Fotografie Lesestoff, Linktipps, Empfehlungen und mehr …

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Wie immer liebe ich es durch andere Fotoblogs zu stöbern, Newsletter zu lesen oder mich durch Neuigkeiten zu klicken, die ihr mir schickt. In der ersten Woche des neuen Jahres habe ich folgendes zu empfehlen …

365 Project: Nur ein Wort pro Tag – 365 Tage als Film

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Cool. Jeden Tag nur ein Wort. Die Jahreszeiten wechseln, die Kleidung, das Umfeld, die Haarlänge … und dann ist es wieder Winter. Hier findest du das „Nur ein Wort pro Tag – 365 Tage“ als Video.


Am Set mit Calvin Hollywood – gratis eBook zum Fotoshooting

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Hier kannst du die das Fotobuch kostenlos runterladen…

 

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Calvin bei der Arbeit beim Fotoshooting (Quelle: vamos-schuhe.de)

Hier habe ich für dich einen ganz spannenden Link zu einem Making-Of für ein Foto-Shooting für die Plattform www.vamos-schuhe.de. Dabei geht’s um Schuhe. Naja, nicht so ganz – eher um Gesichter. Der Fotograf und Social Media-Star Calvin Hollywood hat die Gabe, im entscheidenden Moment genau die richtige Gelassenheit aus einem Menschen herauszukitzeln, so dass sich der porträtierte wohl und sicher fühlt. Denn genau das ist das Geheimnis eines authentischen, lebhaften und empathischen Portraits. Zudem könnt ihr auf der Webseite das eBook “Frauen und ihre Schuhe – Charakter, Erinnerung, Emotion” kostenlos runterladen und habt einen tollen Eindruck vom Ergebnis des Shootings.

Was fällt auf? Die Fotos sind irgendwie anders, als man es von einem Calvin Hollywood erwarten würde, denn die Bilder sind ruhig und reduziert. Der Blick geht sofort auf die Augen und ins Gesicht. Wenig Photoshop, wenig drumherum – nur sehr empathischen Portraits. Cool!

Hier findest du mehr zum eBook und zum Fotoshooting.


Tipps für mehr Energie beim Porträt-Shooting

Tipps für Porträtfotografie
Versuch deinem Gegenüber die Angst zu nehmen. Fotografieren soll Spaß machen. (Foto: linda pasfield photography)

Uhi, das kennt man doch. Zu Beginn ist es sooo kalt und distanziert. Wie bekomme ich bloß etwas Charakter ins Spiel. Einen Witz machen? Mir fällt keiner ein. Jeder, der schon mal Porträts fotografiert hat sollte die Situation kennen. Auf digitalphotomentor.com habe ich ein paar schöne und so wichtige Tipps gelesen, um so ein Shooting etwas aufzulockern. So zum Beispiel „Erstmal warm werden und eine Beziehung aufbauen“. Super wichtig – verstecke dich nicht hinter der Kamera! Das verunsichert dein Gegenüber. Oder auch wichtig ist, dein Gegenüber in Bewegung zu halten. Stillstand kann nervös machen.

Diese und noch mehr Tipps findest du hier.


App-Tipp: Wo steht die Sonne – auch wenn sie nicht scheint?

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Aus einem kürzlich gesehenen Video von Ben Jaworskyj zum Thema „4 UNGEWÖHNLICHE LANDSCHAFTSFOTOGRAFIE TIPPS“ habe ich den schönen App Tipp für photopills.com gesehen.

