ein Geländer kann ein perfekter Vordergrund sein, selbst wenn es nur im Anschnitt zu sehen ist!

2. Gib deinem Foto einen Rahmen

Ein natürlicher Rahmen hilft deiner Bildgestaltung. Das kann ein Torbogen, eine Hecke oder eine Personengruppe sein. Also rahme dein Foto ein! Das gibt deinem Foto ebenfalls Tiefe. Zu dem Thema „Gib deinem Foto einen Rahmen“ habe ich auch eine tolle Fotoaufgabe für dich!

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Ein Rahmen erhöht die Tiefenwirkung deines Fotos

3. Geh nah ran!

Trau dich ran an dein Motiv. Durch die Nähe gewinnt dein Foto. Unwichtige Bildelemente werden eliminiert und es erhöht sich der Blick auf das Wesentliche. Mehr dazu findest du auch in meinem kostenlosen Fotobuch mit 10 Tipps für bessere Fotos.

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Geh nah ran! Nähe erhöht die Bildwirkung.

4. Zoome mit deinen Füßen

Wow, da kann ich ja super cool mit ran zoomen. Schön im Handy das Foto aufziehen. Häh, alles unscharf?! Bedenke, dass jeder Zoom und Tele-Effekt oft auch immer Qualitätseinbußen hat. Also zoome lieber mit den Füßen. Denn dann bleibt die Qualität erhalten!

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Zu weit weg? Dann geh doch näher ran – statt immer zu zoomen!

5. Achte auf die Richtung

Das Auge will immer der Richtung folgen. Egal ob im Lauf, in der Flugbahn oder ähnlichem. Also sollte dein fotografiertes Objekt immer Platz für die Richtung lassen. Lasse zum Beispiel die Person in das Bild hinein, nicht hinaus laufen.

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Ich habe versucht bei den Lauf-Fotos auch auf die Laufrichtung zu achten. Platz lassen!

6. Im Dunkeln mit Stativ

Fotos im Dunkeln sollten in der Regel immer mit einem Stativ gemacht werden. Denn in der Langzeitbelichtungen ist es dir nicht möglich die Kamera ohne Verwackelung zu halten. Natürlich können heutzutage viel Fotoapparate unendlich hohe ISO-Werte erreichen, doch in der Regel gilt: Je niedriger der ISO-Wert, desto geringer auch das Bildrauschen. Und vor allem kannst du in der Langzeitbelichtung mit Fernauslöser tolle Fotos komponieren. Hier findet du noch ein paar Tipps für Nachtfotografie und Langzeitbelichtung.

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Im Dunkeln lieber mit Stativ!

7. Schneide keine Füsse ab

Oft achte ich immer (nur) auf das Gesicht, wenn ich Personen fotografiere. Aber im Ganzkörper Portrait solltest du einen Blick für das große ganze des Motivs entwickeln. Also keine Füsse, Arme oder Beine ungewollt abschneiden.

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Wenn du Ganzkörper-Aufnahmen machst, dann schneide keine Füsse ab!

8. Hartes Licht und weiches Licht

Du solltest dir die Kontrolle des Lichtes beibringen. Denn dann hast du eine der wichtigsten Regeln gelernt. Weiches Licht gibt deinem Foto eine natürliche Stimmung, aber auch hartes Licht kann total spannend ein. Wenn du übrigens Ideen für einen „Blitz Diffusor“ benötigst, dann schau dir doch auch mal die Idee für meinen selbstgebauten Diffusor und Bouncer an!


9. Erzeuge Spannung und Neugierde

Wenn du nicht alles zeigst, dann lässt du dem Betrachter Raum für Spekulation. Vieles wird im Kopf vervollständigt. Aber genau das kann auch Spannung und Neugierde erzeugen.

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Gerade ein cleverer Anschnitt kann viel Spannung erzeugen – so wie hier bei einem Konzertfoto von CJ Ramone

10. Fokussiere (dich) auf die Augen

Die Augen bestimmen oft das Portrait. Daher fokussiere ich in der Portrait Fotografie immer auf die Augen. Oft wähle ich zudem eine große Blende, um viel Unschärfe im Hintergrund zu haben und so die Augen zusätzlich zu betonen.

Hier findest du noch mehr Tipps für Portrait Fotos

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Ein Fokus auf die Augen in Kombination mit großer Blende und Unschärfe kann Spannung erzeugen.

11. Kontrolliere die Schärfe

Nichts ist ärgerlicher als unscharfe Bilder, wenn du es anders geplant hast. Vor allem in der Landschaftsfotografie oder der Architekturfotografie ist eine durchgehende Schärfe gewünscht. Also kontrolliere die Schärfe schon während und direkt nach dem Foto. Variiere ansonsten die Blende, um eine größere Tiefenschärfe zu erzielen.


12. Geh auf Augenhöhe

Geh auf Augenhöhe mit deinem Motiv. Das gilt insbesoondere für Kinder, Tiere oder auch Blumen. Das Ergebnis sind viel authentischere Bilder!

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Geh auf Augenhöhe. Das verleiht deinem Foto einen viel natürlicheren Ausdruck!

13. Raus aus der Mitte

Vermeide eine Anordnung in der Bildmitte. Fotografiere lieber nach der Drittelregel. Wichtig ist immer das visuelle Gleichgewicht. Was ist das? Hier findest du weitere Tipps zur Bildgestaltung in der Fotografie und dem visuellen Gleichgewicht.

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Das Auge empfindet eine Platzierung nach der Drittelregel als sehr angenehm und spannend.

14. Nutze das natürliche Licht

Licht komponiert dein Foto. Und wenn du hier ein natürliches, authentisches Foto dir wünscht, dann versuche dir so viel wie möglich des natürlichen Lichts zu erhalten.

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It’s all about natural light

15. Achte auf Formen

Überall sind Formen. Kreise, Rechtecke, Dreiecke und vieles mehr findest du überall. Auch wenn du es nicht sofort erkennst – entwickele ein Auge für Formen in deinem Foto. Das hilft dir in der Bildkomposition.

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Klar, so einfach machen es dir nur wenige Motive. Aber entwickele ein Auge für Formen in deinem Motiv!

Und jetzt aber bitte auch anwenden und üben!

Zu vielen dieser Ideen stelle ich dir regelmäßig Fotoaufgaben, damit wir die Ideen zusammen üben können. Schau doch mal bei den aktuellen Fotoaufgaben vorbei und mache mit! Oder lass dich inspirieren zu weiteren Themen zum Fotografieren lernen und üben!


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Porträtfotografie lernen: 5 einfache Porträtfotografie Tipps um ein persönliches Porträt zu fotografieren

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Suchst du Porträtfotografie Tipps? Perfekt, denn hier habe ich dir meine ultimativen Tipps zum Gesichter fotografieren und Porträtfotografie lernen aufgeschrieben. In letzter Zeit habe ich immer mehr Spaß ein persönliches Porträt zu fotografieren. So wirken deinen Aufnahmen noch authentischer und das macht jedes Porträt zu etwas Besonderem. Aber schreibt man nicht eigentlich Portraitfotografie also Portrait mit „ai“? Dazu unten ebenfalls mehr!

Zu allererst: Es macht mir Spaß Gesichter zu fotografieren, mit meinem Gegenüber in zu sprechen, ihre Geschichten zu erfahren und dabei zu versuchen die Persönlichkeit auf das Foto zu bekommen. Posen mag ich nicht sonderlich, denn meine Porträts sollen authentisch sein. Klar, wenn die Atmosphäre stimmt und man ein spannendes Model hat, dann geht das auch 🙂 Aber darum soll es hier nicht so viel gehen. Hier zeige ich dir ein paar meiner liebsten Porträt Fotos, die ich in den letzten Monaten fotografiert habe und verrate dir hinzu ein paar Porträtfotografie Tipps und Tricks für deine Shootings. Hier findest du zudem ein ausführliches Tutorial zum Thema Porträtfotografie lernen.

Aus dem klassischen Porträt etwas besonderes machen

Diese Tipps helfen dir aus einem klassischen Porträt etwas besonderes zu machen. Jedoch kommen natürlich noch eine Menge weitere Tricks und Kniffe für tolle hinzu, die nicht nur zum Thema Porträtfotografie lernen gehören. So ist es vorab wichtig dich mit dem Thema Licht zu beschäftigen. Wie sollte dein Model zum Licht sich wenden und welches Licht macht dein Porträtfotos besonders spannend? Diese und viele weitere Tipps kannst du dir übrigens als eBook runterladen. Den Link dafür findest du ganz unten bei der kostenlosen Newsletter-Anmeldung.

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Ich fotografiere gerne Porträts und nutze dafür fast ausschließlich meine Spiegelreflexkamera und eine Festbrennweite. Hier fotografiere ich das Model mit einer Brennweite von 200 mm für einen tollen Farbverlauf und Unschärfe im Hintergrund.

Nun aber lass und starten mit dem Abenteuer Porträtfotografie:

1. Gehe nah ran an dein Porträtmotiv

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Für ein gutes Porträt musst du im Shooting auch mal nah ran gehen.

