Lost Places: Fototour im DDR Stasi-Regierungskrankenhaus in Berlin Buch

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Rund um das alte Stasi-Regierungskrankenhaus der DDR kursieren viele Gerüchte. Es ist die Rede von Medizintechnik und Medikamenten aus dem Westen, die Ausstattung der Krankenzimmer in luxuriösem Prunk, begehrte Südfrüchte im Überfluss und Ärzte-Teams, die ihr Gehalt in D-Mark ausgezahlt bekämen. Das Regierungskrankenhaus in Berlin Buch war schon zu seinen aktiven Zeiten ein geheimer Ort, denn ohne Passierschein kam man dort nicht rein.

Das Regierungskrankenhaus der DDR:
damals für die Oberklasse, heute Lost Place

Das Regierungskrankenhaus der DDR war eine Gesundheitseinrichtung für die Nomenklatura der Deutschen Demokratischen Republik in Ost-Berlin. 1990 wurde es nach der Wende aufgelöst. Heute sind die Gebäude verlassen im Wald von Berlin Buch. Und ein Lost Place in Berlin, der mir noch fehlte auf meiner Liste. So habe ich mich am letzten Wochenende auf gemacht zu einer Fototour durch die alten Gebäude des DDR Stasi Regierungskrankenhauses in Berlin Buch.

Für meine Motive habe ich mich auf dieser Entdeckungstour für das 1:1 zu Format entschieden, da ich nicht zuletzt seit der intensiven Pflege meines IG-Fotografie Instagram-Accounts immer mehr gefallen daran finde.

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Zufahrt zum Krankenhaus-Komplex Berlin Buch

Das DDR-Regierungskrankenhaus – ein Hochsicherheitststrakt versteckt im Wald

Nach der Wende haben die Helios-Kliniken die Häuser weiter betrieben, bis sie 2007 komplett aufgegeben wurden. Ich war etwas überrascht, dass die Gebäude auch heute noch einem Hochsicherheitstrakt ähneln. Alles ist sorgfältig gesichert. Bewegungsmelder überall lösen Alarm aus, sobald man sich unangemeldet in den Gebäuden bewegt. Daher war ich froh, dass ich mich für die offizielle Variante entschieden hatte, diesen Lost Place zu erkunden, nämlich per Fototour mit go2know.

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Riesige Gebäude versteckt im Wald von Berlin Buch

Das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch

So sah das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch damals aus

Das Regierungskrankenhaus der DDR in Berlin-Buch damals. (Quelle: Wikipedia/Bundesarchiv)

Auf Detailsuche im Stasi-Regierungskrankenhaus

Durch die umfangreiche Sicherung der Gebäude sind noch viele Details in den Gebäuden erhalten. So machen gerade die langen Flure mit den klassischen Krankenhaus Türen als Motive Spaß.

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Zugang zum OP-Bereich im Stasi-Krankenhaus in Berlin Buch
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Licht & Schatten in den Krankenhaus-Fluren
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Architekturdetails

Nah ran gehen

Ich war froh ein Stativ dabei zu haben. Denn in den Gebäuden ist es oft stockfinster. So auch im ehemaligen OP-Trakt. Für Detailaufnahmen konnte ich so dank langer Belichtungszeit rauschfreie Bilder der Gerätedetails machen.

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In den Krankenhäusern sind noch viele Details erhalten, so auch im OP-Bereich
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Gerücht bestätigt nach begehrter West-Medizin oder ein Relikt der Helios Kliniken Zeit nach der Wende?
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Seltsame Fundstücke im Lagerraum der Krankenhaus-Akten
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Die alte Schaltzentrale des Regierungskrankenhauses
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Taschenlampe sollte man dabei haben

Auf Lost Places Tour

Ich war per Fototour mit go2know in dem Gebäudekomplex. Ich glaube die Tour ist eine Sondertour im go2know Programm. Aber Andreas von go2know sagte, sie käme sicher alsbald wieder ins Programm also haltet doch einfach mal Ausschau auf go2know nach neuen Terminen für eine Fototour durch das Krankenhaus.

