Fotobearbeitung: 10 Lightroom-Tipps für großartige Portrait-Fotos

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Irgendwie ist das Foto zu dunkel. Es hat noch nicht diesen Wow-Effekt. Kennst du das beim Fotos durchschauen? Hierfür habe ich 10 Schritte für deine schnelle Portrait Foto Bearbeitung in Lightroom aufgeschrieben. Hinzu findest du alle Schritte als kostenloses Lightroom Video-Tutorial. Damit machst du aus einem naja-geht-so Bild ein echtes Wow-Portrait.

1. Schritt in der Lightroom-Fotobearbeitung: Profilkorrektur

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1. Schritt in Lightroom: Profilkorrektur aktivieren

Die Profilkorrektur in Lightroom erkennt, mit welchem Objektiv dein Foto fotografiert wurde. Die Daten für Verzeichnungen u.ä. werden dadurch raus gerechnet. In der Regel sind alle gängigen Objektivmodelle der Kamerahersteller hinterlegt. Dadurch gleich ihr Helligkeit und ähnliche Objektivabweichungen aus.

2. Schritt zum perfekten Portrait-Foto: Belichtung angleichen

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2. Schritt in Lightroom: Die Belichtung angleichen

Gerade wenn ihr as Foto als RAW-File abgespeichert habt, dann habt ihr noch viel Spielraum, um nachträglich die Helligkeit und Tiefen anzugleichen. Wenn ihr die Regler im Bereich Lichter, Tiefen, Weiß und Schwarz nachjustiert, haltet dazu auch einmal die Alt-Taste gedrückt. Dann erkennt ihr in Lightroom die Punkte, ab wann Zeichnung in den jeweiligen Bereichen des Fotos ist.

3. Schritt: Bildausschnitt angleichen & Cropping

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Den Ausschnitt optimal anpassen ber Cropping

Cropping ist nicht jedermanns Sache. Der eine will das perfekte Foto direkt in der Kamera fotografieren, ein anderer schiebt und schnippelt sich das Foto zurecht, wie er mag. Ich bin da ganz entspannt und croppe gern. Nicht zu letzt, da ich auch Fan der Drittelregel bin und so gerne Fotos genau danach ausrichte, begradige oder anpasse. Das Portrait bringe ich mit dem Punkt zwischen den Augen ausgerichtet auf die linke Achse des Fotos. Das macht es etwas spannender.

4. Schritt: Bereichsreparatur vornehmen

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Ein bisschen Kosmetik per Bereichsreparatur

Ein weiteres tolles Tool ist die Bereichsreparatur. Da wähle ich zuerst des Reparatur-Tool (statt kopieren) und eine Abdeckung von 65-75%. So schaut es schön natürlich aus, trotzdem überdecke ich einige Bereiche, denn gerade bei einem Portrait mit Blitz finde ich das wichtig.

5. Schritt: Augen aufhellen für das perfekte Portrait

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Augen aufhellen per Irisoptimierung

Der Blick bei jedem Portrait geht zuerst auf die Augen. Somit ist es schade, dass in meinem Foto diese Partie etwas zu dunkel war. Das lag daran, dass mein Blitz nicht ausgelöst hatte. Aber kein Problem für ein RAW-File in Lightroom. Ich markiere die Augenpartie. Das kann ich entweder per Effekt-Tool/Pinsel machen oder auch etwas genauer ran gehen und nur die Pupille und Iris markieren. Da gebe ich etwas Belichtung rein, etwas Kontrast und bei Bedarf auch Schärfe und Klarheit. Damit betonst du die Augen sehr schön.

6. Schritt: Farbe anpassen und Weißabgleich vornehmen

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Angleichen per Weißabgleich für die Farbe und den natürlichen Hautton

Wichtig bei einem Portrait ist der natürlich Hautton. Den Weißabgleich nimmst du für den exakten Wert per Grauwert aus einem neutralen Bereich. Wenn du da unsicher bist, kannst du aber auch einfach rum probieren oder den Kelvin-Wert händisch eingeben. Hier findest du übrigens ein schönes Cheat Sheet zum Kelvin-Wert und Weißabgleich.

7. Schritt: Schnappschuss als Zwischenschritt aufnehmen

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Speichere dir einen Schnappschuss für die Zwischenschritte

Wenn du deine einzelnen Schritte nachverfolgen willst, kannst du dir immer auch einen Zwischenstand abspeichern als Schnappschuß. Zudem findest du links im Entwicklerbereich einzelne Bearbeitungsschritte in Lightroom, die du auch problemlos zurück verfolgen kannst – ähnlich wie du es aus Photoshop vielleicht kennst.

8. Schritt: Catchlight per Lightroom hinzufügen

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Catchlight-Reflexion per Lightroom einfügen
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Den Catchlight Effekt in lightroom nachbauen

Für mich einer der wichtigsten Effekte bei einem Indoor-Portrait ist ein schönes Catchlight im Auge der portraitierten Person. Das kommt meist durch die Reflexion der Lichtquelle (Blitz, Reflektor o.ä.) im Auge deines Gegenübers. Aber leider hat das in meinem Foto hier nicht geklappt, da der Blitz nicht ausgelöst hat. Macht aber nichts, denn in Lightroom können wir ganz einfach ein Catchlight als Effekt nachbauen und dann in das Foto einfügen.

Dazu wählst du den den Effekt aufhellen, setzt den Wert der Belichtung maximal hoch (da du ja einen weißen Punkt erzeugen willst). Bei Bedarf kannst du auch Tiefen und Schwarzwerte hoch ziehen, um hier noch mehr Licht zu geben. Abschließend setzt die die Größe des Pinsels auf einen Wert von ca. 2/2,5. Bei Bedarf (sollte der Effekt noch nicht optimal sein), kannst du auch die Sättigung raus nehmen, um ein wirkliches Weiß zu erzeugen.

Dann setzt du jeweils einen Punkt in das Auge. Achte auf den Lichteinfall im Bild. Denn nur dann sieht das Catchlight natürlich aus. Schau dir ein paar Portraits an, wo das Catchlight vielleicht drin ist und vergleiche die Positionen und Größen.

