Lost Places in Berlin – damals & heute Fotos

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Die Zeit holt sich alles zurück. Besonders eindrucksvoll und faszinierend wird diese Feststellung, wenn wir uns historische Fotos und daneben heutige Fotos anschauen. Andreas von go2know ist Experte in dem Bereich. Seit Jahren streift er durch die alten Gebäude und begann immer wieder diese geheimen Orte in Berlin und drumherum zu erkunden und deren historische Details zu erforschen. Zusammen mit seinem langjährigen Freund Thilo Wiebers gründete er 2009 die Firma go2know. Hier findet ihr nun einige seiner damals & heute Lost Places-Fotos fotografiert insbesondere in den Beelitz Heilstätten. Alle Fotos zur Verfügung gestellt von go2know.de.

PS: Gib der Seite ganz kurz Zeit, um den Slider-Effekt optimal zu laden 🙂

Die Beelitz Heilstätten – vorher/nachher Bilder

Die Beelitz Heilstätten gehören für mich immer noch zu den faszinierendsten Lost Places in und um Berlin. Einst waren sie Deutschlands Vorzeige-Tuberkuloseklinik mit so viel technischer Raffinesse, das man selbst heute noch staunt über die Technik. Die Schwindsucht (wie Tuberkulose auch genannt wurde) – Anfang des 20. Jahrhunderts eine der Krankheiten, an der Millionen von Menschen in Deutschland erkrankten. Wer als Lost Place Fotografie-Fan noch nicht dort war: bei go2know kann man diese im Rahmen eine Fototour entdecken.


Der Spülraum in Beelitz – vorher/nachher Bilder


Der aseptisch OP in Beelitz – vorher/nachher Bilder

Ein damals hoch moderner OP für so genannte aseptische (saubere) Eingriffe – heute verfallen und mit kleinen umbauten durch die Russen. Denn in Zeiten der Deutsch/Deutschen Teilung wurde das Gelände 1945 von der Roten Armee übernommen. Die Heilstätten dienten dann bis 1994 als das größte Militärhospital der sowjetischen/russischen Armee im Ausland und seit dem verfällt ein Großteil des Areals.


Die Liegeterrassen der Chirurgie in Beelitz 1930 und in 2015


Die Badehalle in den Beelitz Heilstätten 1930 und 2016


Vom Einzelzimmer in der Chirurgie zum Lost Places – 1930 und 2016


Der Röntgenraum in Beelitz – vorher/nachher Bilder


Der Waschraum der Männer in Beelitz – 1902 und heute

Wahnsinn – über 100 Jahre Geschichte, Zeit, Weltkriege und Verfall liegt zwischen diesen zwei Fotos.


Patientenzimmer in den Heilstätten in Hohenlychen – vorher/nachher Bilder

Der Bau der Heilstätten in Hohenlychen wurde 1902 nahe der Stadt Lychen mit der Abteilung für Kinder begonnen. Die Anlage wurde bis 1914 ständig erweitert und schließlich durch den Bau eines zusätzlichen Frauensanatoriums ergänzt.


Der Verbindungsgang der Heilstätten in Hohenlychen – 1913 und 2015

Unterstützt wurde der Heilungsprozess zusätzlich durch die wunderschöne Architektur der Gebäude. Die erholsame Ruhe, welche von den Häusern ausgeht, kann man sogar heute noch spüren. Bei go2know hat man die Möglichkeiten diesen Lost Place mit der Kamera zu entdecken.


Die Liegeterrassen der Heilstätten Hohenlychen

Bei einer Fototour durch das Areal der Lungenheilstätten Hohenlychen wird einem die Dimension dieser Anlagen wieder bewusst. Die Entdeckung des Tuberkulosebazillus sorgte Anfang des letzten Jahrhunderts für große Verunsicherung. Zur Genesung brauchten die Kranken Sonnenlicht. Daher sind solche Liegeterrassen sehr wichtig gewesen.


Der Raum für Atmungsgeräte für Frauen in Hohenlychen – 1913 und 2015

Faszinierend – über 100 Jahre liegen zwischen diesen Fotos!


Buchtipp: Beelitz-Heilstätten. Vom Sanatorium zum Ausflugsziel

Wer noch mehr über die Geschichte der Beelitz Heilstätten erfahren will, dem sei das Buch empfohlen „Beelitz-Heilstätten. Vom Sanatorium zum Ausflugsziel„. Da gibt es viel zu entdecken über die Beelitz Heilstätten.


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Hier findest du noch mehr Tipps um verlassene Orte und Lost Places in Berlin zu fotografieren

Entdecke über einhundert Foto-Orte in Berlin in meinem Buch „Fotografieren in Berlin“

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Fotografieren in Berlin – das Buch

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations zum Fotos machen unterwegs. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in einem Buch für dich zusammengefasst und zeige dir die schönsten Foto-Motive. Egal, ob du Lost Places Fan und Entdecker bist oder ob du Architektur kreativ fotografieren willst – das Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen. Zudem gibt es einige zusätzliche digitale Extras als Bonus für dich.

Hier kannst du das Buch „Fotografieren in Berlin: 101 tolle Bildideen in der Hauptstadt“ bestellen!