Foto: go2know
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Perfektes Licht für harte Schatten in den Krankenhausfluren
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Spiel mit Formen

Willst du noch mehr Lost Places und Fotolocations in Berlin entdecken?

Willst du mehr? Hier findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin. Hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.

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Tipps um verlassene Orte und Lost Places in Berlin zu fotografieren

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Lost Places: Das ehemalige Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin

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Bei diesem Lost Place in Berlin handelt es sich um das ehemalige Institut für Anatomie der FU Berlin. Faszinieren dich auch Verlassene Orte in Berlin und  Brandenburg? Wie wäre es mit dem verfallenen Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin? Unterrichtsräume, Pathologie, Seziertische, Labore und Kühlräume für Leichen liegen wie im Dornröschenschlaf – ein gespenstischer Ort! Aber in der Suche nach interessanten Orte in Berlin sicher einer DER faszinierenden Lost Places in Berlin.

Ein großer Discounter hat das 5100 Quadratmeter große Gelände im Jahre 2009 erworben, schreibt die BERLINER WOCHE. Dieser sei jetzt mit der Erfüllung der Verkehrs-Sicherungspflicht beschäftigt. Die Firma habe die Überwachung des Zauns beauftragt. Zudem entsorge man Altstoffe vom Gelände. Damals wurde mit erheblichen Mengen von Chemikalien wie Formalin, Lösemittel für Entwicklungsbäder und radioaktiven Substanzen gearbeitet. Das Betreten ist nicht gestattet. 

Unterrichtsräume, Pathologie, Seziertische, Labore und Kühlräume für Leichen: Ein gespenstischer Ort

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinDer ehemalige Hörsaal des Instituts für Anatomie der FU Berlin

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinDer ehemalige Seziertisch im Institut für Anatomie der FU.

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinKein Anschluss unter dieser Nummer.

Spannende Lost Places in Berlin

Wenn du auf der Suche bist nach Lost Places in Berlin wirst du schnell auf das ehemalige Institut für Anatomie der Freien Universität Berlin aufmerksam. Es hat wenig mit Lost Places wie den Beelitz Heilstätten, der Verbotenen Stadt Wünsdorf oder anderen interessanten Orten in Berlin zu tun. Diesen Ort umgeben keine alten Sagen oder Geistergeschichten – er ist sehr echt und daher irgendwie auch unheimlich mit den Unterrichtsräumen, der Pathologie, den massiven Seziertischen und was sonst so noch vergessen von der Zeit im alten Institut zu finden ist.

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinPlatz für die Studenten während der Anatomiestunde.

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinKühlraum im Institut für Anatomie der FU

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinLiebe Studenten, das heutige Thema ist …

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinEinsame, lange Flure …

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinAktenordner und Papiere, als wäre erst gestern jemand da gewesen …

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinDer Pausenhof der FU-Uni

Lost Places - Institut Anatomie FU BerlinWaschbecken, wie UFOs

Ehemaliges Institut für Anatomie der FU Berlin: Die Zukunft ist ungewiss

Wie lange das Institut noch im Dornröschenschlaf liegt, ist ungewiss. Es wurde 2012 vor dem Verwaltungsgericht geklagt. Der Discounter hat verloren, hält aber an seinen Plänen zur Umgestaltung des Komplexes fest.

Hier kannst du weitere Lost Places in Berlin entdecken. Oder kennst du noch weitere geheime Orte in Berlin? Hast Du Fotos deiner Lost Places Touren? Dann schreibe ein kurzen Kommentar unter diesem Artikel. Ich freue mich immer über neue Vorschläge und Ideen! Und hier findest du weiter Foto-Orte zum fotografieren in Berlin. Zudem habe ich auch eine Ideen zum Sonnenuntergang in Berlin fotografieren für dich aufgeschrieben.