9. Schritt: Bei Bedarf Umwandlung in Schwarzweiß

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Umwandlung in Schwarzweiß-Foto per Reduzierung der Sättigung

Gerade zu einem Charakter-Männer Portrait passt ein Schwarzweiß sehr gut. Den kannst du einfach per Klick von Farbe zu Schwarzweiß erzeugen. Ich bevorzuge aber die Sättigung zu reduzieren und ggf. minimal Farbe im Bild zu lassen. Das sieht cooler aus 🙂

10. Schritt: Fertiges Portrait-Foto als Jpg abspeichern

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Klarheit für das Kanten schärfen für noch mehr Charakter-Effekt im Foto

Abschließend mein Lieblings-Regler. Leider wird er oft überdreht und gerade als ich Lightroom neu hatte, habe ich immer Dynamik und Klarheit voll rein gedonnert. Aber hier passt Klarheit gut ins Foto. Damit betonst du die Kantenschärfe und gibst dem Schwarzweiß Look das gewisse extra. Ich habe einen Wert von 50 hier im Foto.

Mein fertiges Charakter-Portrait Foto

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Vorher: So sah das Foto als Foto direkt aus der Kamera aus…

Freu mich immer, wenn ich dann das finale Ergebnis sehe.

Hier nochmal zum Vergleich das Ausgangsfoto – ohne Bearbeitung als RAW-File direkt aus der Kamera. Also nie täuschen lassen vom eher flachen-direkt aus-der Kamera RAW-Foto. Denn da ist noch ordentlich Luft rin in der Foto-Nachbearbeitung. Und das gehört für mich zum fotografieren immer dazu.

Unten dann das final Schwarzweiß-Charakter Portrait.

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Fertig – mein finales Lightroom Charakter Portrait in Schwarzweiß

Vorher/Nachher Effekt der Lightroom Portrait Nachbearbeitung

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Fertig – toll zu sehen, was man noch aus einem eigentlich zu dunklen Foto rausholen kann

Fertig! Also auf den ersten Blick zumindest. Ich lasse dann immer das Foto ein wenig liegen und justiere nach einiger Zeit hier und da noch mal nach. Vielleicht doch noch etwas die Augen aufhellen? Vielleicht doch noch etwas weniger Klarheit. Welcome to the never ending Story of Bildbearbeitung. Hier übrigens noch ein paar Tipps für Bildbearbeitung, die dir keiner raten wird.


Hier die 10 Schritte zum Charakter-Portrait in Lightroom als Video-Tutorial

Lightroom Presets und Lightroom Cheat Sheet als gratis Download

Hier findest du in Ergänzung übrigens noch ein paar Lightroom Presets zum Download und einen Anleitung zum Importieren eines Lightroom Preset. Wenn du zudem noch ein paar Shortcuts für Lightroom suchst, habe ich hier auch ein paar Lightroom Cheat Sheets für dich.

PS: Wie machst du deine Portrait-Bearbeitung? Ich freue mich auf deine Ideen und Kommentare. Oder lade gerne ein Foto hoch und zeige es uns! Wenn dir der Beitrag gefallen hat, freue ich mich immer über ein „like“.

Fotokurs – Fotoaufgabe 6: Spiegelung und Reflexion

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Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich überhaupt Spiegelung und Reflexion für meine Fotografie wahrgenommen habe. Doch jetzt finde ich diese als Inspiration für coole Fotos echt super. Egal ob Pfützen, Autoscheiben, Fenster oder Spiegel – es macht Spaß damit zu spielen und eine neue Welt zu entdecken. Und genau daher mache ich Spiegelung und Reflexionen zur neue Foto-Herausforderung auf unserem Weg zum Fotografieren lernen. Hier findest du die letzten Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen in der Übersicht. Ich freu mich, wenn du Lust hast mitzumachen.

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Die Heckscheibe des Autos ist doch perfekt, um mein Foto noch interessanter zu gestalten

Nutze Spiegelungen und Reflexionen für deine Bildgestaltung

Spiegelung kommen verschiedensten Formen und Gestalten vor. Mache dir diese zu nutze, egal ob du in der Architekturfotografie, in der Makrofotografie oder in der Landschaftsfotografie zu Hause bist. Es gibt einige grundlegende Techniken, die dir helfen das beste aus deiner Reflexion herauszuholen.

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Fange an die Spiegelbilder zu erkennen und damit zu spielen

Schärfentiefe bei Spiegelungen und Reflexionen

Die erste Frage stellt sich immer wieder: wie fokussiere ich im Hinblick auf die Schärfentiefe. Ich würde dir eine kleine Blende ab f/11 oder höher empfehlen. Das trägt dazu bei, dass das Spiegelbild und der Gegenstand in dem sich dein Motiv spiegelt scharf im Bild abbilden. Es erzeugt also eine Verbesserung der Reflexionswirkung für den Betrachter.

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Spiegelung aus ungewöhnlichem Winkel, macht aber mächtig Spaß!

Für den Fokus – also das scharf stellen deines Objektivs – hängt natürlich von der Entfernung zwischen Objekt und der Reflexion ab. Wenn du sehr nah dran bist, wird es dir nicht immer gelingen beides scharf zu stellen. In dem Bild hier oben von der Reflexion in der Pfütze vor der Gedächtniskirche in Berlin war ich direkt vor der Pfütze. Die Spiegelung ist scharf, aber auf der Pfütze und dem Bordstein ist eine leichte Unschärfe. Aber das habe ich vernachlässigt, denn manche Fotos muss man eben einfach machen und schnell sein.

Spiegelung in Wasser und Landschaft

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Wasser & Landschaft machen viel Spaß, wenn man mit Reflexion und Spiegelung spielt

In der Landschaftsfotografie ist die Reflexion und Spiegelung ein sehr oft genutztes Stilmittel. Oft wird dabei zusätzlich eine Polarisationsfilter (kurz auch Polfilter) eingesetzt. Damit kannst du die Menge an Oberflächenglanz regeln. Also zum einen Spiegelungen minimieren (und auf den Grund flacher Gewässer schauen) oder den Effekt der Spiegelung verstärken. Ich habe bisher noch zu wenig Erfahrung mit einem Polfilter, will mir aber bald mal einen zulegen.

Für den besten Effekt in die Landschaftsfotografie empfiehlt es sich natürlich erst einmal das beste Licht zu erwischen. Also am frühen morgen oder späten Abend zu Blauen Stunde. Erstens , versuchen Sie und gehen Sie , wenn das Licht an ist es am besten , entweder hell und früh , oder am Abend als die Sonne untergeht . Je nach Licht empfiehlt es sich zudem ein Stativ dabei zu haben, um auch mit der Verschlusszeit zu spielen.

Aber am wichtigsten ist natürlich, wie die Oberfläche sich verhält. Ist Bewegung im Wasser, so wird dir kein klares Spiegelbild gelingen. Steht das Wasser (wie zum Beispiel ein Bergsee oder eine Pfütze), kannst du Glück haben und eine tolle Spiegelung hinbekommen.