NEU: die Fototour zum Buch „Fotografieren in Berlin“

Willst du mit mir unterwegs sein durch mein Berlin? Dann sicher dir einen der wenigen Plätzen für eine der kommenden Fototouren durch Berlin. Hier bekommst du mehr Infos zur Fototour zum Buch „Fotografieren in Berlin“

Geh auf Fototour durch Berlin mit Lars, dem Autor des Buches "Fotografieren in Berlin".
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Fototouren und Fotoworkshops in Berlin finden

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Lars auf Fototour in BerlinFototouren und Fotoworkshops motivieren mich. Aber welche Anbieter empfehle ich? Kommt drauf an was du magst. Geht es dir um eine Gruppe von Foto-Verrückten, um gemeinsam etwas zu entdecken? Egal ob DSLR-Amateur, Vollformat-Nerd, Festbrennweiten-Verfechter, Smartphone-Fotograf oder Kleinbild-Entdecker – auf Fototouren und in Fotoworkshops ist alles zu finden.

Berlin entdecken: Der kostenlose Fotowalk

Seit einiger Zeit habe ich begonnen Berlin per Fototour zu entdecken. Die Stadt ist groß, unendlich viele Highlights, hunderte von „das-musst-du-gesehen-haben-Tipps„. Hin und wieder veranstalte ich selbst Fotoworkshops in Berlin. Aber eher sporadisch und auf Anfrage. Das sind dann auch keine „ich-bringe-dir-etwas-bei“ Workshops, sondern eher Zeigen von tollen Orten in Berlin zum Fotos machen, die ich nicht zuletzt durch die Arbeit an meinem Buch entdeckt habe. Eine tolle Variante aber sind natürlich kostenlose Walks mit gleichgesinnten – wie zum Beispiel bei MeetUp.com. Die Gruppe ist allerdings in englischer Sprache. Eine ebenfalls kostenlose Variante zum einfach Berlin entdecken und fotografieren findet ihr auf getyourguide. Ebenfalls kann ich den Fotowalk mit Blogger-Kollegin Synke Nepolsky empfehlen, die den lesenwerten Blog Synke unterwegs betreibt.

Ich buche mir einen Fotoworkshop

Doch hin und wieder geht jedem noch so ambitionierten Amateurfotograf die kreative Idee aus: Was kann ich heute Fotografieren. Dann suche ich auch außerhalb der klassischen Touristengebiete und 08:15-Fototouren und suche geheime verlassene Orte oder auch Lost Places Fototouren Berlin. Warum also nicht einmal eine Fototour oder einen Fotoworkshop – professionell geführt von Experten oder Fotografen buchen? Aber was erwartet mich auf einer solchen einer Fotosafari?

Fototouren durch Berlin – professionell geführt von Experten

Wenn man in Google nach „visit Berlin“, „Berlin Tour“ oder „Fototour Berlin“ sucht, wird man auch schnell fündig. Doch geht bekanntlich probieren über studieren. So habe ich begonnen, mich bei der ein oder anderen Fototour anzumelden und diese auszuprobieren. Hier findet ihr ein paar Beschreibungen meiner ersten Fototouren durch Berlin.

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Auf Entdeckungsreise zu den echten Foto-Highlights in Berlin

Fotoworkshops und geführte Fototouren durch Berlin mit Profi-Fotografen

Thematisch bin ich nicht festgelegt. Ich entdecke sowohl gerne Motive in der Streetart, Lost Places oder auch rottenplaces, Stadtbilder, Gesichter, Geschichten. Auch von der Tageszeit habe ich keine Präferenzen – egal ob Fotos zur Blauen Stunde, Sonnenaufgänge am Wannsee oder Indoor-Fotografie: Wichtig ist mir etwas besonderes zu entdecken!

go2know – Fototouren zu geheimen Orten wie dem Teufelsberg, Flughafen Tempelhof oder den Beelitz-Heilstätten

Beelitz-Heilstaetten-BerlinDer Anbieter go2know ist bekannt für Fototouren zu geheimen Orte. Auf der Webseite finden sich Touren in die geheimen Katakomben des Flughafens Tempelhof, die Infanterieschule in Wünsdorf oder zu den Beelitzer Heilstätten. Ich habe mich für die Tour zu den Beelitzer Heilstätten entscheiden.

Der Ort ist unbeschreiblich. Auf einem fast 200 Hektar großen Areal erstreckt sich das vor einem knappen Jahrhundert erbaute Lungen-Heilzentrum und Sanatorium. Nachdem die Russen das Gelände verlassen haben, ist der Großteil der Anlage in einen Dornröschenschlaf gefallen. Zu entdecken gibt es prächtige Bauten, dunkele Keller, lange Flure, abblätternde Farbe und geheime Tunnel. Go2know hat es sich zur Aufgabe gemacht diese wundervollen Orte wieder zu entdecken. Auf den Touren kann man sich frei bewegen und bei Bedarf versorgte mich Andreas, Gründer des Unternehmens, mit geschichtlichem Wissen zu den Orten. Fazit: Es war spannend und inspirierend!