Mit photopills erfährst du immer den Stand der Sonne, auch wenn sie gar nicht wirklich zu sehen ist. Toll für Lifestyle-Gegenlicht Aufnahmen. Hier findest du mehr über photopills.com


 

Gratis Hörbuch-Kapitel von Steffen Böttchers Abenteuer Fotografie

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Das „Abenteuer Fotografie“ zu einem meiner Lieblingsfotobücher gehört, hatte ich ja bereits des öfteren erwähnt. Nun gibt es das Buch auch als Hörbuch. Hier findest du einen Auszug aus dem Hörbuch „Abenteuer Fotografie“ – Aus dem Logbuch eines Fotografen – geschrieben und gesprochen von Steffen „Stilpirat“ Böttcher. Hier sind knapp 25 Minuten vom Hörbuch gratis zu hören. Das Hörbuch hat ansonsten eine Gesamtlaufzeit: 248 min. und kann auf www.abenteuer-fotografie.com runtergeladen werden.


10 Fotobücher zum Thema Streetfotografie – gratis

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Wer Streetfotografie mag und zudem auch gerne mal etwas in Englisch lesen mag (wobei ja Fotos immer keiner Worte bedürfen), dem empfehle ich den Link von huffingtonpost.

Hier gibt es 10 Fotobücher zum Thema Streetfotografie – gratis


Was hast du so zum Thema Fotografie gelesen letzte Woche?

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KW 2: Fotografie Lesestoff, Linktipps, Empfehlungen und mehr …

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Die Angst des Streetphotographers überwinden? 14 Videokurs-Fotolektionen kostenlos? Und noch viel mehr! Hier findet ihr lesenswertes aus Fotoblogs, Newslettern oder Neuigkeiten zum Thema Fotografie, die ihr mir schickt. Es geht unter anderem um die Norddeutschen Naturfototage, ein E-Book Paket, die Fotoserie Imperial Pomp. Viel Spaß damit!

Vormerken: 27. – 29. März 2015 sind die Norddeutschen Naturfototage in Waren an der Müritz

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Vom 27. bis 29. März 2015 finden die Norddeutschen Naturfototage in Waren an der Müritz statt. Wer Lust hat auf tolle Vorträge und spannende Workshops, dem sei ein Wochenendtrip nach Waren empfohlen. Ich war übrigens auch schon mal an der Müritz, zwar nicht zu den Naturfototagen, aber dafür für einen tollen Sonnenaufgang. Hier findest du mehr über die Norddeutschen Naturfototage in Waren an der Müritz.

Visual Storytellers auf lensculture.com: Imperial Pomp von Frank Herfort

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Ministry Buildings. Astana, Kazakhstan, 2012. © Frank Herfort

Mich erinnert die Fotoserie des deutschen Fotografen Frank Herfort ein wenig an Pink Floyd oder George Orwell. Es ist sehr faszinierend diese Bilder anzuschauen und diesen Kontrast aus Mensch und Bauwerk verstehen zu wollen. Zurecht ist Frank einer der Gewinner der Visual Storytellers auf lensculture.com. Hier findest du seine Fotoserie Imperial Pomp.

Sigma präsentiert LCD Viewfinder LVF-01

Sigma-LCD-Viewfinder-LVF-01

Kürzlich habe ich ja die Sigma dp Quattro Kamera vorgestellt. Passend hier gibt es jetzt den Sigma LCD Viewfinder LVF-01. Dieser wurde als spezielles Zubehör für die dp Quattro Kamera Serie entwickelt. Durch das Aufsetzen des Lichtschachts auf den LCD-Monitor der Kamera wird das komplette Umgebungslicht abgeschirmt. Das scheint auch hilfreich, da die Kamera ja über keinen Sucher verfügt. So vergrößert der Viewfinder die Ansicht des LCD-Monitors um das 2,5-fache und ermöglicht beim fotografieren eine noch genauere Prüfung der Schärfe und des Motivs. Hier findet ihr mehr zum Sigma LCD Viewfinder.

E-Book Paket mit 9 Büchern zum Sparpreis

E-Book-Paket-2015-Franzis

Über Franzis erreichte mich die Info, dass es ein ganz interessantes E-Bookpaket derzeit zum Sonderpreis gibt. Klar, ihr könnt keine Textmarker und Eselsohren rein machen, aber dafür nehmen sie auch keinen Regalplatz ein. Also wer mag, findet hier das E-Book Paket mit 9 Büchern zum Sparpreis.