Achte auf alles, wo drin du dich spiegeln kannst

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Verkehrte Welt? Alles gespiegelt? Die Spiegelung auf der Motorhaube eines Autos ist eine tolle Perspektive. Achte vermehrt auf solche Phänomene!

Aber auch abseits des Wassers gibt es unendlich viel, was reflektiert und scheint: Spiegel, Metall (Autos!), Glas (Schaufensterscheibe) oder sogar Gegenstände, mit denen du nicht wirklich rechnest. Halte einfach die Augen auf.

Auch dazu eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt eine Pfütze in der sich das Hochaus vor mir spiegelt. Eine schöne Idee zum Thema Reflexion und Spiegelung!

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Spiegelung und Reflexion“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Oder: Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Twitter und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @vegasworld hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
  • Oder: Poste dein Foto auf Facebook und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @IG-Fotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.

Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 6: Spiegelung und Reflexion„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 5: Schatten & Licht

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Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und Schatten sind sehr spannend. Genau das ist unsere neue Herausforderung auf unserem Weg zum Fotografieren lernen. Hier findest du die letzten Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen in der Übersicht. Ich freu mich, wenn du Lust hast mitzumachen.

Schatten in Architektur
Schatten in der Architektur ergeben tolle Kanten

Schatten für das Verständnis für Formen und Linien

In dieser Aufgabe nun geht es um Schatten. Das kann die Silhouette sein oder der direkte Schatten im Sonnenlicht. In jedem Fall schult das Spiel mit Licht und Schatten das Verständnis für Formen und Linien. In der Regel wähle ich eine Blende ab f/8 (oder größer), damit ich eine große Tiefenschärfe habe.

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Gegenlicht erzeugt spannende Silhouetten

Isoliere den Schatten

Ich finde es immer sehr spannend, wenn der Schatten wie ein Scherenschnitt isoliert im Bild zu sehen ist. Dazu musst du den Ausschnitt so wählen, dass sämtliche Ablenkungen aus dem Bild verschwinden.

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Halte Ausschau nach harten Schatten und isoliere diese bestmöglich
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Die Schatten-Umrisse einer Brennnessel reduziert auf das Wesentliche
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Das Spiel mit Silhouetten macht in Schwarzweiß besonders viel Spaß

Auch dazu eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt einen Fussgänger auf der Warschauer Brücke. Eine schöne Idee zum Thema Schatten!

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Schatten“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die anderen Aufgaben zum Thema Fotografieren lernen.
Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Oder: Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
  • Oder: Poste dein Foto auf Instagram und füge deinem Post einfach den Hashtag #fotoaufgabe und @igfotografie hinzu. Dann finde ich dich und kann das Foto hier einbetten.
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Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 4: Schatten & Licht„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 3: Weniger ist mehr

Fotoaufgabe - weniger ist mehr

Und mal wieder eine neue Herausforderungen auf unserem Weg zum Fotografieren lernen. Hier findest du die letzten Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen noch einmal in der Übersicht. Ich freu mich, dass so viele von euch Lust haben mitzumachen. In dieser Aufgabe nun geht es ebenfalls um eine weitere Disziplin der Bildkomposition, nämlich um das Thema „weniger ist mehr“.

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Schlicht und schön: Das Zebra zeige ich nur im Anschnitt und reduziere zudem die Farben

Fotoaufgabe 3 – Bildkomposition: Weniger ist mehr

In der dritten Aufgabe geht es erneut um das Thema Bildkomposition. Genauer gesagt um weniger im Bild. Ich neige dazu, immer zu viel auf mein Foto bekommen zu wollen. Doch das braucht es nicht. Das Gehirn hat die Begabung der so genannten Autovervollständigung. Ein Motiv ist angedeutet, wie beispielsweise ein halbes Rad, und dein Gehirn wird den Rest im Kopf hinzufügen. Probiere es einmal aus und fotografiere nur Ausschnitte.

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Klar, ich hätte das ganze Brandenburger Tor fotografieren können. Doch reduziere ich den Ausschnitt und gewinne an Wirkung

Eliminiere alles, was du nicht brauchst im Foto

Wichtig ist, dass du Platz und Raum lässt, damit das Motiv wirken kann und der Betrachter nicht mit Informationen überfrachtet wird. Insbesondere mit einem Weitwinkel Objektiv fiel es mir anfangs schwer mein Bild nicht zu überladen. Ich war begeistert von dem großen Ausblick, aber auch überfordert, was ich denn jetzt eigentlich im Bild betonen will. Also stellen wir uns der Herausforderung und trennen uns von all dem Ballast, den unser Bild nicht braucht!

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Die Kuh auf der Wiese – mehr nicht! Reduziere alle störenden Elemente im Hintergrund und dein Motiv gewinnt an Stärke.

Auch dazu eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt die „Philharmonie Berlin“ bzw. eben einen kleinen Teil. Eine schöne Möglichkeit, um mich zu reduzieren!

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Weniger ist mehr“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Hier findest du die Aufgaben zum Thema „Fotografiere den natürlichen Rahmen“ und „Suche nach Linien“.

Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Oder: Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
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Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 3: Weniger ist mehr„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 2: Suche nach Linien

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Zeit für die nächste Herausforderungen zum Thema Fotografieren lernen. Letzte Woche habe ich ja begonnen mir selbst Fotoaufgaben zum Fotografieren lernen zu stellen. Ich freu mich, dass bereits bei der ersten Aufgabe so viele von euch Lust hatten mitzumachen. In dieser Aufgabe nun geht es ebenfalls um eine wichtige Disziplin der Bildkomposition, nämlich um das Thema Linien.

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Sehr viel Symmetrie und vor allem Linien beim Sowjetischen Ehrendenkmal in Berlin Treptow

Fotoaufgabe 2 – Bildkomposition: Suche dir Linien

In der zweiten Aufgabe geht es erneut um das Thema Bildkomposition. Genauer gesagt um Linien. Linien sind überall. Egal ob horizontal, vertikal, diagonal oder in die Kurve gehend. Linien führen deinen Blick und du folgst ihnen.

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Linien müssen nicht gerade sein. Auch dieser Feldweg ist eine Linie und führt deinen Blick!

Finde Linien für deine Bildkompositionen

Aber Linien können sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Horizontale Linien wirken oft stabilisierend oder geben Halt (denke an den Horizont oder umgefallene Bäume). Vertikale Linien hingegen haben für mich oft etwas von Wachstum, Kraft und Aufbruch (hohe Häuser, Bäume, eine lange Straße). Schau dich um und suche nach Linien für deine Bildkompositionen. Das kann ein Gartenzaun sein, das kann eine Straße sein, eine Hochspannungsleitungen, eine Tischplatte oder eine Hauswand.

