Fotografie verändert dein Leben - Schluss im Imposter Syndrom

15 Impulse, wie Fotografie und Kunst dein Leben verbessern: Der ultimative Leitfaden gegen Selbstzweifel

Die Angst vorm ersten Schritt, sie wiegt in mir oft schwerer, als ich denke. Hast du schon einmal ein neues Fotografie-Thema oder mit etwas ganz anderem – im weitesten Sinne künstlerischem – starten wollen, aber dich plötzlich nicht getraut, weiterzumachen? Da lauert manchmal diese absurde Angst, nicht ernst genommen zu werden. Oder wir denken, dass wir nicht gut genug sind. Vielleicht kennst du das Impostor-Syndrom – auch als Hochstapler-Syndrom bezeichnet? Beim Impostor-Syndrom handelt es sich um eine Art von Versagensängsten, wo dich massive Selbstzweifel überkommen. Die kenne ich auch gut. Sie überkommen mich von Zeit zu Zeit, gerade wenn ich einige Zeit etwas gemacht, gelernt oder ausprobiert habe und dann anderen etwas erklären soll oder manchmal auch nur davon berichten will.

Der erste Schritt ist oft der schwerste

Lebenslanges lernen halt dich wach - Foto: Jose P. Ortiz/unsplash
Foto: Jose P. Ortiz/unsplash

Gerade wenn wir etwas neues ausprobieren, wissen wir oft nicht, wo wir anfangen sollen. Dann ist da diese Sorge und der Selbstzweifel, dass der erste Schritt, etwas Neues zu lernen, zu schwer sein könnte. Da hallt uns gleich im Kopf “aller Anfang ist schwer“.

Dabei verrate ich dir aber nichts neues, dass das sich beschäftigen mit Fotografie oder jeglicher Form der Kunst (ich habe ja auch kürzlich mit dem Zeichnen angefangen) nicht nur eine wundervolle Form des kreativen Ausdruckes ist, sondern auch sehr zu deiner persönlichen Entwicklung beitragen wird.

Solch ein Prozess bereichert einfach unser Leben ungemein.

Ich habe ich dir einfach einmal 15 Impulse aufgeschrieben, wie die Fotografie oder jegliche Form der Kunst dein Leben verbessern kann – und wie du deine Ängste und Vorbehalte als Anfänger überwinden kannst. Da sage ich mal so leichtfertig: Tschüß, Impostor-Syndrom – Hallo Inspiration.

Neue Herausforderungen

Etwas kreatives oder künstlerisches zu erschaffen, sei es etwas zu fotografieren, etwas zu malen oder zu schreiben, ist nicht immer so leichtfüßig, wie ich es hier gerade beschreibe. Oftmals ist es auch ein schmerzhafter Prozess – für mich zumindest. Ich winde mich, denke ich werde nie fertig, finde alles nicht gut genug und will alles hinschmeißen.

Doch Tief im Herzen weiß ich, dass es – in mir drin – zur Förderung meiner Kreativität und der Stärkung meines Selbstbewusstseins beiträgt.

Ich möchte dir daher etwas intensiver davon erzählen, wie Fotografie und Kunst unser aller Leben bereichern kann. Also hoffentlich magst auch du – gerade als Anfänger deine Ängste vorm Sprung ins kalte Wasser überwinden und erfolgreich in diese wundervolle Welt der Schöpfung eintauchen (klingt groß, aber es bedeutet mir eben viel). Also schnapp dir deine Kamera oder deinen Stift und lass uns gemeinsam die faszinierende Welt von Fotografie und Kunst erkunden!

Die Beschäftigung mit Fotografie und Kunst bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich, die dein Gehirn stimulieren und dich geistig fordern. Doch die Auseinandersetzung mit all den verschiedenen Techniken und Stilrichtungen, die auf uns warten, erweitert unseren Horizont und fordert und fördert deine Kreativität. Gerade zu Anfang hilft es uns übrigens das Neue in (s)eine Einzelteile zu zerlegen und Schritt-für-Schritt den Einstieg zu finden. Dann ist die Überforderung nicht so groß.