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Fotografieren in Berlin: Das Buch für Entdecker

Entdecke über einhundert Foto-Orte in Berlin in meinem Buch „Fotografieren in Berlin“

Ich bin immer wieder in spannenden Orten und Locations zum Fotos machen unterwegs. Jetzt habe ich meine liebsten Foto-Locations in einem Buch für dich zusammengefasst und zeige dir die schönsten Foto-Motive. Egal, ob du Lost Places Fan und Entdecker bist oder ob du Architektur kreativ fotografieren willst – das Buch bietet dir eine Vielzahl an spannenden Motiv-Ideen. Zudem gibt es einige zusätzliche digitale Extras als Bonus für dich.

Hier kannst du das Buch „Fotografieren in Berlin: 101 tolle Bildideen in der Hauptstadt“ bestellen!


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Die Neue Hakeburg – das vergessene Forschungszentrum der Nazis

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Die Neue Hakeburg ist ein um 1900 erbautes burgähnliches Herrenhaus in Kleinmachnow. Die Hakeburg liegt verwunschen direkt am Machnower See und ist es ein seit Jahrzehnten verlassener Lost Place.  Früher allerdings war die Neue Hakeburg verbotenes Land vor den Toren Berlins. Zu Nazi-Zeiten soll dort für den „Endsieg“ geforscht worden sein. Zu DDR-Zeiten wurde dort ab 1948 die politische SED-Elite in der Parteihochschule „Karl Marx“ ausgebildet. Noch immer sind nicht alle Geheimnisse um diesen geschichtsträchtigen Ort gelüftet. Die Burg steht schon ewig zum Verkauf. Von der Geschichte dieser Hochburg zweier Diktaturen erkennt man heute allerdings nichts mehr…

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Neue Hakeburg: Mitten im Wald bei Kleinmachnow liegt dieses riesige Herrenhaus

Hier ein kurzes Video über meinen Gang durch die Hakeburg


Die Geheimnisse um die Neue Hakeburg

Urbexer verirren sich hier kaum hin. Dafür ist das Gebäude zu gut gesichert. Doch gibt es viel zu entdecken. Schließlich sind noch immer nicht alle Geheimnisse um die Neue Hakeburg gelüftet. Das alte Herrenhaus fasziniert zudem mit tollen Lichtspielen durch die großen Fenster zur Seeseite und große Räume.

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Ab dem späten Vormittag fällt das Licht eindrucksvoll durch die fahlen Fenster
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Die Tür zum Treppenhaus in geheimnisvollem Licht
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Deckengemälde mit eindrucksvoller Wandvertäfelung

Große Treppenaufgänge und eindrucksvolle Fenster

Das Herrenhaus steht fast komplett leer. Es soll schon seit Jahren verkauft werden. Hinweise vom Denkmalschutz sind fast in jedem Raum angebracht. Mit etwas Fantasie und Kreativität kann die Neue Hakeburg spannende Perspektiven für coole Fotoshootings ergeben. Egal ob Horror-Szenario oder Romantik-Shooting mit viel natürlichem Licht – die Räume sind sehr vielseitig in Szene zu setzen.

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Viele Stufen durchziehen die Neue Hakeburg
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Fahles Licht durch trübe Fenster – mit etwas Fantasie ergibt sich in den leeren Räumen die perfekt Horrorfilme-Kulisse

Schwalbennest mit Blick über Berlin

Vom Turmzimmer aus hat man einen weiten Blick über Berlin. Einige Schwalben fliegen verwirrt umher, bis ich das Fenster öffne und ihnen die Freiheit zurück gebe. Der Raum erstrahlt in der Vormittagssonne.

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Vom Turmzimmer aus hat man einen eindrucksvollen Blick.
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Wenn man das Licht perfekt inszeniert, dann wirken die leeren Flure sehr faszinierend.
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Die Neue Hakeburg liegt direkt am Machnower See.
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Das Gebäude ist voll unterkellert. Ein Tunnel soll wohl unter dem Kleinmachnower See bis hin zur Straße führen…

Wo ist die Neue Hakeburg?