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Eine Linie, die wir fast immer haben: Der Horizont. Doch es gibt dem Bild Spannung, wenn du die Linie unterbrichst!

Auch dazu eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Das Foto zeigt die „Mall of Berlin“. Eine schöne Möglichkeit, um die Linien zu nutzen.

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Linien“

Fotografieren lernen macht gemeinsam mehr Spaß. So freue ich mich, wenn du in dieser Woche wieder auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren!

Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
    Scrolle ganz nach unten und lade dein Foto hoch!

    Poste ein passendes Bild zu dem Thema (das du am besten gerade fotografiert hast oder im Archiv hast) unter dem Beitrag und schreibe 1-2 Sätze zu deinem Foto und wie du die Aufgabe angegangen bist.

  • WICHTIG: Bitte dein Foto maximal in einer Auflösung von einer Breite 1.200 Pixel bzw. nicht größer als 150kb hochladen 🙂 Und gib mir einen Moment, damit ich das Foto im Laufe des Tage freischalten kann.

Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

  • Oder: Lade das Bild auf deinem Blog hoch, verlinke auf diesen Beitrag und poste den Link hier als Kommentar.
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Wenn das alles nicht klappt für dich, kannst du mir dein Foto per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 2: Linien„.

Ich freu mich auf die Aufgabe und deine Fotos!

Fotokurs – Fotoaufgabe 1: Der natürliche Rahmen

Oberbaum-Bruecke

Ich stelle mich immer gerne neuen Herausforderungen, die ich irgendwo in einem Fotokurs aufschnappe oder über die ich in einem guten Fotobuch lese. So möchte ich heute beginnen mir selbst Fotoaufgaben zu stellen. Wenn du Lust hast, dann mach doch einfach mit. Jede Woche gibt es eine neue Aufgabe für uns und wir stellen uns gemeinsam der Herausforderung.

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Beton und klare Linien umrahmen den Blick auf den Vorplatz des Krematoriums Baumschulenweg in Treptow

Fotoaufgabe 1 – Bildkomposition: Der natürliche Rahmen

In der ersten Aufgabe geht es um das Thema Bildkomposition. Überall findest du natürlich Rahmen für dein Motiv. Klar, ich meine hier nicht den klassischen Holzrahmen. Ich meine den natürlichen Rahmen. Das ist der Blick durch eine Tür, eine Hecke, die Ansicht durch eine Hofeinfahrt oder etwas nicht unbedingt zu identifizierendes, das dem Hauptmotiv deines Fotos einen Rahmen gibt, wie zum Beispiel Äste, Blätter oder der Blick über die Schulter des Gegenübers.

Eine solche Umrahmung bettet dein Hauptmotiv in einen Kontext ein und sorgt für eine tolle Räumlichkeit in deinem Foto. Du führst den Blick des Betrachters direkt auf dein gewünschtes Hauptmotiv und gibst dem Foto auch eine gewisse Tiefe.

Oberbaum-Bruecke
Der Blick auf die Spree in Berlin – umrahmt von dem Brückengewölbe der Oberbaumbrücke

Hier noch eine Fotoidee, die ich mal auf Instagram gepostet hatte. Auch eine Möglichkeit, wie ich eine Umrahmung eines Geländers genutzt habe, um meinem Foto von der Siegessäule in Berlin einen Rahmen zu geben:

Mach mit! Schick mir dein Bild zum Thema „Der natürliche Rahmen“

Da Fotografieren lernen gemeinsam mehr Spaß macht, freue ich mich, wenn du auch Lust hast dich der Aufgabe mit mir zusammen zu stellen. Oder einfach mitzureden und zu kommentieren! Warum? Damit wir gemeinsam dazu lernen!

Wie kannst du mitmachen? Ganz einfach!

  • http://ig-fotografie.de/fotografieren-lernen/fotokurs-fotoaufgabe-1-natuerliche-rahmen
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Alternativ noch ein paar Ideen, wie du auch mitmachen kannst:

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Wenn das alles nicht klappt für dich, dann kannst du mir dein Foto auch per E-Mail schicken (bitte nur 1 Foto pro Aufgabe). Das geht an lars [at] ig-fotografie.de. Bitte nutze als Betreffzeile „Fotoaufgabe 1: Der natürliche Rahmen„.

Ich freu mich auf die Aufgabe!

Touristen Hotspots kreativ fotografieren

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Ah nöö, da muss ich doch nicht hin. Da gibt es doch immer nur diese hab-ich-schon-100x-gesehen Motive. Oder doch nicht? Es liegt wie immer an dir, wie du bekannte – und vielleicht sogar weltbekannte – Fotomotive auf dem Foto in Szene setzt. Hier habe ich einmal ein paar Beispiele an Berliner Foto-Locations, die jeder kennt.

Fotolocations zu Spielzeug-Eisenbahn: Der Tilt-Shift Effekt

Mache deine Fotolocations zu Spielzeug-Eisenbahn Motiven. Der Foto-Trick kommt eigentlich aus der Großformat-Fotografie. Bekannt geworden ist er durch den Modellbau-Effekt aus der Telekom-Werbung. Ein Tilt-Shift-Objektiv verschiebt die optische Achse. Doch ich denke die wenigsten haben ein Tilt-Shift-Objektiv in der Kameratasche. Zumindest nicht auf einer Städtreise nach Berlin – oder? Dann bau dir doch den Effekt einfach per Software nach. Das wird erzeugt durch hinzufügen von Unschärfe. Dazu habe ich dir unten ein Lightroom-Preset bereit gestellt, welches du dir kostenlos laden kannst. Der Effekt macht Spaß und wird sicher für den nötigen Wow-Effekt beim betrachten deiner Bilder sorgen.

Langweiliges Fotomotiv? Wechsel die Perspektive!

Wenn dir die klassischen Ansichten nicht gefallen, dann wechsele doch einfach die Perspektive. Hier habe ich das 100% todlangweilig-Fotomotiv am Checkpoint Charlie einfach mal umgedreht und fotografiere den US-Army Touri Checkpoint Charlie Schauspieler beim Touristen fotografieren. So gefällt mir das ausgelatschte Fotomotiv schon etwas besser!

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Mal anders rum: Fotografieren beim fotografieren
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Schau nach Details und geh nah ran!