Mehr Infos gibt es auf www.go2know.de

go4foto – geführte Fototouren durch Berlin

Meine erste gebuchte Fototour habe ich mit dem Anbieter go4foto unternommen. Dieser beschreibt sich mit dem Untertitel „geführte Fototouren durch Berlin“. Auf dieser ersten Tour ging es auf den Jüdischen Friedhof Weissensee. In kleiner 8 Personengruppe haben wir uns auf Entdeckungstour über diesen wirklich sehenswerten Friedhof gemacht. Zum Start gab es eine kleine Einführung und geschichtlicher Hintergrund über das Areal. Aber wie es immer so ist bei solchen Touren: Alle wollen loslegen und auf Motivsuche gehen. Der Guide Robert gab Hilfestellung in der Motivsuche und Tipps in der Motivgestaltung. Hin und wieder stellte er eine kleine Aufgabe, was mir eine schöne Motivation gegeben hat. Nach 3 Stunden Tour ging es in ein Café. Auf einem vom Guide mitgebrachten Computer wurde der gebuchte Tisch blitzschnell in ein Fotostudio verwandelt und die Motive in einem Fotoworkshop betrachtet, bearbeitet und diskutiert.

Nach einigen Monaten habe ich eine weitere Fototour durch Berlin mit go4foto unternommen. Diesmal war das Thema U-Bahn. Spannend, denn bei bewegten Objekten darf ich gerne noch die ein oder andere Nachhilfestunde nehmen. So wurde auf gleiche Weise durch Berliner U- und S-Bahnhöfe geführt, Züge fotografiert, Motive gestaltet und Bahnhofsarchitektur ins richtige Licht gesetzt. Hat Spaß gemacht!

Infos zu go4foto hier: go4foto.de

Individuell: Fototour Berlin

Ich wohne in Kreuzberg. Ein Stadtteil, der allzu bekannt ist für seine gelebte Geschichte: Berliner Mauer, Ton Steine Scherben, besetzte Häuser, Innenhöfe, Gentrifizierung, Nachtleben. Wie also kann ich meinen Stadtteil also besser kennenlernen, als mit einer geführten Fototour durch Kreuzberg.

Der Tourguide Sascha war exklusiv nur für mich da. Zuerst war das etwas seltsam, da ich mich beim Fotografieren schon etwas beobachtet fühlte, doch nur so lerne ich vielleicht auch etwas, dachte ich mir. Aber Sascha hat es wirklich toll gemacht. Wir liefen spannende Ecken in Kreuzberg 36 ab, während er viel über die Geschichte zu erzählen wusste, habe ich Fotos gemacht. Immer wieder gab er gute Tipps zur Motivgestaltung, ließ mich ausprobieren und gab aber auch kritisches Feedback. Hab viel gelernt – sowohl über das Fotografieren als auch über Kreuzberg. Eine sehr gelungene Fototour durch einen der spannendsten Stadtteile in Berlin.

Infos zu Fototour-Berlin hier: www.fototourberlin.de

Weitere Veranstalter von Fototouren und Fotoworkshops

Natürlich gibt es noch viele weitere empfehlenswerte Anbieter. Ich habe vor einiger Zeit zum Beispiel mit Alex und Steffen, den Veranstaltern von Fotoworkshop Berlin, gesprochen. Zudem bieten Lost & Found Explorers individuelle Touren zu Lost Places an. Ebenfalls habe ich kürzlich ein kleines Interview mit Andreas von den Lost Places-Fototouren go2know geführt. Welche hast du bisher besucht? Welche kannst du empfehlen? Schreib es in das Kommentarfeld und sag wie es dir gefallen hat.

PS: Und wenn ihr Lust habt auf eine Fototour zu meinen Lieblingslocations, dann schaut doch mal hier nach meiner individuellen Entdeckungstour durch Berlin!

Fototouren durch Berlin: Was sind die Vorteile?

Jeder von uns ist gerne auf eigene Faust unterwegs. Klar, auch hier auf meinem Blog und im Newsletter liefere ich Dir eine Fülle an Orten, Tipps und Locations. In meinem Fotografieren in Berlin-Buch habe ich dir über einhundert Orte mit Adresse, Fotobeispielen und vielem mehr aufgeschrieben. Doch kann ich dir nur ans Herz legen hin und wieder aus deinem eigenen Dunstkreis auszubrechen und einen Fotoworkshop, ein Coaching oder zum Beispiel eine geführte Fototour mit einem Fotografen zu buchen. Es fordert dich heraus, du lernst gleichgesinnte kennen und es macht großen Spaß. Denn du wagst dich aus deiner Komfortzone. In einem Kurs geht es um Inspiration und neues lernen. Vielleicht entdeckst du neue und geheime Orte, bekommst wertvolle Tipps zur Bildgestaltung, bekommst Hilfe bei der Motivauswahl durch einen Fotografen oder andere Teilnehmer? Vielleicht schaut mal jemand auf dein Display. Vielleicht stellt jemand mal eine kritische Frage. Und genau das ist gut so! Achte bei der Wahl nur auch darauf, dass du bekommst, was du suchst. Willst du eine Lost Places Fototour? Suchst du Street Fotografie?

Schreibe vorher eine Mail an den Veranstalter und stelle ein paar Fragen. Desto besser die Leistungen beschrieben sind, desto einfacher wird dir die Wahl fallen!


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…neue Fotolocations in Berlin entdecken

Willst du noch mehr spannende Fotolocations und versteckte Orte in Berlin entdecken?

Immer wieder bin ich unterwegs in Berlin zum Fotos machen. Klar, da entdecke ich stetig neue Orte, die mir gefallen und die super sind zum fotografieren. Doch wo findest du diese? Welche lohnen sich? Und wie kommst du am besten hin?