Kleinmachnow ist von Berlin aus gut zu erreichen – sowohl per Auto als auch per Bahn. Wie ich hörte hat Lost Places Spezialist go2know.de ein paar wenige Termine in dem Lost Place Neue Hakeburg.


Mehr über die Geschichte der Hakeburg

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Hightech für Hitler. Die Hakeburg – Vom Forschungszentrum zur Kaderschmiede

Wenn du mehr über die Geschichte der Hakeburg erfahren möchtest, dann empfehle ich dir das Buch „Hightech für Hitler. Die Hakeburg – Vom Forschungszentrum zur Kaderschmiede“ von Hubert Faensen.

„Aus einer Fülle von Akten und Gesprächen mit Zeitzeugen wird so ein kaum bekannter deutscher Erinnerungsort erschlossen.“ (Süddeutsche Zeitung)


Mehr Lost Places und Fotolocations in Berlin

Hier findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin. Hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.

Noch mehr Foto-Tipps zu Lost Places in Berlin findest du hier…

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Fototouren und Fotoworkshops in Berlin finden

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Lars auf Fototour in BerlinFototouren und Fotoworkshops motivieren mich. Aber welche Anbieter empfehle ich? Kommt drauf an was du magst. Geht es dir um eine Gruppe von Foto-Verrückten, um gemeinsam etwas zu entdecken? Egal ob DSLR-Amateur, Vollformat-Nerd, Festbrennweiten-Verfechter, Smartphone-Fotograf oder Kleinbild-Entdecker – auf Fototouren und in Fotoworkshops ist alles zu finden.

Berlin entdecken: Der kostenlose Fotowalk

Seit einiger Zeit habe ich begonnen Berlin per Fototour zu entdecken. Die Stadt ist groß, unendlich viele Highlights, hunderte von „das-musst-du-gesehen-haben-Tipps„. Hin und wieder veranstalte ich selbst Fotoworkshops in Berlin. Aber eher sporadisch und auf Anfrage. Das sind dann auch keine „ich-bringe-dir-etwas-bei“ Workshops, sondern eher Zeigen von tollen Orten in Berlin zum Fotos machen, die ich nicht zuletzt durch die Arbeit an meinem Buch entdeckt habe. Eine tolle Variante aber sind natürlich kostenlose Walks mit gleichgesinnten – wie zum Beispiel bei MeetUp.com. Die Gruppe ist allerdings in englischer Sprache. Eine ebenfalls kostenlose Variante zum einfach Berlin entdecken und fotografieren findet ihr auf getyourguide. Ebenfalls kann ich den Fotowalk mit Blogger-Kollegin Synke Nepolsky empfehlen, die den lesenwerten Blog Synke unterwegs betreibt.

Ich buche mir einen Fotoworkshop

Doch hin und wieder geht jedem noch so ambitionierten Amateurfotograf die kreative Idee aus: Was kann ich heute Fotografieren. Dann suche ich auch außerhalb der klassischen Touristengebiete und 08:15-Fototouren und suche geheime verlassene Orte oder auch Lost Places Fototouren Berlin. Warum also nicht einmal eine Fototour oder einen Fotoworkshop – professionell geführt von Experten oder Fotografen buchen? Aber was erwartet mich auf einer solchen einer Fotosafari?

Fototouren durch Berlin – professionell geführt von Experten

Wenn man in Google nach „visit Berlin“, „Berlin Tour“ oder „Fototour Berlin“ sucht, wird man auch schnell fündig. Doch geht bekanntlich probieren über studieren. So habe ich begonnen, mich bei der ein oder anderen Fototour anzumelden und diese auszuprobieren. Hier findet ihr ein paar Beschreibungen meiner ersten Fototouren durch Berlin.