Suche Schauspieler für dein Foto

Dein Motiv ist zu gewöhnlich? Es ist zu viel los? Es passiert nichts? Dann lass doch die Passanten mitspielen. Suche dir einen schönen Bildausschnitt und warte darauf, dass dir jemand ins Bild läuft oder fährt. Das kann deinem Bild ein völlig neuen Ausdruck geben. Diese Bild habe ich an der Gedenkstätte Berliner Mauer gemacht.

Halte die Kamera hoch – sehr hoch!

Immer wieder habe ich dir empfohlen auf die Knie zu gehen, um kleine Objekte zu erwischen. Doch wie sieht es aus mit großen Objekten. Am Potsdamer Platz hast du so einige davon. Wage doch hier einmal den Versuch die Kamera hoch gen Himmel zu halten. Also nicht nur ein bisschen, sondern komplett nach oben. Schaut seltsam aus, wenn dich umliegende Menschen beobachten, aber die Perspektive ist toll und zeigt „Größe“.

Berlin-Fotolocation-Potsdamer-Platz
Das die Häuser hoch sind, wissen deine Betrachte. Aber so bekommen sie eine Idee, was du mit hoch meinst!

Füge ungewohntes dem bekannten hinzu

Das Brandenburger Tor gehört sicher zu den am meisten fotografierten Bauwerken in Berlin. Ich habe es auch schon sehr häufig fotografiert. Aber vor einiger Zeit war ich erneut dort und habe etwas neues ausprobiert: Langzeitbelichtung in der Nacht. Die Farbspuren vor dem Bauwerk geben dem Foto ein ganz neuen Effekt. Zudem habe ich in der Nachbearbeitung das Brandenburger Tor ordentlich zum leuchten gebracht. Das passende Lightroom Preset kannst du dir hier kostenlos runter laden.


Tilt Shift Presets kostenlos zum Download

Hier findest du den oben gezeigten Tilt Shift-Effekt als Zip-Datei zum Download. Zum Anzeigen des Links einfach ’n kleinen Like geben 🙂 1000 Dank! Dann siehst du danach das Wort „Tilt Shift-Filter“ und kannst den Effekt runter laden…

PS: Hier habe ich noch weitere kostenlose Lightroom-Effekte für dich zum Download.


Willst du neue Foto-Locations in Berlin entdecken?

neue fotolocations in berlin entdecken
Neue Foto-Locations in Berlin entdecken!

Immer wieder bin ich auf der Suche nach neuen Fotolocations – nicht nur in Berlin. Willst du mehr? Dann schau dich gerne um. Hier zum Beispiel findest du mehr zum Thema Lost Places in Berlin oder auch zu Fototouren und Fotoworkshops in Berlin.

Oder hier habe ich dir auch ein paar Ideen aufgeschrieben, wie du selbst nach neuen Fotolocations in deiner Nähe suchen kannst. Oder schau doch mal hier zum Thema fotografieren lernen allgemein.


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Sonnenuntergang Berlin: Orte & Tipps zum Fotografieren in Berlin

sonnenuntergang-berlin-fotografieren

sonnenuntergang treptower parkDen Sonnenuntergang fotografieren oder auch den Sonnenaufgang in Berlin zu fotografieren ist eine schöne Herausforderungen, der sich jeder Foto Anfänger stellen möchte. Jetzt werden die tage auch wieder länger und es ist nicht mehr ganz so kalt draußen. Doch wie gehst du es an und vor allem wo findest du gute Orte für den freien Blick auf einen schönen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang in Berlin für schöne Fotos? Hier habe ich dir ein paar Tipps zusammenschrieben.

Tipps zum Sonnenuntergang-Foto

Als Grundregel gilt: Vollprogramm-Automatik inklusive Blitz ausschalten, bei Bedarf den ISO-Wert hochsetzen (nur auf das Bildrauschen achten!) und versuchen, dass du auf eine Belichtungszeit kommst, in der du aus der Hand fotografieren kannst. Spannend wird es, was für Licht sich ergibt beim Fotografieren gegen die Sonne.

Oft wird man überrascht, zieht spontan die Kamera oder das Smartphone aus der Tasche und legt los, um diesen besonderen Moment einzufangen.

Aber versuche doch einmal die Gegend auszukundschaften, in der du fotografieren willst. Überlege dir bevor die Sonne untergeht bzw. aufgeht, von welcher Position aus du einen besonders guten Blick auf den Sonnenuntergang hast. Dabei helfen dir oft auch Apps oder zum Beispiel die Website suncalc.net.

Ach stimmt, die Sonne geht im Westen unter

Die Sonne geht ja bekanntlich im Westen unter – da erinnern wir uns nämlich schnell an die kleine Merkregel aus der Grundschule: „Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen will sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehn„. Und wann geht die Sonne unter? Dafür gibt es ein paar praktische Seiten für die Sonnenuntergang Uhrzeit.

Nun bedarf es nur noch guter Tipps für geeignete Orte und Locations zum Sonnenuntergang oder auch Sonnenaufgang fotografieren.

Parkdeck Neukölln Arcaden:
Fotolocation über den Dächern Keuköllns

Sonnenuntergang Berlin fotografieren

Ganz oben auf dem Parkdeck der Neukölln Arcaden kann man schön das Stativ aufstellen und sich am Sonnenuntergang probieren. Tolle Stadtstimmung gibt es dazu. Mehr zur Foto-Location namens Klunkerkranich findest du hier.
Adresse: Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin

Parkdeck Schönhauser Allee Arcaden:
Sonnenuntergang Bilder mit Bier

Parkdeck oder die Strandbar Freiluftrebellen. Dazu kann man sich dann gleich ein Bier bestellen, wenn es mit dem Foto doch länger dauert.
Adresse: Schönhauser Allee 80, 10439 Berlin

Kreuzberg im Viktoriapark:
Sonnenuntergang fotografieren mit Skyline

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Tolle Sicht über die Stadt vom Viktoriapark-Denkmal

Berge sind ja selten in Berlin. Meistens sind es aufgeschüttete Schutt oder Müllhalden. Der Kreuzberg ist der Hügel im Viktoriapark, der dem ehemaligen Bezirk und heutigen Ortsteil seinen Namen gab, auf einer Höhe von 66 Metern. Toll Rundumsicht. Übrigens gibt es hier auch einen Wasserfall, wenn ihr mal bewegtes Wass mit einem Graufilter fotografieren wollt.
Adresse: Kreuzbergstraße/Katzbachstraße, 10965 Berlin

Elsenbrücke: perfektes Sonnenuntergang Foto über der Spree

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Ich wusste, dass Berlin schön ist. Aber so schön? Fotografiert habe ich dieses Bild unweit der Elsenbrücke.