Es gibt tolle Zoom-Objektive mit faszinierenden Brennweiten. Doch fotografiere ich in der Regel mit einer 85 mm oder 50 mm Festbrennweite und gehe sehr nah ran. Hinzu wähle ich eine große Blende von f/4 oder f/2. Wichtig ist, dass du darauf achtest beide Augen scharf zu haben. Solltest du nur eines im Schärfe-Bereich haben wollen, so sollte dieses zumindest das vordere (in Entfernung zur Kamera) sein. Zudem gehe ich sehr nah ran. Das schafft eine tolle Nähe in deinen Porträt Fotos.

Überlege nach der Kontrolle der ersten Aufnahme immer, wie sich diese verbessern ließe. Durch einen ruhigeren Hintergrund, eine andere Perspektive oder einen neue Pose? Probiere es aus!

2. Sei locker und rede mit deinem Gegenüber

Portrait-Fotografie-Lernen
Einfach reden, fragen und auch schön viel Spaß haben. Dann dauert es nicht lang und all die Schüchternheit ist weg!

Gerade wenn dein Gegenüber und du euch noch nicht so gut kennt, mache nicht den Fehler und verstecke dich beim Shooting schweigend hinter deiner Kamera. Reden ist alles! Es gibt so viel, was du fragen kannst. Sobald dein Gegenüber die Scheu verliert und locker wird, werden die Fotos auch automatisch viel entspannter. Das erfordert einige Übung, gerade wenn du noch viel einstellen willst oder irgend etwas nicht funktioniert. Nur nicht die Nerven verlieren. Lass doch dein Porträt Partner teilhaben und erzähle was du gerade machst. Denn dann werden es noch natürlichere Porträtfotos.

3. Beweg dich und wechsele den Standpunkt beim Porträtfoto

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Mal nicht in die Kamera zu schauen kann eine schöne Auflockerung sein

Du hast alles schön aufgebaut und merkst „äh, nee, so funktioniert das nicht„. Dann schließe ich den Kabel- oder Fernauslöser an und bewege mich im Raum. Mein Gegenüber folgt mir, wir unterhalten uns und ich fotografiere einfach weiter. Spannend, was dabei für Fotos raus kommen!

4. Beachte die Drittel-Regel – auch in der Porträtfotografie

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Achte auch auf die Komposition. Natürlich ist das Gesicht und die Augen das Highlight, doch ist es noch spannender, wenn du dabei die Drittelregel im Kopf behältst

Klar, dein Gegenüber ist das Hauptmotiv. Doch platziere das Gesicht nicht immer in der Fotomitte sondern denke an die gute alte Drittelregel. Hier auch noch ein paar Tipps für eine gute Bildkomposition.

5. Porträts gestalten: Das Funkeln in der Augen

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Das Funkeln in den Augen schafft Lebendigkeit: Das Catchlight

Im Porträt geht es oft um das Funkeln in den Augen. Das nennt sich catch light und wird in der Regel durch die Reflexion der Lichtquelle in den Augen der fotografierten Person erzeugt. Dafür kannst du verschiedene Tricks anwenden. Du kannst zum Beispiel mit einem Blitz arbeiten, jedoch diesen nicht direkt auf die Person richten. Dieses Foto habe ich mit einer Softbox von links oben sowie einer Lichtquelle gegenüber der Person fotografiert. Das ergab eine schöne Lichtmischung. Aber auch Fenster oder ähnliches erzeugen schöne catchlights und faszinieren den Betrachter, denn sie geben einen lebendigen Look.

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Porträts müssen nicht im Studio fotografiert werden. Es macht Spaß die Person bei ihrer Lieblingsbeschäftigung zu fotografieren!

Was bedeutet Porträtfotografie im geschichtlichen Sinne?

Die Porträtfotografie wurde (und wird) häufig zur Anfertigung von Steckbriefen und Passbildern verwendet. Zur Herleitung zitiere ich mal Wikipedia: „Als Porträtfotografie bezeichnet man ein fotografisches Genre, bei dem Porträts von Lebewesen angefertigt werden; Motive sind meist Menschen, häufig werden auch Tierporträts erstellt. Ziel der künstlerischen Porträtfotografie ist meist das fotografische Herausarbeiten des charakteristischen Wesens des Motivs.

Wie schreibt man Porträtfotografie oder Portraitfotografie?

Porträt ist ein Fremdwort und steht für die »Darstellung, Bildnis eines Menschen« (in Kunst, Musik, Literatur, Film) und wurde im 17. Jahrhundert dem bedeutungsgleichen französischen Wort portrait entnommen. Daher auch die Schreibweise Portraitfotografie, die jedoch mittlerweile als veraltet und auch als nicht mehr korrekt gilt. Klar, das dazugehörige Verb ist porträtieren.


Typischen Fehler der Porträtfotografie

Am Anfang habe ich immer wieder Fehler gemacht. Mal waren die Augen unscharf, dann habe ich mit Weitwinkel fotografiert und hatte zu viel drauf. Oder ich habe nicht auf den Hintergrund geachtet, war zu weit weg oder was auch immer. Aber es ist Übungssache. Auch in punkto Licht und Schatten (gerade der Schatten der Nase zum Beispiel) bedarf einiger Übung.

  • Kontrolliere die Schärfe nach dem ersten Foto.
  • Gib deinem Gegenüber Feedback und lobe viel!
  • Grundsätzlich: Rede mit deinem Gegenüber.
  • Überlege dir ein paar tolle Fotoshooting Ideen für dein Porträt Shooting.
  • Lass deinen Gegenüber teilhaben – (auch bei Problemen mit der Technik zum Beispiel).

Wie geht es dir beim Porträt Fotos machen? Worauf achtest du? Was macht deine Porträts besonders?


Die beste Brennweite für Portraits

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Welches ist die beste Brennweite für Portraits? Hier die Wirkung von 24mm, 50mm und 85mm im Vergleich.

Gerade in der Wahl der richtigen Brennweite liegt oft ein Geheimnis in der spannenden Bildwirkung. Hier einmal für dich zum Vergleich drei sehr unterschiedliche Brennweiten – 24mm (Weitwinkel), 50mm (Normal Brennweite) und 85mm (leichter Zoom/Tele).

Mein Favorit ist das 85mm Objektiv, denn da ist die Kompression perfekt für den Porträteffekt, den ich am liebsten mag. Ich fotografiere daher sehr gerne sowohl mit meiner 50mm Festbrennweite sowie meiner 85mm Festbrennweite.


Welche Blende für das perfekte Porträtfoto

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Welche Blende und Einstellung ist die richtige für mein Porträt?

Welche Blende ist die beste für die Wirkung meines Porträts? In Bild A ist es ein kleiner Blendenwert (f8-f16), Bild B ein mittlerer Blendenwert (f5,6) und Bild C hat für mich die optimale Wirkung mit einer Offenblende (bei f2-4). Die offene Blende gibt deinem Foto diesen schöne Unschärfe im Hintergrund und trennt das Motiv vom Hintergrund. Das zieht die Aufmerksamkeit perfekt auf dein Hauptmotiv.


Die besten Porträt Fotografen der Welt

Welche großen Fotografen Meister gibt es eigentlich, von den wir alle noch richtig viel lernen können? Dazu habe ich dir hier einfach mal einige meiner favorisierten Fotografen im Bereich Porträts und Porträtfotografie aufgeschrieben.

Steve McCurry mit einem der bekanntesten Porträts der Welt


Ohne Frage ist das ist das des “Afghanischen Mädchens” – fotografieret von McCurrys zu den wohl bekanntestes Porträtfotos.

Annie Leibovitz

Annie Leibovitz ist großartig. Es gibt auch tolle Tutorials von ihr. Sie arbeitete lange als Fotografin für das Rolling Stone Magazin sowie das Vanity Fair Magazin. Sie gilt – auch für mich – als eine der besten Porträtfotografen Amerikas.

Richard Avedon


Richard Avedon gehört ebenfalls zur absoluten Top 10 der größten Porträtfotografen. Er hatte so viele bekannte Porträts fotografiert, so eine besondere Fähigkeit eine Verbindung zu seinem Gegenüber herzustellen. Wahnsinn!


Blende, Brennweite, mm & Co: Meine Kamera Einstellung bei Porträts

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Die Blende befindet sich in deinem Objektiv. ISO 100 / 70 mm / f/4,5 / 1/50s

Immer wieder werde ich gefragt mit welchem Objektiv ich denn am liebsten Porträts fotografiere. Was ist meine favorisierte Brennweite in Millimetern (mm) und so weiter. Denn damit lenke ich auch das Auge des Betrachters.

85mm oder 50 mm für meine liebsten Porträts

Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5
Dieses high-key Foto habe ich Fotografiert mit ISO 100, 85mm, 1/125s und Blende 4,5.

Ich empfehle ein Objektiv mit einem leichten Tele-Effekt wie zum Beispiel meinem 85mm Objektiv von Canon. Damit fotografiere ich am meisten, wenn ich Porträts mache.

Offenblende für die Portion Unschärfe im Hintergrund

Fotografiert mit meinem 85mm Objektiv und einer 2,2 Blende (nicht ganz offen – aber fast Offenblende).