Die Angst des Streetphotographers

Picture by Nicholas Goodden / Source thephoblographer.com
Picture by Nicholas Goodden / Source thephoblographer.com

Jeder, der mal das Thema Streetfotografie ausprobiert hat (hier übrigens meine ersten Erfahrungen) kennt das Thema: Die Angst vor dem gegenüber. Manche fotografieren dazu gekonnt aus der Hüfte, manche trauen sich nur mit Teleobjektiv. Hier ein ganz spannender Artikel vom Blog thephoblographer.com zum Thema wie bekannte Streetfotografen ihre Angst überwunden haben (in Englisch).

Fotos und Plakate zur schnellen Präsentation

Photolux-Klemmschienensystem

Immer mal wieder grübele ich, wie ich am besten meine Fotos, Poster und Plakate präsentieren kann, wenn ich diese nicht im Rahmen platziere. Oft ist aber auch ein Rahmen für wirkliches Großformat zu teuer. So habe letztens eine ganz clevere Idee gesehen – und zwar Klemmschienen. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen. Ich hatte diese entdeckt bei Photolux als Spezialisten für digitale Bilder und Rahmen aus Schwabach.

Kostenloser Online-Fotoworkshop mit 14 Lektionen

Karl-Taylor-FREE-Photography-Course

Kennt ihr schon Karl Taylor? Ein toller Fotograf aus den USA. Karl bietet einen Online-Lernkurs an, den man komplett kostenlos mitmachen kann. Da geht es in den 14 Lektionen unter anderem um die Themen „Licht verstehen“, „Fotografieren in Schwarzweiß“ oder auch „Portraits bei natürlichem Licht“. Wie gesagt: Das ganze auch noch gratis! Absolute Empfehlung. Hier geht es zum Kurs Karl Taylors Free Photography Course.

Selbstportrait mit der Sonne in der Hand – das Video dazu

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Fotograf Tobias Ackermann hat ein cooles Selbstportrait mit der Sonne fotografiert. Noch besser: In diesem Lern-Video erklärt er, wie er das Foto aufgenommen hat – und das ganze ohne Klappdisplay und Begleitperson. Das Video erklärt kurz die Vorgehensweise, wie man mit dem eigenen Schatten, die Sonne im Hintergrund, genau zwischen seine zwei Finger bekommt. Hier geht es zum Video „Selbstportrait mit der Sonne in der Hand„.

Was hast du so zum Thema Fotografie gelesen letzte Woche?

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Sigma dp1 Quattro im Test: Wochenendausflug mit extravagantem Sonderling

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test-sigma-dp1-quattroVor einigen Wochen habe ich diesen kleinen Sonderling das erste Mal in einer Fotozeitschrift gesehen. Was ist das denn? Die Sigma dp1 Quattro schaut aus wie ein in die breite gezogene Systemkamera mit großem Handgriff.

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit für einen Test der Sigma dp1 Quattro. 

Hightech-Innenleben der Sigma dp1 Quattro

Wer an eine Kamera mit echtem Ausmaß gewöhnt ist, mag diese Sigma sogar als schlank empfinden. Doch fallen die Sigma Modelle nicht nur durch ihre etwas eigenartigen Formen auf, auch das Innenleben der Kamera ist etwas besonderes.

Kurz zu den technischen Eckdaten der Sigma dp1 Quattro:
CMOS-Sensor Foveon X3, 29 MP (laut Hersteller-Angabe eine 39-Megapixel-äquivalenter Auflösung), Objektiv: f/2,8/19mm, ISO: 100-6.400 und zu haben zum Preis von derzeit knapp 1.000 €.