Die Elsenbrücke ist die Brückenverbindung der beiden ehemaligen Bezirke Friedrichshain und Treptow. Toller BLick auf die Oberbaumbrücken, den Molecule Man, die Spree und natürlich das perfekten Sonnenuntergang Foto in Berlin.
Adresse: Elsenbrücke, 12435 Berlin

Panoramapunkt im Kollhoff Tower:
103 Meter über Berlin

Wer den weiten Blick sucht, sowie einen der schnellsten Aufzüge in Europa, der sollte auf den 103 Meter hohe Panoramapunkt im Kollhoff Tower rauf fahren.
Adresse: Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin

Mauerpark: Den Moment fotografieren

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Im Mauerpark hast du eine Vielzahl an Motiven nicht nur zum Sonnenuntergang

Abends mit ’nem Bier in den Mauerpark – wundervoll. Einfach die Stimmung genießen, die Sonne versinkt hinter den Häusern, manche chillen einfach auf den Hängen am Rande des Parks, andere spielen Basketball, spielen Gitarre. Berlin kann so schön sein!
Adresse: Gleimstraße 55, 10437 Berlin

Der Teufelsberg: Nicht nur Lost Place sondern beste Aussicht!

Blick über den Grunewald, die Havel und auch das Panorama inklusive  Fernsehturm am Horizont. 12 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt liefern einen tollen Berg mit Weitsicht. Natürlich ist die Abhörstation als Berliner Lost Place weithin bekannt. Doch auch die Aussicht auf der Anhöhe eignet sich perfekt für das tolle Sonnenuntergang Foto.
Adresse: Teufelsseechaussee 2, 14193 Berlin

Tempelhofer Feld: Bild des Tages vom 14. Juli 2014
Tempelhof

Habt ihr weitere Ideen und Orte für das tolle Sonnenaufgang oder auch Sonnenuntergang-Foto in Berlin? Dann schreibt uns an lars (at) ig-fotografie.de oder postet einen Kommentar. Hier findest du ansonsten auch noch einen kleinen Erlebnisbericht von mir zum Thema Sonnenaufgang fotografieren – ich bin schön um 4:30 aufgestanden!

PS: Weitere Tipps für tolle Orte zum Fotografieren in Berlin findest du hier.

 


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Mach ma Blitz, Digga! Benjamin Jaworskyj mit Fotos nach Rezept – Teil 2

Outdoor-Portrait-Fotografieren-mit-Blitz

Vor kurzem habe ich das Buch „Fotos nach Rezept 2″ von Benjamin Jaworskyj bekommen. Dabei geht es um die Einführung in die Blitzlichtfotografie. Bis vor kurzem dachte ich noch: Blitzlicht?! Ich mache nur Fotos bei natürlichem Licht. Doch ich will ja fotografieren lernen. Da gehört der Blitz nunmal dazu! Also ist das Buch genau richtig für mich. Denn ich habe beschlossen: Fotografieren mit Blitz find ich ab sofort spannend. Auch wenn ich es noch nicht allzu oft gemacht habe. Wie für Video Blogger und YouTube Überflieger Benjamin Jaworskyj üblich, geht er angenehm unverkrampft und unprätentiös an das Thema ran. In einfachen Bildserien und mit leicht verständlichen Texten führt er mich an das Thema ran. Macht total Spaß so den Einsatz vom Blitzgerät zu lernen – und nach zu machen.

Grundlagen der Blitzlichtfotografie lernen

Benjamin Jaworskyj - Fotos nach Rezept 2
Fotos nach Rezept 2: Dein Einstieg in die Blitzfotografie

Benjamins Buch startet, wie für ’ne Schritt für Schritt Anleitung üblich, mit den Grundlagen. Er erklärt die Eigenarten der unterschiedlichen Blitzgeräte, nährt sich dem Thema mit einfachen Selfies mit unterschiedlichen Einstellungen der Blende in Kombination mit dem externen Blitzgerät an. Super erklärt. Gleich verstanden!

Er zeigt mir das unterschiedliche Studioequipment, von Aufsteckblitz, Funkauslöser über Beauty Dish. Cool, hab ich dann also auch endlich mal gecheckt! Jetzt kann es losgehen mit blitzen.

Mach ma Blitz, Digga!

So, nun kann es aber losgehen. Ich habe mir kürzlich ein externes Blitzgerät gekauft. Das wird lustigerweise auch von Ben erwähnt. So scheint der Yongnuo Systemblitz mit integriertem Funkauslöser wohl ein gängiges Einsteiger-Model zu sein, wenn man nicht zu viel Geld ausgeben will. Wie auch schon im ersten Fotos nach Rezept-Buch von Benjamin baut er seine Kreativ-Ideen wie ein Kochbuch auf. Dabei achtet er darauf, dass auch gerade Einsteiger alles Schritt für Schritt nach machen können. Wie beim Kochrezept sind Zutaten aufgeführt, die Zubereitung und das fertige Ergebnis. Sehr sympathisch. Nur finde ich es in „Fotos nach Rezept 2“ noch sehr viel gelungener.

Benjamin Jaworskyj - Fotos nach Rezept 2
Aufgebaut wie ein Kochbuch – bloß für gute Bilder: Benjamin Jaworskyj – Fotos nach Rezept 2

Benjamin Jaworskyj zeigt mir: Draußen blitzen kann super sein

Bisher habe ich noch nie ausprobiert draußen ein Portrait mit Blitz zu fotografieren. Eigentlich steht bei mir die Fotografie mit natürlichem Licht ja ganz oben. Doch habe ich mich nun trotzdem mal ran gewagt und ähnljch wie Benjamin es im Kapitel „Frauenportrait“ beschreibt, draußen den Blitz eingesetzt. Das Ergebnis seht ihr hier unten: Anders als im Buch habe ich das Fotomodel nicht vor einer Wand fotografiert, sondern wir waren im Areal der Arena Berlin unterwegs in Treptow. All die Graffitis und bunten Wände sind super fotogen und ziehen total die Aufmerksamkeit auf sich. Doch liefert der Blitz noch einmal ein extra Highlight auf Teresas Gesicht und stellt sie als Person in den Vordergrund des Fotos. Tolles Kapitel und sehr einfach nach zu machen!