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Auf Entdeckungsreise zu den echten Foto-Highlights in Berlin

Fotoworkshops und geführte Fototouren durch Berlin mit Profi-Fotografen

Thematisch bin ich nicht festgelegt. Ich entdecke sowohl gerne Motive in der Streetart, Lost Places oder auch rottenplaces, Stadtbilder, Gesichter, Geschichten. Auch von der Tageszeit habe ich keine Präferenzen – egal ob Fotos zur Blauen Stunde, Sonnenaufgänge am Wannsee oder Indoor-Fotografie: Wichtig ist mir etwas besonderes zu entdecken!

go2know – Fototouren zu geheimen Orten wie dem Teufelsberg, Flughafen Tempelhof oder den Beelitz-Heilstätten

Beelitz-Heilstaetten-BerlinDer Anbieter go2know ist bekannt für Fototouren zu geheimen Orte. Auf der Webseite finden sich Touren in die geheimen Katakomben des Flughafens Tempelhof, die Infanterieschule in Wünsdorf oder zu den Beelitzer Heilstätten. Ich habe mich für die Tour zu den Beelitzer Heilstätten entscheiden.

Der Ort ist unbeschreiblich. Auf einem fast 200 Hektar großen Areal erstreckt sich das vor einem knappen Jahrhundert erbaute Lungen-Heilzentrum und Sanatorium. Nachdem die Russen das Gelände verlassen haben, ist der Großteil der Anlage in einen Dornröschenschlaf gefallen. Zu entdecken gibt es prächtige Bauten, dunkele Keller, lange Flure, abblätternde Farbe und geheime Tunnel. Go2know hat es sich zur Aufgabe gemacht diese wundervollen Orte wieder zu entdecken. Auf den Touren kann man sich frei bewegen und bei Bedarf versorgte mich Andreas, Gründer des Unternehmens, mit geschichtlichem Wissen zu den Orten. Fazit: Es war spannend und inspirierend!

Mehr Infos gibt es auf www.go2know.de

go4foto – geführte Fototouren durch Berlin

Meine erste gebuchte Fototour habe ich mit dem Anbieter go4foto unternommen. Dieser beschreibt sich mit dem Untertitel „geführte Fototouren durch Berlin“. Auf dieser ersten Tour ging es auf den Jüdischen Friedhof Weissensee. In kleiner 8 Personengruppe haben wir uns auf Entdeckungstour über diesen wirklich sehenswerten Friedhof gemacht. Zum Start gab es eine kleine Einführung und geschichtlicher Hintergrund über das Areal. Aber wie es immer so ist bei solchen Touren: Alle wollen loslegen und auf Motivsuche gehen. Der Guide Robert gab Hilfestellung in der Motivsuche und Tipps in der Motivgestaltung. Hin und wieder stellte er eine kleine Aufgabe, was mir eine schöne Motivation gegeben hat. Nach 3 Stunden Tour ging es in ein Café. Auf einem vom Guide mitgebrachten Computer wurde der gebuchte Tisch blitzschnell in ein Fotostudio verwandelt und die Motive in einem Fotoworkshop betrachtet, bearbeitet und diskutiert.

Nach einigen Monaten habe ich eine weitere Fototour durch Berlin mit go4foto unternommen. Diesmal war das Thema U-Bahn. Spannend, denn bei bewegten Objekten darf ich gerne noch die ein oder andere Nachhilfestunde nehmen. So wurde auf gleiche Weise durch Berliner U- und S-Bahnhöfe geführt, Züge fotografiert, Motive gestaltet und Bahnhofsarchitektur ins richtige Licht gesetzt. Hat Spaß gemacht!

Infos zu go4foto hier: go4foto.de

Individuell: Fototour Berlin

Ich wohne in Kreuzberg. Ein Stadtteil, der allzu bekannt ist für seine gelebte Geschichte: Berliner Mauer, Ton Steine Scherben, besetzte Häuser, Innenhöfe, Gentrifizierung, Nachtleben. Wie also kann ich meinen Stadtteil also besser kennenlernen, als mit einer geführten Fototour durch Kreuzberg.