Verbindung mit anderen Menschen

Fotografie und Kunst sind oft ein Thema, über das man du dich ganz wundervoll mit anderen Menschen austauschen kannst – und das zu neuen Verbindungen führen kann. Das merke ich immer wieder auf meine Fotowalks oder in den Online-Fotokursen. Die Community, die so ein Lernprozess mit sich bringt, ist gewaltig motivierend.

Entdeckung neuer Orte

Fotografie und Kunst inspiriert dich, neue Orte oder bekannte Orte neu zu entdecken und kennenzulernen. Dazu hatte ich mal einen Beitrag geschrieben: Tipps wie du neue Foto-Locations in deiner Gegend findest. Und sicher hast du deine gehe-ich-immer-wieder-gerne-hin Orte bei dir in der Nähe. Aber warst du schon mal zu ganz anderen Tages- und Nachtzeiten dort? Du wirst erstaunt sein, wie sich ein Ort verändern kann in der Dämmerung, in der Nacht oder im Morgengrauen.

Neue Fertigkeiten erlernen

Fotografie und Kunst erfordern oft das Erlernen neuer Fertigkeiten und Techniken, die auch in anderen Lebensbereichen nützlich sein können. Zu Beginn meines Studiums fand ich es so albern, dass es einen Kurs nur darüber, wie wir Lernen, gab. Heute weiß ich, wie hilfreich das war.

Kulturelle Bildung

Fotografie und Kunst fördert deine kulturelle Bildung - Foto: Dmitry Ratushny/unsplash
Foto: Dmitry Ratushny/unsplash

Ich bin der festen Überzeugung, dass Fotografie und Kunst einen wichtigen Teil unserer kulturellen Bildung ausmachen und uns hilft, unser Verständnis von Kunst, Kultur und der Welt zu erweitern. Und der Blick über den Tellerrand ist so unendlich wichtig.

Deshalb lese ich mit meinen Kindern gerne Bücher, die ihnen neue Sichtweisen und Erfahrungen eröffnen. So wie wir kürzlich das Buch Beste Freunde gelesen haben, wo es darum geht auf neue Freunde offen zuzugehen und die Angst zu überwinden. Wir entdecken die Welt um uns herum, sprechen auch kritische Themen an, besuchen auch mal ein für Kinder geeignetes Museen (so wie wir kürzlich im MACHmit! Museum für Kinder waren) oder eine Ausstellungen, um uns mit Kunst und Kultur auseinanderzusetzen. Auch bekommen sie unser Interesse an Kunst und im speziellen bei mir für Fotografie mit.

Ich denke, dass kulturelle Bildung unsere Kreativität und unser ästhetisches Empfinden fördert und uns dazu befähigt, unsere eigene Identität zu reflektieren. Durch die Beschäftigung können wir uns auf neue und inspirierende Weise mit anderen Menschen und Kulturen verbinden und unser Verständnis für die Vielfalt der menschlichen Erfahrung erweitern. Für mich ist kulturelle Bildung ein wundervoller Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung und ein wichtiger Beitrag dazu, dass wir uns als Teil einer globalen Gemeinschaft verstehen und respektieren.

Selbstbewusstsein stärken

Durch die Beschäftigung mit Fotografie und Kunst kannst du dein Selbstbewusstsein stärken und mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten gewinnen. Als jemand, der nun schon seit längerem gerne fotografiert (nicht immer gut, aber mit viel Freude) oder künstlerisch tätig ist (sei es Musik oder das Schreiben), kann ich zumindest aus meiner Perspektive sagen, dass die Beschäftigung mit Fotografie und der Kunst für mich ein großartiger Weg ist, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

Ein tolles Beispiel dafür ist die Arbeit mit einem längerfristigen Fotoprojekt, bei dem ich eine Serie von Fotos zu einem bestimmten Thema sammle und fotografiere. Ich konzentriere mich auf eine konkrete Aufgabe, kann meine Fähigkeiten verbessern und mein Selbstvertrauen steigern.