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Der volle Farbumfang im Histogramm der Sigma dp1 Quattro

Die SIGMA dp1 Quattro ist die neuste Generation der hochauflösenden SIGMA dp Kompaktkameras. Das Objektiv liefert eine Kleinbild-Brennweite von 28 mm und sollte mit f/2,8 auch sehr lichtstark sein. Der Fotoapparat verfügt über einen sogenannten Direktbild-Sensor. Der X3 Sensor rechnet als 3-Schichten-Sensor. Er erfasst alle Farben vertikal und nimmt für jedes einzelne Pixel den exakten Farb- und Helligkeitswert auf – verteilt auf unterschiedliche Schichten. Das soll die Auflösung gerechnet auf die drei Grundfarben extrem erhöhen. Zudem soll das Rauschverhalten optimiert werden.

Wochenendausflug aufs Land mit der Sigma dp1 Quattro

Genau erklären kann ich das nicht. Wird mir auch zu technisch. Ich muss das immer ausprobieren und habe mir so letztes Wochenende einfach mal die Kamera für eine Kameratest der Sigma dp1 Quattro geschnappt. Ich bin mit der Sigma im Gepäck zu meinen Eltern zu Besuch gefahren. Dort war Weihnachtsmarkt und das kann ja sicher ganz gute Motive liefern für farbige Bilder. Zudem habe ich meine „immer-dabei“ Kamera im Gepäck – eine Fujifilm FinePix X10. Mal schauen, wie sehr die Hightech Kamera die Fuji abhängen kann. Ich habe daher einige Vergleichsbilder fotografiert. Alle Bilder sind i.d.R. klein gerechnete Jpg-Dateien der unbearbeiteten RAW Dateien. Daher kommen auch die teils sehr unterschiedlichen Farben zustande.   

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Sigma dp1 Quattro im Vergleich mit meiner kompakten „immer dabei“ Fujifilm FinePix X10

Selfie-Test bestanden: Die Kamera liegt gut in der Hand

Die Sigma liegt gut in der Hand. Zugegeben, sicher nicht das günstigste Model für ein Selfie, doch lädt die Form mich nun mal dazu ein. Das extreme Weitwinkel der Sigma dp1 Quattro bekommt die Aufgabe ohne große Mühe hin, sie fokussiert klar und liefert eine tolle Unschärfe im Hintergrund.

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Selfie mit langem Arm und toller Unschärfe: f/2.8, 15s, ISO 200

Sigma dp1 Quattro im Test auf dem Gartower Weihnachtsmarkt

Letztes Wochenende war der Gartower Weihnachtsmarkt auf dem Schlosshof. Perfekter Kulisse für die Kamera, dachte ich mir. Aber Weihnachtsmarkt bedeutet nun mal auch Abenddämmerung. Fazit: Die Farben machen Spaß. Die Kamera passt trotz Ausmaß gut in die Manteltasche. Aber sie hat schon einiges zu rechnen, bei all den Pixeln. Und das, obwohl ich doch meine schnellst Speicherkarte im Slot habe. Man sollte also etwas Geduld mitbringen für die Verarbeitung der Sensor-Schichten. Im hohen ISO Bereich zeigt die Kamera allerdings ein paar Schwächen und überzeugt mich nicht vollends. Natürlich sind ISO 800 und schummeriges Licht auch für andere Kameras eine Herausforderung, doch habe ich irgendwie ein Hauch mehr erwartet von diesem kleinen Powerpaket. Aber dann warten wir mal den Vergleich am nächsten Morgen ab …

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Sigma-dp1-Quattro zur weihnachtlichen Kulisse zur Abenddämmerung: ISO 800, 1/50, f/2.8
Sigma-dp1-Quattro-Kameratest
Sigma-dp1-Quattro mit weihnachtlichem Detail: ISO 800, 1/40, f/2.8
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Mit der Sigma dp1 Quattro zum Weihnachtsmarkt

Vergleich der Gartenzwerge

Beim morgendlichen Spaziergang habe ich versucht gleiche Ausgangsbedingungen zu schaffen. Testobjekte waren meine „immer-dabei“ Fuji x10 Kamera und die Sigma dp1-Kamera. Testfeld waren Nachbars Gartenzwerge im morgendlichen Sonnenlicht.