Ich wähle in der Regel immer die Offenblende (also die größtmögliche Öffnung meiner Blende) oder fast ganz offen. So kommt eine tolle Unschärfe im Foto zustande. Warum nicht ganz offen? Da mir dann manchmal es etwas zu wackelig wird den eigentlichen Fokuspunkt (hier beide Augen) auch wirklich ganz scharf zu haben. Bei so einem kleinen Fokus ist das tolle, das der Betrachter toll ins Foto gezogen wird.


Noch mehr Tipps zur Porträtfotografie

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Die besten Tipps für tolle Porträtfotografie

Hier findest du noch mehr Tipps zur Porträtfotografie.


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Geheimnis Bildgestaltung: Geh nah ran

Eines der Geheimnisse für tolle Fotos und eine großartige Bildgestaltung liegt daran sehr nah ans Motiv ran zu gehen. In meinen Workshops zum Thema Fotografieren lernen fotografiere ich oft gemeinsam mit Menschen, die gerade mit ihrer Fotografie anfangen. Sie bewegen sich erstmals raus aus dem Automodus und entwickeln ihren Blick für die Motivsuche und damit ihre Leidenschaft für die Fotografie. Dann zeigen sie mir ihre Bilder und fragen: „Lars, was kann ich an diesem Bild besser machen?“ Meine Antwort: „Geh näher ran, noch näher und noch näher!“ Denn es geht um die Entwicklung des Blickes für die Details. Das ist eines der wesentlichen Geheimnisse der Bildgestaltung.

Bildgestaltung-Fotografie
ISO 640 / 26 mm / f2 / 1/80 s
Ein faszinierendes Muster, doch du ahnst nicht auf den ersten Blick, wozu es gehört. Letztendlich sind es Kondenswassertropfen auf einem kühlen Brückenpfeiler. Aber das spielt eigentlich keine Rolle.

Hab keine Angst vor Details

Du siehst eine Szene und denkst: „Hey, das ist doch ein super Motiv“. Du fotografierst den kahlen Baum am Waldrand, das alte Auto oder einfach die Person dir gegenüber. Doch wenn du dich durch deine Fotos klickst, springt der Funke nicht über. Was ist passiert? Die Antwort ist leider allzuoft: Es wirkt langweilig.

Geheimnis Bildgestaltung: Warum wirkt dein Foto langweilig?

Du hast dich im Kopf auf etwas fokussiert, warst aber möglicherweise zu weit weg. Du hattest ein Motiv mit deinem inneren Auge gesehen, der Betrachter deines Fotos aber weiß nicht, was genau du gemeint oder gesehen hast.

Motivsuche: Sei kritisch und neugierig

Sei kritisch und frage dich: Wie verändern sich deine Motive, wenn du näher rangehst? Das Auge für die Details hilft dir, um deine Szene aufzuräumen, aber gleichzeitig auch völlig neue Welten zu eröffnen. Plötzlich tauchen Einzelheiten auf, die du vorher gar nicht wahrgenommen hast. Vielleicht machst dein Foto u auch sehr neugierig, wenn der Betrachter erraten muss, was genau er auf dem Foto sieht. Fotografie ist ein künstlerischer Prozess – alles ist erlaubt.

Lass die Gedanken spielen und gestalte dein Foto

Wenn du fotografierst und an die Bildgestaltung denkst, sollte nicht immer alles gleich offensichtlich sein. Nimm den Betrachter mit auf eine Reise. Nicht alles muss sich sofort für ihn erklären. Entferne Zusammenhänge, löse Details aus dem großen Ganzen und lass der Fantasie deines Betrachters Raum, das Foto weiterzudenken.


Bildgestaltung-Fotografie-Details
ISO 100 / 26 mm / f6,4 / 1/250 s
Viele alltägliche Momente gewinnen noch einmal mehr an Schönheit, wenn du sie auf das Wesentliche reduzierst.

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ISO 640 / 26 mm / f2,8 / 1/320 s
Aus der Nähe betrachtet wirkt vieles noch faszinierender. Du brauchst kein Makroobjektiv, dieses Foto habe ich mit meiner einfachen Kompaktkamera mit Makromodus und Offenblende gemacht.

Tipp: Darum funktionieren Detailfotos so toll

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Suche dir deinen Hauptdarsteller und fokussiere den Blick darauf!

Es geht mir nicht um Makrofotografie, aber wenn du ungewöhnliche Perspektiven wählst – wie hier die auf Höhe der Schuhsohle – und zudem nah dran bist, faszinierst du den Betrachter ungemein.
Meine Theorie, weshalb Detailfotos immer toll funktionieren, ist, dass du den Betrachter in deine Situation hineinholst. Es gibt ihnen das Gefühl, als seien sie wirklich dabei, sie entdecken ungewohnte Perspektiven. Denn wenn du mit deiner Kamera auf dem Boden liegst und ganz nah dran bist an der Blume, dann erinnert deine Perspektive an den Film „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“. Der Rasen wird zum Dschungel und die Insekten zu wilden Tieren.


5 Wege, um den Blick aufs Details zu betonen

Ich arbeite daran, mein Motiv toll hervorzuheben. Das macht den Zuschauer neugierig, gerade bei Porträts oder tollen „Nah nah dran“-Fotos.

1. Fotografiere mit offener Blende

Die offene Blende ist ein idealer Unterstützer, um dein Motiv hervorstechen zu lassen und wirklich den Blick auf die Details zu erlauben.

2. Fotografiere mit minimaler Distanz

Geh näher ran ist immer wieder einer der Leitsprüche für eine tolle Bildwirkung. Also geh ruhig mal so nah ran, wie es dein Objektiv erlaubt.

3. Distanziere dein Motiv vom Hintergrund

Diesen Tipp kann ich nur immer wieder geben: Wirkt dein Motiv noch zu platt vor dem Hintergrund, bringe Abstand zwischen Motiv und Hintergrund. Das erhöht den Effekt der Blende ungemein.

4. Fotografiere mit längerer Brennweite

Wenn du die Brennweite verlängerst, dann komprimierst du dein Foto und auch die Tiefe. Ein toller Effekt, um den Blick zu schärfen.

5. Achte auf den Kontext

Wichtig ist es jedoch, den Kontext deines Fotos im Kopf zu haben. Wenn du also ein Foto eines Kindes beim Geburtskerzenauspusten machst, kannst du nah ran gehen – die Kerzen sollten aber zumindest angedeutet zu sehen sein.


Hätte ich das früher gewusst: Gib deinem Motiv Platz

Flamingo-Nahaufnahme
Großartig: Wie verändert sich dein Motiv durch etwas mehr nähe?

Wenn du näher rangehst, kann das helfen, eventuelle Störungen in deinem Motiv zu eliminieren. Gleichzeitig nämlich gibst du deinem eigentlichen Motiv mehr Raum und Platz. Das ist ein Trick, denn die Größe deines Hauptmotivs ist ein Indikator für den Betrachter, dass dieses Element wichtig ist für dein Foto.
Zudem ist es einleuchtend: Wenn dein Hauptmotiv mehr Raum im Foto einnimmt, wird ein anderes nicht so wichtiges Element weniger Raum einnehmen. Das bedeutet, dass weniger von deinem Hauptmotiv ablenkt.
Das erreichst du natürlich durch zwei mögliche Wege: Entweder du gehst näher ran an dein Motiv oder du zoomst notfalls etwas in die Szene rein (wenn du nicht näher rangehen kannst).


Grundlagen der Fotografie ganz einfach verstehen:
ISO, Blende & Belichtungszeit

Hättest du gerne noch mal ein paar Grundlagen der Fotografie erklärt? Willst du auch ISO, Blende & Belichtungszeit und Co. super einfach verstehen? Bekommen wir das hin? Ist ja wie jonglieren.

Keine Angst – es ist eine reine Übungssache und ab heute sind wir so weit, dass wir es erstmals ausprobieren. Klar, es ist gar nicht so einfach technisch korrekte Bilder zu machen, ohne ein solides Verständnis vom Zusammenspiel aus ISO, Verschlusszeit und Blende zu haben. Aber Übung macht den Meister.

Hier findest du mehr zu alle den auf den ersten Blick so komplizierten Einstellungen an deiner Kamera – ganz einfach erklärt:

1. Belichtungszeit einfach erklärt

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Belichtungszeit für deine Kamera – ganz einfach erklärt.

Hier findest du eine einfache Lektion, die Belichtungszeit ganz einfach erklärt.

2. ISO einfach erklärt

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ISO für deine Kamera – ganz einfach erklärt!

Wofür steht der Begriff ISO und was macht er für deine Fotografie aus? Hier alles zum Thema ISO – ganz einfach erklärt.

3. Blende ganz einfach erklärt

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Blende in der Kamera – einfach erklärt!

Hier habe ich dir die Funktion der Blende deiner Kamera aufgeschrieben im Beitrag Blende: ganz einfach erklärt.