Hier habe ich dir ein paar weitere Tipps zu spannenden Fotolocations in Berlin aufgeschrieben. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch das geheime Berlin!


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Lost Places Fotoshooting in den Beelitz Heilstätten

Beelitz-Heilstaetten-Fotoshooting

Als ich das erste Mal die Gebäude in der alten Lungenklinik Beelitz Heilstätten betreten habe, war ich total überwältigt. Riesige Treppenaufgänge, fahles Licht, endlose Flure und lichtdurchflutete Säle. Damals war ich zu einer klassischen Lost Places Entdeckertour durch die Gebäude unterwegs. Vor einiger Zeit war ich nochmals dort und habe zusammen mit Fotografin Nancy Jesse und Andreas Böttcher von go2know ein Fotoshooting mit Model Anna gemacht. Großartig!

Beelitz-Heilstaetten-Fotoshooting
Eine unwirkliche Welt in den Beelitz Heilstaetten

Beelitz Heilstätten: Perfekt für mein Lost Places Fotoshooting

Die Räume und Flure sind wie gemacht für die perfekte Kulisse und als Foto-Location für ein Fotoshooting mit einem Model. Hier sehr ihr ein paar Bilder und ein kurzes Video vom Lost Places Fotoshooting in den Beelitz Heilstätten.

Wenn ihr mehr über die Beelitz Heilstätten erfahren möchtet, wie ihr hin kommt und wie ihr gut und sicher rein kommt, dann schaut doch auch mal in meinen Beitrag über meine Lost Places Fototour zu den Beelitz Heilstätten.

Beelitz-Heilstaetten-Fotoshooting
Faszinierende Lichtstimmungen in den Treppenhäusern der Beelitz Heilstätten

Gegenseitige Inspiration zu neuen Motiven

Ich mag es, wenn jeder seinen Teil zu einem Shooting beiträgt. So war Model Anna total kreativ in den Ideen, wo sie gute Motive sieht und was sie gerne ausprobieren will. Nancy, Andreas und ich haben uns zudem gegenseitig inspiriert neue Ecken und Locations auf dem weitläufigen Areal des Männersanatoriums der Beelitz Heilstätten als Motiv auszuprobieren.

Beelitz-Heilstaetten-Fotoshooting
Kurze Verschnaufpause während des Shootings mit Anna, Nancy und Andreas
Beelitz-Heilstaetten-Fotoshooting
Es macht Spaß die alten, verblassten Fenster ins Shooting mit einzubeziehen

Treppengeländer, Linien und spannende Perspektiven

Die Beelitz Heilstätten liefern unendlich viele faszinierende Einstellungen für coole Fotos. Wir haben viel ausprobiert. Es empfiehlt sich alte Sachen anzuziehen. Denn für ein gutes Foto lehnt man sich an, kniet sich hin oder legt sich auch mal flach auf den Boden!

Beelitz-Heilstaetten-Fotoshooting
Andreas fotografiert hinab in den Treppenschacht, wo Anna unten positioniert liegt für das Foto
Beelitz-Heilstaetten-Fotoshooting
Et voilà: Das Ergebnis dieser spannenden Einstellung
Tipps für Fotoshooting
Tipps für das Fotoshooting: Überleg, was du fotografieren willst!

Tipps für das erste Model-Shooting

Solltet ihr auch euer erstes Shooting planen, hier noch ein paar Tipps für das erste Shooting. Welche Ideen habt ihr noch. Was ist bei eurem ersten Shooting wichtig gewesen? Was ist vielleicht auch total schief gelaufen?

1. Thema und Idee: was willst du fotografieren?

Klar, bei unserem Shooting in den Beelitz Heilstätten hatten wir unser Thema. Naja, oder wir hatten die Location. Beelitz ist bildgewaltig, aber auch vielseitig. Wir haben uns einfach durch die Räume tragen lassen von den Ideen und ausprobiert. Aber klar ist: Idee und Umsetzung macht den Erfolg eines Fotoshootings aus. Wenn du nicht eine Location wie so ein Lost Place Beelitz Heilstätten haben solltest, ist es um so wichtiger das Thema genau zu überlegen. Aber es macht auch Spaß viele kleine Fotoideen im Kopf haben. Ich mache mir dafür immer eine Liste und gerne auch Beispielbilder und Ideen.

2. Outfit: was ziehe ich bloß an?

Das Outfit ist natürlich abhängig vom Thema deines Fotoshootings. Wenn du vielleicht noch gar keine wirkliche Idee hast, gib aber auf jeden Fall ein paar Ideen im Vorfeld mit auf den Weg. Auch könnt ihr es zusammen besprechen und vielleicht hat das Model selbst Ideen und Lust sich ein paar Outfits zusammen zu stellen. Also klar definieren: wer ist dafür verantwortlich?

3. Make-Up, Haare und Co.

Wenn du ein Fashion Shooting oder ähnliches planst, gehören Make-Up und Haare stylen zwingend dazu. Kann/will das Model das selbst machen? Kennst du jemand, der das kann? Kümmere dich im Vorfeld drum und besprich das auch mit dem Model.