Beide Bilder sind unbearbeitet RAW-Dateien, automatischer weißabgleich, nicht nachgeschärft oder ähnliches – lediglich als Jpg-Bilder runter gerechnet. Die Sigma Gartenzwerg-Kulisse zeigt sehr viel natürlichere Farben (wobei ich natürlich die warmen Fuji Farben auch gerne mag). Aber in der Schärfe des Gartenzwerg-Gesichtes hat Sigma klar die Nase vorn. Auch die vielen Farbnuancen auf dem Waldboden mit den unterschiedlichen Laubfarben in dunkelbraun, hellbraun, gelblich kann die Sigma toll abbilden und hängt die Fuji natürlich um längen ab. Wer wert legt auf Farbnuancen und viel Farbdetails im Bild wird mit der Sigma dp1 sicher seine helle Freude haben.

Vergleich der Gartenzwerge - Fotografiert mit der Sigma dp1 quattro
Vergleich der Gartenzwerge – Fotografiert mit der Sigma dp1 quattro: Beeindruckende Farben im Laub und klare Details im Schärfebereich
testbild-fuji-x10
Vergleich der Gartenzwerge – Fotografiert mit der Fuji x10: Hier ist der Blätterwald braun mit wenigen Abstufungen und die Schärfe kann nicht mithalten

Mein Fazit zum Sigma dp1 Quattro Test

Die Sigma dp1 Quattro ist sehr stabil und kompakt verarbeitet. Sie liegt gut in der Hand und kann so auch bei langen Belichtungszeiten noch sehr ruhig gehalten werden. Natürlich hat sie dabei schon einiges an Gewicht, aber ich mag das gerne. Alle wesentlichen Funktionen sind durch die gute Aufteilung der Knöpfe schnell zu erreichen und zu verstehen, auch ohne intensivem Studium des Kamera-Handbuches. Auch verzichtet die Kamera auf zu viel Schnick-Schnack. Sie legt Wert auf Farbe! Die Kamera und der Chip liefern im niedrigen ISO Bereich detailreiche Bilder mit beeindruckendem Farbspektrum. Voraussetzung für schöne, detailreiche Bilder ist jedoch ausreichend Licht (ISO 100-200).

Da die Sigma ja mit einigem an Chip- und Sensor-Technik aufwartet, benötigt sie auch ihre Rechnerzeit. Bei Werten ab ISO 800 wird es kritisch für die Kamera. Sowohl beim Kamerastart als auch insbesondere nach dem Foto. Zudem wird der Genuss wie so oft durch Kamerahersteller-Politik gebremst. Denn wie alle Hersteller nutzt auch Sigma ein eigenes Rohdaten-Format. Hierzu kann ausschließlich die SIGMA Photo Pro 6.0.6 Software genutzt werden. Nicht, dass ich dem Adobe Imperium zu viel Aufmerksamkeit schenken will – doch habe ich einige Stunden gebraucht, um überhaupt in den Genuss der Bildbetrachtung zu kommen. Das nervt! Hoffentlich wird das in nächster Zeit behoben, so dass jeder Fotograf in seinem gewohnten Workflow mit den Bildern arbeiten kann.

Alles in allem legt Sigma mit der Sigma dp1 Quattro eine interessante Kamera für alle Freunde des großen Farbspektrums vor. Wichtig für den Einsatz ist (ausreichend) Licht – wohl in etwa eine Reduzierung auf das Wesentliche der Fotografie.

Sony ILCE-QX1 SmartShot Kamera im Test: Der Kopffüßler unter den Fotoapparaten

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KopffuesslerAls ich auf der diesjährigen Photokina in Köln erstmals die Sony ILCE-QX1 Lens-Style Kamera für eine Test in der Hand hatte, war mein erster Gedanke: Was ist das?