Mein Buch zum Fotografieren lernen

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Fotografieren lernen – Das Buch

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Tipps zum Sonnenaufgang fotografieren: Mein Wecker auf 5:30 Uhr

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Der Tag beginnt: Stimmungen einfangen

Worauf kommt es an beim Sonnenaufgang fotografieren? Welche Kameraeinstellung sind wichtig zum Morgendämmerung fotografieren? Zu allererst gilt natürlich: Der frühe Vogel fängt den Wurm oder Morgenstund‘ hat Gold im Mund. Letztens war ich ein paar Tage bei einem Kurzurlaub an der Müritz in Mecklenburg Vorpommern. Da wollte mir die Chance nicht entgehen lassen, den Sonnenaufgang zu fotografieren. So habe ich mir den Wecker auf 5:30 Uhr gestellt, um ein paar Sonnenaufgang Fotos zu machen. Wobei für den Sommer diese Uhrzeit sogar schon zu spät wäre. Aber dazu später mehr!

Den Sonnenaufgang richtig fotografieren

Ich freu mich ja auf jedes neue Themenfeld beim Fotografieren lernen.

Aber was gilt es zu bedenken, wenn ich den Sonnenaufgang richtig fotografieren will? Wie bin ich zum Thema Kameraeinstellung Sonnenaufgang vorgegangen? Welche Brennweite nutze ich? Im Folgenden habe ich mal ein paar Erfahrungen aufgeschrieben.

Plane im voraus: Wann geht die Sonne auf

Schau dir auf Seiten wie dem Dämmerungsrechner von Jekophoto die Uhrzeiten für den Sonnenaufgang in deiner Gegend an. Andere verwenden dazu  Apps wie Sun Surveyor und PhotoPills. Plane morgens genug Zeit vorab für den Weg und das Zusammenpacken ein, damit du nicht in Hektik kommst. Noch ein Tipp: Im Winter ist es die beste Zeit, um einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Da musst du nicht allzu früh raus. Schau vorab auch noch einmal auf den Wetterbericht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
ISO 250, Blende f/8, 1/640 Sekunde

Packe dein Stativ ein

Je nach Lichtverhältnis und Uhrzeit wirst du eine längere Verschlusszeit verwenden. Alles bis zu einer 1/50 Sekunden kannst du noch aus der Hand halten. Aber um böse Überraschungen zu vermeiden, packe lieber gleich das Stativ ein. Wenn du kein Stativ hast, halte nach einer geraden, stabilen Oberfläche Ausschau. In der Stadt eigenen sich Stromkästen, Mülleimer oder auch kleiner Mauern. Bei Freihand-Aufnahmen halte deine Arme eng am Körper, stelle deine Füße mindestens Schulterbreit auseinander und fotografiere seitwärts. Dann hast du einen stabilen Stand.

sonnenuntergang-fotografieren-tipps
Ein Stativ im Gepäck ist immer hilfreich beim Fotos machen vom Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Es gibt mehr zu sehen als nur den Sonnenaufgang

Zur frühen Stunde gibt es noch mehr faszinierende Motive als nur den Sonnenaufgang. Wie überall gilt: Schau dich um. Liegt Nebel über den Wäldern, wie spiegelt sich das Licht im Tau auf den Wiesen, was passiert über dir am Himmel? Fliegen schon Vögel zur frühen Stunde? Es gibt tolle Dinge zu entdecken, wenn der Tag anbricht.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Gegenlicht
Pferde auf der Weide: Zum Sonnenaufgang in tollem Licht
Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang
Der Flug der Kraniche zum Sonnenaufgang

Fotografiere und fotografiere

Sonnenaufgang-Tipps-Einstellungen
Auch mit dem iPhone kann man tolle Bilder bei Sonnenaufgang machen

Du wirst fasziniert sein, was du nachher alles an Momenten auf deiner Speicherkarte entdeckst. Gib dich nicht mit den ersten Fotos zufrieden. Halte drauf, verändere die Kameraeinstellung, lege dich auf den Boden, verändere den Winkel und wechsele die Perspektive. Die Sonne und die Beleuchtung verändern sich um diese Uhrzeit im Minutentakt und setzten alles permanent in ein neues Licht.

Welche Kameraeinstellung zum Sonnenaufgang fotografieren?

Zu allererst starte ich wie folgt:

  • Ich empfehle etwas unterzubelichten und unbedingt in RAW zu fotografieren. Du hast dann noch genügend Spielraum, um nachher in Lightroom das Foto zu bearbeiten.
  • Schraube deine Kamera auf dein Stativ und wähle einen Wert von ISO 100-200 zu Beginn.
  • Schließe nun die Blende. So hast du die Chance auf diese faszinierenden Blendensterne. Diese hängen aber immer auch vom Objektiv ab.
  • Nun wirst du aller Voraussicht nach eine längere Verschlusszeit benötigen. Das ist okay, wenn deine Kamera auf einem Stativ ist.
  • Als Blende wähle immer mindestens 8 und mehr. Gerne auch mal Blende 11, um eine gute Tiefenschärfe zu bekommen. Warum? Dein Motiv ist in weiter Ferne und du willst ja ein vollends klares Bild.
  • Achte sehr auf deine Anzeige im Belichtungsmesser. Gleich das aber keinesfalls durch höhere ISO-Werte aus. Wie zu Beginn gesagt: Halte den ISO unbedingt niedrig, um kein Rausche zu bekommen.

Fotografie-Tipps-zum-Fotografieren-lernen
Die beste Sammlung zum Fotografieren lernen für Dich!

Tipp: Dein perfekter Start für die Grundlagen der Fotografie. Denn jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Ich empfehle dir dich zu Anfang mit den drei wichtigsten technischen Begriffen ISO, Blende und Belichtungszeit zu beschäftigen. Denn das macht viele einfacher!

Blende – einfach erklärt
Belichtungszeit – einfach erklärt
ISO – einfach erklärt
Fotografieren lernen für Anfänger: 15 Tipps


Sonnenaufgang: Fotos ohne zu verwackeln

Ist deine Belichtungszeit zu lang, dann verwackelt dein Foto. Doch ist für die Wahl der richtigen Belichtungszeit wichtig, dass du nur eine gewisse Zeit die Kamera ruhig halten kannst. Diese Zeit ist kürzer als du denkst. Als Faustregel kannst du die merken, dass du als Verschlusszeit immer den Kehrwert deiner Brennweite wählen solltest. Somit solltest du bei einer Brennweite von 50mm also mindestens 1/50 Sekunde an deiner Kamera wählen. Eher etwas kürzer – also vielleicht eine 1/100 oder auch 1/150 Sekunde.

Faustregel für Freihand-Verschlusszeit

Kehrwert Brennweite = Einstellung Verschlusszeit
(50mm = 1/50 Sekunde oder 100mm = 1/100 Sekunde)


Das Stativ für lange Belichtungszeiten

Wie erwähnt, da ich häufig am frühen Morgen oder späten Abend fotografiere, sind Stativ und Kabelfernauslöser für mich wichtige Begleiter. Nur damit kann ich denn Sonnenaufgang fotografieren sondern auch das nächtliche Stadtpanorama oder in dunklen Lost Places meine Fotos komponieren kann. Klar, natürlich kann ich auch den Sonnenaufgang mit einem Handy fotografieren, nur dann ist es oft eine Frage des Dynamik-Umfangs.

sonnenaufgang-fotografieren-tipps
Der Sonnenaufgang in Kenia – ein tolles und faszinierendes Licht!

Probiere neue Perspektiven aus

Zu den Tages-Randzeiten macht es Spaß auszuprobieren. Fotografiere gegen das Licht, versuche Personen und Gegenstände als Silhouette einzufangen und spiele ein wenig mit dem Licht. Du wirst begeistert und sein und einmal mehr feststellen: Fotografieren und Licht sind die besten Freunde.

Sonnenaufgang-fotografieren-Tipps-Einstellungen
Die Perspektive wechseln: Runter auf den Boden und Details einfangen

Sonnenaufgang fotografieren – Videotutorial

Hier auch ein tolles Video von meinem Blogger-Kollegen Stefan Schäfer. Schaut doch mal rein!


Wie sind deine Erfahrungen beim Sonnenaufgang fotografieren?

Haben dir diese Ideen gefallen? Welche Erfahrungen hast du mit Fotos bei Sonnenaufgang gemacht? Ich freue mich auf deine Kommentare. Ach so, wenn du Tipps für tolle Orte zum Fotografieren zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang suchst, habe ich hier ein paar Tipps für tolle Fotolocations aufgeschrieben …


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Super coole Fotoshooting & Kreativ-Ideen für deine Fotografie

Kreative Fotografie: Tipps für echte Wow-Fotos

Es gibt so coole Ideen für neue Fotos, dass ich sofort die Kamera greifen und loslegen will. Immer wieder suche ich beim Fotografieren nach Tipps für mehr Foto-Kreativität. Hier habe ich ein paar echte Wow-Fotoideen für dich und deine kreative Fotografie gesammelt, die teils so einfach und doch so inspirierend sind. Hast Du Lust auf Fotoideen für dein nächstes Fotoshooting zum nachmachen? Dann lass dich inspirieren mit ein paar spannenden Fotoshooting-Ideen und eine noch kreativere Bildgestaltung.  Kennst du weitere kreative Fotoideen? Hast Du schon welche ausprobiert? Dann freue ich mich auf deine Ideen! Viele Spaß bei der kreativen Umsetzung.