4. Foto-Location und Logistik vor Ort

Wo soll das Shooting stattfinden? Wir waren in Beelitz, da entdeckt man viel spontan. Klar, Andreas kennt die Gebäude auswendig – aber da ich ja auch Ideen eingebracht habe und Vorschläge gemacht habe, empfiehlt es sich die Location vorher einmal alleine zu begutachten. Sollte Strom nötig sein, dann schau nach den Gegebenheiten vor Ort. In Beelitz gibt es keine Steckdose. Da müssen die Akkus voll sein. In den Beelitz Heilstätten gibt es auch keinen Supermarkt oder Kiosk. Also denke auch an Getränke und was zu Essen. Denn so ein Shooting kann sehr hungrig machen.

5. Kühler Kopf beim Foto-Shooting selbst

Aufregung! Vielleicht ist es das erste Treffen. Denke daran, dass da auch dein erster Eindruck zählt. Viel reden, fragen und miteinander sprechen. Verstecke dich nicht sofort hinter deiner Ausrüstung, denn das Model ist ebenfalls gespannt und vielleicht nervös. Hast du Unterstützung dabei? Jemand für Licht oder Reflektor? Wenn du Equipment hast, prüfe dieses noch einmal durch, bevor du startest und bevor das Model da ist.

Wenn es dann los geht, geh es langsam an. Stimmt deine Technik? Wie sehen die Fotos aus? Nicht gleich 100 Bilder im höchst Tempo durch knallen. Starte immer erst einmal mit 1-2 Bildern und betrachte die Fotos. Stimmt die Belichtung, berührt dich das Foto. Und NIE vergessen: Rede mit deinem gegenüber. Immer! Das Model ist der wichtigste Teil des Shootings. Du musst nicht jedes Foto zeigen, aber zumindest sollte das Model wissen: Was wird fotografiert und wie schaut es aus.

Wenn du noch weitere Inspiration zu Fotolocations benötigst: Hier findest du die besten Fotolocations, Foto-Spots und Foto-Orte in Berlin.

Mehr zu Lost Places Fototouren mit go2know findest du hier. Mehr zur Fotografin Nancy Jesse gibt es auf ihrem Blog. Und das Model Anna hat auch eine Internetseite – und zwar hier!

Warst du schon mal in Beelitz? Oder hast du Erfahrung mit einem anderen Fotoshooting in einem Lost Place? Freue mich auf deine Kommentare!

Zu Besuch im Aquarium Berlin

Heute habe ich mir mal eine echte Herausforderung raus gesucht als Fotolocation. Ich habe meine lichtempfindlichen Objektive in meine Fototasche gepackt und mich auf den Weg ins Aquarium Berlin gemacht. Das Aquarium Berlin gehört zum Berliner Zoo und hat neben Meeres- und Süßwasser-Bewohnern auch jede Menge Amphibien, Reptilien und Insekten. Die Lichtverhältnisse sind schwierig. Du fotografierst immer durch Glas – und bei vielen Tieren denkt man sich: das ist auch gut so! Da es sich um empfindliche und schreckhafte Tiere handelt, ist der Blitz natürlich auszuschalten. Völlig verständlich.

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Es gibt jede Menge Quallen und andere Tiere zu sehen, die elegant durchs Wasser schweben

Giftschlangen und andere Reptilien

Im Aquarium Berlin gibt es auch jede Menge Schlangen zu sehen. Tolle Fotomotive, wie ich finde. Ich habe mit meinem 70-200mm Objektiv von Tamron fotografiert. Genau richtig, um gebührend Abstand zu halten und trotzdem die direkten Blick zu bekommen.

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Es gibt Momente, wo ich ganz froh war, dass es eine Glasscheibe gab: Die Klapperschlange hatte mich ständig im Blick
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Die Natter fotografiert mit Offenblende f/2.8 – und Fokus auf dem Auge

Faszination Unterwasserwelt

Es macht Spaß im Aquarium in die Unterwasserwelt einzutauchen. Genau wie mir ging es auch den Besuchern. Es macht Spaß mit Perspektiven zu spielen wie hier das kleine Mädchen, dass staunend den Hai beobachtet.

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Das kleine Mädchen beobachtet staunend den Hai

Abstrakte Formen und tiefes Blau

Besonders spannend fand ich die Fotografie in dem an sich sehr dunklen Aquarium. Alle Becken waren natürlich beleuchtet. Genau richtig, um viel mit Licht und Formen zu spielen.

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Das Spiel mit tiefem Blau und Licht
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Elegant schwebt die Qualle durch das tiefe Blau

Wie kommst du zum Aquarium Berlin?

Das Aquarium liegt an der Budapester Straße. Wenn du per U-Bahn kommen möchtest, dann fahre einfach bis U-Wittenbergplatz und von da sind es maximal 10 Minuten zu Fuß.

Willst du noch mehr Fotolocations in Berlin entdecken?

Willst du mehr? Hier findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin. Und hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.

 


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Spuk unterm Riesenrad – der Spreepark wird lebendig

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Letztes Jahr hatte ich noch einmal die Gelegenheit an einer Spreepark-Führung durch den mittlerweile verkauften Berliner Spreepark Plänterwald teilzunehmen. Keinen Moment zu früh. Mittlerweile ist der Spreepark verkauft. Doch jetzt öffnet der Park noch einmal seine Tore – teilweise jedenfalls. Denn die DDR-Kultserie Spuk unterm Riesenrad wird in diesem Jahr wieder an Original Schauplätzen im Spreepark lebendig.