Der Tourguide Sascha war exklusiv nur für mich da. Zuerst war das etwas seltsam, da ich mich beim Fotografieren schon etwas beobachtet fühlte, doch nur so lerne ich vielleicht auch etwas, dachte ich mir. Aber Sascha hat es wirklich toll gemacht. Wir liefen spannende Ecken in Kreuzberg 36 ab, während er viel über die Geschichte zu erzählen wusste, habe ich Fotos gemacht. Immer wieder gab er gute Tipps zur Motivgestaltung, ließ mich ausprobieren und gab aber auch kritisches Feedback. Hab viel gelernt – sowohl über das Fotografieren als auch über Kreuzberg. Eine sehr gelungene Fototour durch einen der spannendsten Stadtteile in Berlin.

Infos zu Fototour-Berlin hier: www.fototourberlin.de

Weitere Veranstalter von Fototouren und Fotoworkshops

Natürlich gibt es noch viele weitere empfehlenswerte Anbieter. Ich habe vor einiger Zeit zum Beispiel mit Alex und Steffen, den Veranstaltern von Fotoworkshop Berlin, gesprochen. Zudem bieten Lost & Found Explorers individuelle Touren zu Lost Places an. Ebenfalls habe ich kürzlich ein kleines Interview mit Andreas von den Lost Places-Fototouren go2know geführt. Welche hast du bisher besucht? Welche kannst du empfehlen? Schreib es in das Kommentarfeld und sag wie es dir gefallen hat.

PS: Und wenn ihr Lust habt auf eine Fototour zu meinen Lieblingslocations, dann schaut doch mal hier nach meiner individuellen Entdeckungstour durch Berlin!

Fototouren durch Berlin: Was sind die Vorteile?

Jeder von uns ist gerne auf eigene Faust unterwegs. Klar, auch hier auf meinem Blog und im Newsletter liefere ich Dir eine Fülle an Orten, Tipps und Locations. In meinem Fotografieren in Berlin-Buch habe ich dir über einhundert Orte mit Adresse, Fotobeispielen und vielem mehr aufgeschrieben. Doch kann ich dir nur ans Herz legen hin und wieder aus deinem eigenen Dunstkreis auszubrechen und einen Fotoworkshop, ein Coaching oder zum Beispiel eine geführte Fototour mit einem Fotografen zu buchen. Es fordert dich heraus, du lernst gleichgesinnte kennen und es macht großen Spaß. Denn du wagst dich aus deiner Komfortzone. In einem Kurs geht es um Inspiration und neues lernen. Vielleicht entdeckst du neue und geheime Orte, bekommst wertvolle Tipps zur Bildgestaltung, bekommst Hilfe bei der Motivauswahl durch einen Fotografen oder andere Teilnehmer? Vielleicht schaut mal jemand auf dein Display. Vielleicht stellt jemand mal eine kritische Frage. Und genau das ist gut so! Achte bei der Wahl nur auch darauf, dass du bekommst, was du suchst. Willst du eine Lost Places Fototour? Suchst du Street Fotografie?

Schreibe vorher eine Mail an den Veranstalter und stelle ein paar Fragen. Desto besser die Leistungen beschrieben sind, desto einfacher wird dir die Wahl fallen!


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…neue Fotolocations in Berlin entdecken

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Immer wieder bin ich unterwegs in Berlin zum Fotos machen. Klar, da entdecke ich stetig neue Orte, die mir gefallen und die super sind zum fotografieren. Doch wo findest du diese? Welche lohnen sich? Und wie kommst du am besten hin?

Hier habe ich dir ein paar weitere Tipps zu spannenden Fotolocations in Berlin aufgeschrieben. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch das geheime Berlin!