Hier habe ich zudem auch 10 Coole Tipps Für Foto-Anfänger auf dem Weg zum Fotografieren lernen. Oder hast Du Lust auf Porträtfotografie? Oder Spaß an 11 genialen Tipps & Tricks für atemberaubende Landschaftsfotografie Fotos oder suchst du ein paar kostenlose Lightroom Presets? Schau Dich einfach um!


Doppelbelichtung Schlaflos

Tolle Idee – eine Doppelbelichtung. Erinnert mich ans träumen.

Faszinierende Doppelbelichtung Wach/Schlaf. Foto/Quelle: The Endearing Designer

Das Ei in der Mittagssonne

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Foto: Lars Poeck / Ein Ei, eine Gabel und Sonnenlicht zur Mittagszeit – fertig ist das kreative Fotomotiv

Meine Sicht der Dinge: Kippe den Horizont

Tolle Idee und eigentlich so einfach. Kippe den Horizont und täusche den Betrachter.

Meine Welt! Den Horizont kippen. Foto/Quelle: Flickr/SGPhotography77

Ändere die Perspektive und den Winkel

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Foto: Lars Poeck / Wage den zweiten Blick und ändere die Perspektive!

Im Wasser siehst Du Geister: Spiegelbild fotografieren

Es sieht so wundervoll mysteriös aus: Das Spiegelbild im Wasser. Blass, unklar und doch eindeutig. Tolle Idee!

Im Wasser siehst Du Geister-Spiegelbild. Foto/Quelle: Flickr/Shannon Kringen

Kreative Fotoidee: Verkehrte Welt

Warum bin ich selbst bitte nie auf so einen einfachen Trick gekommen? Wundervoll! Will ich gleich nachmachen!

Grass Hair
So einfach und so toll! Foto/Quelle: Koldunov/photosight.ru

Das alte Blatt: Tunnel zum Geheimnis

Dieses Foto mag ich gerne, aber ich bin mir der Ursprungs nicht sicher. Am Ende des Tunnels ist mal der Wald, mal eine Person, mal ein Hirsch zu sehen. Aber das macht die Idee des Tunnels in Makroaufnahme vielleicht so spannend. Ob es letztendlich per Photoshop zurecht gebastelt wurde, ist mir dabei egal 🙂

Dieses Foto geistert in einigen Versionen durch das Netz. Foto/Quelle: http://bed3.tumblr.com/image/132161110089

Verwirrspiel: Den Blick lenken

Ziemlich cooles Spiel mit der Perspektive – oder?

Auf den Blickwinkel kommt es an! Foto/Quelle: Tristan Brown

Kopflos: Verwirrung leicht gemacht

Eine tolle Idee der Fotografin Hannah Ruth. Dafür benötigst aber logischerweise zwei Models, wenn die Idee gesund verlaufen soll!

Foto: Hannah Ruth/flickr
Foto: Hannah Ruth/flickr

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Das etwas andere Familienfoto

Vor einiger Zeit hatte ich ja mal einen Beitrag auf dem Coca-Cola Blog über Fotos zu Weihnachten geschrieben. Kürzlich habe ich eine weitere tolle Idee gefunden für kreative Fotos – nicht nur zu Weihnachten. Eigentlich funktioniert es mit vielem, was da spiegelt (Glas, Schminkspiegel…)

Das kreative Familienbild. Foto/Quelle: paperblog.com

Blumenkleid: Eine Frage der Perspektive

Auf manche Ideen muss man erstmal kommen. Und wenn man sie dann sieht, erscheinen sie so einfach! Hier eine tolle Kreatividee mit Blumen!


Reflexion und Schattenspiel

Wow, wieder eine tolle Idee für das Spiel mit der Perspektive. Vorsicht vor nassen Füssen!

All was left was the shoes. Foto/Quelle: Jessica May Rita Kohut/flickr

Upside down

Die Welt auf dem Kopf! Wer hat schon mal von weitere weg durch ein Objektiv geschaut? Alles auf dem Kopf? Dann fang das doch mal auf deinem Foto ein!

Foto von Zia Uddin von Fivehundredpx
Foto von Zia Uddin von Fivehundredpx

Ändere Fokus und Perspektive

fotoshooting-ideen
Fotos: Lars Poeck / Manchmal ist es so einfach, was man aus Perspektive und Fokus machen kann!

Die andere Perspektive

Nochmals wechseln wir die Perspektive. Das nennt sich auch in der Tat „Forced Perspective“. Der Effekt ist super cool!

Der Blick aus anderer Perspektive! Foto/Quelle: Flickr/instantshift.com

Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

NEU: Hier noch mehr Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Also lass dich hier inspirieren!

Hier die ersten Kundenrezensionen auf Amazon

Klare Aussagen und Anhaltspunkte.

(Von klaus knopp am 2. September 2017)
*****
„Endlich mal ein Buch das ohne viel Geschwafel sofort zum Thema und auf den Punkt kommt. (…) Man kann sofort die Tipps umsetzten. (Gibt es einen Vordegrund/Hintergrund,stört was im Bild, Spannung/Blickrichtung /Schärfe/Schatten im Bild, ist es evtl Reizüberflutet )
Das und viele andere Aussagen im Buch macht es für mich bis jetzt sehr wertvoll.“

5 Tricks für bessere Fotos - Gratis Fotografie-eBook
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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!


Gefällt dir, was du hier liest? Dann gib mir einen Daumen hoch oder sag es weiter!

 


Bildgestaltung und Bildaufbau: Das visuelle Gleichgewicht

Visuelles Gleichgewicht

Wenn du dich gerne mit Bildgestaltung und Bildaufbau beschäftigst, solltest du auch das visuelle Gleichgewicht kennen. Als ich das erste Mal den Begriff visuelles Gleichgewicht gehört habe, konnte ich mir nicht viel drunter vorstellen. Es geht um das Geheimnis der Bildaufteilung. Goldener Schnitt, Drittel-Regel und Farbgebung! Eine gute Bildaufteilung macht dein Foto zum echten Hingucker für den Betrachter.

Durch das visuelle Gleichgewicht führst das Auge, du spielst mit Kontrasten und kannst Dinge in deinem Foto betonen. Dabei geht es um Begriffe wie Goldener Schnitt, Drittel-Regel, Goldenes Rechteck, Goldene Spirale, Goldener Winkel und im Gegenzug natürlich das Ungleichgewicht, das du vermeiden solltest. Hier habe ich dir ein paar Tipps und Ideen aufgeschrieben, wie du für dich das Geheimnis der Bildaufteilung lösen kannst. Ich bin gespannt, was du davon schon anwendest oder was du für Ideen hast, um dein Foto noch besser zu gestalten.

Die Ạsymmetrie hat oft eine direkte Einwirkung auf das visuelle Gleichgewicht. So wirkt es links ausgeglichen – auch wenn es nicht 100% symmetrisch ist.

Farbe bekennen: Setzte Farb-Akzente in deinem Foto

Bildgestaltung-Farbe-4
Eigentlich ist das gelbe Taxi nur ein kleiner Teil des Fotos, aber es ist der klare Blickfang – durch die grelle Farbe

Ich mag Farbe im Bild. Verschiedene Farben bestimmen dein visuelles Gewicht. Ein heller oder gar greller Farbton wird immer die eher blassen Farben überstrahlen und den Blick auf sich ziehen. Das kann also über Gleich- oder Ungleichgewicht in deinem Foto entscheiden.

Mit Farbe den Blick führen

In dem Fotobeispiel rechts setzt das gelbe Taxi den Akzent vor der Skyline von Manhattan. Trotz kleinem Auto vor großem Panorama zieht es durch die gelbe, grelle Farbe sofort den Blick auf sich.

Wenn gleich rot die schwerste Farbe ist und gelbe eher eine leichte Farbe, zieht in dem Bild hier das gelbe Taxi in der eher aus grau und braun bestimmten Umgebung klar den Blick auf sich. Würde ein roter Feuerwehrwagen daneben fahren, wäre dem Taxi sicher die Aufmerksamkeit genommen.

Bildaufbau: Wo soll der Betrachter hinschauen?

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Hätte sich die morgendliche Läuferin für eine graue Hose entschieden, wäre sie im Foto möglicherweise nicht so hervorgestochen.

Dein Hauptmotiv kann auch verschwinden durch die falsche Farbe

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Hier ist die Bildgestaltung missglückt. Denn das rote Rohr zieht in Form und Farbe den Blick auf sich und die Läuferin geht fast unter im Foto.
bildgestaltung-visuelles-gleichgewicht
Bildgestaltung ganz einfach: Visuelles Gleichgewicht ausnutzen!