Spuk Theater auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitparks

Das SpukTheaterBerlin hat es trotz der schwierigen Situation um den Spreepark hinbekommen auch in diesem Jahr wieder auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitparks das Theaterstück aufzuführen. Spielzeit ist vom 21. August bis 6. September 2015. Da das Projekt jedoch keine Fördergelder bekommt und sich ausschließlich durch Einnahmen und Sponsoren finanzieren muss, hat der Veranstalter zu einer Spendenaktion aufgerufen. Der besondere Clou – man kann sich da auch zum Beispiel eine exklusive Führung über das Spukgelände ersteigern!

Hier kannst du dir Tickets für die Vorstellungen sicher…

Erinnerungen an die DDR-Kultserie Spuk unterm Riesenrad

Hier kannst du die DDR-Kultserie Spuk unterm Riesenrad auf DVD bestellen.

Status Quo: Spreepark Fototour

Spreepark Plaenterwald Fotografieren TippsHier findest du ein paar Fotos einer damaligen Foto-Tour über den verlassenen Spreepark im Plänterwald. Aus aktuellem Anlass gibt es leider keine Führungen mehr über das Gelände. Der Spreepark wurde verkauft und seither gibt es keine Möglichkeit Führungen auf dem Gelände durchzuführen! Auch ist das Gelände durch einen neuen Zaun umgeben.

Auf der Fan-Seite vom Spreepark habe ich aber gelesen, dass Christopher Flade (Betreiber der Spreepark-Fanseite, Autor des Spreepark-Buches und Spreepark-Tour-Guide seit 2009) Führungen um das Gelände herum anbietet. Zwar kommt man dabei wohl nicht auf das Gelände rauf, aber zumindest kann man etwas von dem Charme des Parks mitbekommen.

Hier erfährst du mehr zu dem Thema…

Spreepark Plaenterwald Fotografieren Tipps

Wo ist der Spreepark Plänterwald

Der Park liegt mitten im Berliner Stadtteil Treptow. In der Nähe lässt sich gut parken und wenn gleich der Park nicht mehr betreten werden darf lässt sich das Areal um den Park herum gut erkunden. Ein Teleobjektiv sichert nach wie vor das ein oder andere gelungen Fotomotiv!


Interessiert dich neben Fotolocations auch das Fotografieren lernen?

Vor einigen Monaten habe ich begonnen aus der Position Fotografieren für Anfänger begonnen vieles endlich zu lernen und zu fragen. Wenn du Lust hast, schau doch auch mal meine Ideen zum Fotografieren lernen an. Vielleicht ist ja was für dich dabei!


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…neue Fotolocations in Berlin entdecken

Noch mehr spannende Fotolocations und versteckte Orte in Berlin?

Immer wieder bin ich unterwegs in Berlin zum Fotos machen. Klar, da entdecke ich stetig neue Orte, die mir gefallen und die super sind zum fotografieren. Doch wo findest du diese? Welche lohnen sich? Und wie kommst du am besten hin?

Hier habe ich dir ein paar weitere Tipps zu spannenden Fotolocations in Berlin aufgeschrieben. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch das geheime Berlin!


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Warum ich fotografieren liebe

Am 9. Mai 2014 ging mit ’nem Blogpost über die besten Fotolocations in Berlin mein erster Beitrag auf IG-Fotografie online. Es war ein tolles erstes Blog-Jahr. Mein Dank gilt so vielen, die mir geholfen haben – bewusst und unbewusst – dass dieser Blog immer größer wurde. Da war Steffen Böttcher, der mir das erste mal hunderte Leser gleichzeitig auf die Seite spülte durch den Tweet meiner Rezension seines Buches Abenteuer Fotografie. Da war Michael von fotografr.de, für den ich erstmals einen Gastbeitrag schreiben durfte. Da war visitberlin, deren Going Local Blogger Foto-Rallye ich dokumentieren durfte. Da war CJ Ramone und Johnny Haeusler von spreeblick.com die ich meine Seite fast zum Absturz brachten, als Ramones Fans aus aller Welt meine Fotos vom Ramones Konzert im Ramones Museum anschauen wollten. Da war Andreas von go2know, der mir so viele geheime Orte in Berlin gezeigt hat. Da war Ben Jaworskyj, der sich gefreut hat über die Rezension seines Buches. Da waren all die lieben Leidensgenossen im Blog-Camp, die ebenfalls hunderte von Stunden daran arbeiten über ihre Lieblingsthemen zu schreiben. Da war Andre, der mir ermöglicht hat auch im Berufsleben mich mit meinem Lieblingshobby Fotografie zu beschäftigen. Da waren und sind alle meine Freunde, die immer wieder Lust hatten und haben meine Fotos anzuschauen.

Vielen Dank an DICH

Aber ein ganz besonderer Dank geht an DICH! Es ist wundervoll, dass du Lust hast meine Beiträge zu lesen. Und ich freue mich auf alles was kommt.

Warum ich das alles hier mache?

Aber nach wie vor mache ich diesen Blog aus einem ganz besonderen Grund: Ich liebe die Fotografie. Warum? Weil sie mir ermöglicht Momente im Leben einzufangen und festzuhalten. Weil sie es mir möglich macht Dinge zu zeigen, die sonst vielleicht unsichtbar sind. Hier Fotos von einigen meiner Lieblingsorte in Berlin für dich.