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Stadtbad Lichtenberg – Der Verfall eines einzigartigen Kulturgutes

Seit 1991 ist das Stadtbad Lichtenberg (auch Hubertusbad genannt) wegen Baumängeln und fehlendem Geld geschlossen. Aber ein wirklicher Lost Place oder auch vergessener Ort ist das Bad noch lange nicht. Denn der Förderverein Stadtbad Lichtenberg e.V. kämpft für den Erhalt dieses einzigartigen Kulturgutes. Der Förderverein war es auch, der am Tag des offenen Denkmals im Jahre 2014 den Besuch des Bades ermöglicht hat. Das habe ich mir nicht entgehen lassen und bin mit meiner Kamera im Rucksack nach Lichtenberg geradelt. Und war überrascht, mit wie viel Liebe der Verein für den Erhalt des Gebäudes kämpft…

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Eingang zum Stadtbad Lichtenberg

Stadtbad Lichtenberg zwischen Sanierung und Abriss

Laut Förderverein liegen die Perspektiven des Stadtbades Lichtenbergs irgendwo zwischen Abriss und kompletter Sanierung. Das Land Berlin möchte das geschichtsträchtige Objekt verkaufen. Für dieses Jahr solltet ihr die Augen offen halten, ob zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals die Türen zum Bad erneut geöffnet werden.

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Die Geschichte des Stadtbades

Das Stadtbad Lichtenberg wurde am 02.02.1928 als Städtisches Volksbad eröffnet. Wer mehr über die Geschichte des Bades erfahren möchte, dem sei der Besuch der Webseite des Fördervereins empfohlen. Hier findet ihr einen tollen Abschnitt mit vielen geschichtlichen Details zum Stadtbad Lichtenberg.

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Der Eingangsbereich zur großen Schwimmhalle
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Viele kleine Details im Bad sind gut erhalten oder wieder hergerichtet…
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Manche Räume im Bad wirken wie vergessen
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Der Wannenbad-Bereich im Stadtbad Lichtenberg
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Die Tageszeitung kündigt die 10. Tagung des ZK der SED an…
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Es gab im Bad auch eine Abteilung für Wannen und Brausebäder
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Der Sprungturm im Stadtbad Lichtenberg

 


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Fotolocations in Berlin entdecken

Immer wieder bin ich unterwegs in Berlin zum Fotos machen. Klar, da entdecke ich stetig neue Orte, die mir gefallen und die super sind zum fotografieren. Doch wo findest du diese? Welche lohnen sich? Und wie kommst du am besten hin?

Hier habe ich dir ein paar weitere Tipps zu spannenden Fotolocations in Berlin aufgeschrieben. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch das geheime Berlin!

Lost Places entdecken: Die Lost & Found Explorers im Interview

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Marek Romanowicz ist Urbexer. Er erkundet gerne Lost Places und geheime Orte. Urbexer kommt von dem Begriff Urban Exploration und meint die Erforschung sogenannter Lost Places. Dafür reist Marek mittlerweile bevorzugt auf Lost Places Fototouren nach Polen und in andere osteuropäische Länder. Die Liste seiner nächsten Fototouren liest sich beeindruckend. Bald geht es mal wieder in eine stillgelegte Textilfabrik ins polnische Łódź. Im Sommer begibt er sich auf die Spuren von Dracula in die Wälder und mittelalterlichen Städte von Siebenbürgen. Eine Fotoexpedition in die Sperrzone von Tschernobyl und Prypjat steht ebenfalls auf seinem Programm.

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Auf arbeiteraristokrat.com kann man Lost Places Touren buchen

Doch unternimmt Marek diese Fotoexpeditionen nicht alleine. Jeder Lost Places-Fotofan kann ihn begleiten und einen Platz in seinen Touren buchen. Doch es stehen auch Ziele in Deutschland auf dem Plan. So ist einer der Klassiker eine Entdeckungstour in das alte verlassene Stadtbad Leipzig. 

Ich wollte wissen was Marek antreibt in seinem Drang immer neue geheime Orte zu entdecken und habe ihm ein paar Fragen zum Thema Lost Places, seiner Fotografie und den Plänen für neue Touren gestellt.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Die Fotografie war schon als Kind zu analogen Zeiten mein Hobby. Mein Vater war leidenschaftlicher Fotograf und hat mir in Sachen Fotografie vieles gezeigt.