Entspannung

Fotografie ist für mich auch immer eine Form der Entspannung und Meditation. Einfach mal “den Kopf freizubekommen”, auch wenn häufig technische Fragezeichen geben mag – dieser Flow und die Freude, wenn wir erst einmal ein tolles Motiv gefunden haben – ich liebe das! Dazu geht es auch in meinem Beitrag mit dem Tital “Mehr Achtsamkeit durch Fotografie“.

Neue Freunde finden

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Fotokurs in Berlin: Gemeinsam macht die Fotografie noch mehr Spaß

Gerade als ich neu war in Berlin, war die Fotografie mein Rettungsanker, um. neue Menschen kennenzulernen. Auch wenn ich heute häufig alleine auf Fototour gehe, so liebe ich immer noch die Fotowalks, das Fachsimpeln und den Austausch, wenn ich mit Fotofreunden unterwegs bin.

Ästhetisches Empfinden entwickeln

Nachtfotografie-Tipps-Tricks
Nachtfotografie auf der Museumsinsel in Berlin

Durch die Beschäftigung mit Fotografie und Kunst entwickelst du ein ästhetisches Empfinden und lernst, Schönheit in vielen verschiedenen Formen zu erkennen. Doch ist es damit, wie mit einem guten Rotwein: Du wirst zu Anfang nicht die Unterschiede zwischen einem günstigen (nicht unbedingt schlechten) Rotwein und einem teuren Rotwein schmecken. Möglicherweise wirst du auch zuerst die günstigen bevorzugen, denn es erscheint dir einfacher. Das kenne ich auch von meinem empfinden für (gute) Musik. Zu Anfang ist es der simple Popsong, die schnelle Melodie-Linie, die hängen bleibt. Zu komplizierte Kompositionen oder zu schwere Stücke scheinen mir als schwierig.

Um für dich ein ästhetisches Empfinden in der Kunst und insbesondere der Fotografie zu entwickeln, gibt es verschiedene Ansätze und Herangehensweisen. Zu allererst ist es wichtig dir andere Fotos anzuschauen. Versuche dahinter zu schauen – was hat den Fotografen motiviert, was hat ihn motiviert. Das hilft dir in der kritischen Bildanalyse.

Besuche Museen, Galerien oder auch einfach online im Internet und in Social Media. Betrachte bewusst Kunstwerke, um ihre Schönheit und Bedeutung zu verstehen. Achte auch im Alltag auf Details und Farbkombinationen in deiner Umgebung, um dein ästhetisches Empfinden so bewusst zu schulen und zu schärfen. Auch Bücher über die Fotografie helfen dir, ein Foto besser zu verstehen.

Kreativität fördern

Wenn du beginnst, dich intensiver mit Fotografie und Kunst beschäftigst, kannst du deine Kreativität auf neue und inspirierende Weise entfalten. Indem du dich auf kreative Weise versuchst auszudrücken und neue kreative Techniken und Fertigkeiten erlernst, machst du den ersten Schritt um dein Potenzial voll ausschöpfen.

Besonders die Fotografie und Kunst bieten dir ohne Frage vielfältige Möglichkeiten, um deine Kreativität zu fördern. Indem du dich beispielsweise auf Fotowalks begibst oder Workshops und Kurse – auch Online-Kurse – besuchst, lässt du dich von der Schönheit der Welt um dich herum inspirieren.

Die Inspiration und das kreative Geschick, das du in solchen Prozessen erlangst, kann dir auch in anderen Bereichen deines Lebens nützen. Du hast mehr Selbstvertrauen, um Dinge auszuprobieren und anzugehen. Auf einmal wirst du innovative(re) Lösungen für Probleme finden oder plötzlich Lust haben auf neue Hobbys (so wie ich plötzlich Spaß habe am Zeichnen, nachdem ich mich längere Zeit mit dem Thema fotografische Perspektiven beschäftig habe).