Eine Frage der Größe

Ganz klar, große Objekte nehmen mehr visuelles Gewicht ein, als kleine Objekte. Denn wenn diese auch mehr Platz im Foto einnehmen, ziehen sie in der Regel auch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Bildgestaltung beeinflussen durch Formen und Fokus

Wie sieht das denn aus? Ungewöhnliche Formen in Mitten von gewöhnlichen Formen stechen ins Auge. Das mag in unserer Natur liegen, damit wir immer eine Bedrohung oder ähnliches erkennen. Wenn alles in gleicher Form ist, schaltet unser Gehirn auf Autopilot. Das kannst du dir zu nutze machen und dein Hauptobjekt hervorstechen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für scharf vor unscharf. Auch da ist völlig klar, wohin das Auge sich gezogen fühlt.

Mache dir also kurz Gedanken über deine Szene und den Bildaufbau. Was soll die ungewöhnliche Form einnehmen, was soll im Fokus (also scharf) sein? Was sollte eher aus dem Bild verschwinden, da es möglicherweise den Fokus aus deinem Bild verzerrt?

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Viele Linien und mitten drin eine Person, die auf die U-Bahn wartet. Ein schöner Kontrast in der Form zieht den Blick auf sich.

Spiele mit der Komplexität der Form

Wenn du einfache Formen wie einen Kreis oder eine Linie hat, dann braucht dein Gehirn nicht allzu lang, um diese Formen zu verarbeiten. Wenn jedoch ein Baum oder ähnliches mit komplexen Formen ins Blickfeld kommt, dann zieht das sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Mache dir das in deiner Bildgestaltung zu nutze.

Bildgestaltung-Komplexitaet-1
Linien und Rechtecke – davor ein Mensch. Ganz klar, was hier den Blick des Betrachters auf sich zieht!

Platzierung im Bild: Drittelregel

Die Drittelregel funktioniert. Denn das gibt dem Foto ein gewisses Gleichgewicht. Klar, auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, doch grundsätzlich empfindet dein Auge es als angenehmer, wenn das Hauptobjekt nicht mittig platziert ist.

Bildgestaltung-Drittelregel-1
Das Auge empfindet eine Platzierung nach der Drittelregel als sehr angenehm und spannend.

Kombiniere Formen, Farbe und Bildaufbau

Die beste Wirkung erzielst du natürlich, wenn du Formen (ungewöhnliche Form vor gewöhnlichen Formen), Farbgebung (knallige Farben vor leisen Farben) und zudem noch die Bildaufteilung (Platzierung nach Drittelregel) kombinierst. Hier im Foto habe ich versucht auf viele der Punkte zu achten.

Bildgestaltung-Komplexitaet-2
Der Hund mit rötlich, bräunlichem Fell setzt einen klaren Blickfang auf der grünen Wiese.

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du?

Welche Regeln der Bildgestaltung kennst du? Welche nutzt du? Ich freue mich auf deine Ideen und Kommentare. Und wenn du tolle Fotobeispiele zu Farben, visuellem Gleichgewicht oder ähnlichem hast, dann lade sie hier gerne hoch und zeige sie uns!


Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben
Das Buch: Kreative Foto-Aufgaben

NEU: Hier noch mehr Ideen in meinem Buch: Kreative Foto-Aufgaben

Juhu, kürzlich ist mein neues Buch „Kreative Foto-Aufgaben: Woche für Woche bessere Fotos. Projekt 52 – Dein Foto der Woche“ erschienen. Es ist ein kreatives Aufgabenbuch mit unendlich viel Inspiration und Motivation für deine Fotografie. Also lass dich hier inspirieren!

Hier die ersten Feedback zum Buch:

Lerneffekt garantiert

„Der Untertitel Woche für Woche wurde von Lars Poeck mit bedacht gewählt. Während sich die erste Buchhälfte mit technischem und bildgestalterischem Grundwissen befasst, darf der Leser im zweiten Teil die erlernten Fähigkeiten in wöchentlichen Foto-Aufgaben umsetzen. Lerneffekt garantiert.
(4,5 von 5 Sternen / erschienen in Digital photo/Ausgabe 11/2017)

*****

Woche für Woche bessere Fotos
„Ihr sucht ein Fotoarbeitsbuch, das Spaß macht, euch lernen lässt und in dem ihr auch zahlreiche Tipps und Tricks erhaltet? Dann kann ich euch absolut „Kreative Foto-Aufgaben“ von Lars Poeck empfehlen. …“
(augsburger-fotografen.de/09/2017)

*****

Klare Aussagen und Anhaltspunkte
Endlich mal ein Buch das ohne viel Geschwafel sofort zum Thema und auf den Punkt kommt. Man kann sehr gut nachvollziehen was hier beschrieben ist und erkennt sich in den dargestellten Problemen wieder (zumindest ich) . (…) Man kann sofort die Tipps umsetzten. (Gibt es einen Vordegrund/Hintergrund,stört was im Bild, Spannung/Blickrichtung /Schärfe/Schatten im Bild, ist es evtl Reizüberflutet ) Das und viele andere Aussagen im Buch macht es für mich bis jetzt sehr wertvoll. LG Klaus“

(Amazon.de/Klaus Knopp am 2. September 2017) 

*****

 

Sehr gelungen!
„Es war heute in der Post. Ich habe mich sofort darin vertieft und bin noch lange nicht fertig mit dem Lesen, aber eine Einschätzung kann ich bereits geben: Ein sehr gutes, bereicherndes und inspirierendes Buch – auch für Menschen, die schon länger fotografieren. Aber da es ganz sicher auch für Anfänger geeignet ist, werde ich es meinen Fotokurslern ganz fest ans Herz legen. Danke für dieses fundierte, verständlich erklärte Wissen und die tolle Inspirationsquelle.‘
(Von Amazon Kunde am 2. September 2017)


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Bildkritik & Bildbesprechung in der Fotografie: Tipps zur Weiterentwicklung

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Vor einigen Jahren habe ich einmal einen Beitrag zum Thema Fotografische (Selbst)-Kritik geschrieben. Ich bekomme ja immer mal wieder Fragen, ob ich nicht mal Feedback, eine Bildkritik oder Bildbesprechung machen möchte. Aber wie sähe ein Bildkritik Beispiel aus?

Bei mir geht es ja immer wieder um das Thema Fotografieren sowie viele Challenges und Fotoaufgaben, die ich mir stelle. Da ist es nur gut mich von Zeit zu Zeit immer mal wieder zu reflektieren wo ich gerade so stehe.

Bildkritik und Bildbesprechung sollte konstruktiv sein

Nur eines vorweg – ein „Wow, tolles Bild“ oder „Gefällt mir“ hilft dir nicht wirklich weiter. Ebensowenig auch ein „Uhi, sieht das Foto doof aus“. Viele wollen damit nur provozieren oder sich wichtig machen. Denn konstruktiv ist so ein Feedback nie.

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Wann ist ein Foto ein gutes Foto? Die Antwort: Es kommt drauf an!

Checkliste mit Tipps zum Thema Bildkritik

Dazu eine kurze Checkliste mit Tipps zum Thema Bildkritik, mit der du deine Fotos (und auch natürlich andere Fotos) hinterfragen und kritisieren kannst.

Bildkritik – Prüfe deinen kritischen Blick anhand dieser Fragen

  • Ist dein Hauptmotiv klar erkennbar?
  • Ist dein Motiv spannend?
  • Hat dein Foto einen Vordergrund?
  • Stört etwas im Hintergrund?
  • Stimmt die Lese-, Lauf- oder Fahrtrichtung?
  • Nutzt du mögliche Kompositionshilfen optimal aus?
  • Macht dein Foto neugierig?
  • Ist dein Foto klar und nicht Reizüberflutet?

Jede Bildkritik nehme ich immer auch mal zum Anlass mich einmal zu reflektieren, wie ich mich so entwickelt habe. Intensiver in die Fotografie gestartet bin ich eigentlich im Jahre 2014. Puh, schon einen ganze Zeit her. Mein erster Fotoblog-Beitrag auf den ich super Stolz war, war eine kleine Reportage über Merle Und Ihr Plattbodenschiff. Ich hatte an einem Sonntag meine Kamera dabei und hab mir ein Thema gesucht. Wow, und auf einmal wurde der Beitrag geteilt. Andere schauen meine Bilder an. Großartig!

Es folgten immer neue Themen, die ich mir fotografisch vorgenommen habe. Es kam das erste Buch, erste Fotoaufträge und immer mehr Leserfeedback – und klar, auch mal Kritik. Aber wenn man sich mit Leuten persönlich trifft, gab es selten konstruktive Kritik. Wem etwas nicht gefällt der sagt in der Regel folgendes: Gar nichts! Kennst du das auch von dir? Daher ist es an dir oft dein eigener Kritiker zu sein. Denn du bist ehrlich zu dir.

Das konstruktive, objektive und ehrliche Feedback

Es ist so – du wirst es selten bekommen! Denn niemand will da ehrlich sein merke ich allzuoft, gerade wenn andere dabei sind. Aber du darfst es einfordern. Wenn du deinem Gegenüber das signalisierst, kannst du Glück haben und vielleicht wirklich hilfreiche Kritik bekommen. Klar, da ist auch ein „Mir gefällt es nicht so gut“ erlaubt, aber viel mehr sollte da ein „weil“ dabei sein. Denn warum gefällt es dir nicht? Fordere das durchaus ein.