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Entdeckungstour in einem ehemaligen DDR-Krankenhaus

Was für Fotokurse und Fototouren bietet ihr an?

Wir bieten keine Fotokurse an. Unser Angebot gliedert sich in 3 Bereiche Fototouren, Fotoexpeditionen und Fotoworkshops.

Die Fototouren sind Tagestouren zu einem Lost Place in der nähe von Berlin (Umkreis). Zur Zeit biete ich zwei Tages/Fototouren an. Der zweite Bereich sind die Fotoexpeditionen die entweder Wochenendtouren sind beispielsweise „Textilfabrik und Gefängnis“ oder 6-7 tätige Expeditionen wie z.b nach Tschernobyl oder Transsilvanien. Hier wird die Fotografie und Motivsuche mit einer Prise Abenteuerurlaub gepaart.

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Highlight einer Lost Places Tour im April: Eine 1749 erbaute evangelische Kirche der Grafen von Reichenbach.

Ab welchem Preis startet ein Kurs bei Euch?

Es geht los ab 45 € für eine Tagestour. Eine Wochenendtour startet ab 95 € (bis 680 €). 2015 wird ein Teil der Erlöse an Vereine und Organisationen gespendet, die sich für den Erhalt von Denkmälern und Kulturgütern einsetzen. Mein ganz besonderes Anliegen ist es, im Rahmen der Fotoexpedition nach Tschernobyl ein Zeichen zu setzen. In diesem Zusammenhang wird ein Teil der Erlöse der Touren an Hilfsorganisationen gespendet, die sich für Kinder und Jugendliche in der Ukraine einsetzen.

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Ende Mai geht es für 5 Tage auf eine Fotoexpedition auf den Spuren von Graf Dracula in Transsilvanien…

Was macht eure Kurse so besonders?

Die Besonderheit ist – was auch viele Teilnehmer schätzen – die freundschaftliche Atmosphäre. Gefördert wird dies durch die von mir strikt eingehaltene Regel „von höchstens 15 Teilnehmern“.

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Marek Romanowicz auf Lost-Places Tour

Was nehmen die Kursteilnehmer bei euch mit?

Jeder Fototour-Teilnehmer nimmt spannende Fotomotive, die Erfahrung Neues und wirklich Unentdecktes zu entdecken – vor allen Dingen in Osteuropa. Aber auch viele tolle Eindrücke im Kopf.

Welche Fragen hört ihr immer wieder?

Wo ist der Treffpunkt, wie lange haben wir Zeit und wo sind die schönsten Motive.

Was ist deine liebste Fotolocation in Berlin?

Um ehrlich zu sein habe ich keine wirkliche Lieblings-Fotolocation in Berlin. Aber eines meiner Lieblings Foto-Motive ist das Märchenschloss bei Halle.

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Das Märchenschloss bei Halle im Dornröschenschlaf

Wie seht ihr die technische Entwicklung im Kameramarkt?

Die DSLR wird bleiben für Leute wie uns, die sich intensiv mit einem Motiv beschäftigen und Wert auf Bildbearbeitung legen.

Natürlich wird diese Zielgruppe durch die immer besser werdenden Smartphones immer kleiner, aber es ist ja eine individuelle Entscheidung und ist von der Frage abhängig „lege ich Wert auf ein ästhetisches Bild oder möchte ich nur ’nen Schnappschuss auf Facebook posten„.

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Auf Fotoexpedition im Sperrbezirk rund um Tschernobyl

Ich danke Marek für das Gespräch. Alle Fotos (c) arbeiteraristokrat.com.
Hier bekommt ihr mehr Infos zu den Lost Places Touren von Marek.

Faszinieren dich Lost Places?

Dann schau doch auch mal hier vorbei und finde mehr zum Thema Lost Places bei IG-Fotografie.de.