Ausdrucksstärkere Kommunikation

Die Fotografie hat mir geholfen neu zu kommunizieren. Ich lerne meine Gefühle und Stimmungen zu beschreiben und auszudrücken. Das muss nicht immer durch Worte geschehen, auch Bilder können eine Stimmung gut beschreiben.

Entdeckung eigener Talente

Der Sprung in die Welt der Fotografie und Kunst wird dir früher oder später helfen, deine eigenen Talente und Stärken zu entdecken. Du lernst etwas – so wie meine Online-Fotokurs Teilnehmerin Michelle einmal sagte “durch die wöchentlichen Aufgaben wendet man das alles an und begreift es dann auch“.

Emotionale Entwicklung

Indem du dich mit Kunstwerken oder Fotos beschäftigst, kannst du eine Verbindung zu deinen eigenen Emotionen herstellen und wirst Schritt-für-Schritt lernen, diese Emotionen auf neue Weise ausdrücken. So sollte nicht zwingend das Ergebnis beim Malen, Fotografieren, Schreiben, Zeichnen oder Skulpturen erschaffen im Vordergrund stehen, sondern der Prozess des Schaffens – der berühmte Weg, der das Ziel ist. Du lernst dich mit deinen Gefühlen auseinandersetzen und diese auf neue Weise ausdrücken. Wie gesagt – wage dabei auch immer den Blick über den Tellerrand, denn dich dabei mit anderen Kunstwerken zu beschäftigen (sie zu hinterfragen, den Weg des Erschaffens zu verstehen), trägt in dir dazu bei, deine emotionale Entwicklung zu fördern. Neue Sichtweisen auf Emotionen und Gefühle kann so deine emotionale Intelligenz und das emotionale Bewusstsein erweitern.

Online Fotokurs - Fotografieren lernen für Anfänger und Einsteiger
Wolltest du nicht endlich anfangen mit dem Fotografieren lernen?

Dein Online-Fotokurs für kreative Fotos

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Lebenslanges Lernen

Egal, wie du dich mit deiner gewählten Form der Kunst beschäftigst – es ist und bleibt ein lebenslanger Lernprozess. Neue Impulse halten dich wach, neue Bilder machen dich neugierig und der Diskurs mit Kunst und anderen Künstlern (und Fotofreunden) wird dir immer neue Einsichten und Erkenntnisse bringen. Du wirst dabei nicht nur lernen, wie du deine ersten Grundlagen erlernst (was übrigens oft sehr schnell gehen kann). Hier ist der erste Grundstein oft schon gelegt, sobald du beispielsweise die Grundlagen der Fotografie erst einmal verstanden hast.

Als Tipps dazu: Lerne erst einmal so viel, um Dich selbst korrigieren zu können.

Im weiteren Prozess des Lernens wirst auch immer mehr über die Welt und das um dich herum lernen. Eine wundervolle Reise kann dann also beginnen!

Bleibe wach und neugierig

Das waren nun jede Menge Impulse, die ich dir ans Herz legen möchte, um durch die Fotografie oder jegliche andere Form der Kunst dein Leben auf vielfältige Weise zu bereichern und dich immer wieder aufs Neue zu inspirieren. Nutze die Möglichkeiten, die sich dir bieten, um immer wieder neue Einsichten und Erkenntnisse zu gewinnen und deinen eigenen Horizont zu erweitern.

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Lutz Doerfert
Lutz Doerfert
11 Monate zuvor

Hi Lars,
da hast Du Dir sehr viele Gedanken zum Thema Selbstzweifel gemacht. Sehr bereichernd und motivierend. Ich kenne immer wieder die Momente, wo die Begeisterung für etwas zu erlöschen scheint und jemand fehlt, der sagt, “egal, mach einfach weiter”. Der innere Kritiker ist eben doch manchmal entmutigend. Schön, dann zu lesen, was Dir geholfen hat, manche Tiefs zu überwinden. Liebe Grüße

Inka Semmelhaack
Inka Semmelhaack
11 Monate zuvor

Danke
Viel zum Nachdenken bekommen und zum ausprobieren

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