Selbstkritik: Hilfe für deine fotografische Standortbestimmung

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Ein gutes Foto ist ein gutes Foto – aber lerne auch mit Kritik umzugehen.

Beschreibe in vier Fragen und mit wenigen Worten, wo du dich gerade fotografisch befindest.  Was wünscht du dir von dir selbst? Damit bekommst du ein gutes Gefühl, warum du so gerne fotografierst, was du aber auch noch lernen und verbessern möchtest.

  • Warum fotografiere ich?
  • Was fotografiere ich am liebsten?
  • Auf welches Foto bin ich sehr stolz? Warum?
  • Was möchte ich gerne lernen in der Fotografie?

Diese Fragen geben dir Anregung einzusortieren wo du gerade stehen willst. Dazu lernen ist erlaubt und unbedingt gewünscht. Auch ich hole mir immer wieder Input – entweder in Form von Online Videos zum Thema Fotografie oder besser noch als Fotografie Workshop mit anderen Teilnehmern zusammen. Finde ich super inspirierend.

Ein gutes Foto ist ein gutes Foto

Und da kommen wir zu meinem wichtigsten Punkt: Ein gutes Foto ist ein gutes Foto. Mehr kann man oft nicht dazu sagen. Klar, ist es immer wichtig Selbstkritisch zu bleiben, aber lass dich nicht zu sehr verwirren und mach dich keinesfalls von den Social Media-Likes abhängig. Das hat selten etwas mit guten Fotos zu tun, oder bist du der Meinung das Katzen per se immer gute Fotomotive sind?


3 Punkte für deine fotografische Selbstkritik

Vor einiger Zeit habe ich dir 20 Punkt für deine fotografische Weiterentwicklung aufgeschrieben. Jetzt habe ich 3 Punkte hervorgehoben, mit denen ich mich an den eignen Fortschritten in der Fotografie freuen kann.

1. Selbstkritik: Beschäftige dich mit deinen Bildern!

Portrait Grit - Lightroom free Preset
Bildbearbeitung per Lightroom Portrait Grit

Nach dem Shooting ist vor dem Shooting. Statt die 32MB Speicherkarte in deiner Kamera zu lassen, klicke dich regelmäßig am Computer durch deine Bilder. Markiere deine guten Fotos, sortiere und favorisiere deine Favoriten.

Aber überlege dir auch: Warum gefällt mir dieses und jenes Bild nicht so gut. Stimmt der Ausschnitt nicht, habe ich die Kamera-Einstellung richtig gewählt, wäre es im Hochkant- oder Quer-Format besser, wie sähe es aus einer anderen Perspektive aus?

Die Fotos sichten

Nach einem Foto-Walk klicke ich mich jedes mal durch meine Bilder. Erst wenn ich die Bilder in Ruhe auf deinem großen Monitor sehe, weiß ich, bei welchen Fotos sich die Nachbearbeitung lohnt. Ich lege mir Kollektionen (beispielsweise Makro, Streetfotografie oder Architektur) an. Zusätzlich vergebe ich Stichworte (Tags) mit Themen, Datum und so weiter, um die Bilder zu sortieren.

Lege Serien an mit wenigen, aber guten Bildern

So werden aus 100 Fotos in der Regel 20-25 passable Aufnahmen. Bevor ich diese bearbeite, sehe ich mir die noch nicht bearbeiteten Aufnahmen nochmals an. Dabei reduziere ich erneut. Ergeben die Bilder nun eine Serie? Versteht ein unbeteiligter, was ich mit diesem und jenem Foto sagen will?

Bearbeite deine Bilder in Lightroom, Gimp, Picsasa und Co.

Dann bearbeite ich ausgewählten Bilder in der Regel mit Lightroom. Für viele Schritte habe ich mir Lightroom Presets zur Fotobearbeitung angelegt. Zudem nutze ich viele Lightroom Tastatur-Shortcuts. Das spart Zeit. Dann komme ich bestenfalls auf 8-12 Bilder, auf die ich dann stolz bin und mich drüber freue, diese fotografiert zu haben.

2. Freundeskritik: Drucke deine Foto-Kollektionen und verschenke sie

Jeder von uns postet kleine Bildserien vom letzten Fotowalk auf Facebook, Flickr und ähnlichen Plattformen. Auch gibt es Kommentare und Feedback.

Kleine Fotogeschenke erhalten die Freundschaft

Aber noch mehr Feedback wirst du bekommen, wenn du deine Fotos deinem gegenüber direkt in die Hand gibst. Das gedruckte Bild gewinnt enorm und es wird nicht so inflationär im „Social Media Overkill“ untergehen.

Echte Fotoentwicklung muss nicht teuer sein

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Juhu, meine Fotos als A3-Kalender

Klar, das kostet ein paar Euro. Aber was kostet denn dein ganzes Kamera Equipment bitte schön? Vielleicht findest du ja einen günstigen – und qualitativ guten – Anbieter. Weltklasse ist natürlich der Großformatdruck als Leinwand oder Alu Dibond.

Ich habe mich aber letztens an die gute alte Idee des Fotokalenders erinnert. Ein Kalender = 12 Monate = 12 Bilder: Perfekt für (m)eine erste Kollektion!

Wie wird das Feedback sein?

Jetzt bekommen mein Eltern, Bruder und Co. alle die gleiche Kollektion. Doch bin ich mir sicher, wird jeder ein unterschiedliches Feedback geben. Wer traut sich vielleicht auch mal eine Kritik zu dem ein oder anderen Bild und was lerne ich dabei. Kannst natürlich auch Weihnachtskarten oder das gute alte Papierbild machen – diese Idee soll dich ja nur inspirieren, dass du dir die richtigen Motiv für eine Kollektion aussuchst, es verschenkst und (hoffentlich) ein Feedback bekommst. 

3. Fremdkritik: Hole dir kritisches Feedback

zusammen fotografieren beim photowalk meetup berlin
Zusammen fotografieren & diskutieren beim Fotowalk

Ein Rückmeldung und konstruktive Kritik von anderen ist wirklich hilfreich. Bei manchen Foto-Walks und Foto-Touren beobachte ich immer wieder das Panik „P“ in den Augen und die Zurückhaltung einiger Teilnehmer. Ahhh, lieber nicht den Nebenmann durch die eigene Speicherkarte klicken zu lassen. Aber ich finde es total hilfreich. Was soll denn passieren? Ich lerne beim anschauen der Bilder. Wie er oder sie den Ort gesehen? Wie reagieren andere auf meine Bilder?

Klar, es zwickt auch kurz mal, wenn man hört, warum man dieses und jenes so oder so fotografiert hat. Doch wie soll ich denn dazu lernen, wenn mir niemand sagt: Fotografiere das mal auf gleicher Höhe wie das Objekt. Versuche mal deine Bildinhalte zu minimieren. Setzte den Fokus nicht immer in der Mitte. Dann kann ich argumentieren, interpretieren und Fragen stellen. Und beim nächsten Fotowalk kann ich es neu ausprobieren.


Wo holst du dir dein fotografisches Feedback?

Diese 3 Ideen helfen mir mittlerweile sehr gut, um Fortschritte und Entwicklung bei mir zu beobachten und zu beurteilen. Wo und wie holst du dir Feedback? Wie gehst du mit deinem fotografischen Motivationstief um? Ich freu mich auf deine Kommentare.

Fotografisches Motivationstief?
Mein Tipp: Fang einfach wieder an

Dieser Motivationstipp hört sich extrem einfach an. Aber er ist nun mal auch unheimlich Effektivität. Denn wenn du erstmal einfach deine Kamera wieder in die Hand nimmst und losgehst, kannst du schnell den ganzen Schwung richtig mitnehmen. Alles beginnt wieder mit dem ersten Bild, dem ersten Motiv – also lass dich motivieren vom ersten Schritt!

Diese Tipps sollen für dich der perfekte Einstieg in die Welt der Fotografie sein – egal ob du dich für Porträtfotografie oder Landschaftsfotografie interessierst, mehr über Themen wie Belichtung, Bildgestaltung oder Bildbearbeitung lernen möchtest – oder einfach kreative Fotoshooting Ideen ausprobieren willst. Naja, aber was bedeutet schon richtig fotografieren, wenn du die Grundlagen noch nicht kennst.


Video-Tipps: Fotografieren lernen online

10 Tipps in 2 Minuten für coole und kreative Fotos

Hier habe ich dir meinen Lieblingstipps in einem Video zusammengefasst. Alle Tipps und noch viele weitere findest du übrigens auch in meinem eBook zum Thema Fotografieren lernen.


Tipp: Weniger ist mehr – Die Grundausstattung deiner Kamera

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Fotografieren Lernen: 10 Coole Tipps Für Foto-Anfänger + Pdf-Download

Ich habe mich zu Anfang mit unendlich viel Technik eingedeckt. Gestartet hab ich mit einer Canon DSLR und dem dazugehörigen Objektiv. Als ob ich eine Ausbildung als Fotograf beginnen will. Was für ein Quatsch. Egal, ob Nikon, Fuji, Sony oder Canon – als ob man beim Fotografieren Können und gute Fotos mit viel Technik erkaufen kann. Dem ist nicht so! Egal ob Hobbyfotograf oder Amateur.