Outdoor-Portrait-Fotografieren-mit-Blitz
Spannende Lichtstimmung: Meine Übung für ein Outdoor Portrait mit Blitz mit Fotomodel Teresa

Kreative Indoor-Blitzfotografie

Benjamin Jaworskyj - Fotos nach Rezept 2
Das letzte Kapitel gibt sehr viele Inspirationen für Blitzlichtfotografie

Besonders spannend fand ich den Teil für die kreativen Inspirationen. Da zeigt Ben, wie er aus „professioneller“ Sicht an das Thema ran geht und möchte mich als Leser mitnehmen. Und seien wir mal ehrlich: Benjamin Jaworskyj kann sich noch so „Buddy“ und wir-lernen-alle-zusammen-fotografieren-mäßig in all seinen YouTube Videos und „fotografieren für Anfänger“ Tutorials geben. In Projekten wie seinem Kalenderprojekt „Adresse: Straße“ (wo er Berliner Obdachlose in Charakterportraits darstellt) oder auch in seinem Projekt „Es beginnt mit einem Kuss“ (in dem er küssende, homosexuelle Männer wundervoll ästhetisch in Szene setzt) wird sofort klar, was für ein toller Fotograf Benjamin Jaworskyj ist. Er weiß was er tut und er beherrscht es die besondere Stimmung in ein Bild bekommt.

Mich herausfordern und Neues ausprobieren

Ich freue ich mich über all die kreativen Inspirationen in seinem Buch, mit dem Ben mich motiviert und meine Kreativität anregt. So auch mit einigen tollen Ideen für kreative Indoor Portraits mit Blitz. Auch das habe ich einmal ausprobiert. In dem folgenden Bild habe ich den Blitz auf einen Reflektor gerichtet und wie bei einem Billardspiel über Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel das Gesicht von Fotomodel Teresa per Blitz indirekt ausgeleuchtet. Das Ergebnis macht mich Stolz und regt mich an noch viel mehr ausprobieren zu wollen.

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Fotografieren mit Blitz und Reflektor: Meine Übung für ein Indoor Portrait mit Blitz mit Fotomodel Teresa

„Die Rezepte habe ich möglichst vielseitig gewählt, damit du aus allen verschiedenen Bereichen der Fotografie etwas mit dabei hast und es nicht langweilig wird, falls du vielleicht kein Model zur Verfügung hast“ (Benjamin Jaworskyj über sein Buch „Fotos nach Rezept 2“)

Fazit: Macht Spaß und regt die Kreativität an

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Hier mehr Infos!

„Fotos nach Rezept 2“ von Benjamin Jaworskyj liefert eine coole Schritt-für-Schritt-Anleitungen in das Thema Blitzfotografie. Egal ob blutiger Anfänger oder Foto-Amateur: Das Buch macht total viel Spaß und regt die Kreativität an. Alle Ideen kann ich sofort nachmachen, anschauliche Schaubilder zeigen den Aufbau des Fotos. Das ist Benjamin auch wichtig. Im Vorwort betont er: „Die Rezepte habe ich möglichst vielseitig gewählt, damit du aus allen verschiedenen Bereichen der Fotografie etwas mit dabei hast und es nicht langweilig wird, falls du vielleicht kein Model zur Verfügung hast„.

Genau das zieht er auch im Buch durch. So gibt es auch eine Fülle an Ideen für kreative Bilder mit Spielzeugautos, Food-Photography, Wassertropfen und vielem mehr.

Wer jetzt auch Lust bekommen hat auf BlitzlichtfotografieHier könnt ihr das Buch „Fotos nach Rezept 2“ von Benjamin Jaworskyj bestellen.

Wassertropfen-Fotografieren-mit-Blitz
Eine weitere tolle Übung habe ich nachgemacht: Wassertropfen fotografieren mit Blitz

Interessiert dich das Thema fotografieren lernen?

Vor knapp einem Jahr habe ich begonnen aus der Position Fotografieren für Anfänger begonnen vieles endlich zu lernen und zu fragen. Wenn du Lust hast, schau doch auch mal meine Ideen zum Fotografieren lernen an. Vielleicht ist ja was für dich dabei!


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So baust du dir tolle Food Fotografie Hintergründe – DIY Food Fotografie Tipps

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Das Thema Food Photography reizt mich schon seit langem in meiner Herausforderung zum Thema fotografieren lernen. Ich bin zwar kein Food-Blogger, aber trotzdem möchte ich mehr darüber lernen. Wie kreiere ich diese coolen, stylischen Food Fotografie Welten, in denen jedes Essen einfach gigantisch aussieht? Das habe ich jetzt einmal ausprobiert und schreibe dir hier 10 Tipps für deine Food Fotografie Anleitung auf, wie du ganz einfach und günstig ebenfalls leckere, stylische Food Photography Fotos machen kannst.

Food Fotografie Anleitung: Tolle Hintergründe zum selber bauen

Ich habe immer gedacht man braucht eine tolle Küche oder ein echtes Fotostudio, um diese schicken Hintergründe, tollen Küchentische und stylischen Szenerien zu kreieren. Dem ist nicht so. Natürlich ist es super, wenn du sowieso eine schicke Küche hast. Aber wenn nicht, dann bau dir doch einfach selbst dein kleines Foto-Setting. Ich bin dafür im Baumarkt gewesen und habe mir Pappelholz oder auch Laubsägeholz gekauft. Hinzu habe ich mir eine Dose Sprühkleber und Gaffatape besorgt. Zudem ein paar Tapetenreste mit hellem Holzoptik-Muster besorgt. Das sollte mein Hintergrund für meinen Küchentisch werden.

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Mein Einkauf im Baumarkt: Laubsägeholz, Tapetenreste, Sprühkleber und Klebeband

Ich baue mir ’n Küchentisch Hintergrund

Eine der Grundregeln für gute Food-Fotografie ist (wie ich immer wieder gelesen habe), ein toller Hintergrund. Hmm, ich habe aber nun mal keine riesige, sonnendurchflutetet Küche. Und nun? Naja, dann baue ich mir einfach meinen Küchentisch-Model. Kann doch nicht so schwer sein. Gesagt, getan: Dafür lege zwei dünne Pappelholz-Platten nah zusammen, lasse aber einen kleinen Spalt dazwischen. Denn nachher möchte ich so flexible sein, dass ich diese umknicken kann. Ich klebe das Holz mit Struktur-Klebeband (in meinem Falle Gaffatape) an der Rückseite zusammen.