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Berlin zur wundervollen Blauen Stunde vom Hochhaus am Platz der Vereinten Nationen

 

Philologische-Bibliothek-FU-Berlin-Fotografieren
Die Philologische Bibliothek der FU Berlin

 

U-Bahnhof-Warschauer-Strasse-Fotolocation-1
Blick vom Gleis am U-Bahnhof Warschauer Straße

 

Regierungsviertel-Berlin-bei-Nacht-1
Das Regierungsviertel in Berlin bei Nacht

 

Sowjetisches-Ehrenmal-Treptow
Das Sowjetische Ehrenmal Treptow

 

Warschauer-Bruecke-Sonnenuntergang
Musik auf der Warschauer Brücke bei Sonnenuntergang

 

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Die Zitadelle Spandau in Berlin

 

dorotheenstaedtischer-friedhof-berlin-1
Dorotheenstädtischer Friedhof Berlin

 

Berlin-Fischerinsel-Dom-Fernsehturm-Skyline-1
Blick von den Hochhäusern auf der Fischerinsel

 

Oberbaum-Bruecke
Die Oberbaum Brücke am Abend

Und wenn du mir ein Geschenk machen willst…

Wenn du mir einen Freude machen willst, dann teile diesen Beitrag oder schreibe ins Kommentarfeld, warum du fotografieren so liebst. Oder warum du gerade diesen Beitrag gelesen hast. Oder poste einen Link zu deinem Lieblingsfoto. Ich freu mich drauf…

Stadtbad Lichtenberg – Der Verfall eines einzigartigen Kulturgutes

Seit 1991 ist das Stadtbad Lichtenberg (auch Hubertusbad genannt) wegen Baumängeln und fehlendem Geld geschlossen. Aber ein wirklicher Lost Place oder auch vergessener Ort ist das Bad noch lange nicht. Denn der Förderverein Stadtbad Lichtenberg e.V. kämpft für den Erhalt dieses einzigartigen Kulturgutes. Der Förderverein war es auch, der am Tag des offenen Denkmals im Jahre 2014 den Besuch des Bades ermöglicht hat. Das habe ich mir nicht entgehen lassen und bin mit meiner Kamera im Rucksack nach Lichtenberg geradelt. Und war überrascht, mit wie viel Liebe der Verein für den Erhalt des Gebäudes kämpft…

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Eingang zum Stadtbad Lichtenberg

Stadtbad Lichtenberg zwischen Sanierung und Abriss

Laut Förderverein liegen die Perspektiven des Stadtbades Lichtenbergs irgendwo zwischen Abriss und kompletter Sanierung. Das Land Berlin möchte das geschichtsträchtige Objekt verkaufen. Für dieses Jahr solltet ihr die Augen offen halten, ob zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals die Türen zum Bad erneut geöffnet werden.

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Die Geschichte des Stadtbades

Das Stadtbad Lichtenberg wurde am 02.02.1928 als Städtisches Volksbad eröffnet. Wer mehr über die Geschichte des Bades erfahren möchte, dem sei der Besuch der Webseite des Fördervereins empfohlen. Hier findet ihr einen tollen Abschnitt mit vielen geschichtlichen Details zum Stadtbad Lichtenberg.

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Der Eingangsbereich zur großen Schwimmhalle
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Viele kleine Details im Bad sind gut erhalten oder wieder hergerichtet…
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Manche Räume im Bad wirken wie vergessen
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Der Wannenbad-Bereich im Stadtbad Lichtenberg
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Die Tageszeitung kündigt die 10. Tagung des ZK der SED an…
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Es gab im Bad auch eine Abteilung für Wannen und Brausebäder
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Der Sprungturm im Stadtbad Lichtenberg

 


Willst du spannende Fotolocations und versteckte Orte in Berlin entdecken?

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Fotolocations in Berlin entdecken

Immer wieder bin ich unterwegs in Berlin zum Fotos machen. Klar, da entdecke ich stetig neue Orte, die mir gefallen und die super sind zum fotografieren. Doch wo findest du diese? Welche lohnen sich? Und wie kommst du am besten hin?

Hier habe ich dir ein paar weitere Tipps zu spannenden Fotolocations in Berlin aufgeschrieben. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch das geheime Berlin!

Säulen zum Licht im Krematorium Baumschulenweg

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Meine heutiges Fotomotiv führt dich in den Berliner Stadtteil Treptow. Das Krematorium Baumschulenweg ist ein beeindruckendes Gebäude von den Architekten Schultes und Frank. Ich muss vorab sagen, dass ich nicht im Gebäude war, nur davor und mit Blick hinein. Das Fotografieren und Filmen der Architektur ist nur mit Einwilligung des Krematoriums Berlin erlaubt. So stand ich leider vor verschlossenen Türen. Also schaut am besten auf deren Webseite, wie und ob es an dem Tag möglicherweise eine Führung gibt, wenn ihr hinfahrt und ob es da möglich ist Fotos zu machen.

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Beton und klare Linien dominieren den Bau des Krematoriums Baumschulenweg in Treptow

Fotomotiv Krematorium Baumschulenweg in Treptow

Im „Krematorium Baumschulenweg“ dominiert Sichtbeton. Die Säulenhalle ist sehr eindrucksvoll durch die neunundzwanzig schlanken Säulen, die hoch zum Licht ragen. Ich habe „nur“ durch das Fenster fotografiert (nicht immer ganz einfach durch Spiegelung auf dem Glas), war aber auch dabei schon sehr beeindruckt von der Kombination aus Beton und Licht. Dadurch hat es etwas von einem Ägyptischen Tempel.