Kennt ihr noch die Kopffüßler, also die Gestalten, die nur aus Beinen und einem kopfähnlichen Gebilde bestehen? „Aha, ein Objektiv“ sagt der Erste. „Nee, ein Adapter-Aufsatz für die Kamera“ rätselt der Zweite.

Ein 20,1 MP SmartShot Fotoapparat in der Größe eines Wechselobjektives

Sony-ILCE-QX1-TestberichtMittlerweile habe ich gelernt, dass die sogenannten SmartShot Kamera ein vollständiger Fotoapparat ist. Naja, fast vollständig.

Bei einem näheren Test in Optik und Größe erinnert die Sony ILCE-QX1 SmartShot an ein kompaktes Objektiv. Innen stecken Zoom-Linse, Bildsensor und die gesamte Technik eines Fotoapparates. Oben drauf zudem ein kleiner Ausklapp-Blitz. Die Leistungsmerkmale des Bildsensors können sich zudem sehen lassen, schließlich arbeitet ein 20,1 Megapixel APS-C CMOS Sensor in dem kleinen Wunderwerk.

Straßenmusikerin fotografiert mit der Sony-ILCE-QX1 Smart Shot und einem Sony SEL 16-50/3,5-5,6 Objektiv
Eine Straßenmusikerin fotografiert mit der Sony-ILCE-QX1 Smart Shot und einem Sony SEL 16-50/3,5-5,6 Objektiv

Per WLAN mit dem Smartphone verbunden

PlayMemories-Mobile-App Sony
Die PlayMemories App als Schaltzentrale

Per WLAN stehen die SmartShots in Verbindung mit dem Smartphone, wo ich das Bild sehen und Einstellungen vornehmen kann. Dazu benötige ich allerdings die PlayMemories App, die es als iOS-App und Android-Smartphone App gibt. Die App ist nicht ganz 100% aus skaliert (da spricht der Mobile Marketing Mensch in mir), aber nach einiger Übung kommt man ganz gut damit zu recht. Ich kann Kontakt zwischen Kamera und Smartphone nur per WLAN aufbauen. Wenn ich allerdings im heimischen WLAN bin, muss ich dort erst mal raus, um ins Kamera WLAN rein zu kommen. Etwas umständlich, aber machbar.

Auch kann ich auch nur mit der PlayMemories App das Objektiv bedienen. Irgendwann auch mit anderen Apps das Objektiv zu nutzen würde mich reizen.

RAW Bilder mit dem iPhone machen

Wenn ich fotografiere, wird ein in der Auflösung reduziertes Bild an das Smartphone gesendet. In der Sony ILCE-QX1 Lens-Style Kamera ist zudem ein Speicherkarten-Slot, der hochauflösende RAW und/oder JPG-Dateien speichert. Auf diese kann ich per Kabel und per Speicherkarten-Slot zugreifen.

Nun gut – ich könnte die Bilder von der Speicherkarte holen, wenn nur mein Mac Book die Kamera erkennen würde. Da muss ich mich wohl noch ein wenig durch fummeln. Denn mein Speicherkarten-Slot im Mac Book Pro kann diese winzigen Speicherkarten nicht per Steckplatz erkennen. Mal schauen, wie ich das gelöst bekomme! So sind alle Bilder, die hier im Beitrag zu sehen sind, die reduzierten Bilder, die ans iPhone gesendet wurden. Was da wohl in der RAW-Datei noch so alles möglich ist …

Sony-ILCE-QX1-SmartShot-Test-5
Ungewöhnliche Perspektiven fotografieren mit der Sony-ILCE-QX1 SmartShot

Eine alles-drin-Objektiv-Kamera: Aber wofür?

Nun aber genug der Technik. Zurück zur Frage: Wofür das ganze?