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Mit Klebeband klebe ich die beiden Holzplatten zusammen bevor ich mit Sprühkleber die Tapetenreste aufklebe

Dann sprühe ich die Platten von einer Seite mit Sprühkleber ein. Dann nehme ich knapp 1 Meter Tapetenrest mit weißer Strukturtapete (in heller Holzoptik) und breite das auf dem Pappelholz aus. Naja, ganz 100% pappt das nicht zu Anfang, aber daher gut fest drücken und versuchen keine etwaigen Luftblasen zu verkleben. Nach einem kurzen Moment zeigt der Sprühkleber seine Wirkung und sitzt bombig fest. Super! Nun noch mit dem Teppichmesser die Tapete auf dem Knick einritzen, so dass man es gut umknicken kann. Fertig ist meine Mini-Szenerie für mein Food-Fotografie Shooting.

Essen fotografieren bei natürlichem Licht

Da ich nun meinen kleinen Hintergrund gebaut habe, kann ich mit der weiteren Vorbereitung starten. Einen Blitz brauche ich nicht. Ich fotografiere ausschließlich mit natürlichem Licht. In meiner Szene bewegt sich ja nicht. Außerdem habe ich gelesen, dass es ja in der Food Fotografie sehr auf natürlich Farben ankommt. Jedes künstliche Licht würde dieses also verfälschen. Somit drehe ich mein kleines Setting also in Richtung Fenster, drehe den ISO runter auf 100/200, Blende 4 und eine Belichtungszeit von ein paar Sekunden. Je nach Lichteinfall war das cool für die Lichtstimmung. Übrigens: Mehr zum Thema natürliches Licht erfährst du auch in meinem aktuellen und kostenlosen E-Book zum Thema fotografieren lernen.

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Ich fotografiere mein Essen vor weißem Hintergrund nur mit natürlichem Licht

Zeige die Zubereitung

Klar, das fertige Ergebnis ist das wichtigste. Doch wie ist der Weg dahin? Nimm deinen Zuschauer mit auf eine visuelle Reise. Außerdem können Zutaten sehr fotogen sein!

Fotografiere Besteck, deine Hände und das Drumherum

Bringe dein Essen in einen Zusammenhang. Wie groß ist der Teller? Das zeigst du durch einen Löffel oder anderes Besteck. Stelle ein Glas mit in die Szenerie deine Food Fotografie. Das gibt dem Betrachter deiner Fotos einen Bezug zu Größen und Formen.

Reduziere dich auf ein Thema im Bild

Weniger ist mehr. Also reduziere dein Setting auf das wesentliche und eliminiere alles, was von deinem Hauptmotiv ablenkt. Nur was in die Szene gehört sollte auf deinem Food Foto auch wirklich drauf sein. Hier findest du noch ein paar weitere Ideen zum Thema Bildgestaltung.

Nutze die Autovervollständigung

food-fotografie-anleitungEin guter Tipp für die Reduktion deines Food Fotografie Motivs ist die Begabung der Autovervollständigung deines Gehirns. Es reicht oft völlig aus dir bekannte Elemente wie Teller, Gläser und Besteck im Anschnitt zu zeigen.

Dein Gehirn assoziiert den Rest dazu. Und du hast sofort eine schön aufgeräumte Szene und ein viel spannenderes Foto.

Halte deine Teller sauber

Es soll appetitlich aussehen. Also achte nach dem Anrichten deines Essens darauf Tellerränder sauber zu wischen. So schaut deine Essen viel ästhetischer aus.

Wechsel die Perspektive

Du musst nicht immer alles aus dem gleichen Winkel zeigen. Es macht Spaß mit Perspektiven zu spielen. Also platziere die Kamera sowohl direkt in Front-View vor deinem Gericht, fotografiere dein Essen mal von oben, mal seitlich im Anschnitt. Du wirst erstaunt sein, wie sich das Foto verändert.

Setze Tiefenschärfe und Blende bewusst ein

Mit dem Spiel mit der Schärfentiefe komponierst du dein Foto. Mit einem kleinen Blendenwerte (z.B. f/4.0) setzt du den Fokus direkt auf einen Teil von deinem Essen. Der Rest verschwimmt in der Unschärfe. Aber manchmal kann es wichtig sein mehr zu zeigen. Wenn du viel auf dem Teller hast probiere also auch mal eine größeren Blendenwert und erlaube deinem Bild mehr Tiefe. Hier kannst du dein Grundwissen zum Thema Blende, Schärfentiefe und Grundbegriffe der Fotografie auffrischen.

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Setzt in der Food-Fotografie die Tiefenschärfe bewusst ein

Vorher/Nachher Show

Wie entsteht dein Essen. Nimm deinen Zuschauer mit auf eine Reise und zeige ihm die einzelnen Schritte der Entstehung. Wie schneidest du die Zutaten, welche Zutaten nutzt du, wie drapierst du die Elemente. Und finally: Zeige das fertige Gericht. So macht es Spaß deinem Kochvorgang zu folgen.

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Auf Kaffee und Kekse können ein schönes Motiv ergeben

Koche nicht alles komplett durch

Essen ist empfindlich. Wenn du Food Fotografie machst, musst du es nicht zu 100% zum Verzehr bereiten. Oft kann es hilfreich sein nicht alles 100% durch zu kochen. Dann hat das Essen eine andere Konsistenz und möglicherweise auch eine bessere Haltbarkeit.

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Eine Tischplatte aus Akazienholz fungierte als weitere Alternative für einen Küchentisch

Sei vorbereitet und sei schnell

Wenn dein Gericht fertig ist, muss es oft sehr schnell gehen. Am besten hast du dann schon in deinem Foto alles vorbereitet und musst nur noch den fertigen Teller in die Szene bringen. Dafür empfiehlt es sich mit einem Dummy zu arbeiten und schon mal Licht, Blende und Belichtungszeit einzustellen. Dann bist du vorbereitet für das fertige Gericht, wenn du es fotografieren willst.

Hier ein Video zu meinen Tipps für Food-Fotografie DIY Tipps

Hast du tolle Tipps für mich?

Hast du Erfahrung mit dem Thema Essen fotografieren und Food Fotografie? Bist du vielleicht ein Food-Blogger? Dann freue ich mich auf deine Ideen und deinen Kommentar. Wenn du Lust hast, dann melde dich auch gerne zu meinem Newsletter an und hinzu bekommst du mein aktuelles E-Book mit Tipps zum Thema fotografieren lernen.

PS: Hier noch ein kleiner Lesetipp für ein Buch, das ich cool finde: Fotografin Jana Mänz hat das Buch „So kommt die Pasta richtig aufs Bild: Fotografie al dente“ geschrieben zum Thema Food-Fotografie. Schaut doch mal rein!


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