Denn eigentlich braucht es nur wenig an Foto-Equipment um loszulegen – nämlich deine Kamera und ein gutes Objektiv! Du willst dich ja nicht gleich mit einem Fotostudio als Fotograf selbstständig machen 🙂

Als Zusatzanschaffungen für deine Kamera am Anfang deiner Reise in die Fotografie empfehle ich eine gute und schnelle Speicherkarte (z.B. 32MB), eine Zusatzakku (für längere Touren), eine kompakte Kameratasche sowie ein Stativ. Zudem ist ein Fern- oder Kabelauslöser praktisch, geht aber zu Anfang auch mit dem 2 oder 10 Sekunden Selbstauslöser (dazu später mehr). Mehr braucht es vom Equipment her nicht, damit wir uns ins Abenteuer der kommenden Tage stützen können.

Hier noch mehr zum Thema Kamera kaufen.


Fazit: In der Fotografie geht’s um diese 3 Kernfragen:

  • Wie kann ich meinem Hauptmotiv Aufmerksamkeit geben?
  • Wie kann ich das Auge des Betrachters ins Foto und durch die Komposition begleiten?
  • Welche Elemente kann ich eliminieren und störenden Elemente aus dem Foto verbannen?
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Fotografieren lernen: Ein ganz schlichtes Motiv wirkt durch den direkten Blick auf die Details.

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Fotografieren lernen: Kostenlose Lernvideos und Fotokurse

Fotografieren lernen: Kostenlose Lernvideos

Wenn man nach „fotografieren lernen“ oder Fotolehrgang kostenfrei auf Google sucht, kommt man schnell auf Suchergebnisse für „fotografieren lernen online kostenlos„. Da sind sie wieder, all die Abstauber und Sparfüchse. Aber ich bin ja nicht anders – ich habe ja auch danach gesucht.

Doch weiß ich natürlich, dass man das „Fotografieren lernen online“ schlecht nur online hinbekommt. Dazu gehört: Raus gehen, üben, sich mit anderen austauschen, über Fotos reden, Feedback bekommen und weiter üben. So habe ich dir zudem eine ganz Reihe an Fotoaufgaben und Fotoprojekten zusammengestellt, mit denen du das gelernt in der Praxis anwenden kannst.

Hier habe ich dir nun eine ganz Menge toller Online Video zum Fotografieren lernen zusammengestellt. Folge auch meinem YouTube Kanal, denn da habe ich dir eine Playlist zum Thema Fotografieren lernen quasi als Online Video-Fotokurs zusammengestellt, wo ich immer wieder neue Video hinzufüge.


Fotokurs: Kostenlose online Lernvideos

Aber es gibt viele tolle Lern-Videos. Auf Portalen wie udemy.com oder auch fototv.de findet man komplette Kurse, teils gegen kleines Geld, einige aber auch durchaus im hochpreisigen Segment. Die Qualität kann ich nicht beurteilen. Da sind schon tolle Themen dabei, doch fehlte mir bisher die Motivation einen dieser Kurse zu kaufen. Schließlich gibt es Unmengen kostenlose online Lernvideos über das Fotografieren.

Basierend auf meinen Lernfortschritten im Fotografieren habe ich einmal meine Favoriten zusammengestellt, die mir richtig weitergeholfen haben.

Fotografieren lernen: Kostenlose Video Tutorials

Grundbegriffe Fotografie, Tipps bis zur Bildbearbeitung

Es geht los bei der Kaufberatung für die digitale Spiegelreflexkamera über die Erklärung der Grundbegriffe Fotografie wie ISO, Blende und Objektiv bis hin zu Tipps für Porträtfotografie, Nachtfotografie, Bildbearbeitung und vieles mehr.

Wenn ihr weitere tolle Lern-Videos zum Thema Fotografieren lernen kennt, schickt mir gerne die Links oder postet diese als Kommentar.

Hier meine Videotipps zum Thema online kostenlos fotografieren lernen

1. Welches Equipment brauche ich?

DSLR-Kaufberatung: Welche Spiegelreflexkamera soll ich als Einsteiger kaufen?

Objektiv-Kaufberatung: Was ist wichtig, worauf muss ich achten?

Fotograf Benjamin Jaworskyj gibt mal wieder gute Tipps.

2. Grundlagen zum Fotografieren lernen

DSLR-Fotografie Basics

Dieses Video erscheint auf den ersten Blick etwas dröge, ist aber eine wichtige Einführung in die absoluten Grundbegriffe, ohne die es nun mal nicht geht.

Tutorial: Was ist das Histogramm: Die Basics für Einsteiger

Histogramm – schrecklich, das hasse ich. Aber es geht nicht ohne. Also anschauen und wissen warum!

Tutorial: Grundlagen der Bildgestaltung – die Drittelregel.

GIGA Foto erklärt ja immer hübsch flott, was sonst gerne technisches blabla sein kann. Sehr schönes Tutorial!

Scharfe Fotos machen: Warum wird es unscharf, worauf muss ich achten?

Warum wird so viel unscharf? Was mache ich (vielleicht) falsch? Hier gibt es vier einfache Tipps, um es das nächste Mal besser zu machen.

3. Fotothemen von Porträtfotografie bis zu Nachtfotografie

Einführung in die Porträtfotografie: Tipps und Tricks zu Licht, Ausschnitt und Tiefenschärfe.

Ich mag die Blende8 Podcasts. Sehenswert und gut zu verstehen!

Landschaftsfotografie: Einführung, Tipps und Tricks in das faszinierende Thema Landschaften richtig fotografieren.

Sicher neben den Porträts eines meiner Lieblingsfoto-Themen. Also hab ich auch nach kostenlosen Lernvideos zu dem Thema gesucht.

Wassertropfen fotografieren – wie geht das?

Ein Video, welches man sofort anwenden kann. Tolle Tricks erklären das Thema Wassertropfen fotografieren (in Englisch).

Langzeitbelichtung: Wie geht das und was ist alles möglich (in Englisch).

Diesen verrückten Asiaten muss man mal gesehen haben. Hier berichtet er über das Thema Langzeitbelichtung.

Fotografieren zur Blauen Stunde

Anschauen, raus gehen und nachmachen!

Porträt bei natürlichem Licht: Tipps und Anregungen zu Lifestyle Fotos (in Englisch).

Gibt irgendwie viel zu wenig über das Thema auf YouTube. Dabei ist es so toll!

4. Foto- und Bildbearbeitung in Lightroom und Co.

Bildbearbeitung mit Lightroom (in Englisch)

Anthony Morganti macht meiner Ansicht nach die besten Tutorials zum Thema Lightroom. Es gibt viele, aber diese mag ich am liebsten!

Lernvideo Nachtfotografie bearbeiten:

Anthony Morganti erklärt, wie man das beste aus den Bildern rausholen kann. Toll! Dunkele Bereiche klaren auf, der Himmel wird sichtbar. Faszinierender Workshop.

5. Kreative Fotoideen

Ich freue mich ja immer über neue kreative Fotoideen. Hier ein paar spannende Videos mit lustigen Bildideen.

Bildideen zum nachmachen:

Eine paar echte Wow-Fotoideen:

Fortsetzung folgt, gibt schließlich noch einiges zu lernen bei mir!


Mein Buch zum Fotografieren lernen

fotografieren-lernen-buch
Fotografieren lernen – Das Buch

Hier findest du mein neues Buch „Fotografieren lernen: Ganz einfach bessere Fotos – Die 30 Tage Challenge“ erschienen.

Diese 30-Tage-Challenge führt dich in kleinen, verständlichen Schritten zu besseren Fotos! An jedem Tag gibt es tolle Tipps, Anleitungen und Beispielfotos. Dabei wird dir alles erklärt, was du als Foto-Einsteiger wissen möchtest: Welche Grundregeln der Bildgestaltung muss ich beachten? Welche Kameraeinstellungen helfen mir? Wie komme ich auf gute Bildideen? Die praktischen Tipps, hilfreichen Erklärungen und kleinen Herausforderungen machen Spaß und führen dich einfach zu tollen Fotos!

„Lars Poeck hatte eine ganz tolle Eigenschaft: man spürt ihn in jedem Tipp, den er aufgeschrieben hat. Er ist im Buch immer präsent, redet mich mit Du an und gibt mir das Gefühl, ganz nah dran zu sein.“
[Bücherchaos-Blog | 10/1017]

„Eigentlich macht Lars nichts anderes, als weiterhin zu dokumentieren, wie er selbst Fotografieren lernt – und der Leser lernt mit. Lars ist kein Profi sondern, wie er selbst sagt, ambitionierter Amateur. Genau das macht ihn für seine Leser so wertvoll.“
[coca-cola Blog | 01/2016]

Lass dich hier inspirieren!


Hast Du Lust auf Inspirationen und Praxistipps für deine Fotos?

Willst du das hier gelesene gleich umsetzen? Dann habe ich hier was für dich. Hier findest du ein paar ganz großartige Fotoshooting Ideen und Inspirationen für tolle Bilder:

Kreative Fotoideen für dich!
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