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Die Säulenhalle im Krematorium Baumschulenweg mit eindrucksvollem Lichtspiel

So kommst du zum Krematorium Baumschulenweg in Berlin Treptow


Hast du Lust auf noch mehr Fotolocations in Berlin?

Ich halte immer wieder Ausschau nach neuen Locations für spannende Fotos – nicht nur in Berlin. Willst du mehr? Dann schau dich gerne um. Hier zum Beispiel findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin. Oder hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.


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Wahnsinns Linienführung im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Berlin-Fotolocation-Grimm-Zentrum

Meine heutige Fotolocation in Berlin ist das „Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum“ der Berliner Humboldt-Universität. Als ich vor einiger Zeit ein Foto von dieser Location gesehen habe, wusste ich sofort: „da muss ich ein Foto machen“! Wenn du auf der Suche nach toller Architektur-Fotografie bist und ein herausforderndes Motiv im Hinblick auf Linien und Raumtiefe sowie dein Objektiv suchst, dann solltest hier auch hinfahren.

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Auf den unteren Lese-Terrassen wirkt das Foto noch nicht so beeindruckend

Fotolocation Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Das „Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum“ ist die Universitätsbibliothek der Berliner Humboldt-Universität. Das vom Schweizer Architekten Max Dudler entworfene Gebäude wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Wie du dir denken kannst, ist es nicht ganz einfach in einer voll besetzten „bitte leise sein“ Bibliothek Fotos zu machen. Doch hatte ich damit keine Probleme. Wichtig zu wissen: Nimm dir ein kleines Vorhängeschloss mit. Bevor du nämlich in den Innenraum der Uni-Bibliothek kommst, musst du deine Jacke und deinen Rücksack abgeben. Dein Stativ solltest du ebenfalls im Schrank lassen. Am Eingang zum Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum wird streng kontrolliert. Doch kannst du deine Kamera problemlos mit rein nehmen.

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Der Blick von der obersten Lese-Terrasse: Wahnsinns Linien im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin

„Alles dreht sich um das Buch, denn Grundmotiv sämtlicher Stützen, Gänge, Fenster, Durchgänge und Blickachsen ist das Bücherregal…der Blick durch die gewaltige Rasterstruktur des zentralen Lesesaals gehört schon jetzt zu den betörendsten Sichten der letzten Jahre“. (FAZ, 06.04.2011)

Achte auf die Objektiv-Verzeichnungen

Was ist wichtig? Ich war vor einiger Zeit schon mal im Grimm-Zentrum. Doch war ich nicht 100% zufrieden mit meinem Foto. Irgendwie stimmten meine Linien nicht und die chromatischen Aberrationen, also die Verzeichnungen des Objektivs (ich hatte damals das 10-20mm Objektiv von Sigma genutzt), hatten den Raum nicht detailgetreu abgebildet. Nun bin ich noch einmal hingefahren. Im Gepäck hatte ich mein 24-70mm Canon Objektiv und hinzu meine Canon 6d. Bisher habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Objektiv gemacht. Chromatischen Aberrationen sind bei 24mm fast gar nicht zu erkennen. So auch diesmal. Wichtig war mir zudem direkt in der Mitte der Lese-Terrassen zu stehen. Sonst verlieren die Linien sofort die Wirkung.

Bevor du den Hauptraum betrittst, empfehle ich deine Grundeinstellungen an der Kamera bestmöglich vorzubereiten. Denn dann störst du so wenig wie möglich die lernenden Studenten auf den Lese-Terrassen. Ich wünsche dir viel Spaß bei der spannenden Location!

So kommst du zum Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum


Suchst du neue Orte zum fotografieren in Berlin?

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Berliner Fotolocation der Woche: Science Center ottobock

Berlin-Fotolocation-Otto-Bock

Meine heutige Fotolocation in Berlin ist das „Science Center ottobock“. Wenn ihr vom Potsdamer Platz kommt, liegt dieses Gebäude nur wenige Schritte entfernt. Es ist schwer zu übersehen, denn bereits aus großer Entfernung sticht das „Science Center ottobock“ durch seine Architektur sofort ins Auge. Damit ist das Haus ein echter Blickfang und natürlich ein spannendes Motiv, wenn du auf der Suche bist nach herausfordernder Architektur zum fotografieren in Berlin.

Eine Herausforderung in Architektur und Linienführung

Natürlich ist das „Science Center ottobock“ auch innen total spannend für alle Fans von Architektur und Linienführung. Insbesondere die weiße, bänderartig geschwungene Fassade ist spannend als Fotomotiv. Mein aktuelles Motiv zeigt das Gebäude von außen genauer gesagt die Spitze des imposanten Baus. Laut ottobock Internet-Seite folgen „die Architekten Gnädinger den Ideen von Le Corbusier, einem der bedeutendsten und einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts„.

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Das Science Center ottobock sticht im Stadtbild um den Potsdamer Platz heraus

Aber auch der Besuch im Haus lohnt sich. Viele multimediale Anwendungen erklären – passend zum Prothesenhersteller Otto Bock – die Mobilität des menschlichen Körpers.

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Die spannende Architektur der Außenfassade des „Science Center ottobock“ setzt sich innen fort

Hier findet ihr diese Berliner Fotolocation


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