Eine kompakte alles-in-einem-Kamera-und-Objektiv ist ja irgendwie nichts anderes, als auch eine Action-Cam bietet. Oder? Ich kann diese also unabhängig von einem oft sperrigen Kamera-Body positionieren und entweder per Fernbedienung oder – im Falle der Sony ILCE-QX1 auch per Knopf direkt am Gehäuse – auslösen. Natürlich hat die Lens-Style Kamera andere Ausmaße als GoPro und Co., doch hat sie dafür auch einen 20,1 Megapixel APS-C CMOS Sensor.

Neue Perspektiven fotografieren in Streetfotografie, Tierfotografie oder wo auch immer …

Genau diese Unabhängigkeit in der Positionierung der Kamera (Schraubvorrichtung für das Stativ ist vorhanden), beste Bildqualität und Fernbedienung per Smartphone öffnet Tür und Tor für neue Ideen in der Streetfotografie, Tierfotografie oder wie ich es auch oft mache: Fotografieren in schwer zugänglichen Orten wie den Lost Places in und um Berlin.

Solch eine Nur-Objektiv-Kamera passt problemlos in jede winzige Nische, kann man durch jedes Fenster durchreichen, auf jeden Fenstersims, Fussboden oder mit meinem Lieblings-immer-dabei Stativ, dem Gorilla-Pod, an jede Kante ran klemmen.

Selfies mit der Festbrennweite: E-Mount macht es möglich!

Da ich derzeit auch ein paar Objektive mit E-Mount Anschluss zur Verfügung hatte, habe ich den ILCE-QX1 BODY einfach mal mit einer Festbrennweite (dem Sony/Zeiss SEL55F18Z FE 55 mm F1,8 ZA) zusammengeschraubt. Das Bild (siehe unten) ist dabei rausgekommen (entschuldigt die vielen Selfies, aber zum einen soll das zeigen, dass ich das alles alleine per Smartphone bediene – und zum anderen stand nun mal niemand Modell).

Sony-ILCE-QX1-SmartShot-Foto
Selfie mit SEL55F18Z Festbrennweite – Ausgelöst wird über das iPhone

Fazit zur Sony ILCE-QX1 SmartShot Kamera

Wenn man mich nach technischen Details fragt, fliege ich schnell aus der Kurve. Da kann ich zu wenig die Fachsprache. Die Werte lesen sich aber überzeugend: 20,1 Megapixel, ISO 100-16000, APS-C Sensor und so weiter.

Ich aber fotografiere mit dem Herz, nicht mit der Technik. Die Idee der Sony ILCE-QX1 hat genau das erreicht, was eine Kamera bei mir erreichen soll: Sie hat mich überrascht, sie hat mich inspiriert und in der Nachbetrachtung in Detailtreue und Bildschärfe überzeugt.

Das Gehäuse mit einem 16-50-mm-Zoomobjektiv ist zum UVP von 449,00 Euro gelistet. Das ist im Vergleich zu einer Action Cam teuer. Im Vergleich zu einer Kamera mit APS-C CMOS Sensor aber im Rahmen. Ich bin sehr gespannt zu welchen Fotos mich diese neue Art der Kamera noch inspirieren wird.

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Knackige Tiefenschärfe wie bei ’ner Großen
Ungewöhnliche Perspektiven fotografieren mit der Sony-ILCE-QX1 SmartShot
Der Griff ins Schließfach aus ungewöhnlicher Perspektive – fotografiert mit der Sony-ILCE-QX1 SmartShot

Hier ein Video gefilmt mit der Sony ILCE-QX1 SmartShot Kamera

Eine Straßenmusikerin singt vor dem Berliner Hauptbahnhof. Perfekt, um die Videofunktion der Sony Kamera zu testen.

Hier noch ein Videobericht vom Digital Trends Blog


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PS: So schaute der letzte IG-Fotografie Newsletter aus!